Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Meli:
Sehr süß, aber das Ende hätte besser sein können
The Ivy Years - Bis wir uns finden von Sarina Bowen
Daniel "DJ" und Lianne kennt man vielleicht schon aus dem Vorgänger und Lianne hab ich damals schon ins Herz geschlossen. Sie ist eine Schauspielerin und so ganz glücklich ist sie nicht. Sie wünscht sich ernstere Rollen und gleichzeitig wünscht sie sich auch ein normales Leben als junge Studentin, aber die Kommilitonen sind oft nicht so nett.
Nicht nur ihr Dasein als Außenseiterin macht sie sympathisch, sie ist es auch generell. Der lieben Gamerin, Hobby-Hackerin und Musik-Liebhaberin kann man gar nicht widerstehen.
Daniel hat ein Geheimnis - was genau es ist, weiß selbst er nicht, er weiß nur ganz, ganz grob, was ihm vorgeworfen wird und das beschäftigt den Leser für einen großen Teil des Buches: Was ist in jener Nacht passiert und warum hat es solche Konsequenzen? Ich muss sagen, es war durchaus spannend und in der Leserunde haben wir auch viel spekuliert. Letztendlich hat alles gepasst, nur die Auflösung ging nach dem Drama viel zu schnell.
Das gilt aber in vielerlei Hinsicht: Das Ende wurde ziemlich flott abgewickelt, obwohl die Themen bis dahin so wichtig waren und auch ziemlich aufgebauscht wurden. Zwar fand ich die Auflösungen an sich gelungen, aber das Tempo und die Leichtigkeit dabei passten nicht ganz zum Rest.
Daniel ist jedenfalls auch ein sehr lieber Charakter und er fühlt sich furchtbar wegen der Vorwürfe, die ihm gemacht werden. Er weiß nicht, wie er damit umgehen soll, was er erzählen kann und was Andere nun in ihm sehen könnten. Auch Lianne ist ihm sehr wichtig und er gibt sich viel Mühe, um sie von seinen Problemen fernzuhalten. Die beiden sind zusammen ziemlich entzückend und ihre Gefühle füreinander sind so schön und unschuldig, dass man da mitfiebert.
Es war aber wieder schön, hier und da mal bekannten Charakteren über den Weg zu laufen und ich freue mich auch über die kommende Reihe, die mit Daniels Bruder Leo beginnt. Die Geschichte wurde hier nämlich auch schon angeschnitten und hat Neugier geweckt!
Fazit
Insgesamt hat mir "The Ivy Years - Bis wir uns finden" ziemlich gut gefallen. Das Pärchen ist süß und ihre Geschichte ist sogar recht spannend, aber die Auflösung war mir einfach zu schnell und problemlos.
Rezensionen von Marie aus E.:
Winterlicher Wohlfühlkrimi
Winteraustern von Alexander Oetker
Das ist bereits der dritte (und vermutlich kälteste) Fall um Luc Verlain. Ein Quereinstieg ist überhaupt kein Problem, man hadert nicht mal eine Sekunde damit, man der Handlung jederzeit problemlos folgen.
Zu Hause beim schwerkranken Vater geht es noch einmal zusammen hinaus zu den Austern. Dort machen sie eine schreckliche Entdeckung.
Ich mag das Buch sehr, es lässt sich locker-flockig weglesen. Man ist sofort mitten in der Geschichte, keine komplizierten Personenkonstellationen, sympathische Charaktere, eine spannende, aber auch nicht zu spannende Handlung, also perfekt für einen gemütlichen Leseabend. Man kann das Buch dann auch weglegen, wenn man schlafen geht und freut sich doch schon auf das Weiterlesen am nächsten Tag.
Besonders gut hat mir neben dem sofortigen Da-Sein in der Handlung der Einblick in das Leben von Austernzüchtern gefallen. Und die französische Lebensart. Und die Verknüpfungen mit aktuellen politischen Bezügen, wie das Leben von Migranten in den Vorstädten Paris.
Und...ach - das Buch lebt von seinen vielen Details, ohne dass ich so ganz genau sagen kann, warum ich es nun so sehr mag. Im Gegensatz zu Austern...
Rezensionen von Bibliomarie:
Austernkrieg
Winteraustern von Alexander Oetker
Was wäre Weihnachten und Silvester in Frankreich ohne Austern? Deshalb ist der kalte Dezember für die Züchter im Bassin d’Arcachon auch der heißeste Monat. Sie können der Nachfrage kaum Herr werden, wobei den größten Umsatz natürlich Chevalier macht. Ein Produzent, der nach und nach alles aufkaufte, was ihm in die Finger kam, für die kleineren Produzenten bleibt in der Regel der aufwendigere Marktverkauf.
In diesen Nächten fährt die Brigade nautique nächtliche Streifen im Bassin, die Zahl der Austerndiebstähle hat enorm zugenommen und Lieutenante Giroudin hat Luc Verlain und seinen todkranken Vater auf eine dieser Fahrten eingeladen. Es ist eine Geste für Alain Verlain, der selbst Austernzüchter war und nun im Pflegeheim lebt. Doch wird diese Fahrt kein Vergnügen, auf einer Sandbank wird ein Züchter gefunden, der niedergeschlagen wurde und vor der herannahenden Flut gerade noch die Rettung rufen konnte. Doch für zwei junge Austernfischer kommt die Hilfe zu spät, sie wurden niedergeschlagen, gefesselt und der Flut überlassen.
Alexander Oetker kann Stimmung und Atmosphäre, das beweisen seine drei Aquitaine-Krimis. Um den spannenden Plot, der wie immer sehr speziell mit Gegend verbunden ist, entwickelt sich ganz viel Frankreich-Feeling. Es geht um das gute Essen und die guten Weine, es geht um Leidenschaft für die typischen Landesprodukte – hier eben die berühmte Auster – und natürlich auch um die Liebe.
So ist Luc Verlain vor einiger Zeit aus Paris gekommen, ein richtiger Lebemann, der nichts anbrennen ließ, hat aber in Anouk, seiner Kollegin auch eine Partnerin gefunden, die ihm mehr bedeutet, als jede Freundin zuvor. Die Bindung mit seinem Vater ist wieder eng geworden, auch wenn nicht mehr viel Zeit bleibt, Versäumtes nachzuholen.
Man nimmt am rauen Geschäft der Fischer teil, erfährt von der harten Arbeit unter unwirtlichen Bedingungen, von Sehnsüchten und Hoffnungen und Enttäuschungen, wenn sich die Pläne nicht erfüllen. Das alles macht den Charme der Krimis von Alexander Oetker aus. Dazu kommt der gut ausgedachte Handlungsrahmen, der spannend angelegt ist und sich zum Finale noch mit einer richtigen Überraschung steigern kann. Der Krimi hat alle meine Erwartungen erfüllt, es war wieder eine Reminiszenz an Land und Leute und macht einfach Laune und nicht zuletzt Lust auf Frankreich.
Die Aquitaine-Krimis von Oetker müssen den Vergleich mit den Bretagne Krimis von Bannalec nicht scheuen.
Rezensionen von Lesemama:
Beste Freunde und ein Hamster
Als uns Einstein vom Himmel fiel von Pfeffer Anna
Zum Buch:
Nia und Luke sind seit dem Kindergarten beste Freunde, und jetzt ziehen sie sogar zusammen! Nias Vater und Lukes Mutter haben sich nämlich ineinander verliebt. Total cool! Aber irgendwie ist alles anders, wenn der beste Freund zum Bruder wird und plötzlich alles bestimmen möchte.
Luke ist manchmal echt gemein. Nia entwickelt einen megafiesen Fünf-Stufen-Plan, um es ihm heimzuzahlen. Doch als dann ausgerechnet Nias Hamster Einstein zwischen die Fronten gerät, steht das neue Familienleben endgültig kopf.
Meine Meinung:
Eine wunderschöne Geschichte über eine Patchworkfamilie, wie sie fast täglich entsteht.
Im modernen Zeitalter ist die Scheidungsrate hoch, also gibt es logischerweise viel alleinerziehende Mütter und Väter. Und solche sind auch die Eltern von Luke und Nea. Waren Nea und Luke bisher beste Freunde und die Freude groß als sich ihre Elternteile ineinander verliebten. Eine gemeinsame Wohnung, nicht mehr abends nach Hause gehen. Klingt doch alles perfekt. Nur das Luke auf einmal den großen Bruder raushängen lässt. Ist ja klar dass Nea sich das nicht gefallen lässt.
Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen, es wird auf vorsichtige Art auf die Veränderung eingegangen, die Freundschaft ändert sich zunächst. Gerade heutzutage, wo sich viele Eltern trennen und viele neue Familien entstehen kann das Buch ein wenig helfen.
Ich fand es toll und kann es nur empfehlen. Auch für intakte Familien (;
Rezensionen von Lesemama:
Spukalarm
Spukalarm in der Schokofabrik von Matysiak Mascha
Zum Buch:
Umziehen ist doof, findet Klara. Jetzt wohnt sie nicht mehr in der Nähe ihrer besten Freundin, sondern neben einer merkwürdigen Schokoladenfabrik. Und obwohl die längst stillgelegt ist, sieht Klara nachts ein Licht hinter den Fenstern herumgeistern. Zusammen mit den Nachbarjungen Matti und Theo steigt sie heimlich in die Fabrik ein, um herauszufinden, wer sich dort herumtreibt.
Dabei treffen die drei auf jemanden, mit dem sie überhaupt nicht gerechnet haben …
Meine Meinung:
Eine absolut schöne Geschichte über Freundschaft.
Was schafft man nicht alles, wenn man gute, mutige Freunde hat. Natürlich ist Klara traurig, dass sie ihre gewohnte Umgebung verlassen muss, auch die ländliche Gegend, vor allem die ehemalige SchokoFabrik machen nicht gerade Mut.
Unterstützt durch wunderschöne Illustartionen wird hier eine spannende, gruselige Abenteuergeschichte für Jungs und Mädchen erzählt.
Ein empfehlenswertes, hochwertiges Kinderbuch, welches richtig Spaß macht.
Rezensionen von Lesemama:
Magischer Krimi
Hotel der Magier (Hotel der Magier 1) von Nicki Thornton
Zum Buch:
Gemüse schnippeln, Törtchen aus dem Ofen holen, Gelee umrühren. Küchenjunge Seth hat alle Hände voll zu tun. Denn im abgelegenen Hotel Zur letzten Chance werden besondere Gäste erwartet. Mit ganz speziellen Wünschen und kleinen Geheimnissen. Seth muss sich richtig ins Zeug legen, damit das Willkommensdinner kein Reinfall wird.
Doch dann geschieht etwas Schreckliches: Der nette Dr. Thallomius stirbt. Vergiftet durch die Nachspeise – und die hat Seth zubereitet. Auch wenn ihn alle für schuldig halten, Seth hat mit diesem fiesen Mord nichts zu tun. Also muss er selbst ermitteln und mehr über dieses seltsame Treffen der Magier herausfinden.
Meine Meinung:
Das Cover hat mich sofort angesprochen, ein magisches Hotel, ein Junge ... Für mich hatte die Kurzbeschreibung ein wenig Ähnlichkeit mit Septimus Heap. Und das las ich sehr gerne.
Nun hat die Geschichte um Glück seine eigenen Geschehnisse, die vielleicht manchmal ein wenig unlogisch erscheinen, aber man darf nicht vergessen, es ist ein Kinderbuch und Kinder haben eine ganz andere Logik.
Und für ein Kinderbuch fand ich es durchaus lesenswert und empfehlenswert.
Der Schreibstil ist gut zu lesen, die Geschichte ist spannend, magisch, abenteuerlich. Für mich genauso wie ein Kinderbuch sein soll.
Rezensionen von Lesemama:
Spannender Auftaktband
Beast Changers, Band 1: Im Bann der Eiswölfe von Kaufman Amie
Zum Buch:
Die Zwillinge Anders und Ryana wachsen als Waisen in dem Dorf Bällen auf. Einem Dorf in dem die Eiswölfe leben.
Jedes Kind prüft im Alter von zwölf Jahren ob es ebenfalls ein Gestaltwandler ist und sich in einen Eiswolf verwandelt.
Anders und Rayna wollten die Gelegenheit des Festes eigentlich dazu nutzen ihre Taschen wieder aufzufüllen, als Anders der Stab berührt und sich in einen Eiswolf verwandelt.
Als dann allerdings Rayna nach der Verwandlung ein Feuerdrache wird, sind die Geschwister nicht mehr sicher ...
Meine Meinung:
Ein Buch für junge Leser mit einer ordentlichen Portion Spannung. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen, die Seiten fliegen nur so dahin, die Spannung steigert sich zunehmend, so dass der Leser auch dranbleibt.
Hierbei handelt es sich um den ersten Teil einer Trilogie (?) und dieser ist richtig vielversprechend. Die Spannung steigt kontinuierlich an und man fiebert mit Anders, aber vor allem mit Rayna mit. Als Feuerdrache hat sie es nicht leicht im Dorf der Eiswölfe und erlebt mit ihrem Bruder eine spannende Flucht.
Da der erste Teil sehr gut zu lesen ist und die Spannung bis zu Schluss bleibt, werden wir wohl auch weiterlesen. Daher, aller richtig gemacht. Kind zum Lesen gebracht.
Ich kann da Buch nur empfehlen.
Rezensionen von begine:
Anja und Yael
Getauschte Heimat von Yael Nachshon Levin; Anja Reich
Getauschte Heimat - Ein Jahr zwischen Berlin und Tel Aviv zeigt in Briefen die Freundschaft von Yael Nachshon Levin und Anja Reich
Anja Reich geht als Journalistin für zwei Jahre nach Tel Aviv. In Berlin hat sie eine Nachbarin, die aus Tel Aviv stammt. So beginnen sie einen Briefkontakt und wir dürfen daran teilnehmen.
Es ist interessant wie Anja und ihr Mann das Leben in Israel erleben. Dann liest man was Yael antwortet.
Witzig ist, das Yael sich so an die Unterhaltung per Brief gewöhnt hat, das sie vorschlägt, daran bei zu bleiben, wenn Anja wieder in der Nachbarschaft wohnt.
Mir hat es gut gefallen, was ich von den beiden Erlebnissen erfuhr.
Rezensionen von Josef Kienesberger:
Vertrauen Sie ihm - er weiß, was er tut.
Schecks Kanon von Denis Scheck
Der imaginäre Bücherkasten des bekanntesten Literaturkritiker's Deutschlands. Ein wahrer Schatz und eine Einladung, sich auch mal abseits der ausgetretenen Literaturpfade zu bewegen. Macht Lust auf Lesen, während man liest!
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Warum und nicht woher
Herkunft von Sasa Stanisic
Hat uns der Umstand, woher wir stammen, zu dem gemacht, die wir sind? Macht der ohnmächtige Zufall unserer Geburt, gar der Ort, einen Teil unserer späteren Persönlichkeit aus?
Sasa Stanisic liefert keinen eindeutigen Beweis, wagt aber anhand einer (gelungen) bunten Biografie seiner Familie, den Feldversuch.
Ein Wortgemälde an Eindrücken und bildhaften Geschichten, fast märchenhaft. Und eine (formale) Überraschung im Epilog, die den ohnehin raschen Lesefluß durchaus nochmals zu beschleunigen vermag. Eine dringende Leseempfehlung!










