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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

schwarzweiß-Fotos mit Eisbär

Das Buch versammelt Fotografien aus den 20-60ziger Jahren , also alle schwarzweiß. Alle haben das Motiv gemeinsam, Personen in Eisbärenkostüm. Ein gediegenes Thema. Aber mit der Zeit versteht man, was den Sammler Jochen Raiß daran gereizt hat.
Es sind häufig Frauen oder Familien im Urlaub, die sich mit den Eisbären fotografieren lassen.

Entsprechend locker und lachend präsentieren sie sich und dadurch gewinnen die Fotos eine stark positive Ausstrahlung. Dazu kommt das nostalgische durch Kleidung und Frisuren der Menschen zu der Zeit.

Erwähnenswert auch noch das Vorwort von Norbert Thomma.

Vielleicht kein wichtiges, aber ein amüsantes und sehenswertes Buch.

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Rezensionen von Claudia R:

Mischung aus Gegenwart und Vergangenheit ... emotional und packend.

Klappentext:

Als Jana eine neue Stelle als Immobilienmaklerin annimmt, ahnt sie nicht, dass bald eine alte Liebe und die Schrecken der Hexenverfolgung sie beschäftigen werden. Es beginnt mit dem Fund eines Gemäldes aus dem 17. Jahrhundert auf dem Dachboden eines Fachwerkhauses, das sie verkaufen soll.

Darauf ist eine junge Frau zu sehen, die ihr ähnelt wie eine Zwillingsschwester.
Nach diesem Fund gerät ihr Leben aus den Fugen. Sie kann das Fachwerkhaus nicht verkaufen, verstrickt sich aus Angst vor einem Jobverlust in Lügen und rutscht schließlich unerwartet in eine Liebesbeziehung mit ihrem Chef, den sie eigentlich nicht mag. Sie spürt, dass all das auch etwas mit der Frau auf dem Gemälde zu tun hat, und lässt sich schließlich widerstrebend auf Rückführungen ein. Eigentlich glaubt sie nicht an „solche Sachen“.
Damit beginnt das Abenteuer ihres Lebens und einfach alles scheint schiefzugehen, sie droht Job und Liebe zu verlieren. Als sie sich dann noch in einem vergangenen Leben fast schon auf dem Scheiterhaufen wähnt, kommt es zu einer schicksalshaften Wendung ...

Cover:

Das Cover wirkt sehr lebendig und knisternd. Das Feuer am Rand des Covers nimmt eine brisante Stelle ein uns steht mit im Vordergrund. Darüber erkennt man zwei junge Frauen, einmal ist vor allem das Gesicht sehr prägnant und das andere Mal geht man eine junge Frau vor einem Wald mit einem Stock in der Hand. Es macht einen sehr mystischen und mysteriösen Eindruck und weckt auf jeden Fall die Neugier und Interesse.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Es lässt sich sehr gut lesen. Auch die Einteilung ist sehr gut und die Kapitel haben eine angenehme Länge.

Nach dem Jana zurück nach Köln gezogen ist um näher an ihrer Familie, Mutter und Großmutter zu sein, bekommt sie keinen Job als Innenarchitektin, sondern beginnt als Immobilienmaklern. Auf einem Dachboden findet sie ein altes Gemälde aus dem 17.Jahrhundert, auf dem eine junge Frau abgebildet ist, die ihr so sehr gleicht, dass sie ihre Zwillingsschwester sein könnte. Nachforschungen und ein spannendes Abenteuer beginnen und auch eine Liebesgeschichte darf nicht fehlen.

Zu viel vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

Die Geschichte ist sehr gut aufgebaut und ein Mix zwischen moderner Liebesgeschichte und Reise in die Vergangenheit. Die Elemente werden sehr gut miteinander verbunden und ergeben eine sehr harmonische und emotionale Geschichte, die sich sehr gut lesen lässt und ein wunderschönes Leseerlebnis erzeugt. So fliegen die Seiten dahin und man kann sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzten. Die Stimmung, Emotionen und Geschehnisse werden sehr gut herüber gebracht. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und Jana war mir von Beginn an sehr sympathisch. So konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen und die Erlebnisse mit ihr teilen. So vermischen sich Vergangenheit und Gegenwart und sowohl Hexenverbrennung, wie auch Janas private Probleme spielen eine große Rolle und werden hier sehr gut in Einklang gebracht.

Eine klare Leseempfehlung für Liebhaber der Romantik und Liebesgeschichten und auch für Historik-Liebhaber und diejenigen, die einfach ein wenig Feuer und Emotionen in ihr Herz bringen lassen möchten.

Fazit:

Eine tolle Mischung aus Liebesgeschichte, Gegenwart und Vergangenheit des 17. Jahrhunderts... emotional, packend und berührend.

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Rezensionen von begine:

Psychologische Geschichte

Die Träume der anderen von Elizabeth Harrower


Die Schriftstellerin Elizabeth Harrower ist schon 1928 geboren. Ich habe bisher noch nichts von ihr gelesen. Alissa Walser übersetzt ihre Romane. Die Originalausgabe erschien 1966 unter dem Titel „The Watch Tower“
Der Roman „Die Träume der anderen“ beginnt in den 40er Jahren in Sydney in Australien.

Die junge Laura muss schon in jungen Jahren für ihre 6 Jahre jüngere Schwester aufkommen. Ihr Chef will sie heiraten und das Schulgeld Clares aufkommen. Man kann sich nicht vorstellen in so eine Lage zu kommen. Laura ist nicht glücklich und ihr Verhältnis zu ihrer Schwester ist auch angespannt. So sind beide Frauen von Lauras Mann Felix in einer eingeengten Lage. Der masochistische armselige Felix manipuliert die Beiden.
Die Autorin schreibt sehr gut, aber man bemerkt, das die Geschichte schon in früheren Jahren geschrieben wurde. Sie zeigt die verschiedenen Charaktere ihrer Protagonisten in einem besonderen und psychologischen Blick.

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Rezensionen von Claudia R:

tolle Einstimmung auf Weihnachten

Die Träume der anderen von Elizabeth Harrower

Klappentext:

Weihnachten verändert alles und jeden. Sogar Vermieter.
Am 1. Advent macht der kauzige Vermieter Hieronymus Schollenbein einen überraschenden Fund. Eine geheimnisvolle Schneekugel lässt ihm von da an keine Ruhe mehr. Ein betrügerischer Professor und ein Einbrecher alter Schule haben es ebenso auf ihn abgesehen wie ein stadtbekannter Krimineller.

Die Wege unterschiedlicher Schicksale kreuzen sich. Kann das Weihnachtsfest gerettet werden? Welche Magie wirkt im Hintergrund? Und was verbirgt die Geschichte der Schneekugel?
Ein Roman für jedes Alter. Wer Humor, Feinsinnigkeit, ein wenig Verschrobenheit und die Weihnachtszeit mag, kommt auf seine Kosten. Charles Dickens hätte sicher seine Freude gehabt.

Cover:

Das Cover verbreitet weihnachtliche Stimmung ist ist wunderschön gestaltet. Der Hintergrund ist in rot gehalten mit vielen kleinen und größeren Schneeflocken. In der Mitte sieht man eine wunderschöne Schneekugel, die einen kleinen Ort im Schnee mit Kirche und einem Haus zeigt, sowie Tannenbäumen und Menschen im Schnee. Das Cover weckt die Vorfreude auf Weihnachten.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm, locker und flüssig. Das Buch ist sehr gut gegliedert und die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge. Auch die Gestaltung der Kapitel ist sehr schön. So ziert jedes Kapitel am Anfang eine kleine Schneekugel und der erste Buchstabe ist immer deutlich hervorgehoben.

Die Geschichte ist sehr gefühlvoll, emotional und schafft Veränderungen. Sie regt zum Nachdenken an und ist liebevoll gestaltet und geschrieben. Die einzelnen Charaktere sind wunderschön erzählt mit sehr viel liebe erdacht und man kann ihnen, nach einer Weile, sehr gut folgen. Zu Beginn sind es viele einzelne kleine Stränge, die sich nach und nach mehr zusammenfügen.Manche Wege kreuzen sich und so fügen sich einige Dinge zusammen. Nach und nach versteht man immer mehr die Zusammenhänge und es kommt zu immer mehr Veränderungen.

Weihnachtliche Stimmung kommt auf und man wird direkt mit in das Geschehen versetzt, so dass man direkt die Vorweihnachtszeit, den Trubel, aber auch die weihnachtliche Stimmung miterlebt.

Die Geschichte überzeugt durch Witz und Charme, sowie durch Spannung und Emotionen. Einige Dialoge haben es in sich und so muss man hin und wieder herzhaft lachen oder Schmunzeln, aber auch die Emotionen kommen nicht zu kurz. Auch Spannung und Action hat diese Geschichte zu bieten, so kommt jeder auf seine Kosten und es ist eine wunderschöne Geschichte zur Weihnachtszeit.

Eine schöne Geschichte zur besinnlichen Weihnachtszeit, die zeigt, was alles zu Weihnachten möglich ist und wie es die Menschen verändern kann.

Mich hat die Geschichte sehr gut unterhalten, mir die Weihnachtszeit näher gebracht und durch die liebevolle, emotionale Schreibweise auch schon auf die kommende Vorweihnachtszeit eingestimmt.

Fazit:

Eine tolle Einstimmung auf die Weihnachtszeit mit sehr viel Herz, Emotionen, aber auch Witz, Charme und Spannung.

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Rezensionen von PeLi:

was für ein wunderbares Buch

Pages & Co. (Band 1) von Anna James

Die elfjährige Matilda, genannt Tilly, lebt bei ihren Großeltern , die eine kleine aber feine Buchhandlung in London führen. So wird schon sehr früh Tillys Liebe zu Büchern geweckt und für sie gibt es nichts schöneres, als auf ihrem Lieblingsplatz zu sitzen und zu lesen.
Eines Tages passiert allerdings etwas sehr merkwürdiges.

denn neben ihr taucht plötzlich ein rothaariges Mädchen auf, das sie von ihrer ganzen Art her sehr stark an die Hauptfigur aus einem ihrer Lieblingsbücher "Anne aus Green Gables" erinnert. Zunächst denkt sie natürlich, dass das ein Zufalle sein muss, denn wie könnte denn eine Figur aus einem Buch, leibhaftig vor ihr stehen und sich mit ihr unterhalten?
Doch, so ungeheuerlich es Tilly auch vorkommt, sie unterhält sich tatsächlich mit Anne aus Green Gables. Und sie bleibt nicht die einzige Besucherin aus ihren Lieblingsgeschichten, denn auch Alice aus dem Wunderland steht überraschend vor ihr. Und es wird sogar noch verrückter, denn Tilly stellt fest, dass die beiden nicht nur herauskommen können , sondern dass auch sie selbst in die Geschichten hineinspringen kann.
So erlebt sie also eine Teeparty im Wunderland, reist mit Anne nach Green Gables und trifft noch einige andere Figuren , die allerdings, wie sie bald feststellen muss, nicht alle nur nett sind.
Und schließlich erfährt sie den Grund, warum sie das alles erleben kann und auch, dass sie nicht die einzige Buchwandlerin in ihrer Familie ist. Denn auch das rätselhafte Verschwinden ihrer Mutter, hat mit diesem Familiengeheimnis zu tun. Matilda möchte nun unbedingt herausfinden, was damals passiert ist und sie hofft, vielleicht ja sogar ihre Mutter wiederzufinden.

Meine Meinung zu dem Buch:

Schon das Cover ist ein Traum und die Geschichte um "Pages & Co" einfach zauberhaft. Eigentlich ist dieses Buch ja ein Kinderbuch, doch es wäre wirklich zu schade, dieses wunderbare Buch auf eine bestimmte Zielgruppe einzugrenzen. Und mal ganz ehrlich, auch als Erwachsene kann doch ein bisschen Magie nie schaden. Ich jedenfalls habe es sehr genossen, Matilda bei ihrem unglaublichen Abenteuer begleiten zu können . Und ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Bände dieser Reihe, denn die werde ich auf jeden Fall auch lesen ( und sie in ein paar Jahren meinen Enkeln vorlesen, wenn die im passenden Alter sind).

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Rezensionen von Katja:

Interessantes buch

Das Schicksal weiß schon, was es tut von Brigid Kemmerer

Inhalt: Rob war mal ein beliebter Sportler, der viele Freunde hatte und dem die Mädchen nur so zuflogen. Doch sein Leben änderte sich just in dem Moment, in dem sein Vater versuchte sich das Leben zu nehmen und daran scheiterte. Dies ist allerdings noch nicht mal das schlimmste, denn sein Vater hat tausende von Menschen um ihr Geld betrogen und nun will keiner mehr was mit ihm zu tun haben.

Zu einem Außenseiter wurde auch Magan, die das letzte Jahr bei einer der wichtigsten Prüfungen geschummelt hat. Dadurch mussten über hundert Schüler den Test noch einmal wiederholen und keiner will mehr recht was mit dem Mädchen zu tun haben. Noch dazu passiert in ihrer Familie etwas, das das Leben aller Mitglieder ändern wird.
Bei einem Mathematikprojekt müssen genau diese Beiden zusammen arbeiten. Dies stellt sich anfangs als nicht so leicht dar, da Rob keine Lust auf Gesellschaft hat. Doch bald ändert er seine Meinung und das Schicksal der Beiden nimmt seinen Lauf.


Aufteilung/Cover: Das Buch ist in 42 Kapitel eingeteilt und wird immer abwechselnd von Rob und Magan erzählt. Dadurch bekommt man etwas von beiden Welten mit, was mir sehr gut gefallen hat.
Das Cover ist schlicht gehalten und lässt nicht erahnen worum es in dem Buch geht.


Schreibstil: Brigid schreibt sehr einfühlsam und bringt einem in dem Buch die Welt des Erwachsenwerdens nahe. Die Sätze sind kurz und verständlich. Auch schreibt sie mit viel Humor, was das Lesen sehr angenehm macht.


Meine Meinung: Einmal angefangen, kann man schwer wieder aufhören mit dem Lesen. Ich hatte das Gefühl die Seiten würden nur so dahinfliegen. Ich war erstaunt darüber, als ich das Buch innerhalb eines Tages beendet hatte.
Das Buch mag zwar ein Jugendbuch sein, aber es können definitiv Erwachsene auch lesen. (Sonst hätte ich es wohl kaum gelesen.) Hin und wieder waren mir die Dialoge der jeweiligen Personen ein wenig zu langatmig und ich hätte mir manches mal kürzere Gespräche gewünscht.

Fazit: Ein gutes Buch für zwischendurch. Besonders für diejenigen interessant die das Thema Mobbing und Ausgrenzung interessiert.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Unterschiedliche Meinung von Mutter und Kind

Rulantica - Die verborgene Insel von Michaela Hanauer

Normalerweise sind wir (Leseratte, weiblich, 10 Jahre) und ich (Mutter) einer Meinung, was Bücher angeht, hier haben wir aber einmal eine unterschiedliche Einschätzung.
Das Buch ist sehr hochwertig gestaltet, schon am Einband erkennbar, setzt sich das im Innenteil fort. Ganz viel Farbe, auch ganzseitig mit farbigem Hintergrund hinterlegte Seiten, auf antik gemachte vergilbte Seiten, bunte Illustrationen, für ein Buch in dieser Preisklasse unglaublich.

Während das Kind hiervon begeistert war, fand ich es beim Lesen eher anstrengend, es war mir zu unruhig und auch weiße Schrift auf blauem Grund ist nicht mein Fall (ist aber nur ab und an, nicht flächendeckend).

Zum Inhalt: Auch hier wird zehnjährigen Leser*innen schon einiges abverlangt (empfohlenes Lesealter ist 10-12 Jahre). Zum Einstieg viele Götter mit komplizierten Namen, Wechsel von der Welt der Götter in die Wasserwelt und wieder in die reale Welt der Menschen und zurück, anfangs fand ich keinen richtigen Zugang und hätte nicht gedacht, dass es Kindern anders geht.
Aber auch hier die Kindermeinung, dass es zwar anfangs kompliziert ist, aber man halt einfach weiterlesen muss, dann wird es doch klar.
O.K. - ich traue offensichtlich der jungen Leserin zu wenig zu.

Während ich tatsächlich ungefähr das halbe Buch zum warmwerden gebraucht habe, war die Tochter gleich nach ein paar Seiten begeistert. Die Geschichte ist aber tatsächlich richtig, richtig gut (bei mir eben mit den eben erwähnten Startschwierigkeiten), spannend, voller Fantasie, toll beschrieben, so dass man sich alles prima vorstellen kann, mit einem tierischen besten Freund (Snorri, wir lieben Dich!). Fantasy in der besten Umsetzung.

Fazit: hier durfte das Zielgruppen-Kind die Bewertung abgeben, volle fünf Sterne und absolute Begeisterung

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Rezensionen von Marie aus E.:

Familienauszeit in Norwegen

Eigentlich nordwärts von Anja Varnholt

Das Buch dokumentiert die Reise der Familie (Mutter, Vater und Sohn Noah, zum Zeitpunkt der Reise kurz vor dem Schuleintritt stehend) sowie auf einer Teilstrecke auch noch der Familienhund Metti.
Eine dreimonatige Auszeit aus dem Job hat die Reise so erst möglich gemacht.
Im ersten Teil erfährt man, was das Wörtchen "Eigentlich" im Titel bedeutet.

Pläne sind dazu da, geändert zu werden...Insgesamt ist der erste Teil eher der Vorbereitung und des "So war das ja nicht gedacht" Reisens gewidmet und war für mich etwas zäh zum Lesen.

Die eigentliche Fahrradreise startet dann - ich dachte ja bislang, dass das in Norwegen völlig easy ist, da man fast überall sein Zelt aufschlagen darf.
Wie das dann tatsächlich war, das erfährt man dann im Buch.
Richtig gut hat mir gefallen, dass es so authentisch ist, eben kein Hochglanz-Foto-Doku von tollen Fjordlandschaften, sondern die Realität. Die da in Norwegen durchaus öfters einfach REGEN heißt oder viel mehr Kilometer als gedacht, bis endlich ein geeigneter Schlafplatz gefunden wird.
Aber auch - und vor allem - viele innige Familienzeit und bereichernde Begegnungen unterwegs.
Die Familie ist gläubig und ihr Glaube ist selbstverständlicher Bestandteil der Reise, liest sich aber keineswegs missionarisch, gehört eben dazu - hat mich aber anfangs etwas irritiert.

Das Buch ist sehr hochwertig, viele Fotos, auch doppelseitige sowie eine Karte, die die Route veranschaulicht, machen das Mitreisen lebendiger.
Die Fotoauswahl gefällt mir gut: die kleinen Momente wie das Steinkunstwerkbauen, ein Luftsprung von Noah und dann wieder ganzseitige Landschaftsfotos und Fotos der schwerbepackten Räder, eine schöne Balance, die da gewählt wurde.

Ich fand es spannend, diese Reise zu begleiten - auch oder gerade weil ich mir diese Art des Reisens nicht zutrauen würde (und wohl auch nicht möchte...).

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Rezensionen von begine:

Coalwood in den 50er Jahren

Eigentlich nordwärts von Anja Varnholt


Der Schriftsteller und Nasa-Ingenieur Homer Hickam bringt uns Leser in seinem Roman
„Die Schneekönigin von Coalwood“ seine Jugend und den Bergarbeiterort Coalwood in West-Virginia, nahe.
In seinem Roman Rocket Boys geht es schon um seinen Spaß an der Raketenbastelei.
In dem neuen Roman geht es um Sonnys Beobachtung und um die Familie um 1959.

Sein Vater ist Leiter im Bergbau. Das Verhältnis der Beiden ist gestört. Er ist nur der zweite Sohn denkt er. Die Mutter ist Hausfrau.
Dieser Roman ist eine starke Geschichte und der Autor lässt uns Leser mitfühlen. Sonny macht sich Sorgen um seinen Vater, der der hustet viel von dem jahrelangen Kontakt mit Kohlenstaub.
Sonnys Aktionen machen Spaß beim Lesen. Der Roman ist eine Rückschau auf Homer Hickams Jugendjahre. Es ist eine interessante spannende, mal Ernst, dann wieder voller Witz, einfach eine tolle Lektüre

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Rezensionen von begine:

Leicht und locker

Erobert von einem Highlander von Margaret Mallory


Die us-amerikanische Schriftstellerin Margaret Mallory schreibt historische Liebesromane und hat sie in den Highlands angesiedelt. Es sind Happyend Bücher.
„Erobert von einem Highlander“ (Douglas Legacy – Serie 3) ist der neue Roman und zeigt die Zeit ab 1522.
Lady Margaret wird von ihrem Mann verstoßen, weil sie wieder eine Fehlgeburt hatte.

Die Autorin lässt die Charaktere der Personen oft ziemlich intrigant und brutal beschrieben. Es gibt viele Machtkämpfe innerhalb den Familien des Adels.
Aber Margaret erlebt doch noch die Liebe.
Der Roman ist locker und leiht geschrieben.
Keine große Literatur, aber gut zum Entspannen.

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