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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R:

A Mei und ihre Grossmutter Océane...

Libellenaugen von Wenxuan Cao

Klappentext:

A Mei ist anders als die anderen. Mit ihren großen Augen, der hohen Nase und den hellbraunen Haaren fällt sie im Shanghai der 1960er Jahre überall auf. Kein Wunder: A Meis Großmutter Océane ist Französin. Ihr hat es A Mei auch zu verdanken, dass sie so wunderbar Klavier spielen kann.

Doch plötzlich ändern sich die Zeiten und A Mei wünscht sich mit einem Mal nichts sehnlicher, als dem Durchschnitt zu entsprechen und ohne ihr besonderes Aussehen, ohne ihre besonderen Begabungen unbemerkt in der Masse untertauchen zu können. Aufzufallen wird mit einem Mal gefährlich. Wie sehr, muss die kleine A Mei schon bald schmerzlich erfahren...

Cover:

Man sieht das Gesicht eines jungen chinesischen Mädchens mit dem Fokus auf ein Auge. Mittig ist der Titel und es weckt auf jeden Fall die Neugier. Es ist in weiß und rosa-rot gehalten.

Meinung:

Der Schreibstil ist wunderschön, sehr flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Man kommt sehr gut voran und durch die detaillierten und bildlichen Beschreibungen kann man sich alles sehr gut vorstellen.

Das Buch ist sehr gut gegliedert. Es ist in Kapitel unterteilt und diese sind wiederum in kleinere Abschnitte, die durchnummeriert sind abgegrenzt. Die Gliederung ist sehr schön und gut gelungen und ermöglicht so ein angenehmes Lesen.

Das Buch handelt vordergründig um die kleine A Mei und ihre Großmutter. Die beiden haben ein sehr inniges und liebevolles Verhältnis. Auch erfährt man, wie dieses entstanden ist und auch über die Hintergründe von A Mei und ihrer Großmutter Océane wird sehr viel geschrieben. So wird das Kennenlernen und das Geschehen, wie A Meis Großmutter von Frankreich nach China kam sehr gut erzählt. Der Autor schafft es einen mit seinen Erzählungen zu fesseln. Es ist sehr liebevoll und emotional geschrieben. Auch über Frankreich und China erfährt man sehr viel. So bekommt man auch die Veränderungen in China sehr gut mit. Während es A Meis Familie zu Beginn noch sehr gut geht, bekommt man durch die Veränderungen mit, dass auch ihnen, als eigentlich wohlhabende Familie, viele Veränderungen und Nöte plagen. Auch die kleine A Mei bekommt dies mit und ist sehr feinfühlig in dieser Sache. Sie spürt sehr gut die Veränderungen und nimmt diese sehr gut wahr, ohne das es ausgesprochen werden muss.

Das Verhältnis zwischen ihr und ihrer Großmutter ist ein ganz besonderes und das merkt man immer wieder. Während sie zu Beginn ein eigentlich eher unbeschwerliches Leben hatten, wurde dies nach und nach etwas, durch die Verhältnisse in China, geprägt und so muss sich auch die Familie um A Mei mit Geldproblemen und Gefahren des Alltags beschäftigen. Der Autor beschreibt dies sehr gut, so dass man die Unterschiede sehr gut miterlebt, ohne dass er dabei wertet oder das System schlecht darstellt. Ganz im Gegenteil er weist lediglich indirekt auf die Veränderungen hin.

Das Buch lässt sich sehr angenehm lesen und mir hat die Geschichte um A Mei und ihre Großmutter sehr gut gefallen. Die Beschreibungen und Erzählungen sind einfach wunderschön. Die Charaktere sind sehr toll getroffen und kommen sehr authentisch und sympathisch rüber. Ein inniges und liebesvolles Verhältnis was wunderschön beschrieben wird und einen emotional mitnimmt und in das Geschehen mit einbezieht. Dabei erfährt man gleichzeitig mehr über ihre Lebensumstände in China und die Veränderungen, die man im Laufe eines Lebens so durchmacht.

Sehr interessant fand ich auch im Anhang die Erläuterung einiger chinesischer Begriffe und Namen.

Ein wunderschönes und interessantes Buch, was ich sehr empfehlen kann.

Fazit:

Eine wunderschöne Geschichte über A Mei und ihre Großmutter, die ein inniges und liebevolles Verhältnis haben, sowie die Veränderungen in China.

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Rezensionen von yesterday:

Nicht alles ist rational erklärbar

Perchtenjagd von Maja Brandstetter; Wolfgang Brandstetter

Auch wenn immer noch ein bisschen mehr geht - dieser Krimi hat definitiv eine gute Portion Lokalkolorit erhalten. Ob es nun der hartnäckige Gerichtspsychologe Thomas Meiberger, der klassisch untalentierte wie uninteressierte Inspektor Bacher, der ambitionierte Inspektor Ganslinger oder ein abgekämpfter Salzburger Kripochef ist, sie alle tragen zur besonderen Atmosphäre dieses Salzkammergut-Krimis bei.

Doch mit der österreichischen Gemütlichkeit bei Würstel oder Kaffee ist es schnell vorbei, als ein Kind verschwindet und Meiberger schmerzlich an einen eigenen Verlust erinnert wird. Nicht zuletzt deshalb beißt er sich an diesem Fall fest und zieht die richtigen aber auch die falschen Schlüsse.

Seltsam verzierte Männerleichen tauchen auf, Meiberger wird vom Fall abgezogen und als er eine wichtige Zeugin beschützen will, überschlagen sich die Ereignisse.

Alles in allem ist ein Teil der Geschichte gut erzählt, manche Zusammenhänge spannend und Wendungen gelungen. Ein anderer Teil ist dann doch unerwartet actiongeladen und letzten Endes sind einige Passagen im Krimi enthalten, die nicht ganz zur ansonsten realistischen Story zu passen scheinen. Als jemand der die Fernsehserie rund um Meiberger nicht kennt und mit Magie und Mystik nicht so viel anfangen kann, musste ich da immer wieder stutzen.

Wer da aber darüber hinwegsehen kann, wird hier gut unterhalten.

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Rezensionen von yesterday:

Düster und behäbig

Verborgen im Gletscher von Indriðason Arnaldur

Schwer- und wankelmütig, ganz wie “der Isländer” gerne etwas stereotyp gesehen wird, präsentiert sich dieser Krimi von Arnaldur Indriðason. Hauptfigur ist der kürzlich pensionierte Polizist Konráð, ein gutes Beispiel für den eben angesprochenen “Isländer”.

Er beschäftigt sich zwar gerne und viel mit seinen Enkeln, trauert aber immer noch intensiv um seine verstorbene Frau, hängt gedanklich generell viel in der Vergangenheit.

Das sind auch durchaus interessante Passagen, die sich in möglichen Fortsetzungen auch mehr Raum verdient hätten. Konráðs Vater hatte eine sehr düstere Seite, die wohl auch auf ihn als Jungen abgefärbt hat. Doch Konráð schaffte rechtzeitig den Absprung.

Aus seinem ehemaligen Beruf dagegen gelang das noch nicht so gut, auch hier holt ihn die Vergangenheit ein. Eine Leiche wird gefunden und sie passt zu einem von Konráðs wenigen alten Fällen, die nie aufgeklärt werden konnten. Lässt sich nach so vielen Jahren nun noch etwas herausfinden?

Wer einen blutigen, actiongeladenen Krimi erwartet, ist hier Fehl am Platz. “Verborgen im Gletscher” hat seine eigenen Gesetze und lässt den Leser die Mühsal eines Cold Case spüren. Feinste, kleinste Hinweise verstecken sind in langen Befragungen, ein gefundener Zeuge oder Name ergibt den nächsten. Konráð wird wider Willen hineingezogen und kann am Ende dann doch nicht die Finger von diesem Fall lassen und ermittelt auf eigene Faust.

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Rezensionen von yellowdog:

ansprechend

Von Büchern in Bildern von Jamie Camplin; Maria Renauro

Von Bücher in Bildern ist ein Thema, das mich sofort anspricht. Ich liebe Bücher und ich liebe Kunst, besonders Gemälde. Wenn dann beides zusammen kommt, kann das faszinieren.

Die Auswahl der Bilder ist recht umfassend, originell ausgewählt und thematisch gut zugeordnet.

Dabei sind Gemälde von Botticelli, Rembrandt, Dürer, Jan Veermeer, Marc Chagall, Renoir, Gauguin, Pablo Picasso, Degas, Manet, Camille Corot, Edvard Munch, Vincent van Gogh, Edward Hopper, Gustave Courbet, Egon Schiele, Velazques, Gustave Caillebotte und viele andere.

Sie werden gut präsentiert, textlich kommentiert und in einen Kontext gestellt.
Auffällig sind oft die Posen der lesenden Menschen.
Man kann sich kaum satt sehen an ihnen.

So macht ein Buch Spaß. Ich könnte es für Bücher- und Kunstfans sogar als Weihnachtsgeschenk empfehlen.

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Rezensionen von Ele:

Club der toten Linkshänder

Der Verein der Linkshänder von Nesser Hakan

Der Verein der Linkshänder, Kriminalroman von Hakan Nesser, 604 Seiten, erschienen im btb-Verlag
Kommissar Van Veeteren und Inspektor Barbarotti auf der Spur eines Mörders der alle zum Narren hält.
Van Veeteren bereitet sich darauf vor, seinen 75. Geburtstag zu feiern, da konfrontiert ihn sein Nachfolger Kommissar Münster mit einem Fall aus der Vergangenheit.

21 Jahre zuvor sind bei einem Brand in Oosterby, vier Menschen ums Leben gekommen, sie alle waren Mitglieder im Verein der Linkshänder. Da das fünfte Mitglied fehlte wurde es kurzerhand als Täter identifiziert. Doch 21 Jahre später ist dessen Leiche ebenfalls nicht weit entfernt von der Brandstätte aufgefunden worden, offensichtlich zur gleichen Zeit ermordet. Es liegt der Verdacht nahe, dass sich der wahre Mörder noch auf freiem Fuß befindet. Da Van Veeteren ganz in der Nähe seinen Geburtstag begehen will, liegt es nahe ein wenig zu ermitteln. Gelingt es ihm zusammen mit Inspektor Barbarotti den Cold Case zu lösen?
Das Buch ist in 3 Teile gegliedert, die in 63 Kapitel aufgeteilt sind. Da jedes Kapitel mit Ort und Datum versehen ist, war es leicht den Überblick zu behalten. Der Autor bedient sich der auktorialen Erzählweise, lässt jedoch im dritten Teil, eine Figur einige Tagebucheinträge aus der Ich-Perspektive erzählen. Der Leser ist somit den ermittelnden Beamten immer einen Schritt voraus. Besondere Ausdrücke, Gedanken, fremdsprachliche Phrasen sind kursiv gedruckt und als solche deutlich hervorgehoben. Die Erzählung umfasst einen Zeitraum von 1969 bis in die Gegenwart, deshalb wechselt sie immer wieder zwischen drei Zeitebenen. Humorvolle Dialoge und ein flüssiger Erzählstil machen müheloses Lesen leicht. Die relativ große Schrift tut das Ihrige dazu. Die Spannung wird langsam, aber stetig aufgebaut, nur zu Beginn des zweiten Teiles, als das Setting wechselt hatte ich einen kleinen Hänger. Doch die Spannung und der knifflige Fall haben mich sofort wieder gefesselt. Immer wieder verfällt der nun schon etwas betagte Protagonist in psychologische Gedanken, die sein Alter und seine eigene Endlichkeit betreffen, das hat mir weniger gefallen, die etlichen Vorgängerbände die ich mit diesem Kommissar gelesen habe fand ich deshalb besser. Durch die verschiedenen Zeitebenen und die Menge an Charakteren kam ich etwas zäh in Lesefluss. Sehr gut fand ich das Zusammenspiel, der verschiedenen Nesser-Kommissare Münster, Van Veteeren und Barbarotti, eine wirklich gelungene Idee. Der Plot war stets nachvollziehbar und die handelnden Charaktere gut gezeichnet und authentisch. Meine Lieblingsfigur war Ulrike Fremdli, die Partnerin von Van Veeteren, sehr interessant war, dass sie m. E. noch viel mehr Spaß an den Ermittlungen als V.V. hatte. Der Umgang der beiden miteinander, hat mir sehr viel Freude bereitet und so liefern sie sich des Öfteren heitere Dialoge, z.B. auf Seite 138: „Sitzt du da und gähnst während ich versuche, dich zu unterhalten?“ Ich habe nicht gegähnt, nur ein wenig an Sauerstoffmangel gelitten.“ „Und was soll da bitteschön der Unterschied sein?“ “Darüber streiten sich die Geister.“ Zwischendurch hätte der Krimi vielleicht ein wenig gekürzt werden können, da immer wieder Nebensächlichkeiten ausführlich beschrieben werden, doch insgesamt ist es ein gelungener Krimi, der besonders durch seinen raffinierten Plot besticht. Im ersten Teil dachte ich den Täter und die Hintergründe schon ausgemacht zu haben, jedoch hat mich die Lösung absolut überrascht. Eine Empfehlung von mir, gute Unterhaltung ist garantiert, dafür von mir 4 von 5 möglichen Sternen.

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Rezensionen von Ele:

Club der Linkshänder

Der Verein der Linkshänder von Nesser Hakan

Der Verein der Linkshänder, Kriminalroman von Hakan Nesser, 604 Seiten, erschienen im btb-Verlag
Kommissar Van Veeteren und Inspektor Barbarotti auf der Spur eines Mörders der alle zum Narren hält.
Van Veeteren bereitet sich darauf vor, seinen 75. Geburtstag zu feiern, da konfrontiert ihn sein Nachfolger Kommissar Münster mit einem Fall aus der Vergangenheit.

21 Jahre zuvor sind bei einem Brand in Oosterby, vier Menschen ums Leben gekommen, sie alle waren Mitglieder im Verein der Linkshänder. Da das fünfte Mitglied fehlte wurde es kurzerhand als Täter identifiziert. Doch 21 Jahre später ist dessen Leiche ebenfalls nicht weit entfernt von der Brandstätte aufgefunden worden, offensichtlich zur gleichen Zeit ermordet. Es liegt der Verdacht nahe, dass sich der wahre Mörder noch auf freiem Fuß befindet. Da Van Veeteren ganz in der Nähe seinen Geburtstag begehen will, liegt es nahe ein wenig zu ermitteln. Gelingt es ihm zusammen mit Inspektor Barbarotti den Cold Case zu lösen?
Das Buch ist in 3 Teile gegliedert, die in 63 Kapitel aufgeteilt sind. Da jedes Kapitel mit Ort und Datum versehen ist, war es leicht den Überblick zu behalten. Der Autor bedient sich der auktorialen Erzählweise, lässt jedoch im dritten Teil, eine Figur einige Tagebucheinträge aus der Ich-Perspektive erzählen. Der Leser ist somit den ermittelnden Beamten immer einen Schritt voraus. Besondere Ausdrücke, Gedanken, fremdsprachliche Phrasen sind kursiv gedruckt und als solche deutlich hervorgehoben. Die Erzählung umfasst einen Zeitraum von 1969 bis in die Gegenwart, deshalb wechselt sie immer wieder zwischen drei Zeitebenen. Humorvolle Dialoge und ein flüssiger Erzählstil machen müheloses Lesen leicht. Die relativ große Schrift tut das Ihrige dazu. Die Spannung wird langsam, aber stetig aufgebaut, nur zu Beginn des zweiten Teiles, als das Setting wechselt hatte ich einen kleinen Hänger. Doch die Spannung und der knifflige Fall haben mich sofort wieder gefesselt. Immer wieder verfällt der nun schon etwas betagte Protagonist in psychologische Gedanken, die sein Alter und seine eigene Endlichkeit betreffen, das hat mir weniger gefallen, die etlichen Vorgängerbände die ich mit diesem Kommissar gelesen habe fand ich deshalb besser. Durch die verschiedenen Zeitebenen und die Menge an Charakteren kam ich etwas zäh in Lesefluss. Sehr gut fand ich das Zusammenspiel, der verschiedenen Nesser-Kommissare Münster, Van Veteeren und Barbarotti, eine wirklich gelungene Idee. Der Plot war stets nachvollziehbar und die handelnden Charaktere gut gezeichnet und authentisch. Meine Lieblingsfigur war Ulrike Fremdli, die Partnerin von Van Veeteren, sehr interessant war, dass sie m. E. noch viel mehr Spaß an den Ermittlungen als V.V. hatte. Der Umgang der beiden miteinander, hat mir sehr viel Freude bereitet und so liefern sie sich des Öfteren heitere Dialoge, z.B. auf Seite 138: „Sitzt du da und gähnst während ich versuche, dich zu unterhalten?“ Ich habe nicht gegähnt, nur ein wenig an Sauerstoffmangel gelitten.“ „Und was soll da bitteschön der Unterschied sein?“ “Darüber streiten sich die Geister.“ Zwischendurch hätte der Krimi vielleicht ein wenig gekürzt werden können, da immer wieder Nebensächlichkeiten ausführlich beschrieben werden, doch insgesamt ist es ein gelungener Krimi, der besonders durch seinen raffinierten Plot besticht. Im ersten Teil dachte ich den Täter und die Hintergründe schon ausgemacht zu haben, jedoch hat mich die Lösung absolut überrascht. Eine Empfehlung von mir, gute Unterhaltung ist garantiert, dafür von mir 4 von 5 möglichen Sternen.

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Rezensionen von Claudia R:

Schweini ... saukomisch

Junge und Schwein- cool und wild von Dominique Magdalene Stengl

Klappentext:

Eines weiß „Schweini“ ganz genau. Jedes, wirklich jedes Schwein braucht seinen Jungen!
Erst wenn ein Schwein seinen Jungen findet und ihn behält, kann ein Schwein richtig glücklich sein. „Schweini“ ist ein sehr glückliches Schwein, denn es hat den besten Jungen der Welt! Doch mit so einem Jungen hat „Schweini“ auch allerhand zu tun.

Es muss seinen Jungen vor „Schule“ retten und Schokokuchen für Oma backen. Statt „Nichtstun“ muss „Schweini“ außerdem Fußkorbball spielen und den ahnungslosen Müllmann Fritz kaputt pupsen. Als der Tierarzt Dr. Eulenmaul „Schweini“ dann auch noch auf Diät schicken will, wird`s eng fürs Schwein…Wie soll „Schweini“ ohne seine geliebte Pizza „Tutti“ auskommen?
Das wildeste Haustier der Welt, mit dem größten Herzen, saulustigen Sprüchen, schweinischen Ideen und bestechender Schweinelogik, erklärt dir die Welt aus seiner Sicht!

Cover:

Ein wirklich niedliches Cover, was einen einen blonden Jungen mit einem Schwein an der Hand zeigt, die auf einer Wiese stehen. Dies ist bunt und skizzenhaft gezeichnet, kommt aber sehr gut herüber und macht einen fröhlichen Eindruck mit den schönen bunten, strahlenden Farben. Das Cover wirkt fröhlich und lebendig und macht neugierig auf mehr.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr schön, rasant und locker. Das Buch lässt sich angenehm lesen und ist für Erstleser, aber auch zum Vorlesen sehr gut geeignet.

Die Schriftgröße ist angenehm und passend für das Alter. Das Buch ist sehr gut gegliedert und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Auch die Satzbildung und -länge ist altersgerecht, so dass sich das Buch auch für Erstleser sehr gut lesen lässt.

Die einzelnen Kapitel sind durch eine passende Überschrift geprägt. Auch ist die Kapitelzahl mit einer niedlichen Zeichnung umrandet.

Das Buch überzeugt durch schweinischen Charme und einer niedlichen und humorvollen Erzählweise. Das Buch ist aus Schweinis Sicht geschrieben und dadurch teils sehr süß und urkomisch. Tolle und lustige Sprüche sind an der Tagesordnung und spannend und rasant geht es in diesem Buch voran. Dabei erleben Schweini und sein Junge sehr viel und man hat immer was zu lachen.

Die tollen Illustrationen veranschaulichen das Gelesenen und runden das Buch sehr gut ab. Die kleinen Zeichnungen und Bilder lockern zum Teil den Text auf und durch die niedlichen kleinen und auch größeren Illustrationen kommt man noch mehr in die Geschichte hinein. Sehr liebevoll sind diese Illustrationen gezeichnet und gestaltet.

Diese niedliche Geschichte über Schweini und seinen Jungen ist einfach herzerwärmend und wunderschön. Eine tolle Freundschaft entsteht und neben Spannung und Abenteuer, ist auch für Witz und Charme gesorgt. Eine tolle Geschichte, die ich nur empfehlen kann.

Besonders niedlich ist Schweini umgesetzt. Seine hibbelige Art und seine gutmütiges Wesen, seine Tollpatschigkeit und sein besonderer Humor machen ihn einzigartig und sympathisch. Schweini ist einfach toll.

Eine klare Leseempfehlung, auch wenn vom Inhalt nicht allzu viel verraten sei, da man diesen selbst genießen sollte.

Schweini und sein Junge ist ein wunderschönes Kinderbuch zum Vorlesen und selbst lesen mit tollen Illustrationen, bei dem es rasant und spannend voran geht und es viel zu lachen gibt.

Fazit:

Schweini und sein Junge ist ein tolles Kinderbuch mit schönen Illustrationen zum Vorlesen oder Selbstlesen und überzeugt durch saukomischen Humor und sehr viel Charme.

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Rezensionen von begine:

Gefährliches Mittelalter

Junge und Schwein- cool und wild von Dominique Magdalene Stengl



Der Hexenmeister ist der 2. Teil der Faustus-Serie von Oliver Pötzsch.
Das Hörbuch wurde von Tobias Kluckert mit viel Gefühl und guter Betonung gekonnt gesprochen.

Der Autor hat die Handlung 1518 angelegt.
Was in Der Spielmann anfing, geht jetzt spannend 6 Jahre später weiter. Dr. Faustus zieht als Quacksalber und Astrologe mit seinen Begleitern Karl Wagner und Greta durchs Land, begleitet von dem Hund Kleiner Satan.

Greta ist inzwischen eine junge Frau geworden, ihre Figur ist besonders gut getroffen, nur habe ich immer wieder Angst um sie. Das ist mir manchmal viel zu aufregend.
Dr. Faustus wird von dem Autor spannend geschrieben. Interessant ist das Zusammentreffen mit Leonardo da Vinci.

Aber dann lässt der Autor die reinsten teuflischen Horrorszenen geschehen. Faustus und sein Lehrmeister sind eine grausame Konstellation.
Die Geschichte ist fesselnd und spannend, mit einem perfekten Epilog.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hat mich enttäuscht

Vater unser von Angela Lehner

Eva Gruber wird in das Otto-Wagner-Spital (OWS), der psychatrischen Klinik Wiens gebracht. Der Psychiater Dr. Korb nimmt sich ihrer an. Eva erzählt von ihrer Kindheit in einem kleinen erzkatholischen Dorf in Kärnten, die vom Alkoholismus ihres Vaters und wohl auch von Missbrauch sowie von Gewalt, auch gegen ihren Bruder Bernhard geprägt, ist.

Bernhard, inzwischen magersüchtig, lebt ebenfalls im OWS, aber keinen Kontakt zu seiner Schwester haben will.

Die Geschichten, die Eva erzählt, strotzen nur so von Gewaltfantasien. So behauptet sie, eine Kindergartengruppe erschossen zu haben. Ihren Vater möchte sie auch gerne töten ...

Meine Meinung:

Dieses Buch lässt mich ratlos zurück. Es wirkt verstörend auf mich. Allerdings lügt Eva Gruber wie gedruckt. Sie versteckt sich hinter einer Maske aus von Lügen oder zumindest zurecht geschnitzter Wahrheit. Als Leser weiß man nie, was wahr ist oder nicht. Dadurch hält sie die Betreuer auf Trab, und manipuliert diese rücksichtslos.

Anfangs hatte ich noch ehrliches Interesse an der verkorksten Familiengeschichte. Je länger und tiefer ich in die Welt der Eva Gruber eingedrungen bin, desto wirrer und undurchsichtiger wird die Geschichte.

Durch den etwas distanziertes Schreibstil konnte ich keine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen, obwohl der Roman aus Evas Perspektive und Ich-Form geschrieben ist. Auf der Suche nach dem roten Faden bzw. einer Erklärung habe das Buch zu Ende gelesen.
Nicht entdeckt habe ich den angekündigten Humor.

Autorin Angela Lehner, in Berlin lebende Klagenfurterin, wurde für dieses Debüt heuer bereits mit dem Franz-Tumler-Literaturpreis und dem Literaturpreis Alpha ausgezeichnet. Außerdem hat sie es nicht nur auf die Longlist für den Deutschen Buchpreis, sondern auch den Debütpreis des Österreichischen Buchpreises 2019 gewonnen.

In Zukunft werde ich mich eher an mir bekannte Autoren halten, denn diese von diversen Jurys hoch gelobten Werke mir unbekannter Schriftsteller, gefallen mir nicht wirklich.

Fazit:

Ein Roman, der mich ratlos zurücklässt. Daher nur 2 Sterne.

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Rezensionen von Gaby 2707:

„Ohne Freundinnen ist das Leben nur halb so schön“

Freundinnen von Corinne Luca

Diesen Satz auf S. 14 habe ich mir raus geschrieben. Denn er trifft es genau auf den Punkt.

Corinne Luca wollte eigentlich einen Ratgeber zum Thema „Freundinnen“ schreiben. Ich bin froh, dass sie es sich noch mal überlegt und dieses wundervolle Buch geschrieben hat.

Sie erzählt nun von ihren Freundinnen und ich darf ein Stück mit ihr und ihren Freundinnen gemeinsam gehen.

So lerne ich Nora, Caro, Anne, Lene, Celine, Holly, Lauren, Jodie, Ida, Franziska, Hannah, Sarah, Janine und Pauline kennen. In einigen von ihnen finde ich mich oder eine meiner Freundinnen wieder.

Die Autorin erzählt von Zusammengehörigkeit, von Eifersucht und Selbsterkenntnis. Genau wie in einer Ehe, entwickelt man sich weiter und kann nur hoffen, dass sich die Freundin in die gleiche Richtung entwickelt oder gar stehen bleibt. Wenn eine Freundschaft zu Ende geht, ist es wie bei einer Scheidung: Man muss sie erst einmal verarbeiten um sich wieder neu auf eine neue Freundschaft einlassen zu können. Und ich habe den Eindruck, dass es mit den Jahren immer schwerer fällt, sich eine neue Freundin zu suchen.

Immer wieder schweife ich ab und denke an die vielen wunderbaren Menschen in meinem Leben, die mich jeweils ein Stück meines Weges begleitet haben oder heute noch begleiten.

Corinne Luca hat mich mit diesem Buch sehr berührt. Ein paar Mal musste ich kleine Tränchen weg zwinkern, habe aber auch geschmunzelt.

Interessant finde ich die verschiedenen wissenschaftlichen Ausarbeitungen über Freundschaft, die im Buch grau hinterlegt sind. Interessant, wie sich Freundschaften sogar auf unsere Gesundheit auswirken können.

Ein wunderbares Buch zum selber lesen und zum Verschenken an die beste Freundin. Danke, dass es euch gibt.

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