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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesemama:

Abenteuer Kochen

Abenteuer Geschmack! von Antje de Vries

Abenteuer Geschmack. Ein besonderes Kochbuch mit wenig Rezepten, aber viel Wissenswertem.
Als ich mir das Buch auslieh, wusste ich nicht so recht auf was ich mich einlasse. Ich erhoffte vielleicht ein paar Rezepte für leckeres Gemüse, aber ich erwartete definitv nicht, was ich zu sehen bekam.
Dieses Buch lebt eindeutig von den ausdrucksstarken Bildern.

Viel Wissenswertes in kleine Anekdoten verpackt, vieles wusste ich, vieles konnte ich nachvollziehen, z.b. die knackigen Äpfel, bleiben bei uns die schrumpeligen doch auch immer liegen, bis ich mich erbarme ...
Aber einiges war auch für mich noch neu.

Abenteuer Geschmack ist für mich kein Kochbuch, es ist eher ein Buch zum Genießen. Die Bilder anschauen, darin Blättern (was allerdings im eBook nicht so gut funktioniert), da mal eine Seite lesen, mal dort. So ein Buch braucht man vielleicht nicht, aber es ist einfach nur wunderschön gemacht und verdient Aufmerksamkeit.
Die Rezepte selbst finde ich jetzt nicht so toll, mit sind die dann zu abgehoben und zu langwierig in der Herstellung. Aber alleine schon wie das Gemüse vorgestellt wird ist es wert.
Kurzum, ein Buch für Genießer und nicht für den Alltag.

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Rezensionen von heinoko:

Uneingeschränkt zu empfehlen

Schonungslos offen von Irene Matt


Es gibt Krimis, die sind spannend. Oder humorvoll. Vielleicht geistreich. Oder psychologisch stimmig. Es gibt Krimis, die uns Rätsel aufgeben oder uns überraschen, die den Leser erschauern lassen, ihm durch wendungsreiche Handlung Nerven kosten. Der vorliegende Kriminalroman vereinigt ungewöhnlich viele dieser Facetten in sich.

Welch eine Überraschung! Denn ich hatte die Autorin mit ihrem Titel „Zauberschön“ als eine feinsinnige Märchenerzählerin kennen gelernt. Aber ja, Krimi kann sie auch!
Alexandra Rau ist eine sympathische Kommissarin mit chronischem Schlafmangel. Ihr Mitarbeiter Isidor Rogg unterstützt sie im Kommissariat, wo er nur kann, notfalls auch mit seinem Hobby, der Etymologie. Als ein Serienmörder mehrfach zuschlägt, ohne auch nur die allergeringste Spur zu hinterlassen, wird nach langer, ermüdend-frustraner Ermittlungsarbeit die Situation für Alexandra und Isidor plötzlich außerordentlich gefährlich…
Der Kriminalroman liest sich quasi wie von selbst. Man kann sich der Erzählweise, d. h. der Geschichtenführung der Autorin vertrauensvoll überlassen, denn sie quält den Leser nicht mit willkürlich eingesetzten Zeitverschiebungen oder mit wilden Handlungssprüngen, die so oft als Mittel zur Spannungserhöhung eingesetzt werden. Man bleibt lange Zeit ahnungslos, liest sich mit anhaltender innerer Spannung durch mühselige Ermittlungsarbeit und durch die sich letztlich ergebenden überraschenden Wendungen. Die Autorin schreibt fesselnd, mit ab und zu durchblitzendem geistreichem Humor, gelegentlich dezent angereichert mit Wissenswertem. Sie hat spürbar Freude daran, die verschiedenen Ebenen ihres Krimis gleichermaßen intensiv zu gestalten. Wenn sie zum Beispiel psychopathologisch ins Extreme geht, indem sie den Täter selbst erzählen lässt, oder wenn sie mit ihrer Geschichte sehr nah an unseren Alltag rückt und mit unseren ureigensten Ängsten spielt.
Kurzum: Es handelt sich um einen raffinierten, nahezu durchweg spannenden Kriminalroman mit einem Schuss Humor, mit realistisch-lebensnahen Szenen, die den Leser packen, psychologisch schlüssig, in einer ausdrucksstarken und bildhaft-plastischen Sprache geschrieben. Allen Krimi-Fans uneingeschränkt zu empfehlen!

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Rezensionen von begine:

Dritter Fall

Winteraustern von Alexander Oetker

Dritter Fall
Von Alexander Oetker hatte ich noch nichts gelesen. Der Krimi „Winteraustern: Luc Verlains dritter Fall“ ist für mich der Erste. Das macht wahrscheinlich nichts.

Luc Verlain ist in dÀrcachon aufgewachsen.
Jetzt muss er die Austernernte beobachten, den da wird fleißig gestohlen.

Dann entdeckt er Zwei Tote im Wasser, jetzt miss er ermitteln. Die beiden waren Freunde, aber warum waren sie Nachts auf dem Wasser.
Die Gegend, die Witterung und der Austernverkauf wird interessant geschildert.
Der Job als Austernfischer macht nicht gerade reich, jeder hat seinen eigenen Bereich. Lucs Vater war auch Austernfischer.

Der Roman liest sich nicht so richtig flüssig. Im letzten Kapitel verstehe ich nicht was mit Karim passiert. Am Ende gibt es wahrscheinlich den Auftakt für den nächsten Fall. Das fand ich nicht so glücklich.

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Rezensionen von Petra:

Weg aus der Sklaverei

Washington Black von Esi Edugyan

Klappentext

Barbados, 1830: Der schwarze Sklavenjunge Washington Black schuftet auf einer Zuckerrohrplantage unter unmenschlichen Bedingungen. Bis er zum Leibdiener Christopher Wildes auserwählt wird, dem Bruder des brutalen Plantagenbesitzers. Christopher ist Erfinder, Entdecker, Naturwissenschaftler - und Gegner der Sklaverei.

Das ungleiche Paar entkommt in einem selbst gebauten Luftschiff von der Plantage. Es beginnt eine abenteuerliche Flucht, die die beiden um die halbe Welt führen wird.

Meinung

Bücher über die Sklaverei gibt es viele, alle hinterlassen einen bleibenden Eindruck und das Gefühl Gott sei Dank es ist vorbei. In diesem Buch kommt noch etwas mehr hinzu. Die Frage was macht die Sklaverei aus den Menschen die nicht Opfer sind, sondern Täter, Zuschauer, Nutznießer und Gegner sind.
Diese Empfindungen beschreibt die Autorin sehr feinfühlig und treffend.
Etwas was es schon immer gab, kann nicht verkehrt sein oder Änderungen dauern bis sie in den Köpfen der Menschen angekommen sind.
Gleichzeitig beschreibt sie den Weg des jungen Sklaven Wash aus der Sklaverei in die Freiheit. Wie das Wissen ich bin ein Mensch. mit einer anderen Hautfarbe und ihn zu einer ungewöhnlichen Persönlichkeit macht. Die Menschen die ihn auf diesem Weg treffen bleiben hinter dieser ungewöhnlichen Figur zurück

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Rezensionen von Gaby 2707:

Einfach wunderschön

Wintervanille von Manuela Inusa

Nachdem ihre Mutter Carmen gestorben ist, reisen Vater Joseph und die kleine Cecilia zu ihren Verwandten nach Mexico. Hier entsteht bei Papa Joseph die Idee mitten in den Weinbergen von Napa Valley eine Vanille Plantage anzulegen. Heute lebt auch er nicht mehr und Cecilia, die alle nur CeCe nennen, führt sie mit viel Liebe und Herzblut weiter.

Sie baut die Vanille, die im ganzen Umkreis bekannt und beliebt ist, nicht nur an. Sie verarbeitet sie auch zu Plätzchen, Chuttney, Marmelade und anderen Köstlichkeiten. Durch die viele Arbeit hat sie kaum noch Zeit für ihre Freundin Julia, die ihren eigenen Sandwichladen betreibt und die sie trotzdem einmal in der Woche trifft. Nachdem sie Louis Castro den Laufpass gegeben hat, hat kein Mann mehr ihr Vertrauen und ihr Herz erobern können und ihr Liebesleben liegt brach.
In einem TV-Bericht über ihre Vanille Plantage und ihre Produkte wird Luxushotelbesitzer Richard Banks auf CeCe aufmerksam, bekommt sie nicht mehr aus dem Kopf und lädt sie zu einem Gewürzseminar in sein Heavenly Resort am Lake Tahoe ein. Cecilia sagt begeistert zu. Denn hier wird sie zusammen mit Julia, die sie als ihre Assistentin ausgibt, die winterliche Stimmung, die es in Kalifornien nur hier an der Grenze zu Nevada gibt, richtig auskosten und genießen können.


Mit Manuela Inusa habe ich eine neue deutschsprachige Autorin für mich entdeckt. „Wintervanille“ ist das erste Buch, das ich von ihr lese und es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die wunderschön leichte, flüssige und sehr bildhafte Erzählweise lässt sofort Bilder in meinem Kopf entstehen.

Aus diesen vielen kleinen Details entsteht ein klares Bild von Cecilia und ihrer Freundin Julia, beides sehr sympathische junge Frauen, die sich schon seit Kindertagen kennen. Beide habe ich schnell ins Herz geschlossen. Bei Richard hat es etwas gedauert, bis ich ihn richtig sympathisch fand. Mir gefallen auch die Rückblenden in die Vergangenheit sehr gut. Die sorgen für ein noch besseres Kennenlernen der einzelnen Personen und ich kann manche Handlungen noch besser verstehen.
Auch die Landschaft rund um San Francisco und das Lebensgefühl mit Gospelgesang und Besuchen auf verschiedenen Märkten, das hier sehr gut rüber gebracht wird, kann ich mir gut vorstellen und habe sie gleich auf meine „will ich noch bereisen“-Liste gesetzt.

Wie schon zu erwarten war, ergibt sich auch hier eine Liebesgeschichte. Um es aber noch interessanter zu machen, hat Manuela Inusa ganz zum Schluss noch eine kleine Überraschung eingebaut.

Ich werde auf alle Fälle CeCes Vanilleplätzchen backen, deren Rezept ich zusammen mit einem für Vanillezucker und eines für Vanille-Himbeer-Marmelade als Schmankerl am Schluss des Buches bekomme. Außerdem darf ich auch noch einen Blick in die kommende Geschichte von „Orangenträume“ werfen und mich darauf freuen.

Ein wundervoller Winterroman mit sehr viel Gefühl und Wohlfühlmomenten. Genau richtig für die bald anstehende Winter- und Weihnachtszeit. Ich habe mir beim Lesen eine Vanille Duftkerze angezündet und mich in meine Decke gekuschelt. Einfach klasse und absolut zu empfehlen.

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Rezensionen von BarbaraM:

Sehr berührend und authentisch – empfehlenswert!

Der Kinderzug von Küpper Michaela

„Der Kinderzug“ von Michaela Küpper ist 2019 im Droemer Verlag erschienen. Es umfasst in der gebundenen Ausgabe 352 Seiten und wird auf der Grundlage historischer Ereignisse während der Zeit des Zweiten Weltkrieges erzählt.

Die Autorin Michaela Küpper erzählt in ihrem Buch auf sehr berührende Art und Weise die Geschichte der jungen Lehrerin Barbara, die sich um eine ganze Gruppe voller Mädchen im angehenden Teenageralter kümmern muss.

Die Mädchen wurden im Zuge der sogenannten Kinderlandverschickung zur Zeit des Zweiten Weltkrieges auf die Insel Usedom gebracht. Zunächst freuten sich die Kinder sehr, denn dort gab es genügend zu Essen, der Krieg schien weit weg und alles fühlte sich mehr nach einem Urlaub unter Freunden an. Doch der Krieg rückte näher und die Sorge um die eigene Familie und Freunde wuchs. Schließlich musste der Aufenthaltsort verlassen werden und sowohl für die Mädchen als auch für die Lehrerin begann eine schreckliche Reise ins Ungewisse.

Michaela Küpper schafft es das sehr wichtige und erschreckende Thema der Kinderlandverschickung zur Zeit des Zweiten Weltkrieges gekonnt anzugehen. Ihr Buch lässt sich trotz des „harten“ Themas sehr flüssig lesen und ich konnte mich als Leserin sehr gut in die fein ausgearbeiteten Charaktere der Geschichte einfühlen.
Was ich toll finde, ist die Entwicklung von Barbara. Anfangs war sie so steif und schüchtern und zum Schluss konnte sie ihr Herz öffnen, ihre Gefühle nach außen zeigen und ihr Selbstbewusstsein ist sehr gewachsen. Was für ein Glück, dass die Mädchen sie hatten.
Ich spreche eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch aus, das bei jedem Leser sicherlich lange nachwirken wird. Mich hat es sehr berührt und mir wurde wieder einmal bewusst, wie gut wir es haben, dass wir in Frieden leben können und welch schreckliches Leid Krieg mit sich bringt.

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Netter weihnachtlicher Kurzroman

Die Kinder des Nordlichts von Linda Winterberg

Da mich "Aufbruch in ein neues Leben" von Linda Winterberg sowohl im Hinblick auf Schreibstil als auch Handlungsaufbau restlos begeistert hatte, freute ich mich riesig, als ich dieses neue Werk von der Autorin entdeckte. Bei "Die Kinder des Nordlichts" handelt sich um einen Mini-Folgeroman zu "Das Haus der verlorenen Kinder," welches ich noch nicht gelesen hatte.

Nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter Betty verlässt Marie Norwegen und kehrt nach Deutschland zurück. Sie hat schwer an diesem Verlust zu knabbern, insbesondere, weil sie Betty erst kurz vor deren Tod kennengelernt hatte und den beiden Frauen nur wenig gemeinsame Zeit vergönnt gewesen war. Auch Maries Freundin Elin hat ihre Oma verloren; sie trifft der Verlust noch härter, denn zeitgleich verliert sie damit auch ihren Arbeitsplatz – sie hatten gemeinsam ein Café betrieben. Marie überzeugt Elin davon, ihren deutschen Großvater ausfindig zu machen und verspricht, ihr bei der Suche nach ihm zu helfen. Tatsächlich gelingt es Maries Freundin Gertrud, Elins Opa Wilhelm aufzuspüren – doch eine erste Begegnung verläuft für die junge Frau dermaßen enttäuschend, dass sie Deutschland am liebsten gleich wieder verlassen würde: Wilhelm leugnet, Elins Oma je gekannt zu haben. Zum Glück stehen Marie und Gertrud Elin bei und überzeugen sie davon, nicht gleich alle Hoffnung aufzugeben. Stattdessen wagen sie einen Neuanfang: die Eröffnung eines norwegischen Cafés, im Zentrum Wiesbadens. Keine leichte Aufgabe, mitten im Vorweihnachtstrubel…

Ich habe mir während der Lektüre immer wieder in Erinnerung rufen müssen, dass es sich um einen Kurzroman handelt, um nicht unbegründet enttäuscht zu sein. Am besten lässt es sich wohl so ausdrücken: die Autorin schreibt viel zu sensationell, um auf solch ein kleines Format beschränkt zu werden – auf mehreren hundert Seiten, da können sich ihre Figuren unverwechselbar entfalten. Bei dieser Kurzausgabe bleibt ihr allerdings gerade mal Gelegenheit, die Charaktere halbwegs vorzustellen. Ich weiß, dass die Autorin wundervolle zwischenmenschliche Beziehungen aufs Papier zaubern und Figuren erschaffen kann, die einem noch lange im Gedächtnis bleiben. Leider war dies hier nicht möglich, was ich unglaublich schade finde. Wenn schon so wenig Seiten (- von denen ein gewisser Anteil dazu noch für Rückblicke / Erinnerungen verwendet werden muss, damit auch Leser ohne Vorkenntnisse der Handlung folgen können -), dann hätte auch hinsichtlich des Inhalts bzw. der verschiedenen Themen eine Kürzung vorgenommen werden müssen: z.B. ein Roman über zwei Freundinnen, die ein norwegisches Café eröffnen, fertig – ohne Familienhintergrund. Oder zwei Freundinnen, die gemeinsam nach einem verschollenen Verwandten suchen – ohne Café. So aber war es zu viel des Guten und wirkte an vielen Stellen etwas unglaubwürdig, gerade im Hinblick auf die chaotische Geschäftseröffnung. Sagen wir einfach, in einem Weihnachtsroman darf man die Realität gerne etwas verbiegen, um zum erhofften Happy End zu kommen; das ist schon okay. Mein Romanliebling war ganz klar die herzensgute Gertrud und ich hoffe, dass die Autorin uns in der Zukunft noch mit einem Roman über Elins Leben in Deutschland beglücken wird.

Ein ganz großes Plus dieser Kurzgeschichte sind die detaillierten Beschreibungen des Cafés, von der Einrichtung bis hin zu den servierten Köstlichkeiten – gäbe es das "Café Farsund" tatsächlich, könnten sich die Betreiber gewiss nicht retten vor Kundschaft. Die vielen leckeren norwegischen Rezepte im Anhang (Pfefferkuchen, Kuchen, Glühwein) lassen einem auf jeden Fall das Wasser im Mund zusammenlaufen. Auch die in die Handlung eingeflochtene Weihnachtsstimmung hat zum Lesegenuss beigetragen.

Fazit: Eine nette kleine Vorweihnachtsstory, die wohl größtenteils als Ergänzung zum Hauptroman zu sehen ist, von dem ich mittlerweile schon viel Positives gehört habe und der nach wie vor auf meiner Wunschliste steht.

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Rezensionen von Gaby 2707:

9 x pure Erotk

Rocker Geschichten | Erotische Erlebnisse von Simona Wiles

Mit den „Rocker Geschichten“ bekomme ich 9 erotische Kurzgeschichten und einen Code für eine weitere Internetgeschichte geboten. Zusammen mit den Mitgliedern der Rockergruppen RedSocks und Tales und deren Mitgliedern Seth, Alan, Ted, Ricky, Dave, Sam, James erlebe ich 9 x Erotik und Sex pur.

Die männlichen Protagonisten sind alle noch sehr jung, meinen aber sie sind und haben die Größten.

Nachdem sie ihre Standfestigkeit in einem Bordell unter Beweis gestellt haben, werden sie in die Gang aufgenommen. Sie suchen sich ihre Gespielinnen am Strand, bei einer Hochzeit, bei einem Rockkonzert oder in einer Anwaltskanzlei.
Die jungen „Rocker“ werden zumeist als träge, faul und dummdreist, nur auf ihr Hirn in der Hose reduziert, dargestellt. Diese negativen Zeichnungen gefallen mir persönlich nicht.

Die Autorin bedient sich einer flüssigen, leichten, sehr direkten Erzählweise, die hier und da ins vulgäre abdriftet, was mich persönlich nicht stört. Ich finde die Geschichten sehr erotisch, prickeln und anregend. Auch, weil nicht selten die Frauen die Kontrolle übernehmen.

Alle Geschichten gehen zwar auf das gleiche Ziel hin, haben aber ihre eigene Story. Ich habe jede einzelne trotz der kleinen Kritikpunkte gerne gelesen und wurde gut unterhalten.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Eine sehr interessante und gut recherchierte Geschichte

Wie ein Leuchten in tiefer Nacht von Jojo Moyes

Die junge Engländerin Alice sieht ihre Chance zum Ausbruch aus ihrem Leben im verschlafenen County Surrey gekommen und heiratet auf die Schnelle den Amerikaner Bennett Van Cleve, Sohn des reichen Minenbesitzers Geoffrey Van Cleve. Aber anstatt eines feudalen Lebens in New York kommt auf Alice ein Leben in der Kleinstadt Baileyville in Kentucky zu.

Hier lebt sie zusammen mit ihrem Mann, der sich schnell von ihr abwendet, und ihrem Schwiegervater, dem sie nichts recht machen kann, fühlt sich gelangweilt und einsam. So meldet sie sich, als Freiwillige für eine mobile Bücherei gesucht werden, die Bücher zu Familien an die entlegensten Orten des County bringt. Zusammen mit Margery O´Hare, Isabelle „Izzy“ Brady und Beth Pinker macht sie sich nun jeden Tag auf in die Berge. Für die so verschiedenen Frauen ist es nicht nur ein Job – sie werden zu Freundinnen. Und Alice fühlt sich seit langem wieder frei und glücklich.


Ich habe mich anfangs etwas schwer getan in die Geschichte hinein zu kommen, was sich aber im Laufe des Lesens gelegt hat. Alles wird sehr ausführlich und bis ins kleinste Detail beschrieben. Dadurch leidet an einigen Stellen die Spannung etwas. Trotzdem fand ich es gut, dass mir gerade die Menschen, denen ich hier begegne sehr ausführlich und sehr gut vorstellbar beschrieben werden. Manche mag ich von Anfang an, bei einigen dauert es einige Zeit, bis ich sie mag. Andere kann ich absolut nicht leiden.
Auch die Landschaft Kentuckys mit ihren großen Weiten, den hohen und schroffen Bergen und der Stille kann ich mir gut vorstellen und verstehen, was die Städterin Alice daran so liebt.

Ich bin in dieser Geschichte nicht nur auf den Spuren der Satteltaschen-Bibliothekarinnen unterwegs, die es um 1935 in Kentucky wirklich gab. Ich werde auch mit Rassismus und dem kargen Leben als Minenarbeiter und seiner Ausbeuter, wie Geoffrey Van Cleve einer ist, konfrontiert. Auch scheint Prügel, meist verursacht durch Alkohol, in der Ehe und an den Kindern normal zu sein, was mich schon erschreckt hat. Aber das Leben verändert sich und die Frauen suchen ihren Platz in der neuen Welt. Was den Männern allerdings gar nicht gefällt.
Hier treffe ich Frauen, die sich von nichts und niemandem unterkriegen lassen und konsequent ihren eigenen Weg gehen. Die meisten sind ungebildet und so helfen ihnen die Bücher zum einen Lesen zu lernen. Zum anderen bekommen die Frauen einen Blick in die Welt außerhalb ihres kleinen eingeschränkten Kosmos. Die Freundschaft und der Zusammenhalt spielen in diesem Buch eine große Rolle.
Ich habe schon einige Bücher von Jojo Moyes gelesen. Aber in dieser Geschichte geht es nicht hauptsächlich um die Liebe. Sie spielt hier nur eine kleine, fast nebensächliche Rolle. Hauptsächlich geht es um starke, mutige Frauen wie Margery und solche, die stark werden, wie Alice und Izzy.

Ein sehr gefühlvoller, tiefgründiger Roman, der mich wütend und traurig gemacht hat. Bei dem ich ab und zu auch mal schmunzeln konnte. Eine Geschichte, die Bücher und das Lesen würdigt und zeigt, wie wichtig Bildung ist und was man auch als Frau alles erreichen kann.
Ein Buch, das ich gerne weiter empfehle.

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Rezensionen von div:

der zweite Teil

Der Lehrmeister von Pötzsch Oliver

Oliver Pötzsch hat einen wunderbaren Schreibstil, bildhaft und sehr detailliert kombiniert mit Spannung. Es ist immer schön, seine Zeilen zu lesen. Auch inhaltlich kann auch der zweite Teil auf ganzer Linie überzeugen - von der Geschichte her sowie auch mit historischen Fakten. Durch eine äußerst gute Recherche vermittelt der Autor eine gelungene historische Reise zur Zeit, in der das Buch spielt - absolut toll gelungen.

Das Zusammentreffen mit Leonardo Da Vinci ist wunderbar beschrieben.

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