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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:

Sarajevo, Juni 1914

Ein Thriller, der das Attentat von Sarajevo zum Thema hat? Jeder weiß doch, was damals geschah! Kann man aus einem derart bekannten Stoff überhaupt einen Thriller schreiben?

Ulf Schiewe hat es geschafft.

Er erzählt die Geschichte der letzten Tage vor dem Attentat in einer Art Countdown bis zum tragischen Höhepunkt.

Dabei vermischt er Fakten mit fiktiven Elementen, denn einige wenige der Hauptfiguren sind erfunden, aber sie passen perfekt ins Bild, das von jenen Tagen gezeichnet wird. Dabei verfälschen sie die Geschichte keineswegs, denn ansonsten hält sich der Autor akribisch genau an die geschichtlichen Vorgaben. So lernt der Leser einen Thronfolger kennen, der einerseits arrogant und herrisch auftritt, andererseits aber ein liebevoller Familienmensch ist. Und es wird klar, dass der Thronfolger keineswegs begeistert war von der Idee eines Krieges, dass er die Kriegstreiberei jener Tage strikt ablehnte. Es ist eine Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet sein Tod dann zu so einem grausamen Krieg führte.

Aber auch die Attentäter werden überaus menschlich dargestellt: sie sind nicht nur verblendete Fanatiker, die sich als Helden des serbischen Unabhängigkeitskampfes sehen, sondern auch verwirrte, lebenshungrige, junge Männer, die aber schwer krank sind und sich deshalb für die serbische Freiheit opfern wollen. Es ist diese sehr differenziert menschliche Darstellung der Personen, die den Leser auch emotional fesselt.

Wichtig für die durchgehend hohe Spannung sind die Geschichten rund um die fiktiven Personen Markovic und Simon. Sie gehören dem Geheimdienst an und sind die einzigen, die die Warnungen vor einem Attentat ernst nehmen und sich auf die Suche nach den Tätern machen. In Wirklichkeit hat damals niemand die wenigen Warnungen tatsächlich ernst genommen. Die Sicherheitsvorkehrungen blieben nachlässig und chaotisch, so dass das Attentat fast passieren musste.

Der Stil des Autors ist sehr angenehm zu lesen: rasche Szenenwechsel, verschiedene Perspektiven und sehr detailgetreue Beschreibungen haben mich von der ersten Seite an begeistert. Die Erzählweise ist distanziert und objektiv, der Leser kann sich selbst ein Urteil über die einzelnen Personen bilden.
Der Autor erzählt eine bekannte Geschichte atmosphärisch dicht, psychologisch schlüssig, sehr spannend und gleichzeitig auch informativ – besser geht es eigentlich nicht!

Dieser historische Thriller gehört zu meinen Highlights des Jahres!

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Rezensionen von Petra Sch.:

Wieder grandios! Der zweite Teil der Reihe um die Anwältin Linn Geller

Kurz zum Inhalt:
Kurz vor Weihnachten wird "Jo" Johannes Haug, der erwachsene Pflegesohn von Ines Schneider beschuldigt, seine Pflegemutter getötet zu haben. Für alle aus dem kleinen Dorf in der Schwäbischen Alb ist er eindeutig der Täter, denn er "trägt ein Gewalttäter-Gen in sich", und außerdem hat er angeblich vor 20 Jahren seine Jungendfreundin Vanessa grausam getötet und ausgeweidet.

Nur konnte man ihm die Tat damals nicht nachweisen.
Als dann auch noch plötzlich der Hammer auftaucht, mit dem Jo Vanessa vor vielen Jahren erschlagen haben soll, werden die Ermittlungen in dem alten Fall wieder aufgenommen.
Jos Pflichtverteidigerin Linn Geller hält allerdings nichts von diesen Vorurteilen und geht jeden Hinweisen akribisch nach - doch das gefällt der Dorfgemeinschaft überhaupt nicht und sie kommt dabei gefährlichen Geheimnissen auf die Spur...


Meine Meinung:
"Nebeljagd" ist der zweite Teil um die Stuttgarter Rechtsanwältin Linn Geller und ihrem Kanzleipartner Götz Nowak. Der Fall ist jedoch in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden.
Alle Charaktere sind detailliert ausgearbeitet, mit eigenen Charakterzügen und Ecken und Kanten. Linn ist eine äußerst sympathische und authentische Frau, in die man sich hineinversetzen kann. Auch ihr innerer Zwist ist gut dargestellt - einerseits möchte sie den Wünschen ihres Mandanten nachkommen, immerhin hat juristisch jeder Mensch das Recht auf bestmögliche Verteidigung, andererseits ist sie von den Taten abgeschreckt und glaubt immer wieder aufgrund der Beweise und Haugs Verhalten, dass dieser der Täter ist. Natürlich will sie nicht dazu beitragen, dass ein Täter freikommt und möglicherweise wieder mordet. Deshalb ermittelt sie mit einer Vehemenz und verbeißt sich in den Fall.
Die Geschichte hat eine tolle Dynamik; die Szenen sind spannend, man kann toll mit Linn mitermitteln (und rätseln) aufgrund der vielen vorkommenden (tatverdächtigen) Personen; und immer wieder tauchen neue Spuren auf, die Zweifel an Haugs Schuld oder Unschuld aufkommen lassen.
Auch der Zusammenhalt der eingeschworenen kleinen Dorfgemeinschaft und die "Hexenjagd" auf einen ungeliebten Mitbewohner lassen einen den Kopf schütteln - ein ehemaliger Polizist, die Jäger aus dem Dorf... Doch so ist es wohl tatsächlich in kleinen abgelegenen Ortschaften.
Somit ist die Story authentisch, realitätsnah und lebendig.
Auch die (private) Entwicklung der Beziehung zwischen Linn und Götz bzw. Linns Bekanntschaft aus dem ersten Teil, Marc Harris aus England, hat mich überrascht und hat mir gefallen - ebenso wie die Auflösung um den Täter am Mord von Ines und Vanessa.

Ich bin wieder (fast) genauso begeistert wie vom ersten Band "Totwasser", denn Julia Hofelich schafft es wie kaum ein/e andere/r Autor/in, die Figuren lebendig werden zu lassen bzw. Figuren zu erschaffen, die polarisieren. Und was mir besonders gut gefällt und ich erst selten erlebt habe: wie lebensecht und glaubhaft nicht nur die Personen, sondern v.a. auch die Fälle sind! Direkt aus dem Leben gegriffen mit echten Gefühlen und nachvollziehbaren Taten und Handlungen (und nicht irgendein abstruses Konstrukt für die Motive des Täters...).


Fazit:
Gelungener und spannender zweiter Teil um die Rechtsanwältin Linn Geller. Der erste Band hat mir jedoch um einen Ticken besser gefallen, daher vergebe ich diesmal 'nur' 4,5 Sterne ;)

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Rezensionen von S.:

Der Zauber der ersten Liebe

Sweet Sorrow von David Nicholls

Das Teeniealter ist eine unglaubliche Zeit. Auflehnung, Rebellion, Probleme mit den Eltern und in der Schule, aber auch die Zeit der ersten Liebe.
Charlies Jugend ist nicht schön, die Eltern haben sich getrennt, er lebt beim depressiven Vater. Seine Freunde sind Rüpel, Geld ist kaum vorhanden, die Abschlussprüfungen sind vermutlich vergeigt.

Da begegnet ihm Fran. Charlie ist fasziniert. Fran schafft es, ihn zur Mitarbeit in einer Theatergruppe zu überreden. Ein Shakespeare-Stück, antiquierte Sprache. Eine völlig andere Welt. Entsteht aus dieser Beziehung Liebe, wird sie seinen Lebensweg beeinflussen?
David Nicholls erzählt detailgenau, wie ab jetzt Charlies Leben verläuft. Gedanken, Gefühle, Situationen nehmen breiten Raum ein. Wer schon immer wissen wollte, wie es im Kopf eines 16-jährigen aussieht, erfährt es hier. Wie chaotisch, albern und ernsthaft Verliebte sein können, erfährt auch das. Der Autor selbst lässt seinen Helden äußern, das Verliebte auf die Welt langweilig wirken. Recht hat er.
Ein etwas wehmütiger Rückblick auf die zurückliegende unwiederbringliche Zeit der ersten Liebe. Süße Sorgen, fürwahr.
Roman aus dem Ullstein Verlag.

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Rezensionen von S.:

Wie ticken Psychopathen?

Knochengrab von Ellison Cooper

Nach einer schweren Verletzung sollte es Senior Special Agent Sayer Altair ruhig angehen. Sie bekommt den Auftrag, in einer versteckt liegenden Höhle 20 Jahre alte Knochen zuzuordnen. Nur: auch zwei Skelettteile jüngeren Datums finden sich ebenfalls dort! Spuren grausamer Folter werden entdeckt, ein Hilferuf auf einer der jüngeren Leichen wird sichtbar.

Unterstützung gibt es kaum, viele Agents werden damit beschäftigt, alte Fälle auf mögliche Korruption zu überprüfen. Wer will dem FBI Schaden zufügen, wer will Vize Director Holt absägen?
Sayer Altair bekommt Hilfe von Maxwell Cho, einem Hundeführer des FBI, einem ortsansässigen Polizisten, einer befreundeten Forensikerin und einer Parkrangerin. Viel zu wenig, um zwei komplizierte Mordermittlungen durchzuführen. Zudem werden die Ermittlungen durch Anschläge sabotiert, durch politische Querelen beeinflusst.
Wieder gelingt es Ellison Cooper, durchgehend Spannung zu erzeugen, vermeintliche Spuren in die Irre abgleiten zu lassen und den Leser mitfiebern zu lassen. Zusätzliche Dramatik bekommt dieser Thriller durch wirklich kranke Psychopathen, deren Verhaltensweisen Sayer im Rahmen ihrer Tätigkeit als Neurobiologin erforscht. Gruselige menschliche Abgründe scheinen auf.
Viele dramatische Ereignisse nehmen ihren Lauf, kurz kann man Atem holen und gleich darauf bahnt sich ein neues Drama an.
Ein wirklich packender Thriller, den man nicht aus der Hand geben möchte.
Beste Unterhaltung aus dem Hause Ullstein, aus dem Amerikanischen von S. Uplegger.

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Rezensionen von Almuth-Rexer@web.de:

Durchschnittlicher Thriller

Knochengrab von Ellison Cooper

Die beiden Jugendlichen Cayenne und Joshua leben kein alltägliches Leben. Mit ihrem Ersatzvater Stephan ziehen sie von Ort zu Ort, von Land zu Land, immer auf der Flucht. Doch vor wem oder was genau, weiß nur Stephan. Bewusst lässt er die beiden Kinder im Ungewissen, denn nur so erdulden sie auch seinen harten Drill in Überlebenstechniken.

Sie leben immer versteckt, immer abgeschieden von der Gesellschaft. Doch Cayenne wird langsam erwachsen und sehnt sich nach einem normalen Leben, Freundinnen oder sogar nach einem Freund. Nachdem sie eine Weile in der brandenburgischen Provinz auf einem abgelegenen Campingplatz bleiben konnten, eskaliert die Lage aufgrund der zu neugierigen Nachbarn. Die drei lassen alles zurück und verstecken sich im Wald.
Verknüpft wird diese Handlungsebene mit tagebuchartigen Passagen, die aus der Sicht eines Soldaten der Fremdenlegion geschildert werden. Nach und nach ergibt sich so ein Zusammenhang, der auch die Motive Stephans und seine Beziehung zu den beiden Jugendlichen schlüssig erklärt.
Soweit ist die Handlung auch spannend. Die weiteren Verwicklungen mit Politik und Energielobby fand ich dann aber zuviel des Guten. Hier wäre weniger meiner Ansicht nach mehr gewesen, da zu viele Themen und Figuren untergebracht werden mussten, was zu Ungereimtheiten und teils unglaubwürdigen Entwicklungen geführt hat.
Eigentlich finde ich den Ausflug des Autorenduos in ein anderes Genre gut, allerdings ist ,,Draussen" für mich eher ein durchschnittlicher Thriller geblieben.

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Rezensionen von *RC*:

Weihnacht – Eine Nacht zum Weinen?!

Die Weihnachtsgeschwister von Alexa Hennig von Lange

Alexa Hennig von Lange hat sich ein alltägliches oder ein alljährliches Thema für ihren kurzen und kurzweiligen Roman herausgesucht.
Es geht um das Familienfest Weihnachten! Provokant und mit spitzer Zunge erzählt sie die Geschichte dreier erwachsener Geschwister, die sich „alle Jahre wieder“ bei ihren Eltern treffen, um gemeinsam Weihnachten zu feiern.

So platzen Tamara, Elisabeth und Ingmar mir ihren Kindern und (Ehe)Partnern bei ihren Eltern einen Tag vor Heiligabend herein. Das Treffen ist irgendwie Tradition, aber keiner scheint sich richtig auf das Aufeinandertreffen zu freuen. Beim Lesen spürt man sofort, dass das Geschwisterverhältnis extrem angespannt ist. Missgunst, Neid, Unverständnis und Eifersucht bestimmen stets unterschwellig die verbale und nonverbale Kommunikation. Sarkasmus und Ironie dürfen natürlich auch nicht fehlen. Aber jeder fällt im gemeinsamen Elternhaus auch wieder zurück in die gemeinsame, vertraute Kindheit zurück. Hier haben sie die gemeinsamen Wurzeln.
Alexa Lange von Hennig gelingt es, diese vielschichtige Dimension jenes Familientreffens gekonnt durch mehrfachen Perspektivenwechsel darzustellen. Die kurzen Sätze schaffen es, dass man sofort in die Geschichte einsteigen kann. Mir fiel es leicht, dieses soziale Drama nachzuvollziehen. Es war, als blicke man in einen Spiegel. Vielleicht wird manch einer meinen, es wäre etwas übertrieben, aber in meinen Augen trifft sie den oder einen Kern. Denn so, oder so ähnlich, kann sich eine Familie, die früher - als die Kinder noch Kinder waren - vereint und harmonisch unterm Baum gefeiert haben, entwickeln. Man driftet auseinander, hält aber innerlich am Gemeinsamen fest. Aber keiner schafft es, den ersten Schritt auf das im Herzen tief ersehnte Miteinander zu wagen. Ist es Stolz?!
Aber was wäre eine Weihnachtsgeschichte, die nicht gut ausgeht? Zu viel will ich nicht verraten, aber auch hier gibt es schließlich und letztendlich den „Geist der Weihnacht“, der gekonnt durch eine geschickte Aktion der Eltern eingefädelt wird. Und am Ende lernt man, was Familie ausmacht!

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Vom ersten Satz war ich gleich mit dabei. Alle drei Geschwister, deren Partner und Kinder, mit ihren Nöten, Bedenken und Argwohn aber auch Wünschen konnte ich bestens nachvollziehen. Man muss nicht extrem konzentriert lesen. Aufgrund der einfachen Sätze hat man beim Lesen genügend Zeit, sich über seine eigene Familie Gedanken zu machen. Und somit hat der zu Herzen gehende und durchaus tiefsinnige Roman für mich neben einem unterhaltenden / unterhaltsamen Charakter auch einen Finger-zeigenden Wert, da er zum Nachdenken auffordert.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Sehr abwechslungsreich, aber mich reizt kaum ein Rezept

Quiches von Cora Wetzstein

Ich mag die handlich kleinen GU-Kochbücher sehr gerne, von diesem hier war ich ein wenig enttäuscht.
Unterteilt in drei Kategorien:
Quiches für jeden Tag
Quiches De Luxe
Quiches im Miniformat
gibt es trotz des kleinen Formats sehr viele Rezepte.
Allerdings habt mich bei den beiden erstgenannten Kategorien kein einziges Rezept angesprochen.

Geschmäcker sind verschieden, aber die Kombination waren alle nicht mein Fall (Rote-Bete-Cheesecake mit Knäcke-Walnuss-Crunch oder Endivien-Gorgonzola-Tarte, um mal zwei Beispiele zu nennen).

Die kleinen Minis im dritten Teil haben mir mehr zugesagt, hier fand ich immerhin fünf der zehn vorgestellten Rezepte toll (Birnen-Raclette-Küchlein und Camenbert-Törtchen sind meine Favoriten).

Alles in allem ist es kein Lieblingskochbuch, das ich ständig in die Hand nehme, aber wie gesagt, Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manfred Kohl:

"Ugch" (Seite 86, Zeile 1)

Rate, wer zum Essen bleibt von Philipp Tingler

J

a eh, manchmal lustig zu lesen diese Tischszenen einer Essenseinladung. Aber "Tingler schreibt wie die Wiedergeburt von Thomas Mann und Oscar Wilde." FAZ-Zitat am Innencover. Oder: "...wo umwerfend rasant und komisch, dass ihn Billy Wilder beneidet hätte." WDR-Zitat am Cover.
Wie bitte???? Ugch!

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Rezensionen von Claudia R:

skurril, lustig und spannend

Colette und ihre ungewöhnlichen Haustiere von Chiara Arsego; Aymeric Vincenot

Klappentext:

Colette ist eine liebenswerte ältere Dame, deren Augen nicht mehr die besten sind. Trotzdem, oder gerade deshalb, passieren ihr höchst merkwürdige Dinge.

Cover:

Das Cover ist wunderschön gezeichnet. es zeigt eine ältere Dame, sehr gepflegt, die einen mysteriösen Pelz um den Hals trägt.

Ob der wohl echt ist? Das Cover ist auch von den Farben sehr gut gewählt, nicht zu bunt und sehr stimmungsvoll.

Meinung:

Das Buch eignet sich sehr gut zum Vorlesen und die Geschichte ist flüssig, locker und angenehm erzählt. Die Sätze sind nicht zu lang, sondern mit einfachen kurzen, prägnanten Wörter altersgerecht gewählt.

Colette ist eine ältere Dame, der eines morgens seltsame Dinge geschehen, doch sie selbst ahnt von alle dem nicht, bzw. bekommt es nicht so recht mit. Aber als Leser bemerkt man sofort, da dort nicht alles mit rechten Dingen zu geht und fragt sich, was die Ursache ist und wie sich dies alles klärt, doch das erfährt man erst am Ende. Um dem Ende nicht vorzugreifen, möchte ich an dieser Stelle nicht zu viel von der eigentlichen Geschichte verraten.

Die Illustrationen sind wundervoll und sehr gut zur Geschichte und zum text gewählt. Es wurde alles sehr gut dargestellt und bringt einen das ein oder andere mal auch durchaus zum Lachen.

Die Textpassagen sind sehr gut gewählt. Die Geschichte und Handlungen erklären sich sehr gut und am Ende erfährt man, was das alles auf sich hat.

Mir hat dies Geschichte sehr gut gefallen. Sie ist spannend, skurrile, lustig und sehr gut illustriert. eine etwas andere Kindergeschichte, die es in sich hat. Ich finde sie sehr gelungen und kann sie nur empfehlen.

Fazit:

Eine skurrile, lustige und spannende Geschichte über die ältere Dame Colette, die es in sich hat und mit tollen Illustrationen begeistern kann.

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Rezensionen von Claudia R:

blutrünstiges Wannenabenteuer

Ein Kräutlein für die Ewigkeit von U. L. Brich

Klappentext:

Das Wannenbuch nur für Erwachsene. Diesen Thriller kannst du bequem in der Badewanne lesen. Garantiert wasserfest, hochspannend und gelesen in 15 Minuten - so lange, wie du für ein (ent-) spannendes Wannenbad brauchst.

Ein Kräutlein für die Ewigkeit. Der Krieg zweier schlitzohriger Bestatter hält eine Kleinstadt in Atem.

Da bringt einer der Kontrahenten einen Trick ins Spiel ...

Tot oder quicklebendig? Ins Reich der Zombies entführt Gruselmeister U. L. Brich - Augenzwinkern inklusive.

Cover:

Das Cover ist relativ simpel und in dunkelrot gehalten. Besonders auffällig ist vor allem der Titel, der einen gleich ins Auge sticht.

Meinung:

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Auf sechs Seiten wird eine spannender und kurzweiliger Thriller erzählt.

Zwei Bestattungsunternehmer halten eine Kleinstadt auf Trab. Leichen verschwinden und eine Zombie-Epedemie sorgt für Nervenkitzel. Zu viel vom Inhalt sei aber nicht verraten, da man sonst die ganze Spannung von diesem tollenwannenbuch zu früh verrät.

Es lohnt sich, auf jeden Fall. Es ist kurzweilig und in einer viertel Stunde sehr gut gelesen. Da es spannend, locker und überraschend geschrieben ist, bekommt man innerhalb kürzester Zeit das richtige Thriller Feeling und wird mit dieser kurzen Geschichte komplett gepackt und in ein tolles Lesevergnügen entführt.

Da dieses kleine Büchlein wasserfest ist, eignet es sich sehr gut zum Lesen und genießen in der Badewanne, so dass man diesen spannenden Thriller bei einem heißen Bad lesen und genießen kann.

Ein blutrünstiges und unterhaltsames Zombieabenteuer, was nicht unbedingt für Zartbesaitete Badenixen geeignet ist, aber mich sehr gut unterhalten konnte.

Die Idee ein wasserfestes Buch mit einer kurzen Geschichte für spannende Badeabenteuer zu kreieren , finde ich einfach toll und wurde hier sehr gut umgesetzt.

Tolle Idee und tolle Umsetzung, so dass ich dies jedem nur empfehlen kann.

Fazit:

Spannendes und blutrünstiges kurzes Zombieabenteuer für die Badewanne und Zwischendurch.

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