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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesemama:

Weightwatcher Kochbuch für Jeden

Zum Buch:

Genial Saisonal hilft uns in jeder Jahreszeit saisonales Gemüse auf den Tisch zu stellen. Dadurch ist es nachhaltig und natürlich gesund.
Das Kochbuch ist unterteilt in:
• Einführung und Infos zum Weightwatcher (WW) Programm
• Frühling
• Sommer
• Herbst
• Winter

Meine Meinung:

Mir geht(ging) es bei dem Buch nicht um das WW-programm oder die Kalorienarme Ernährung, sondern um das Saisonale.

Und ich muss gestehen, zuerst dachte ich tatsächlich es sei nur ein Wintergemüse-Kochbuch und wunderte mich schon über die Rezepte mit Spargel und Co ...
Aufgrund der Jahreszeit habe ich mich dann natürlich mit dem Winter beschäftig, die anderen Jahreszeiten werden dann entsprechend probiert, wenn ich die Zutaten frisch auf dem Markt bekomme.
Viel Rezepte waren es dann nicht, die meisten fielen eh schon aus dem Raster weil meine Kinder es nicht mögen. Aber das ein oder andere konnte ich mit Abweichung dann doch nachkochen. So gab es den Geflügeleintopf und die Griesknödel ohne Quitte ...

Mir waren die Rezepte teilweise zu aufwendig für jeden Tag, aber wenn es was besonderes geben soll, sind schon tolle Sachen dabei.

Das Nachkochen klappte sehr gut, die Rezepte sind verständlich beschrieben, die emisten Zutaten konnte ich auch im Supermarkt finden, so ist es halt, wenn man auf dem Land wohnt.
Noch ein paar Worte zum Register. Für WW-Nutzer sind die Rezepte in verschiedenen Kategorien beschrieben, schon mit Farben gekennzeichnet und dann gibt es nochmal ein Register, da sind die Rezepte nachh zutaten sortiert. Hat mich beim ersten Blättern etwas irritiert, da die Rezepte alle einige Male erwähnt wurden.

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Rezensionen von Ecinev:

Alle Jahre wieder

Die Weihnachtsgeschwister von Alexa Hennig von Lange

Alle Jahre wieder fahren die inzwischen erwachsenen Geschwister mit ihren Familien zu den Eltern um Weihnachten zu feiern. Die ehemals so vertrauten Geschwister haben sich im Laufe der Jahre voneinander entfernt. So kommt es bereits am Vorabend zum Streit beim gemeinsamen Essen.

Die eine ist beruflich erfolgreich, lebt mit 2 Kindern von unterschiedlichen Männern und einem neuen Freund zusammen.

Der Bruder engagiert sich im Klimaschutz und lebt mit einer angehenden Heilpraktikerin und Zwillingen. Die dritte hat studiert und lebt jetzt als Hausfrau um sich voll und ganz der Familie zu widmen ein eher unglückliches Leben.

Nach dem Frühstück im Hotel wollen die Kinder ohne ihre Familien zunächst mit ihren Eltern ein klärendes Gespräch führen doch niemand ist zu Hause. Sie finden jedoch eine Botschaft und raufen sich letztendlich auf doch noch einen schönen Abend zu verbringen.

Der Beginn dieses schmalen Büchleins ist voll bissiger Kommentare. Das Ende fällt dann eigentlich recht kurz aus und wird fast ein wenig kitschig. Aber das gerade macht ja Weihnachten auch aus. Der Schreibstil ist eher beschreibend, die Dialoge fallen sehr kurz aus.

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Rezensionen von Lesemama:

Mir war es zu langatmig

Die Weihnachtsgeschwister von Alexa Hennig von Lange

Zum Buch:

Evangeline ist hochschwanger als ihr geliebter Ehemann im Foesnr erschossen wurde. Nun lebt ihr Schwager Dalton bei ihr und nach einem halben Jahr Trauer küsst sie ihn in einer Winternacht. Kann es für Evangeline und Dalton eine gemeinsame Zukunft geben?

Meine Meinung:

Das erste Drittel des Buches könnte mich noch berühren, fand ich doch Evangelines Schicksal sehr tragisch.

Die Protagonistin ging mir aber da schon etwas auf sie Nerven, da könnte ich es aber noch mit der Trauer in Verbindung bringen.
Leider ändere es sich nicht, Evangeline blieb ein unsympathischer Charakter.
Mit Dalton könnte ich allerdings auch nicht wirklich warm werden, er schleppte einen ganzen Sack voll Probleme mit sich rum, von denen er sich, meiner Meinung nach, nie wirklich erholte.

Der Aufbau der Geschichte war für mich auch sehr Gewöhnungbedürftig. Während die Evangeline-Abschnitte in der Gegenwart spielten, blickte man mit Eamon und Dalton immer wieder zurück in die Vergangenheit. Dies hätte bis zu einem Gewissen Punkt auch wirklich Sinn gemacht, aber es wurde mir dann doch zuviel. Ich hätte gerne mehr in der Gegenwart gelesen, wegen mir auch noch mehr in den vergangenen sechs Monaten, aber nicht zwei Drittel des Buches.

Was für mich echt gut begann, ließ dann stark nach, ab der Hälfte des Buches war ich nur noch genervt und quälte mich eher durch, als das ich Lesefreude empfand.

Es war ein SchicksalSei mal, in den meiner Meinung nach einfach zuviel reingepackt wurde. Manchmal ist weniger einfach mehr, in dem Fall wäre es wahrscheinlich mehr Lesefreude gewesen. So könnte mich das Buch leider nicht erreichen.

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Rezensionen von Harakiri:

Übergangsband

Die Stimme des Zorns von Ethan Cross

Ackerman ist wieder da. Jetzt in Diensten des FBI. Bereits zu Beginn lässt Ethan Cross den Leser durch ein Interview die wichtigsten Ereignisse aus Ackermans Leben Revue passieren, so dass man diesen Band auch ohne Vorkenntnisse der bisherigen Serie lesen kann.
In „Die Stimme des Zorns“ bekommt Ackerman eine neue Kollegin und ist mit ihr auf der Jagd nach einem Alien.

Dieses, der Leser weiß ein wenig mehr als die Ermittler, foltert seine Opfer, um einen Weg ins All zu finden, zu seiner vermeintlichen Alien-Verwandtschaft.
Klingt abgedreht? Ist es teilweise auch. Mir hat das Alien-Thema jetzt nicht so gut gefallen, und ich war froh, dass sich das Buch nicht als Sci-Fi-Thriller entpuppt hat. Das Alien war zum Glück nur ein besonders abgedrehter Killer, dessen Wahnsinn der Leser zum Teil hautnah miterleben durfte. Dennoch hat mich diese Grausamkeit nicht wirklich berührt. Dabei schreibt Cross wieder sehr anschaulich und die kurzen Kapitel machen das Buch sehr rasant. Aber mich hat Ackerman teilweise doch etwas genervt durch seine übermenschliche und arrogante Art.
Dabei mag ich Ackerman sonst recht gerne. Auch wenn er ein Serienkiller ist, der nun auf die gute Seite gewechselt hat, man merkt ihm noch an, wie schwer es für ihn ist, sich ganz zu wandeln. Alles andere wäre auch zu unglaubwürdig gewesen. Ich freue mich jedenfalls, dass die Serie um Ackerman weitergeht. Denn Cross‘ Thriller sind einfach mal etwas erfrischend anderes im Einheitsdschungel der Spannungsliteratur.

Fazit: Mag es an dem Alien-Thema liegen oder an einem etwas schwächeren Mitteilteil, ich fand das Buch zwar gut, aber nicht herausragend. Aber das letzte Kapitel macht Hoffnung auf eine bessere Fortsetzung, denn da bekommt auch Agentin Shirazi sicher mehr Raum.

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Rezensionen von yellowdog:

Ein richtig schwaches Buch

Splitter im Herzen von Amélie Duval

Dieses E-Book erfüllt nicht die Erwartungen an ein richtiges Buch.
Völlig unbedarft hangelt sich die untalentierte Autorin Amélie Duval durch das Buch. Früher hätte man über sowas gelacht, heute wird es veröffentlicht.

Sprachlich ist es zum Fremdschämen. New Orleans hätte ein reizvoller Schauplatz sein können, aber das wird auch nichts.

Ich bin sauer auf mich selbst, dass ich mir dieses schwache Buch habe andrehen lassen.

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Rezensionen von Claudia R:

niedliche Weihnachtsgeschichte ...

Weihnachtself backt Zauberkekse von Andrea Weihs

Klappentext:

Weihnachtself backt Zauberkekse ist ein Buch über Zauberei und Freundschaft.
Inhalt:
1) Jonas Weihnachtswünsche
2) Das geheimnisvolle Buch
3) Im Zauberland
4) Die Zauberkekse
5) Die Verwandlung
6) Der Plan
7) Der Zauberkeksmarathon
8) Die Rückwandlung
9) Die Heimreise
+
Bastelanleitung für Keksdosen
Zauberhaferflockenplätzchen
Zaubermürbeteigplätzchen
Weihnachtswunschzettel

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll gestaltet, mit vielen tollen Details.

Man sieht ein Rentier mit einem Schlitten und auf diesem zwei große Säcke voll mit Geschenken. Darunter sind zwei Weihnachtselfen mit Weihnachtskostüm erkennbar und aus einem Geschenk kommen viele Kekse und Lebkuchen heraus. Der Hintergrund ist in hellblau gehalten.

Meinung:

Die Geschichte ist aus der Sichtweise von Jonas in der Ich-Perspektive geschrieben. Die Sätze sind kurz und einfach gehalten, entsprechend der Altersstufe. Leider wirkt es dadurch manchmal etwas starr. Es lies sich manchmal nicht ganz so locker lesen. Jedoch hat mir die Idee dahinter und die Geschichte an sich sehr gut gefallen und man merkt, dass sehr viel Herzblut darin steckt.

Es ist eine sehr niedliche Geschichte und die Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und die Überschriften passen sehr gut zum Text und zum Gelesenen.

Die kleinen Illustrationen zwischendurch haben mir auch sehr gut gefallen und sie lockern das Ganze sehr gut auf und runden das Buch sehr gut ab. Auch das Rezept zwischendrin fand ich eine gute Idee.

Im Großen und Ganzen hat uns das Buch sehr gut gefallen, nur die Sprachweise hat uns nicht zu 100% überzeugt. Die Idee ist sehr süß und wir wurden sehr gut unterhalten.

Auch toll fanden wir die Bastelanleitung und die Rezepte, sowie den Wunschzettel am Ende. Diese Extras waren eine schöne zusätzliche Idee und bringen noch mehr Weihnachtsstimmung hinein.

Ein tolles Buch für die Weihnachtszeit und sehr zu empfehlen. Niedliche Idee und gut Umsetzung mit sehr viel Herzblut.

Fazit:

Niedliche Weihnachtsgeschichte um Freundschaft und Plätzchen backen, bei dem man noch so einiges lernen kann.

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Rezensionen von Castilleja:

Abgedreht

Die Fowl-Zwillinge und der geheimnisvolle Jäger von Eoin Colfer

Eoin Colfer konnte mich schon vor Jahren mit seinen verrückten Geschichten mit und über Artemis Fowl begeistern und mich eintauchen lassen in seine geniale Welt. Darum war ich sehr gespannt darauf, wie es nun sein würde, wieder einmal in dieses Universum zu "reisen" und vielleicht sogar so manch einen "Bekannten" wieder zu treffen.

Doch hier steht nicht Artemis im Mittelpunkt der Geschichte, sondern seine jüngeren Zwillings-Brüder Myles und Beckett Fowl. Artemis weilt nicht mehr auf dem Anwesen. Die elfjährigen Zwillinge dieser Meisterverbrecherfamilie sind sehr unterschiedlich. Während Myles sich sehr für Technik und Computer interessiert, zieht es Beckett mehr nach draußen in die Natur und er kommuniziert mit Pflanzen und Tieren. Allerdings lässt das erste Abenteuer nicht lange auf sich warten.
Eoin Colfer hat mich mit dieser abgedrehten Geschichte und seinen verrückten Ideen gut unterhalten und ich freue mich schon auf ein neues Abenteuer der Fowl-Familie.

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Rezensionen von Gerhard Gelbmann:

Die Legende vom Heiligen Trinker

Die Fowl-Zwillinge und der geheimnisvolle Jäger von Eoin Colfer

Die in der "edition holbach" 2018 in Martigny (print-on-demand in Berlin) erschienene Ausgabe trägt am Titelblatt den Autorennamen "Stefan Zweig", was natürlich falsch ist, hat doch Joseph Roth diesen Klassiker verfaßt, der erst nach Roths Tod 1939 in Amsterdam erschien. Wie es zu diesem seltsamen Irrtum kommen konnte, ist fraglich.

Aus dem Briefwechsel Zweigs ist bekannt, daß Zweig mit Walter Landauer, der die Erstausgabe im noch unbesetzten Amsterdam herausbrachte, über Roths "Die Legende vom Heiligen Trinker" kurz nach Roths Tod im Juni 1939 korrespondierte, also Zweig selbst die Verfasserschaft bekannt war. Zweig diese Novelle zuzuschreiben, ist eine editorische Schluderei. Auf den ersten Seiten im Buch ist der Autor richtig angegeben, warum dann nicht auch am Titelblatt? Das soll keine Empfehlung sein, Stefan Zweig nicht zu lesen, im Gegenteil, will man sich mit österreichischer Literatur vor dem 2. Weltkrieg befassen, dann ist neben Joseph Roth natürlich Stefan Zweig unerläßliche Lektüre. Aber die Ansprüche an Genauigkeit beim Lesen treffen leider nicht immer auf entsprechende Maßstäbe editorischer Aktivitäten.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Tolle Sommergeschichte

Shark Club – Eine Liebe so ewig wie das Meer von Taylor Ann Kidd

Für meine diesjährigen Strandferien habe ich mir "Shark Club" zum Lesen ausgewählt. Ein Strand in Florida, eine Meeresbiologin und Haie hörten sich passend an. Okay, die Haie weniger... Aber es sind spezielle Tiere und wenn ihnen ein Roman gewidmet ist, wieso nicht?

Ich wurde jedenfalls nicht enttäuscht, in der Geschichte um Haifischflüsterin Maeve.

Nach einem Forschungssemester auf den Bahamas kehrt Maeve nach Hause, ins Hotel ihrer Grossmutter zurück. In einige Wochen gehts schon wieder los, dann nach Afrika. Zu dieser Forschungsstelle will ihr Kollege Nicholas, zu dem sie ganz frisch eine Beziehung aufbaut, auch kommen; Maeve freut sich drauf.

Zuhause auf Calusa aber trifft Maeve unerwartet auf ihre erste grosse Liebe Daniel und seine sechsjährige Tochter Hazel. Zusätzlich muss sie feststellen, dass ihr Zwillingsbruder Robin einen Roman geschrieben hat, in dem sie eine Rolle spielt - und zwar mehr als ihr lieb ist.

Neben ihrer chaotisch durcheinander gewirbelten Gefühlswelt erfährt sie, dass auf der Insel Haie getötet und deren Flossen abgeschnitten werden, um sie teuer zu verkaufen. Maeve hofft, dass man die Schuldigen findet, damit die Tiere nicht weiter gequält werden.

Maeve wurde als Kind von einem Hai gebissen, und dennoch liebt sie die Tiere und hat sich beruflich auf sie spezialisiert. Auch über den Tod ihrer Eltern kam Maeve hinweg. Ihr Zwillingsbruder Robin hingegen ist verbittert darüber. Aber auch Daniel scheint nicht viel aus der Vergangenheit gelernt zu haben. Er fordert viel, anstatt zu merken, dass es auf eine andere Art viel leichter wäre zu leben, gemeinsam zu leben.

Viel Stoff für nur einen Roman. Doch die Autorin Anna Kidd Taylor packt das. Sie liefert eine fesselnde Story mit interessanten Themen und reizvollen Charakteren. Wie verschieden Geschwister mit demselben Ereignis umgehen, schildert die Autorin genau. Die Beziehungsgeschichten sind ebenfalls nicht langweilig, sondern recht intensiv in all ihren Schattierungen erzählt.

Neben den schönen Natur- und Meerbeschreibungen fand ich natürlich auch das Bücherhotel von der bücherliebenden Grossmutter Perri wahnsinnig toll - das würde ich sehr gerne besuchen. Aber lieber würde ich noch viel mehr von Anna Kidd Taylor lesen. Ihr Schreibstil hat es mir angetan, die Ideen ebenso, und auch das tolle Ende von "Shark Club".

Fazit: Eine eindrückliche, tolle Sommergeschichte, die ich nur empfehlen kann.
4.5 Punkte.


Achtung: Im April 2020 wird der Roman neu aufgelegt und bekommt ein neues Cover und einen neuen Titel: "Mit dir am Meer" - es ist also kein neuer Roman von Anna Kidd Taylor, wie ich auf den ersten Blick dachte.

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Rezensionen von Bibliomarie:

Provenzalisches Intermezzo

Lavendel-Gift von Carine Bernard

Lilou Braque wurde für das letzte Praktikum vor ihrer Ernennung zur Kommissarin nach Carpentras geschickt, dabei hatte sie fest mit Paris gerechnet. Doch das zauberhafte provenzalische Städtchen gefällt ihr. Nicht so schön ist, dass ihr Vermieter, ein liebenswerter alter Herr, einem Mord zum Opfer fiel.

Sie fühlt sich persönlich betroffen, hat sie ihm doch ab und zu vorgelesen oder etwas frisch Gekochtes gebracht. Zum Dank hat er ihr sogar eine Kladde mit handschriftlichen Kochrezepten, die von einem berühmten Sternekoch stammen sollten, geschenkt.

Im Kommissariat herrschen noch etwas althergebrachte Vorurteile: eine junge Frau als Kommissarin, die dazu noch einen eigenen Willen hat – da tun sich ihr Vorgesetzter und ihre Kollegen noch schwer. Aber Lilou möchte nicht immer nur Berichte tippen oder Kaffee kochen. Obwohl der Mordfall schon mit einer Einbrecherbande in Verbindung gebracht wurde und deshalb andere Spuren nicht weiter verfolgt werden, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln und Hinweisen nachzugehen.

„Mord nach provenzalischer Art“ so beginnt die Beschreibung des Klappentextes und das Versprechen wird gehalten. Es ist ein frischer Krimi um eine junge Polizistin, die gern mal mit dem Kopf durch die Wand gehen möchte – was ja nicht immer verkehrt ist. Wunderschöne, bildhafte Landschaftsbeschreibungen und ausführliche kulinarische Ausflüge ergänzen die Geschichte und machen es zu einem richtigen kleinen Kurzurlaub. Wenn Lilou über einen Markt schlendert und Gemüse für ein Ratatouille aussucht, möchte man am liebsten gleich mit einkaufen.

Die Figuren gehen nicht allzu sehr in die Tiefe, sind aber gut dargestellt und passen zum unterhaltsamen Krimi. Der ist auch spannend geschrieben, auch wenn es nicht zum Nägelknabbern reicht.

Eine runde Geschichte mit einer sympathischen Hauptfigur und ganz viel Frankreich-Feeling.

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