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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

Entführungen im Shenandoah Park

Knochengrab von Ellison Cooper

Den ersten Sayer Altair-Fall fand ich schon ganz gut, umso schneller bin ich auch bei diesem Hörbuch wieder drin und an der Seite der eigensinnigen FBI-Ermittlerin.
Sprecher des Hörbuchs ist Peter Lontzek. Er spricht eindringlich ohne zu überbetonen und wird den Figuren gerecht.
Reizvoller Schauplatz ist der Shenandoah Nationalpark in Virginia.

Das erzeugt viel Atmosphäre. Ausgerechnet hier wird ein Knochengrab gefunden.Menschliche Knochen. Sayer ermittelt und arbeitet mit lokalen Ranger und einem Polizisten zusammen.
Es gibt gute Nebenfiguren wie die erfahrene Rangerin Piper und Agent Max mit seinem Spürhund sowie die Forensikerin Dana. Hinzu kommt noch Esra, der bei einem früheren Fall schwer verletzt wurde. Ein gutes Team.

Interessant ist, dass Cold Case und aktueller Fall geschickt miteinander verwoben werden.

Es gibt aber auch politische Intrigen innerhalb des FBI. Auch Sayers Vergangenheit wird thematisiert, da der Umstand des Todes ihres Verlobten, vor 4 Jahren, noch ungeklärt sind.

Zu Ellison Coopers Stärken gehören die Dialoge, die Einbeziehung von wissenschaftlichen Methoden in die Ermittlung und der Plotentwicklung.

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Rezensionen von yellowdog:

Saphira und Das Lied der Wölfe

Wolfspferd von Sabine Giebken

Wolfspferd ist ein nahezu klassischer Jugendroman und gerade für Tierliebhaber etwas besonderes.
Das Mädchen Tala lebt mit ihrem Stamm und den Pferden in der Wildnis und führen eine archaische Lebensweise als Jäger. Sie sind eine geschlossene Gesellschaft. Tala will sich als Häuptlingstochter beweisen und mehr als nur Mädchensachen machen.

Mit den Bogen ist sie besser als ihre Brüder und auch reiten kann sie gut. Ihre Stute Saphira ist ihr ein und alles.
Das außergewöhnliche ist, dass auch aus der Perspektive des Pferdes erzählt wird. Saphira empfindet manche Erlebnisse sensibel.

Als der Stamm in Not gerät, macht sich Tala kurz entschlossen mit Saphira selbst auf den Weg, begleitet von Jacob, einem kleinen Jungen, der aus der Zivilisation stammt und seine Eltern verloren hat. Ein kleines sympathisches Team, dem der Leser auch gerne folgt.

Auch Wölfe spielen eine Rolle, größtenteils zunächst mehr aus der Distanz. Der Winter ist hart, die Tiere hungrig.

Der Gesamtmix erzeugt viel Atmosphäre, die große Stärke des Romans.Wolfspferd ist ein nahezu klassischer Jugendroman und gerade für Tierliebhaber etwas besonderes.
Das Mädchen Tala lebt mit ihrem Stamm und den Pferden in der Wildnis und führen eine archaische Lebensweise als Jäger. Sie sind eine geschlossene Gesellschaft. Tala will sich als Häuptlingstochter beweisen und mehr als nur Mädchensachen machen. Mit den Bogen ist sie besser als ihre Brüder und auch reiten kann sie gut. Ihre Stute Saphira ist ihr ein und alles.
Das außergewöhnliche ist, dass auch aus der Perspektive des Pferdes erzählt wird. Saphira empfindet manche Erlebnisse sensibel.

Als der Stamm in Not gerät, macht sich Tala kurz entschlossen mit Saphira selbst auf den Weg, begleitet von Jacob, einem kleinen Jungen, der aus der Zivilisation stammt und seine Eltern verloren hat. Ein kleines sympathisches Team, dem der Leser auch gerne folgt.

Auch Wölfe spielen eine Rolle, größtenteils zunächst mehr aus der Distanz. Der Winter ist hart, die Tiere hungrig.

Der Gesamtmix erzeugt viel Atmosphäre, die große Stärke des Romans.

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Rezensionen von Bibliomarie:

Solider Krimi

Der Kommissar und die Tote von Saint-Georges von Maria Dries

Philippe Lagarde ist zwar im Ruhestand, aber bei schwierigen Fällen wird er immer wieder gern aktiv. So bittet ihn das Ehepaar Lamare endlich den Mord an ihrer Tochter aufzuklären, obwohl der Fall wohl schon längst zu den Akten gelegt wurde. Aber Monsieur Lamare hat einflussreiche Bekannte und so bekommt Lagarde schnell Zugang zu allen Akten und muss feststellen, dass bei den Ermittlungen unglaublich geschlampt wurde.

Schnell stellt er sein Team aus alten Weggefährten zusammen und mit Valérie, einer jungen Polizistin, die Lagarde sehr schätzt, hat er auch gleich eine Verbindung zur offiziellen Dienststelle.
Stück für Stück beginnen sie den Fall aufzudröseln und alte Spuren zu verfolgen, dabei wird ihnen schnell klar, der Mord an Claire Lamare war kein Einzelfall.
Philippe Lagarde ist eine Art Super-Polizist. Er verfügt über jede Menge hilfreiche Beziehungen, ausreichende finanzielle Mittel und Freunde, die fast jedes Spezialgebiet abdecken. Dabei ist er ein typischer Franzose, der das Leben und seine Lebensgefährtin liebt, gutes Essen und gute Weine und sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt. Trotz dieser ganzen Eigenschaften ist er recht sympathisch dargestellt und ich lese gerne die Krimis um diesen Protagonisten.
Der Fall ist spannend und es hat mich interessiert die Spurensuche mit zu verfolgen und vielleicht auch schon auf die Spur des Täters zu kommen. Da fließt bei den Beschreibungen immer sehr viel Savoir-vivre mit ein. Die Landschaft Nordfrankreichs, spielt eine gewichtige Rolle und die Produkte der Normandie dürfen bei keiner Mahlzeit fehlen. Ich mag das eigentlich sehr gerne, hätte allerdings nicht bei jeder Mahlzeit bis hin ins kleinste Bistro, die komplette Menükarte samt Zubereitungstipps gebraucht. Aber das gehört bei Maria Dries‘ Krimis dazu und ergibt dann eben den typischen Urlaubs- und Landschaftskrimi, der bestens unterhält.

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Rezensionen von begine:

Appetitlich

Abenteuer Geschmack! von Antje de Vries


Antje de Vries Buch „Abenteuer Geschmack“ ist recht unterhaltsam. Das Buch ist gut aufgezogen. So zeigt sie an Hand fünfzehn verschiedener Gemüsesorten einen guten Einblick. Es wird mit allen Sinnen genossen.
Ein gutes Gericht soll schön aussehen, gut riechen und von guter Qualität sein, dann schmeckt es auch.

Wichtig ist auch das Ambiente. Für mich ist das schon immer ein muss. Deshalb ist für mich der Einleitungsteil nicht so wichtig.

Schön gemacht sind die fünfzehn Gemüsesorten sortiert, mit jeweils passenden Rezepten. Die sind teilweise raffiniert gemacht und gut kombinierbar.

Das Kochbuch ist für Genießer, die gerne gut und mit Genuss essen. Ein wahres Geschmacksportrait. Man bekommt bei der Lektüre richtig Appetit.

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Rezensionen von Manfred Fürst:

Von Brooklyn in die Mojave Wüste

Der wilde Detektiv von Jonathan Lethem

DER WILDE DETEKTIV von Jonathan Lethem ist ohne auch nur eine Zeile gelesen zu haben ein Meisterwerk: Vom Cover schaut ein wirklich wilder Detektiv dem Betrachter direkt in die Augen, farblich bicolor reduziert, Titel und Autor in schlichtem Weiß. Kein Vergleich zu manch deutschen Autor dessen Name in knalligem Rot das halbe Cover „ziert“.

Hinter dem Buchumschlag gibt es die nächste positive Überraschung: Vom Buchdeckel vorne blickt uns Phoebe an, hinten nochmals der „wilde Detektiv“, Charles Heist.

Roslyn Swados mit Tochter Arabella und Phoebe Siegler, Freundin von beiden, ein reinrassiges Produkt Manhattans; drei NYer Frauen, deren Leben aus dem Ruder läuft. Arabella ab in den Westen nach Portland zum Studium, biegt ab zum Mount Baldy auf einen Egotrip und verschwindet vom Radar. Die psychotische Phoebe sieht ihre Chance gekommen, um NY ade zu sagen. Sie begibt sich im kalifornischen Upland auf die Suche nach Arabella. Das ist der Beginn einer Zweckgemeinschaft mit dem „wilden Detektiv“ Charles Heist. Seine Berufung: Befreiung von Lebewesen der verschiedensten Arten aus leidvollen Umständen. Es folgt eine Mischung aus Fiktion und Realität. Phöbe schwatzt und schwatzt in unübertroffener Schnoddrigkeit und sarkastischer Phrasendrescherei. Sie hat die „rechthaberische Gewissheit, dass die Welt im Arsch war“, glaubt „wir lebten in einer verrückten Scheißwelt“ und denkt „normale Menschen sind vielleicht das Entsetzlichste, was es auf Erden gibt; normale Amerikaner, besser gesagt.“

In der Mojave Wüste, wo zwei Hippie-Fraktionen, oder besser zwei freiwillig aus der Gesellschaft Ausgeschiedene, die „Kaninchen“ und die Bären“ gegeneinander und untereinander kämpfen, kommt es zum Showdown auf einem Riesenrad.

Lesen wie auf einem Weg mit Stolpersteinen. Kauderwelsch. Keine flach gebügelte Übersetzung, sondern ein herausforderndes Lesestück. Ausdauer ist gefragt und eine Akzeptanz der absurden Handlung.

Ab jetzt werde ich mich fragen – wenn ich in den Himmel blicke – was mir die Kondensstreifen sagen wollen.

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Rezensionen von dorli:

Tod in der Speicherstadt

Tod in der Speicherstadt von Anja Marschall

Hamburg 1896. Der Kieler Kommissar Hauke Sötje ermittelt gegen eine Schmugglerbande und hat seit einiger Zeit den Ewer „Wilhelmine“ im Visier. Als das mit Kaffee beladene Frachtschiff auf der Elbe verunfallt und weder ein Eigner noch der Besitzer der Fracht ermittelt werden kann, bittet Hauke einen Hamburger Kollegen um Unterstützung.

Polizeirat Roscher zeigt sich zunächst wenig interessiert, erst als Hauke ihm den Siegelring zeigt, den ein bei dem Unfall getöteter Matrose trug, wird er hellhörig, denn der Ring trägt das Wappen des reichen Kaffeehändlers Bellingrodt…

Auch Haukes Verlobte Sophie hat alle Hände voll zu tun. Nicht nur, dass die Lehrerin für Clara, der ältesten Tochter ihres Arbeitgebers, einen Abschiedsball vorbereiten soll, Claras Großtante Amalie Bellingrodt tritt auch mit der Bitte an sie heran, eine vermisste junge Frau zu finden, von der Amalie jedoch weder Namen noch Wohnort kennt…

„Tod in der Speicherstadt“ ist bereits der vierte Fall für Hauke Sötje, der Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich.

Anja Marschall wartet in diesem Krimi mit einer großen Portion Zeit- und Lokalkolorit auf – den Leser erwartet eine fesselnde Zeitreise in das Hamburg zur Kaiserzeit.

Es hat großen Spaß gemacht, das alte Hamburg gemeinsam mit Hauke und Sophie zu erkunden - man begibt sich zum Beispiel mit Hauke in die Speicherstadt, um den Schmugglern auf die Spur zukommen, wandert auf der Suche nach Hinweisen durch die verwinkelten Wege und Höfe des Gängeviertels oder genießt mit Sophie das Ambiente des Alsterpavillon am Jungfernstieg. Neben unzähligen spannenden Details zum Kaffeehandel und den damit einhergehenden Aufgaben und Herausforderungen lernt man ebenfalls die Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie die Gepflogenheiten zu damaliger Zeit kennen.

Auch der Kriminalfall hat es in sich. Hauke und Sophie ermitteln eigentlich in ganz unterschiedlichen Angelegenheiten, müssen aber nach und nach erkennen, dass ihre Fälle mehr gemeinsam haben, als anfangs vermutet. Die Ermittlungen gestalten sich für beide äußerst schwierig, da es nur wenige Anhaltspunkte gibt und sie es darüber hinaus mit einem Gegenspieler zu tun haben, der vor keiner Schandtat zurückschreckt.

Plattdeutsche Einsprengsel in den Dialogen und die jedem Kapitel vorangestellten Originalauszüge aus den Hamburger Nachrichten des Jahres 1896 runden diesen historischen Krimi perfekt ab.

„Tod in der Speicherstadt“ hat mir sehr gut gefallen – die gut ausbalancierte Mischung aus Historie und Spannung wird anschaulich und lebendig erzählt und hat mir ein paar kurzweilige Lesestunden beschert.

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Rezensionen von Pink Anemone:

Hat mit Amsterdam nur wenig zu tun und Weihnachtsstimmung kommt auch nur mässig auf.

Weihnachten in Amsterdam von Yvette Boven

Festlich beleuchtete Grachten, schneebedeckte Hausboote, geschmückte Straßen und urholländische Gemütlichkeit – in der Weihnachtszeit ist Amsterdam stimmungsvoller denn je.
Yvette van Boven, die charmanteste Köchin der Niederlande, nimmt uns mit in ihre Heimat und versorgt uns mit über hundert einfachen Wohlfühl-Rezepten und vielen nützlichen Tipps für ein entspanntes Fest.

Denn sie weiß, wie man es sich an kalten Tagen gutgehen lässt und sich perfekt auf Weihnachten einstimmt: von süßen Sachen für zwischendurch wie Brioche-Schnecken mit roten Früchten oder heißer Ingwer-Schokolade über Kürbiscremesuppe mit Sternanis und Flusskrebsschwänzen bis hin zum Festtagsperlhuhn mit Prosecco-Soße.
Um die Planung des Weihnachtsessens zu erleichtern, finden sich am Ende des Bandes vielfältige Menüvorschläge: Egal, ob Sie einen Brunch für die ganze Familie, ein romantisches Dinner zu zweit oder ein kaltes Buffet für viele Freunde geplant haben – mit diesem Kochbuch sind Sie bestens vorbereitet, um die Feiertage voll und ganz genießen zu können ... (Klappentext)

❆❆❆❆❆

"Aber es muss natürlich nicht Weihnachten sein, um etwas Leckeres für andere zu kochen. Ein romantisches Winteressen zu zweit, eine große Silversterparty mit Freunden, ein Adventsnachmittag für die Nachbarschaften - in diesem Buch ist für jeden Anlass etwas dabei. Denn zusammen kochen und zu essen ist doch das Schönste, was es gibt."
(S. 8)

Die Niederländische Küche ist ein kulinarisches Kultur- und Länder-Sammelsurium, welches vor allem von der britischen, französischen und deutschen Küche geprägt wurde. Trotzdem haben die Niederländer ihre eigene spezielle Hausmannskost.
Die Niederländische Küche ist die Küche der Eintöpfe, Frikadellen und vor allem der Borrelsnacks. Borrelsnacks sind quasi die Tapas der niederländischen Küche, welche bei einem gemütlichen Treffen von Freunden/Familie aufgetischt werden. Also wenn das nicht entspannt und gemütlich klingt.
Ich erwartete also ein weihnachtliches Kochbuch mit eventuell ein paar typischen Borrelsnacks, Eintöpfen und was Holland eben noch so zu bieten hat.
Dann wollen wir mal einen Blick in dieses Kochbuch werfen und schauen, ob meine Erwartungen erfüllt wurden.

Das Cover war für mich gleich ein besonderer Hingucker und auch das Schmökern darin macht Spaß, was vor allem an den stimmungsvollen Bildern liegt. Wenn hier jedoch nicht hin und wieder ein Bild von Christbaumkugeln vorhanden wäre, hätte es auch ein allgemeines Herbst-Winter-Kochbuch sein können. Von Amsterdam selbst sieht man hier nicht wirklich viel.

Dafür gibt es zu jedem Rezept ein großartiges Bild des Endproduktes, welches einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. So viel zum ersten optischen Eindruck, doch was verbirgt sich zwischen diesen wundervollen Bildern?

Wie viele Weihnachtsbücher beginnt auch dieses mit Tipps und Tricks für ein entspanntes Weihnachtsessen. Angefangen bei der Planung, Umsetzung, wie man Stress vermeidet, bis hin zu einer kleinen Checkliste. Für mich war da jetzt nichts Neues zu entdecken, doch für manchen anderen sind hier sicher einige nützliche Tipps zu finden.

Das Buch ist in verschiedene Themen unterteil, wie z.B.: Getränke, Suppen, Vorspeisen, Hauptgerichte, etc. Auch Rezepte für den Vorratsschrank und Menüvorschläge sind enthalten.

Doch, oh weh, wo ist die Niederländische Hausmannskost? Wo sind Eintöpfe, Frikadellen, Kroketten und Waffeln?
Die niederländische Autorin lässt zwar in ihren Kochtopf blicken, doch in diesem brodelt wohl eher selten etwas Niederländisches.
"Weihnachten bei Yvette van Boven" wäre ein passenderer Titel für dieses Kochbuch gewesen, denn mit Amsterdam, bzw. mit den Niederlanden hat es nur wenig zu tun.

Einige Rezepte enthalten exotische Zutaten, benötigen viel Vorbereitung und sind eben nicht mal schnell zusammengerührt. Eine entspannte Weihnachtsküche sieht für mich anders aus.

"Wenn Sie die Beeren im Oktober pflücken und in Gin einlegen, können Sie den Sloe Gin an Weihnachten trinken. Noch besser wird er allerdings, wenn Sie damit noch ein bis zwei Jahre warten."
(S. 54 - Die wohl längste Vorbereitung für ein Weihnachtsgetränk)

Zudem beinhaltet fast jedes Rezept Alkohol und das oft nicht unbedingt wenig. Wenn man zu den Gerichten auch noch alkoholische Getränke serviert, liegt man bereits beim Hauptgang besoffen unterm Tisch. Nun ja, auch eine Art zu entspannen. Für Kinder und trockene Alkoholiker sind diese Rezepte also eher weniger geeignet, falls man diese 1:1 nachkochen möchte.

Wo wir auch schon beim nächsten Manko wären - dem 1:1-Nachkochen. Ich habe einige Rezepte daraus nachgekocht, doch es musste bei den meisten Gerichten etwas abgeändert werden. Entweder, indem ich den Alkohol oder auch andere Zutaten ersetzte oder ganz weggelassen habe, um ein schmackhaftes oder gelungenes Gericht zu erhalten. Nicht immer lag es an meinem persönlichen Geschmack, sondern das es sonst allgemein nicht so hinhauen wollte.

Als begeisterte Hobbyköchin war das für mich kein Problem, doch Kochanfänger könnten hier eventuell verzweifeln, ergo - nix mit entspannter Weihnachtsküche.

Bei dem Kapitel "Dessert" fand ich tatsächlich nichts, was mich ansprach. Ich habe noch nie so viele Rezepte mit Baiser auf einem Haufen gesehen (Baiser-Haselnussrolle, Blutorangen-Baiser-Törtchen, Baiser-Trifle,...). Tja, und wenn nicht das, dann Rezepte mit getrockneten Früchten oder viel Alkohol. Mein kulinarischer Gaumen wurde also nicht ein kleines bisschen gekitzelt, was natülich Geschmackssache ist.

Es sind jedoch auch ein paar vegetarische Rezepte enthalten. Diese sind zwar auch nicht unbedingt festlich, doch ich werde sicherlich einige davon noch ausprobieren, wie z.B. "Rosenkohl á la Carbonara" oder "Lauwarmer Bohnensalat mit Pesto".

Es sind natürlich nicht alle Rezepte von diesen Mankos betroffen. "Herhafte Arme Ritter", das "Apfel-Brombeer-Crumble mit Granola" und der "Hirschschmortopf mit Blätterteighaube" sind meine absoluten Favoriten und fanden den Weg in meine Rezeptsammlung.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und auch die Rezepte werden leicht verständlich erklärt. Es ist, als würde man einem lockeren Küchengeplaudere lauschen. Es kam beim Lesen zwar nur mässig Weihnachtsstimmung auf, aber es umgab mich beim Schmökern eine durchaus gemütliche Atmosphäre.

"Wenn meine Mutter damals den Torf im Kamin angezündet hatte, stellte sie eine Pfanne mit selbst gesammelten Maronen hinein. Wir haben sie anschließend in geschmolzene irische Butter gedippt und sie mit einer Prise Salz bestreut; eine der leckersten Sachen überhaupt."
(S. 74)

Fazit:
Leider erfüllte dieses Kochbuch nicht meine Erwartungen.
Nur mässig weihnachtliche Stimmung, keine typisch niederländische Küche und nur wenig wirklich festliche Rezepte, dafür solche mit viel Aufwand.
Trotzdem finde ich es schön darin zu schmökern, denn die Bilder und die gesamte Aufmachung sind großartig. Man kann sich ja doch von so einigen Rezepten inspirieren lassen. Ich werde also sicherlich noch mehrmals einen Blick in dieses Buch werfen und das ein oder andere Rezept ausprobieren.

© Pink Anemone (inkl. Rezept aus dem Buch und vielen Bildern)

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Rezensionen von Petra:

lecker

1 Nudel - 50 Saucen von Inga Pfannebecker

Klappentext
Das Wort »Glück« wird neu buchstabiert: N-u-d-e-l-n-m-i-t-S-a-u-c-e! Wenig im Leben zaubert so schnell ein Lächeln auf die Lippen und schenkt so rasch Wohlbefinden wie ein Teller dampfender Pasta mit Sauce. Die Rezepte und Tipps des neuen GU Küchenratgebers 1 Nudel – 50 Saucen schenken Glück in mehrfacher Hinsicht: jede Menge Abwechslung auf dem Teller, Rezepte für jede Jahreszeit und viele Klassiker von Aglio Olio, Allround-Tomatensauce bis Bolognese und viele vegetarische Varianten.

Auf einen Blick und zum Ausklappen: So geht es Schritt für Schritt zur perfekten Al-dente-Nudel und Infos, Tipps und Kniffe, welche Nudel zu welcher Sauce schmeckt. Die Rezeptkapitel orientieren sich am Zeitaufwand: 15-Minuten-Saucen, 30-Minuten-Saucen und geschmorte Saucen zum Vorbereiten. Mit Orangen-Mozzarella-Salsa, Walnuss-Pesto mit Radicchio oder Rinderragout mit Steinpilzen wird jeder Nudelteller zur Bühne, auf der die Saucen ihre ganze Verführungskunst ausspielen – Happy Elecnd garantiert!
Meinung
Als Erstes fällt beim Durchblättern auf, es sind ganz viele Rezepte ohne Fleisch oder Fisch. Dann, die meisten gehen schnell und sind einfach.
Auch die vielen Tipps zu den Nudeln und Kochgeräten haben mir gut gefallen.
Ich koche täglich für fünf Personen die eigentlich lieber Fleisch essen.
Jeder kann sich die Diskussionen im Vorfeld vorstellen. Außer ich sage, es gibt Nudeln mit Soße.
Und hier kommt dieses Kochbuch, ich finde es ist eine Meisterleistung, damit konnte ich meinen Söhnen auch Grünkohl schmackhaft machen, denn eigentlich ist er wie Spinat nur schlimmer.
Die Rezepte mit Ragouts zu Nudeln sind etwas aufwändiger und dauern länger, gefällt mir genauso gut, so hat die Nudel nicht nur das Image ein schnelles einfaches Feierabendgericht zu sein.

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Rezensionen von PMelittaM:

Perfekter Abschluss der Trilogie

Das Imperium aus Asche von Ryan Anthony

Der weiße Drache ist auf seinem Vernichtungsfeldzug, seine Armee von Verderbten wird immer größer, denn besiegte Gegner, die umgewandelt werden können, gibt es reichlich.

Auf der Gegenseite gibt es aber so manchen, der sich wehrt, es werden neue Erfindungen gemacht, neue Waffen gebaut, Verbündete gefunden und Schwachstellen gesucht.

Leider gibt es aber auch reichlich Rückschläge, die Lage wird immer ernster.

Im letzten Band der Trilogie wird es noch blutiger und grausamer, aber auch wieder sehr spannend. Auch hier wird, wie schon im zweiten Band, aus den Perspektiven Lizannes, Clays, Hilemores und Sirus' erzählt, aber nicht jeder der Vier wird am Ende noch dabei sein. Denn dieses Mal gibt es reichlich Verluste auf Seiten der Verteidiger und auch von liebgewonnenen Charakteren muss man sich verabschieden. Ein neuer Nebencharakter, von dem im zweiten Band nur am Rande die Rede ist, nimmt eine wichtige Stellung auf Seiten des Weißen ein: Catheline Dewsmine, sehr grausam, aber auch interessant. Und auch zwei Drachen bekommen wichtige Auftritte: Jack Letzter Anblicks Part ist überraschend; dass Lutharon wieder auftaucht hat mich gefreut.

Über das Ende werde ich nichts verraten, nur so viel: Es ist gut gelungen.

Mich konnte der Autor wieder abholen, ich fand es schön, die Protagonisten wieder zu treffen und habe mit ihnen gehofft und gebangt, sogar Sirus hat ja seine Momente. Anthony Ryan hat seine Trilogie perfekt zu Ende gebracht – ich bin zufrieden, aber auch ein Stück weit traurig, dass ich die Charaktere jetzt verlassen muss. 5 Sterne und eine Leseempfehlung für Fantasyfans, die die Trilogie aber unbedingt der Reihenfolge nach lesen sollten!

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Spannend, aber...

Meine Hand in deiner von Marie Force

Dass Wade von Mia fasziniert ist, weiss man bereits aus den ersten Bänden der Serie. Schön, dass ihre Geschichte nun auch erzählt wird.

Mia sitzt eines Tages vor Wades Haus und braucht Hilfe. Dringend. Was ihr widerfahren ist, lässt niemand kalt. Wer die Abbotts kennt, weiss, dass Mia geholfen wird; auch wenn die Familie sich am Anfang nicht sicher ist, ob Wade sich nicht verrennt.

Vom Inhalt, beziehungsweise der Grundgeschichte her, wäre dieser neunte Band am spannendsten. Potential wäre da. Ich wartete gespannt auf mehr explosive Elemente als schlussendlich geliefert wurde. Deshalb bleibt auch "Meine Hand in deiner" wie die Vorgänger sehr harmonisch, das Drama bleibt in Mias Vergangenheit. Ein bisschen mehr Gefahrenlage wäre schön gewesen und hätte für Abwechslung innerhalb der Serie gesorgt.

Trotzdem bringt Autorin Marie Force doch einige Überraschungen mit, so dass der Roman nicht langweilig wird. Leider ist er aber stellenweise langatmig, weil Mias Story zu oft wiederholt und thematisiert wird. Klar, muss die ganze Sippschaft davon erfahren, aber verpacken hätte es die Autorin variantenreicher können.

In der Serie wiederholen sich zu meinem Missfallen auch die vielen horizontalen Szenen. Ich habe noch nie eine Serie gelesen, bei der die Bettszenen so viele Seiten bekommen. Nach spätestens drei Bänden wird es einfach nur noch langweilig, diese Szenen zu lesen. Darum kann ich auch nicht mehr als zwei, drei Bände hintereinander lesen - denn diesbezüglich ist immer alles gleich: der viele Sex ist himmlisch und alle sind die perfekten Liebhaber. Gähn. Mittlerweile lese ich quer drüber und steige wieder ein, wenn die Paare dann endlich mal aus dem Bett kommen und es in der Story mit Handlung weitergeht.

Ein grosses Plus bekommt Fred, der Stadtelch - immerhin gab es da eine tolle Wendung und ich bin gespannt, was beim nächsten Band, wenn es um Lucas geht, noch geschieht.

Schön zu lesen sind jeweils die Sätze, in denen wir erfahren, was bei den anderen Paaren gerade geschieht. So bleiben die Leserinnen immer auf dem Laufenden und freuen sich mit.

"Meine Hand in deiner" gefiel mir neben Cameron und Charlies Geschichte bisher am besten. Natürlich haben alle Paare etwas für sich, aber diese hier sticht nach all den "Grossstadtpflanze-zieht-nach-Butler"-Storys heraus.

Fazit: Wade und Mias Geschichte ist spannend, aber die vielen Wiederholungen ermüden.
4 Punkte.

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