Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Castilleja:
Rakel und Ash
Erzählt wird diese Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Rakel, einem jungen Mädchen, die in die Stadt fährt, um Dufthüterin zu werden und dann hineingezogen wird in eine Welt aus Intrigen und aus der von Ash, dem Harnisch oder besser verständlich Leibwächter des Prinzen Nisai. Rakel und Ash treffen aufeinander, als Rakel seine Wunden behandelt.
Doch dann wird Prinz Nisai vergiftet und die beiden geraten in den Fokus. Sie können jedoch fliehen und machen sich gemeinsam auf die Suche nach dem Gegengift oder einem Heilmittel. Rakel geht es u.A. darum, genug Geld zu verdienen, um ihrem Vater die beste Behandlung zukommen zu lassen, Ash geht es um seine Freundschaft zum Prinzen, allerdings auch um sein Leben, denn wenn der Prinz stirbt, ist auch sein Leben verwirkt. Ich dachte anfangs, es würde hier noch mehr um Düfte gehen bzw. um die Herstellung von Düften, doch im Fokus steht Rakel mit ihrer unglaublich feinen Nase. Rakel und Ash ziehen durch die verschiedenen Provinzen des Landes, immer auf der Flucht vor ihren Verfolgern. Jede Provinz hat ihre Eigenheiten. Die Reisen an sich werden immer nur ganz kurz abgehandelt und mir gab es manchmal zu schnelle Sprünge und Probleme wurden zu schnell gelöst oder abgehandelt. Da wäre ich an manch einer Stelle gerne länger verweilt. Jedoch gibt es durchaus interessante Ansätze und das Buch endet wirklich mit einem ganz besonders fiesen Cliffhanger, der neugierig macht auf die Fortsetzung, denn es wurden längst nicht alle Fragen beantwortet.
Rezensionen von Ele:
Das Erbe der Schuld
Das Ritual des Wassers von Eva Garcia Saenz
Das Ritual des Wassers, Thriller von Eva Garcia Saenz, 544 Seiten, erschienen bei Fischer Scherz.
Inspektor Ayala genannt Kraken ermittelt in seinem zweiten, sehr persönlichen Fall.
Für Inspektor Ayala genannt Kraken wird es in seinem neuesten Fall sehr persönlich, seine erste Liebe Annabel Lee wird nach keltischem Ritual ermordet, aufgefunden.
Als weitere Morde folgen, zeichnet sich eine Serie ab. Werdende Väter oder Mütter werden getötet, alle Opfer aus seinem Bekanntenkreis. Zusammen mit seiner besten Freundin und Kollegin Estibaliz macht er sich an die Ermittlungen, denn die Zeit drängt, seine Chefin Alba ist schwanger und er könnte der Vater sein.
Der Plot teilt sich in 70 spannende Kapitel, welche mit großen Kapitelzahlen und Ortsangaben sowie mit Datum überschrieben sind. Schwierigkeiten mit den Namen von Charakteren und Orten, die glücklicherweise im Anhang extra aufgeführt sind, gab es nicht. Besonders das Personenregister fand ich dabei hilfreich. Die Karten in den Umschlagklappen habe ich ebenfalls des Öfteren zu Rate gezogen. Namen und Ausdrücke in Spanisch bzw. Baskisch sind kursiv gedruckt. Der Schreibstil der Autorin ist atmosphärisch dicht und unglaublich rasant. Die Geschichte lebendig zu erzählen ist der Autorin sehr gut gelungen, da sie als Schreibstil die Ich-Form aus der Sicht des Protagonisten gewählt hat. Außerdem handelt die Geschichte in zwei Zeitebenen 1992 aus der Jugendzeit des „Kraken“ und in der Gegenwart. Dass Saenz selbst aus Vitoria stammt, merkt man sofort an der Beschreibung des Settings, man kann sich die geschriebenen Szenen mühelos vorstellen und man ist sich stets bewusst, dass die Handlung sich im Baskenland zuträgt. Das Land prägt den Charakter, der handelnden Figuren. Wieder einmal waren die Charaktere großartig gezeichnet und überaus sympathisch, allen voran der fast hundertjährige Großvater, der kleinwüchsige Bruder German und die tüchtige Ermittlerin Inspectora Gauna, sie alle habe ich schon im Vorgängerband kennengelernt. Alle Personen authentisch und nachvollziehbar handeln zu lassen hat Eva Garcia Saenz in ihrem Folgethriller zur Perfektion gebracht. Meine Lieblingsfigur der Protagonist, Inspector Unai Lopez de Ayala. Auch in diesem Fall trifft es den Kraken wieder sehr persönlich, seine Familie und seinen Freundeskreis. Das Ritual des Ermittlers bei der Auffinde-Situation einer Leiche beeindruckt mich jedes Mal erneut, es gefällt mir und macht mir den Inspector sympathisch. Die Spannung war durchgehend hoch und zum Ende nervenzerreißend, bis kurz vor dem Schluss konnte ich den Zusammenhang noch nicht ausmachen und war von der Auflösung überrascht. Temporeich und zügig mit ungeahnten Wendungen, ist das Buch sehr unterhaltsam und nebenbei erfährt der Leser noch einiges über die Historie der Gegend und keltische Opferrituale. Die Lektüre des Vorgängerbandes ist nicht zwingend nötig, doch sollte man sich diese gelungene Thriller-Reihe komplett gönnen. Vorliegender Band kann an den grandiosen ersten Teil allemal anschließen, ich bin vom zweiten Teil der Kraken-Reihe ebenso begeistert und freu mich schon auf den dritten Teil der Reihe, der im März erscheinen wird. Eine Leseprobe ist am Ende des Buches eingefügt. Wohlverdiente und gerne gegebene 5 Sterne.
Rezensionen von begine:
Charlottes Entscheidung
Die englische Gärtnerin - Blaue Astern von Martina Sahler
Die Autorin Martina Sahler beginnt mit ihrem
Dreiteiler Die Gärtnerin von Kew Gardens. Der 1. Teil ist „Die englische Gärtnerin – Blaue Astern“
Es beginnt 1920 in London mit Charlotte Windley.
Von ihrem Großvater hat sie ihre Liebe für seltene Pflanzen gelernt. Es gelingt ihr als Botanikerin in Kew Garden arbeiten zu dürfen, obwohl sie eine Frau ist.
Aber dann geschieht ein Unglück, die Familie steht vor dem aus. Der Familie geschehen etwas zu viele Tragödien.
Wie es nur in einem Roman geschieht verliebt sich der reiche Victor Bromberg in Charlotte.
Die Autorin zeichnet Charlottes Charakter verantwortlich für die Familie und lässt sie ihre Träume opfern.
Der Roman lässt sich angenehm lesen, die Handlung ist aber ziemlich voraussehbar.
Er spielt eben zu einer Zeit, in der die Frauen an die Familie gebunden waren.
Rezensionen von Nele33:
ärgerliche Lesezeit
Diabolic - Fatales Vergehen von Lisa Jackson; Nancy Bush; Rosalind Noonan
Die Thematik in der Beschreibung des Buches hat mich angesprochen, da ich mir das Thema als spannenden Thriller gut vorstellen konnte.
Was mich dann allerdings beim Lesen erwartete, hat mich nur maßlos geärgert und mich kopfschüttelnd zurückgelassen.
Die drei Protagonistinnen, die in ihrer Jugend im See baden und einem Täter begegnen, der eine von ihnen vergewaltigt, treffen nach 15 Jahren aus den unterschiedlichsten Gründen wieder in ihrem Heimatort aufeinander.
Ihr "Geheimnis" haben sie bis dahin bewahrt.
Nachdem wieder ein Mädchen verschwindet und sogar eine Leiche gefunden wird, wird es Zeit ihr Geheimnis zu offenbar um evtl schlimmeres zu verhindern.
- Ein tolles Thriller Thema- Eigentlich!
Jedoch waren der Schreibstil und die Sprache dermaßen einfach gehalten, dass das Lesen in keinster Weise spannend war. Hinzu kamen noch unzählige, für mich absolut billige Sexszenen, die den Lesegenuss gen Null tendieren ließen und die drei Protagonistinnen als sexhungrige und dümmliche Weibchen darstellten. Der Täter hat quasi eine Dauererektion, so dass auch unzählige Male über seine "Härte" geschrieben wurde.
Für mich ist dieses Buch ganz klar der absolute Flop in 2019.
Rezensionen von Lealein1906:
Literatur- und Zeitgeschichte in einem spannenden Gewand
Alles, was wir sind von Prescott Lara
„Alles was wir sind“ ist ein Roman der wirklich alles in sich hat: Liebe, Literatur, Spionage, Spannung, … Was ich besonders interessant fand, ist, dass ein Klassiker der Weltliteratur im Mittelpunkt stand und dazu authentisch erzählt wurde. Da es aber zwischendurch doch etwas anstrengend zu lesen war, gibt es vier Sterne.
Boris Pasternak schreibt gerade an seinem Roman Dr. Shiwago – was der Staat nicht gerne sieht, soll es doch einen sehr kritischen Inhalt haben. Deswegen wird seine Geliebte Irina befragt und schließlich in ein Arbeitslager gesteckt. Erst Jahre später kommt sie zurück zu ihrer Familie und zu Boris. Zeitgleich wird in einer Agency in den USA versucht, den Roman in die Hände zu bekommen, um ihn zu veröffentlichen. Wobei zwei Spioninnen ganz besonders im Mittelpunkt stehen.
Der Roman wechselt immer zwischen Russland und den USA, später auch zu anderen Schauplätzen, hin und her. Am Anfang fand ich es etwas schwer reinzukommen, weil es so viele unterschiedliche Charaktere beziehungsweise Charaktergruppen gibt, aus deren Sicht berichtet wird. Aber irgendwann merkt man, wie intelligent das alles eigentlich aufgezogen wurde. Jeder, aus dessen Sicht berichtet wird, bekommt einen Titel, zum Beispiel „Die ---„ Da sich das aber im Laufe der Geschichte ändern kann, wird der erste Titel durchgestrichen und ein neuer, passenderer Titel ergänzt. Wenn man die verschiedenen Beobachter kennengelernt hat, ist das wirklich nett zu lesen, man muss nur erst alles durchschauen. Der Schreibstil ist im Großen und Ganzen ganz angenehm, aber zwischendurch ein klein bisschen anstrengend. Es ist kein Buch, das man in einem Rutsch durchlesen kann.
Die Charaktere für dieses Buch sind sehr spannend gewählt und ganz unterschiedlich, oft auch außergewöhnlich. Vor allem die Frauenfiguren, um die es hier größtenteils geht, haben oft starke Charaktere und versuchen sich den Männern gegenüber durchzusetzen.
Da Buch vereint Literatur- mit Zeitgeschichte und webt dabei noch spannende persönliche Geschichten mit ein. Es ist vielleicht nicht immer einfach zu lesen, aber trotzdem hoch interessant und spannend. Eine klare Leseempfehlung.
Rezensionen von begine:
Gefühlvoll
Alles, was wir sind von Prescott Lara
Barbara Kunrath neuer Roman „Geteilt durch zwei“ ist ihr gut gelungen. Es ist ein Roman mit viel Gefühl.
Nadja Kleman ist Anfang 40, sie hat Mann und eine Tochter. Sie liebt ihre Mutter und den Stiefvater, aber sie wurde adoptiert und sie fühlt, das da was verschwiegen wird.
Im Radio hört sie plötzlich ein Stimme, die ihr bekannt vorkommt, sie hört sich an wie ihre eigene.
Nadja findet die Frau mit ihrer Stimme, sie ist ein Zwilling.
Mit ihrer Mutter kann sie über ihre Probleme nicht reden, sie macht dicht.
Das ist für die Mutter auch wohl nicht leicht, denn schließlich hat sie Nadja lieb wie ein Eigenes. Ich kann sie verstehen, aber auch Nadja, denn man möchte man wissen wo man herkommt.
Die Autorin lässt die Emotionen hoch spielen.
Sie hat die Probleme aller sehr gut umgesetzt.
Der Roman liest sich wunderbar.
Rezensionen von Sabine M:
Ein gelungener zweiter Teil
Das Ritual des Wassers von Eva Garcia Saenz
Inspector Ayala, genannt Kraken, kämpft noch immer mit seiner schweren Kopfverletzung. Alba ist schwanger, ob von ihm, oder einem Serienmörder, man weiß es noch nicht. Und schon erschüttern neue Morde die kleine Stadt Vitoria. Und auch Kraken ist erschüttert, denn die Mordserie hat wohl mit ihm und seiner Vergangenheit zu tun.
Denn die Opfer ehemalige Freunde von ihm, die alle etwas gemeinsam haben, etwas, das auch Unai und Alba betrifft.
Ich habe mich sehr gefreut, dass der zweite Band so schnell erschienen ist, denn die Geschichte um Kraken und Alba war eines meiner Highlights in diesem Jahr. Die Autorin schließt nahtlos an den ersten Teil an und es ist zu empfehlen, dass man diesen auch zuerst liest, um sich hier zurecht zu finden. Die Spannungskurve steigt auch hier schnell an und durch die zahlreichen Rückblenden in die Jugendzeit des Inspectors wird sie gnadenlos hoch gehalten.
Wieder erzählt Ayala uns seine Geschichte und lässt uns an seinen Ängsten und Zweifeln teilhaben. Man erfährt vieles aus seiner Jugendzeit und wird so Stück für Stück mit immer neuen Informationen gefüttert, die zur Auflösung der Morde beitragen. Ayala wird dadurch sehr lebendig und real, genauso, wie die anderen Protagonisten, die viel dazu beitragen, dass dieser Thriller zu etwas besonderem wird.
Ich kann es kaum erwarten, dass der dritte Teil erscheint und freue mich schon auf ein Wiedersehen mit all den Charakteren, die ich teilweise schon richtig in mein Herz geschlossen habe.
Rezensionen von Sabine M:
Im freien Fall stürzt der Leser in das Buch und findet keinen Halt, bis er am Ende angekommen ist
Das Ritual des Wassers von Eva Garcia Saenz
Ally hat gerade einen Flugzeugabsturz überlebt und kämpft sich durch die Wildnis der Rocky Mountains. Ihre Mutter Maggie, die lange keinen Kontakt zu ihr hatte, kann die Todesnachricht nicht glauben und stellt deshalb eigene Nachforschungen an. Dabei kommen unglaubliche Dinge zu Tage und die beiden Frauen geraten immer mehr in Gefahr.
Denn da ist jemand, der nicht will, dass dieses Wissen an die Öffentlichkeit dringt.
"Freefall - Die Wahrheit ist dein Tod" ist eines dieser Bücher, das dem Leser keine Chance lässt. Einmal angefangen, kann man nicht anders, als immer nur weiter zu lesen. Die Autorin Jessica Barry zieht in ihrem Thriller auch alle Register, um den Leser gefangen zu nehmen. Erzählt die Geschichte aus zwei sehr persönlichen Perspektiven und zieht so den Leser immer mehr hinein. Was anfangs noch als Zufall erscheint, entpuppt sich im Laufe der Lektüre immer mehr als perfides Spiel, dem es zu entrinnen gilt. Schreibt dermaßen spannend, dass man wie gebannt die Sätze verschlingt. Füttert den Leser in den oft kurzen Kapiteln immer nur mit kleinen Stücken und Erkenntnissen, so dass die Spannung nicht nur stetig ansteigt, sondern auch auf diesem Level bleibt.
Mich hat die ganze Geschichte sehr überrascht und ich kann sie nur weiter empfehlen.
Rezensionen von yellowdog:
Krimi mit Wiener Flair
Im Netz des Lemming von Stefan Slupetzky
Leopold Wallisch, genannt Lemming, ist nicht unbedingt der genialste Ermittler des Genres. Bei ihm geht es mehr darum, wie er das Geschehene reflektiert und einordnet.
Im aktuellen Fall um einen Suizid eines Cypergemoppten Schülers ist Lemming persönlich involviert. Es handelt es ich um einen Freund seines Sohne und Leopold hatte vergeblich versucht, den Jungen zu retten.
Neben diesem ernsten Plot gibt’s Komik aufgrund Lemmings Sicht auf die Welt. Es ist ein sehr Wienerischer Humor. Vielen krümmen sich da vor lachen,. Mich nervt es teilweise.
Aber es ist keineswegs ein schlechtes Buch. Der Fall selbst. ist interessant und viele Szene funktionieren gut, bis auf ein paar übertriebene. Das Buch lebt viel von den Dialogen.
Viele Passagen halte ich für gut gemacht, aber zum Teil auch Krude, Daher ist es kein Wunder, dass die Lemming-Romane bei einem kleineren Verlag erscheinen. Ob ich weitere Teile lese, weiß ich noch nicht.
Rezensionen von begine:
Erste Liebe
Sweet Sorrow von Nicholls David
Der englische Schriftsteller David Nicholls schreibt Liebesromane.
In dem Neuen „Sweet Sorrow“ geht es um die erste Liebe.
Charlie Lewis ist 16 Jahre alt, hat in den Ferien nicht viel zu tun, da begegnet ihm Fran und er ist verliebt. Dadurch kommt er in eine Gruppe die Theater spielen. Diese Wochen war die Zeit seiner ersten Liebe.
David Nicolls ist ein ausgebildeter Schauspieler, deshalb kennt er das Milieu.
Charlie fühlt sich durchschnittlich und hat nicht viel Selbstvertrauen.. Seine Eltern ließen sich scheiden und er blieb bei seinem Vater.
Die Dialoge mit Fran und den anderen sind interessant. Die Person Charlie ist mir nicht richtig symtatisch.
Der Autor lässt Charlie 20 Jahre später sich an sein Leben in der Jugend zurückzuerinnern.
Die Geschichte wird im Erzählstil dargestellt.
Es ist eine nette Liebesgeschichte. Ich hätte mir mehr Schwung gewünscht.







