Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
Kochbuch, der besonderen Art
Zauberhafte Küche von Aurélia Beaupommier
Klappentext:
Mit diesem phantastischen Kochbuch zollt Aurélia Beaupommier allen Magiern, Feen, Elfen, Hexen und anderen Zauberwesen Tribut. Es birgt Zubereitungsanleitungen für einfache und außergewöhnliche Gerichte, süße Leckereien und Zaubertränke, inspiriert unter anderem von:
- Aladin (Kleine Delikatessen aus der Wunderhöhle)
- Die Chroniken von Narnia (Lokum der Weißen Hexe)
- Dornröschen (Drachentrank)
- Dungeons & Dragons (Lammkeule aus dem Gasthaus zum Roten Drachen)
- Harry Potter (Butterbier)
- Der Herr der Ringe (Radagasts Salat)
- Der König der Löwen (Rafikis Chips)
- Mary Poppins (Sardinensandwiches)
- Die Schöne und das Biest (Koteletts à la Biest)
- Ein Sommernachtstraum (Titanias Wonne)
- Der Zauberer von Oz Vogelscheuchenbrot)
- Zelda (Grünes Elixier)
Die bezaubernden Rezepte liefern das Rüstzeug für den Kampf gegen einen fürchterlichen Feind – den leeren Magen – und tragen Kochende wie Speisende in andere, sagenhafte Welten.
Cover:
Das Cover finde ich sehr gut gelungen. Es wirkt, wie ein edler Lederband und sein altes Buch. Es ist ganz in Brauntönen gehalten. Vorn ist ein Kessel zu sehen und in alter Schrift ist der Titel geschrieben. Mir gefällt die Aufmachung sehr gut und es least das Buch sehr edel wirken.
Meinung:
Ein wunderschönes und ganz besonderes Kochbuch, welches sich auf die zauberhaften Rezepte und Rezepte der besonderen Art, aus bekannten Märchen und Serienbezeht. So trifft man hier auf vergifte Äpfel auf Schneewittchen oder Lembas Brot aus Herr der Ring und kann sich auch die Schokofrösche aus Harry Potter selbst anfertigen. Viele tolle Rezepte aus so manchen magischen Filmen, Serien und Märchen zum Nachmachen.
Eine tolle und wundervolle Idee, bei der man auf so manch interessante Rezepte trifft. Auch die Beschreibungen, der Rezepte selbst, lesen sich wunderschön und sind toll formuliert, eignet sich dabei aber sowohl gut zum vortragen, wie auch zum nachkochen.
Die Gliederung hat mir dabei auch sehr gut gefallen. Zu Beginn erhält man erst noch mal einen kleinen Einblick über das "Who is who der Zauberer". Dabei erfährt man so einiges über manch einen Bösewicht oder so einige magische Kreaturen. Danach wird mit den zauberhaften Speisen für jeden Tag gestartet. Diese sind meist etwas einfacher und leichter Nachzumachen. Darf folgen die Speisen für besondere Tage. Diese sind dann schon etwas anspruchsvollen und Dauer meist auch etwas länger. Auch diese werden sehr gut erklärt, sind aber etwas Aufwendiger. Weiterhin folgen Rezepte für süße Speisen und zum Abschluss dann noch einige besondere Tränke.
Mir hat dieses besondere Kochbuch sehr gut gefallen. Die Aufmachung ist extrem gut gelungen. Die Rezepte werden sehr schön beschrieben und erklärt. Besonders toll sind auch die zauberhaften Illustrationen dazu mit Bildern zu den beschrieben Speisen, die Lust auf mehr machen und bereits den Appetit anregen.
Eine wunderschöne Geschenkidee, aber auch sehr gut zum Nachmachen oder auch für das Live Rollenspiel geeignet. Ein zauberhaftes Kochbuch, welches mich sehr begeistert hat. Einfach wundervoll und von mir eine klare Kaufempfehlung.
Fazit:
Zauberhafte Rezepte mit wundervolle Illustrationen und gelungen Rezeptanleitungen zum Nachkochen und Nachmachen. Ein einzigartiges Kochbuch, der besonderen Art.
Rezensionen von Claudia R:
Politthriller, der besonderen Art
Blutblume von Boije af Gennäs Louise
Klappentext:
Als Saras Vater bei einem rätselhaften Brand zu Tode kommt, möchte die 25-Jährige einfach nur ein neues Leben beginnen. Sie zieht aus der schwedischen Provinz nach Stockholm, wo sich zunächst alles zum Guten für sie entwickelt. Doch schon bald muss Sara erkennen, dass dort nichts so ist, wie es scheint.
Beängstigende Dinge geschehen, für die sie keine Erklärung findet. Immer größer wird ihr Misstrauen gegenüber ihrem Umfeld, bis sie schließlich an ihrem eigenen Verstand zu zweifeln beginnt. Bildet sie sich all diese seltsamen Ereignisse nur ein? Oder kann sie tatsächlich niemanden mehr vertrauen? Als Sara beginnt, nach Erklärungen zu suchen, gerät die junge Frau in einen Strudel der Ereignisse, bis sie kaum noch zwischen Realität und Wahnvorstellungen zu unterscheiden vermag...
Cover:
Das Cover finde ich sehr schön gewählt, die Blume und dessen Schatten, sowohl der Hirschkäfer darunter wurden sehr gut getroffen. es wird mit Grautönen und Schwarz-weiß Technik gearbeitet. Nur der Titel ist farbig und in hervorstechendem Rot gehalten. Es wirkt daher sehr düster und auch etwas mystisch.
Meinung:
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. es lässt sich sehr gut lesen und man kommt dann nach und nach auch sehr gut voran.
Sehr gut gefallen hat mir das optische Highlight am Buch, die roten Seitenräder, die sehr markant hervorstechen. Dies ist ein besonderes Merkmal.
Die Gliederung des Buches hat mir auch recht gut gefallen. Jedoch waren mir an manchen Stellen, die Kapitel ein wenig lang. Jedoch fand ich sehr schön, dass die Kapitel in sich, z.T. auch nahmal gegliedert waren, was dem Lesefluss sehr gut getan hat.
Der Einstieg ist mir nicht ganz leicht gefallen, zu Beginn habe ich ein wenig gebraucht, um richtig in die Handlung eintauchen zu können. Wenn man dann jedoch einmal in der Handlung und den Geschehnissen drin ist, nimmt es einen gefangen.
Sehr gut haben mir die Charaktere gefallen, allen voran Sara, in die ich mich sehr gut hineinempfinden konnte. Sehr toll fand ich die die Vergebung und Vermischung von Realität und Fiktion, dass hat das Ganze sehr spannend gemacht. Toll fand ich auch die eingefügten Zeitungsartikel, die sehr viel Abwechslung hineingebracht haben und das Ganze ein wenig aufgelockert haben. Solche Verwendung von Stilmitteln gefällt mir immer sehr gut.
Das Buch war spannend und hatte überraschende und unvorhersehbare Handlungen und Wendungen, so dass man sehr gut unterhalten wurde. Zu beginnt etwas ruhiger, steigt das Tempo zum Ende hin an. Mir hat das sehr gut gefallen. Da dies der erste Teil eine Trilogie war, bleibt das Ende spannend und offen, so dass man jetzt bereits sehr gespannt auf den nächsten Teil ist. Ein Politthriller der besonderen Art, der mich gut unterhalten hat und mich neugierig auf die Fortsetzung gemacht hat. Bin gespannt, wie es weiter geht.
Fazit:
Etwas ruhigerer Auftakt einer Thriller Trilogie, die zum Ende hin an Tempo aufnimmt und sehr neugierig auf den zweiten Teil macht.
Rezensionen von Marie aus E.:
Spannend und auch das Ermittler-Team fand ich richtig gut
Knochengrab von Ellison Cooper
Was zuerst "nur" nach einem Cold Case aussah - ein Knochenfund von größerem Ausmaß, entwickelt sich rasch zu einem sehr aktuellen Fall.
Der Band ist der zweite Band der Reihe, ich kenne den Vorgängerband nicht und hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass ich deshalb nicht so gut folgen kann.
Man kann also sehr gut auch quereinsteigen.
Die Story ist spannend und stellt auch eine gruselige moralische Frage, die wir alle hoffentlich nie beantworten müssen.
Allerdings hatte ich relativ schnell eine dumpfe Ahnung, wer denn der oder die Böse bzw. die Bösen sein könnte(n), dies hat sich im Lesefortschritt zunehmend verdichtet und war dann auch richtig. Also keine superüberraschende Wendung, dafür nachvollziehbar und entwickelt, das ist mir immer noch lieber als so eine völlig aus der hohlen Hand gezogene Abschlusslösung.
Richtig gut hat mir das Ermittlerteam gefallen - samt Chefin. Alle haben (wie fast immer in Thrillern) ihr Päckchen zu tragen, sind aber eine sehr sympathische Truppe.
Nachdem der aktuelle Fall zwar geklärt wurde, die Rahmenhandlung aber noch einige Fragen offen lässt (aber nicht als grässlicher Cliff Hanger, das kann ich nämlich gar leiden), wird es bestimmt bald eine Fortsetzung geben, darauf freue ich mich schon.
Rezensionen von inya:
total süß
Käthe, Band 1: Der Gorilla-Garten von Veenstra Simone; Loose Anke
Käthe kommt vom Land und findet es dort auch toll, vor allem in dem Apfelgarten ihrer Oma. Doch die Eltern von Käthe müssen beruflich nach Berlin umziehen und somit beginnt ein großes Abenteuer für Käthe. Einerseits vermisst sie jetzt schon ihre Freunde und Oma auf dem Lande, aber natürlich ist Käthe auch aufgeregt in die Großstadt zu ziehen und dort neue Menschen und Orte kennenzulernen.
Sie ist ein aufgeschlossenes und sehr naturverbundenes Mädchen und natürlich lernt sie viele interessante und spannende Menschen und Orte kennen.
Das Buch ist eine wirkliche Bereicherung für die gesamte Familie, denn es ist wunderschön illustriert und es macht Spaß sich einfach nur die Bilder anzusehen und die Geschichte ist einfach bezaubernd und macht gute Laune.
Rezensionen von Sago:
Neues vin der Archenwelt
Die Spiegelreisende 3 - Das Gedächtnis von Babel von Christelle Dabos
Dieser dritte Band der Spiegelreisenden-Saga hat mir fast noch besser gefallen als der erste Teil. Und das will etwas heißen, leben doch Auftaktbände stets auch vom Reiz des Neuen.
Mit der Arche Babel stellt die Autorin einen neuen, faszinierenden Schauplatz vor. Zudem sind mir Ophelia und ihr animierter Schal mittlerweile sehr ans Herz gewachsen.
Ihr abhanden gekommener Ehemann Thorn dagegen ist ein Protagonist, an dem man sich herrlich reiben kann.
Fast drei Jahre sind seit Thorns Verschwinden ins Land gegangen, bis Ophelia endlich seinen Spuren folgen kann. Diese führen nach Babel und sind so versteckt, dass Ophelia eine andere Identität annehmen und als Lehrling am Konservatorium studieren muss. Auch diesmal gibt es wieder eine kleine Krimihandlung, da es zu mysteriösen Todesfällen kommt. Gewohnt tollpatschig stolpert Ophelia durch die Ereignisse und macht erneut große Entdeckungen, was die Entstehung der Archen angeht. Dabei entsteht für jedes gelöste Rätsel ein neues, was die Spannung auf gewohnt hohem Niveau hält.
Hinzu kommt noch der feine Witz und die Sprachgewandtheit der Autorin, die das Buch erneut zu einem Vergnügen machen. Wie schön, dass hier auch einmal französische Fantasy ins Deutsche übersetzt wurde. Der vierte Teil ist schon angekündigt. Meinetwegen könnte Ophelia noch durch alle Archen reisen!
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Nette Mensch-Tier-Geschichte zum Schmunzeln
Die Spiegelreisende 3 - Das Gedächtnis von Babel von Christelle Dabos
Als Hundemami von zwei entzückenden Fellbabies war ich natürlich enorm gespannt auf diese Satire und fragte mich im Vorfeld, ob a) die Hundehalterin in der Geschichte (Sophie) wohl extrem überspitzt ausgearbeitet worden sei, b) ob ich mich in ihr wiedererkennen würde und c) ob dies dann witzig oder tragisch wäre.
Letztlich habe ich während der Lektüre oft schmunzeln können.
Der Alltag mit einem Hund wird größtenteils witzig und mit einem Augenzwinkern beschrieben, von dem Üblichen (ideale Nahrung, artgerechte Pflege, Gassigänge, Hundeschule, usw.) bis hin zum Kuriosen (Gurkendiät, Schnarchproblem, Überlegungen zu verliebten Hunden) ist alles dabei. In vielerlei Gedankengängen der Hauptfigur Sophie habe ich mich tatsächlich wiedererkannt und kann nur allzu gut nachvollziehen, wie wichtig ihr die Bindung zu 'ihrem' Hund Chicco ist. Sophie wirkte manchmal zwar ein wenig naiv auf mich, allerdings nie auf eine unsympathische Weise. Den Vierbeiner hatte ich natürlich sofort ins Herz geschlossen – Volker hingegen blieb mir dauerhaft suspekt; mit ihm wurde ich nicht warm.
Der Schreibstil der Autorin war angenehm locker gehalten, hätte an einigen Stellen aber gerne etwas weniger ernst sein können; dafür ist die Story gespickt mit georgischen Sprichwörtern (- nun weiß ich beispielsweise, was "die Tante eines Hundes" bedeutet: Schnee -) und allerlei Hintergrundinformationen zum Thema Hund bzw. zu 'berühmten' Hunden (wie z.B. Laika oder Hashikō). Diese Anmerkungen erscheinen als Fußnoten auf den betreffenden Seiten und waren aus Platzgründen oftmals auf mehrere Seiten verteilt, was teilweise etwas den Lesefluss ausgebremst hat. - Ein Glossar im Anhang oder ein abschließendes Extra-Kapitel zu den Fußnoten hätte ich praktischer gefunden, aber das ist reine Geschmackssache im Hinblick auf Optik und Layout. Und: Die niedliche Abbildung auf dem Cover hätte mir als Vollbild sogar noch besser gefallen.
Fazit: Nicht nur für Hundeliebhaber und -besitzer (bzw. Hundemamas und -papas) eine leichte Lektüre.
Rezensionen von yellowdog:
rasant
Freefall Die Wahrheit ist dein Tod von Barry Jessica
Freefall ist der ideale Roman für eine lange und langweilige Zugfahrt, da Spannung und Dramatik kontinuierlich aufrechterhalten werden und man sich von der Handlung kaum losreißen kann.
Das wechselnde Erzählen in 2 Ebenen mit Allison und ihrer Mutter Maggie funktioniert ausgezeichnet. Sie hatten sich entfremdet, aber der Vorfall des Flugzeugabsturz bewegt beide.
Während Ally, die den Absturz überlebt hat, sich durch die Wildnis retten muss und dazu auch noch verfolgt wird, beginnt Maggie über das Geschehene zu forschen, um mehr über den Vorfall zu erfahren.
Es ist langer Weg, der sie wieder zusammenführt und gefährliche Hindernisse sind zu bewältigen.
Viele Szene sind rasant geschrieben.
Bei der Masse an Debüts im Genre bin ich überrascht, wie gut der Thriller ist.
Rezensionen von Ecinev:
Alte Märchenklassiker im modernen Gewand
Pages & Co. (Band 1) von Anna James
Die 11 jährige Mathilda lebt mit ihren Großeltern in einer gemütlichen Buchhandlung in London. Ihren Vater kennt sie nicht und die Mutter ist eines Tages spurlos verschwunden. Sie traut ihren Augen kaum als sie eines Tages in der Buchhandlung auf Anne von Green Gables und Alice im Wunderland trifft.
Sie erfährt das sie eine Buchwandlerin ist und in die Geschichten reisen kann. Gemeinsam mit ihrem Schulfreund Oskar erlebt sie manches Abenteuer in alten Klassikern.
Der Schreibstil ist mitreißend und kindgerecht. Teils humorvoll und auch spannend. Das Cover ist wunderschön gestaltet und das Buch hat mir gut gefallen. Selbst wenn am Ende die Bücher die Mathilda und Oskar besuchen kurz beschrieben werden, kann ich mir nicht recht vorstellen ob die deutsche Zielgruppe sich darunter viel vorstellen kann.
Rezensionen von Ecinev:
Späte Gerechtigkeit
Wisting und der Tag der Vermissten von Horst Jørn Lier
Jedes Jahr am Jahrestag ihres Verschwindens nimmt sich Kommissar William Wisting die Akten von Katharina Haugen vor. Dieser Fall läßt ihm einfach keine Ruhe, er spürt das ein Verbrechen begangen wurde das er nicht lösen kann. Mit dem Ehemann der Verschwundenen verbindet ihn inzwischen eine Freundschaft.
In diesem Jahr taucht Adrian Stiller, ein Ermittler einer Cold-Case Einheit in Oslo taucht auf. Damals gab es noch einen anderen Fall, eine junge Frau wurde anscheinend entführt und nie wieder aufgetaucht. Fingerabdrücke auf dem alten Erpresserschreiben weisen auf Martin Haugen. Doch dieser ist ebenfalls verschwunden.
In diesem unblutigen Krimi aus Norwegen werden am Ende gleich 2 Fälle auf einmal gelöst. Der Schreibstil ist typisch für nordische Krimis, etwas dunkel und schwerfällig. Das Buch hat einige Längen, die kurzen Kapitel lassen einem aber schnell weiterkommen und die Spannung bleibt hoch. Das Ende ist ruhig und unaufgeregt.
Das Buch kommt ohne einen großen Cliffhänger aus, eine Leseprobe für den 2. Teil am Ende weist auf einen weiteren Cold Case hin.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Verwirrende Welt der Geheimdienste
Der russische Spion von Daniel Silva
Das ist der 18. Band rund um Gabriel Allon, dem Chef des israelischen Geheimdienstes.
Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern will er einen russischen Überläufer in Wien in Empfang nehmen. Doch es kommt anders, denn der Russe wird allen Sicherheitsvorkehrungen zum Trotz, auf offener Straße, vor seinen Augen erschossen.
Die Medien machen Allon dafür verantwortlich. Wer kann von dieser geheimen Aktion gewusst haben? Gibt es einen Maulwurf in den eigenen Reihen?
Gabriel Allon macht sich auf die Suche nach dem Verräter, die sich schwieriger gestaltet, als gedacht. Es beginnt eine Jagd kreuz und quer über den Globus. Es ist nicht klar, wer der Gute oder der Böse ist ...
Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch gewählt, weil Wien einer der Schauplätze in dieser Geschichte ist. Wien ist nach dem Zweiten Weltkrieg (und bis heute) internationale Drehscheibe für Agenten aller Länder. Auch das, derzeit auf Grund von (partei)politischen Querelen, in Verruf geratene BVT (Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung) spielt damals wie heute eine Rolle.
Nun gut, der Ausgangspunkt dieser Jagd nach dem Maulwurf ist Wien, aber dann stellt sich heraus, dass die Motive ganz wo anders liegen. Wir jetten mit Gabriel Allon quer durch Europa, nach Israel, nach Russland und nach Amerika - hier wird mir beinahe schwindlig. So viele Flugmeilen!
Wir erhalten einen Einblick in die Geheimdienste aller Herren Länder, die sich nur durch mehr oder weniger Präzision und Cleverness unterscheiden. Hier hat der Autor gut recherchiert.
Nachdem mir die Kenntnis der 17 Vorgänger fehlen, kann ich zu den Hauptfiguren kaum eine Beziehung aufbauen.
Über weite Strecken ist die Story verwirrend, spannend und gleichzeitig ein wenig langatmig.
Der Showdown in den USA lässt es beinahe zu einem Bruch zwischen zwei Geheimdiensten kommen.
Was ich mich allerdings frage: Warum heißt das Buch "Der Russischer Spion", wenn das amerikanische Capitol am Cover abgebildet ist? Wäre hier nicht ein roter Stern oder eine Abbildung von Moskau passender gewesen?
Fazit:
Hin und wieder, und vor allem, wenn die Geschichte in Wien angesiedelt ist, lasse ich mich gerne in die verwirrende Welt der Geheimdienste und Spione entführen. Diese Reihe werde ich allerdings vermutlich nicht weiterverfolgen. 3 Sterne.










