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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Harakiri:

sehr lahmer Beginn, steigert sich aber sehr

Knochengrab von Ellison Cooper

FBI Agent Maxwell Cho stürzt mit seinem Hund in eine Grube voller Skelette. Schnell wird klar, dass die Höhle einem Serienmörder als Ablageort gedient hat. Bei weiteren Suchen finden sich auch noch zwei frische Leichen, was die Brisanz des Falles erhöht.
FBI Agent Sayer Altair wird mit dem Fall betraut und stößt auf einen weiteren Fall: in der Gegend sind ein paar junge Frauen verschwunden, eine sogar mit ihrer Tochter.

Sayer und ihr Team beginnen zu ermitteln. Doch die Nachforschungen sind alles andere als einfach. Ist der Täter doch immer einen Schritt weiter als sie.

Der Einstieg in das Buch fiel mir etwas schwer. Ich fand den Anfang etwas schleppend und mit dem Feuer in der Grube etwas willkürlich aneinandergereiht. Doch das Buch hat sich sehr gesteigert und gegen Ende wollte ich es gar nicht mehr weglegen.
Was es für mich nicht gebraucht hätte sind die politischen Ränke mit denen sich Sayer herumschlagen muss. Doch wie sagt sie so schön: „Alle in diesem Team haben Probleme.“ Und das stimmt. Jedoch trägt diese Tatsache dazu bei, dass das Team sehr sympathisch wirkt und problemlos zusammenarbeitet und sich harmonisch verhält.
Besonders gut gefielen mir die Szenen in der Höhle. Wo man als Leser die ganze Härte des Täters zu spüren bekommt und mühelos mit den Frauen mitleiden kann. Ellison Cooper schreibt einen Thriller mit vielen Wendungen und Grausamkeiten, jedoch ohne allzu viel Blut fließen zu lassen und ohne dass man gleich auf den Täter kommt. Und als man dann schon denkt, es wäre alles gut lässt Cooper noch einmal ein Feuerwerk an Spannung zünden.
Fazit: ein etwas lahmer Einstieg, der sich aber bis zum Finale furios steigert und den Leser außer Atem geraten lässt.

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Rezensionen von Kerstin_ho:

Das Geschenk von Fitzek Sebastian

Spannender geht's kaum noch - Das neueste "Werk" von Sebastian Fitzek fesselt seine Leserschaft von einem Kapitel zum Nächsten, sodass man beinahe Raum und Zeit vergisst.

Spannend, teils brutal, und definitiv nicht vorhersehbar! Einfach Fitzek!

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Rezensionen von LadyIceTea:

Drei sind einer zu viel

Friends forever! Lovers at last? von Melanie Reichert

Die warmherzige Maddie ist schon seit ihrer Kindheit mit den Zwillingen Sam und Ben befreundet. Zusammen sind die drei durch dick und dünn gegangen und haben jede freie Minute miteinander verbracht. Während der ungestüme Sam früher ihre Abenteuerlust angesprochen hat, teilt der introvertierte Ben auch heute noch ihre Leidenschaft für Bücher.

Doch im vorletzten Highschooljahr könnte das emotionale Chaos nicht größer sein. Denn Sam ist mittlerweile nicht nur Volleyballcaptain, sondern auch der Frauenschwarm der Schule, während Ben in seinen Augen der totale Nerd ist. Und dann ist da auch noch Amber, die größte Zicke der Klamath High, die Maddie das Leben schwermacht. Die Sechzehnjährige scheint durch die Streitigkeiten der Brüder immer öfter zwischen die Fronten zu geraten. Wird ihre Freundschaft die Highschool überleben? Und was, wenn da plötzlich andere Gefühle ins Spiel kommen?

„Friends Forever! Lovers at last?” ist das erste Buch der Autorin Melanie Reichert, welches ich gelesen habe. Ihr Schreibstil ist locker und leicht, so dass das Buch zu einem wahren Pageturner wurde. Gut gefallen hat mir, dass wir die Geschichte aus der Sicht von allen drei Hauptfiguren erfahren. Was ich hier gut fand war, dass die Sichten auch innerhalb der Kapitel wechseln und nicht immer pro Kapitel eine Sichtweise abgehandelt wird.
Die Figuren sind wirklich klasse.
Maddie ist ein wenig naiv aber super lieb. Sie ist ein zielstrebiger Büchernerd aber dabei immer auf das Wohl der anderen fixiert. So jemanden hätte ich auch gerne als Freundin. In Ben habe ich mich ein wenig verknallt. Er ist zuvorkommend, verantwortungsbewusst und ebenfalls ein Büchernerd. Dazu sind seine Gefühle für Maddie einfach zum dahinschmelzen. Sam ist das genaue Gegenteil. Er ist beliebt, ein Sportler und Lebemann. Diese Kontraste haben der Geschichte schön viel Pepp gegeben. Begleitet wird die ganze Sache von tollen Elternfiguren und Maddies bester Freundin Dodo, die mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht hat.
Die Geschichte zwischen Maddie, Ben und Sam ist zwischendurch wirklich vertrackt aber immer gut nachvollziehbar geschildert. Ich konnte mich super in Maddie hineinversetzen und auch zu den Jungs Nähe aufbauen. Ich habe mitgefiebert und bin wirklich rasant durch die Seiten geflogen und am Ende wollte ich einfach nur noch mehr über alle erfahren.
Gut, dass die Autorin schon eine Fortsetzung angekündigt hat. Ich kann sie kaum erwarten.

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Rezensionen von Petra Sch.:

Skurriler kindgerechter Katzen-Krimi

Ferris – Ein Kater sieht rot. von Zimmermann Irene

Kurz zum Inhalt:
Kater Ferris hat es sich in einem verlassenen Haus gemütlich gemacht: die Waschmaschine ist sein Schlafplatz, Eichhörnchen Uwe ist sein Sicherheitsmann und Waschbär Rüdiger der Hausmeister.
Und das wichtigste: Im Keller lagern 46 Kartons Hering in Tomatensoße - zum Öffnen hat er die zwei Mäusedamen Marlene und Alice.

Doch diese sind eines Tages plötzlich verschwunden!?! Niemand sonst kann die Heringsdosen öffnen. Ferris muss so lange hungern, bis er die beiden findet. Doch wo können sie bloß sein?


Meine Meinung:
"Ferris - Ein Kater sieht rot" ist eine humorvolle tierische Krimigeschichte über die chaotische Suche nach den beiden Mäusedamen. Und was anfangs wie ein harmloser Spaß der Mäuse ausgesehen hat, entpuppt sich bald als Entführungs- und Erpressungsfall! Denn die garstige Katzendame Queen, die neu ernannte Chefin des Viertels, hat die Mäuse entführt und will nun viele Dosen Hering als Lösegeld von Ferris haben.
Das lässt dieser sich jedoch nicht gefallen - doch viele Pannen geschehen, und so ist es für Ferris, Rüdiger und Uwe nicht einfach, die beiden Mäusedamen zu retten.

Witzig war die Disco-Ratte Jenny-Lou und Ferris' Nachbar Otti Knirschke (übrigens der einzige vorkommende Mensch), der zwar Ferris in sein Herz geschlossen hat, nicht jedoch Waschbär Rüdiger.

Die Illustrationen sind in schwarz/blau/rot gehalten und untermalen das Gelesene nochmals. Allerdings sagt der Zeichenstil meiner Tochter und mir nicht so ganz zu - Ferris sieht mehr aus wie eine haarige Kugel als wie eine Katze ;)
Ganz toll ist die Vorstellung aller handelnden Tiere (und Otti Knirschke ;) mit Abbildungen ganz zu Beginn des Buches, das erleichtert das Verständnis.


Fazit:
Ein skurriler witziger Katzen-Krimi über die chaotische Rettung zweier Mäusedamen. Wir vergeben 4 tierische Sterne.

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Rezensionen von Claudia R:

niedliche Weihnachtsgeschichte...

Linus und der Weihnachtszauber von Christina Oskui

Klappentext:

Wie erlebt ein kleiner, frecher Kater seinen ersten Winter? Was verzaubert ihn an Weihnachten? Das erfahrt ihr in der Geschichte "Linus und der Weihnachtszauber". Detailreiche wunderschöne Illustrationen verleihen dem Kater den Charme, der ihn fast lebendig werden lässt,. Sein fröhlicher und unbekümmerter Charakter gefällt außer Familie Böhme noch jemandem sehr! Wer das wohl ist?

Cover:

Das Cover ist wunderschön und sehr niedlich.

Man erkennt einen wunderschönen Weihnachtsbaum mit Geschenken drunter und einen süßen Kater.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die Sätze sind einfach, kurz, angemessen und altersgerecht. Die Absätze sind nicht zu lang und die Geschichte ist sehr schön erzählt.

Es wird aus der Sichtweise des kleinen Katers Linus erzählt, der seinen ersten Winter und sein erstes Weihnachten überhaupt erlebt, bei seiner Familie Böhme. Linus ist ein Maikätzchen und noch sehr verspielt. Die ganzen neuen Sachen, machen ihn sehr neugierig. Die Geschichte ist spannend erzählt und aus der niedlichen Sichtweise des Katers, so dass man ab und zu über dessen Gedanken schmunzeln muss. Es ist sehr liebevoll und wunderschön geschrieben. Der kleine Kater erlebt allerhand Dinge, die nicht immer glatt gehen und so ist auch, die ein oder andere Überraschung dabei.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und es ist sehr schön und erzählt, so dass die Winter- und Weihnachtsstimmung sehr gut herüberkommt. Eine niedliche und emotionale Geschichte, die nicht nur den Kindern gefallen wird.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Sehr toll fand ich auch die wunderschönen und bunten Illustrationen, die das Geschriebene veranschaulichen und sehr gut zum Text passen. Die Bilder sind einfach wunderschön und vor allem Linus wurde dabei auch sehr gut getroffen und bringt einen immer wider zum Lachen. Diese tollen Bilder runden das Buch sehr gut ab.

Eine wunderschöne Geschichte die gerade jetzt zur Weihnachtszeit bei jung und alt sicherlich sehr gut ankommen wird.

Eine klare Leseempfehlung von mir.

Fazit:

Eine niedliche und wunderschöne Weihnachtsgeschichte um Kater Linus, die Klein und Groß begeistern wird...

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Rezensionen von rewareni:

Humorvoll und originell

Denk-an-Sätze - broschierte Ausgabe von Engel Andreas

Dank dem Autor Andreas V. Engel bekommt man in seinem neuesten Werk ,, Denk-an -Sätze“, sogenannte weitere humoristische Sichtweisen, von Menschen, Tieren und sonstigen lebenden und toten Personen. Besonders der Wiener in seiner bekannten grantigen, zynischen, aber im Grunde liebenswürdigen Art und Weise, bekommt hier wieder einmal das ,, Fett weg“.

Bereits aus dem ersten Buch ,, Gemischte Sätze“,hat der Leser die grantelnde Frau Mariann kennen gelernt, die sich auch hier wieder austoben kann. Herrlich beschreibt hier der Autor in gereimter Form die Tücken des Alltages, die Frau Mariann regelmäßig zum Explodieren bringt.
Aber auch die beiden Herren Havlitschek und Einfalt dürfen wieder in guter alter Manier der
Doppelconference a la Waldbrunn und Farkas, ihre Gespräche wieder geben. Diese Texte muss man mit einem großen Augenzwinkern lesen, da sie doch ein wenig überspitzt geschrieben sind, aber trotzdem hat man seine Freude dabei.
Andreas V. Engel ist im Grunde ein richtiger ,, Bengel“, der Gott und die Welt sprichwörtlich auf die Schaufel nimmt und nichts und niemand ist vor seiner spitzen Feder sicher. Das Buch ist wie ein kleines Schatzkästchen, aus dem jedes Mal, wenn man es öffnet, ein anderer literarischer Schatz heraus kommt. Das schöne und abwechslungsreiche bei ihm ist, dass es für ihn kein Tabu gibt, wie er seine Texte zu Papier bringt. Egal ob es Kurzgeschichten, Gedichte oder gereimte Texte sind, man bekommt als Leser stets etwas zum Lachen, zum Schmunzeln oder zum Nachdenken.
Man merkt, dass der Autor ein guter Beobachter und Zuhörer ist und viele Dinge haargenau auf den Punkt bringt. Sind es die nervigen Werbungen, die alles versprechen, was man bisher in seinem Leben vermisst hat oder die Vorurteile die viele anderen gegenüber haben ohne sie wirklich zu kennen, immer wieder bringt es der Autor pointenreich, aber auch manchmal etwas zynisch dem Leser rüber. Herrlich sind natürlich die vielen im Dialekt geschriebenen Zeilen die Spaß machen sie
zu lesen, auch wenn sie anderen vielleicht ein wenig Probleme bereiten.
Ich bin jedes Mal überrascht welch witzige und oft auch kuriose Einfälle der Autor hat. Ist es der legendäre fast schon zu Tode bringende ,, Männerschnupfen“ oder Fluss- und Städtenamen, die er originell in einem Text unterbringt, immer wieder schafft es Andres V. Engel mich zu überraschen. Wer also den ,,typischen Wiener „ kennen lernen möchte der grantelnd durch die Stadt zieht und zuhören möchte wie sich Mäuse und Promille mit schwerwiegenden Themen auseinander setzen müssen, der kommt hier auf seine Kosten.

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Rezensionen von nil_liest:

Preis-Leistungs-Knaller!

Mein schönstes Sachen suchen von Susanne Gernhäuser

Wir hatten einige der Bücher aus der „Sachen suchen“-Reihe als unsere Kinder klein waren, denn sie waren immer beliebt und oft einsetzbar. Nun gibt es diesen Jubiläumsband mit den besten aller Suchbildern aus der Reihe, daher sind die Zeichnungen auch von verschiedenen Illustratorinnen.
Die Bilder sind Alltagsituationen, wie ein Schwimmbadbesuch oder Verkehrsszenen auf einer Kreuzung oder Interessensgebiete wie ein klassischer Bauernhof.

Jede Seite hat ein paar einleitende Worte zum Bild damit das Kind in der Szenerie ankommen kann. Dazu sind am linken Rand vereinzelte Gegenstände, Personen oder Tiere mit Bezeichnung abgebildet -die Suchleiste, diese Gegenstände sollen dann vom Kind im Bild gesucht werden.
Das Buch ist für Kinder ab 2 Jahre wunderbar geeignet. Wir haben sie immer gern unterwegs eingesetzt, sei es in der Bahn, im Wartezimmer oder Restaurant, immer ein praktischer Begleiter!
Mir gefallen die Bilder allesamt sehr gut, denn sie sind unaufgeregt, wenig grell und sehr harmonisch.

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Rezensionen von rewareni:

Ein Lebenstraum wird wahr

Wiener Lebensspiel von Hubert Herzog

Der Justizpalast brennt und Eduard Tauber wird geboren. In einer Zeit des Krieges und vieler Entbehrungen wächst er mit seinen zwei Geschwistern auf und er entwickelt, so wie sein Vater, eine Leidenschaft, die ihn viele Jahre begleiten wird. Fußballspielen wird bald für ihn nicht nur ein Hobby, sondern auch in späteren Jahren sein Beruf.

Bis es aber soweit ist gibt es für ihn noch vieles zu sehen und auch zu erleben. Seine Bekanntschaft mit Herrn Alpi, der im Tiergarten arbeitet, lässt Eduard in eine neue Welt eintauchen, da er von nun an jederzeit die Tiere im Zoo besuchen darf und so manche schöne Stunden dabei verbringt. Doch der Krieg fordert seine Opfer und Eduard schafft es immer wieder, dass ihm jemand hilft und er vom Militärdienst verschont bleibt und er und seine Familie gut durch die Kriegsjahre kommen. Es folgen noch viele schöne Jahre, in denen er sich seine Lebenswünsche erfüllen und dankbar auf sein Leben zurückblicken kann.

Der Autor Hubert Herzog hat mit seinem Roman ,,Wiener Lebensspiel“ eine liebenswürdige Geschichte rund um den fußballbegeisterten Eduard Tauber geschrieben. Als engagierter Fußballhistoriker hat der Autor viel zu diesem Thema recherchiert und gewährt seinem Leser dazu einen interessanten Einblick. Tatsächliche Ereignisse, wie der Brand des Justizpalastes bis zu diversen Bombenangriffen auf Wien vermischt er gekonnt mit fiktiven Geschichten der Familie Tauber. Auf teils humorvoller, berührender und informativer Art und Weise erzählt er dabei eine Lebensgeschichte, in der es Eduard zwar nicht immer leicht gehabt hat, aber er seinen Lebenstraum Fußballer zu werden konsequent durchgezogen hat. Fußballfreunde werden sicher dabei ihre Freude haben wenn sie auf bekannte Namen wie Sindelar, Happel oder Hanappi treffen.

Hubert Herzog schafft es immer wieder in liebevollen kleinen Szenen die damalige Zeit mit all ihren Sorgen, Nöten, aber auch Glücksmomenten bildhaft darzustellen. Selbst die tatsächliche Begebenheit, dass im Zweiten Weltkrieg im Tiergarten Schönbrunn der Nashornbulle ,,Toni“ seinen Pfleger auf sich reiten ließ, hat der Autor emotional und schön beschrieben. Vom Schreibstil her kann man die Geschichte fast schon als ,,naiv“ bezeichnen, ohne das abwertend zu sehen. Es passt einfach zu der Zeit und den damaligen Verhältnissen dazu. Eduards Oma wird dabei als zwar einfache, aber kluge Frau mit vielen schönen Gedanken beschrieben, die ihrem Enkel viele Tugenden wie Bescheidenheit oder Hilfsbereitschaft mitgegeben hat, nach denen Eduard auch sein Leben ausgerichtet hat.
,,Wiener Lebensspiel“ bietet einen schönen Einblick in die Vergangenheit, wo sicher auch nicht Fußballfreunde gerne Eduard Tauber von der Geburt bis zu seinem Lebensende begleiten möchten.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hat mich nicht vollends überzeugt

Hillarys Blut von Claudia Rossbacher

Die Münchnerin Sonja Podolski zieht einen Schlussstrich unter ihre Beziehung und bucht einen Flug nach Antigua, die schöne Karibik-Insel. Die Begegnung mit der gelangweilten Millionärsgattin Hillary eröffnet ihr den Zugang zu einer neuen, schillernden Welt. Als dann noch der junge, dynamische und gutaussehende Chirurg Jeff in Sonjas Leben tritt, scheint das Glück perfekt.

Doch dass nicht alles Gold ist, was glänzt, bemerkt die Deutsche erst, als es beinahe zu spät ist.

Meine Meinung:

Bei diesem Buch handelt es sich um das Debüt von Österreichs Krimiautorin Claudia Rossbacher. Es wurde 2019 überarbeitet und neu aufgelegt. Man merkt, dass es sich hier um den Debütroman handelt, denn die Leichtigkeit, die man in den „Steirer-Krimis“ spürt, fehlt hier ein wenig. Das Buch wird als Thriller beschrieben, doch Spannung kommt nicht so richtig auf. Die Handlung bedient sich so ziemlich jeden Klischees (nur böse Russen kommen keine vor) und ist leicht voraussehbar.

Die Idee, finde ich ercht klasse. Daraus ließe sich ein echt grauslicher Thriller schreiben. Dieser hier ist mir durch die Verliebtheit von Sonja ein wenig zu zuckersüß.

Die Charaktere sind allesamt ein bisschen farblos. Hillary als gelangweilte Millionärsgattin, der dem Geld nach jagende Greg und vor Sonja, die schon ziemlich naiv dargestellt wird. Selbst Jeff hat mir zu wenig Ecken und Kanten. Er entspricht dem Klischee der charismatischen Chefärzte à la Schwarzwaldklinik, vor dem die Frauen reihenweise in die Knie gehen, der Sex mit allen Frauen hat, die nicht bis drei auf den Bäumen sind - schon ziemlich ausgelutscht.

Fazit:

Ich bin von Claudia Rossbacher bessere Krimis gewöhnt und kann diesmal leider nur 3 Sterne geben.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Fesselnd bis zur letzten Seite und beste Krimiunterhaltung

Hillarys Blut von Claudia Rossbacher

In diesem zweiten Fall erhält Dr. Linn Geller wieder ein Mandat zu einer Pflichtverteidigung. Sie soll Johann Haug verteidigen, der verdächtigt wird, seine Pflegemutter ermordet zu haben. Haug ist schon mehr als einmal mit dem Gesetz in Konflikt gekommen: als Einbrecher, Dieb, wegen Körperverletzung und, vor allem das wiegt schwer im aktuellen Fall: als Verdächtiger im Mordfall Vanessa.

Die junge Frau wurde vor 20 Jahren ermordet und ausgeweidet vorgefunden. Haug hätte mehr als ein Motiv gehabt, wurde aber aus Mangel an Beweisen vom Gericht nicht verurteilt, von den Dorfbewohnern jedoch schon.

Linn Geller ist nicht ganz von der Schuld oder Unschuld ihres Mandanten überzeugt. Mehrfach zweifelt sie. Sie fühlt sich beobachtet und nach ihrem schweren Unfall, über den die Leser nach wie vor im Unklaren gelassen werden, wirkt sich manchmal paranoid.
Da sie von der Staatsanwaltschaft nicht alle Unterlagen erhält, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln. Im Dorf stößt sie nicht nur auf eine Mauer des Schweigens sondern auf unverhüllte Aggression gegen Johan Haug, die sich auch gegen sie richtet. Mehrfach gerät sie brenzlige Situationen.

Meine Meinung:

„Nebeljagd“ ist ein passender Titel für das Stochern in den beiden MOrdfällen. Kaum scheint ein wenig Licht in die verworrene Situation zu kommen, wird das sofort wieder hinter einem Nebelschleier versteckt. Auch die Jahreszeit, nämlich der Winter rund um Weihnachten, in dem dieser Krimi spielt, trägt zur gruseligen Atmosphäre bei.

Der Plot ist aufwändig und durchdacht konzipiert. Es kommt keine Minute Langeweile auf. Der Leser kann und muss selbst entscheiden, ob Haug schuldig ist oder nicht. Die Verwicklung der dörflichen Honoratioren ist ziemlich undurchsichtig. Die Autorin führt die Leser lange an der Nase herum, bis die stimmige und doch ein wenig überraschende Auflösung auf dem Tisch liegt.

Gut gelungen finde ich auch das Cover, das einen hohen Wiedererkennungswert der Autorin hat.

Fazit:

„Nebeljagd“ ist ein spannender, aufwändig ausgeklügelter, komplexer Krimi mit vielen unvorhersehbaren Wendungen, in dem nicht alles so ist, wie es scheint. Gerne gebe ich hierfür 5 Sterne.

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