Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Streiflicht:
Wunderbare Erinnerungen
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil mir schon der ersten Blick und die Beschreibung so gut gefallen hatten. Als ich es dann endlich vor mir hatte, war ich begeistert. Es ist einfach schön und liebevoll gestaltet. Herrlich bunt und familiengerecht. Selbst die Kleinsten können mitgestalten und es finden sich viele tolle Ideen, was man alles notieren kann - so hat man später wunderbare Erinnerungen für die ganze Familie.
Die hübschen kleinen Illustrationen gefallen mir sehr gut und runden die selbst eingetragenen Texte herrlich ab.
Schön fand ich auch die Aufteilung in Allgemeines und dann das Jahr mit den zwölf Monaten. Vorne können sich alle vorstellen und selbst beschreiben, sogar das Haus, die Wohnung und die Tiere finden Platz - hier ist an alles gedacht. Auch die verschiedenen Jahreszeiten, Feste und Ausflüge sind mit ihren jeweiligen Seiten vertreten.
Ein tolles Buch für Familien, das wunderbare Erinnerungen schaffen kann. Ein herrliches Geschenke, das ich sicherlich noch öfter kaufen werde.
Rezensionen von Streiflicht:
Wieder ein Knüller
Nächte des Zorns (ungekürzt) Die Unterhändlerin von Anna Tell
Wäre dieses Buch kein Hörbuch gewesen, hätte ich gesagt, es war wieder ein Pageturner! Amanda kannte ich bereits vom Vorgängerbuch und fand sie damals schon toll. Sie ist eine eigenständige und auch eigensinnige Frau, die besondere Fähigkeiten hat. Diese setzt sie zum Wohle anderer ein, sie ist Verhandlungsführerin.
Das ist natürlich nicht immer einfach und setzt ihr auch zu, aber man kann sie sich auch in keinem anderen Beruf vorstellen. Auch jetzt nicht, wo sie alleinerziehende Mutter von Zwillingen ist.
Wieder ruft der Balkon und Amanda reist dorthin – wenn auch mit einem unguten Gefühl. Ein schwedischer Polizist ist verschwunden und es scheint keine Spur zu geben. Vor Ort trifft sie auf korrupte schwedische Polizeibeamten, Drogenhändler und mehr. Ganz schnell wird es persönlich und auch gefährlich!
Und für den Leser bzw. Hörer ist und bleibt es bis zum Ende spannend. Wieder besticht Amanda mit ihrer umsichtigen und durchdachten Art, sie ist stark und beeindruckend. Ich mag sie, weil sie immer authentisch wirkt und dem Leben so nah. Gleichzeitig gelingt es der Autorin, einen spannenden Fall zu beschreiben, der sehr komplex, aber nie verworren ist. Man erfährt einiges über diese spezielle Polizeiarbeit, auch schon ganz am Anfang des Romans. Anna Tell beherrscht es, Situationen und Figuren so zu beschreiben, dass man als Leser ganz nah dran ist. So riecht es beispielsweise in einer Umkleidekabine nach dem frischen Zitronenduft eines Reinigungsmittels, aber während Amanda noch daran denkt, wird schon beschrieben, wie sich der Geruch verändert, wenn die Truppe wieder zurückkommt. Dass es dann nach Schweiß riechen wird, ist klar, dass aber auch der zarte Geruch von Moos, Erde und Natur dazu kommen, fand ich so passend.
Man merkt deutlich, dass die Autorin weiß, wovon sie schreibt, war sie doch selbst in ähnlichen Berufen wie Amanda tätig. Diese Erfahrungen gepaart mit ihrer Schreibkunst führen zu einem perfekten Roman, der dringend um eine Fortsetzung bittet.
Rezensionen von Streiflicht:
Der beste Wolf!
Wolves - Die Jagd beginnt von Cole Daniel
Nachdem ich die beiden Vorgängerromane „Ragdoll“ und „Hangman“ regelrecht gefressen habe, war ich natürlich total gespannt, was da noch kommen kann. Ich mochte die Schreibe von Autor Daniel Cole damals auf Anhieb und habe mich mit jeder Seite mehr mehr in diese Schreibweise und den feinen Humor darin verliebt.
Der Gegensatz zwischen dieser Sprache und den brutalen Geschehnissen führte für mich dazu, dass es umso spannender und lesenswerter wurde. Nun war ich natürlich gespannt, ob der Autor das toppen kann. Oder ob er sein unglaublich hohes Niveau halten kann. Und er kann! Ich hätte es nicht gedacht, aber nun bin ich noch begeisterter. Dieser dritte Band ist der beste Wolf überhaupt.
Schon auf der ersten Seite musste ich lachen, als jemand Wolf fragt: „Sie sind doch William Fawkes?“ und er antwortet ganz lapidar: „Irgendwer muss es ja sein.“ Und genau dieser Humor zieht sich durch das ganze Buch. Wolf ist so eine tragische und düstere Gestalt, aber die Seite macht ihn so liebenswert. Gerade in diesem Buch, das so persönlich ist und den angeblichen Selbstmord seines Mentoren behandelt, ist dieser Gegensatz zwischen seinem Witz und der Düsterkeit der Ereignisse so faszinierend.
Auch dieses Buch habe ich quasi inhaliert und ich wünsche mir, dass noch ganz viel von diesem tollen Autor kommt – auch wenn ich nach diesem Ende befürchte, dass der Wolf von nun an Geschichte ist. Hoffen wir, dass ich Unrecht habe...
Rezensionen von Streiflicht:
Es geht genauso weiter...
Missing Boy - Thriller (Crimson-Lake-Serie 3) von Candice Fox
Seit der Hades-Reihe bin ich vollauf begeistert von dieser Autorin. Sie schreibt nicht nur packend und spannend, sondern auch anders. Candice Fox schafft es immer wieder, mich mitzureißen. Jedes Buch von ihr war für mich ein absoluter Pageturner. Ich darf nur anfangen zu lesen, wenn ich weiß, dass ich die nächsten Stunden und Tage nicht viel anderes vor habe.
Denn ich tauche total ab, will Seite um Seite lesen und einfach nur erfahren, was passiert. Gleichzeitig war es auch jedes Mal so, dass ich traurig war, dass das Buch zu Ende war. Bei Missing Boy ging es mir genauso.
Das ungewöhnliche Ermittlerduo habe ich so sehr ins Herz geschlossen, dass ich mich jedes Mal wie auf alte Freunde freue. Zwar kann man dieses Buch durchaus auch alleine lesen, ich würde aber dringend empfehlen, die beiden Vorgänger Crimson Lake und Redemption Point zu lesen. Es lohnt sich auf jeden Fall, weil auch diese beiden sehr lesenswert und unterhaltsam sind. Außerdem ist dann die Entwicklung der beiden Hauptfiguren Ted Conkaffey und Amanda Pharrell besser nachvollziehbar.
Erneut zeigt die Autorin ihr außergewöhnliches Können. Nicht nur der Fall des verschwundenen Jungen ist sehr spannend und gut geschrieben, sondern auch die Zwischenmenschlichkeiten. Candice Fox schreibt herrlich, immer ein bisschen ironisch, witzig und zugleich fast schon poetisch. Wieder ein Genuss!
Rezensionen von Streiflicht:
Gut geschrieben und interessant
Hamburgs starke Frauen von Tanja Breukelchen
Dieses Buch hat mir auf den ersten Blick gut gefallen und auch beim Lesen wurde ich nicht enttäuscht. Es zeigt wichtige Frauen aus Hamburg, die die Welt zumindest ein bisschen verändert haben. Dabei werden nicht nur historische Figuren oder moderne Frauen berücksichtigt, sondern das Buch zeigt eine wunderbare Mischung aus allen Zeiten, bekannte und eher unbekanntere Gesichter.
Das hat mir besonders gut gefallen.
Gut fand ich auch, dass die Abschnitte immer sehr kurz und prägnant waren. Jede Frau wurde vorgestellt und gut nachvollziehbar ihr Lebensweg beschrieben. Die kurzen Geschichten eigenen sich hervorragend, um sie immer mal wieder zu lesen. Man muss das Buch nicht in einem durchlesen und auch solchen Bücher finde ich zwischendrin immer mal gut.
Die jeweiligen Beschreibungen waren lebendig, wirkten authentisch und realistisch. Sie haben mir Hamburgs starke Frauen nähergebracht und ich hatte immer wieder Spaß und gute Unterhaltung beim Lesen! Ein tolles Buch, von dem ich mir noch mehr Ausgaben mit anderen Städten wünsche. München, Wien, Berlin oder Paris würden sicherlich auch viel Potenzial bieten...
Rezensionen von Ele:
Mord zwischen den Jahren
Doggerland. Tiefer Fall von Maria Adolfsson
Doggerland – Tiefer Fall, Kriminalroman von Maria Adolfsson, 416 Seiten, erschienen im List-Verlag.
Karen Eiken Hornby ermittelt wieder, ihr zweiter Fall.
Obwohl Karen von den schweren Verletzungen ihres vorangegangenen Falls noch nicht ganz genesen ist, kann ihr Chef Jounas Smeed sie überreden, vorzeitig wieder den Dienst anzutreten.
Auf der Insel Noorö wurde eine Leiche entdeckt und die Belegschaft der Dogger-Polizei ist entweder krank oder im Urlaub. Doch das kommt Karen gerade recht, denn viel zu viele Freunde, Verwandte und Bekannte bevölkern ihr Haus und kommen ihr zu nahe. Fredrik Stuub ein pensionierter Hochschullehrer wurde ermordet. Lange tappt die Polizei im Dunkeln, als ein weiterer Toter mit durchgeschnittener Kehle aufgefunden wird, beginnen die Mühlen zu mahlen, mit kriminalistischer Finesse und ordentlichem Mut beginnt die Kommissarin den Fall zu lösen, trotz Verwicklungen mit der auf Noorö ansässigen Verwandtschaft. Plötzlich gerät Karen selbst in Gefahr.
86 Kapitel in angenehmer Leselänge erwarten den Leser, der Plot teilt sich in Hauptstrang und Nebenstrang, die Autorin bedient sich der auktorialen Erzählweise, zu jeder Zeit ist deshalb der Überblick über die Geschehnisse möglich. Die Protagonistin war mir äußerst sympathisch, eine starke Frau, mit trauriger Vergangenheit, die sich nicht unterkriegen lässt, eine blitzgescheite Ermittlerin, die sich wenn nötig durchzusetzen weiß. Da ich das Vorgängerbuch gelesen habe, gab es auch ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Figuren aus dem 1. Teil, besonders die Freunde der Ermittlerin waren wieder mit von der Partie, es ist interessant weiterzulesen wie sich das Privatleben und die Entwicklung dieser Charaktere weiterspinnt. Doggerland ein fiktives Land in der Nordsee, so rau wie die Menschen die darauf leben, das ist dieser Geschichte unbedingt anzumerken und macht die Figuren ganz besonders interessant.
Die Story kam etwas langsam in Fahrt. Gemächlich beginnen die Ermittlungen, doch der Spannungsbogen der flach beginnt, da habe ich den Überblick über die beteiligten Figuren etwas verloren, steigt ab der Hälfte gewaltig an. Weniger Polizisten, Freunde Verwandte und Verdächtige wären genug gewesen. Doch spätestens nach der 2. Leiche habe ich es nicht mehr geschafft, das Buch aus der Hand zu legen, ohne darüber nachzugrübeln. Ungeahnte Wendungen, Fäden die ins Leere laufen und dazu die Klemme, in die die Hauptfigur durch ihre verwandtschaftlichen Beziehungen gerät, haben mich wunderbar unterhalten. Die letzten 100 Seiten habe ich ohne Unterbrechung lesen müssen, da konnte ich das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Das Ende konnte mich wirklich überraschen. Noch mehr, hat mich der Nebenstrang fasziniert, in dem es sich um häusliche Gewalt dreht. Immer wieder habe ich nach den Kapiteln gefiebert, die diesen Erzählstrang fortsetzen, die zum Teil unerträglich spannend waren. Immer wieder hatte ich die handelnden Figuren und die Landschaft vor Augen, das hat die Autorin durch ihren fesselnden und bildhaften Schreibstil geschafft, dass ich manchmal wirklich vergessen habe, dass es Doggerland gar nicht ( mehr ) gibt.
Unbedingt will ich natürlich jetzt wissen wie das Leben der Hauptfigur, ihrer Kollegen und ihrer Freunde weitergeht. Auf die Figur von Jounas Smeed, Karens arroganten Chef könnte ich allerdings verzichten. Deshalb freue ich mich schon auf den 3. Teil der Doggerland-Reihe „Fester Grund“ was aber noch bis Dezember 2020 dauern wird. Diesen Band kann man sehr gut als Einzelband genießen, denn das nötige Vorwissen ist gut in der Geschichte integriert, ist aber schöner die Bände der Reihe nach weg zu lesen.
Von mir 4 Sterne von 5 möglichen.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Wann geht der nächste Flug nach Halifax
Sommer in Atlantikblau von Miriam Covi
Nach dem Lesen von "Sommer in Atlantikblau" will ich nur eins: schnellstmöglich ein Flugzeug nach Halifax besteigen.
Am Flughafen von Halifax endet die Rückreise von New York nach Deutschland für die Frauen der Familie Seliger. Lotte, die in knapp zwei Wochen heiraten soll, ist nicht sehr begeistert von dem unerwarteten Unterbruch der Reise.
Nur Luise, ihre ältere Schwester, die in der familieneigenen Firma arbeitet und auch während der Reise nur mit Handy am Ohr und Laptop in der Hand anzutreffen ist, kann ihren Unmut noch weniger zügeln.
Einzig die jüngere Schwester Sophie, die mit ihrem dritten Kind schwanger ist und ihre Mutter, die sich von Luise viel zu viel gefallen lässt, nehmen es gelassener. Erst als sie ihre Pension, das Mapletree B&B, erreichen und sich bei der sympathischen Hazel willkommen fühlen, schalten alle bis auf Luise einen Gang runter. Das B&B ist gemütlich, das Essen lecker und die kleine Ortschaft am Meer mit den kleinen Cafés und Boutiquen einfach bezaubernd.
Wäre da nur nicht der brummlige Connor, der allen im Dorf gut bekannt ist und bei Lotte für weiche Knie sorgt. Aufgrund Lottes Reaktion auf Connor lässt sie ihr Leben Revue passieren, denkt über ihre Lebensentscheidungen nach und an ihre Grosstante, die gerade erst verstorben ist und auf die Reise nach New York bestand. Und manchmal ist es Lotte, als ob Grosstante Charlie ihr Schicksal auch jetzt noch ein wenig beeinflussen würde.
Von der ersten Seite an war ich in der Geschichte drin. Der Zauber von Nova Scotia und Miriam Covis Schreibstil hat mich gebannt. Durch die genauen Beschreibungen mit viel Detailliebe konnte ich mir die schöne Landschaft, die Pension mit ihrer liebevollen zusammengestellten Einrichtung und vor allem auch die Figuren bildlich vorstellen.
Die Zusammenstellung der Figuren fand ich gelungen, auch deren Entwicklung. Obwohl sie ein gutes Verhältnis haben, wirkt erst die verordnete Ruhepause in der wunderschönen Gegend, dass die Frauen endlich auch ihre bisher versteckten Gefühle miteinander teilen.
Mir gefiel auch super, wie die Autorin reale und historische Themen des Ortes einarbeitete und Betroffene quasi zu Wort kamen. Zum Beispiel die Frauen der Fischer oder die traurige Verwendung einiger der schönen Butterboxen aus Holz. Diese Begebenheiten geben dem Roman mehr Tiefe.
Diese Geschichte um den letzten Willen von Grosstante Charlie ist mega toll umgesetzt und wunderschön erzählt. Fast wünschte man sich, dass es auch im realen Leben mehr Vulkanausbrüche geben möge, damit man eine genau so schöne Auszeit erlebt wie die Frauen der Familie Seliger.
Fazit: Wann bitte geht der nächste Flug nach Halifax?
5 Punkte.
Rezensionen von Lesemama:
Grinsen bis sich die Ohren bewegen
Ich und meine Chaos-Brüder - Alarmstufe Umzug (Ich und meine Chaos-Brüder 1) von Sarah Welk
Bewertet mit 3.5 Sternen
Zum Buch:
Bela ist der mittlere von drei Brüdern und er muss sich sein Zimmer mit seinem kleinen Bruder teilen. Die Wohnung ist einfach zu klein, eine größere muss her. Das ist gar nicht so einfach. Also nehmen es Bela, Ben und Henry selbst in die Hand den geeigneten Wohnraum zu finden .
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Meine Meinung:
Ich kannte die Autorin schon von den Ziemlcih beste Schwestern Büchern und wie schon in denen geht es hauptsächlich um die Geschwister und was sie gemeinsam erleben.
Eigentlich ganz alltägliche, also gut vielleicht nicht ganz so alltäglich, wenn man den Umzug betrachtet, Situationen mit drei Kindern.
Mir war es teilweise zu oberflächlich, vor allem Henrys Kaufverhalten im Kiosk, da hätte ich mir mehr erwartet. Aber ich bin auch nicht sie Zielgruppe.
Die Brüder sind zwischen fünf und zehn, so ist für jeden Alter was dabei.
Die Geschichte ist ansprechend illustriert, so kann man selbst Lesen, einfache Sprache und Fibelschrift, oder auch Vorlesen, da passen dann die vielen Illustartionen ganz gut.
Ich werde noch den zweiten Teil lesen und dann ein abschließendes Urteil bilden. Für einen Auftakt Band fand ich es zu schwach.
Rezensionen von Meli:
Trotz unnötigen Dramas eine schöne Liebesgeschichte voller Musik
A Wish for Us von Tillie Cole
Cromwell war mal ein sehr talentierter Musiker, der seine Instrumente beherrschte wie kein Zweiter. Damit hat er Bonnie schon lange vor ihrem ersten Treffen beeindruckt. Doch seit einigen Jahren macht er nur noch EDM (Electronic Dance Music), was in Bonnies Augen eine Verschwendung seines Talents ist.
Vor allem fehlen ihr auch die Gefühle, die er früher mit seiner Musik ausdrücken konnte.
Dass der Musik die Emotion fehlt liegt daran, dass Cromwell selbst sich gegen seine Gefühle wehrt. Die klassische Musik von früher löst nur Schmerzen bei ihm aus - und auch die Farben sind für ihn unerträglich. Denn Cromwell ist Synästhetiker, er sieht Klänge und damit verbundene Gefühle als Farben, manchmal riecht er sie sogar. Das ermöglicht ihm, so gute Musik zu machen, aber gleichzeitig bedeutet es für ihn, die Kontrolle zu verlieren.
Bonnie will einfach nur Musik machen, aber sie ist nicht annähernd so gut wie Cromwell einmal war und wegen seiner Weigerung, zur klassischen Musik zurückzukehren, wird er nur noch faszinierender für sie. Man kann die gemeinsame Liebe der beiden für Musik sehen und wie viel Leidenschaft in all ihren Aktionen steckt. Wie soll man sie da nicht ins Herz schließen?
Mein Problem mit dem Buch war, dass es zwar zum größten Teil schön und berührend war, dann zum Ende hin aber mehr Klischees zusammenkamen und das in kurzer Zeit. Das letzte Viertel des Buches hat mich deswegen enttäuscht, weil das Drama wieder gar nicht nötig war, denn die Autorin hat eigentlich so einen schönen gefühlvollen Schreibstil und schafft damit eine bewegende Geschichte. Der Blödsinn zum Schluss aber hat dem Buch meiner Meinung nach keinen Gefallen getan. Ich hätte es lieber gesehen, hätte man mehr auf die Gefühle der Charaktere gesetzt, sich auf das Hauptthema konzentriert und auf diese überflüssigen Dramen verzichtet.
Fazit
"A Wish For Us" hat mir eigentlich schon ziemlich gut gefallen, denn ich mochte die sympathischen Charaktere und den tollen Schreibstil der Autorin. Nur zum Schluss waren es mir zu viele Klischees, die das Buch dann weniger besonders gemacht haben. Schade!
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein ungewöhnliches Thema
Gebrochenes Brot. Geschichte eines Frauenordens zwischen den Weltkriegen von Iva Lucic
Dieses Buch beschäftigt sich mit einem ungewöhnlichen und interessanten Thema: Mit der Gründung eines Ordens im 20. Jahrhunderts.
Wie kommt es dazu? Viele Menschen sind der Meinung, Orden gehören in die Vergangenheit, ins Mittelalter, aber in das 20. oder 21. Jahrhundert?
Iva Lučić, Autorin und Historikerin zeichnet den Weg dieser Ordensgemeinschaft, die auch het noch mehrere Niederlassungen betreibt, an Hand zahlreicher Dokumente nach.
Die Geschichte beginnt kurz nach dem Ersten Weltkrieg, nach dem das Böhmische Adelsgeschlecht der Choteks von der Tschechoslowakischen Republik (wie alle anderen Adeligen auch) enteignet wurden.
Ada Cotek ist die Gründung zu verdanken. 1946 verlässt der Orden die nun kommunistische ČSSR und siedelt sich u.a. in Salzburg an.
Neben dem Werdegang der Ordensgemeinschaft erfährt der interessierte Leser einiges über das Leben im Kloster.
Meine Meinung:
Das Thema finde ich sehr interessant. Leider ist der Schreibstil nicht so mitreißend. Das Buch liest sich wie eine Diplomarbeit und das ist sehr schade. Hier hätte man doch ein wenig mehr aus dem Thema machen können. Einiges wird mehrfach wiederholt.
Was mich aber besonders gestört hat, ist die extra kleine Schriftgröße bei breiten Seitenrändern. So etwas muss nicht wirklich sein.
Fazit:
Leider kann ich diesem Buch nur 3 Sterne geben, schade.










