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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tara:

Spannender Dilogie-Auftakt

Silberflut - Das Geheimnis von Ray's Rock. Bd.1.Bd.1 von Alex Falkner

„Silberflut - Das Geheimnis von Ray's Rock“ ist der spannende Auftakt der Silberflut-Dilogie der Autorin Alex Falkner.

Für die 26 Schüler der 7. Klasse der Humboldt Gesamtschule geht es auf eine zweiwöchige Klassenfahrt. Ziel ist eine einsame Insel zwischen England und Irland namens Ray`s Rock.

Durch eine silberne Nebelwelle werden die sieben Schüler Eddie, Milla, Nick, Jesper, Lucy, Laurens und Theo von den andern isoliert und sind auf sich allein gestellt. Zunächst denken sie, dass dies zu ihrem Survivalpogramm gehört, doch schon bald passieren merkwürdige und beängstigende Dinge und es wird gefährlich.

Die Ereignisse werden im Wechsel aus Eddies und Millas Perspektive geschildert. Dadurch und durch den lebendigen Schreibstil der Autorin wird die Story abwechslungsreich und spannend. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, wodurch es immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten und Streitereien kommt.
Neben dem Abenteuer, das die Kinder erleben werden weitere wichtige Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt und Vertrauen angesprochen.

In dem Buch befinden sich einige schwarz-weiß Zeichnungen des Illustrators Torben Weit, die das gesamte Leseerlebnis – ebenso wie die Karten von Ray`s Rock auf den Innencovern – perfekt Abrunden.

Ich kann das Buch für junge Leser ab 10 Jahren sehr empfehlen, da diese lebendige, rasante und spannende Geschichte einfach Spaß macht und mich gespannt auf den zweiten Teil warten lässt.

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Rezensionen von PeLi:

spannend, mit kleinen Schwächen

Diabolic - Fatales Vergehen von Lisa Jackson; Nancy Bush; Rosalind Noonan

Die drei Teenager Shiloh, Kat und Ruthie, schleichen sich, trotz Verbot ihrer Eltern, nachts heimlich zu einem abgelegenen See, um dort nackt zu baden. Was die Sache besonders gefährlich macht, ist die Tatsache, dass in der Gegend gerade zwei junge Mädchen vermisst werden. Und tatsächlich werden sie aus dem Gebüsch heraus von einem Mann beobachtet und fotografiert und später auch direkt angegriffen.

Die Mädchen versuchen zu fliehen, doch Ruthie ist nicht schnell genug und wird von ihm erwischt und vergewaltigt. Die anderen beiden kommen zurück, um ihrer Freundin zu helfen und das gelingt ihnen auch . Als der Täter die drei verfolgt und sie sich verteidigen, bleibt er schwer verletzt auf einem Feld liegen und die Mädchen gehen davon aus, dass er tot ist.

Ruthie hat so große Angst vor ihrem strengen Vater, einem Pfarrer der Gemeinde mit ziemlich mittelalterlichen Ansichten, dass sie ihren beiden Freundinnen das Versprechen abnimmt, niemals über diesen schlimmen Vorfall zu sprechen. Und die drei halten sich daran, da sie ja sowieso davon ausgehen, dass der Angreifer tot ist und damit keine Gefahr mehr. Shiloh und Ruth verlassen kurz darauf ihren Heimatort Prairie Creek und bauen sich ihr Leben ganz woanders auf. Kat bleibt als einzige zurück, tritt später in die Fußstapfen ihres Vaters und wird Polizistin. Die zwei vermissten Mädchen bleiben verschwunden und jeder nimmt inzwischen an, dass sie ganz normale Ausreißerinnen sind, die sicher irgendwann wieder auftauchen.

Nach diesem sehr spannenden ersten Teil, beginnt dann die eigentliche Geschichte. Inzwischen sind 15 Jahre vergangen und Ruth und Shiloh ziehen aus persönlichen Gründen zurück nach Prairie Creek. Dann passiert das Unfassbare - es verschwindet wieder ein junges Mädchen und man findet zur gleichen Zeit die Leiche einer jungen Frau und wie sich später herausstellt, ist es eines der beiden Mädchen, die vor 15 Jahren verschwanden.

Und als dann auch noch jede der drei Freundinnen ein Foto in ihrem Briefkasten findet, das sie zusammen beim Nacktbaden am See zeigt, sind sie ganz sicher, dass der Psychopath, der sie damals verfolgte, doch nicht , wie sie dachten, tot ist, sondern dass er nach wie vor sein Unwesen in dem kleinen Ort treibt und dass er es immer noch auf sie abgesehen hat.

Ihnen wird schnell klar, dass sie nicht mehr schweigen können und so berichten sie der Polizei endlich von der schlimmsten Nacht ihres Lebens und hoffen, dass der Täter endlich nach all den Jahren gefasst wird.

Die Vorgeschichte, in der es um den Überfall am See und die anschließende Verfolgung der Mädchen geht, war für mich persönlich der mitreißendste Teil. Danach , also alles, was dann 15 Jahre später passiert, war leider nicht mehr ganz so spannend.
Mir gefiel, dass das Buch in drei verschiedene Abschnitte aufteilt war, in denen immer abwechselnd die Geschichten von Shiloh, Ruth und Kat erzählt wurden. Man erfuhr nach und nach, wie die drei die letzten 15 Jahre verbracht haben und wie sie das Trauma, das sie als Teenager, erlitten haben, in dieser Zeit verarbeitet haben. Und zwischendurch immer wieder kurze Einblicke in die Gedankenwelt des Täters,man erfährt, was ihn dazu treibt, immer wieder Mädchen zu entführen und sie gefangenzuhalten, aber ohne zu ahnen, um wen es geht.
Im Laufe der Geschichte hatte ich einige , der zahlreichen Unsympathen in Verdacht, denn die gab es in dem kleinen Ort doch reichlich. Aber ich muss zugeben, ich wusste bis zum Schluss wirklich nicht, wer der Bösewicht der Geschichte nun ist.

Etwas unglaubwürdig wurde es, als dann drei tolle Männer in das Leben der Freundinnen traten, die nicht nur wahnsinnig gutaussehend , heldenhaft und mutig waren, sondern alle auch noch Single ;-) In diesem Teil wurde der Thriller dann eher zum Liebesroman, doch die Spannung stieg dann zum Glück wieder an, als der Täter seinen Opfern immer näher kam.

Einige Dinge fand ich schon sehr unrealistisch, besonders , was das Verhalten von Ruth anging. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass eine Frau, die so etwas erlebt hat und jetzt weiß, dass der Täter immer noch hinter ihr her ist, so ein Risiko eingeht, wie sie es tut. Und das, obwohl sie selbst eine Tochter hat. Ich selbst würde den Ort so schnell wie möglich, zusammen mit meiner Tochter , verlassen. Vor allem, da sie ja sowieso die letzten 15 Jahre woanders lebte und sie nie eine enge Bindung zu ihren Eltern hatte.

Am Schluss blieben für mich auch noch einige Fragen offen, zum Beispiel was die Beweggründe des Täters anging, da fand ich manches doch etwas an den Haaren herbeigezogen.

Trotz dieser kleinen Schwächen, gefiel mir dieses Buch aber immer noch sehr gut und ich hatte keine Langeweile beim Lesen, deshalb ist es für mich auf jeden Fall noch 4 Sterne wert.

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Rezensionen von Sago:

Et arma et verba vulnerant

Das Gerücht von Kara Lesley

Et arma et verba vulnerant. Sowohl Worte als auch Waffen können verletzten, hieß es früher schon in meine Lateinbuch. Dies muss auch Joanna erfahren, die mit ihrem sechsjährigen Sohn Alfie in ein kleines englisches Küstenstädtchen zieht, um in der Nähe ihrer Mutter zu sein. Alfie soll eine idyllische Kindheit haben wie früher Joanna selbst.

Nachdem er in London von Schulkameraden gemobbt wurde, fällt ihm allerdings auch in der neuen Schule der Start nicht leicht. Um sich bei den Müttern seiner Mitschüler beliebt zu machen, heizt Joanna entgegen ihrer eigenen Überzeugung das neueste Gerücht ordentlich an: Eine berüchtigte Kindsmörderin soll in der Stadt leben. Diese hatte in der eigenen Kindheit einen Fünfjährigen erstochen und soll nach ihrer Haftstrafe mit einer neuen Identität unerkannt untergebracht worden sein.

Joannas Trick scheint zu funktionieren. Sie und Alfie erhalten Einladungen, doch das so befeuerte Gerücht entwickelt immer mehr unerwartete Eigendynamik. Schon bald muss sich eine Ladeninhaberin vor Anfeindungen schützen, weil sie der Verurteilten ähnelt. Aber auch andere Einwohnerinnen kämen in Bezug auf Alter und Aussehen durchaus in Frage, so dass sich eine schleichende Atmosphäre des Misstrauens nach und nach über die gesamte Story legt. Selbst die Motive von Alfies Vater Michael, mit dem Joanna eine äußerst komplizierte Verbindung pflegt, wirken irgendwann verdächtig.

Dennoch hatte ich relativ bald eine Ahnung, wohin sich die Handlung entwickeln würde. Das liegt aber meiner Meinung nach weniger daran, dass sie etwa durchsichtig wäre, sondern eher daran, dass ich schon so überwältigend viel gelesen und mich gefragt habe, was wäre die größtmögliche Überraschung. Und obwohl ich auf der richtigen Fährte war, hat die Autorin es dennoch verstanden, mich am Ende zweifach zu überraschen.

Ich habe das Buch an einem Wochenende gelesen. Nicht weil es beklagenswert dünn wäre, sondern weil mich die ungewöhnliche Geschichte so in ihren Bann gezogen hat.

Das Cover ist angemessen düster. Lediglich die Art, wie der Titel dort und auf dem Buchrücken platziert wurde, hat mich irritiert. Das wirkt seltsam verrutscht, ist aber sicherlich Absicht. Welche dahintersteckt, kann ich aber nicht erkennen.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Auf Brautschau

Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre von Maria Nikolai

720 Seiten dick ist der zweite Teil der "Schokoladenvilla" von Maria Nikolai. Solche vielen Seiten in einem historischen Roman lassen mich immer vorsichtig werden und die Lektüre hintenan schieben, denn - leider oft erlebt - das birgt auch immer die Gefahr von langatmigen Teilen mittendrin.

Währenddem ich die "goldenen Jahre" gelesen habe, konnte ich aufatmen: langweilig wurde es nie. Die Autorin hat hier noch mehr Themen reingepackt als im ersten Band: das Aufkommen des Automobils und somit das Autofahren für das "gemeine Volk"; die Berufe der diversen Figuren und natürlich immer wieder Neues aus der Schokoladenwelt. Aber das sind nur Teile von dem, was Maria Nikolai alles in diesem zweiten Teil aufnimmt.

Seit Band 1 sind in der Geschichte einige Jahre vergangen. Judith leitet mit Victor und ihrem Bruder Karl nun gemeinsam die Schokoladenfabrik. Sein Bruder Anton arbeitet in seiner eigenen Klaviermanufaktur. Karl fühlt sich ungerecht behandelt und ist neidisch auf Anton, was sich zuspitzt, als die Zwillinge unabhängig voneinander auf Brautschau gehen und ausgerechnet von den gleichen Frauen beeindruckt sind. Sie lernen die Parfümerieverkäuferin Elise kennen und mögen, und auch von Serafina, Victors Halbschwester, sind die beiden angetan.

Weil Serafina noch nicht ganz volljährig ist, zieht sie nach dem Tod ihres Vaters zu Victor, der nun ihr Vormund ist. Der Umzug von Berlin nach Stuttgart ist schwierig für Serafina, da sie hier komplett neu beginnen muss und niemanden kennt. Selbst ihren Halbbruder Victor kennt sie kaum. Doch schnell freundet Serafina sich mit Victoria, der 10jährigen Tochter von Judith und Victor an und auch mit Lilou Rocher, die wie sie in Berlin lebte. Lilous Vertrauen braucht Serafina unbedingt, denn sie wird von einem Unbekannten erpresst.

Aber auch in der Firma tut sich einiges. Jemand will wohl der Fabrik schaden, sabotiert wo es nur geht und nimmt dabei sogar Menschenleben in Kauf. So hat man manchmal fast das Gefühl einen Krimi zu lesen.

Maria Nikolai bietet zudem einen interessanten Blick auf die goldenen und titelgebenden Jahre - die 20er Jahre - in Deutschland. Einige Ereignisse aus dem ersten Band wurden weiter entwickelt, es gibt sogar Wiedersehen mit Bekannten ausserhalb der Familie. Schön fand ich, dass Judiths Mutter nun näher wohnt und der Kontakt intensiver ist, auch wenn Helene sich noch nicht nach Stuttgart traut.

Die verschiedenen Handlungsstränge sind gut miteinander verbunden. Manchmal kommt zwar öfter etwas Angefangenes aufs Abstellgleis (das Autofahren zum Beispiel), doch zum Glück werden die Dinge am Schluss nochmals erwähnt, so dass der Roman insgesamt stimmig wirkt.

"Goldene Jahre" habe ich trotz Vorbehalte der vielen Seiten blitzschnell ausgelesen, langweilig war es mir nie. Im Gegenteil: es war stellenweise richtig spannend, vor allem zum Ende hin.

Mein Problem war schlussendlich nicht die vielen Seiten, sondern die enorm vielen verschiedenen Themen-Bausteine. Maria Nikolai wollte uns LeserInnen einen grossen Überblick über die sehr interessante Zeit zwischen den beiden Weltkriegen bieten. Doch mir persönlich war er zu umfangreich. Weniger davon und die wenigen dafür intensiver - ich glaube, das hätte ich besser gefunden.

Fazit: Schnell gelesene und packende 720 Seiten, aber themenmässig zu überladen.
4 Punkte.

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Rezensionen von Nele33:

Spannend-aber auch sehr grausam

Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre von Maria Nikolai

Mit 1794 ist Niklas Natt och Dag eine für mich gute Fortsetzung des Buches 1973 gelungen.

Eine Zeit in der ich selbr nicht hätte leben wollen, die mich aber immer wieder faszieniert. Eric Drei Rosen, ein junger Adliger wird von seinem Vater auf die Insel Saint-Bathelèmy geschickt um ihn von der jungen Bauerstochter die er liebt fernzuhalten.

Was er auf dieser Insel erlebt, wird ihn für immer zeichnen. Nachdem sein Vater verstorben ist, tritt er mit seinem Ziehvater die Heimreise an. Voller Glück heiratet er sein Mädchen-doch dieses überlebt die Hochzeitnacht nicht. Eric Dei Rosen landet im Hospital und kann sich an die Nacht erinnern. Die Mutter des Mädchens wendet sich in ihrer Verzweiflung an Cardell, Cardell der nach dem letzten Jahr und dem Verlust von Winge wieder ganz unten gelandet ist, ständig betrunken und hochgradig depressiv.... Kann er der Mutter eine Antwort auf ihre Frage nach dem Mörder ihrer Tochter liefern?

Wieder hat es Niklas Natt och Dag geschafft, mich mit seinem Thriller von der ersten Seite zu fesseln. Teilweise waren die Zustände auf der Insel und in Stockholm durch die detaillreiche Beschreibung kaum auszuhalten und haben mich an die Grenze des erträglichen gebracht, trotzdem musste ich fast zwanghaft weiterlesen. Dies spricht sehr für den Schreibstil des Autors.
Die historischen Hintergründe sind sehr gut recherchiert und geben ein lebhaftes Bild der Zustände zu dieser Zeit ab.
Das Buch ist in meinen Augen nicht für zartbesaitete Leser geeignet.
Ich würde mich freuen auch noch 1795-1800 lesen zu können und würde mich auf weitere Fälle freuen.

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Rezensionen von Claudia R:

neue Sci-Fi Reihe mit tollen Extras (Glossar, Illustrationen ...)

Die Legende von Kados von Felix T. Vogel

Klappentext:

Ohle ist der neugierige und junge erste Offizier auf einem gigantischen menschenähnlichen Roboter. Er wird an der Seite vom rätselhaften und kühnen Captain Endo auf eine Entdeckungsreise durch das Wüstenland Kados geschickt. Auf dieser Reise entdecken sie die sagenumwobene Vergangenheit ihrer hochentwickelten Vorfahren, geheimnisvolle Orte und fremde Kulturen.

Doch leider ist nicht alles so wie es scheint und die Forscher sehen sich schon bald vielen Gefahren gegenüber. Dadurch werden sie dazu gezwungen neue Rollen einzunehmen, denn sie wollen das Beste für ihre Heimat und werden dafür kämpfen.
Ein spannendes Abenteuer, angesiedelt in der reichhaltigen Sci-Fi-Steampunk-Welt von Kados, in der zahlreiche Konflikte schwelen.

Cover:

Das Cover wirkt sehr abenteuerlich und zeigt eine spektakuläre Landschaft und Welt, die neugierig auf mehr macht, so dass man am liebsten loslegen möchte.

Meinung:

Der Schreibstil ist einfach, angenehm und locker. Die Kleidung ist in sich auch sehr gut gelungen. Die Kapitellängen schwanken jedoch teils sehr gravierend zwischen nur 1-2seitigen Kapiteln bis hin zu 72 Seiten für ein Kapitel. Das ist schon ein beträchtlicher Unterschied, dies hätte ich ein wenig besser angepasst. Toll fand ich auch die große Schrift, wodurch es sich sehr gut lesen lässt.

Die Geschichte wird aus Sicht von Ohle einem jungen und neugierigen ersten Offizier geschrieben. Er erzählt dies in der Ich-Perspektive und so erhält man allerhand Einblicke. Die Schreibweise ist relativ einfach und an sich kann man ihm und seinen Handlungen auch sehr gut folgen.

Zu Beginn hatte ich jedoch das Problem, dass sehr viele neue Begriffe, Namen und Orte genannt wurden. So dass es mir etwas schwer fiel richtig in das Geschehen und in die Geschichte einzutauchen. Bei fand ich jedoch sehr gut, dass es ein sehr großes und ausführliches Glossar am Ende des Buches gibt. Dieses hat mir sehr gut weitergeholfen und so manchen guten Dienst verrichtet. Es eignet sich sehr gut zum Nachschlagen und war dabei sehr hilfreich. Solch ein Glossar finde ich sehr gut und wichtig.

Auch haben mit zu Beginn ein wenig die Emotionen und Gefühle gefehlt. Es wird zwar aus der Sichtweise von Ohle erzählt, aber es waren mehr Abläufe und Aufzählungen, aber so richtig Gefühle und Emotionen kamen dabei bei mir zu Beginn nicht wirklich rüber. Erst nach und nach kam die Spannung hinzu und so langsam konnte ich mich dann auch besser in die Geschichte, Handlungen und Charaktere hinein versetzen und hineindenken.

Sehr schön fand ich die Untermalungen mit einigen Illustrationen und Zeichnungen. Die wissenschaftlichen und technischen Komponenten wurden sehr gut erklärt und kamen daher sehr echt und authentisch rüber. Man konnte sich, gerade auch durch die Illustrationen und bildlichen Beschreibungen, vieles sehr gut vorstellen und bekam dadurch einen sehr guten Eindruck von den Gegebenheiten, Handlungen, Orten usw., dies ist wirklich sehr gut gelungen. Auch die Idee dahinter fand ich sehr gut und interessant.

Ein gelungener Auftakt einer neuen SciFi Serie, die mich gut unterhalten hat. Auch wenn die ersten Seiten eine gewissen Eingewöhnung bedürfen, so lohnt es sich doch weiter zu lesen, da sich eine spannende und interessante Geschichte dahinter verbirgt und ich schon sehr neugierig bin, wie es weiter gehen wird.

Fazit:

Beginn einer neuen Sci-Fi Reihe mit sehr viel Potenzial, besonders toll ist das umfangreiche Glossar und die tollen eingebundenen Illustrationen.

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Rezensionen von Claudia R:

Zwillinge - allein oder zu zweit ?

Ben und Teo von Martin Baltscheit

Klappentext:

Wir sind Ben und Teo, Brüder und Zwillinge. Wir kennen uns also schon lange. Diese Geschichte handelt von den besten Brüdern der Welt: uns. Und davon, dass wir manchmal lieber alleine wären. "Ja, alleine wäre schön. Für einen Tag oder zwei ..." "Gute Idee! Ich bin dabei.

Auf Wiedersehen!" "Was denn? Jetzt schon? Wo willst du hin!?!"

Cover:

Das Cover ist dominiert von der sehr großen Überschrift und den Namen der beiden Jungen, wobei einer der Jungs einen Buchstaben hält und es sehr schwer hat und der andere fröhlich pfeifend nebenher läuft. Der Hintergrund ist in sonnengelb gewählt und die Titelschrift in rot.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, daher lässt es sich sehr gut und locker lesen.

Es wird abwechselnd aus der Sicht von Ben bzw. Teo erzählt. Diese wechseln sich ab und so sonnt man gut in die unterschiedlichen Charaktere der beiden Zwillinge hinein. Die lockere und zum Teil humorvolle Schreibweise macht das ganze sehr lustig und spannend. So bleibt man sehr gern an den Erzählungen dran und es wird zu keiner Zeit langweilig.

Die Kapitel haben eine angenehme Länge und auch die Schriftgröße wurde sehr gut uns altersentsprechend gewählt.

Die eineiigen Zwillinge Ben und Teo sind von Geburt an immer Ben&Teo und kaum äußerlich voneinander zu unterscheiden und doch wünschen sie sich manchmal einfach nur Ben bzw. nur Teo zu sein und auch einmal allein zu sein. Dann finden sie einen magischen Spiegel und ihr Traum scheint in Erfüllung zu gehen, doch ob es wirklich besser ist allein zu sein, oder ob sie zu zweit besser dran sind, dass lest am besten selbst.

Spannend und lustig wird hier die Geschichte zwischen Ben und Teo erzählt, die nicht mit, aber auch nicht ohne einander können. Klar wünscht man sich manchmal etwas Abstand von seinen Geschwistern, dass kennt bestimmt jeder, der Geschwister hat, aber eine wirkliche Trennung ist auch mit denkbar, denn Geschwister sind auch etwas wirklich tolles und ganz besonderes und das lernen auch Ben und Teo.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und mich auch sehr gut unterhalten. Die Charaktere sind sehr gut ausgestaltet und beschrieben. Mir haben die Geschichte und Charaktere sehr viel Spaß gemacht. es ist humorvoll, spannend und emotional. Man kann sich gut hineinversetzen und wird sehr gut unterhalten. Allein sein ist nicht immer der beste Weg und zusammen ist man meist besser dran.

Fazit:

Eine tolle Geschichte über Zwillinge, die gern einzeln wahrgenommen werden möchten, aber feststellen, dass allein sein, nicht unbedingt der bessere Weg ist

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Rezensionen von Lesemama:

Amüsant, aber wenig weihnachtlich

Winterwunder für die Liebe von Cox Natalie

Zum Buch:

Charlie mag Weihnachten nicht so gerne, dabei könnte sie dieses Jahr ein echtes Weihnachtswunder brauchen. Ihr Freund hat sie verlassen, nach einem "kleinen" Unfall ist ihre Wohnung nicht mehr bewohnbar, ihre Eltern sind im Ausland. Also kommt ihre Cousine Jez um sie mit nach Devon zu nehmen.

Dort betreibt Jez ein Hundehotel.
Mit den Hunden kann sie Charlie noch arrangieren, vor allem als der charmante Hugo mitsamt seiner dänische Dogge auftaucht. Aber es gibt auch noch den Tierarzt Cal, der Charlie alles andere als freundlich begegnet ...

Meine Meinung:

Das Cover ist zauberhaft, aber leider ein wenig irreführend. Ich erwartete anhand des Covers eine weihnachtliche, romantische Liebesgeschichte, auch die Kurzbeschreibung wird der wahren Story nicht gerecht.
Der Roman ist amüsant. Ein witziger Schreibstil, Charlie ist eine Nervensäge, die eigentlich total oberflächlich ist, aber am Ende dann doch ihr Herz für die Hunde entdeckt.
Ich musste einige Male sehr lachen, die Story ist aber auch zu komisch. Die vielen Verwirrungen und Missverständnisse sind schon lustig. Cal ist ein brummiger Tierarzt mit einem Herz für seine Schützlinge, man merkt schon früh, was er von Charlie hält.

Wenn man, wie ich, den Roman außerhalb der Weihnachtszeit liest, ist er ganz amüsant. Ich kann allerdings auch sehr gut verstehen wenn Leser enttäuscht sind, weil er eben kein weihnachtliches Feeling hat. Das Cover verspricht mehr als der Roman halten kann.
Dennoch eine schöne Geschichte mit viel Humor, wenig zwischenmenschlichen Gefühlen, aber dafür umso mehr Tiere, die allesamt besonders sind. Am Ende fand ich den Roman ganz unterhaltsam.

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Rezensionen von Petra Gruber:

Freundinnen fürs Leben

Was wir sind von Anna Hope

Drei Frauen, zwei von ihnen kennen sich aus der Schule, die dritte ist eine Studienkollegin einer der beiden. Hannah, Lissa und Cate. Mit Mitte 20 ziehen sie zusammen in eine Haus-WG in London. Das Leben steht ihnen offen, so viele Möglichkeiten, so viel Freiheit, so viele Karrieren, die Freundschaft ist eng und sie glauben, dass sich das nie ändern wird.

„Sie haben noch Zeit zu werden, wer sie später einmal sein wollen.“ S. 13

10 Jahre später sind die drei Frauen in ihren Mittdreißigern. Die Welt sieht plötzlich ganz anders aus. Cate hat einen Mann kennengelernt, ist schnell schwanger geworden, hat geheiratet und sitzt jetzt in einem Haus in Canterbury, das die Schwiegereltern gekauft haben. Mit dem Baby ist sie überfordert, sie ist einsam, depressiv, ihr Mann arbeitet viel, bemüht sich sie zu verstehen, doch stößt an seine Grenzen. Lissas Schauspielkarriere ist nicht verlaufen, wie sie wollte. Sie hält sich mit Gelegenheitsjobs und Werbespots über Wasser. Hannah hat die Liebe ihres Lebens geheiratet, doch es will nicht klappen mit einem Kind. Nach einer dritten IVF will ihr Mann keine weiter mehr. Sie scheinen alleine mit ihren Schwierigkeiten zu kämpfen, ihre Freundinnen sind mit sich selbst beschäftigt und haben ganz andere Probleme.
Hatten sie sich so ihr Leben vorgestellt? Hatten sie etwas verpasst? Was war mit ihrer Freundschaft passiert? Und dann passiert etwas, was das Dreiergespann beinahe völlig auseinander brechen lässt.

Erzählt wird die Geschichte der drei Freundinnen abwechselnd in Rückblicken, in die Zeit ihrer Haus-WG und etwas danach und in Episoden aus ihrem aktuellen Leben. Es kommen immer alle drei zu Wort, wir verfolgen parallel ihr Leben und ihre Gedanken. Am Ende gibt es dann einen kleinen Ausblick in die Zukunft mit einem Sprung in ihre beginnenden Vierziger.
„Sie sind dankbar für das, was sie haben, weil sie wissen, dass Alter und Krankheit gar nicht mehr so fern sind. (…) Sie haben es bei anderen gesehen, sie haben es verstanden und sind demütig geworden.“ S. 359

Ich fand den Roman großartig, die Abschnitte hatten genau die richtige Länge, die Zeitsprünge erzeugten Spannung und ich mochte die Sprache. Die Charaktere sind sehr authentisch gezeichnet, Hope versucht sie nicht sympathischer zu machen als sie sind, sie haben ihre Ecken und Kanten, ihre Fehler und ihre dunklen Seiten. Natürlich ist dieser Roman ein Roman meiner Generation, ich bin in etwa gleich alt wie die drei Freundinnen, habe mich in ganz vielen Dingen wiedergefunden, sogar ungefähr zur selben Zeit wie die Frauen hier in London gelebt. Am Camden Market war ich oft, ich liebte das London der 90er! Aber auch dieses Gefühl, dass man alles vor sich hat und plötzlich feststellt, dass die Zeit vergangen ist und man nicht sicher ist, ob man nicht etwas verpasst hat und falsch abgebogen ist, ist mir vertraut.

Ein wunderschöner Roman übers Erwachsenwerden, über Freundschaft und über verschiedene Lebensentwürfe von Frauen, sehr menschlich, sehr authentisch und unglaublich schön zu lesen. Ich bin begeistert.

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Rezensionen von Tara:

Sehr komplex und beängstigend

Qube von Tom Hillenbrand

„Qube“ ist der zweite Thriller aus der Welt der Hologrammatica des Autors Tom Hillenbrand. Meiner Meinung nach ist es ratsam zum besseren Verständnis zuvor den ersten Band zu lesen.

Die Ereignisse finden in London im Jahre 2091 statt. Im Qube, einem Quantencomputer befindet sich Künstliche Intelligenz und nachdem der Reporter Calvary Doyle zu diesem Thema recherchiert hat, wird er auf offener Straße erschossen.

Fran Bittner, die auf KI-Gefahrenabwehr spezialisiert ist, beginnt zu ermitteln.

Der Schreibstil des Autors ist rasant und spannend. Durch kurze Kapitel, ständig wechselnde Perspektiven war ich beim Lesen gefesselt. Die Ereignisse sind komplex und ich war äußerst gespannt, wie die verschiedenen Handlungsstränge am Ende zusammenfinden werden.

Die Charaktere sind ebenso komplex wie die gesamte Story und ich habe selten eine so fantasievolle Story, in einer so abstrakten Welt, die mich dermaßen mitgerissen hat, gelesen.

Am Ende des Buches befindet sich ein äußerst hilfreicher Glossar, der die weniger gängigen Begriffe aus dem Bereich der Technik erklärt.

Mein Fazit: Ein Buch, das einfach anders ist, kein herkömmlicher Science-Fiction, sondern eine komplexe Story, die nicht durchgehend einfach zu lesen ist, die es aber in sich hat – Lesespaß pur.

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