Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Marie aus E.:

Ich würde ja gerne mal auf Doggerland Urlaub machen

Doggerland. Tiefer Fall von Maria Adolfsson

Auch der zweite Band um die fiktive Inselgruppe Doggerland kommt für einen Krimi eher geruhsam daher.
Definitiv kein Buch, das einem eine schlaflose Nacht beschert, aber nichtsdestotrotz lesenswert.
Ich mag den Charme der Inselgruppe, die wie eine Mischung aus England und Skandinavien wirkt, genauso wie die Idee, sich überhaupt eine Inselgruppe als Ort für einen Krimi auszudenken.

Das ist auch hervorragend gelungen, man vergisst beim Lesen des Öfteren, dass es die Inseln gar nicht gibt.

Ebenso mag ich die Kommissarin, deren Privatleben einen großen Raum einnimmt. Passt hier aber und die Entwicklung hat mich ja fast noch mehr interessiert als der eigentliche Fall.

Ich würde hier empfehlen, die Bücher in ihrer Reihenfolge zu lesen, man kann sicherlich auch quereinsteigen, nimmt sich dann aber schon einiges, da die Figuren in Band eins umfassend eingeführt werden.

Wen man also keinen hochspannenden Krimi braucht und gerne auch in private Nebenschauplätze abschweift, dann wird mit dem Buch bestimmt glücklich.
Mir hat es gut gefallen, ich bin auf jeden Fall auch bei einem weiteren Folgeband wieder mit an Bord, bereit für eine neue Reise nach Doggerland.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Marie aus E.

Rezensionen von C. P.:

Wettrennen mit dem Luftschiff Richtung Südpolaris

Das Wolkenschiff von Hardy Vashti

In einer Welt, in der mit Pechharz betriebene Schiffe zu Wasser und in der Luft von Entdeckern genutzt werden, um fremde Inseln zu erkunden und neue Orte zu entdecken, hat die Geographische Gesellschaft in Lontown zu einem Wettbewerb aufgerufen: Wer es schafft, den südlichsten Punkt auf dem dritten Kontinent Südpolaris als erster zu erreichen, dem winkt ein gewaltiges Preisgeld.

Ernest Brightstorm ist einer dieser Entdecker, der sich dem Wettrennen mit seinem Luftschiff anschließt. Doch plötzlich wird er als verschollen erklärt. Und noch viel schlimmer: Er soll gegen die Regeln der Geographischen Gesellschaft verstoßen haben! Seine Kinder Marie und Arthur wollen das nicht glauben, als ihnen sämtlicher Besitz weggenommen wird und sie fortan in den Slumps arbeiten müssen. Als sich die Chance bietet, bei einer anderen Entdeckerin Richtung Südpolaris mitzufliegen, sehen die Zwillinge ihre Chance, ihren Vater zu finden und die Wahrheit aufzudecken. Ein gefährliches Abenteuer beginnt...
Das Wolkenschiff ist ein fantastisches Steampunk-Abenteuer, welches mir hervorragend gefallen hat. Angefangen bei den vielen Details, welche die Welt dem viktorianischen London ähneln lassen sowie diversen Erfindungen und den Beschreibungen der Luftschiffe. Vor allem aber wegen der 12-jährigen Zwillinge Brightstorm, Marie und ihr Bruder Arthur, der eine Art Roboterarm trägt, den seine pfiffige Schwester für ihn erfunden und gebaut hat. Zudem gibt es in dieser Welt Weisewesen, besonders schlaue Tiere, die eine wesentliche Rolle im Buch spielen. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf den Erlebnissen der Kinder.
Das Buch ist durchgängig spannend, die beiden erleben so einige Abenteuer. Neben dem Wettrennen zum Südpol, welches nicht ohne die ein oder andere Sabotage abläuft, ist vor allem auch interessant, was mit dem Vater der Kinder geschah und ob er vielleicht noch am leben ist. Und der Schluss lässt auf weitere Abenteuer der Crew hoffen.
Ein spannendes und sehr unterhaltsames Steampunk-Abenteuer für Kinder ebenso wie für Erwachsene.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von C. P.

Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:

Einheitsgrau statt schwarz und weiß

Night of Crowns, Band 1 - Spiel um dein Schicksal von Stella Tack

Das Buch „Night Crowns – Spiel um dein Schicksal“ ist der Auftaktband – mindestens ein weiteres Buch wird noch folgen, dafür wird bereits auf den letzten Seiten geworben. Das Buch ist 2020 als Klappbroschur im Ravensburgerverlag erschienen. Von der Autorin Stella Tack habe ich bisher noch nichts gelesen, jedoch konnten mich sowohl Cover, Romanidee und Leseprobe neugierig auf das Buch machen.

Mein Mann und mein Sohn spielen sehr gerne Schach, ich leider weniger, und daher war ich sehr gespannt darauf, was die Autorin aus diesem Stoff machen wird.

Worum geht es in dem Buch?
Alice hat ein seltsames Erlebnis auf einer Party – obwohl sie keine Drogen genommen hat, begegnet sie einer sprechenden Katze, die außer ihr jedoch niemand sprechen hört, und hat auch sonst immer wieder Halluzinationen, vor allem von Spinnen. Ihre schulischen Leistungen verschlechtern sich – und sie muss sogar auf die Sommerschule in einem Nobelinternat. Dort gerät sie mitten in ein Spiel um Leben und Tod – und weiß nicht, ob und auf welcher Seite sie steht, wie das Spiel genau abläuft und warum sie selbst Teil davon wurde.

Meine Meinung zu dem Buch
Alice ist für mich ein blasser Charakter – ihre guten Noten stehen im krassen Widerspruch zu dem drastischen Leistungsabfall, durch den sie sogar ein Schuljahr wiederholen musste. Das passt für mich überhaupt nicht zusammen, vor allem ist es für mich unverständlich, dass ihre Mutter über den Leistungsabfall erstens nicht informiert wird und auch sonst nichts mitbekommt – als Sherriff müsste sie hier ja entsprechende Antennen haben, um mitzubekommen, dass etwas nicht so läuft, wie es soll. Das hat für mich gleich zu Beginn nicht gut gepasst, aber da war ich noch gespannt darauf, was kommen wird.
Achtung – Minispoiler! An die beste Freundin, wegen der sie ja auf die Sommerschule will, um dann das gemeinsame Abschlussjahr zu machen, denkt sie im Laufe der weiteren Handlung auch nicht mehr, was ich ebenfalls sehr seltsam finde. Gerade bei so innigen Freundschaften, wie sie am Beginn wirkt, verstehe ich es nicht, dass nicht einmal im Buch auftaucht „Was hätte meine beste Freundin in der Situation gemacht?“ oder „Das würde sie mir auch gar nicht glauben, wenn ich es ihr erzähle“. Die fehlende Kontaktaufnahme von außen wird ja in der Handlung erklärt – dieser Punkt bleibt für mich jedoch offen.
Dass man nach und nach in das Spiel eingeführt wird, finde ich toll, denn so erlebt man die Geschichte aus der Sicht von Alice. Anstatt das Spiel mit ihrer „Buntheit“ zu beleben, weil sie ja offensichtlich weder schwarz noch weiß ist, wirkt sie wie eine blasse Marionette, die sich schicksalsergeben ihrer Rolle fügt und genau das tut, was man von ihr erwarten würde. Ebenso ist sie extrem leichtgläubig und unreif für ihr Alter. Sie hinterfragt nicht, was sie an Informationen erhält, sondern denkt lange in den frühkindlichen gut-böse Stereotypen.
Die weiße König ist die geborene Zicke, auch hier kommt kein differenziertes Bild durch. Die schwarze Königin ist „Everybody’s Darling“ – ein Gutmensch durch und durch so ganz ohne Ecken und Kanten. Die anderen Figuren bleiben leider sehr blass und man erfährt nur bruchstückhaft etwas über sie, so dass ich von vielen der Charaktere gar kein richtiges Bild vor Augen habe sondern mich mit Stereotypen herumschlage – was bei einer Länge von knapp 500 Seiten nicht sein müsste.
Meine Lieblingsfigur in dem Buch ist Kater „Curse“. Auch hier hinterfragt Alice den Namen der Katze nicht. Was mir hier nicht so gut gefällt – schon wieder Alice und Katze – als ob es diese Kombination nicht bereits zur Genüge gebe – wieder so eine abgedrehte Version der Wunderlandgeschichte? Zumindest in Band 1 mal nicht wirklich.
Wo meine Erwartung jedoch voll und ganz erfüllt wurde: der Schreibstil lässt sich leicht lesen, und ab der Hälfte fand ich auch die Handlung richtig spannend. Bis dahin hätte ich jederzeit abbrechen können, aber weitergelesen, weil ich das Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe und ein Werk gerne ganz lese, bevor ich mir eine Meinung darüber bilde.
Auf den letzten 100 Seiten sieht es so aus, als würde Alice doch noch Anflüge eines eigenständigen Charakters mit selbst getroffenen Entscheidungen entwickeln – so dass ich gespannt darauf wäre, ob sich diese Entwicklung in Band zwei weiter fortsetzt.
Mit einem richtigen Schachspiel hat das Buch meiner Meinung nach auch zu wenig zu tun, da sich hier nicht die Züge abwechseln, sondern nach einer bestimmten Zeitdauer die Rolle getauscht wird. Das überzeugt mich dann wieder nicht so ganz – so ist mir die Geschichte etwas zu sehr nach Räuber und Gendarm.
Für mich der größte Logikfehler: Wenn es beiden Seiten darauf ankommt, dass es möglichst wenige Verluste gibt und das Spiel erst mit dem Tod eines Königs endet: warum treffen sich die beiden nicht einfach zum Duell – sagen wir, täglich kurz vor/nach Mitternacht? Wahrscheinlich, weil das nicht ausreichend Seiten füllen würde. So oft das betont wird, so gegensätzlich dazu verhalten sich die Figuren jedoch.

Fazit: Die Idee des Buches begeistert mich nach wie vor, jedoch finde ich keine Identifikationsfigur in der Geschichte, weil mir die meisten Charaktere selbst für ein Jugendbuch zu flach gezeichnet sind. Von der Umsetzung bin ich noch nicht restlos überzeugt, würde aber auf einen überragenden Folgeband hoffen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von gelesengelauschtgemacht

Rezensionen von Nessi96:

Flüche sind da um sie zu brechen ;)

Der Fluch des dunklen Prinzen von B. E. Pfeiffer

Das Buch "Der Fluch des dunklen Prinzen" zog mein Interesse gleich wegen des schön gestalteten Covers auf sich. Der lilane Hintergrund mit den goldenen Verzierungen spiegelt für mich das Königliche wieder. Das angedeutete Funkeln hat für mich mit der lilanen Farbe etwas magisches an sich.

In dem Buch geht es um die Zwillinge Liam & Kieran, welche sich im Laufe der Geschichte um die Gunst der Prinzessin Celeste von Opal duellieren.
Beide versuchen diese zu beeindrucken aber nur einer kann gewinnen. Nebenbei ist Liam noch auf den Thron von Padum aus. Dieser steht aber Kieran zu, da Liam der verfluchte Prinz ist & ab dem 21. Geburtstag aus Padum verbannt werden soll, bevor er sich in einen Tyrann verwandelt, der vor nichts zurückschreckt um an die Krone zu kommen. Wäre das nicht schon genug, taucht mit Celeste eine weitere Bedrohung auf, welche alles vernichten könnte.

Die Handlung fand ich von Anfang an sehr interessant, auch wenn es etwas gewöhnungsbedürftig war, die Geschichte aus der Sicht des Mannes zu lesen.
Das Buch habe ich nicht mehr aus den Händen legen können.???? Es gibt einige lustige Aspekte, bei denen ich schmunzeln musste, wie z.B. Liam's Schatten oder die Charaktere selbst.
Man fiebert von Anfang an mit, für wen sich Celeste wohl entscheiden wird. Ich war da für Team Liam ♡ Sowohl Liam, als auch Kieran machen im Verlauf der Handlung eine starke Veränderung durch. Beide erkennen früher oder später was ihnen wirklich wichtig ist.
Liam ist der Typ Mann, für den bestimmt viele Frauenherzen schlagen, wie auch meins!
Während der ganzen Geschichte erlebt man ein Auf & Ab der Gefühle, vor allem bei der dramatischen Wende der Geschichte.
Das Buch kann ich nur empfehlen, man wird sicher nicht enttäuscht, im Gegenteil, ich war sehr begeistert ????

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Nessi96

Rezensionen von Laszlo Zoltan:

Emotionale Achterbahn

Rote Kreuze von Sasha Filipenko

Man möchte vergessen, was man nicht versteht. Egal, ob es sich dabei um die grausame systematische Struktur des Stalinismus oder die schicksalhaften Momente von Liebenden handelt. Es lohnt sich in hohem Maße, diesen Roman zu lesen, um nicht zu vergessen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Laszlo Zoltan

Rezensionen von Petra:

eine alte Geschichte

Die Dunkelheit der Drachen von S. A. Patrick

Klappentext
Ein Schwarm Drachen greift das berüchtigte Gefängnis Tiviscan an, um den Rattenfänger von Hameln zu vernichten. Skrupellos hatte er Menschenkinder und Drachenkinder mithilfe einer magischen Melodie entführt. Der gerade erst verurteilte Flötenschüler Flick nutzt den Tumult bei dem Angriff und flieht.

Mit sich trägt er ein dunkles Geheimnis: Nur er weiß, dass die erzürnten Drachen den Falschen getötet haben und der Rattenfänger weiter sein Unwesen treibt. Unterstützt von einer sprechenden Ratte und einem abgestürzten Drachengreif macht sich Flick auf eine gefährliche Reise, um dem Rattenfänger für immer das Handwerk zu legen.
Meinung
Die Geschichte vom Rattenfänger kennt glaube ich jeder. Aber was hier daraus wurde ist einfach unglaublich, spannend, verführerisch gut.
Endlich erfährt man mehr über die Kunst des Pfeifens und was danach geschah.
Die Figuren sind sehr detailliert und glaubhaft angelegt, als Leser kann man sich gut mit ihnen anfreunden. Ihre kleinen Fehler werden alle Leser an sich selber wieder finden vor allem für Kinder ist es verständlich dargestellt.
Der Pfeiferlehrling, seine Rattenfreundin und der Drachengreif werden ein tolles Gespann und erleben eine Menge Abenteuer die ihre Freundschaft noch vertieft, alles was für junge Leser wichtig ist.
Enttäuschend war dass das Buch mit einen Cliffhanger endet. Eindeutig warten noch mehr Abenteuer auf die drei von denen jeder der dieses Buch gelesen hat mehr lesen möchte.
Leider ist nirgendwo eine Erwähnung oder Ankündigung einer Fortsetzung zu finden.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra

Rezensionen von J.K.:

Wahrheit oder Gerücht?

Das Gerücht von Kara Lesley

Als Joanna unbedacht ein Gerücht weitererzählt, ahnt sie noch nicht, welche Folgen das ganze haben wird. Doch wie es mit Gerüchten nun mal so, entwickeln sie ein Eigenleben, dem man nur schwer entgegenwirken kann.

So ist es auch in Joannas Heimatstadt. Als das Gerücht aufkommt, unter ihnen würde eine Frau leben, die als zehnjährige ein anderes Kind ermordet hat, wird schnell eine Verdächtige gefunden.

Doch auch als sich herausstellt, dass diese Frau es definitiv nicht sein kann, lässt das Geheimnis Joanna nicht los und sie versucht, zusammen mit Micheal, dem Vater ihres Sohnes und Journalist von Beruf, mehr herauszufinden.

Ich fand den Anfang des Buches ziemlich gut gemacht, allerdings hat die Spannung meiner Meinung nach schnell wieder nachgelassen. Erst ca. ab Seite 300 war ich wieder so gefangen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Das Ende war dann wieder überraschend, aber am besten gelungen fand ich den Epilog.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, insbesondere die Beschreibung der Umgebung, die ich mir dadurch wirklich gut vorstellen konnte. Dagegeben bin ich mit sämtlichen Protagonisten des Buches nicht so richtig warm geworden. Irgendwie waren sie mir ein bisschen oberflächlich gestaltet und ich konnte mir kein genaues Bild von ihnen machen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von J.K.

Rezensionen von Amena25:

Zu viele Köche.....

Diabolic - Fatales Vergehen von Lisa Jackson; Nancy Bush; Rosalind Noonan



Als sich die Teenager Shiloh, Kat und Ruth aus Prairie Creek in Wyoming eines Nachts aus dem Haus schleichen, um an einem See nackt baden zu gehen, geschieht dies aus reiner Abenteuerlust und um dem Kleinstadtmief und der elterlichen Aufsicht für eine Weile zu entkommen. Selbst die Tatsache, dass in Prarie Creek vor Kurzem drei Mädchen verschwunden sind, kann sie nicht davon abhalten.

Doch das nächtliche Abenteuer wird zum Alptraum, da ihnen dort jemand auflauert und eine von ihnen sogar vergewaltigt wird.Zwar können alle drei dem Täter entkommen, doch ihr Leben hat sich für immer verändert. Während Shiloh und Ruth Prairie Creek verlassen, bleibt Kat, tritt in die Fußstapfen ihres Vaters und wird Detective.
Fünfzehn Jahre später kehrt Shiloh zu ihrer todkranken Mutter zurück, Ruth hat inzwischen eine psychologische Praxis eröffnet. Als plötzlich erneut ein junges Mädchen vermisst wird und die drei Frauen ein Foto in ihrem Briefkasten finden, das sie in jener Nacht vor 15 Jahren beim Baden zeigt, wissen sie, dass der Täter von damals immer noch sein Unwesen treibt und sie beschließen, sich zu wehren.
Der ,,Thriller" beginnt durchaus spannend, allerdings gleitet die Handlung schon bald ins Kitschige ab. Die Szenen, die aus der Perspektive des sexbesessenen Täters geschildert werden, wirken ziemlich abstoßend, bauen aber immerhin noch etwas Spannung auf. Im Verlauf findet jede der drei Frauen ihren Traum-Cowboy, was aber allzu vorhersehbar ist und in eher seichten und klischeebeladenen Szenen dargestellt wird. Erst am Ende kommt noch einmal etwas Spannung auf, da hat man aber eigentlich schon genug von den tollen, muskelbepackten Cowboys mit ihren stahlblauen Augen......
Sind für diesen Kitsch-Thriller wirklich drei Autorinnen nötig gewesen?

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Amena25

Rezensionen von Streiflicht:

Furioser Schlusspunkt

Der Schmerz bleibt von H.C. Scherf

Dieses Buch setzt einen furiosen Schlusspunkt unter die Romane mit den beiden Ermittlern Peter Liebig und Rita Momsen. Ich war erschüttert, als ich das Ende las, aber irgendwie hatte ich es auch schon geahnt...
Autor H.C. Scherf zeigt sich hier wieder von seiner besten Seite und lässt ein ganzes Arsenal an Grausamkeiten auf seine Leser los.

Die liebgewonnen Figuren müssen einiges erleiden und erdulden und so auch der Leser – auch wenn dieser das mit einem Schauern genießt.
Gut gefallen hat mir, dass der Täter seinen Herausforderern von der guten Seite sehr ebenbürtig ist. Er ist ihnen oft sogar einen Schritt voraus, weil er sich gottgleich empfindet und kaum an sich zweifelt – nur in schwachen Momenten, aber die können die Ermittler nicht nutzen. Das Duell der Giganten am Ende hat mich in seinen Bann gezogen, es war zugleich grausam und genial. Aber mehr kann ich hier leider nicht verraten.
Wer die Reihe mochte, wird dieses Buch mit einem lachenden und einem weinenden Auge lesen – erfreut, erneut ein so spannendes und packendes Buch lesen zu dürfen, traurig, weil es nun ein Ende hat mit dem Ermittlerpaar.
Aber der Autor sitzt nach seinen eigenen Worten bereits an seinem nächsten Roman, der sich wieder mit einem Serienmörder beschäftigen wird – wenn auch mit anderen Figuren auf der Seite der Guten. Man darf gespannt sein! Wenn das neue Werk so wird wie dieses Buch, wird sich sicherlich keiner beschweren können...

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Streiflicht

Rezensionen von Streiflicht:

Spannung und Exotik

Der Schmerz bleibt von H.C. Scherf

Da ich bereits den ersten La Reunion-Krimi von Sabine Strick so mochte, war ich natürlich umso neugieriger, wie dieses Buch ist. Das Buch ist ganz anders, aber genauso gut zu lesen! Ich hatte eine gute Lesezeit und bin nun wirklich gespannt, wie es in weiter in Teil 2 und 3 geht – auch wegen des fiesen Cliffhangers am Ende des Buchs.

Gut gefallen hat mir die Vermischung der Genres, die zu einem Lesegenuss führt. Hardcorekrimifans werden vielleicht nicht glücklich mit diesem Buch, alle anderen schon, denke ich. „Mörderisches Paradies“ bietet Spannung und gute Unterhaltung, neben Crime auch Sex und Liebe und dazu einen üppigen Schuss Exotik. Gerade das hat mir besonders gut gefallen. Der Großteil der Geschichten spielt in Indien und man erfährt neben dem eigentlichen Geschehen noch jede Menge Wissenswertes über das große und für uns oft so ferne Land. Dabei sind nicht nur die Stellung der Frau oder der Unberührbaren Thema, sondern genauso Drogen, Gewalt, Politik oder Geschäfte und das alles vor dem Hintergrund der indischen Kultur mit allen ihren Ausprägungen. Auch die verschiedenen Religionen und Weltanschauungen werden immer wieder in allen ihren Facetten dargestellt. Man merkt, dass die Autorin selbst viele der genannten Orte besucht hat. Das Erzählte, vor allem auch, wenn es um Örtlichkeiten oder Kulturen geht, wirkt authentisch und gut nachvollziehbar.
Gut gefallen hat mir auch die Unterteilung in einzelne Episoden, die sich herrlich als Leseabschnitte eignen. Die Episoden spielen in der Vergangenheit und werden umrahmt vom aktuellen Geschehen, das die Hauptfigur im Krankenhaus zeigt. Man fragt sich immer wieder, was passiert ist und wie es dazu kam, dass Dominique so schwer verletzt wurde...
Apropos Hauptfigur: Mit Dominique Demesey hat die Autorin einen wahren Helden geschaffen, der manchmal ein bisschen an James Bond erinnert. Da ich diesen Helden auch sehr mag, war das für mich natürlich perfekt. Auch wenn der gute Dominique natürlich auch seine Ecken und Kanten hat, ich mochte ihn sofort. Und seine Tochter, die quasi auch von Anfang an dabei ist, mochte ich genauso. Man erlebt mit, wie sie älter und erwachsen wird. Das mag ich sehr und bin nun gespannt, was weiter aus ihr geworden ist.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Streiflicht