Kunden em pfehlungen
Rezensionen von qq:
Tolles Abenteuer
Das Wolkenschiff von Hardy Vashti
Das Buch konnte bei uns auf ganzer Linie überzeugen und wurde an einem Wochenende ausgelesen.
Es geht um die beiden Zwillinge Arthur und Marie, die ihren Vater verlieren und dann auch ihr Elternhaus und somit eigentlich ihr gesamtes gewohntes Leben. Sie begeben sich auf ein Abenteuer um ihren Vater wieder zu finden.
Arthur und Marie sind schön dargestellte Protagonisten, die einem gleich ans Herz wachsen. Gut gelungen.
Mut und Zusammenhalt - das ist eigentlich die Key-Message in diesem Buch, verpackt in eine spannende Geschichte. Ich glaube, dass das Buch Buben und Mädchen gleichermaßen begeistern kann.
Von uns gibt es eine Empfehlung für dieses Buch - unterhaltsame Stunden sind garantiert.
Rezensionen von Streiflicht:
Sehr berührend
Was war. Was ist. Was zählt. von Lotti Latrous
Mal mit den Augen eines anderen Menschen die Welt sehen, Dinge erfahren, die er erlebt hat – das finde ich immer ganz besonders spannend und das alles und noch viel mehr bietet dieses Buch. Mir war Lotti Latrous bisher kein Begriff, aber das ist wirklich schade. Jeder sollte die Geschichte dieser unglaublich tollen und engagierten Schweizerin lesen.
Sie hat so viel zu geben – nicht nur den Menschen vor Ort in Afrika bei ihren Hilfsprojekten, sondern auch allen anderen. Sie zeigt, dass es manchmal ganz einfach ist, zu helfen, dass man gar nicht immer das ganz Große sehen oder tun muss – manchmal reichen auch kleine Gesten. Oft sind sie sogar wertvoller und hilfreicher als alles andere.
Mich hat dieses Buch sehr beeindruckt, weil Lotti Latrous so menschlich und sympathisch wirkt. Sie hat dieses Buch selbst geschrieben und gerade dadurch wirkt es vermutlich so authentisch. Man liest nicht von großen Heldentaten oder wunderbaren Ereignissen, sondern auch davon, wie sehr sie manchmal zweifelt, wie schlimm das Helfen sein kann und wie schwierig. Gleichzeitig spürt man aber auch in diesen Zeilen schon, welch große Kraft sie hat und welch einen starken Willen. Sie möchte helfen und die Welt ein bisschen besser machen – auch wenn es für sie persönlich nicht immer einfach ist und sie an ihre Grenzen kommt. Gerade die Passagen, als es um ihre eigene Mutter geht, fand ich sehr berührend und zum Teil auch traurig, aber immer auch schön.
Eine Frau voller Güte, Wärme und Weisheit, die hier erzählt, was in ihrem Leben war, was ist und was für sie zählt. Schöner kann man Mitmenschlichkeit und Engagement nicht beschreiben.
Rezensionen von Streiflicht:
Spannend mit Verwicklungen
Sennegrab von Jobst Schlennstedt
Bisher kannte ich Kriminalkommissar Jan Oldinghaus noch nicht, daher war ich umso neugieriger auf ihn und sein Ostwestfalen. Ich glaube, mir hätte das Buch noch besser gefallen, wenn ich die Vorgängerromane gekannt hätte und auch die Entwicklung von Jan hätte besser nachvollziehen können. So ging es aber auch recht gut und ich kam schnell ins Buch rein.
Ich konnte ihn nicht immer ganz verstehen, aber er tat mir oft auch leid, weil er nach seiner Auszeit so brutal wieder in den oft hässlichen Alltag geworfen wird. Er hat den Anschluss verpasst und kann manches nicht nachvollziehen, weil ihm Wissen fehlt. Erst nach und nach kommt er wieder an – bei sich, im Alltag und in seinem Beruf. Das alles hat der Autor gut beschrieben, sodass man mit Jan mitfühlt und stellenweise auch mitleidet.
Und dann gab es noch die ungeklärten Mordfälle, die das ganze Ermittlerteam belasteten. Das war ziemlich spannend erzählt und als Leser konnte man die Ermittlungen und oft kleinen Schritte miterleben, die irgendwann zum Durchbruch führen. Auf mich hat das Geschehen sehr authentisch und gut nachvollziehbar gewirkt. Das hat mir gefallen. An der einen oder anderen Stelle hat mir etwas Spannung gefehlt, aber der Showdown hatte es dann durchaus wieder in sich.
Insgesamt ein gut gelungenes Buch, das mich gut unterhalten hat und das ich gerne gelesen habe. Sollte es einen Nachfolger mit Jan und seinen Mitstreitern geben, wäre ich gerne wieder dabei, um zu erfahren, wie es weitergeht!
Rezensionen von Streiflicht:
Schön, aber etwas dünn
Wellenritt zum Geistesblitz von Nils Bäumer
Nachdem ich schon so einiges von den Badewannenbüchern gehört hatte und ein Fan von Badewanne und Buch – und das am liebsten in Kombination – bin, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Den Titel fand ich sehr vielversprechend, die Beschreibung auch. Leider war der Inhalt dann doch etwas dünn und hat mich nicht wirklich vom Hocker gerissen.
Die Ideen und Ansätze waren gut, aber auch nicht gerade neu. Außerdem war ich in deutlich weniger als einer Viertelstunde fertig, sodass ich mir noch mehr Input gewünscht hätte.
Die Aufmachung des Buches ist schön, aber ich hätte mir einerseits mehr Seiten, andererseits auch mehr Inhalt gewünscht. So war es mir zu dünn – optisch und inhaltlich. Schade, denn nun frage ich mich, ob auch die anderen Wannenbücher so wenig bieten. Gerade die Krimis hätten mich interessiert... Für mich eine nette Geschenkidee für Badefans, mehr aber auch nicht.
Rezensionen von Streiflicht:
Leider nicht mein Fall
Kohlenwäsche von Thomas Salzmann
Selten habe ich so um ein Buch gerungen wie bei diesem. Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen und da ist für mich klar, dass ich es zu Ende lese, egal, wie ich es mag oder nicht. Aber das fiel mir hier irre schwer, weil ich einfach nicht mit der Hauptfigur klar kam. Ich habe das Buch zur Seite gelegt, wieder neu angefangen, dann erneut Pause gemacht und wieder weitergelesen – immer in der Hoffnung, dass ich endlich ankomme.
Leider war das bis zuletzt nicht so, daher kann ich auch nicht mehr als zwei Punkte vergeben.
Der Fall als solcher war nicht schlecht und auch recht spannend, aber das kam bei mir nie so an, weil ich mich immer wieder so aufregen musste über die Hauptfigur. Frederike Stier ist stur, eigensinnig, krank und uneinsichtig und einfach so unglaublich, dass ich so einfach gar nicht mochte. Ich komme normalerweise gut zu Recht mit sperrigen Figuren, aber hier konnte ich einfach nichts für mich entdecken. Daher blieb mir auch der Rest des Buches fremd, egal was noch passierte. Stellenweise war es dann auch für mich spannend, insgesamt muss ich leider sagen: Dieses Buch ist nicht mein Fall.
Rezensionen von Streiflicht:
Figuren zum Leben erwecken
Kohlenwäsche von Thomas Salzmann
Das Thema Storytelling und das Schreiben von Texten gehören schon lange zu meinem Leben, auch beruflich. Daher war ich sehr neugierig auf dieses Buch, das im Untertitel beschreibt „Wie Figuren lebendig werden“. Der Autor schreibt nicht nur Fachbücher, sondern auch Romane – er ist also Fachmann in diesem Bereich.
Im vorliegenden Buch beschreibt er, wie man vielschichtige Charaktere gestalten kann, wie man Figuren erschafft, die Gefühle und Emotionen auslösen und Spannung erzeugt. Gleichzeitig geht es aber auch immer um die Geschichte, um die Dramaturgie, die den wichtigsten Schwerpunkt bildet. So werden Erzählungen lebendig und interessant, machen Lust am Lesen und Schauen, am Miterleben der Handlung.
Gut gefallen hat mir die Gliederung des Buches. Erst geht es darum, wie Charaktere überhaupt sein können. Welche Eigenschaften sie haben, was sie besonders macht und wie man diese Charaktere bestimmen kann. Im zweiten Teil geht es dann um die Facetten der Charaktere. Hier vertieft man das Wissen und die Details nochmal und wird konkret. Die vielen anschaulichen Beispiele helfen, das theoretische Wissen zu verdeutlichen.
Ein sehr interessantes Buch, das nochmal klar und deutlich veranschaulicht, wie man gute Geschichten schreiben kann. Klar sollte man auch ein bisschen begabt dazu sein, aber das richtige Handwerkszeug bietet dieses Buch auf jeden Fall! Gerade auch die Neuerungen in der zweiten Auflage haben mir sehr gut gefallen.
Rezensionen von Streiflicht:
So muss ein Histo sein!
Der Fluch von Cöln von Henning Isenberg
Dieses Buch ist rundum gelungen und hat alles, was das Herz eines Leser, der sich den historischen Romanen verschrieben hat, braucht. Es ist spannend, unterhaltsam, historisch gut recherchiert und bietet neben dem Einblick in das damaligen Leben auch ein bisschen Liebe und ganz viel Gefühl.
Gut gefallen hat mir, dass das Buch sehr authentisch und realistisch wirkte.
Es war für mich fast wie eine Zeitreise, ich konnte richtig abtauchen in die Vergangenheit. Gleichzeitig hat auch die Schreibweise des Autoren perfekt zum Geschehen gepasst. Die Figuren reden so wie damals und auch die Geschehnisse wirken plastisch und gut nachvollziehbar.
Auch das Ende hat mir gut gefallen und mich zufrieden zurückgelassen. Was will man mehr als das und gute Unterhaltung? Eine Fortsetzung!
Rezensionen von Streiflicht:
So macht Action Spaß!
Runter vom Sofa! von Manuela Macedonia
1000 mal schon haben wir uns etwas vorgenommen und schaffen es dann doch wieder nicht. Wir wollen so viel, scheitern daran immer wieder und sind dann auch noch frustriert. Warum nur? Weil man es oft verkehrt angeht und zuviel will. Wie es besser geht, zeigt die Neurowissenschaftlerin und Autorin Dr. Manueal Macedonia in diesem Buch.
Mit einfachen Tricks und Tipps, die auch noch Spaß machen, wird es plötzlich ganz leicht.
Dieses Buch ist nicht nur ein starker Helfer, den man selbst mitgestalten kann, sondern auch noch ein humorvolles, schönes Buch, das einen gut unterhält. In 365 Tagen bleibt man hiermit garantiert auf Trab! Dabei sind die Themen Sport, gesunde Ernährung, Glück und viele andere Thema. Immer gut fundiert und dargestellt, nie mit erhobenem Zeigefinger. Und mit vielen witzigen und schönen Illustrationen. So macht der Kampf gegen den inneren Schweinehund Spaß!
Rezensionen von BarbaraM:
Ein Loblied auf den Aal
Das Evangelium der Aale von Patrik Svensson
„Das Evangelium der Aale“ von Patrick Svensson ist im Januar 2020 im Carl Hanser Verlag erschienen und umfasst in der gebundenen Ausgabe 256 Seiten. Der Autor ist selbst an der schwedischen Küste aufgewachsen.
Die Geschichte des Aals ist eine alte und lange und die Tiere haben schon viele Menschen in ihren Bann gezogen – sei es Aristoteles, Sigmund Freud oder auch Günther Grass.
All dies und noch viel mehr wissenschaftliche Fakten erfährt man in diesem Buch: Geheimnisvolles, Unheimliches, Faszinierendes, Überraschendes. Die Erforschung des Aales ist vielfältig und bis zum heutigen Tag nicht ganz geklärt.
Der Autor ist vom Aal ebenso fasziniert und so baut er in seinem Buch einen Erzählstrang auf, der all dem Wissen gewidmet ist, dass er sich im Laufe der Zeit über den Aal angeeignet hat. Gegen Ende des Buches versucht er dann auch all dem gesammelten Wissen eine philosophische Deutung zu geben, was in meinen Augen jedoch etwas zu weit hergeholt ist. So ist es mir unter anderem nicht nachvollziehbar, wie der Zusammenhang zur Unsterblichkeit hergestellt werden kann.
Einen zweiten Erzählstrang widmet Patrick Svensson seinem Verhältnis zu seinem verstorbenen Vater, mit dem er oft Aale angeln gegangen ist. Er blickt auf die gemeinsamen Erlebnisse sehr liebevoll zurück.
Patrick Svensson gelingt es in seinem Roman den Leser durch seinen flüssigen, ruhigen und poetischen Schreibstil in den Bann zu ziehen. Er beschreibt den Aal aus ganz verschiedenen Perspektiven und das habe ich bisher bei keinem „Sachbuch“ so erlebt. Dies hat mich fasziniert und verdient in meinen Augen absolute Hochachtung. Die Faszination am Thema Aale von Patrick Svensson ist deutlich zu spüren und sprachlich ist dieses Buch ein wirklicher Genuss.
Bewundernswert finde ich es, wie es dem Autor gelungen ist, dass das Buch trotz seiner vielen wissenschaftlichen Fakten kein Sachbuch geworden ist, sondern ein Roman.
Fazit: Patrik Svensson hat mich in eine für mich absolut neue und interessante Welt blicken lassen. Dafür bedanke ich mich sehr. Seine Faszination hat sich jedoch auf mich nicht vollständig übertragen und streckenweise waren mir die Ausführungen zu lang, was ich auf mein persönliches Nicht-Verbundensein mit den Aalen zurückführe und auf die mir teilweise zu philosophischen Abhandlungen über den Aal.
Rezensionen von manu63:
Es geht weiter
Der Ring des Lombarden von Petra Schier
Der Ring des Lombarden ist der zweite Teil der Lombarden Reihe der Autorin Petra Schier.
Aleydis ist durch den Tod ihres Mannes zu einer jungen und sehr reichen Witwe geworden. Dies ruft nun Neider und Konkurrenten auf den Plan, die nicht nur ein Auge auf Aleydis werfen, sondern auch auf ihre Mündel und deren Mitgift.
Auch die Schattenwelt, die ihr Mann aufgebaut hat, hängt wie ein Schatten über Aleydis Leben. Wieder muss sie den Gewaltrichter Vinzenz van Cleve um Hilfe bitten.
Die Autorin hat eine lebendige Geschichte geschrieben mit Charakteren die in dieser Geschichte weiter an Tiefe gewinnen. Gerade das Verhältnis von Aleydis und Vinzenz bekommt eine neue Dynamik und die Wortgefechte sind wieder sehr lesenswert. Auch Alba, die Schwester von Vinzenz kommt immer wieder zu Wort und hat mich zum schmunzeln gebracht. Sieht sie doch mehr als Vinzenz und Aleydis zusammen. Die Geschichte selber, ist in sich geschlossen angelegt und kleinere Verweise auf die Vorgeschichte lassen das Geschehen verstehen. Ich rate jedoch dazu mit dem ersten Band Das Gold des Lombarden anzufangen um auch Details in den rechten Zusammenhang zu bringen. Der Schreibstil ist gut lesbar und die Umwelt der Protagonisten wird anschaulich beschrieben. Insgesamt ein Buch das ich mit Vergnügen gelesen habe und das mich nun neugierig auf den nächsten Band warten lässt.










