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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von thora01:

Toller Fantasyroman in einem historischen Setting

Snowdrop Manor: Tage unter Krähen von Regina Meißner

Inhalt/Klappentext:
Lausche dem Krächzen der Krähen, aber sieh ihnen nicht in die Augen. Denn was du dort erblickst, könnte dich in die Dunkelheit ziehen.
Ein schwerer Schicksalsschlag zerstört von einem Tag auf den anderen das Leben der zwanzigjährigen Lauren. Sie ist plötzlich auf sich allein gestellt – in einer Gesellschaft, in der Frauen es schwer haben, auf eigenen Beinen zu stehen.

Als ein Fremder auftaucht und sich als ihr Onkel ausgibt, ist sie zunächst misstrauisch. Aber Wesley Cunningham ist alles, was sie noch hat, also folgt sie ihm auf das Anwesen Snowdrop Manor. Doch in dem alten Herrenhaus ist nichts so, wie es scheint, und Lauren sieht sich bald Geheimnissen und Intrigen gegenüber, die ihr erneut den Boden unter den Füßen wegzureißen drohen. Und dann wäre da noch der charismatische Lord Beaufort, der mehr über Magie weiß, als sie sich jemals vorgestellt hat.
(Quelle: Sternensand Verlag)

Meine Meinung:
Sehr spannender und düsterer Roman. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist leicht zu lesen und an die Epoche in der die Geschichte spielt angelehnt. Für mich ist die Mischung dieses Buches etwas Besonderes. Die Autorin hat gekonnt History mit Fantasy vermengt. Ich wurde von diesem Werk sofort in den Bann gezogen. Die Protagonistin Lauren ist eindeutig mein Liebling. Sie ist sehr stark und beißt sich gekonnt durch. Ihr Leben wird durch ein Schicksalsschlag komplett verändert. Nichts ist mehr wie es war. Ich fand es toll wie Lauren sich den Begebenheiten gestellt hat und sich durch nichts und niemanden von ihrem Weg abbringen lässt. Wesley war mir von Beginn an eher suspekt und ich habe spekuliert welche Rolle er in der Geschichte hat. Er wirkt nicht sympathisch und bei manchen Szenen war ein leichtes Unwohlsein dabei. Sehr spannend fand ich auch die verschiedenen Szenen auf dem Gut Snowdrop Manor. Die Autorin hat das Umfeld indem die Geschichte spielt sehr detailiert und mit vielen Feinheiten geschrieben. Die Story ist von Beginn an sehr spannend und emotional berührend. Ich habe mit Lauren mitgelitten und das eine oder andere Tränchen verdrückt. Der Aufbau fand ich sehr gut. Ich fand es toll im ersten Drittel die Protagonisten besser kennen zu lernen. Das zweite und dritte Drittel wurde die Handlung sehr rasant vorangetrieben und immer mehr Fantasyelemente wurden der Geschichte hinzugefügt. Ich fand es toll wie die Autorin die Krähen in Szene gesetzt hat. Sie machen die Geschichte interessant und werten sie massiv auf. Der Abschluss war sehr brisant und konnte mich überraschen. Ich habe die gesamten Zusammenhänge erst ganz zum Schluss erkannt.

Mein Fazit:
Wundervolle Mischung aus History und Fantasy. Die Story ist düster und actiongeladen. Das Werk hat mich gefesselt und nicht mehr losgelassen. Ich habe mit Lauren mitgefiebert und dabei das ein oder andere Tränchen verdrückt.

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Rezensionen von goejos:

Ganz schön was los

Aufgetaut von David Safier

Hier tut sich pausenlos was:
Urga, die Steinzeitfrau, will es den Männern zeigen und geht auf die Mammutjagd. Ein Eissturm setzt ihr und einem Mammutjungen plötzlich ein Ende. In einem Eisblock eingefroren werden sie auf einem Kreuzfahrtschiff von einem gescheitertem Start-Up-Betreiber Felix, dessen Tochter Maya und dem Schiffskapitän entdeckt und geborgen.

Von da an wird die Geschichte turbulent. Es interessiert sich nämlich ein Großkonzern für das Überleben des Steinzeitmädchens. Das würde allerdings das Ende des Steinzeitmädchens bedeuten. Auf Maya, mit ihren 11 Jahren bereits Umweltfeministin, und Felix, auf der Suche nach der perfekten Glücks-App, kommen ungeahnte Verwicklungen zu. Gelingt es Ihnen, Maya vor den Interessen des Konzerns zu retten? Zu allem Überfluss gehört zu dem Konzern, der an Urga brennend interessiert ist, die Jugendliebe des geschiedenen Felix und der Kapitän verliebt sich in Urga.
Safier hat in seinen neuen Roman als allerhand hineingepackt und löst es in seiner bekannten, dieses Mal aber weniger humorvollen Art. Trotzdem, "Aufgetaut" wird nicht nur die Stammleser begeistern.

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Rezensionen von dorli:

Echo des Schweigens

Echo des Schweigens von Markus Thiele

Strafverteidiger Hannes Jansen ist nur noch zwei Stunden von seinem größten Karrieresprung entfernt - die Partnerschaft in seiner Kanzlei. Nur noch das Plädoyer. Der Freispruch seines Mandanten ist sicher; obwohl die Indizien gegen den Polizisten Maik Winkler, der den Senegalesen Abba Okeke in seiner Zelle ermordet haben soll, erdrückend sind, reichen sie für eine Verurteilung nicht aus.

In diesem Moment bringt Jansens Referendarin ihm ein weiteres Beweisstück und alles gerät ins Wanken…

Mit dieser Szene beginnt Markus Thiele seinen Roman „Echo des Schweigens“. Danach springt er einige Monate zurück und lässt den Leser an den Ereignissen teilhaben, die vor diesem Tag am Magdeburger Schwurgericht geschehen sind.

Neben den Fall Winkler gibt es drei weitere Handlungsstränge. So lernt Hannes die Ärztin Sophie Tauber kennen und lieben. Die aufkeimende Beziehung bekommt einen mächtigen Dämpfer, als die beiden feststellen, dass sie in dem Fall Winkler auf gegensätzlichen Seiten kämpfen, denn Sophie ist diejenige, die ein äußerst belastendes Gutachten vorgelegt hat.
Das ist nicht der einzige Grund, der Sophies Leben derzeit kopfstehen lässt. Ihre Mutter ist kürzlich verstorben und hat ihr unter anderem einen Brief ihres vor ihrer Geburt verschwundenen Vaters sowie einige Fotos hinterlassen, die Sophie zu einer Spurensuche animieren.
Außerdem gibt es noch einen historischen Part, der in den 1940er Jahren spielt und die Liebe zwischen dem Unternehmersohn Carl und der Jüdin Lea Rosenbaum zum Inhalt hat.

Der Roman beruht sowohl auf der zeitgenössischen wie auch auf der historischen Ebene auf wahren Begebenheiten. Die Ereignisse rund um den Fall des Sierra-Leoners Oury Jalloh, der am 7. Januar 2005 in einer Zelle des Polizeireviers Dessau-Roßlau aus bis heute nicht gänzlich geklärten Umständen ums Leben kam, spielen in der Handlung genauso eine Rolle, wie die nach wie vor unklaren Verflechtungen eines Wolfenbütteler Kräuterlikörherstellers mit dem NS-Regime.

Die Geschichte wird spannend erzählt und übt einen ungeheueren Sog aus. Stets ist man begierig darauf zu erfahren, wie es in den einzelnen Handlungssträngen weitergeht und ist gleichzeitig neugierig, wie am Ende alles zusammenpassen wird. Dass es gleich mehrere Zufälle sind, die die einzelnen Fäden schließlich zu einem Ganzen verknüpfen, hat mich dabei nicht gestört; manchmal schlägt das Schicksal eben seltsame Kapriolen.

Der Autor wirft im Verlauf der Handlung viele interessante Fragen auf. Besonders die Zwickmühle zwischen Gesetz und Moral hat mich beschäftigt. Wie schafft es ein Strafverteidiger, der von der Schuld seines Mandanten überzeugt ist, auf Freispruch zu plädieren? Wie kann er es mit seinem Gewissen vereinbaren, dass ein Mörder ungeschoren davonkommt? Ein Dilemma, das intensiv von den Protagonisten diskutiert wird.

„Echo des Schweigens“ hat mir sehr gut gefallen – ein tiefgründiger Roman, der kurzweilig erzählt wird und zum Nachdenken über Recht und Gerechtigkeit einlädt.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Mein erster Tskokos

Abgefackelt von Prof. Dr. Michael Tsokos

Dieser Thriller ist das erste Buch, das ich von Autor Michael Tsokos lese. Wie schon so oft, steige ich mitten in eine Reihe ein. Diesmal, scheinen mir doch einige Informationen der Vorgeschichte zu fehlen.

Worum geht’s?

Rechtsmediziner Paul Herzfeld leidet ebenso wie seine Verlobte an einer posttraumatischen Belastungsstörung und soll quasi zur „Erholung“ die Pathologenstelle im Krankenhaus Itzehoe übernehmen.

Herzfeld weiß zwar, dass sein Vorgänger verstorben ist, die Umstände verschweigt man ihm aber geflissentlich. Recht bald entdeckt er allerdings, dass in der Stadt nicht alles so ist, wie es scheint.

Seine Neugier und sein kriminalistischer Spürsinn sind geweckt. Abermals begibt er sich in akute Lebensgefahr.

Meine Meinung:

Man merkt deutlich, dass der Autor in seinem Brotberuf Rechtsmediziner ist. Die detailreichen Schilderungen der Obduktionen sind wohl nicht jedermanns Sache. Mich interessiert die Arbeit von Pathologen doch sehr. Das ist etwas, was man im echten Leben ja kaum zu sehen bekommt und daher hat man doch, gefördert von diversen Krimi-Serien des Fernsehens, eine bestimmte Vorstellung der Rechtsmediziner.
Was mich irritiert, ist das Verhalten des leitenden Kriminalbeamten. Er hat eine vorgefasste Meinung, wer der Täter sein kann und jeder, der ihm das Gegenteil beweist, wird zum persönlichen Todfeind, hier eben Herzfeld. Wo sind da die Dienstaufsichtsbehörde oder die Interne Revision, die normalerweise bei jeder Kleinigkeit aufmarschieren? Wie kann so jemand eine leitende Funktion innehaben?

Der Skandal, dem Paul Herzfeld auf die Spur kommt, enthält neben einiger Verschwörungstheorien, auch ein Körnchen Wahrheit. Wie sich der flächendeckende Ausbau von G5 auf die Menschen auswirken wird, ist ja noch nicht hinreichend erforscht.

Mit Herzfelds Privatleben hadere ich ein bisschen. Die kleine Familie lebt natürlich in einer großen Stresssituation, zumal die Leiche des Täters aus dem Vorgängerbuch noch nicht gefunden worden ist. Dennoch verstehe ich die Frauen nicht, wenn sie sich über die ständige Abwesenheit (sei es körperlich oder geistig) ihrer Polizistenmänner beklagen. Hey, Verbrecherjagd hat keine geregelten Arbeitszeiten. Vor allem, sie wissen ja, worauf sie sich einlassen, wenn sie mit einem Polizisten zusammen sind.


Der Cliffhanger in „Abgefackelt“ beweist, dass die Reihe noch nicht zu Ende ist und ein (?) weiterer Fall auf Paul Herzfeld wartet.

Fazit:

Ein stellenweise fesselnder Thriller, dem ich gerne 4 Sterne gebe.

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Rezensionen von skiaddict7:

Ruhig und intensiv

Was wir sind von Anna Hope

„Wir haben für euch gekämpft. Damit ihr alles erreichen könnt. Euch zuliebe haben wir die Welt verändert, und was habt ihr draus gemacht?“

Es ist 2004. Hannah, Lissa und Cate sind 29 und leben in einem Haus in London Fields. Sie genießen ihr Leben, leben in den Tag hinein, denken nicht an später.

„(...) Sie haben noch Zeit zu werden, wer sie später einmal sein wollen.“ Es folgt der Sprung zu 2010: die Situation hat sich grundlegend verändert. Hannah ist nun glücklich verheiratet und versucht verzweifelt, ein Kind zu bekommen, doch jeder Zyklus der künstlichen Befruchtung scheitert. Lissa ist deutlich weniger erfolgreich als Schauspielerin als sie sich ausgemalt hatte, spricht regelmäßig bei Castings vor und hält sich mit diversen Jobs über Wasser. Cate ist frisch verheiratet und Mutter eines Säuglings. Sie fühlt sich einsam, unverstanden, ängstlich und überfordert mit der neuen Situation. Auch mit dem Ehemann Sam ist es anders als sie es sich vorgestellt hatte, schließlich kannten sie sich erst relativ kurz. Die drei Freundinnen sind auseinander gewachsen. Sie treffen sich ab und zu, aber nicht jede kann sich auch für die andere freuen. Und jede der drei versucht, mit dem aktuellen Leben klarzukommen, das so ganz anders ist als in der früheren Vorstellung.

Anna Hope gelingt es mit einem ruhigen und deskriptiven Schreibstil, den Leser gut zu unterhalten. Die drei Protagonistinnen sind alle sehr unterschiedlich und auf ihre Weise interessant, so dass man sich als Leser wirklich in jede hineinfühlen kann. Im Buch selbst passiert eher wenig, was mich aber überhaupt nicht störte. Die Probleme sind alltäglich, es geht um das Erwachsen werden, um den Aufbau eines eigenen Lebens. Auch Feminismus bzw. Geschlechterrollen werden angesprochen, jedoch nur beiläufig. Ein ruhiger, aber intensiver Roman, den man auch als „Coming of Age“ Roman für Ende zwanzig/Anfang dreißig-jährige bezeichnen könnte.

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Rezensionen von April1985 :

Ein Mystery-Roman für junge Leser/innen ab 10 Jahren

Das Rätsel von Ainsley Castle von Holly-Jane Rahlens

Als ich das Buch auf Vorablesen-Junior entdeckt habe, musste ich mich einfach dafür bewerben. Die Losfee war mir hold und so durfte ich dieses unglaublich unterhaltsame Buch lesen.

Schauplatz der Geschichte ist Schottland. Es geht um Lizzy, die mit ihrem Vater und ihrer Stiefmutter im Hotel Ainsley Castle, nahe dem gleichnamigen, verlassenem "Spukschloss" aufwächst.

Lizzy's Leben wird alsbald durcheinander gewirbelt, als eine Reihe unerklärlicher Ereignisse passieren. Lizzy sucht Hilfe bei Mack, der im Hotel arbeitet und ein richtiger Computernerd ist. Gemeinsam versuchen Sie die übernatürlichen Phänomene aufzuklären und treffen dabei auf Betty, die Lizzy erschreckend ähnlich sieht. Doch was hat es mit Betty auf sich? Und steckt sie vielleicht hinter den unerklärlichen Dingen?

Die Geschichte hat mich sofort in ihrem Bann gezogen. Es beginnt nämlich auch gleich sehr spannend und mysteriös. Man wird sprichwörtlich ins Geschehen hineinkatapultiert. Dadurch, dass das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben ist, konnte ich mich zudem sehr gut in Lizzy hinein versetzen. Ihre freche, leicht aufmüpfige Art, macht Lizzy zu einem sehr ehrlichen und liebevollen Charakter, den man gerne begleitet. Aber auch Mack hat so eine charmante und hilfsbereite Art, dass man ihn einfach gerne haben muss. Ganz toll wird dargestellt wie sich die Freundschaft von Lizzy und Mack entwickelt und die ersten jugendlichen Schwärmerein und Eifersüchteleien finde ich einfach nur süß.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach gehalten und entspricht der Altersempfehlung "ab 10 Jahren". Ich persönlich würde aber eher das "ab" betonen, da die Handlung und vorallem deren Auflösung teilweise schon sehr komplex sind. Langeweile kommt beim Lesen auf keinen Fall auf!

Ich bin von der Idee voll überzeugt und das Buch konnte selbst mich als erwachsene Leserin überraschen. Ein bisschen fühlte ich mich an meine "5 Freunde"-Zeit erinnert.

Fazit:
Das Hotel von Ainsley Castle ist ein abenteuerliches Buch mit Mystery-Touch. Einige Passagen sind so richtig schön schaurig. Über allem steht der Freundschaftsgedanke und das Ziel etwas gemeinsam zu bewältigen und einander zu vertrauen. Von mir gibt es 4 Sternchen und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Lesehörnchen99:

Steinzeitfrau auf der Suche nach dem Glück

Aufgetaut von David Safier

Über dreiunddreißigtausend Jahre war Urga zusammen mit einem Baby-Mammut in einem Eisblock eingefroren, doch dank der Erderwärmung tauen sie wieder auf. Nach einem ersten Blick auf die moderne Menschheit würde die Steinzeitfrau am liebsten gleich wieder zurück ins Eis gehen. Aber Urga ist eine Kämpferin: Bevor sie aufgibt, will sie herausfinden, ob man in dieser höchst seltsamen Welt das Glück finden kann.

Ihre Irrfahrt führt sie von der Arktis über Indien bis nach Italien. Wird Urga das Geheimnis des Glücks finden? Für sich? Für das kleine Mammut?

Ich las schon einige Bücher von Safier, das letzte was Amelie und Max. Aber damit kann man es überhaupt nicht vergleichen.
Eher mit seinem Kuhbuch.
Ein lockerer Schreibstil, ganz witzig gemacht. Die aufgetaute Steinzeitfrau die so gar nicht weiß, wie ihr geschieht.
Tolle Idee, gut umgesetzt, großes Lesevergnügen. Mehr gibt es da eigentlich nicht zu sagen.
Mich hat es jedenfalls gut unterhalten und ich kann es gerne weiterempfehlen.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Colmar tut der Serie gut!

Elsässer Intrigen von Jean Jacques Laurent

Im fünften Band der Serie um Major Jules Gabin ist fast alles neu: Jules verlässt Rebenheim, zieht zu Joanna und arbeitet nun in der hübschen Kleinstadt Colmar. Wie schon in Rebenheim bei seinem Amtsantritt, wird er auch hier gleich zu einem Mord gerufen, zusammen mit seinem neuen Chef Capitaine Debré.

Dessen Stellvertreter Benoît fürchtet die neue Konkurrenz, aber mit Yvonne arbeitet Jules gut zusammen, was bei Joanna für Eifersucht sorgt. Der Mord scheint einfach zu lösen sein, doch Jules Bauchgefühl sagt etwas anderes. Als es dann bei einem Essen mit seinem Fast-Onkel, dem ehemalige Minister Eric, zu Komplikationen kommt, ist Jules bald auf der richtigen Spur - oder doch nicht?

Meine Wünsche, die ich nach dem vierten Band hatte, wurden erfüllt: alte Fälle werden weg gelassen und Jules hat sich klar (zumindest aktuell) für Joanna entschieden. Zwar tauchen auch altbekannte Rebenheimer wie Lino in Colmar auf und auch mit einigen anderen gibt es ein kurzes Wiedersehen, aber auf eine sehr angenehme Art und Weise. Dieser Einbezug hat mir sehr gut gefallen.

Der aktuelle Fall in Colmar ist total spannend. Es scheint eine undichte Stelle zu geben, die heraus zu finden nicht leicht ist. Auch ich schwankte wie Jules mit meiner Meinung hin und her.

"Elsässer Intrigen" ist fesselnd geschrieben und es lässt dem Leser keine Ruhe, bis der Band ausgelesen ist, in meinem Fall an einem Sonntagnachmittag!

Da ich bisher ja immer so ein bisschen zwischen den Bänken stand, was Jules Ermittlungen betraf, kann ich nun sagen, dass jetzt alle Schwächen ausgeräumt sind und ich mich total auf weitere Fälle freue.

Fazit: Spannend bis zum Schluss!
4 Punkte.

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Rezensionen von Petra:

beeindruckend

Ich bleibe hier von Marco Balzano

Mich hat das Buch beeindruckt.
Die Figur der Trina war genauso wie man gern sein möchte. Stark , kann Schwäche zeigen, weiß für sich was richtig und falsch ist. Die anderen Personen bilden einen perfekten Hintergrund ab, sie sind eigenständig, sind besonders und mit Trina eine Einheit so das man das Geschehen, was heute ein Schauspiel für Touristen und Historiker ist versteht.

Eher zurückhaltend beschreibt der Autor das harte und karge Leben der Bergbauern in Tirol, ein Leben zwischen faschischtischten Regierungen, ein Leben das für andere unwichtig ist, wenn der Staat Interessen durchsetzen will. Er schreibt über einen Kampf der von Anfang an verloren ist, aber der Kampf ist wichtig, damit die Menschen nicht ihre Menschlichkeit verlieren und zu geistlosen Geschöpfen verkommen.
Die Stille wo es eigentlich laut sein soll, die Ruhe anstelle von Aufregung, die Verzweifflung alles das macht das Buch eindringlich.

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Rezensionen von Lesehörnchen99:

Spannender Abenteuerroman

Das Rätsel von Ainsley Castle von Holly-Jane Rahlens


Lizzy wohnt seit Neuestem mit ihrem Vater und dessen neuer Frau an der schottischen Küste im Hotel Ainsley Castle. Die neue Situation behagt Lizzy ganz und gar nicht, denn ihre Stiefmutter ist ein echter Drachen. Außerdem hat Lizzy immer öfter das Gefühl, als hätte sie Erinnerungslücken oder seltsame Schwindelanfälle.

Dann erhält sie auf einmal unheimliche E-Mails: Jemand scheint ganz genau zu wissen, wie es Lizzy geht, was sie tut und – was sie denkt! Wer ist diese Person? Als dann noch plötzlich ein Mädchen namens Betty auftaucht, die Lizzy bis aufs Haar gleicht, ist klar, dass irgendetwas ganz und gar nicht normal ist. Gemeinsam mit ihrem neuen Freund Mack versuchen die Mädchen, hinter das Rätsel von Ainsley Castle zu kommen.

Ich las von der Autorin bisher ihre Blätterrauschen Bücher und muss sagen, sie ist speziell. Aber ich liebe ihren Schreibstil und ihre Ideen.
Auch diese Geschichte war spannend und voller Abenteuer. Vielleicht ist das angegeben Alter ein wenig früh, ich würde es ersr ab zwölf zum Lesen geben, aber dann kann es ein richtig tolles Buch sein, wenn man sich darauf einlässt.
Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen.

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