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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R:

fantasiereich, rasant und spannend

Akhmal von Helen Hero

Klappentext:

Ein Mensch, ein Bastard und ein Akhmal. Können sie den Krieg zwischen den Arten aufhalten? Malina muss gemeinsam mit ihrem Bruder Kalev regieren. Der schürt jedoch den Krieg zwischen den Menschen und den katzenhaften Akhmal, denn so will er zum größten Herrscher aller Zeit aufsteigen.

Der Gesandte der Akhmal kommt unerwartet in die Hauptstadt. Er erhofft Hilfe gegen eine heimtückische Krankheit der Akhmal, doch Kalev hat andere Pläne. Malina muss sich für eine Seite entscheiden. Sie rettet sein Leben und stellt sich damit offen gegen ihren Bruder. Kalev nutzt die Gelegenheit, sie in den Kerker werfen zu lassen. Ein Akhmalbastard ist durch Malinas Schuld ebenfalls dort gefangen, und ausgerechnet er ist ihre einzige Hoffnung auf Rettung.

Cover:

Das Cover macht neugierig und ist durch die eindringenden und herausstechenden Augen ein richtiger Eyecatcher. Man erkennt eine junge Frau, die man aber nur von hinten sieht. Sehr markant sind ihre langen rötlich schimmernden Haare. Der zweite Blickpunkt des Covers ist das bläuliche Gesicht mit den stechend gelben Augen eines fantastischen Wesens, welches den Leser regelrecht anstarrt.

Meinung:

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Beschreibungen sind recht gut gelungen und man wird in eine fantastische Welt mit fremden Wesen entführt. Die Akhmal sind eine Art Katzenwesen und auch Menschen und Mischwesen spielen hier eine Rolle.

Man kommt sehr gut in die Geschichte und die Handlungen hinein, jedoch geht es an einigen Stellen etwas zu rasant zu, so dass man nicht immer ganz folgen kannuni man sich ab und an noch etwas deteillierte Beschreibungen und auch etwas mehr Emotionen gewünscht hätte.

Die Welt und die Wesen sind sehr fantastisch erdacht und ausgearbeitet und auch die Idee dahinter ist wirklich sehr toll. Man wird in eine ganz besondere Welt entführt. Die Beschreibungen sind sehr schön und die Story ist sehr fesselnd, ereignisreich und spannend. Auch die Charaktere finde ich sehr gut ausgearbeitet und diese haben mir zum Großteil gefallen, natürlich gibt es auch hin und wieder Charaktere, die einem nicht sympathisch sind, aber dies ist auch durchaus so gewollt.

Die Gliederung des Buches hat mir sehr gut gefallen. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und auch die Überschriften sind kurz und passend. Toll fand ich auch die kleinen Illustrationen, vor allem zu Beginn eines jeden Kapitels.

Die Geschichte gliedert sich in drei verschiedene Handlungsstränge, die der Akhmal, der Menschen und der Bastarde. So lernt man die drei Protagonisten zunächst näher kennen und kann sich sehr gut in diese und deren Handlungen und Emotionen hineinversetzen. Der Wechsel der verschiedenen Perspektiven bringt zusätzliche Spannung mit sich und bringt einen mehr in das Geschehen hinein, da man Direkt etwas über den jeweiligen Protagonisten erfährt und aus seiner Sicht, die Handlungen erlebt. Diese Perspektivwechsel haben mir sehr gut gefallen, auch wenn diese meist zu Beginn etwas irritieren, so bekommt man doch nach und nach immer mehr Informationen und es fügt sich nach und nach immer mehr zusammen. An einigen Stellen ging es sehr rasant und spannend zur Sache und mir manchmal auch etwas zu schnell, was man hätte etwas genauer ausarbeiten können, aber dies ist durchaus Geschmacksache.

Im Großen und Ganzen hat es mir sehr gut gefallen und mich gut unterhalten. Die Geschichte war sehr spannend und ich bin sehr auf die Fortsetzung gespannt. Die Welt , die Wesen und die Idee, die dahinter steckt, hat mir sehr gut gefallen und daher bin ich sehr auf die nächsten Bände gespannt und hoffe, dass ich nicht allzu lange auf diese warten muss.

Inhaltlich möchte ich eigentlich nicht allzu viel verraten, sondern lasst euch einfach selbst in diese fantastische Welt entführen.

Fazit:

Eine fantastische Welt, außergewöhnliche Wesen und eine spannende und rasante Geschichte bieten eine tolles Lesevergnügen....

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Rezensionen von KimVi:

Spannungsgeladener Roman, der durch überraschende Wendungen überzeugt

Das Gerücht von Kara Lesley

Joanna zieht mit ihrem kleinen Sohn Alfie von London zurück in ihren idyllischen Heimatort. Da ihre Mutter dort lebt, kann Alfie seine Großmutter oft sehen und Joanna braucht kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn sie in dem kleinen Maklerbüro, in dem sie eine Halbtagsstelle ergattern konnte, mal etwas länger arbeiten muss.

Als Joanna Alfie morgens zur Schule bringt, hört sie, dass Sally McGowan, die als Zehnjährige einen jüngeren Spielkameraden umbrachte, mittlerweile unter neuem Namen im Ort leben soll. Der Fall schlug vor Jahrzehnten hohe Wellen und erhitzt noch immer die Gemüter. In einem unbedachten Moment erzählt Joanna das Gehörte in ihrem Buchclub weiter. Sie ahnt nicht, welche Ausmaße das Gerücht annimmt und in welche Gefahr sie dadurch gerät....

Der überwiegende Teil dieses Romans wird in der Ich-Perspektive, aus der Sicht der Hauptprotagonistin Joanna, geschildert. Dadurch erhält man einen guten Einblick in Joannas Leben und ihren Versuch, in ihrem ehemaligen Heimatort wieder Anschluss zu finden und Alfie so eine unbeschwerte Kindheit zu ermöglichen. Die Charaktere wirken äußerst lebendig. Man kann ihre Handlungen, Gefühle und Gedanken glaubhaft nachvollziehen. Deshalb kann man sich ganz auf Joannas Schilderungen einlassen.

Zunächst erscheint alles ziemlich idyllisch und wenig spektakulär. Eine ganz normale Kleinstadt, in der man ruhig und unbesorgt leben kann. Doch leider ändern Klatsch und Tratsch daran schnell etwas, denn als Joanna in ihrem Buchclub weitergibt, was sie auf dem Schulhof aufgeschnappt hat, nimmt das Gerücht ungeahnte Ausmaße an. Es wird spekuliert, wer die damalige Kindermörderin sein könnte und schon bald kommt es nicht nur zu Verdächtigungen, sondern auch zu Übergriffen auf die mutmaßliche Sally McGowan. Joanna wird schnell klar, dass sie selbst nicht ganz unschuldig daran ist, dass das Gerücht sich verbreitet und ungeahnte Ausmaße annimmt. Und irgendjemand scheint genau zu wissen, dass Joanna etwas mit der Verbreitung des Gerüchts zu tun hat. Durch die verwendete Ich-Perspektive erlebt man hautnah mit, wie Joanna langsam in Panik verfällt. Genau wie sie selbst, weiß man schon bald nicht mehr, was man glauben soll und welche Konsequenzen das Gerücht nach sich ziehen wird. Dadurch schleicht sich eine angespannte Atmosphäre zwischen die Zeilen, die dafür sorgt, dass man in den Sog der Ereignisse gerät. Man folgt bereitwillig den Spuren, die die Autorin ausgelegt hat, um festzustellen, dass es doch anders sein könnte. Deshalb ist man hin- und hergerissen und wird durch einige Wendungen überrascht. Zum Ende hin spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu, sodass man das Buch erst aus der Hand legen kann, wenn man am Ende angekommen ist.

Ein spannungsgeladener Roman, der durch überraschende Wendungen punktet und zeigt, was ein unbedacht ausgesprochener Satz bewirken kann.

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Rezensionen von Gluecksklee:

Spannend und nervenaufreibend

Das Gerücht von Kara Lesley

Handlung
Die britische Autorin Lesley Kara erzählt in „Das Gerücht“ die Geschichte der alleinerziehenden Joanna, die eigentlich durch eine eher unüberlegte Äußerung dafür sorgt, dass in dem kleinen Ort, in dem sie lebt, ein Gerücht weiterverbreitet wird: Ein Gerücht über eine Mörderin, die sich angeblich in dem kleinen Ort niedergelassen hat, um dort einen Neuanfang zu wagen.

Dabei ahnt Joanna in dem Moment, in dem die Worte ihre Lippen verlassen, noch nicht, welche Kette von Ereignissen sie damit in Gang setzen wird.
Meine Meinung
Ich bin ein großer Fan des Romans „Girl on the train“ von Paula Hawkins. Und auf manche Weise hat mich „Das Gerücht“ beim Lesen an diesen Roman erinnert. Nicht so sehr vom Inhalt, da gibt es eigentlich keine Parallelen, aber das Gefühl beim Lesen war für mich sehr ähnlich, was ein absolutes Kompliment an die Autorin ist. Da ist zum einen Joanna, die sich sehr darum bemüht, ihrem kleinen Sohn ein schönes Leben zu bieten, auch wenn sie dafür persönlich zurückstecken muss. Da sind Momente, in denen Joanna kurz vor der Verzweiflung steht, weil sie sich zum einen schuldig fühlt, weil sie das Gerücht weiterverbreitet hat, und es schwingt ein Gefühl von Bedrohung mit in den Ereignissen, die sich nach und nach entfalten. Und da ist die Geschichte rund um die Mörderin, die sich angeblich in dem kleinen Örtchen niedergelassen hat. Ist an der Geschichte etwas Wahres dran, ist es eben nur ein Gerücht, dass so weit entfernt von der Wahrheit ist, wie es nur sein kann – und welche Auswirkungen hat dieses Gerücht auf Joannas Leben?
Diese Frage und mehr hat mich bis zur letzten Seite in Atem gehalten. Von mir erhält „Das Gerücht“ fünf Sterne und eine definitive Leseempfehlung – nicht nur für Fans von Paula Hawkins.

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Rezensionen von C. P.:

Macht euch auf weitere Charaktere und Überraschungen gefasst

Das Erbe der Macht - Band 23: Engelsfall von Andreas Suchanek

Mit Band 23 nähern wir uns so langsam dem Ende der zweiten Staffel, aber noch immer scheint keine Lösung in Sicht, wie der ungemein starke Gegner der Licht- und Schattenmagier besiegt werden könnte. Die Gruppe um Leonardo und die im ewigen Bernstein gefangene Archivarin macht eine spannende Entdeckung, während Jen von ihrer Vergangenheit eingeholt wird und Alex und Kevin alles daran setzen, ihre Freundin vor dem Tod zu bewahren.

Der Autor hat es sich tatsächlich nicht nehmen lassen, neue Charaktere und Artefakte mit in die Serie aufzunehmen, welche man diesmal kennenlernt. Welche Rolle sie eventuell im Kampf gegen Merlin einnehmen könnten bleibt zunächst unklar, bis mal wieder ein überraschender Aha-Moment kommt, auf den ich gar nicht weiter eingehen will. Es werden hier und da Details eingestreut, von denen ich mal wieder nur rätseln konnte, welche Bedeutung sie für das Ende des Zyklus einnehmen könnten oder ob sie vielleicht schon einleitend für den kommenden Zyklus sind. Andreas Suchanek lässt sich einfach nicht in seine Karten schauen, was er plant. So ist dieser Teil voller Abenteuer, Rätsel, neuer Charaktere und natürlich auch Überraschungen. Und auch die tragische Bedeutung des Titels "Engelsfall" wird zum Ende hin nur allzu deutlich. Natürlich bleiben auch diesmal wieder offene Fragen zurück, um die Sache spannend zu halten. Ein sehr unterhaltsamer Band mit zwei Haupterzählsträngen, die für so einige Überraschungen sorgen.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Ein unenschlossenen "Jein"

Carla Chamäleon: Oh Schreck, ich bin weg!; . von Franziska Gehm

Carla weiß es jetzt schon, das neue Schuljahr wird eine volle Katastrophe. Ihre beste und einzige Freundin ist weggezogen und neben ihr sitzt jetzt Jole, der ständig unwitzige Witze erzählt und auch sonst nervt. Dann geschieht etwas wirklich Unheimliches: Carla verschmilzt in unangenehmen Situationen mit ihrer Umwelt, wird fast unsichtbar.

Echt spooky!

Die Grundidee gefällt mir sehr gut und das Buch hat auch viele witzige Szenen und eine gewisse Grundspannung. Allerdings zieht es sich anfangs ganz schön und neben der Grundhandlung fand ich den Rahmen so gar nicht verknüpft mit der Geschichte. Carlas Eltern sind völlig abgedreht, der Vater als Möchte-Gern-Musiker und die Mutter bringt als Tierpflegerin ständig Tiere mit nach Hause und verkleidet sich dazu passend, die große Schwester führt ein Leben in ihrem Zimmer - es gibt überhaupt kein Familienleben, niemand interessiert sich für Carla und die Szenen über die Restfamilie stehen seltsam isoliert neben der Handlung.


Was mich dann aber wirklich verärgert hat, war das plötzliche Ende des Buches. Es wird dann nämlich tatsächlich interessant und dann...hört das Buch einfach auf und man kann ein wenig in die Leseprobe für Band 2 hineinlesen. Es wird bis auf einen Strang nichts aufgelöst. Argh! Neugierig machen auf einen Folgeband schön und gut, aber das war mir zu viel.

Insofern ein unentschiedenes Jein zu Carla Chamäleon.

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Rezensionen von C. P.:

Mit Desinteresse ins Abenteuer?

Die Silbermeer-Saga (Band 1) - Der König der Krähen von Katharina Hartwell

Die Kaltwochen sind eine fürchterliche Zeit für die Bewohner des kleinen Fischerdorfes Colm. Das Wetter wird noch unwirtlicher, als es sonst schon ist und die Schwärme des Colminfisches bleiben aus, Quelle des gefragten Wirkstoffs Colmin, für dessen aufwendige Gewinnung das Dorf bekannt ist. Schlimmer jedoch als all das ist, dass jedes Jahr zu dieser Zeit ein Kind verschwindet.

Das Meer hole sie sich, sagt man. Der Krähenkönig entführt sie zu sich, wird gemunkelt. Als Eddas jüngerer Bruder verschwindet und sie nur noch eine schwarze Feder vorfindet, fasst Edda den Entschluss, ihren Bruder zu finden - und macht sich auf in ein gefährliches Abenteuer zwischen den Inseln des Silbermeeres.
Das Buch macht es mir nicht leicht, eine Bewertung zu schreiben. Es gibt Gutes über das Buch zusagen, aber eben auch das ein oder andere, was mich an dem Buch gestört hat. Sehr schön ist ohne Zweifel die Idee, welche hinter dieser Saga steckt. Die im Buch abgedruckte Karte der Inselwelt im Silbermeer ist zauberhaft gestaltet und lässt bereits zu Beginn erahnen, dass Edda so einige abwechslungsreiche Abenteuer bevorstehen. Zudem kann die Autorin Szenen so beschreiben, dass ich sie mir beim Lesen wunderbar bildlich vorstellen kann. An ebendieser Stelle liegt aber auch ein Schwachpunkt: Die Autorin wiederholt sich vor allem zu Beginn zu sehr darin, die Düsternis und Beklemmung des Ortes Colm zu beschreiben. Ewig lange erlebt man Eddas Alltag, die Ablehnung diverser Dorfbewohner gegen sie und ihren Bruder, die als Ziehkinder bei Fischer Rubin leben. Ein Beispiel von Tristess und Ungerechtigkeit jagt das nächste, obwohl man als Leser doch bereits zu Beginn schon weiß, dass Edda das Dorf verlassen wird. Das gestaltet den Anfang ziemlich zäh und ich musste mich wirklich eher durchquälen, als dass ich Spaß daran hatte. Die Abenteuer im Mittelteil waren ebenfalls sehr in die Länge gezogen und konnten mich wenig überzeugen. Erst im letzten Abschnitt wurde die Erzählung endlich interessant, es kamen weitere Details der Welt hinzu sowie Charaktere, die das Ganze angenehm bereicherten. Leider muss ich sagen, dass man von all der Magie, die hier und da erwähnt wird, kaum interessante Details erfährt. Was unter anderem daran liegt, dass Edda kaum relevante Fragen stellt, obwohl sie genügend Zeit dazu hätte. Mal ehrlich: Als junges Mädchen hätte ich den anderen Löcher in den Bauch gefragt über die fremde Welt, welche ich bereisen will. Aber Edda? Nichts. Ebenfalls blieben die magischen Wesen stark hinter meinen Erwartungen zurück. Die wiederholt erwähnten gefährlichen Wassermänner sieht man höchstens mal von weitem und der titelgebende König der Krähen kommt überhaupt nicht vor.
So schön die Idee auch ist, sie kränkelt an einer zähen Handlung, welche die Spannung viel zu sehr strapaziert sowie einer sich vor allem zu Beginn zu oft vorkommenden Wiederholung von Beschreibungen. Und Edda selbst blieb mir als Hauptcharakter zu blass, sie kam nie wirklich aus sich heraus, hatte kaum Interesse an ihrer Umwelt und blieb für mich einfach langweilig. Mehr Neugier und Emotionen, eine straffere Handlung und etwas mehr märchenhafte Atmosphäre hätten das Buch für mich deutlich unterhaltsamer gemacht.

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Rezensionen von Claudia R:

gelungener Auftakt für Holly

Holly Himmelblau - Unmagische Freundin gesucht (Teil 1),2 Audio-CD von Antje Szillat

Klappentext:

Hexe Holly Himmelblau lebt mit ihrer Familie im magischen Nachtschatten-Wald und ist alles andere als normal. Jeden Tag verwunschene Prinzessinnen und empfindliche Feen, puh! Holly wünscht sich einfach eine normale beste Freundin. Was für ein Glück, dass sich eines Tages Isa mit ihrem Esel Elvis im zauberhaften Wald verirrt.

Sie ist absolut unmagisch und beim Anblick eines Zweihorns gerät sie total aus dem Häuschen. Aber Menschen sind im Nachtschatten-Wald verboten und nicht mal Kralle, Hollys magisches Chamäleon, darf von Isa wissen. Schon bald stellt ein gar nicht mal so unmagisches Abenteuer die neue Freundschaft auf die Probe...
Ungekürzte szenische Lesung mit Musik mit Annette Frier
2 CDs | ca. 2 h 15 min

Cover:

Das Cover ist einfach wunderschön, bunt und farbenfroh gestaltet. Man erkennt Holly Himmelblau mittig auf dem Cover und neben ihr, ihr Chamäleon Kralle. Auch der Hintergrund und die weiteren sehr niedlichen Details runden das Cover sehr gut ab und machen es fantastisch und wunderschön, so dass die Neugier auf das Hörbuch geweckt wird.

Meinung:

Der Erzählstil und vor allem auch die Erzählstimme ist einfach fantastisch. Die Autorin Antje Szylla entführt den Leser in eine fantastische Welt und Geschichte, die sehr liebevoll und bildlich beschrieben wird. man kann sich die Ereignisse und Geschehnisse lebhaft vorstellen und so kommt man sehr gut in die Geschichte und das Geschehen hinein.

Annette Frier als Erzählerin schafft es den Zuhörer zu fesseln und zu begeistern. Ihre Stimme ist zudem sehr angenehm und man hört ihr sehr gern und gespannt zu. Sie schafft es die Geschichte und Erlebnisse zum Leben zu erwecken, so dass man sich mittendrin fühlt, so als wäre man dabei.

Holly lebt mit ihrem Chamäleon Kralle im Nachtschattenwald und hat schon sehr viel erlebt, daher hat sie auch die Nase voll vom Hexenkram und möchte am liebsten eine normale unmagische Freundin. Als sie auf Isa und den Esel Elvis trifft, welche sich in den Nachtschattenwald verirrt haben, scheint ihr Wunsch in Erfüllung zu gehen, doch leider sind hier Menschen nicht gestattet.

Zu viel möchte ich jedoch nicht verraten, da ich sonst zu viel vorweg nehmen würde. Denn die Geschichte ist wirklich empfehlenswert.

Die Charaktere sind wundervoll gestaltet und sehr sympathisch. Vor allem Holly und Kralle, aber auch Isa und Elvis haben mir sehr gut gefallen. Sie sind einfach liebenswert und ich möchte noch sehr gern, sehr viel mehr über sie erfahren. Die Geschichte ist spannend und auch humorvoll aufgebaut. Sehr lustig sind dabei auch Hollys magische Niesanfälle, die für einige Lacher sorgen.

Eine tolle und niedliche Geschichte und ein wirklich gelungener Auftakt, zu einer neuen Reihe, von der ich gern mehr hören und lesen würde. Ich bin schon sehr auf die nächsten Bände gespannt.

Fazit:

Hollys Geschichte ist toll erzählt, spannend, humorvoll und fesselnd, so dass man gern mehr Abenteuer von ihr lesen und hören möchte...

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Rezensionen von B?cherwald13:

Absolut stimmig

Bloom - Die Apokalypse beginnt in deinem Garten von Kenneth Oppel

Plotentwicklung: 5 von 5
Schreibstil: 4 von 5
Charaktere: 5 von 5
Unterhaltung: 5 von 5
Atmosphäre: 5 von 5
Logik: 5 von 5
Gesamtbewertung in Punkten: 4,8 von 5

Bei diesem Buch hat für mich einfach alles gestimmt. Die Idee mit dem schwarzen Gras finde ich einfach genial. Und die Umsetzung ist mindestend genauso genial.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, sodass ich sehr schnell in die Geschichte gefunden habe. Unsere Protagonist*innen Anaya, Seth und Petra hab ich schnell in mein Herz geschlossen und ich mochte die Entwicklung ihrer Freundschaft.

Die Entwicklung der Geschichte ist relativ rasch und dadurch gibt es keine Längen und ist durchgehend spannend.

Also insgesamt für mich ein absolutes Lesevergnügen. Ich freu mich schon sehr auf Band 2, obwohl ich vorher eigentlich gehofft hatte, mal einen Einzelband zu haben. Aber dafür hab ich noch Zeit in der Geschichte vor mir ;)

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Rezensionen von Claudia R:

Trotzphasen leichter bewältigen

Die kleine Motzkuh von Annette Langen; Imke Sönnichsen

Klappentext:

ACHTUNG: Motzkuh im Anflug! Und wo sie landet, bricht schlechte Laune aus. Doch mit der hier gezeigten Methode lassen sich die Motz- und Trotzanfälle der Zwei- bis Vierjährigen positiv umlenken - sie wirkt aber auch bei den Großen!
Seit mittlerweile 15 Jahren tobt die kleine Motzkuh durch die Kinderzimmer - mit anhaltendem Erfolg.

Das familienerprobte Buchkonzept ist in vielen Kindergruppen und Familien nicht mehr wegzudenken. Denn in null Komma nix vertreibt die kleine Motzkuh die schlechte Laune.
Das Bilderbuch für die ganze Familie, mit Motzkuh-Spielfigur, einem Mitmach-Lied und weiterführenden Elterntipps.

Cover:

Das Cover zeigt zwei Kinder, einen Mädchen und einen Jungen, dabei handelt es sich um Josefine und Justus. Josefine hält ihren kleineren Bruder fest und dieser scheint schon etwas trotzig zu sein. Im Hintergrund erkennt man eine Haus und Garten. Der Hintergrund wurde auch sehr schön gestaltet. Und dann ist das noch eine kleine grüne Kuh, die im hohen Bogen durch die Gegend fliegt. Diese hebt sich deutlich hervor, da sich hinter einem Plastikfenster eine Stoffkuh verborgt, die man als Fingerpuppe verwenden kann.

Meinung:

Der Schreibstil ist altersentsprechend gewählt. In kurzen Sätzen wird die Geschichte erklärt und beschrieben und so das Motzen und trotzig sein der Kinder spielerisch erläutert und eine wirklich richtig süße Lösung gefunden.

Die Schriftgröße ist sehr gut gewählt, so dass es sich sehr gut zum Vorlesen eignet und man sich dabei die tollen Illustrationen und wunderschönen Bilder gemeinsam anschauen kann.

Die Geschichte ist sehr niedlich aufgebaut und sorgt für einige Lacher und arbeitet mit dieser kleinen Motzkuh, die eigentlich jedes Kind kennt und so auf eine spielerische Weise vertrieben wird.

Toll fand ich dabei auch, dass dem Buch eine kleine Stoffmotzkuh beiliegt, die man als Handpuppe verwenden kann und so etwas plastisches hat um den Kindern ihren Trotz und motzige Phase darzustellen und auszutreiben und mit ihnen dies auf eine kreative und liebe Art und Weise zu tun. Die Motzkuh sorgt für viel Aufklärung und ist sehr niedlich erklärt. Toll fand ich auch das Motzkuhlied gleich zu Beginn und auch die Erklärung für Eltern ganz am Ende des Buches.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Eine sehr gut Idee und auch sehr schön umgesetzt. Die Illustrationen sind wunderschön und sehr passend und die Stoffmotzkuh ein wundervolles Extra.

Fazit:

Eine niedliche Geschichte, um besser durch Trotzphasen zu kommen... mit einer niedlichen Stoffmotzkuh ...

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Rezensionen von niknak:

Neuanfang nach Hochzeitsdesaster?

Crazy, Sexy, Love von Kylie Scott

Inhalt:
Es ist der Tag ihres Lebens. Lydia Green heiratet heute Chris Delaney. Alles könnte so schön sein, bis Lydia ein Video gesendet bekommt. Dies zeigt ihren Verlobten zusammen mit seinem Trauzeugen Paul im Bett. Schnell verschwindet Lydia und versteckt sich in der Badewanne des Nachbars.

Als Vaughan Hewson, ehemaliger Rockstar und leidenschaftlicher Gitarrist zurück nach Hause kommt erwartet ihn eine große Überraschung.

In seiner Badewanne liegt eine tränenüberströmte Braut in ihrem Hochzeitskleid. Vaughan hilft Lydia, obwohl er selbst einige Probleme bewältigen muss.


Mein Kommentar:
Die Autorin Kylie Scott war mir vorher bereits bekannt, durch ihre Stage Dive Reihe. Die Band Stage Dive wird auch in dieser Reihe erwähnt und Mel, Drummer und Hauptcharakter von Band 2 der Stage Dive Reihe, kommt auch in diesem Buch, kurz vor dem Ende, vor. Ein schöner Zusammenhang, aber man muss die Stage Dive Reihe nicht kennen, da sie keine wichtige Rolle spielen und nur manchmal erwähnt werden.

Das Buch ist in der Ich - Perspektive von Lydia geschrieben. Dadurch kann man ihre Handlungen meist ziemlich gut nachvollziehen. Ihre Gedanken geben Rückschlüsse auf ihre Gefühle, die anders nicht so deutlich zur Geltung kommen würden.

Wichtig zu erwähnen ist, dass das gesamte Buch in einem Zeitraum von 2 Wochen spielt - genauer gesagt spielt der Großteil des Buches innerhalb von 8 Tagen, der Epilog ist anschließend 5 Tage später geschrieben. Dies fand ich ziemlich witzig, hätte mich aber darüber gefreut, wenn ich dies schon vor lesebeginn gewusst hätte, da einige Situationen dadurch leichter zu verstehen gewesen wären. Aber ich kam auch ohne diese Information gut durch das Buch.

Lydia Green ist Immobilienmaklern und gerade dabei den Sohn ihres Chefs zu heiraten. Am Tage ihrer Hochzeit bekommt sie Wind von der Affäre von ihrem Verlobten Chris mit seinem Trauzeugen Paul. Für Lydia bricht eine Welt zusammen. Ohne lang zu überlegen nimmt sie Reißaus, bis sie im Badezimmer und in der Badewanne von Vaughan landet.

Lydia Green ist ein Charakter, der eine führende Hand braucht. Zuerst hängt sie sich ziemlich schnell an ihren Verlobten Chris, später hängt sie sich sofort an Vaughan. Wenn er sie nicht involvierte, war sie sofort ziemlich hilflos. Dies ist ihr jedoch selbst bewusst und sie hat versucht dies zu ändern, da sie nicht mehr von einem Mann abhängig sein wollte.
Lydia hat ziemliche Probleme mit ihrem Körper. Es gab im Buch jedoch nie eine genaue Beschreibung, wenn wurden nur kleine Details erwähnt. Vaughan hilft ihr dabei, ihren Körper so zu akzeptieren, wie er ist.

Vaughan Hewson ist ein ehemaliger Rockstar, der für seine Musik lebte. Da seine Band sich getrennt hatte, versucht er mit allen Mitteln eine neue zusammen zu stellen. Da der leidenschaftliche Gitarrist dabei jedoch pleite ging, muss er zurück nach Hause und das Haus seiner Eltern an seine Schwester verkaufen. Es kommt jedoch anders, als erwartet.
Vaughan wird als ein stark tätowierter, leidenschaftlicher und großer Mann dargestellt. Er liebt seine Schwester sehr und half ihr dabei ihren Traum zu verwirklichen. Vaughan hat jedoch auch die Eigenschaft seine Freunde und Familie zu vergessen, da er in seiner Musik aufgeht.

Vaughan ist der sichere Hafen für Lydia. Er hilft ihr dabei über Chris hinwegzukommen, fördert ihr Selbstbewusstsein und unterstützt sie dabei wieder wirklich zu leben. Der Rockstar zeigt Lydia dabei, dass das chaotische und wilde Leben seine Vorteile haben kann.

Die Beziehung der beiden entwickelt sich ziemlich schnell und in großen Schritten fort, dies liegt aber vor allem an der Zeitspanne von zwei Wochen, wie oben weiter bereits erwähnt. Auch wenn die beiden auf den ersten Blick vielleicht nicht sonderlich gut zusammen passen, stimmt bei den zweien die Chemie.

Die Nebencharaktere in diesem Buch sind ziemlich unterschiedlich. Da wären einmal die stinkreiche und snobistische Familie Delaney, aber auch die "Divebar Familie". Mit Divebar Familie meine ich jeden, der mehr mit der Divebar zu tun hat, Nell, Rose, Boyd, Eric, Jim, aber auch Pat. Sie sind wie eine große Familie, die sich streiten und miteinander prügeln, aber wenn es hart auf hart kommt alle zueinander halten.

In diesem Buch kommt es immer wieder zu erotischen Handlungen zwischen Vaughan und Lydia. Diese sind sehr schön beschrieben - detailliert, aber nicht zu sehr, erotisch, aber nicht vulgär, ... Man konnte die Spannungen und die knisternde Erotik nahezu spüren.


Mein Fazit:
Dieses Buch hat einiges zu bieten - prickelnde Erotik und Emotionen, spannende Handlung und neue, sympathische Charaktere.

Ein sehr schöner und gelungener Start der Trilogie. Ich freue mich schon auf die anderen beiden Teile.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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