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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesehörnchen99:

Einfach nur zuckersüß

Monty, Castor und der Findelfuchs von Harel Maike

Drei unerschrockene Freunde
Monty, der grummelige Waschbär, und Castor, der fürsorgliche Biber, retten dem kleinen Findelfuchs auf der Flucht das Leben. Dumm nur, dass sie jetzt auf einem Brachland zwischen Bahngleisen und einer großen Straße festsitzen. Zum Glück ist Foxi schlau, Castor mutig und Monty gewitzt.

Gemeinsam gelingt es den drei Freunden, sich gegen eine Bande böser Stadtfüchse zu verteidigen und sich zum Stadtpark durchzuschlagen.

Was für ein Zuckersüßes Buch. Die Illustrationen sind einfach nur total zauberhaft und machen richtig Spaß. Die Geschichte lädt zum Vorlesen und selber lesen ein und hat auch noch eine Botschaft.
Freundschaft geht über alles, auch über die unterschiedlichsten Tiere.
Monty ist so niedlich, genauso wie alle anderes Zeichnungen.
Ein Highlight für jedes Kinderbuchregal. Es macht total Spaß, große Lesefreude und absolute Leseempfehlung.

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Rezensionen von Lesehörnchen99:

Toller Start einer neuen Reihe

Carla Chamäleon: Oh Schreck, ich bin weg!; . von Franziska Gehm


Carla Niemann ist sich sicher, dass es so kommt. Ihre beste Freundin ist ans andere Ende der Welt gezogen, und dafür zieht jetzt Jole, der neue Klassenclown, in ihr Leben ein. Carla möchte sich am liebsten in Luft auflösen. Und genau das tut sie. In peinlichen Situationen (von denen es dank Jole viele gibt) verschmilzt Carla mit der Umgebung.

Wie ein Chamäleon. Carla findet das total unheimlich, Jole einfach nur super. Genau wie der mächtige Geheimbund, der Carla beobachtet …

Ein toller Start in eine neue Reihe, ich vermute zumindest dass es eine Reihe wird, denn den zweiten habe ich schon entdeckt.
Carla ist ein sympathisches Mädchen, ein wenig verrückt, aber durchaus liebenswert. Die Geschichte machte richtig Spaß. Was Carla so alles erleben durfte war schon lustig und abenteuerlich.
Die Autorin hat einen guten Schreibstil, der auch Kinder ans Buch fesseln kann. Und hat es jedenfalls richtig gut gefallen und wir freuen uns schon auf den zweiten.

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Rezensionen von Plankensteiner:

Mein neues Lieblingsbuch

One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt (Epische Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Jennifer Benkau) von Jennifer Benkau

Ich habe das Buch bestellt und es innerhalb von 3 Tagen gelesen. Ich bin total begeistert. Ich kann es wirklich nur empfehlen. Man kann sich meiner Meinung nach total gut in die Rolle hineinversetzten und man fühlt richtig mit. War total traurig, als das Buch zu ende war. Muss mir wie es aussieht gleich den nächsten Band kaufen.

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Eines der besten Bücher, die ich bis jetzt gelesen habe!

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Rezensionen von Dana:

facettenreich, gefühlvoll, spannend

Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss von Falk Alana

Erin hält sich meistens von den anderen Studenten fern und konzentriert sich komplett auf ihr Studium. Nur mit ihren Mitbewohnern gibt sie sich ab und mischt sich notgedrungen hin und wieder für kurze Zeit unter das Partyvolk der zahlreichen Abendveranstaltungen. Allerdings ist ihr Ziel dabei nicht feiern und Spaß haben.

Sie erfüllt nur ihre Pflicht, sichert ihr eigenes Überleben und versucht nebenbei noch ein wenig für mehr Gerechtigkeit zu sorgen. Für private Bekanntschaften gibt es bei Erin strenge Regeln, denn niemand sollte ihr unbedacht zu nah kommen. Die junge Frau küsst niemals aus Spaß am Vergnügen, denn ihre Nähe ist gefährlich und kann einen im schlimmsten Fall die Seele kosten.

Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und fühle mich jedes Mal wieder sehr wohl in ihren Geschichten, obwohl jede so unterschiedlich und einzigartig ist. Auch in diesem Reihenauftakt habe ich mich schnell in die Handlung eingefunden und wurde von den beiden Protagonisten mitgerissen. Das Buch wird aus zwei Ich-Perspektiven geschildert. Jeweils zum Beginn des Kapitels befindet sich der Name des Protagonisten aus dessen Sicht man die aktuelle Handlung erfährt. So lernt man sowohl Erin, als auch Arden sehr intensiv kennen.

Erin hat einige dunkle Geheimnisse und obwohl ihre Mitbewohner ihr Schicksal teilen, ist doch jeder anders und auf seine ganz eigene Weise gefangen in dem Pakt, den sie alle geschlossen haben. Es ist ihnen verboten über die Details zu sprechen, selbst untereinander müssen die Stillschweigen bewahren. So bleiben einige der Mitbewohner schwer greifbar, denn jeder scheint etwas zu verbergen zu haben und auch wenn sie für die Erfüllung ihrer Quoten zusammen halten und sich aufeinander abstimmen müssen, so brütet doch jeder über seinen ganz eigenen Problemen. Da Arden und Erin im Mittelpunkt stehen, hat es mich nicht so gestört, dass man von den anderen nicht so viel erfährt. Einige Mitbewohner sind etwas präsenter, andere halten sich sehr im Hintergrund. Sie bringen zusätzlich noch eine geheimnisvolle Note ins Geschehen und man weiß nie so genau, was daraus vielleicht noch werden könnte. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn man zu ihnen im zweiten Band vielleicht noch etwas mehr erfahren würde, auch wenn es für den Fortgang der Handlung vielleicht nicht so entscheidend sein wird.
Arden… ja also Arden ist ein Protagonist, der die gesamte Zeit bei mir unterschiedliche Fragen aufgeworfen hat. Was ist los mit ihm? Wieso hat er Erinnerungslücken? Verbirgt er bewusst Dinge oder kann er sich wirklich nicht entsinnen, wie all die mysteriösen Gedankenfetzen in seinem Kopf in Verbindung gebracht werden müssen? Er ist ein sehr interessanter Charakter, der mehr zu bieten hat, als man zunächst denkt.. Mehr möchte ich zu ihm hier gar nicht verraten. Seinen Weg zu verfolgen ist in jedem Fall spannend und für mich war es auch überraschend.
Als Erin und Arden sich begegnen, ändert sich für beide Einiges. Nicht nur dass sie in der kommenden Zeit einige Projekte gemeinsam angehen und immer wieder geplant oder zufällig aufeinander treffen, sie gehen dem jeweils anderen auch nur schwer aus dem Kopf, obwohl beide versuchen sich für den anderen so uninteressant wie möglich zu machen. Ihre Gründe dafür sind verschieden und kommen nach und nach ans Licht – zumindest für ihren Gegenüber. Da der Leser von Erins Fähigkeiten weiß, ist schnell klar, wieso sie Arden nicht zu nah an sich heran lassen will. Bei Arden stehen die Dinge da etwas anders, er hält sich lange Zeit sehr bedeckt, was die gesamte Situation noch geheimnisvoller, spannender und verzwickter gemacht hat.

Der Schreibstil von Alana Falk ist sehr angenehm, flüssig, intensiv und detailreich. Man wird zu Beginn in die Handlung geworfen und erfährt nach und nach mehr über die beiden Protagonisten, ihre Vergangenheit, die Umgebung und die Nebencharaktere. Durch die bildhaften Beschreibungen konnte ich mir sowohl die Figuren als auch die einzelnen Ereignisse sehr gut vorstellen. Besonders faszinierend und gleichzeitig auch erschreckend empfand ich dabei die Arbeit der Rachegöttinnen. Detaillierte Erläuterungen machen den Raub der Seelen lebendig, mit all den düsteren, erschütternden, aber zugleich auch nachvollziehbaren Aspekten und Beweggründen. Sehr eindrücklich erlebt man dabei wie Erin mit sich und ihrem Schicksal hadert, was sie dazu bewogen hat, diesen Pakt überhaupt einzugehen und wie viel Wut, Hass und Verzweiflung noch immer in ihr brennt.

Die Handlung ist vielseitig und spannend gestaltet. Das Buch entführt einen ein Stück weit in die Mythologie, kombiniert jedoch auch zahlreiche Emotionen, sehr individuelle und facettenreich ausgearbeitete Charaktere, persönliche Schicksale, Hoffnungen, Ängste, Wünsche und Intrigen. Langweilig war mir beim Lesen nie. Auch wenn die Handlung mal etwas ruhiger wird, so war es sehr interessant die Protagonisten besser kennen zu lernen und zu erleben, wie sie miteinander agieren. Wie sie sich anziehen und wegstoßen, wie sie sich brauchen und doch nicht zulassen können, was sie sich insgeheim wünschen. Neben den bewegenden, nachdenklich stimmenden, für die Charaktere teilweise erschütternden Szenen, gibt es immer wieder aber auch turbulentere, gefährliche Momente, in denen jede Minute zählt und sie manchmal Entscheidungen treffen müssen, die ihnen nicht gefallen.
Ich habe mit den Protagonisten mitgefiebert, mit ihnen gehofft und gebangt und mich trotzdem stets gefragt, was sie wohl noch zu verbergen haben, welche Geheimnisse man noch nicht kennt, wie alles zusammenhängt und ob es wohl doch eine Lösung für all die aufwühlenden Probleme geben könnte. Am Ende des Buches sind viele Puzzleteile an ihren Platz gefallen, man hat sehr umfangreiche Einblicke bekommen und ich wurde auch überrascht und etwas sprachlos zurück gelassen. Nun bin ich sehr neugierig, wie es weitergeht und hoffe auf weitere Überraschungen.
Fazit

Ein fesselnder, toll geschriebener Auftakt, der mich von Beginn an gut unterhalten und mitgenommen hat. Es gibt sowohl temporeiche, als auch ruhigere Momente und jede Szene hat ihre Berechtigung in der Handlung. Man lernt die beiden Protagonisten sehr intensiv kennen, erlebt ihr Kennenlernen detailliert mit und kann gleichzeitig in ihre Köpfe schauen, um zu erfahren, was sie dabei wirklich denken und fühlen. Eine spannende und vielseitige Handlung mit Überraschungen und Emotionen.

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Rezensionen von spozal89:

Ein wunderbarer Reihenauftakt

Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss von Falk Alana

Ich liebe die Bücher von Corina Bomann und auch "Die Farben der Schönheit" haben mich wieder einmal komplett überzeugt. Die Autorin hat einfach einen wunderbar, mitreißenden Schreibstil und obwohl die Geschichte eine ordentliche Länge hat, zieht es sich absolut nicht. Die Erzählungen sind sehr bildhaft und gut ausgearbeitet und man fühlt sich in der damaligen Zeit mittendrin.

Ich finde es immer wieder erschreckend, wie schwer es Frauen zu der damaligen Zeit hatten.

Sophia ist ein absolut starker Charakter und ich bewundere sie für ihre Leistungen. Ich fand es schön, sie auf ihren Weg zu begleiten. Vor allem die vielen Infos der Kosmetikherstellung fand ich interessant. Das Buch endet dann natürlich mit einem Cliffhanger und ich muss auf jeden Fall wissen, wie es bei Sophia weiter geht, weshalb ich mich schon unglaublich auf Teil zwei und dann auch Teil drei freue.

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Rezensionen von heinoko:

Mutiges Projekt in schwieriger Zeit

Die Schule am Meer von Sandra Lüpkes


„Wir sehen nur das, womit wir uns beschäftigen“, so heißt es an einer Stelle im vorliegenden Buch. Sandra Lüpkes hat sich ausführlich beschäftigt mit einer historischen Begebenheit auf der Insel Juist und diese durch die Gestaltung in Romanform neu zum Leben erweckt. Mir hat die Beschäftigung mit diesem Roman neue Einblicke in eine Zeitepoche geschenkt, in der sich das spätere große Unheil mit Donnergrollen ankündigte, und dies auf einem Fleckchen Erde, von dem ich dies nie so erwartet hätte.

Der Roman beginnt im Jahr 1925, als das Ehepaar Reiner zusammen mit dem Pädagogen Martin Luserke ihren Traum verwirklichen will, ein Internat auf der Insel Juist zu gründen. Sie möchten ihren reformerischen, ganzheitlichen Erziehungsidealen folgen, bei denen auch den musischen Fächern genügend Raum gegeben werden soll. Hierfür gewinnen sie den Musikpädagogen Eduard Zuckmayer, Bruder des Dichters Carl Zuckmayer. Ein hartes, entbehrungsreiches Leben beginnt. Kälte, Krankheit, Brandstiftung, hinterrücks getötete Haustiere, interne Spannungen, dazu die alltäglichen pädagogischen Herausforderungen - das ist ihr kräftezehrender Alltag. Die Insulaner begegnen dem Internat, seinen Schülern und vor allen Dingen seinen Lehrern, besonders der jüdischen Frau Reiner, mit Misstrauen. Je mehr nationalsozialistisches Gedankengut sich in den Köpfen der Insulaner festsetzt, desto problematischer wird das Leben für die Gemeinschaft…

Mich erinnerte von Anfang an das Erziehungsziel des Ehepaar Reiner an die Waldorfpädagogik von Rudolf Steiner, die auch der „Reformpädagogik“ zuzuordnen ist und im Jahr 1920 seinen Anfang nahm. Auch wenn die Bauprojekte auf Juist so viel ärmlicher waren, hatte ich immer irgendwie das Goetheanum, insbesondere seinen beeindruckenden Theaterbau in Dornach vor Augen. Allerdings findet man im Buch keinerlei Information, ob das Ehepaar Reiner von Rudolf Steiner inspiriert war..
Sandra Lüpkes Erzählstil ist sehr eindringlich und atmosphärisch dicht und lebendig, wobei die Autorin äußerst geschickt die historisch belegten und sorgfältig recherchierten Tatsachen vermischt mit fiktiven Personen und romanhaften Ausschmückungen. Wer Interesse hat an der Abgrenzung von Fakten zur Fantasie, der möge das aufschlussreiche Nachwort der Autorin lesen. Wobei mir die (erdachten) Schülerpersönlichkeiten farbiger ausgestaltet vorkommen als die (realen) Lehrerpersönlichkeiten, die für mich etwas blass blieben. Durch die Gratwanderung zwischen detailreich-dichten Schilderungen und einer gewissen Langatmigkeit ließen sich zwar manche Passagen etwas mühsam lesen, aber meistens gelang es mir, völlig abzutauchen in die Welt der Kargheit, der Anfeindungen, des Mutes und in die besondere Schönheit der Farben, des Lichts, der Sprache des Meeres und der Winde auf Juist. Mir hat dieser Roman sehr, sehr gut gefallen.

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Rezensionen von Harakiri:

"das Hudson-Experiment"

Das Rosie-Resultat von Simsion Graeme

„Das Hudson-Experiment“
Don Tillman ist glücklich: nach einigen schlimmen Jahren hat er es geschafft, er hat einen tollen Beruf, eine super Ehefrau und einen klasse 11-jährigen Sohn. Doch der hat so seine eigenen Probleme und es kommt der Verdacht auf: hat er Autismus? Don ist entschlossen, seinem Sohn zu helfen.

Auf seine eigene Art und dass das wieder für jede Menge Probleme sorgt, ist klar. Aber: Don ist ja ein Problemlöser!
Ich liebe die Rosie-Serie, wobei Rosie in diesem Buch fast zu einer Nebenfigur verkommt. Im Mittelpunkt stehen Don und sein Sohn, für den Don alles tun würde. Und da er nicht anders kann, tut er auch alles für ihn. Nur sieht Hudson das stellenweise anders und löst die Probleme auf seine Art.
Simsion ist wieder ein toller Roman gelungen. Ich klebte förmlich an den Seiten und zwar von der ersten bis zur letzten. Seine Charaktere sind total gut ausgearbeitet, man kann mit ihnen mitfühlen und muss sie einfach mögen. Sie sind anders – na und? Hilft Simsions Schreibweise doch auch, dass man merkt: es gibt Menschen die anders sind. Aber sind sie deshalb weniger liebenswürdig? Nein! Im Falle von Don sogar im Gegenteil.
Ein Buch in der Ich-Form zu schreiben ist oftmals schwierig und für den Leser nicht einfach zu lesen. Aber Don erzählt so erfrischend von sich, da ist man einfach mitgerissen und möchte es gar nicht anders haben. Und was man auch nicht möchte: dass das Buch aufhört. Gerne hätte ich Don, Rosie, Hudson und ihre Freunde noch weiter begleitet.
Fazit: ich begleite Don schon seit dem ersten Buch und bin immer wieder positiv überrascht, was er so anstellt. Mein bisheriges Buch-Highlight in 2020.

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Rezensionen von Harakiri:

interessante Wendungen

Die Frau ohne Namen von Greer Hendricks; Sarah Pekkanen

Bei diesem Buch über den Inhalt zu sprechen ohne zu spoilern ist schwierig. Als Jess sich zu einer Teilnahme an einer psychologischen Studie entschließt, weiß sie noch nicht, was sie tatsächlich erwarten wird. Was relativ harmlos begann, weitet sich schnell zu etwas sehr Persönlichem aus.
Die Autorinnen haben mich schnell in ihren Bann gezogen, so dass ich das Buch kaum weglegen konnte.

Allein die Studienfragen am Anfang hatten es bereits in sich und als Jess und Dr. Shields in die nächste Runde der Studie eintreten, wird klar: nichts ist wie es scheint und keinem ist mehr zu trauen.
Ein wenig musste ich mich erst an die Schreibweise von Dr. Shields gewöhnen, das war etwas ungewöhnlich. Das Buch startet recht harmlos, wird dann aber schnell durch die undurchsichtige Handlung und die unerwarteten Wendungen spannend. Und natürlich dadurch, dass man auch als Leser nicht weiß, wem man denn nun noch trauen kann. Wenn man bedenkt, wie überaus subtil Dr. Shields teilweise vorgeht und dass Jess wenig bis gar keine Chance hat, dann klebt man förmlich weiter an den Seiten.
Für mich war das Buch allerdings etwas schnell vorbei. Das Ende war etwas rasch abgehandelt, aber durchaus stimmig und passend.
Die Handlung wird auf zwei Ebenen erzählt: da ist zum einen Jess, die in der Ich-Perspektive geschildert wird und zum anderen die von Dr. Shields, meist in der beobachtenden Form und in der Du-Perspektive. Zum Teil überschneiden sich die Erzählungen, aber das fand ich nicht störend, im Gegenteil, eins hat das andere zum Teil dann auch wieder erklärt.
Fazit: ein faszinierend aufgebautes Buch, das eigentlich einen recht unbedeutenden Hintergrund hat, der sich aber zu etwas Großem entwickelt. Die vielen Wendungen und Überraschungen der Autorinnen halten die Spannung auf hohem Niveau.

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Rezensionen von Harakiri:

für mich schwierig zu lesen

Eisenblut von Axel Simon

Die Besprechung dieses Buch fällt mir nicht leicht. Einerseits weil ich es teilweise etwas schwer zu lesen fand durch die langen Absätze, andererseits, weil ich den Sinn nicht so richtig verstanden habe.
Gabriel Landow ist ein etwas heruntergekommener Privatdetektiv. Durch Aufklärung von Seitensprüngen hält er sich mehr oder weniger über Wasser.

Sein Bruder Perikles, hingegen verprasst das elterliche Gut und zwingt seine Mutter in die Armut. Gabriel wird von der Regierung beauftragt, mehrere Morde an Regierungsmitgliedern aufzuklären. Doch ist es wirklich gewollt, dass er die Taten aufklärt – oder steckt etwas ganz Anderes dahinter?
Zeitgleich mordet „Hans der Schlitzer“ junge Frauen. Er will Beachtung, doch die gibt ihm keiner. Was diese Handlung noch in der Geschichte sollte – ich weiß es nicht. Außer, dass Hans am Ende noch seinen Traumberuf findet. Das fand ich dann schon wieder zum Schmunzeln.
Wie gesagt: ich wusste wirklich nicht, was das Buch von mir möchte. Landow und Perikles kamen mir irgendwie auch nicht nahe und warum die Männer letztendlich überhaupt ermordet wurden hat sich mir nicht erschlossen. Wen ich aber sehr mochte ist Orsini. Der Taschendieb war mir gleich sympathisch. Rätselhaft blieb mir auch die Gräfin.
Das Buch spielt 40 Tage vor und 4 Tage nach dem Tod des Kaisers Friedrich III und die Einschübe um ihn und seine Todesursache fand ich richtig interessant.
Fazit: Ich bin hin- und hergerissen. Auf der einen Seite fand ich die Story sehr gut, auf der anderen Seite war das Buch nicht einfach zu lesen. Dennoch lohnt die Lektüre, man sollte sich allerdings Zeit für das Lesen nehmen.

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Rezensionen von Harakiri:

viel zu kurz

Rendezvous in zehn Jahren von Judith Pinnow

In einem kleinen Cafe in Amsterdam treffen sich Valerie und Ted das erste Mal. Sie verstehen sich gut und beschließen, sich in 10 Jahren am selben Platz wieder zu treffen. Doch schnell merken sie: 10 Jahre sind zu lang und beide begeben sich auf die Suche nach dem Anderen.
Das Buch ist sehr locker geschrieben und ich war gleich mitten drin in der Handlung.

Zu schön war die Erzählweise der Autorin, auch die Begegnung der beiden Protagonisten im Cafe war sehr liebevoll und anschaulich beschrieben.
Für mich war das Buch viel zu kurz. Habe ich doch mit Freude von den Versuchen, sich zu treffen gelesen und wie oft sich die beiden nur knapp verpasst haben. Beinahe nebenher bauen sich beide ein neues, eigenes Leben auf und sind doch in Gedanken immer beim Anderen. Natürlich ist der Zufall mit der Wohnung in München fast etwas zu viel, aber das tat der Lesefreude keinen Abbruch.
Die Charaktere waren mir auch gleich sympathisch. Valerie, Elli, Anne und Lena auf der einen Seite, Ted und Roman auf der anderen. Das Buch wird in zwei Strängen erzählt und gerade in manchen überlappen sich die Handlungen minimal und nur der Leser weiß, wie eng es war, dass sich die beiden doch getroffen hätten.
Fazit: Ein Buch, das sehr gut unterhält, locker-fluffig geschrieben ist und auf keiner Seite langweilt.

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