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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R:

ausdrucksstark, spannend und emotional

Magie der Schatten 2 von C.S. Steinberg

Klappentext:

Stille liegt über der Alten Welt. Wo einst Liebe und Hoffnung lebte, wird Cashimaé durch schwerwiegende Schicksalsschläge in den Abgrund ihres Hasses getrieben. Zerrissen im Inneren, schwankt sie zwischen ihrem eigenen Trotz und einem alten Geist, der in ihr weiterlebt. Wenn dieses alte Ich ihr Denken übernimmt, scheint es keine Gnade und keine Grenzen mehr in der Verwendung ihrer Magie zu geben.

Das Verstehen von Gut und Böse existiert nicht mehr.
Barshim, ihr Begleiter und zweites Ich, ist sich sicher, dass sie die Boten von Anfang und Ende sind. Die, die Waage zurückbringen, doch was ist die Waage? Was liegt in den verlorenen Erinnerungen des Kreisführers von Liyiell verborgen? Was bewegt Tamin, Savinama so sehr zu hassen? Immer auf Gerechtigkeit bedacht, fordert die Alte Welt das höchste Vergehen in der Magie vom Circanprefect.
– Die Spuren wechseln die Farbe von Licht zu Schatten, Ecares Vigil.
Weil ihr nicht bereit seid, zu sehen. Nuavera –

Cover:

Das Cover wirkt sehr mystisch und magisch. Auch hier ist wieder das Symbol zu sehen, welches man vom ersten band her kennt, nur diesmal ist die Farbe rot vorherrschender und die Steine am Rand funkeln blau. Sehr schön finde ich auch das Spiel mit den Schatten und Spiegelungen, dies verleiht dem Cover eine tiefere Wirkung, so dass man sich das Symbol noch besser vorstellen kann. Mir gefällt das Cover sehr gut und es passt auch sehr gut zu dem anderen Buch der Reihe.

Meinung:

Dies ist bereits der zweite Band der Trilogie und da mich der erste Band überzeugen konnte, war ich schon sehr auf den zweiten Band gespannt.

Die kurze Zusammenfassung über die bisherigen Ereignisse, gleich zu Beginn, hat mir sehr gut gefallen. Dies ermöglicht einen einfacheren Einstieg in das Buch.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und man bemerkt, dass der Schreibstil sich noch mehr geformt hat und die Autorin noch fesselnder und kraftvoller schreibt. Die Entwicklungen zu Band 1 kommen deutlich hervor. Die Ausdrucksstärke ist noch gekonnter, die Beschreibungen und Schreibweise noch detaillierter und bildlicher. man merkt das die Autorin mehr zu sich und ihrem Schreibstil gefunden hat und dadurch den Leser noch mehr begeistern kann und in diese tolle und fantastische Welt entführen kann.

Inhaltlich möchte ich eigentlich gar nicht zu viel verraten. Die Geschichte um Cashimáe und Barshim geht weiter. Daher finde ich es auch durchaus empfehlenswert, zuvor den ersten Teil gelesen zu haben. Auch ohne diesen, ist es aufgrund der Zusammenfassung möglich, da die Bände aber aufeinander aufbauen, würde einem so einiges entgehen und es ist anzuraten vorn vorne zu starten. Um nicht zu Spoilern, verrate ich daher nicht allzu viel vom Inhalt, sondern empfehle diesen selbst zu erkunden und die Reihe zu lesen.

Mich konnte auch dieser zweite Band sehr begeistern. Die Charaktere und die Geschichte sind sehr gut ausgearbeitet und noch ausdrucksstärker als der erste Band. Die Autorin schafft es, den Leser in eine andere Welt zu entführen und durch Spannung, Emotionen und Kreativität zu begeistern. Man erhält ein Potpourri aus Action, kriminalistischen und philosophischen Elementen, sowie Emotionen und Spannung und wird dadurch sehr gut unterhalten.

Mir hat dieses Buch sehr viel Spaß gemacht und ich bin sehr gespannt auf den letzen Band der Trilogie, sowie die Aufklärung und Zusammenfügung der letzten offenen Fragen und Fäden.

Fazit:

Ausdrucksstark, spannend und emotional... konnte dieser zweite Band, den ersten übertreffen und den Leser noch mehr in seinen Bann ziehen.

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Rezensionen von Claudia R:

überraschend anders

Seelenschnitte von Claudia Giesdorf

Klappentext:

Was würdest du tun, um deine Familie zu schützen?
Victoria Bachmann hat alles. Eine Familie, ein gemütliches Bauernhaus, eine Karriere als Journalistin.
Es beginnt mit einem Traum
Doch dann träumt sie, dass ihre Tochter verschwindet. Plötzlich fühlt sie sich verfolgt und beobachtet.

Aus Angst wird Panik, aus Panik wird Wahn. Ihr Leben entgleitet ihr, und Victoria weiß, dass sie handeln muss.
Und endet mit dem Tod
Schließlich stößt sie auf etwas: In Berlin verschwinden Kinder.
Und nur sie sieht ein Muster. Nur sie erkennt einen Zusammenhang.
Doch die Gefahr ist größer als sie dachte.
Und viel, viel näher ...

Cover:

Das Cover wirkt einsam und etwas bedrückend. Man erkennt eine Treppe und am Ende der Treppe steht eine junge Frau. Die schwarz-weiß Optik unterstützt die düstere Stimmung, nur das Kleid und die Haare der Frau, die mit dem Rücken erkennbar ist, sticht heraus. Sehr schön finde ich auch die Schriftart des Titels, dies wurde sehr gut umgesetzt. Auf dem ersten Blick scheint das Cover relativ gewöhnlich, aber wenn man genauer hinschaut erkennt man einige Besonderheiten. Ich finde das Cover sehr gut gelungen.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und regelrecht fesselnd. Mich hat das Buch von der ersten Seite an sofort gefangen genommen. Allein schon der Beginn, der mit "das Ende" betitelt ist, nimmt den Leser gefangen, so dass man unbedingt weiterlesen möchte und einen das Buch nicht mehr los lässt.

Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und es lässt sich sehr locker und gut lesen. Die Kapitel sind durchnummeriert und durch diese spannende und packende Geschichte fliegen die Seiten nur so dahin.

Victoria ist Kriesenreporterin und hat alles was man sich wünscht, ein Bauernhaus, einen Mann und eine Tochter, für die sie ihren Beruf hinten anstellt, um sich ganz auf ihre Familie und Tochter Emma zu konzentrieren. Doch dann entsteht diese Angst, hervorgerufen durch Alpträume, dass ihre Tochter verschwindet. Diese Angst nimmt immer mehr zu. Ist diese Angst begründet und was hat es damit auf sich?

Das Ende ist überraschend und mit diesen Wendungen hätte ich so nicht gerechnet.

Doch zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, um nicht zu Spoilern, denn dies wäre schade und man würde damit den Anreiz vorweg nehmen. Ein wirklich spannender Thriller, der es wert ist gelesen zu werden und den ich sehr empfehlen kann.

Das Buch beginnt mit dem Ende und baut dadurch schon eine gewisse Grundspannung auf. Zu dem ist es aus der Sichtweise der Protagonistin Victoria in der Ich-Perspektive geschrieben und so kann man sich sehr gut in die Gefühle und Emotionen der Figur hineinversetzen. Die Grundspannung und das Emotionale macht einen Psychothriller aus und dies wurde hier sehr gut umgesetzt.

Mich hat dieses Buch sehr gefesselt und mir eine Wechselbad der Gefühle beschert. Die Gefühle und Emotionen werden sehr gut transportiert und aufgrund der anhaltenden Spannung, möchte man jeder Zeit wissen wie es weitergeht. Man erhält Einblicke in die Vergangenheit und erhält mehr Informationen über die psychischen Erkrankungen unter denen Victoria schon seit Kindheitstagen leidet und so kommt man schnell zu der Annahme, dass sie sich alles nur einbildet. Doch dann taucht ein weitere Erzählstrang auf, der das Ganze wieder umwirft und man sich nicht mehr sicher ist, ob es wirklich nur Einbildung ist.

Der Wechsel zwischen den Zeiten und Perspektiven scheint zu Beginn verwirrend, gibt aber auch zusätzliche Spannung und wird am Ende sehr gut aufgeklärt. Die Verwirrungen zwischendurch, klären sich am Ende auf, sind sehr verblüffend und überraschend. Damit hätte ich so nicht gerechnet und bin noch immer etwas sprachlos. Ein Ende, was unerwartet und verblüffend, bei mir als Leser noch lange nachwirkt hat.

Fazit:

Packend, fesselnd, emotional und überraschend anders... konnte mich dieser Psychothriller voll und ganz überzeugen.

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Rezensionen von Claudia R:

gelungener Fantasyband ... der auf eine wundervolle Reihe schließen lässt

Das Reich der Grasländer 1.Bd.1 von Tad Williams

Klappentext:

Dreißig Jahre herrschten König Simon und Königin Miriamel über ihre Königreiche in Frieden. Aber nun ist die totgeglaubte Nornenkönigin Utuk’ku wiedererwacht, und ein neuer Krieg wirft seine Schatten voraus. In dem riesigen Panorama der Völker von Osten Ard wird es vor allem auf zwei Einzelne ankommen: Prinz Morgan, den unzuverlässigen Thronfolger, und Unver, einen stolzen und grausamen Wilden, vom Volk der Graslandbewohner.

Mittlerweile lauert Gefahr von allen Seiten. König Simons und Königin Miriamels Verbündete in Hernystir haben einen Pakt mit der grausamen Nornenkönigin geschlossen. Jetzt steht dem Einmarsch der Elbenarmeen in die Königreiche von Osten Ard nichts mehr im Weg. Derweil irrt Prinz Morgan durch die Wälder von Aldheorte. Hunger und Heimweh quälen ihn, und wilde Tiere sind eine ständige Gefahr. Zudem scheinen Naturgesetze im Wald der Sithielben nicht zu gelten. Wem aber gehört die Stimme, die ihn in seinen Träumen verfolgt?
»Tad Williams entfaltet ein riesiges bewegendes Panorama und knüpft die Erzählstränge gekonnt zu einem Ganzen.«
Publishers Weekly

Cover:

Das Cover hat etwas mystisches und fantastisches an sich. Auch die Farbwahl finde ich sehr gut gelungen, in diesen erdigen und nicht zu stechenden Farben. Im Vordergrund sieht man ein Schwert und ein Seil, drumherum einen mystischen Hintergrund, durch den förmlich der Wind weht.

Meinung:

Dies ist der erste Teil von "Das Reichere Grasländer" welches in 2 Bände unterteilt wurde und bereits das dritte Buch zu der Reihe "Der letzte König von Osten ARD 2", welches bereits zu der zweiten Reihe dieser Fantasyreihe hgehört. Dieses Buch "Das Reich der Grasländer 1", lässt auf ein spannendes Abenteuer und eine packende Geschichte schließen. Auch ohne die bisherigen Bände zu kennen, bin ich sehr gut in die Geschichte und Geschehnisse gestartet.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Das Buch lässt sich locker und gut lesen.

Die Gliederung hat mir sehr gut gefallen und man kommt auch sehr gut in den einzelnen Abschnitten und Kapiteln zurecht. Auch das Inhaltsverzeichnis am Anfang ist da sehr hilfreich. Für so ein sehr umfangreiches Buch, fand ich es sehr gut gegliedert und strukturiert. Auch die Überschriften zu den Kapiteln fand ich sehr passend.

Zu Beginn waren die vielen Namen und Orte etwas irritierend, aber dennoch kam man sehr gut in die Geschichte und Geschehnisse hinein. Außerdem half hierbei ein sehr umfangreiches Glossar am Ende, welches einem bei den Namen und Orten eine große Hilfe war. Mir hat dieses sehr umfangreiche Glossar sehr gut gefallen. Auch die Karten zur Orientierung fand ich ein sehr tolles und anschauliches Extra.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man kann sich sehr gut in die Situationen und Geschehnisse hinein empfinden. Die Story wurde sehr fesselnd und packend erzählt, so dass man regelrecht in diese fantastische Welt eintaucht und die Abenteuer und Erlebnisse mitbekommt und mitfiebert.

Vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle nichts verraten, da es schwer ist, bei einem über 700 Seiten Buch einen vernünftigen Überblick zu geben, aber andererseits nicht zu viel zu verraten.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, die Idee wurde sehr gut umgesetzt, die Charaktere konnten mich begeistern und die Story mich mitreißen. Ein fantastisches Buch, auf dessen Fortsetzung ich sehr gespannt bin.

Fazit:

Spannende und fesselnde Fantasygeschichte, dessen Umsetzung sehr gelungen ist und ich dadurch sehr auf den Folgeband gespannt bin...

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Rezensionen von S.:

Mitbewohner

Im Ernstfall keine halben Sachen von Dan Mooney

Joel hat das Leben satt, so richtig satt. Seine geliebte Frau ist gestorben und das Altenheim Hilltop ist auch nicht ideal: Doppelzimmer mit einem Komapatienten, Tochter und Enkel kommen nur zu Pflichtbesuchen und Heimleitung und Pfleger bevormunden die Insassen. Also wird er seinem Leben ein Ende setzen.

Nur: wie? Stilvoll, aussagestark soll das sein. Dann stirbt auch noch der so angenehm ruhige Zimmergenosse und Frank zieht ein. Der ist ständig gut gelaunt, bei Jedermann beliebt, ehemaliger Soapdarsteller.
Allerdings hat er auch eine sensible, verletzliche Seite, die er jedoch nur selten zeigt. Jetzt aber geht die Lucie ab: die zwei Gentlemen hecken da etwas aus....
Dan Mooney hat einen anrührenden Roman über die Sorgen älterer Menschen verfasst. Absolut glaubhaft, sogar erschreckend, erfährt man viel über das Leben in (Englischen) Altenheimen. Die übergroße Sorge um Verwandte veranlasst Angehörige und Pflegepersonal, die Älteren zu bevormunden, sogar einzusperren. Eine schreckliche Vorstellung. Damit soll sich Joel arrangieren, tut er das nicht, droht Verlegung in ein Pflegeheim, wo er noch mehr eingeschränkt wird. Ist Selbstmord der einzige Ausweg?
Sehr feinfühlig geschriebener, nachdenklich machender Roman aus dem Harper Collins Verlag.

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Rezensionen von Lealein1906:

Einstein, Schweden und ein tolles Buch

Der Sommer, in dem Einstein verschwand von Marie Hermanson

„Der Sommer, in dem Einstein verschwand“ ist ein sehr gutes Buch, das Einstein auf eine Reise nach Göteborg schickt, aber eigentlich noch viel mehr von einer jungen Journalistin erzählt, die so einige spannende Geschichten erlebt. Es hat auf jeden Fall riesige Spaß gemacht, das Buch zu lesen, und es hat auf jeden Fall fünf Sterne verdient.

1923 feiert Göteborg sein 300. Jubiläum mit einer großen mehrmonatigen Ausstellung, ähnlich einer Expo. Die junge Journalistin Ellen ergattert einen Job bei der Messezeitung und kann mitten drin im Jubel sein. Dabei lernt sie auch Polizist Nils Gunnarsson kennen, mit dem sie bald in ein spannendes Abenteuer gerät. Auch von einem kleinen Jungen namens Otto und seinem Esel wird erzählt, und natürlich von Einstein selbst. Dieser soll darin gehindert werden, den Nobelpreis in Empfang zu nehmen…
Die vier genannten Hauptpersonen machen diese Geschichte aus und zu etwas Besonderem. Man liest einfach von jedem gerne und lernt ihn kennen. Einstein sticht natürlich ein bisschen hervor, weil man gerne einen Blick hinter die (vermeintlichen) Fassaden dieser historischen Persönlichkeit wirft. Aber auch die anderen sind sehr liebenswert und man sich gleich mit ihnen identifizieren.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und trägt einen von Kapitel zu Kapitel. Die Freude der Ausstellung wird gut transportiert, da gibt es viele detailliert Beschreibungen. Aber auch die kritische Seite, zum Beispiel dass am Ende nichts davon übrig bleibt, bleibt nicht unerwähnt. Die Geschichte selbst ist auch sehr abenteuerlich, langweilig wird es auf keinen Fall, besonders wenn die ersten Vorfälle mit Einstein passieren. Also ich kann diesen kurzweiligen Roman nur herzlich weiterempfehlen.

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Rezensionen von Lealein1906:

Alles rund um Nachrichten

Tagesschau & Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen von Sarah Welk

„Tagesschau und Co. – Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen“ ist ein absolut gelungenes Buch, dass die Welt der Nachrichten für Kinder erklärt (und auch Erwachsene können sicher noch das eine oder andere lernen). Dafür gibt es auf jeden Fall fünf Sterne.
Das Buch erzählt in vielen verschiedenen Kapiteln davon, wie Nachrichten gefunden werden und schließlich in die Welt gelangen.

Es konzentriert sich dabei oft auf Tagesschau, heute, RTL aktuelle und Logo und veranschaulicht das an diesen Beispielen, was gut ist, damit die Kinder das nachvollziehen können. Außerdem gibt es eine Reihe von Interviews mit Moderatoren, Auslandskorrespondenten und so weiter. Es gibt längere Texte, aber auch viele kurze Infoboxen. Die Sprache ist einfach und erklärt alles ganz genau.
Was ein großer Pluspunkt an dem Buch ist, ist, dass es so schön bunt ist. Eine Farbe leuchtet mehr als die andere und setzte schöne farbliche Akzente. Dazu gibt es liebevolle kleine Grafiken und Illustrationen, die alles noch zusätzlich auflockern. Außerdem gibt es auch einige kleine Rätsel, wo die Kinder austesten können, was sie vorher gelernt haben.
Ich finde, so ziemlich alle Fragen, die man rund um Nachrichten haben kann, werden hier ausführlich und kindgerecht erklärt. Es macht Spaß das Buch zu lesen und die Welt der Nachrichtenredakteure und Journalisten ganz ausführlich kennenzulernen. Gerade in Zeiten von Fake News (dem Thema sind auch einige Seiten gewidmet), finde ich es sehr wichtig, dass die Kinder zu erkennen lernen, was richtig ist und wem sie vertrauen können, was Nachrichten angeht.

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Rezensionen von manu63:

Hinterhalt

Tagesschau & Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen von Sarah Welk

Der fünfte Band der Totenbändiger Reihe der Autorin Nadine Erdmann trägt den Titel Hinterhalt. Weiterhin ermitteln die Spuks rund um das Verbrechen in der Wohnanlage Elderly Flowers, Unterstützung bekommen sie dabei von den Ghost Reapers.

Dieser Band ist eine Mischung aus Informationen, Kämpfen und Zwischenmenschlichem.

Wie ich finde eine gelungene Zusammenstellung. Als Leserin habe ich einiges über Wiedergänger erfahren und auch über das Vorleben einzelner Protagonisten. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, so das ich mir die einzelnen Szenarien gut vorstellen konnte. Am Ende gibt es megafiese Cliffhanger die neugierig auf Band 6 machen. Insgesamt war es wieder ein Vergnügen die Geschichte weiter zu lesen und ich bin gespannt wie sich alles weiter entwickelt. Dieser Band ist Teil einer Reihe welche nicht eigenständig gelesen werden kann, man sollte zum besseren Verständnis die Reihenfolge einhalten.

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Rezensionen von KimVi:

Spannendes Debüt

Wie viele willst du töten von Joanna Schaffhausen

Ellery Hathaway ist Polizistin in Woodbury, einem kleinen Ort in Massachusetts. Jedes Jahr bekommt sie zu ihrem Geburtstag eine anonyme Grußkarte zugeschickt und jedes Mal verschwindet dann ein Mensch aus Woodbury. Niemand untersucht die Fälle näher und auch niemand will einen Zusammenhang zwischen dem Verschwinden der unterschiedlichen Personen sehen.

Das liegt sicher auch daran, dass Ellery allen verschweigt, dass sie als Teenagerin in der Gewalt eines berüchtigten Serienkillers war und als einziges Opfer gerettet werden konnte. Und nun nähert sich ihr Geburtstag erneut. Ellery ahnt, dass wieder ein Mensch verschwinden wird. Um das zu verhindern, wendet sie sich an den FBI-Agenten Reed Markham, der sie damals aufspürte und befreite. Doch Markham ist sich nicht sicher, ob er Ellery trauen kann.....

Der Einstieg in diesen Thriller verläuft zunächst eher gemächlich. Dennoch gelingt es der Autorin von Anfang an, eine bedrohliche Atmosphäre zu erschaffen, die glaubhaft zwischen den Zeilen schwebt. Man möchte unbedingt erfahren, was vor sich geht und ob man Ellerys Einschätzung, dass wieder ein Mensch verschwinden wird, trauen kann. Ellery betrachtet man dabei zunächst etwas distanziert. Sie gibt nur wenig von sich preis und ist auch recht zurückhaltend mit den Informationen, die sie an ihre Kollegen weitergibt. Es ist zwar im Ansatz nachvollziehbar, warum sie so handelt, dennoch fällt es einem zunächst nicht leicht, sie einzuschätzen. Auch Agent Markham weckt anfangs keine großen Sympathien. Doch im Verlauf der Handlung gewöhnt man sich an die Eigenarten der Hauptcharaktere und kann sich somit besser auf sie und den Verlauf der Ereignisse einlassen. Ein wahres Highlight unter den Charakteren ist übrigens der Basset "Bump", der das Geschehen auflockert und gelegentlich dafür sorgt, dass man unverhofft schmunzeln muss.

Die Autorin streut verschiedene Spuren aus, denen man allzu bereitwillig folgt. Dabei kann man sich allerdings nicht sicher sein, wem man vertrauen kann. Dadurch steigt die Spannung stetig. Denn man ist hin- und hergerissen und weiß nicht genau, was man nun glauben soll. Erfahrene Thriller-Leser dürften den wahren Drahtzieher bereits früh erahnen, doch sicher kann man sich nicht wirklich sein und das macht einen großen Reiz dieses Thrillers aus.

Ein durchaus spannendes Debüt, mit einer bedrohlichen Hintergrundatmosphäre.

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Rezensionen von Manfred Fürst:

Hochklassiger Thriller, grandiose Schreibkunst

Dunkelheit, nimm meine Hand von Dennis Lehane

„Dunkelheit, nimm meine Hand“ (früher: „Absender unbekannt“, original „Darkness Take My Hand“) ist der zweite Band in der Kenzie/Gennaro-Reihe von Dennis Lehane.

Sofern man das Detektivpärchen Kenzie & Gennaro bereits kennt, ist der Leser nach den ersten Seiten sofort wieder in der gewohnten angenehmen Lesestimmung.

Wohltuend die köstlichen Dialoge zwischen Patrick und Angela, witzig schlagfertig ironisch mit Charme, aber nie dumpf und verletzend.

Patrick schaut Grace anders an als andere Frauen, heiratet er sie? Nur Angela weiß es besser.

„…ein Feuer muss man in den unteren Etagen löschen, sonst gerät es außer Kontrolle…“ sagte der Bostoner Feuermann Kenzie, Vater von Patrick und Anführer einer Nachbarschafts-Bürgerwehr vor 25 Jahren. Metaphorisch mag dieser Satz vielleicht der Auslöser einer unglaublichen Mordserie zu verstehen sein, die an Grausamkeit, List und Tücke kaum zu überbieten ist und unendlichen Schmerz und Verlust bringt.
Angela Gennaro legt einen glanzvollen Auftritt hin, indem sie Fat Freddy (Bostoner Mafioso) die Mafia-Rangordnung erklärt: Imbruglias – Moliachs – Patrisos (Großvater von Angela).

„…nach und nach kam ein Puzzelteil nach dem anderen zusammen, doch immer ergab das Ganze kein Bild.“ (Zitat S. 329). Das ist das Grundschema von Lehanes Erzählstil, dem Leser verschieden Ausgänge anbieten, die sich immer wieder als Sackgassen herausstellen und damit bis zum Finale die Spannung hochhält.

Der Hauptteil der Handlung spielt Mitte der Neunzigerjahre in Boston, aber die Vorgeschichte reicht 25 Jahre zurück in die Jugendzeit von Patrick und seiner Nachbarschaft.

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Rezensionen von Sago:

Im Wortwald

Die Geheimnisse meiner Mutter von Jessie Burton

Jessie Burton ist eine Wortkünstlerin. Immer wieder gelingen ihr Sätze, die ich markiert habe, um sie wiederzufinden.
Mütter und Töchter spielen eine große Rolle im Roman, vor allem abwesende Mütter. Die Geschichte bewegt sich auf zwei Zeitebenen, in den 80er Jahren und annähernd in der Gegenwart.

In den 80ern lernt die junge Elise die charismatische Schriftstellerin Constance Holden kennen. Beide werden ein Liebespaar. In der Gegenwart begegnen wir Elises Tochter Rose, die mutterlos aufgewachsen ist. Genau wie einst Elise mäandert sie ziellos durchs Leben, obwohl schon Mitte 30. Als sie von der Verbindung ihrer Mutter zu der bekannten Schriftstellerin erfährt, gelingt es ihr, sich mit einer falschen Identität eine Stelle im Haushalt von Constance zu erschleichen. Was war vorgefallen, dass Elise einst kurz nach Roses Geburt spurlos verschwand? In Constances neuen Roman hofft sie, die Antwort zu finden und verirrt sich bald, wie sie es nennt, in Constances Wortwald...

"Ich muss gestehen, dass ich ein hexenartiges Wesen erwartet hatte. Eine zurückgezogen lebende Norne, die Cornflakesschachteln hortet, ein verrücktes, vertrocknetes Wesen mit zersausten Haar, aber mit einem genialen Geist. So sah Constance nicht aus."
Mit solchen scharfsichtigen Beschreibungen weiß die Autorin zu beeindrucken. Sie schafft plastische Frauenfiguren, die trotz mancher Orientierungslosigkeiten im Gedächtnis bleiben. Männer kommen im Roman dagegen überwiegend weniger gut weg, da ihnen Charakterschwächen anhaften.

Beide beschriebenen Zeitebenen faszinieren gleichermaßen, was allein schon ein Kunststück ist. Dennoch hatte die Handlung für mich einige Längen. Auch das brilliant skizierte Ende wies ein wenig zuviel Raum für Spekulationen auf. Dennoch ein beeindruckender Roman!

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