Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Streiflicht:
Perfekter geht es kaum!
Finsterthal von Geschke Linus
Schon vom Vorgänger „Tannenstein“ war ich hin und weg und am Ende sogar ein wenig verliebt in den guten Born. Umso mehr habe ich mich gefreut, als er dann endlich wieder bei mir vor der Türe stand und in gelb gewandet neue Abenteuer mitbrachte.
Linus Geschke ist mit „Finsterthal“ eine perfekte Fortsetzung gelungen, die mir mindestens so gut gefallen hat wie der Vorgänger.
Es ist spannend, hochemotional, immer wieder auch witzig und immer interessant. Die Seiten fliegen nur so dahin und man möchte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Gleichzeitig möchte man aber, dass es nie aufhört. Am Ende standen mir die Tränen in den Augen, das war hart. Und dennoch freue ich mich schon auf den dritten Teil, auf den ich nun aber ein Jahr warten muss. Man sollte die Bücher in der richtigen Reihenfolge lesen, ich glaube, Quereinsteiger haben bei dieser Reihe keinen großen Spaß! Aber das macht nichts, denn als Fan von Krimis, Thrillern und Spannung sollte diese beiden Bücher sowieso gelesen haben!
Wieder nimmt der Autor seine begeisterten Leser mit auf eine Reise, die erschreckt, fasziniert und schockiert – vor allem, weil man immer denkt, dass es genauso wirklich sein könnte. Er führt uns auf wackelige Brücken, die den Blick in die grausige Tiefe bieten, auf verschlungene Pfade, die so verwuchert sind, dass man manchmal nicht mehr weiter weiß und reißt uns mit in die Abgründe der menschlichen Seele. Wenn man so mit den Figuren mitfiebert, dann hat der Autor alles richtig gemacht. Das ist Lesespaß pur!
Fünf Sterne reichen hier nicht aus... Unbedingt lesen!
Rezensionen von Streiflicht:
Ungewöhnliche Protagonistin
Die Präparatorin von Andreas Wagner
Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, weil ich die Beschreibung so ansprechend und interessant fand. Anfangs hatte ich ein bisschen Probleme, weil ich die Hauptfigur etwas sperrig fand. Andererseits passte ihre Art genau zu dem, was sie erlebt hat – das erfährt man als Leser aber erst nach und nach.
Häppchenweise, so wie es zum Fall passt. Am Ende offenbart sich Schreckliches und man fragt sich, wie ein Mensch das alles aushalten kann. Ich fand es sehr spannend zu sehen, wie sich das Leben der Protagonistin entblättert, wie sie gemeinsam mit dem Leser mehr über ihre Vergangenheit und Kindheit erfährt.
Dem Autor Andreas Wagner gelingt es gut, den Leser mit in die Welt von Felicitas zu nehmen. Man leidet und fiebert richtig mit ihr mit, mir hat aber das letzte Quäntchen gefehlt. Die Welt der Präparatoren ist nicht unbedingt meine, aber ich fand es wirklich interessant, wie das Handwerk funktioniert und was dabei beachtet werden muss.
Wer es gerne mag, wenn ein Krimi abseits der gewohnten Wege geht, der ist hier genau richtig. Ein spannender Fall, ein bisschen Blut und Gewalt und eine ungewöhnliche Protagonist machen dieses Buch interessant und lesenswert.
Rezensionen von Streiflicht:
Schweres Thema wunderbar aufbereitet
Kriege gehören ins Museum - Die Spuren vergangener Jahrhunderte von Rath-Hodann Nora
Kindern das Thema Krieg erklären zu wollen, das ist mutig und hier wunderbar gelungen. Dieses schwere Thema ist nie einfach zu besprechen, aber mit den Jüngsten schon gar nicht. Die Autorin hat es gewagt und gewonnen.
Im Buch geht eine Mutter mit ihrer Tochter ins Museum und erzählt dort von den verschiedenen wichtigen Kriegen, die den Lauf der Welt verändert haben.
Dabei immer kindgerecht und in einfachen Worten, aber gut nachvollziehbar und mit vielen Infos. Das hat mir gut gefallen. Auch Erwachsene können sich die vielen Konflikte ja nicht immer gut merken, hiermit gelingt es besser.
Schön fand ich die jeweiligen Kästen mit den Vertiefungen zu einzelnen Personen oder Begebenheiten. Da kann man dann auch einfach mal so nachlesen, ohne das ganze Buch lesen zu müssen. Eine gute Idee und sehr praktisch!
Besonders gut gefiel mir auch der Hinweis auf dem hinteren Cover, dass man das Buch mit jüngeren Kindern gemeinsam lesen sollte, um sie mit diesem schweren Thema nicht allein zu lassen. Das fand ich gut. Man merkt insgesamt, dass die Autorin den Umgang mit Kindern gewohnt ist und sich Gedanken macht, wie man auch schwierige Themen kindgerecht und passend vermitteln kann.
Ich freue mich auf Teil 2 und bin sehr gespannt, wie hier die beiden Weltkriege beschrieben werden.
Rezensionen von KimVi:
Echter Wohlfühl-Roman
Hin und nicht weg von Lisa Keil
Der Tierarzt Rob Schürmann ist Trauzeuge bei seiner Sandkastenfreundin Kaya. Das kostet ihn einiges an Selbstbeherrschung, denn Rob ist selber schon lange in Kaya verliebt, hat es ihr aber nie gesagt. Anabel, die Cousine des Bräutigams, sieht sofort was mit Rob los ist. Da sie genug eigene Probleme hat, vor denen sie davonläuft, ergreift sie die Gelegenheit, als Rob ihr einen Aushilfsjob in seiner Tierarztpraxis anbietet.
Das Ganze soll nur eine Übergangslösung sein, denn eigentlich passt Anabel, mit ihren bunt gefärbten Haaren und den ganzen Tattoos, nicht ins beschauliche Neuberg...
"Hin und nicht weg" ist nach "Bleib doch, wo ich bin" der zweite Roman von Lisa Keil, der im beschaulichen Neuberg angesiedelt ist. Man muss den ersten Band nicht gelesen haben, um den aktuellen Ereignissen zu folgen, da hier ein anderes Pärchen im Zentrum der Handlung steht. Leser und Leserinnen des ersten Romans dürften sich allerdings sehr über das Wiedersehen mit den bereits bekannten Protagonisten freuen.
Der Einstieg in die Handlung gelingt mühelos, denn Lisa Keils Schreibstil ist äußerst angenehm lesbar und besticht durch Lebendigkeit, sodass man sich ganz auf das Geschehen einlassen und den Roman genießen kann. Dabei wird die Handlung aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet, wobei jeweils die Ich-Perspektive verwendet wird. Die Wechsel sind mit dem Namen der Person, die gerade ihre Sicht der Dinge schildert, gekennzeichnet. Es ist also leicht, die Übersicht zu behalten.
Die Charaktere wirken ausnahmslos lebendig. Durch die verwendete Perspektive, kann man ihre Gedanken und Gefühle glaubhaft nachvollziehen. Es macht von Anfang an Spaß, den Ereignissen zu folgen. Auch wenn es sich um einen Liebesroman handelt, braucht man keine allzu klischeehafte oder gar kitschige Geschichte zu befürchten. Denn Lisa Keil versteht es hervorragend, das Landleben und die Arbeit in der Tierarztpraxis, mit allen Höhen und Tiefen, so in die Handlung einzuflechten, dass es authentisch wirkt. Es kommt dabei sowohl zu humorvollen, als auch zu Herzen gehenden Szenen. Dadurch bleibt die Handlung abwechslungsreich und spritzig. Man gerät deshalb früh in den Sog der Ereignisse und mag das Buch erst aus der Hand legen, wenn man am Ende angekommen ist.
Der spritzige Schreibstil, die lebendigen Charaktere und eine wohldosierte Prise Humor, machen diesen Liebesroman zu einem echten Lesegenuss!
Rezensionen von S.:
Mittelaltermorde
Die Herren der Zeit von Eva Garcia Saenz; Eva Garcia Saenz
Inspector Lopez de Ayala kommt nicht zur Ruhe. Zuerst verschwinden zwei junge Mädchen spurlos, dann wird ein Unternehmer mit einem mittelalterlichen Gift getötet. Ein Grund ist nicht ersichtlich. Oder: könnte das ein Nachahmer der Morde aus dem jüngst veröffentlichten Bestseller über Rache im Mittelalter sein? Verfasser unbekannt, jedoch führt eine Spur zu einem abgeschieden wohnenden Adelssproß, der eine bizarre Familiengeschichte und eigenartige Verhaltensweisen besitzt.
Ein weiterer grausamer Mord nach mittelalterlichem Vorbild wird verübt...
Eva Garcia Sáenz hat einen packenden Thriller voller zu lösender Rätsel geschrieben. Spannend, wenn man so gar keine Anhaltspunkte hat. Nicht immer leicht zu lesen, lange Sätze mit mitunter unüblicher Wortwahl ( liegt vermutlich an der Übersetzung aus dem Spanischen), aber trotzdem ein tolles Buch. Mehrere Vorgänge laufen parallel, Dienstliches und Privates belasten die Ermittler. Die geben ihr Bestes, geraten aber immer wieder in brenzlige Situationen. Das wird anschaulich beschrieben, ein Ausflug in psychologische Besonderheiten rundet die Geschichte ab. Der ständige Wechsel zwischen dem Jahr 1199 und der Jetztzeit erfordert Konzentration, schmälert das Lesevergnügen aber keineswegs.
Gelungener dritter Teil der Geschichte über Fallanalytiker und Inspector Kraken, verlegt vom Scherz Verlag.
Rezensionen von Petra Sch.:
ein spannender 4. Fall für Ernestine Kirsch und Anton Böck im historischen Baden
Tod in Baden von Beate Maly
Kurz zum Inhalt:
Baden bei Wien, April 1924. Die pensionierte Lehrerin Ernestine Kirsch überredet ihren guten Freund, den ehemaligen Apotheker Anton Böck, zur Erholung ins Kurhotel Sauerhof nach Baden bei Wien zu fahren. Das Kurhotel zieht natürlich auch prominente Gäste an.
Doch als zuerst eine Leiche im Kurpark auftaucht, und dann auch noch eine weiterer Gast vergiftet aufgefunden wird, ist für Ernestine ganz klar: sie und Anton müssen herausfinden, wer den Kurgästen nach dem Leben trachtet!
Meine Meinung:
"Tod in Baden" ist der vierte Teil um die pensionierte Lehrerin Ernestine Kirsch und ihren Apotheker-Freund Anton Böck.
Die Geschichte ist - wie die anderen - in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden. Vorangegangene Abenteuer der beiden werden im Laufe der Geschichte erwähnt und machen neugierig auf die vorigen Bände (wenn man sie noch nicht kennt).
Die viele indirekte Rede macht die Geschichte lebendig und das Buch lässt sich aufgrund der liebevollen und der damaligen Zeit angepassten Schreibweise schnell lesen.
Die Kurbehandlungen im Hotel und die verschiedenen Gäste lassen einen an seine eigenen Spa-Aufenthalte erinnern. Nur, dass es damals natürlich weniger Gäste waren und es viel familiärer zuging. Man wurde mit unbekannten anderen Gästen an einen Tisch gesetzt. Heutzutage undenkbar. Aber so kann Ernestine noch mehr ihre Neugier befriedigen, lernt sie doch die lebensfrohe Witwe Körndl, das Brauereibesitzer-Ehepaar Jandrisch, den Seifenfabrikanten Ferdinand Heimlich samt Gattin, die sensible und kränkliche Frau Glickstein und ihren Mann, den ehemaligen Oberstleutnant Holzinger und Gattin, den schrulligen Wissenschaftler und Insekten-Forscher Professor Leichtfried sowie den berühmten Stürmer des Arbeiter-Fußball-Vereins Rapid-Wien, Pepi Kratochwil, kennen.
Der neue Band um die beiden Hobbydetektive ist authentisch, spannend und äußerst unterhaltsam. Die schrecklichen Folgen des Krieges auf die Menschen werden treffend auf den Punkt gebracht.
Vor allem unter der Diät und dem scheußlichen Schwefelwasser, das die Kurgäste literweise trinken sollen, leidet Anton sehr. Es ist witzig ihn dabei zu beobachten, wie er Ausreden wegen des Schwefelwassers und für einen Kaffeehausbesuch findet.
Sehr schön ist auch die - wenn auch langsame - private Entwicklung der beiden liebenswerten Protagonisten: hier in Band 4 duzen sie sich endlich! :)
Ernestines Spürsinn, ihr detailgetreues Gedächtnis und ihre Kombinationsgabe sind (auch aufgrund ihrer großen Neugierde) wieder hervorragend und die Auflösung ist überzeugend!
Zu erwähnen ist auch das wieder einmal wunderschön gelungene Cover: mit dem historischen Design passt es zu den anderen Bänden und lässt die Reihenzugehörigkeit erkennen, und die erhabene Schrift des Titels und die goldfarbenen Ornamente lassen dieses Taschenbuch hochwertig und edel erscheinen.
Fazit:
Auch der vierte Band der Reihe ist ein unterhaltsamer Cosy-Crime im Miss Marple-Stil mit dem charmanten Ermittler-Duo. Ich liebe diese Reihe und vergebe sehr gerne wieder 5 Sterne!
Rezensionen von Petra:
ein Herrenclub mit weiblicher Unterstützung
Der blaue Pomander von Sophie Oliver
Ein Herrenclub der Detektivarbeit leistet Das Besondere an diesem Club ist, auch eine Frau gehört zu den Mitgliedern und wird als gleichwertig erachtet. In der viktorianischen Zeit sehr ungewöhnlich. Da macht den Reiz dieses Krimis aus. Alle arbeiten miteinander auf Augenhöhe
.Spannend gestaltet sich die Suche nach dem blauen Pomander der Paracelsus gehört hat und dem man ungeheure Heilkräfte zuschreibt.
Kurzweilig erzählt die Autorin die Story ohne ausufernd zu sein. Die sozialen Mißstände und Krankheiten der Zeit werden erwähnt und im Anhang etwas deutlicher erklärt. Im Krimi ist das alles nur nebensächlich.
Das Ganze ist im Stil von Sir Conan Doyle geschrieben ohne die Überheblichkeit von Sherlock Holmes.
Rezensionen von yesterday:
Humor, Action und illustre Charaktere in einem gut konstruierten Thriller
Wolves - Die Jagd beginnt von Cole Daniel
“Wolves” ist nach “Ragdoll” und “Hangman” der dritte Thriller rund um William Fawkes, seines Zeichens Londoner Detective und das schwarze Schaf dieser Familie. Nach einiger selbst gewählter Abwesenheit taucht er plötzlich wieder auf, als er von einem vermeintlichen Selbstmord hört. Er will den Fall näher untersuchen, muss zuerst aber verhindern, von seinen eigenen Kollegen eingesperrt zu werden.
Der gute “Wolf” hat einiges auf dem Kerbholz, das wird auch für die Leser klar, die die beiden ersten Bände nicht kennen. Aber so wie er wirkt, hat er jegliche Gesetzesübertretungen nur zu seinem Besten begangen. Der Anti-Held, der immer richtig liegt also. Ob er das auch in diesem Fall tut?
Er kann die richtigen Leute überzeugen und beginnt zu ermitteln, gräbt in der Vergangenheit und wird dabei selbst hinters Licht geführt.
Kuriose, illustre Charaktere und ein gewisser britischer Humor sowie einiges an Action säumen Wolfs Weg. Die Aufklärung ist stimmig, der Schreibstil unaufgeregt und die kurzen Abschnitte machen das Buch zum Pageturner. “Ragdoll” steht hier schon im Regal, das wird sicher bald mal fällig.
Rezensionen von nil_liest:
Die Wölfe sind wieder los!
Ein Freund wie kein anderer 2: Im Tal der Wölfe von Oliver Scherz
Vorneweg, „Im Tal der Wölfe“ ist bereits der zweite Teil, der mit dem erfolgreichen Band „Ein Freund wie kein anderer“ seinen Anfang genommen hat. Ich betone es so stark gleich zu Beginn falls der noch unbekannt sein sollte, denn dies ist wirklich mal eine Reihe bei der es nur Sinn macht den ersten Band auch erst zu lesen, damit man die dramatische Lebensrettungsgeschichte kennt die Wolf und Eichhörnchen verbindet und auf die des Öfteren Bezug genommen wird.
Nun, wer den ersten Band kennt und im Nu die spannende Geschichte vorgelesen hat von Yaruk und Habbi kann sich auf ein Wiedersehen der Beiden freuen. Oliver Scherz schafft es, wie immer, mit seiner spannenden und schönen Prosa uns Leser wieder mitzureißen. Diesmal traut sich Habbi ins Tal der Wölfe und die Freundschaft wird erneut auf die Probe gestellt. Aber wer Oliver Scherzs Bücher kennt, weiß wie toll er das Thema Freundschaft, Zusammenhalt und Mut miteinander verknüpft und zu einer spannenden Geschichte verwebt.
Und natürlich hat Barbara Scholz es auch wieder sehr schön illustriert. Wunderbar sind die großflächigen bunten Bilder, oft großflächig auf den Doppelseiten.
Wir haben es geliebt und freuen uns schon jetzt auf das nächste Buch aus der Feder von Oliver Scherz.











