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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von spozal89:

Der Kuss der Rachegöttin

Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss von Falk Alana

Nachdem ich von "Cursed Kiss" eine Leseprobe gelesen habe, war ich total gespannt auf die ganze Story. Von Alana Falk hatte ich bisher noch nichts gelesen, aber die Leseprobe hatte mich gepackt.

Ich muss gestehen, dass ich mich wieder mal extrem schwer tue mit einer Bewertung. Denn so sehr mich die Leseprobe überzeugt hat, war ich am Ende des Buches angelangt dann doch vom Gesamten ein wenig enttäuscht.

Aber kommen wir erst einmal zum positiven. Ich mag den Schreibstil von Alana Falk total gerne und ich liebe ihren Humor. Manche Sprüche von Arden haben mich wirklich zum Lachen gebracht.

Die Idee mit den Rachegöttinnen finde ich grandios. Allerdings hätte ich da gerne noch ein paar mehr Einblicke in die Welt gehabt. Vor allem auch über die anderen wie z.B Maya und Damon hätte ich gerne mehr erfahren, denn die kamen mir eindeutig zu kurz, obwohl sie in der Geschichte eine tragende Rolle spielen und auch immer wieder erwähnt werden. Und auch mit Erin hatte ich so meine Probleme. Ich fand sie zum Teil zu egoistisch und manchmal nervte sie mich mit ihrer Art einfach.

Da sich alles immer wieder um den Kuss dreht, der nicht statt finden darf, zog sich das Buch stellenweise echt in die Länge und ich hab mir gedacht, langsam wissen wir Leser das ihr euch nicht küssen dürft. Das hätte man ruhig ein wenig abkürzen können, denn das fand ich unnötig in die Länge gezogen.

Das Ende hat mich dann leider auch nicht hundert Prozent überzeugt, obwohl es eine Wendung gab, mit der man so nicht gerechnet hat. Das Geheimnis um Arden finde ich Hammer, aber den Rest in Kombination mit Lyra (ich will nicht genauer darauf eingehen, weil ich niemanden spoilern möchte) fand ich an den Haaren herbei gezogen und war in meinen Augen einfach zu viel des Guten.

Im Großen und Ganzen hat mich das Buch gut unterhalten und ich hab es gerne gelesen, allerdings denke ich nicht, dass ich den zweiten Teil lesen werde, weil mich der Verlauf und vor allem das Ende dann doch nicht wirklich überzeugen konnten.

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Rezensionen von Simonazzi:

Ponyherz 1: Anni findet ein Pony von Usch Luhn

Rezensionen von Simonazzi:

Ponyherz 1: Anni findet ein Pony von Usch Luhn

Rezensionen von Claudia R:

skurril, mystisch und humorvoller Krimi

Wenn die Alpen Trauer tragen von Isabella Archan

Klappentext:

Schräg, schwarzhumorig, ungewöhnlich.
Alpenblick? Idyllische Ruhe? Nix da! Mitzi kann’s mal wieder nicht lassen. Als eine alte Dame, die Mitzi an ihre Oma erinnert, bei einem Brand ums Leben kommt, schrillen bei ihr alle Alarmglocken. Sie bittet Inspektorin Agnes Kirschnagel um Hilfe, die tatsächlich auf ein Verbrechen stößt – der einzige Erbe wird verhaftet.

Der Fall scheint gelöst. Doch Mitzi findet heraus, dass sich das Opfer von einer geheimnisvollen Weißen Frau verfolgt fühlte. Als ihr nicht einmal Agnes Glauben schenkt und es eine weitere Tote gibt, wagt sie einen gefährlichen Alleingang ...

Cover:

Das Cover finde ich interessant und weißt auf den ersten Blick nicht wirklich auf einen Krimi hin, denn man sieht einen Teil eines Trachtenkleides, welches gut zum Titel passt, obwohl Trauer tragen dabei nicht ganz rüber kommt. Sondern es wirkt eher idyllisch und ländlich. Dennoch hat mir das Cover recht gut gefallen.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Es lässt sich locker und leicht lesen. Man kommt schnell in die Geschehnisse hinein und man wird von den skurrilen Persönlichkeiten regelrecht gefesselt und mitgenommen.

Dies ist bereits der zweite Band aus der Mitzi-Mörder-Reihe, aber auch ohne den ersten Band zu kennen, kommt man sehr gut zurecht, da die Fälle in sich abgeschlossen sind. Und man auch in diesem Band Informationen über die Hintergründe und Vergangenheiten erfährt.

Die Gliederung des Buches hat mir sehr gut gefallen. Es ist in mehrere Teile und die wiederum in mehrere Kapitel eingeteilt und diese haben eine sehr angenehme Länge.

Das Buch ist fesselnd, spannend und humorvoll zugleich.

Es beginnt mit dem Tod einer älteren Dame, die bei einem furchtbaren Brand ums Leben kommt und der Verdacht sogleich auf den einzigen Erben gerichtet ist. Doch was hat es mit dieser weißen Frau, von der sich das Opfer verfolgt gefühlt hatte, auf sich? Und wer ist die "Hex"? Mysteriös und spannend zugleich.

Doch zu viel vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, denn es ist sehr empfehlenswert dies selbst heraus zu finden und daher möchte ich nicht zu viel vorweg nehmen.

Mitzi ist ein wenig skurril, doch zugleich auch ein sehr sympathischer Charakter, über die man nach und nach mehr erfährt. In ihrer Kindheit liegt auch begründet bzw. lassen sich ihre bizarren Gedankengänge und psychischen Eskapaden erklären. Ihre Freundin Agnes ist bei der Polizei und hilft ihr soweit sie kann, doch oft genug ermittelt Mitzi auf eigne Faust und begibt sich so immer wieder in gefahren.

Die zu Beginn etwas verwirrend scheinenden Handlungen dröseln sich immer mehr auf und fügen sich am Schluss zu einem plausiblen und schlüssigen Ende zusammen, mit welchem man so nicht gerechnet hätte.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und echt etwas besonderes. Sie sorgen für sehr viel Humor und Würze in der Geschichte. Die Dialoge sind toll gestaltet und sorgen für so einige Schmunzeln und Lacher. Hinzu kommt eine spannende Handlunge, die man sehr gern mitverfolgt und regelrecht miträtst, wer nun der Mörder ist und was mit der weißen Frau bzw. der "Hex" auf sich hat. Es bleibt die ganze Zeit über sehr spannend und auch der Humor kommt nicht zu kurz.

Mir hat dies sehr gut gefallen und ich wurde sehr gut unterhalten. Toll fand ich auch das Glossar am Ende, welches einige Wörter erklärt, die nicht allem geläufig sind, und auch das Marillenrezept und das Outtake fand ich ein tolles Extra.

Ich bin sehr gespannt auf weitere Bände dieser Reihe, da mir dieser sehr gut gefallen hat.

Fazit:

Ein wirklich rundum gut gelungener Krimi, der durch seine zum Teil mystische und düstere Grundstimmung, seine skurrilen Charaktere und einem spannenden Fall überzeugen konnte.

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Rezensionen von sperdacher:

Reise in Vergangenheit und Zukunft

Ein halbes Herz von Lundberg Sofia

Die zum Teil geschönte, nicht realistische oder auch verdrängte Vergangenheit holt Elin in der Gegenwart ein. Der glitzernde Schein der Gegenwart beginnt zu bröckeln und birgt die Gefahr erneut die liebsten Menschen um sich zu verlieren. Das, ihre doch hartnäckige Tochter und ein geschenkter Stern ihres nie vergessenen Freundes rütteln sie wach.

Diesen Roman einmal begonnen, kann man ihn nicht mehr weglegen. Und so reist man in kürzester Zeit zwischen Vergangenheit im dunklen, kühlen Norden und der lebhaften Gegenwart hin und her. Eines aber bleibt immer im Fokus: Elin´s Talent - die Schönheit der Dinge zu erkennen und festzuhalten.

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Rezensionen von Lilli33:

Wunderbar warmherzig und ehrlich

Das Rosie-Resultat von Simsion Graeme


Inhalt:
Don Tillman ist mittlerweile 52 Jahre alt und seit 13 Jahren mit Rosie liiert. Die beiden sind Eltern des 11-jährigen Hudson. Hudson, der seinem Vater in vieler Hinsicht frappierend ähnelt, bekommt immer wieder Schwierigkeiten in der Schule, was Dons Vater-Instinkt auf den Plan ruft. Er schmeißt seinen Job als Professor und widmet sich fortan der Weiterentwicklung seines Sohnes …

Meine Meinung:
Ich mochte die beiden ersten Bände dieser Reihe sehr und war recht überrascht, als ich von einem dritten hörte.

Da stand für mich sofort fest, dass ich diesen auch lesen muss, und ich wurde nicht enttäuscht.

Eigentlich müsste der Roman „Das Hudson-Projekt“ und nicht „Das Rosie-Resultat“ heißen, denn es geht vor allem um Don und Hudson. Rosie tritt hier ein wenig in den Hintergrund gegenüber den anderen Bänden, verschwindet aber nie ganz und bringt Don auch immer wieder auf Linie.

Graeme Simsion erzählt wieder sehr warmherzig und offen von seinem speziellen Protagonisten Don Tillman, der sich und seinen Mitmenschen nicht eingestehen will, dass er „im Spektrum“ ist, also Autist. Don hat sich seit dem 1. Band stark weiterentwickelt und tut dies auch hier noch. Trotzdem behält er seine unverwechselbare Art, für die man ihn einfach mögen muss.

Herrlich die Szenen, wenn er Hudson Sozial- oder sportliche Kompetenzen beibringen will, was in vielen Fällen von vornherein zum Scheitern verurteilt scheint. Doch Hudson löst seine Probleme auf seine Weise und mit Unterstützung vieler Menschen. Im Endeffekt profitiert auch Don davon.

Von diesen beiden, aber auch von Rosie, kann man so viel lernen in Bezug auf Toleranz und Empathie, Ehrlichkeit und Mut.

Fazit:
Ein warmherziger Roman mit tollen Protagonisten, von denen sich jeder eine Scheibe abschneiden sollte, ein Plädoyer für Toleranz und Menschlichkeit und gegen Vorurteile. Absolut lesenswert!

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Rezensionen von Tara:

Eine ungewöhnliche Freundschaft in poetischen Worten

Offene See von Benjamin Myers

„Offene See“ ist ein ruhiger und poetischer Roman des Autors und Journalisten Benjamin Myers.

Die Zukunft des 16-jährigen Robert Appleyard bringt für ihn nichts Neues. Er wird wie sein Vater und sein Großvater in der Kohlegrube arbeiten. Aber bevor er damit beginnt im Dunklen unter Tage zu arbeiten, möchte er an das Meer und die offene See erleben.

Er nimmt sich eine Auszeit und trifft in einem heruntergekommenen Cottage auf Dulcie Piper. Dulcie ist wesentlich älter als Robert, hat viel mehr Lebenserfahrung und führt ein komplett anders Leben als Robert und seine Familie. Die beiden nähern sich an und es entsteht eine wunderbare Freundschaft.

Die Handlung des Romans ist schnell erzählt und sehr ruhig. Ebenso der Schreibstil, das Buch ist nicht spannend, es sind die leisen Töne, die poetisch gewählten Worte, die langsam entstehende ungewöhnliche Beziehung zwischen den Protagonisten, die fesselt und mich in ihren Bann gezogen hat.

Sowohl Robert als auch Lucie wirken lebendig und authentisch. Lucie und ihre Lebensweise ist unkonventionell und steht im krassen Gegensatz zu dem, was Robert aus seinem Elternhaus kennt. Es ist faszinierend welche Dynamik zwischen den beiden entsteht und einfach wunderschön zu lesen, wie sie sich langsam aneinander annähern und voneinander profitieren.

Mich hat das Buch gut unterhalten und ich kann es für ruhige Lesestunden nur empfehlen.

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Rezensionen von yellowdog:

Ein forderndes Buch

Simply Clean für ein gesundes Zuhause von Becky Rapinchuk

Simply clean ist wirklich ein sauberes Buch! Nicht nur wegen dem Thema sondern weil das Buch wirklich sehr übersichtlich und geordnet aufgemacht ist. Mit gestochen scharfen Fotos und gut eingeteilte Textblöcke. Es gibt sogar ein Lesebändchen.

Was mich überraschte war, dass es sich nicht unbedingt in erster Linie eine Putzfibel ist sondern auch und vor allen die Gesundheit in den Vordergrund steht.

Gefährliche Mittel kommen hier schlecht weg.
Für meinen Geschmack geht die Autorin Becky Rapinchuk da zu weit. Sie ist in einem Krieg gegen giftige Reinigungsmittel. Ich persönlich habe nicht die Zeit einen Ofenreiniger selbst herzustellen.

Die Autorin geht dann die einzelnen Räume durch: Küche, Badezimmer, Schlafzimmer und so weiter.

Viele Tipps klingen logisch, manchmal aber auch nicht einfach.
In gewisser Hinsicht fühle ich mich von dem Buch überfordert. Aber vielleicht wird sich dieses Gefühl noch mindern, wenn ich in Zukunft mal wieder hineinsehe.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Ein wunderbares Kinderbuch

Heute nicht von Timon Meyer

Der Bär, der Löwe, das Krokodil, der Koala, der Lurch, das Lama und der Panda – alle Tiere sind traurig, haben Kummer oder Sorgen. Aber dann kommt der nächste Tag – und alles ist wieder gut.

Julian Meyer hat in diesem Buch wundervolle Illustrationen gezaubert, die unserem Kleinen sehr gut gefallen.

Die Mimik der Tiere drückt aus, wie sie sich gerade fühlen. Immer wieder holt er das Buch aus seiner Bücherkiste und will es anschauen. Es gibt so vieles auf den farbenfrohen Bildern zu entdecken, immer wieder Neues anzuschauen und dazu kleine eigene Geschichten zu erfinden.
Timon Meyer hat zu den einzelnen Bildern kleine, kindgerechte Texte in Reimform geschrieben.

Die Nachricht des Buches hat unser kleiner Mann auch schon verstanden. Es ist nicht ein Tag wie der andere. Es gibt gute und es gibt nicht so gute Tage. Und man kann sich immer auf morgen freuen.

Ein wunderschönes, liebevoll gestaltetes Kinderbuch mit kleinen Reimen. Nicht nur für kleine Kinder.

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Rezensionen von Bibliomarie:

Spätsommer

Spätsommer ist auch noch Sommer von Minna Lindgren

Ulla ist 74 als ihr Mann nach langer Krankheit verstarb. Die ganzen Jahre hat sie ihn gepflegt und es war weder leicht, noch war es schön, denn ihr Mann war ein Kotzbrocken mit Alkoholproblem. Doch kaum ist er tot, tauchen die Kinder Marko uns Susanna auf und wollen nun das Leben ihrer Mutter bestimmen.

Am besten gleich in ein Pflegeheim, da ist für sie gesorgt, was soll sie in ihrem Alter denn sonst noch wollen.
Doch Ulla wehrt sich, zwar sind viele Kontakte während der langen Zeit der Krankenpflege eingeschlafen, aber mit den alten Freundinnen Hellu und Pike frischt sie ihren Kontakt auf und besonders Pike lässt vom Italienischkurs und Hot Yoga bis zum Silver Online Dating nichts aus.

Minna Lindgren hat einen turbulenten und in Teilen sehr komischen Roman um das Selbstverständnis einer Frau in 70igern verfasst. Ja, ich musste häufiger schmunzeln, auch mal ein wenig innehalten, aber so ganz glücklich hat mich das Buch nicht gemacht. Lässt sich eine vitale und gesunde 74jährige wirklich so von ihren Kindern schikanieren? Hört zu, wenn sie sich über ihren Kopf weg unterhalten und ihre Unterbringung in einem Pflegeheim organisieren und versuchen ihre finanzielle Unabhängigkeit zu beschneiden?

Dazwischen sind die Treffen mit ihren Freundinnen meist eher von der schrill, Hellu will noch etwas vom Leben haben und Pike ist dringend auf der Suche nach einem Mann. Das bringt Ulla in manch peinliche Lage.

Aber auch wenn sie die Autorin überspitzt und ironisiert, einen wahren Kern hat sie durchaus getroffen.

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