Kunden em pfehlungen
Rezensionen von liesmal:
Poesie und Magie
Eliantis von Silja Kyrada
Mit dem Buch „Eliantis“ aus dem Verlag epubli.GmbH nimmt die Autorin Silja Kyrada die Leser mit ins Reich der Fantasie. In der Buchbeschreibung heißt es: „Da gab es viele große Wälder sowie kristallklare Seen. Da gab es Gebirge und geheimnisvolle Höhlen und Schluchten.“
Eliantis ist ein wunderschönes Reich aus der Vergangenheit.
Es lebten dort Menschen, aber auch Elfen, Halbelfen und Trolle. Wie schön hätte ein friedliches Zusammenleben sein können, wenn es die Sucht nach Rache und die Gier nach Macht nicht gegeben hätte. So können „Phantastische Geschichten aus einer anderen Welt“, wie es in der Unterzeile heißt, leider nicht nur märchenhaft schön, sondern auch schockierend brutal sein. Viele spannende Abenteuer und gefährliche Aktionen sind zu bestehen. Ohne Magie geht da gar nichts!
Da ich im Reich der Fantasy nicht so sehr bewandert bin, waren mir viele Situationen nicht ganz klar. Ich hatte viele Fragen und musste mit meiner eigenen Fantasie einige Dinge für mich selbst klären. Besonders „märchenhaft schön“ sind allerdings die lyrischen Zeilen, die einen wichtigen Teil der Handlung einnehmen, ebenso die zarten Gedanken und Geschehnisse, wenn es um die Liebe zweier Wesen geht.
Rezensionen von Marie aus E.:
Spannend, aber auch gruselig
Bloom - Die Apokalypse beginnt in deinem Garten von Kenneth Oppel
Vorneweg: das Buch hat insbesondere eingangs erschreckend viele Bezüge zu unserer aktuellen Lebenssituation, ob es gerade im Moment die richtige Lektüre ist, das sei mal dahingestellt. Menschen mit Atemschutzmasken, schweren Hustenanfällen und Lungenkrankheiten, Menschen, die nicht mehr aus dem Haus gehen, Einkäufe, bevor der Notstand ausgerufen wird, all das gibt es auch im Buch.
Eine unbeschwerte Ablenkung in Corona-Zeiten ist die Lektüre nicht!
Zum Buch selbst: drei Teenies, zwei davon eher Außenseiter und zwei von schweren Allergien geplagt, erfahren nach einem heftigen Regen massive Linderung ihrer Beschwerden. Allerdings wächst zeitgleich ein seltsames schwarzes Gras, das alles zu überwuchern droht und nicht ausrottbar ist.
Das Buch hat mich tatsächlich ab Seite 1 gepackt, der Spannungsbogen baut sich Stufe um Stufe auf und die Ursache für die merkwürdigen Geschehnisse hat mich total überrascht. Etwas spooky, aber in der Handlung verpackt erscheint es gar nicht so abgefahren.
Die drei Teenies wurden gut beschrieben, man konnte sich in alle drei einfühlen und zwischendrin gab es auch etwas banalen Teenie-Alltag zum Durchschnaufen.
Der Schreibstil gefällt mir sehr, unkompliziert und er lässt sofort die Bilder zur Handlung vor dem geistigen Auge entstehen.
Das Buch wird ab 12 Jahren empfohlen - es beinhaltet allerdings schon ganz schön brutale Szenen, die zwar nicht in aller Breite geschildert werden, aber Potential für Albträume ist ausreichend vorhanden. Ich würde das Buch nicht unter 14 Jahren verschenken.
Was ich nicht wusste: Bloom ist Band 1 einer Trilogie und endet mit einem Cliffhanger. Das kann ich so gar nicht leiden, hier war es aber o.k., da die Handlung trotzdem in sich weitestgehend einen Abschluss gefunden hat.
Ein starkes Buch, ich bin auf jeden Fall bei Band 2 wieder dabei.
Rezensionen von C. P.:
Spannendes Abenteuer im Wilden Westen
Tara und Tahnee von Hertweck Patrick
Kalifornien, zur Zeit des Wilden Westens: Das Leben der jungen Tahnee ändert sich schlagartig, als Kopfgeldjäger in ihrer Hütte in der Sierra Nevada auftauchen. Ihr Vater wird steckbrieflich gesucht! Er soll ein Mörder sein? Das kann Tahnee nicht glauben und versucht, sich allein durch die Wildnis zu schlagen, um die Hinrichtung ihres Vaters in der Stadt zu verhindern.
Immer mit den gefährlichen Kopfgeldjägern dicht auf ihren Fersen. Zur selben Zeit macht Tara, die bei ihrem reichen Großvater in San Francisco wohnt, eine wichtige Entdeckung. Noch ahnen die beiden Mädchen nicht, dass ihre Leben auf unerwartete Weise miteinander verknüpft sind.
Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Die junge Tahnee kämpft sich durch die Wildnis des Wilden Westens. Unterwegs trifft sie auf Menschen, von denen einige zu hilfreichen neuen Freunden werden, während andere gefährlich sind. Ihre Abenteuer sind nervenaufreibend und ich habe als Leser regelrecht mitgefiebert. Zugleich lernt man Tara kennen, zunächst über frühere Tagebucheinträge von ihr, bevor sich ihre Handlung mit der von Tahnee abwechselt. Tara wächst wohlbehütet auf, entsprechend sind ihre Erlebnisse weit weniger gefährlich. Dafür deckt sie nach und nach Geheimnisse auf, welche den Leser vermuten lassen, was wirklich geschah und warum Tahnees Vater als Mörder beschuldigt wird.
Der Roman ist sehr abenteuerlich und abwechslungsreich. Damalige Verhältnisse wie das Recht des Stärkeren, Goldgräberstimmung, die Unterdrückung der Indianer und zur Sklavenarbeit gezwungene Schwarze wurden ebenfalls in die Handlung integriert, ohne diese zu sehr zu überladen. Die Spannung bleibt durchgehend konstant hoch und vor allem Tahnee ist als toughes Mädchen wirklich bewundernswert und sympathisch.
Ein bemerkenswertes Abenteuer, welches die Wichtigkeit guter Freundschaft hervorhebt.
Rezensionen von Gaby 2707:
Mein 1. Fall mit Alma Liebekind
Verkauft von Constanze Dennig
MNoch halb in Narkose nach einer OP ist Psychiaterin Alma Liebekind überzeugt, eine Tote auf einer Bahre an sich vorbei fahren gesehen zu haben. Auch Mutter Martha hat aus einem Fenster die abgedeckte Bahre beobachtet. Nur bei ihren Nachfragen beim Klinikhauspersonal will niemand etwas von einer Leiche wissen.
Der Spürsinn von Alma und Martha ist geweckt. Als dann in einem Flüchtlingsheim eine junge Frau ermordet wird, hält die beiden Spürnasen nichts mehr.
Noch vor der eigentlichen Geschichte lerne ich einige der Protagonisten ausführlich kennen, was für mich beim Lesen sehr hilfreich war. Ich konnte mir von Anfang an die Personen recht gut vorstellen.
Die neugierige und selbstbewusste Alma mochte ich von Anfang an, ihre Mutter hat etwas gebraucht um sich meine Sympathien zu verdienen. Toyboy Michael, auch Michelangelo genannt, der meint, er wäre ein Autor, ist in meinen Augen ein Lebenskünstler, der es geschafft hat, sich von einer gut situierten Dame aushalten zu lassen. Mein Fall ist er nicht. So haben alle Mitwirkenden ihre guten und weniger guten Seiten, ihre Ecken und Kanten.
Für mich war es der erste Fall, den ich mit Alma und ihrer Mutter zusammen gelöst habe. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl etwas Gravierendes nicht zu wissen. Konnte der Handlung ab der ersten Seite sehr gut folgen. Ob ich die ersten 3 Fälle auch noch lösen will, werde ich mir noch überlegen.
Sehr gut gefallen haben mir die Dialoge zwischen Alma und ihrer Mama, Alma und ihrer Freundin, Alma und Michael usw. Sie machen die ganze Geschichte lebensecht und nachvollziehbar. Ich erfahre sehr Vieles aus Almas Privatheben, was sie für mich noch greifbarer macht. Was dabei etwas zu kurz kommt bzw. auf der Strecke bleibt, ist die Spannung.
Ich mag es, wenn in einer Geschichte heraus zu lesen ist, wo ich mich befinde. Hätte ich es nicht vorher gewusst, stelle ich schon sehr bald fest, dass ich hier in Wien bin. Worte aus dem wienerischen, dem Latein, das Martha gerne verwendet und aus dem Jiddischen werden für Unkundige als Fußnoten erklärt. Die Handlungsorte sind gut beschrieben und machen Lust auf die Stadt Sigmund Freuds.
Zum Schluss bekomme ich noch ein Kurzinterview von Constanze Denning zum Buch.
Ein leichter Krimi mit aktueller Brisanz, lebensnahen Personen in der Stadt Wien. Launige Unterhaltung ist garantiert.
Rezensionen von Claudia R:
fantastisch fesselnd
Kinder der Wälder - OCIA von Patricia Rieger
Klappentext:
Sean schloss erschöpft die Augen. Es gab so viel, das ihm durch den Kopf ging und ihn nicht zur Ruhe kommen ließ. Was war aus seinem ruhigen, geregelten Leben geworden? Seit einiger Zeit kam er sich vor, als sei er in eine total verrückte Fantasygeschichte geraten. Wesen aus fremden Welten, mysteriöse Fähigkeiten … und jetzt auch noch eine Schamanin als Tante!
Sean steht mit beiden Beinen fest im Leben.
Doch dann wirft das Schicksal sein wohlgeordnetes Leben vollkommen über den Haufen, als er auf eine geheimnisvolle Fremde trifft, mit der er auf ganz besondere Weise verbunden zu sein scheint. Bald schon wird ihm klar, dass ihr Zusammentreffen kein Zufall ist. Auf sie wartet eine lebensgefährliche Aufgabe, bei der es um nicht weniger als die Rettung einer ganzen Welt geht.
Wie gut, dass ihnen dabei die mächtige Geheimorganisation OCIA mit einem Einsatzteam aus ziemlich ungewöhnlichen und nicht ganz ungefährlichen Teammitgliedern zur Seite steht.
Kinder der Wälder ist der zweite in sich abgeschlossene Einzelband mit 619 Seiten der außergewöhnlichen Urban-Fantasy-Romance-Reihe OCIA, erschienen als Taschenbuch und Ebook
Bisher erschienen aus der OCIA-Reihe im Tomfloor Verlag:
Sohn der Monde (Band 1)
Cover:
Das Cover finde ich sehr mystisch und fantastisch, vor allem der grün Ton ist sehr passend auch zum Titel und Buch. Im unteren Teil erkennt man einen Steinkreis und oben taucht man in eine wundervolle Welt des Waldes ein. Dabei erkennt man fantastische Wesen und eine zauberhafte Naturwelt die durch viele kleine Details besticht, die man meist erst auf dem zweiten Blick wirklich erkennt. Das Cover weckt Interesse und Neugier.
Meinung:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, so dass es sich locker und leicht lesen lässt.
Dies ist bereits der zweite Band dieser Reihe, aber auch ohne den ersten Band zu kennen, kommt man sehr gut in die Geschehnisse und die Geschichte hinein. Die Handlungen werden sehr detailliert und bildlich beschrieben und so kommt man schnell in die Welt und die Geschichte hinein. Unüblich für Fantasy Geschichten, spielt diese hier in der jetzigen Zeit.
Sie handelt von Sean der auf eine geheimnisvolle Fremde trifft und sich mit dieser auf eine ganz besondere Art und Weise verbunden fühlt. Des Weiteren spielt das OCIA, eine geheime Organisation mit Sitz in Neuseeland, eine Rolle, welches das Leben auf anderen Planeten erforscht. Dort versammeln sich außergewöhnliche Wesen, die auf der Erde aufgrund unterschiedlicher Situationen gelandet sind, so auch Meijra. Sean und Meijra finden einander und erhalten eine spezielle Aufgabe, die ihnen sehr viel abverlangt.
Zu viel möchte ich aber an dieser Stelle nicht verraten, da ich sonst einiges vorweg nehmen würde und daher nicht zu detailliert hier die Geschichte beschreiben möchte, sondern jedem Fantasy Fan diese Reihe ans Herz legen kann und diese Reihe sehr gern weiter empfehle.
Die Autorin schafft es den Leser zu fesseln und mit ihrer wundervollen Geschichte zu begeistern. Auch wenn das Buch mehr als 600 Seiten hat, so hatte ich doch das Gefühlt, dass diese viel zu schnell vergangen sind und nur so dahin flogen. Ein fesselnder, spannender und bildlicher Schreibstil ermöglicht ein angenehmes Lesen. Als Leser durfte ich in eine tolle Geschichte, mit spannender Handlung und wundervollen Charakteren eintauchen.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Diese waren sehr gut ausgearbeitet und vor allem Meijra und Sean waren mir sehr sympathisch und ich bin ihnen sehr gern gefolgt.
Taucht auch ihr ein in eine wundervolle Geschichte mit einer spannenden und fanatischen Handlung, sowie sympathischen Charakteren, die einen fesseln.
Ich bin schon sehr auf den nächsten Band gespannt und hoffe, dass dies nicht allzu lange dauern wird.
Fazit:
Eine spannende und fantastische Geschichte, die einen fesselt und durch tolle Beschreibungen und liebevoll gestaltete Charaktere überzeugt.
Rezensionen von Caroline :
Genialer 3. Teil der Reihe
Kinder der Wälder - OCIA von Patricia Rieger
Klappentext:
Nachdem sie dem Orden der Ritter der mildtätigen Hilfe beigetreten ist, kann sich die Söldnerin Kate Daniels vor übernatürlichen Katastrophen kaum noch retten. Und in einer Stadt wie Atlanta, die von den Gezeiten der Magie beherrscht wird, will das schon etwas heißen! Doch als Kates Freund, der Werwolf Derek, halb tot aufgefunden wird, steht sie einer noch weitaus größeren Herausforderung gegenüber.
Bei ihren Ermittlungen erfährt Kate von einem geheimen Turnier zwischen den übernatürlichen Wesen der Stadt. Zusammen mit Curran, dem Anführer der Gestaltwandler von Atlanta, kommt Kate einem finsteren Komplott auf die Spur ...
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Der Hartnäckigkeit einer sehr guten Freundin habe ich es zu verdanken, dass ich endlich bei dieser Reihe weiter gelesen habe. Ich gebe es zu, es ist eine Schande, denn die Geschichten rund um Kate und Curran sind unglaublich witzig und spannend.
Dieses Mal muss Kate unglaublich hart kämpfen, um Menschen, die sie lieb gewonnen hat, zu beschützen. Sie will unter allen Umständen herausfinden, wie und warum Derek so schwer verletzt werden konnte.
Da nimmt sie sogar die Hilfe vom Herrn der Bestien Curran an. Selbst in gefährlichen und recht aussichtslosen Situationen werfen die zwei sich Unflätigkeiten an den Kopf. Dies sorgt, wie auch in den zwei Büchern zuvor, für unglaublich lustige Wortgefechte. Die zwei passen wie Kopf auf Nagel. Curran weiß dies aber Kate hält an ihrem Widerstand fest.
Kate als Kämpferin, die ein riesiges Geheimnis mit sich herum trägt, will von niemandem gegängelt werden. Die Kontrolle zu behalten, ist für sie lebensnotwendig. Curran versteht ihre Bedürfnisse ganz genau und bringt sie ständig an ihre Grenzen, ihm vielleicht doch zu vertrauen. Er setzt alle Waffen ein, die er zu bieten hat. Seinen Charme, seinen Körper und seine Sturheit - ohne schlechtes Gewissen. Und als Löwe ist er von Natur aus sehr geduldig. Er wartet im Schatten auf sein Opfer und schlägt dann gnadenlos zu, um zu verführen.
Das Autorenduo erschafft neben einer neuen Welt, die mit Magie durchsetzt ist, auch tolle Charaktere. Jede einzigartig, unverkennbar mit Ecken und Kanten.
Das Ende war so genial, dass ich es kaum erwarten kann, weiterzulesen.
Rezensionen von Caroline :
Ein sehr seltenes Thema wird hier angesprochen
Kinder der Wälder - OCIA von Patricia Rieger
Klappentext:
Ich will mein Leben neu ordnen, stattdessen begegne ich ihm. Gray Henderson. Attraktiv, unnahbar und ... der verhasste Bruder meiner besten Freundin. Ich bin nicht auf der Suche nach einem Typen, der mich an einen gefallenen Engel erinnert. Dunkel. Gebrochen. Und doch ist es genau das, was mich zu ihm zieht, so sehr ich mich auch dagegen wehre.
Ich möchte jede verdammte Narbe an ihm kennenlernen.
Umgeben von den Schatten seiner Vergangenheit steht er an seinem eigenen Abgrund, wohin ich ihm auf keinen Fall folgen sollte. Aber was, wenn es dafür zu spät ist, das Herz gegen den Verstand arbeitet und ich längst gesprungen bin?
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Vielen lieben Dank an die Autorin und Lovelybooks für die Rezesionsexemplare und die Leserunde.
Wieder einmal durfte ich feststellen, dass auch deutschsprachige Autorinnen gute New Adult Geschichten schreiben.
In diesem Fall hat mich Annie J. Dean in einen kleinen Ort in den USA entführt, um die Story von Heaven und Gray zu erzählen.
Heaven kehrt nach einem recht dramatischen Abgang während einer Tournee, nach White Cove zurück. Sie sieht sich an einem Scheideweg. Sie muss sich über ihre Zukunft Gedanken machen, freut sich aber auch ihre Freundinnen und ihre Schwester wiederzusehen. Nach ihrer letzten desaströsen Beziehung hält sie lieber Abstand von Männern aber bei Gray schmelzen ihre Vorsätze recht schnell dahin.
Die junge Frau hat mir sehr gut gefallen. Sie versucht Ruhe und Ordnung in ihr Leben zu bringen, aber auch ihren großen Traum möchte sie weiterhin verfolgen. Ich fand sie erfrischend ehrlich, authentisch und auch sehr sympathisch. Ihre Beziehung zu Grays Schwester ist einzigartig beschrieben, so wie Freundschaften auch sind. Mal ruppig und rau, dann aber auch wieder voller Herzlichkeit.
Bereits anfangs war recht klar, dass Gray eine Menge Ballast mit sich herumschleppt. Die Familienkonstellation ist nicht so einfach zu durchschauen, die Dynamik mit Vater und Schwester tragen zeitweise für recht gedämpfte Stimmung bei. Nach und nach gibt Grays Kopf seine Erinnerungen frei. Damit greift die Autorin ein selten beschriebenes Thema auf.
Neben Heaven und Gray gibt es noch ein paar Freunde, die eine wichtige Rolle spielen. Da ich weiß, dass Teil 2 bereits erschienen ist, habe ich mir diesen bereits heruntergeladen. Teil 3 ist in Vorbereitung - ich freue mich bereits darauf.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Spannung fehlt
Die verschwundene Braut von Bella Ellis
Matilda French, die ehemalige Mitschülerin zweier Brontë-Schwestern, arbeitet auf Chester Grange. Als eines Morgens das Zimmer der zweiten Frau von Mr. Chester, Elizabeth Honeychurch, leer, dafür voller Blut vorgefunden wird, spekuliert der ganze Bezirk. Hat Chester seine junge Frau getötet? Jedenfalls weist vieles daraufhin, dass ein schlimmes Verbrechen stattgefunden hat, auch wenn die Leiche der Frau verschwunden bleibt.
Den neugierigen und mutigen Brontë-Schwestern ist langweilig zu Hause im Pfarrhaus. Als sie vom Verbrechen hören, beginnen sie inkognito zu ermitteln und wollen Mr. Chester überführen - ermitteln statt schreiben ist ihre Devise.
Ich war sehr gespannt, was Bella Ellis (ein Pseudonym der Autorin Rowan Coleman) sich einfallen liess. Die Idee, die berühmten Brontë-Schwestern ermitteln zu lassen, finde ich nämlich klasse. Das Tempo hat die Autorin der Zeit angepasst. Gespräche über tagsüber neugewonnenes Wissen wurden zum Beispiel erst abends zuhause in der guten Stube geführt, Reisen in nahe oder weiter entfernte Ortschaften wurden zu Fuss, auf einem Karren oder in der Kutsche zurück gelegt. Einerseits klar, dass die Ermittlungen so auch länger dauern, andererseits habe ich schon viele historische Krimis gelesen, deren Ermittlungen bedeutend schneller vonstatten gingen. Deshalb fand ich den Krimi im Tempo schon recht reduziert und langatmig.
Die Figuren sind Bella Ellis gut gelungen: die drei, sich stichelnden Schwestern Charlotte, Emily und Anne, die sich um ihren Bruder Branwell kümmern und ihren Vater zwischendurch nicht die ganze Wahrheit betreffend ihrer Ausflüge anvertrauten ebenso wie die Nebenfiguren.
Nicht ganz überzeugen konnte mich der Ermittlungsfall. Zum einen waren zwar viel gut eingestreute, neuzeitliche Themen dabei, über die man damals entweder zu wenig wusste oder komplett ignorierte, weil es sich schlicht nicht gehörte. Zum anderen fragte ich mich leider zu oft, was da noch kommen mag - beziehungsweise wusste ich bald, auf was es hinauslaufen wird, so dass es mir irgendwann langweilig wurde, weil ich nur noch auf die Enthüllung der Hintergründe wartete, die bis zum Ende aufgespart wurde.
Eine tolle Idee, aber der Fall wirkt nach der ersten Hälfte zu konstruiert. Alles in allem hat "Die verschwundene Braut" gute Ansätze, die Spannung fehlt jedoch gänzlich. Dem zweiten Band gebe ich aber sicher eine Chance.
Fazit: Ermitteln anstatt Schreiben - reduziertes Tempo mit einem guten Ansatz, der unbedingt weiter entwickelt werden sollte.
3.5 Punkte.
Rezensionen von rainbowly:
Außergewöhnlich
Familie von Stibitz - Der Riesenlolli-Raub von Anders Sparring; Per Gustavsson
Inhalt
Ture wünscht sich einen Riesenlolli und Papa Ede, Mama Fia und Schwester Kriminella wollen ihm diesen Wunsch gerne erfüllen. Doch wird bei Familie von Stibitz nicht bezahlt sondern nur stibitzt.
Gestaltung
Per Gustavsson hat einen sehr besonderen Stil zu illustrieren. Die Bilder sind außergewöhnlich und untermalen sehr humorvoll die Geschichte.
Sprache
Die von Stibitz sind eine ganz ungewöhnliche Familie und so ist auch der Erzählstil ungewöhnlich. Es ist wirklich eine verdrehte Welt, die aber sehr unterhaltsam ist. Auch die Abenteuer die die Familie beim Versuch den Riesenlolli zu stibitzen erleben sind sehr lustig mitzuverfolgen.
Charaktere
Bei den von Stibitz ist stehlen, lügen und betrügen ausdrücklich erwünscht. Die Eltern sind besonders stolz auf Kriminella, wenn sie Äpfel von Nachbars Baum stibitzt oder in den Süssigkeitenladen einbricht.
Um Ture hingegen machen sie sich große Sorgen. Denn er ist immer brav - lügt nicht und stibitzt auch nicht und er möchte Polizist werden wenn er groß ist.
Ture tat mir wirklich leid. Er wird in der Familie eher belächelt und überhaupt nicht ernst genommen.
Fazit
Eine sehr lustige Geschichte, wenn man sie nur als Unterhaltung ansieht. Allerdings hätte für mich die Message vom Anfang des Buches - „man darf nicht stibitzen, niemals“ - gerne auch in der Geschichte deutlich werden können. Als Erwachsener bemerkt man die Ironie und Übertreibung, für Kinder ist die Message aber in meinen Augen zu unterschwellig.
Rezensionen von Claudia R:
Vergangenheit und Gegenwart brandaktuell
Todgeweiht von Catherine Shepherd
Klappentext:
Er bringt dir eine letzte Mahlzeit. Deine Henkersmahlzeit.
Gegenwart: Zoe will nach einem anstrengenden Tag eine Runde joggen gehen. Doch bevor sie losläuft, klingelt es an der Tür. Ein Pizzabote übergibt ihr eine Bestellung, die sie überhaupt nicht aufgegeben hat. In der Lieferung findet sie einen merkwürdigen Zettel mit der Aufschrift: Henkersmahlzeit.
Nur wenige Kilometer von Zoes Wohnung entfernt ermittelt Kommissar Oliver Bergmann in einem neuen Fall. Am Ufer eines Sees wurde eine Frauenleiche angeschwemmt. Bei der Autopsie stellt sich heraus, dass die Frau vor ihrem Tod tagelang gehungert und gedurstet hat. Offenbar befand sie sich über einen längeren Zeitraum in der Gewalt ihres Mörders.
Kurz darauf ist Zoe verschwunden.
Zons 1501: In Zons breitet sich die Angst aus. Die Pest steht vor den Toren der Stadt und Bastian Mühlenberg trifft hastig Vorbereitungen, um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Doch innerhalb der Stadtmauern geschehen zugleich weitere grausame Dinge.
Der Wirt Gottfried liegt tot vor seiner Schenke. An seinem Hals prangt eine Pestbeule. Merkwürdigerweise sind seine Gliedmaßen entsetzlich verrenkt. Bastian ist hin- und hergerissen. Wurde der Wirt Opfer der Pest oder steckt etwas anderes dahinter? Als ein weiterer Toter aufgefunden wird, greift Bastian zu einer List. Nicht ahnend, dass er gegen das Böse kämpft, das vor nichts zurückschreckt.
Cover:
Das Cover finde ich sehr passend zu den bisherigen der Zons-Reihe. Man erkennt eine welkende Rose in einem blau-graulichen Hintergrund. Einzig hervorstechend ist die rote Schrift des Titels, welches ein wenig blutrünstig/blutverschmiert wirkt.
Meinung:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und locker. Man kommt sehr gut in die Geschehnisse und Handlungen hinein und diese sind sehr fesselnd und spannend.
Dies ist bereits der zehnte Band der Zons-Thriller Reihe. Da ich vor einiger Zeit den vorherigen Teil gelesen hatte, war ich schon sehr auf diesen Band gespannt, da mir auch der Schreibstil der Autorin sehr gut im Gedächtnis geblieben ist und ich diesen sehr mag. Aber auch ohne die vorherigen Bände zu kennen, kommt man gut in die Reihe hinein.
Auch die Gliederung hat mir wieder sehr gut gefallen.Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und auch der Wechsel der Handlungsstränge ist wieder sehr gut gelungen, zumal meist am Ende eines jeden ein kleiner Cliffhanger wartet, so dass man ganz gespannt und gefesselt ist und unbedingt wissen möchte, wie es in der entsprechenden Zeitenende weitergeht.
In der Gegenwart versucht Oliver Bergmann, den Mörder junger Frauen zu finden und man lernt Zoe kennen, die eine überraschende Pizza Lieferung erhält mit einer skurrilen Nachricht. Im Mittelalter hat es der Stadtsoldat Bastian Mühlenberg mit vermeintlichen Pestopfern zu tun, doch auch dies entwickelt sich anders, als geglaubt.
Doch zu viel vom eigentlich Inhalt möchte ich nicht verraten, da dieser sehr spannend ist und ich nicht zu viel vorweg nehmen möchte.
Mich hat die Schreibweise wieder sehr begeistert, da diese sehr fesselnd und interessant ist und man am liebsten das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Das Wechseln zwischen den Handlungssträngen und damit den Zeiten der Vergangenheit und der Gegenwart fand ich sehr gelungen. Zumal auch noch sehr aktuelle Themen in beiden Handlungssträngen angesprochen werden. Sowohl der falsche Schönheitswahn im Gegenwartsstrang, wie auch der Vergangenheitsstrang mit dem Thema der Pest, welches sehr an die aktuelle Corona Situation erinnert, machen das ganze sehr real und authentisch, da diese Themen sehr aktuell und brisant sind. Auch die Parallelen sind sehr deutlich und erschreckend.
Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten und sehr gefesselt. Die Charaktere und die Themen haben mir sehr gut gefallen. Ich konnte den Handlungssträngen sehr gut folgen, es war spannend und nervenaufreibend zugleich. Die Autorin hat hier wieder ein kleines Meisterwerk geschaffen, zumal ich bis zum Schluss zwar einige Vermutungen hatte, aber mich die Autorin dennoch überraschenden konnte und mir das Ende und die Aufklärung sehr gut gefallen hat. Das Ende war sehr spannend, überraschend und schlüssig.
Auch die Karte über Zons gleich am Beginn des Buches hat mir sehr gut gefallen.
Fazit:
Ein wundervoller Thriller mit tollen Charakteren, fesselnden und nachvollziehbaren Handlungssträngen, die für Spannung und Nervenkitzel sorgen.









