Kunden em pfehlungen
Rezensionen von S.:
Panda, Stripperinnen und Co.
Danny steht am Grab seiner vor einem Jahr verstorbenen Frau. Nicht allein, sein Sohn Will ist bei ihm. Seit dem Unfall hat der nicht ein Wort gesprochen, Danny ist hilf- und ratlos. Zudem pleite, sein brutaler Vermieter droht mit Rausschmiss. Als noch die Kündigung des Arbeitsplatzes dazu kommt, hat der ungelernte Vater ein Riesenproblem.
Können ein abgeranztes Pandakostüm und sein nicht vorhandenes Tanztalent eine Lösung sein?
James Gould-Bourn greift ein schwieriges Thema auf. Wirtschaftliche Verhältnisse in England, Trauerbewältigung, Mobbing- all das wird thematisiert. Aber großartig: gefühlvoll und mit viel Humor wird eine Geschichte erzählt, die unwahrscheinlich, aber trotzdem glaubhaft, scheint.
Sympathische Menschen, einige Schurken, einige Klischees, mafiöse Strukturen, Willenskraft und Missverständnisse beleben die Handlung.
Super zu lesen, Optimismus hinterlassend macht das Buch aus dem Kiepenheuer & Witsch Verlag Lust auf mehr Lesestoff von diesem Autoren.
Aus dem Englischen von S. Kleiner.
Rezensionen von Petra:
Klassentreffen
Glücklicher als gedacht von Antoine Laurain
Klappentext
Schon seit Jahren ist François Heurtevent Bürgermeister von Perisac, die Leute mögen ihn, seine Wiederwahl gilt als sicher. Doch dann geschieht das Unglaubliche, und ein windiger Konkurrent setzt sich gegen ihn durch. Niedergeschlagen räumt François sein Rathaus, da fällt es ihm in die Hände: sein Klassenfoto, dreißig Jahre alt, darauf lauter junge Gestalten, vor denen die Zukunft wie ein zauberhaftes Geheimnis zu liegen scheint.
Kurzerhand beschließt François – schließlich hat er jetzt Zeit –, die Kameraden von früher aufzuspüren. Ob Pfarrer, Friseurin oder Pornoregisseur – bei seinen Begegnungen wird François klar, auf welch unterschiedliche Weise sich das Glück im Leben darstellen kann. Doch wird er selbst es wiederfinden, jetzt, wo sich die Hinweise auf einen Wahlbetrug verdichten?
Meinung
Ein Klassentreffen der besonderen Art.
Weil Francois mit seiner plötzlichen freien Zeit nicht viel anfangen sucht er nach und nach seine alten Klassenkameraden auf. Er erfährt ob sich ihre damaligen Träume erfüllt haben und ob sie jetzt mit ihrem Leben glücklich sind.
Dabei findet er auch viel über sich selbst heraus und erkennt auch kleine Dinge machen glücklich.
Zum Beispiel seine Fähigkeit Zuhören zu können.
Die Menschen die ich als Leser näher kennenlerne sind sympathisch, freu.ndlich und interessant Vor allem ihre Gründe warum sie genau diesen Lebensweg gehen sind spannend, ob sie glücklich damit sind oder nicht.
Der Autor hat Leichtigkeit in das Buch gepackt, dies macht das Lesen zu einem puren Vergnügen.
Rezensionen von Lilli33:
Dieser Roman konnte mich leider nicht erreichen
Rote Kreuze von Sasha Filipenko
Inhalt:
Alexander bezieht seine neue Wohnung. Da macht er die ungewollte Bekanntschaft seiner Nachbarin, der über 90-jährigen Tatjana, die ihm sogleich ein Gespräch aufdrängt. So erfährt Alexander zwischen Tür und Angel die Lebensgeschichte der alten Frau.
Meine Meinung:
Hauptsächlich geht es hier um die Stalin-Ära, um die „Säuberungen“, willkürliche Unterdrückung der Sowjetbürger.
Eigentlich ein sehr interessantes Thema, wie ich finde. Ich hatte hohe Erwartungen an die Erzählungen der alten Tatjana. Doch leider konnte mich die Geschichte überhaupt nicht abholen. Ich schreibe dies dem nüchternen, relativ emotionslosen, mehr berichtartigen Schreibstil zu.
Im Klappentext ist die Rede von einer unerwarteten Freundschaft und dass die beiden Protagonisten ineinander das eigene gebrochene Herz erkennen. Weder das eine noch das andere konnte ich aus der Erzählung herauslesen.
Fazit:
Der Roman ist sicher nicht schlecht, aber mich konnte der Autor leider nicht begeistern.
Rezensionen von Meli:
Anstrengende Charaktere mit widersprüchlichen Handlungen
All Saints High - Die Prinzessin von L. J. Shen
Mit Daria beginnt die neue Reihe um die Kinder der "Sinners of Saint"-Protagonisten. Obwohl es um die nächste Generation geht, muss man die Vorgänger nicht unbedingt kennen. In einer Leserunde kamen auch die Leser ohne Vorkenntnisse sehr gut zurecht.
Daria ist die Tochter von Melody und Jamie Followhill, die man schon aus "Rough Love" kennen könnte.
Die Beziehung zwischen Mutter und Tochter ist alles andere als gut und da ich Melody schon kannte, hat mir das schon das Herz zerrissen. Daria will Anerkennung und Liebe, aber sie ist nie gut genug und wird auch furchtbar eifersüchtig, als Melody anderen Mädchen - vor allem Sylvia Scully - mehr Aufmerksamkeit schenkt. Deswegen zerstört sie auch Sylvias Leben, weil sie es nicht erträgt, dass diese alles bekommt, was Daria sich eigentlich wünscht.
Daria ist ganz gut im Austeilen von Gemeinheiten, was hauptsächlich dem Selbstschutz dient. Bevor es wehtun kann, dass ihre Mutter sie vernachlässigt, distanziert sie sich lieber. Sie sehnt sich nach Penn, aber auch in dieser Hinsicht ist sie so unfassbar verletzlich, dass sie wieder um sich schlägt, um bloß nicht verletzt zu werden. Sie ist sich selbst bewusst, dass sie anders fühlt, als sie letztendlich handelt und das macht sie auch wieder so anstrengend, weil ihre Handlungen dadurch nicht weniger widersprüchlich sind.
Die Geschichte der beiden ist kompliziert, weil Daria Schuld an Sylvias Verschwinden ist und Penn sie deswegen hassen möchte. Und darum tut Daria auch so, als würde sie ihn hassen, denn so ist Daria. Aber eigentlich sind sie total besessen von einander. Daria sehnt sich nach ihm und will ihm nah sein, doch da die beiden meistens eher rumzicken und wegen der ganzen Umstände und Missverständnisse fühlt man eigentlich nie so richtig die Leidenschaft zwischen ihnen.
Mein Problem war zum Schluss, dass manche Szenen viel zu konstruiert wirkten. Auch die Charaktere sind in ihren Handlungen zu überspitzt dargestellt. Es gibt nur Extreme und auch das fand ich manchmal anstrengend und auch unrealistisch.
Fazit
Für "All Saints High - Die Prinzessin" gibt es wegen der anstrengenden Charaktere und ihrer widersprüchlichen Handlungen 3.5/5 Sterne, mit der Tendenz nach unten.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Nervenkitzel pur!
All Saints High - Die Prinzessin von L. J. Shen
In Kommissar Paschs siebtem Fall stehen einige Veränderungen an, und auch Zeki Demirbilek hat langsam genug. Zeki träumt davon, nach Istanbul zu gehen und Selma so lange zu umschwärmen, bis sie wieder ein Paar werden. Aber erst muss der Tod eines Mannes aufgeklärt werden und Isabels Patenkind gefunden werden.
Isabel Vierkants Nichte Theresa, eine junge Polizistin, wurde für einige Tage nach München gerufen, damit sie die Kollegen bei einer grossen Konferenz unterstützen kann. Doch dann verschwindet sie spurlos, Isabel und Jale machen sich grosse Sorgen.
Was die Kommissare (noch) nicht wissen, der Leser hingegen schon: der Tod des Mannes und Theresas Verschwinden haben einige Berührungspunkte. Wie stark das alles zusammenhängt, findet das Migra-Team Schritt für Schritt heraus. Manchmal geht es zwei Schritte vorwärts und gleich darauf wieder einen zurück.
Su Turhan bietet alles auf. Er macht es unglaublich spannend, denn die Bösewichte sind bald bekannt, aber enorm schwer zu fassen. Die Charakterzüge des Teams und auch der Täter werden wie immer äusserst präzise herausgekitzelt, um im Miteinander oft zu reizen, was wiederum den Lesern einige Schmunzler beschert. Doch der grosse Krach, wie teilweise in vorherigen Bänden, bleibt aus, es geht vielmehr um die bevorstehenden Veränderungen im Team und die schnelle Auflösung der beiden Fälle.
Fazit: Ein packender Fall für das Migra-Team rund um Zeki, besser bekannt als Kommissar Pascha.
5 Punkte.
Rezensionen von Petra Gruber:
Alltag im Irak Saddam Husseins
Palast der Miserablen von Abbas Khider
Sham Hussein ist ein kleiner Junge aus dem Süden des Iraks. Sein Land ist geprägt von Kriegen, von denen sie aber im Süden relativ unbehelligt bleiben. Doch dann kommt der Einmarsch in Kuwait, sein Vater wird verwundet, die Situation immer unsicherer und die Familie geht nach Bagdad. Der Neuanfang dort ist schwer, Wohnraum rar, so errichten sie eine Hütte im Blechviertel am Rande einer Mülldeponie.
Mit viel Fleiß und Witz arbeiten sich die Eltern hoch, ihre Kinder gehen zur Schule, daneben arbeiten sie. In einem korrupten, von Kriegen und einem gewalttätigen Herrscher geführten Land ist das Glück aber nie von langer Dauer. Immer und immer wieder beginnen sie von vorne, Embargo und Willkür machen das Leben schwer. Sham entdeckt seine Liebe zu Büchern und zur Literatur. Allerdings sind selbst Worte gefährlich, vor allem, wenn es sich um verbotene Bücher handelt. Es ist ein Leben voller Gefahr, voller Gewalt und dennoch immer wieder voller Lebenslust.
Den Rahmen der Geschichte bildet Shams Bericht aus dem Gefängnis, damit wissen wir, dass es für ihn nicht gut ausgegangen ist, in Rückblicken erzählt er aus seiner Kindheit im Dorf, aus seiner Jugend und seinem jungen Erwachsenenleben. Bis zum Schluss hofft man, dass er der Hölle des Gefängnisses entfliehen wird können, mit Spannung verfolgt man, wie er überhaupt dahin gekommen ist.
Es ist ein bedrückender Roman, erzählt wird ein Leben, wie es völlig unvorstellbar ist und sicher kein Einzelfall war. Ich kann mich noch gut an die Irak-Kriege, an Berichte über Saddam Hussein erinnern, was das für den Alltag der Menschen bedeutete, davon hatte ich keine Ahnung. Abbas Khider lässt diesen Alltag hier lebendig werden. Er erzählt spannend, man leidet mit Sham mit und wünscht sich ein Happy End für ihn.
Sprachlich ist die Geschichte großartig erzählt, voller Literatur und Poesie, eine Parallelwelt im harten Alltag des Protagonisten. Geschichtlich und thematisch ist das Buch unglaublich spannend, da es viele für mich ganz neue Themen aufgegriffen hat und mir auch eine neue Sichtweise der Irakkriege bzw. des Lebens mit dem Embargo aufgezeigt hat.
Ein sehr gelungener, spannender und gut erzählter Roman. Allerdings keine leichte Kost. Mich hat er überzeugt!
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleser Erik, 14 Jahre aus Bludenz
INGENIUM - Du kannst nicht entkommen von Clark Janet
Matt, Jeanie und Luke sind 3 gengeschädigte Individuen, die zusammen mit ihrer Freundin Develine entführt werden. Luke hat die Fähigkeit schnell laufen zu können, Jeanie kann übernatürlich gut hören und Matt hat ein unglaublich gutes Gedächtnis, Develine kann jedoch unglaublich gut Karate. Die vier können vor den Entführern fliehen.
Zuerst ist die gesamte Geschichte unglaubwürdig und unrealistisch, jedoch stellt sich heraus, dass sie wegen ihrer aus den Folgen der Genschädigungen entführt wurden um als Versuchskaninchen für neue Technologien verwendet werden sollten. Bei der Aufklärung der Geschichte ist auch das HIT, ein besonderes Forschungszentrum beteiligt. Schlussendlich werden sie ein zweites Mal entführt, dieses Mal fliegt jedoch auf wer für die Einführungen verantwortlich ist. Aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten sollen sie in der Zukunft für den Geheimdienst arbeiten.
Meinung:
Das Buch war nicht sehr realistisch und da ich ein recht realistischer Mensch bin, war es für mich schwer zu glauben. Aber es war eine gute Abwechslung zum normalen Lesestoff! Ich fand das Buch recht gut zu lesen!
Rezensionen von rewareni:
Ein neues Leben beginnt
Ich an meiner Seite von Birgit Birnbacher
Nach 26 Monaten im Gefängnis, steht der junge Arthur ohne Geld, Wohnung und Arbeit da. Einzig die Therapiesitzungen mit dem kauzigen Therapeuten Börd sollen ihm helfen zurück ins richtige Leben zu finden. Doch es ist für Arthur nicht leicht die zweite Chance in seinem Leben zu nützen, wenn man keine richtigen Papiere hat und kaum jemand einen Haftentlassenen eine Anstellung geben will.
Die ehemalige Schauspielerin Grazetta, die er in einem Hospiz in Andalusien kennen gelernt hat und die ihm auch nach der Haftentlassung, im Gegensatz zu seiner Mutter zur Seite steht, helfen ihm auf seinem neuen Weg. Mit oft unkonventionellen Methoden versucht Börd Arthur auf die Sprünge zu helfen und auch sich selbst besser kennen zu lernen. Es ist ein harter Weg, wo Arthur viele Rückschritte erleben muss, wo er aber schlussendlich erkennt, dass nur er selbst sich helfen kann.
Der Roman ,, Ich an meiner Seite“ beschreibt in einer teils poetischen und dann wieder in ernüchternden Sprache das Leben des jungen Arthur nach seiner Haftentlassung. Die Autorin Birgit Birnbacher nimmt dabei den Leser auf eine Zeitreise aus dem Leben des Protagonisten mit, wo man immer wieder zwischen der Zeit- und Erzählebene hin und her wechselt.. Der Roman besticht durch seine ruhige Art, wo man sich zwar einlesen muss weil man das Gefühl hat, die Geschichte zieht sich einfach dahin, aber mit der Zeit merkt man, wie viel an tiefsinnigen und schönen Gedanken man darin findet. Da es eine reale Vorlage für die Hauptfigur dieses Romans gibt, kann man sich als Leser noch besser in Arthur hineinversetzen. Die Nebenfiguren sind ebenfalls gut dargestellt. Wie z.B Börd, der Therapeut von Arthur, der versucht in einer Studie zu beweisen, dass man einen ehemaligen Straftäter wieder in die Gesellschaft eingliedern kann. Dass es dabei viele Rückschläge gibt, wo Arthur selbst oft nicht weiß, wer er wirklich ist und wer er nun sein möchte, wird gut beschrieben. In Rückblenden erfährt der Leser von Arthurs schwieriger Kindheit, von einem Familienleben, das nicht immer leicht war und von einer Schuld, die ihn bis heute noch begleitet. Die Geschichte wird mit einer Mischung zwischen Tragik und Komik erzählt, wo man als Leser immer wieder schmunzeln muss, selbst wenn die Situation an sich eher traurig ist. Manche Ereignisse werden von der Autorin nicht aufgelöst und man hat das Gefühl, dass noch etwas kommen sollte. Also bleibt jedem seine eigene Interpretation der Geschichte, wo man selbst entscheiden kann, wie sie weitergehen könnte.
Rezensionen von Lesemama:
Es kommt an den Ersten nicht ran
King's Legacy - Nur mit dir von Amy Baxter
Bewertet mit 3 Sternen
Zum Buch:
Logan Hill ist mir der Tochter seines Chefs verlobt, hat beruflich schon fast alles erreicht und wird wohl nach der Heirat seinem Schwiegervater in den Chafsessel folgen.
Wäre da nicht die schrecklichen Zweifel die er wegen der Hochzeit hat und wären da nicht die Gefühle für Chloé, die Schwester seinen besten Freundes .
..
Großes Gefühlschaos bei Logan und Chloé.
Meine Meinung:
Ich las erst den ersten Teil der Reihe zuende um dann gleich mit diesem hier weiterzumachen. Ich hätte eine Pause dazwischen machen sollen, denn an Teil eins, der mich sehr berührt und bewegt hat, kommt dieses Buch bei weitem nicht ran.
Ein Gefühlschaos bei Logan und Chloé, aber auch ein ewiges Hin und Her. Vor allem Chloé ging mir ein wenig auf sie Nerven, wie kann man sich so wenig im Griff haben?
Logan kam als kleiner Feigling daher, der auch nicht so recht wusste, was er will. Alles in allem ein großes Missverständnis und ein ewiges Hin und Her.
Auch die prickelnden Szenen, die im ersten Teil noch durchaus lesbar waren, haben mich hier eher angeekelt. Die Liebeshewchcihte kam nicht so recht in Gang und am Ende war alles ein riesiges Durcheinander und ich verlor so manches mal den Überblick wer jetzt wo ist und warum.
Ne, dieser Teil kommt für mich so überhaupt nicht an den ersten ran und könnte mich nicht abholen und träumen lassen. Mal sehen, ob ich den dritten noch lesen kann und wie dieser mit dann gefallen wird.
Rezensionen von heinoko:
Wenig Kroatien, wenig Spannung
Mord im Olivenhain von Ranka Nikolic
Machen wir es kurz: Dieser Kriminalroman ist ganz nett, nicht weniger, aber auch nicht mehr.
Der Wunderheiler Damjan wird ermordet aufgefunden, und zwar auf seinem Anwesen, auf dem er mit mehreren sehr unterschiedlichen Menschen zusammengelebt hatte. Deshalb ist die Liste der Verdächtigen sehr lang.
Neben den Mitbewohnern gibt es auch Patienten, denen Damjan nicht helfen konnte. Die Kommissarin Sandra Horvat gerät bei ihren Ermittlungen sehr unter Druck…
Das Buch ist solide geschrieben, und es ist leider langweilig. Im Grunde werden die Seiten gefüllt mit endlosen Befragungen der vielen Verdächtigen und mit Frotzeleien des Kollegenteams untereinander. Dem Leser ist es nicht möglich mitzurätseln, weil die Beziehungen der einzelnen Personen zueinander und zu Damjan irgendwie unklar bleiben. Glücklicherweise gibt es am Buchanfang ein Personenverzeichnis. Ich hätte mich sonst sehr schwer getan, die Akteure mit den für mich ungewohnten kroatischen Namen auseinanderzuhalten. Weitere kroatische Begriffe werden durch Fußnoten erklärt. Doch ansonsten fehlt mir im Buch das erhoffte Lokalkolorit. Es gibt nur wenige Schilderungen von Land und Leuten, und diese wenigen waren auch nicht besonders bildhaft oder stimmungsvoll.
Das Buch hat im Gesamten auf mich gewirkt wie ein Theaterstück, in dem viele Personen nacheinander auftreten, mit den Ermittlern sprechen und wieder abtreten. Ganz zum Schluss gibt es die Szene, in der sich der Mörder zu erkennen gibt. Stück zu Ende. Vorhang zu. Von mir leider nur kurzer Applaus.









