Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein würdiger und fesselnder Abschluss der Trilogie
Die Herren der Zeit von Eva Garcia Saenz; Eva Garcia Saenz
Dieser dritter Thriller ist nun das Ende der Kraken-Reihe. Es wird hier noch einmal so richtig spannend.
Nach dem Inspector Unaí López de Ayala, genannt Kraken, gemeinsam mit seinem Team die Morde in „Das Ritual des Wassers“ aufgeklärt hat und Vater einer kleinen Tochter geworden ist, bildet er mit seiner Lebensgefährten (und Chefin) Alba so etwas wie eine kleine Familie.
Die Wertigkeiten haben sich ein wenig verschoben. Alba liebäugelt mit dem Gedanken den aufreibenden Job als Subcomisaria an den Nagel zu hängen und das Hotel ihrer Mutter zu führen. Auch
Kraken mag eigentlich keine Leichen mehr sehen. Doch dann müssen sich die beiden nochmals einer Mordserie stellen.
Bei der Präsentation eines historischen Romans eines bislang unbekannten Autors, erscheint dieser nach wie vor nicht. Aber dafür wird beim anschließenden Buffet ein Gast durch das Gift der „Spanische Fliege“ ermordet. Mit Schrecken stellt Kraken fest, dass dieser Mord in jenem Buch des geheimnisvollen Autors detailliert beschrieben ist. Damit noch nicht genug, werden zwei Jugendliche vermisst, die wenig später tot aufgefunden werden. Die Umstände ihres Todes sind ebenso grausam wie mittelalterlich: Man hat sie lebendig eingemauert.
Diese beiden Verbrechen sind nur der Auftakt zu einer Reihe von Morden, die alle in diesem historischen Roman, der um 1200 in Vitoria spielt, beschrieben sind.
Meine Meinung:
Der Autorin ist es wieder gelungen, mich völlig in den Bann des Geschehens eintauchen zu lassen. Ich bin in die Welt der hochmittelalterlichen Stadt Vitoria versunken. Geschickt lässt sie die beiden Handlungsstränge parallel laufen. Doch durch die Morde verknüpfen sich die beiden in immer kürzeren Abständen. Dazu kommt, dass die Vorfahren einiger Personen der Gegenwart ebenfalls eine große Rolle spielen. Interessant auch die philosophischen Ansätze, dass im Laufe der Zeit jeder Vorfahren hat, die entweder Täter oder Opfer waren.
„Es hat schon immer eine Kette der Gewalt gegeben, die bis in die ersten Menschenzeitalter zurückreicht.“ (S. 221).
Im historischen Teil erfahren wir einiges über die spanische Geschichte, den Zwist zwischen den Königen von Navarra und Kastilien und darüber, dass man den Herrschern nicht über den Weg trauen darf. Das Leben im Mittelalter ist penibel recherchiert. Interessant sind so kleine Details, wie die Haube mit den drei Spitzen, die anzeigt, dass die Trägerin schon dreimal verwitwet ist.
Wie immer finden wir in den Buchinnenseite Stadtplan und Landkarte des Schauplatzes. Ein ausführliches Glossar und ein Personenverzeichnis helfen den Lesern den Überblick zu bewahren.
Die Charaktere sind liebevoll gestaltet. Einen besonderen Platz nimmt Krakens fast hundertjähriger Großvater ein. Diese Figur ruht in sich, ist trotz des hohen Alters agil und bringt die Leser mit seinem trockenen Humor auch zum Schmunzeln. In seinem langen Leben hat er schon viel erlebt, Könige und Diktatoren kommen und auch wieder gehen gesehen. Seine Lebensweisheiten helfen Kraken und seinem Bruder Gérmain über so manche Krise des Lebens hinweg.
Dass Kraken und Alba aus dem aktiven Polizeidienst ausscheiden werden, hat sich ja schon ausgezeichnet. Nur das WIE war ja noch offen. Der Autorin ist ein plausibles Ausstiegsszenario gelungen. Der Leser kann mit der Lösung sehr zufrieden sein. Sie ist rund und stimmig.
Fazit:
Ein würdiger Abschluss dieser fesselnden Thriller-Trilogie, der ich sehr gerne eine Leseempfehlung (richtige Reihenfolge einhalten) und wieder 5 Sterne gebe.
Rezensionen von Claudia R:
(k)ein Urlaub für Katharina
African Boogie von Helmut Barz
Klappentext:
Kriminaldirektorin Katharina Klein muss weg. Weit weg. Untertauchen, weil ein Killer auf sie angesetzt ist. Einen klaren Kopf bekommen, weil sie sich in den völlig falschen Mann verliebt hat. Allein sein, weil ihre persönlichen Dämonen sie verfolgen.
Das Fünf-Sterne-Resort Golden Rock vor der afrikanischen Küste ist genau das Richtige.
Palmen, Pool, sogar ein toller Kraftraum, wie gemacht für die halbkoreanische Kampfsportlerin. Aber so leicht entkommt Katharina nicht, schon nach zwei Tagen ist das Hotel voll. Voller Hessen.
Als der erste Gast auf unschöne Weise ertrinkt, denkt sie sich noch nichts Böses. Doch dabei bleibt es nicht, und spätestens, als die einzige Verbindung zur Außenwelt in die Luft fliegt, verwandelt sich das Urlaubsparadies in eine Hölle, in der jeder jeden verdächtigt.
Mafia Island! Das mag ja wirklich aus dem Arabischen stammen und nichts mit der Cosa Nostra zu tun haben. Aber beim nächsten Mal wird Katharina sehr viel genauer aufpassen, wo sie hinfliegt – wenn es ein nächstes Mal gibt.
Cover:
Dieser Cover zeigt stilisiert eine Palme und davor eine wegrennende Person mit einer Waffe in der Hand. Die stilisierten Formen sind in weiß gehalten, der Hintergrund ist schwarz, nur die rote Waffe und die rote Schrift des Titels heben sich ab. Das Cover ist passend zu den anderen dieser reihe gewählt, da alle in diesem Stil entworfen sind. Ein tolles Erkennungsmerkmal. Mir persönlich gefällt das Cover gut, es macht neugierig.
Meinung:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Man kommt gut in die Geschichte hinein und es lässt sich locker lesen, aufgrund des fesselnden und spannenden Geschehens.
Dies ist bereits der zweite Band der Katharina Klein Reihe. Auch ohne den ersten Band zu kennen würde man ganz gut hineintraten, da man die Bände durchaus auch unabhängig voneinander lesen kann, da die Fälle in sich abgeschlossen sind, aber natürlich das drumherum weitergeht.
Ich hatte den ersten Band erst vor kurzem gelesen, daher waren mir die Charaktere noch sehr gut bekannt und ich kam sehr gut in das Geschehen und die Handlungen hinein.
Toll fand ich auch ganz zu Beginn die Übersicht der handelnden Personen, dies macht es einem leichter den Überblick zu behalten und so kann man etwas nachschlagen, wenn man mal unsicher mit den Namen und Personen seien sollte.
Die Geschichte wird aus der Erzählperspektive der Protagonistin geschrieben. So kann man sich alles sehr gut aus ihrer Sicht vorstellen und bekommt die Handlungen und Geschehnisse sehr gut mit.
Nach den Handlungen des ersten Bandes muss Katharina weite weg. Sie muss untertauchen und so versetzt es sie nach Afrika in ein Resort Hotel, doch als da der erste Mord geschieht und diese sich nach und nach häufen, steckt Katharina mittendrin in ihrem nächsten Fall. Kann sie verhindern, dass noch mehr sterben oder ist sie vielleicht selbst die nächste?
Zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Da dieser spannende Band selbst gelesen werden sollte und ich so nicht zu viel vorweg nehmen möchte.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, neben Katharina trifft man hier auf eine Vielzahl von Nebencharakteren, die alle samt sehr gut und sehr vielfältig angelegt sind, vom Lehrer, über Priester, bis hin zum typischen Touristen und versnobten Reisenden, denen man es nie recht machen kann.
Der Autor bringt hier neben einer spannenden Story, auch humorvolle und witzige Details und Dialoge mit ein, so dass man als Leser auch das ein oder andere mal Schmunzeln muss. Neben Spannung und Nervenkitzel, findet man hier auch eine gewisse Prise Humor, die für gute Unterhaltung und Lesespaß sorgt.
Fazit:
Mir hat dieser zweite Band auch sehr gut gefallen. Ein spannender Teil, tolle Charaktere und der gewisse Humor bescheren ein tolles und spannendes Krimi-Lese-Abenteuer.
Rezensionen von melanie2081:
Grado im Sturm- nicht nur der Ort selbst
Grado im Sturm von Andrea Nagele
Grado im Sturm- das Buch beruht auf einer wahrer Begebenheit und nicht nur Grado ist im Sturm, sondern auch die Protagonisten. Das Buch ist voller Spannung und dieses wegzulegen fällt wirklich schwer. Spannend ist besonders dann, wenn man die Orte selbst teils auch besucht hat, die hier beschrieben werden.
Ich freue mich schon auf das nächste Buch der Serie, denn jedes einzelne war für sich bisher grandios.
Rezensionen von Ebidner88:
Trauriger und herzzereissender Bestseller
Larissas Vermächtnis von Katrin Biber
Ich war zu tränen gerührt als ich dies Buch lies.
Es tut einem im Herzn weh, welchen Schmerz manche Menschen durchleben müssen.
Trozdem aber sehr lehrreich wie man aus der Trauer wieder zurück ins Leben findet.
Katrin Biber kannst sehr stolz auf dein Buch sein. Danke
Rezensionen von Tara:
Eindringlich, aktuell & erschütternd
American Dirt von Jeanine Cummins
„American Dirt“ ist ein erschreckend aktueller Roman der in Spanien geborenen und heute in New York lebenden Autorin Jeanine Cummins.
Bei einer Familienfeier müssen Lydia und ihr achtjähriger Sohn Luca miterleben, wie der Rest der Familie kaltblütig ermordet wird, da ihr Mann als Reporter zu viel über die Drogenkartelle geschrieben hat.
Aus Angst flieht Lydia mit Luca in den Norden zu flüchten. Es beginnt eine äußerst gefährliche Reise mit dem Güterzug „La Bestia“ und der permanenten Angst entdeckt zu werden.
Schon die ersten Seiten beginnen so erschreckend und dramatisch, dass ich beim Lesen unweigerlich ängstlich die Luft anhalten musste und mit Entsetzen die Ereignisse in Lydias Leben verfolgt habe. Bisher hatten Lydia und ihre Familie ein ganz normales Leben und von heute auf morgen, ist da nur noch Angst und eine Gefahr, der es zu entkommen gilt.
Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und mitreißend. Sie berichtet sehr eindringlich aber ohne zu dramatisieren. Durch Rückblicke erfährt man einiges aus Vergangenheit, wodurch die Entwicklung der Geschichte klarer wird.
Lydia ist eine starke Persönlichkeit, die niemals die Hoffnung aufgibt und die alle Kraftreserven mobilisiert um ihren Sohn und sich in Sicherheit zu bringen. Ihre Verzweiflung und ihre Erschöpfung sind spürbar und dennoch kämpft sie immer weiter.
Auch wenn es sich um fiktive Ereignisse handelt, der Hintergrund ist real. Es gibt die Drogenkartelle, die organisierten Verbrecherbanden, den Güterzug „La Bestia“, Menschenschmuggel, Korruption und Gewalt und somit kann diese Geschichte jeden Tag in Teilen traurige Wirklichkeit werden.
„American Dirt“ ist ein Buch voller Spannung, das fesselt und mich fassungslos zurückgelassen hat.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Interessante Lektüre
Keine Angst vor China Wie die neue Nummer Eins die Welt verändert von Elsner Wolfram
Wie Autor Wolfram Elsner bemerkt, ist unser Bild von China verzerrt. Mit diesem Buch versucht er Licht ins Dunkel unserer Sichtweise zu bringen.
Nach einer recht langen Einleitung erklärt er uns in drei großen Abschnitten wie China so tickt. Natürlich ist auch dies nur eine, nämlich seine, Sichtweise.
China verstehen lernen ... oder ideologischer Krieg?
Vom Entwicklungsland zur Führungsnation. Strukturen und Prozesse sozialen und ökonomischen Erfolgs
„It‘s the System, stupid“
Jeder Abschnitt ist noch in weitere Kapitel unterteilt, die interessante Tatsachen zu Tage fördern.
Vielen von Elsners Aussagen kann ich zustimmen, aber dass Saddam Hussein deshalb sterben musste, weil er sich seine Öllieferungen nicht länger mit US Dollar bezahlen lassen wollte, erscheint mit doch ein wenig weit hergeholt (S. 133).
Es scheint unbestritten, dass Chinas Regierung ihre Bevölkerung aus der Armutsfalle geholt hat (S. 160).
Wenn Chinas bislang als größter Umweltverschmutzer angeprangert worden ist, sollten sich vielleicht jene, die hier so laut schreien, überlegen, welchen Anteil europäische Firmen durch die Auslagerung ihre Produktionen in Billiglohnländer haben.
Gut gefällt mir dieses Kapitel „Recycle to Ride“. Das Modell, für gesammelte PET-Flaschen Guthaben für Öffi-Tickets oder Aufladebons für Smartphones zu vergeben (S. 204). In vielen westlichen Staaten schafft man es nicht einmal ein Pfandsystem für PET-Flaschen bzw. Alu-Dosen einzuführen (in Österreich zum Beispiel).
Viele Menschen argumentieren gegen China mit Menschenrechtsverletzungen und führen auch die Unterdrückung von ethnischen Minderheiten an. Allerdings ist kein Land davon gefeit. Auch in Europa wird mehr oder weniger subtil gegen ethnische Minderheiten polemisiert. An dieser Stelle seien seien zwei investigative deutsche Journalisten zitiert: „Eine ethnische Minderheit grundlos zu kriminalisieren, wäre das Ende eines Vielvölkerstaates (Chinas), dessen beispiellose Entwicklung die Menschen nicht nur ernährt, sondern ihnen auch Bildung, Selbstachtung und solide Zukunftsperspektiven vermittelt hat.“ (S. 256)
Auch der Vorwurf, China brächte mit seinen Investitionen in Afrika die dortigen Länder in eine Schuldenfalle, ist nicht zu beweisen (S. 278). Im Gegenteil, es scheint, dass beide Seiten Nutzen aus der Kooperation ziehen. China versucht derzeit durch sein Engagement in Afrika jene Ungerechtigkeiten zu beseitigen, die der jahrelang westliche Imperialismus hier hinterlassen hat.
Fazit:
Eine interessante Lektüre, die das Reich der Mitte unter einem anderen Licht erscheinen lässt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Eine gelungene Fortsetzung
Korsische Vendetta von Vitu Falconi
In diesem dritten Fall für Eric Marchand treffen wir wieder alte Bekannte aus den beiden Vorgängern.
Seit einem Jahr lebt der Schriftsteller mit korsischen Wurzeln nun hier auf der Insel. Er ist zwar noch nicht ganz als eine Sohn Korsikas akzeptiert, aber langsam, so scheint es, gelingt es.
Doch dann wird Laurins Haus verwüstet, der gemeinsame Freund, der Journalist entgeht nur knapp einem Attentat und die allgemeine Stimmung ist gereizt.
Liegt es etwa daran, dass sich die Clans neu ordnen müssen, weil Jean-Baptist Santini vor Monaten entführt worden ist und keiner weiß, ob er noch am Leben ist? Oder liegt es an den zahlreichen Flüchtlingen, die die französische Zentralregierung auf Korsika untergebracht hat? Fremde, das weiß man, sind auf der Insel nicht gerne gesehen.
Auf Grund der unübersichtlichen Situation kommt es zu Allianzen, von denen bislang niemand zu träumen gewagt hat. Denn ausgerechnet Mateu Santini, Laurins Ex-Mann und der Sohn des entführten Mafia-Bosses, bietet dem örtlichen Polizeichef einen ungewöhnlichen Deal an. Dass das Ergebnis ein anderes ist, als Mateu erwartet hat, steht auf einem anderen Blatt.
Meine Meinung:
Auch in diesem dritten Band erfahren wir einiges über die Insel, ihre Geschichte, ihre Menschen und die Natur. Die Action hält sich in Grenzen, was aber nicht weiter stört. Stellenweise ist der Krimi ein kleines bisschen langatmig.
Der Showdown am Ende ist ein unerwarteter Knalleffekt.
Mit diesem Krimi scheint die Geschichte um den Schriftsteller Eric Marchand erschöpft zu sein.
Fazit:
Ein unerwartetes und spannendes Finale, dem ich gerne 4 Sterne gebe.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein entzückendes Buch
Korsische Vendetta von Vitu Falconi
Die zehnjährige Joana Martin muss für einige Wochen zu der ihr unbekannten Tante Hilda auf das Gut „Echo-Hall“ ziehen, denn ihre Mutter ist schwer krank und der Vater als Seemann unabkömmlich.
Schon die Bahnfahrt lässt bei dem Mädchen mulmige Gefühle aufkommen. Alles ist neu und als sie vorerst niemand abholt, ist Joana schon recht bange.
Weitere Überraschungen erwarten Joana dann auf Echo-Hall, denn Tante Hilda ist in dem alten Kasten Haushälterin. Der Eigentümer, Sir Albert, ist ein älterer Gelehrter, der mit Kindern so gar nichts am Hut hat. Sie mögen doch bitte unsichtbar sein. Immerhin gestattet er dem wissbegierigen Mädchen jeden Abend eine Frage. Viel zu wenig für Joana.
Neben dem Unterricht, den ihr Tante Hilda erteilt, erkundet sie Tag für Tag (und manchmal auch nachts) heimlich die Gemäuer von Echo-Hall.
Was sie dabei entdeckt, das müsst ihr schon selber lesen ...
Meine Meinung:
Alexander Bàlly, den meisten eher als Krimi- denn als Kinderbuch-Autor bekannt, hat mit diesem Buch eine Reise in die Fantasie geschaffen.
Joana ist recht einsam in diesem Herrenhaus. Ansprechpersonen sind nur Tante Hilda und die Köchin Fanny, denn Sir Albert ist für lockere Konversation vorerst nicht zu haben. SO bleibt dem Mädchen gar nichts anderes übrig, als das Haus auf eigene Faust zu erkunden.
Dem Autor ist es gelungen, auch bei Erwachsenen die Fantasie wieder anzuregen.
Was mir besonders gut gefällt, dass viel Wissen um Malerei wie Stilkunde, Epochen oder ähnliches so schön unterschwellig an die Leser gebracht wird. Niemals mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern einfach spielerisch.
Hin und wieder wirkt Joana für eine Zehnjährige ein bisschen zu erwachsen. Aber, vielleicht muss man in dieser Lebenssituation ein wenig schneller erwachsen werden.
Fazit:
Ein fantasievolles Buch, das sich zum Selberlesen und zum Vorlesen bestens eignet. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.
Rezensionen von Vicky:
Nichts ist wie es scheint
Erwählte der Nacht von Lara Adrian
‘Erwählte der Nacht‘ ist die Fortsetzung der altbekannten Reihe der Autorin Lara Adrian. Der Fantasyroman bildet bereits den sechzehnten Teil der Reihe ‘MIdnight Breed‘. Das Cover ist schön gestaltet und gefällt mir gut. Beim ersten Blick konnte ich es sofort der Reihe zuordnen, der Wiedererkennungswert ist also definitiv gegeben.
Dieser Band umfasst dreißig Kapitel. Unter ‘Zu diesem Buch’ kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Hauptfiguren Rafe und Devony holen. Es steht zwar die Annäherung dieses Pärchens im Vordergrund, so wie auch bei jedem anderen Band ein anderes im MIttelpunkt steht, aber trotzdem wird hier sehr gut die große Haupthandlung weitergeführt. Ich fand diesen Band sehr spannend da man immer mehr erfährt und tiefer in das Geschehen eintauchen darf.
Ich würde jedem ans Herz legen vorher alle anderen Bände zu lesen damit man diesen hier verstehen kann. Ansonsten wird man an der großen Haupthandlung keinen Spaß haben. Ich kann euch versichern ihr werdet es nicht bereuen die anderen Teile zu lesen! Und he, ihr könnt alle anderen auf einmal lesen, ich musste seit 2007 immer wieder Monatelang warten!
Fazit: Ich persönlich bin bereits seit Jahren süchtig nach dieser Reihe - unfassbar wie lange ich ‘MIdnight Breed’ bereits treu bin. Und daran hat sich auch nach der ganzen Zeit nichts geändert! Der Schreibstil ist wie immer sehr angenehm und die Seiten fliegen nur so dahin. Außerdem kann ich Bücher dieser Reihe nie aus der Hand geben bevor ich nicht die letzte Seite erreicht habe nur um mich dann zu ärgern wieder solange auf die Fortsetzung warten zu müssen. Die Mischung aus Fantasy und LIebesroman gefällt mir sehr gut denn die Reihe baut auf Vertrauen, Liebe aber auch auf Action. Ich kann es nur immer wieder sagen: Ich liebe diese Reihe! Ich werde weitere Bände bestimmt ebenso verschlingen wie alle bisherigen!
Rezensionen von I.weilharter@ais-jugend.at:
Schon wieder so ein tolles Buch...
Ich bleibe hier von Marco Balzano
Dem Autor ist ein großartiger Roman über die schwierige Geschichte Südtirols gelungen. Vor dem historischen Hintergrund des Faschismus und Nationalsozialismus siedelt Balzano seine berührende Beziehungs- bzw. Familiengeschichte an, deren Charaktere authentisch und in ihrem Tun nachvollzierbar dargestellt werden.
Es sind einfache Landleute, in den Bergdörfern Graun bzw. Reschen angesiedelt, welche den dramatischen Ereignissen vor, während und nach dem 2.Weltkrieg ausgesetzt sind und versuchen, diese zu bewältigen. Schonungslos zeigt Balzano die brutalen Folgen von politischen Machtverhältnissen und Machtmissbrauch und von ökonomischen Interessen, welche über die Köpfe der Menschen durchgesetzt werden.
Man möchte diesen Roman nicht mehr aus der Hand legen und ob seines zeitgeschichtlichen Hintergrundes kommt einem das Gruseln. Spannung und emotionale Berührtheit pur!










