Kunden em pfehlungen
Rezensionen von heinoko:
Der Wald als magischer Ort
Ein Mädchen namens Willow 1: Ein Mädchen namens Willow von Sabine Bohlmann
Welch ein zauber-haftes Kinderbuch, und das im wahrsten Sinn des Wortes. Liebenswert, verträumt, märchenhaft, mit einer klaren Botschaft, die man jedem Kind mitgeben möchte: Höre auf die Sprache der Natur und achte sie!
Willow ist ein elfjähriges Mädchen mit unbezähmbaren roten Locken. Schon oft hatte Willow nach dem Tod ihrer Mutter mit ihrem Vater umziehen müssen.
Doch nun scheinen die Beiden ein endgültiges Zuhause gefunden zu haben, denn Tante Alwina hat ihnen ein altes Haus vererbt. Und nicht nur das, Alwina hat Willow einen kleinen angrenzenden Wald vermacht, was Willow gar nicht begeistert. Was soll sie bloß mit einem Wald, und warum in diesem alten Haus mit dem undichten Dach leben, schmollt sie. Auf einer ersten Erkundungstour durch das Wäldchen hat sie allerdings eine aufregende Begegnung mit einem zahmen Fuchs. Sie erfährt, dass Alwina ihr nicht nur den Wald, sondern auch ihre Hexenkraft hinterlassen hat, die sie sich allerdings erst erarbeiten muss. „Begabung und Fleiß. Das eine hat ohne das andere keinen Wert.“ Und sie braucht Mitstreiterinnen, die zu finden ihr als Einzelgängerin sehr schwer fällt. Mehr wird nicht verraten, denn es geht noch sehr aufregend weiter!
Das Buch ist mit einer großen Portion Humor und viel, viel Fantasie und Ideenreichtum geschrieben. Wo findet man sonst wohl Morgentau, abends geerntet? Oder Wegheckenschneckenschleim? Und es enthält, überraschend für ein Kinderbuch, sehr weise Sätze als Kapitelbeginn wie zum Beispiel „Wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken / dahin fließt unsere Energie. / Wenn wir also kein Ziel vor Augen haben, / dann wird auch nichts geschehen.“ Der Hauptperson Willow schenken wir sofort unsere volle Sympathie, denn das Leben hat ihr schon übel mitgespielt, dennoch ist sie neugierig, wissbegierig und mutig. Und sie ist unglaublich fleißig und engagiert, die Pflanzen und Tiere in ihrem Wald kennen zu lernen und zu verstehen, aber sie lernt auch, sich auf ihre neuen Freundinnen einzulassen, auch wenn diese ganz anders sind als sie selbst. Toleranz und Freundschaft sind die Grundpfeiler, auf denen die Hexenkraft schier Unmögliches zu leisten vermag, als der Wald in Gefahr gerät. Ich bin sicher, sowohl kleine als auch große Leser werden von diesem Kinderbuch verzaubert sein, wozu die feinen Illustrationen von Simona Ceccarelli einen nicht unwesentlichen Beitrag leisten.
Doch eine Anmerkung habe ich, liebe Sabine Bohlmann: Das Reh ist nicht die Frau vom Hirsch, das wäre der Rehbock. Bitte diesen Fehler unbedingt bei einer neuen Auflage ausmerzen!
Rezensionen von Lesemama:
Sophias Start in ein neues Leben
Die Farben der Schönheit – Sophias Hoffnung von Corina Bomann
Bewertet mit 5 Sternen
Zum Buch:
Sophia hat ein behütetes Leben in Berlin. Als einziges Kind eines Drogeriebesitzers darf sie sogar studieren. Als sie ungeplant schwanger wird, wird sie allerdings auch von ihren Eltern verstoßen. Unterschlupf findet sie bei ihrer Freundin Henny, einer Tänzerin, die sie mit nach Paris nimmt.
Dort angekommen kämpft sich Sophia durch und findet in der Kosmetikherstellung eine neue Aufgabe und in Helena Rubinstein findet sie eine Arbeitgeberin, die gropße Hoffnung in Sophia hegt.
Meine Meinung:
Ich liebe die Bücher von Corinna Bomann, ihr gelingt es Frauen in ein neues Licht zu stellen. Sie schreibt so wunderschöne, berührende und aufmunternde historische Romane, da geht mir immer mein Leseherz auf.
Auch mit Sophias Hoffnung ist ihr ein bemerkenswerter Ausflug in die Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts gelungen. Die Beschreibung, wie Frauen in der Zeit lebten, ist wie immer sehr gut recherchiert und sehr berührend. Sophias Geschichte hat mich sehr bewegt und ich konnte so manches mal nicht fassen, was man sich als Frau alles gefallen lassen musste. Nehmen wir nur mal Joelle, der in ihr einen Parasit von Henny sah, oder Georg. Ganz schlimm fand ich tatsächlich Darren, von dem sich Sophia so viel erhofft hatte.
Die Charaktere sind gut dargestellt, die ganze Geschichte ist unglaublich spannend ud unterhaltsam und ich bin am Ende total gespannt auf den nächsten Teil, der ja zurück bald erscheint. So ein fieser Cliffhänger ...
Sophias Hoffnung ist ein sehr lesenswerter historischer Roman und hat mit ganz wunderbar unterhalten. Ich kann es nur wärmstens empfehlen.
Rezensionen von Streiflicht:
Mut machend und ehrlich
Wenn ich groß bin, werd' ich auch ein Machu Picchu von Urban Gabriela
Da ich bereits das erste Buch "Wie Buddha im Gegenwind" von Autorin Gabriela Urban schon mit Begeisterung gelesen habe, war ich natürlich sehr gespannt auf Buch Nummer zwei. Und es war wieder ein Genuss.
Die Autroin schreibt ehrlich, einfühlsam, mutmachend und unterhaltsam. Ihre Zeilen erzählen von ihrem Alltag und ihren Reisen mit Sohn Dante, immer voller Humor und ganz entspannt.
Das hat mir sehr gut gefallen. Es ist als würde eine Freundin erzählen.
Ich finde es toll, wie ehrlich die Autorin schreibt. Dass sie gerne reist und das auch unbedingt mit Kind machen wollte, ist verständlich. Dass sie dann aber mit zitternden Beinen in den Flieger steigt, fand ich gut nachvollziehbar. Und ich finde es toll, dass sie das so auch schreibt und darüber spricht. Und auch erklärt, was wirklich wichtig ist und was nicht. Ich neige auch immer dazu, viel zu viel Gepäck mitzunehmen und die Hälfte unbenutzt wieder heimzuschleppen - was für ein Unsinn. Und mit Kindern umso mehr...
Gut gefallen mir die Tipps, die Interviews und die Steckbriefe - das sind gut Ratschläge und Informationen, die hilfreich sind. Das Buch ist toll strukturiert und gegliedert und dient so auch als Nachschlagewerk, wenn man zu einem Thema eine Frage hat.
Rundum gelungen und die perfekte Ergänzung zum "Buddha"!
Rezensionen von zenzi:
Selbstmord?
Beute von Meyer Deon
Deon Meyer hat wieder einen sehr spannenden Roman mit vielen Hintergrundinformatioenen über Südafrika geschrieben. Gerade diese politischen Verwicklungen, das Machtgefüge, aber auch die Situation in der südafrikanischen Gesellschaft machen diese Thriller von diesem Autor so besonders, interessant und lesenswert.
Warum beght ein Mann in einem Schnellzug Selbstmord? Was hat die Geschichte in Südfrankreich damit zu tun?
Mitgezittert habe ich beim Heiratantrag von Griessel, sehr amüsant geschrieben und auflockernd für den brutalen und und durchsichtigen Mordfall, aber auch bei der Aktion von Tobela - Daniel Darret in Frankreich. Ich habe diesen Mann lieb gewonnen, aber wenn er wirklich einen kühnen Aufragsmord begehet, dann passt dies nicht zu ihm - wie geht der Autor mit diesem Zwiespalt der Leser um - gut gelungen! Jedenfalls spannend bis zum Schluss!
Leider sind im Text ein paar Rechtschreibfehler, schade für das so schöne Buch. Das Cover ist wunderbar gelungen - der Zug schlängelt sich durch die weite Wüste Südafrikas.
Eine brilliante Lesereise ins ferne Afrika und nach auch nach Frankreich.
Rezensionen von begine:
Lizzys Leben
Das Rätsel von Ainsley Castle von Holly-Jane Rahlens
Die Jugendschriftstellerin Holly-Jane Rahlens
schreibt wunderbar. Sie ist eine versierte Schriftstellerin, deren Kunst Kinder und Erwachsene begeistern kann.
„Das Rätsel von Ainsley Castle“ ist ein rätselhaftes spannendes Buch.
Ainsley Castle ist ein Hotel in Schottland, das Stiefmutter gehört.
So nennt Lizzy die Freundin ihres Vaters, die sie überhaupt nicht mag. Seltsam sind Lizzys Schwindelanfälle und Träume.
Mack ist ein Computernert, der im Hotel arbeitet.
Plötzlich bekommt sie eigenartige emails.
Die Autorin lässt die Geschichte mit gruseligen Episoden geschehen, das einem die Haare zu Berge stehen lassen.
Es gibt dann eine unerwartete märchenhafte Entwicklung.
Der Roman ist wie ein modernes Märchen.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleser Marco, 11 Jahre aus Kirchbichl:
FRRK! - Mein Alien und ich von Nicole Röndigs
In diesem Buch geht es hauptsächlich um Tom und seinen außerirdischen Freund Frrk, das Alien.
Eines Tages kracht ein Ufo genau vor Toms Füße. Aus diesem Ufo kommt FRRK! das Alien heraus. Tom und FRRK! befreunden sich und FRRK! bittet Tom ihm zu helfen sein Raumschiff zu reparieren damit er wieder heim fliegen kann.
Für die Reperatur brauchen sie aber Salpetersäure. Tom weiß auch ganz genau wo sie die Säure herbekommen können. Sie wollen ins Chemielabor der Schule und dort die Säure stehlen. Aber dafür muß FRRK! sich zuerst in eine andere Gestalt verwandeln, denn er ist ein glibbriges Schleimalien. So kann er natürlich nicht zur Schule gehen. Also verwandelt er sich - aber nicht in einen coolen Typen wie Tom hofft, sondern ausgerechnet in ein Mädchen mit Zöpfen und rosa Dirndl namens Friederike. Gehts noch peinlicher? Nichts desto trotz schleichen sie sich ins Labor und holen die benötigte Salpetersäure.
Bevor sie das Raumschiff aber reparieren können und FRRK! endlich wieder nach Hause kann erleben sie noch einige gemeinsame Abenteuer.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es lustig, spannend und abenteuerlich ist.
Rezensionen von yesterday:
Bedrohung aus Nullen und Einsen
Qube von Tom Hillenbrand
Auch wenn das Buch in der Zukunft, im Jahr 2091, spielt und sich durch die Klimaveränderung und andere Probleme einiges auf der Erde getan hat, ging auch im All viel weiter. Die Menschen sind im Kern aber immer noch gerne hierarchisch organisiert, betreiben mächtige Institutionen und streben vereinzelt nach Unsterblichkeit.
Gar nicht so verschieden zu heute.
Gier, Macht und Furcht sind die Triebkräfte, die Agent Fran Bittner von der Behörde zur Nicht-Verbreitung Künstlicher Intelligenz unter Kontrolle halten möchte. Die Menschheit hat diese Intelligenzen entwickelt, aber die Kontrolle darüber verloren. Ein Journalist, der zu diesem Thema recherchiert hat, wird Opfer eines Attentats...
Gleich zu Beginn wird man aufs Glossar am Ende des Buches aufmerksam gemacht. Das ist nicht unwichtig, um der Handlung und den Gedankengängen von Tom Hillenbrand gut folgen zu können. Empfehlenswert ist es aber in jedem Fall, vor “Qube” den Vorgänger “Hologrammatica” zu lesen.
Die ganze Science-Fiction-Denkweise, die in diesen Thrillern essentiell ist, bekommt man in Band 1 noch besser vermittelt als hier in Band 2. Natürlich gibt es auch einige Charaktere die nun wieder auftauchen und ein paar Anspielungen auf Vergangenes.
Wem die Story nicht so wichtig ist und der erstmal nur testen möchte, ob ihm dieser Fokus der Thriller-Erzählung rund um das Holonet, den Weltraumlift, künstliche Intelligenz, Cogits und Gefäß-Swaps gefällt, kann natürlich auch direkt “Qube” lesen.
Rezensionen von Castilleja:
Nachtpost
Mitternachtsstunde 1: Emily und die geheime Nachtpost von Laura Trinder und Benjamin Read »Trindles & Read«
Emily ist zehn Jahre alt und ihre Mutter ist ihr total peinlich, weil sie einfach so anders ist als andere Mütter. Viel zu ausgeflippt. Aber sie ist eben eine Künstlerin. Da ist ihr Vater doch viel verlässlicher. Er ist Postbote bei der Nachtpost (eigentlich hat sie vor diesen Ereignissen nie gefragt, warum er nicht tagsüber die Post austrägt) und interessiert sich ansonsten vor allem fürs Gärtnern.
Doch dann bekommt Emily mit, wie ein geheimnisvoller Brief um Mitternacht zugestellt wird und dann verschwindet ihre Mutter. Ihr Vater äußert sich nur recht vage, aber bald ist er auch verschwunden und Emily ist ganz alleine. Bald macht sie sich gemeinsam mit dem Igel Hoggins auf die Suche und landet in einer geheimnisvollen Parallelwelt. Ein tolles Cover, sehr schöne Zeichnungen um die Kapitelnummern herum und eine tolle Idee für eine zauberhafte Geschichte, aber sie wirkte auf mich leider oft zu "gewollt" und schweifte ständig ab, hinterfragte nichts und stellte zu viel einfach fest - selbst für ein Kinderbuch. Außerdem denke ich, dass das Buch eher für etwas ältere Kinder gedacht ist.
Rezensionen von Castilleja:
Auf Wanderschaft
Offene See von Benjamin Myers
Der Zweite Weltkrieg ist beendet, Robert ist sechzehn Jahre alt, hat die Schule gerade beendet, möchte aber noch nicht sofort mit einer Arbeit im Bergwerk beginnen, wie sein Vater und fast alle anderen im Dorf es schon seit Jahrhunderten tun. Vorher möchte er zumindest einmal ans Meer, aber nicht an das Meer voller Kohlenstaub.
So begibt er sich im Frühjahr auf Wanderschaft, ein ruhiger und dünner Kerl, der nicht viel vom Leben weiß. Er nimmt Gelegenheitsjobs an und übernachtet oftmals unter Hecken im Freien. Bis er zum Cottage von Dulcie und ihrem deutschen Schäferhund Butler oder auch Butters kommt. Dulcie ist so ganz anders als alle Frauen, ja, Menschen, die Robert bisher kennen gelernt hat. Aus einem Nachmittag werden rasch zwei, dann vergeht der Sommer und sein Leben verändert sich. Aber auch Dulcie bleibt nicht dieselbe. Das Meer spielt hier eine große Rolle mit Symbolik, genauso die Literatur und die Lyrik, aber auch Arbeiten unter freiem Himmel, Vergangenheitsbewältigung, Lebenspläne und -chance und so vieles mehr. Ein Buch der ruhigen Töne, aber gerade deswegen so eindrucksvoll.
Rezensionen von la_stellina:
Ratgeber der anderen Art
Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich von Tessa Randau
Tessa Randau schreibt in Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich über die Begegnung einer gestressten Mutter mit einer älteren Dame, die ihr Leben nachhaltig verändert hat. Nach und nach stellt die Dame ihr vier Fragen, durch die, man dem was man wirklich will/braucht, ... näher kommt. Durch den unkomplizierten Schreibstil ist man beim Lesen sofort voll und ganz auf die Thematik konzentriert und kann auch über die eigene Situation reflektieren.
Die Protagonistin kommt ebenfalls sehr sympathisch rüber, man kann sich sofort in sie einfühlen und ihre Situation gut nachvollziehen. Das Büchlein mit seinen insgesamt 120 Seiten wird durch schöne in Pastellfarben gehaltene Illustrationen aufgelockert. Die richtige Lektüre/Anleitung für all jene die den Status Quo in ihrem Leben hinterfragen und verändern möchten, auch über Corona-Zeiten hinaus.











