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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Marie aus E.:

Temporeich, spannend und voller Action

Secret Protector, Band 1: Tödliches Spiel von Lane Andrew

Lukas ist der junge Held der neuen Secret Protector Reihe. Er lebt alleine in einem Wohnmobil und während der Handlung erfährt man ein klein wenig, wie es dazu kam. Allerdings auch wieder nicht allzu viel, so dass man auf jeden Fall die weiteren Bände lesen möchte...

Obwohl Lukas noch so jung ist, kann er mit den Großen der Actionszene durchaus mithalten.

Er reagiert blitzschnell, hat einen scharfen Verstand und in Sachen Kampferfahrung einschließlich Waffenkenntnis braucht er sich auch nicht zu verstecken.

Bei einer rasanten Verfolgungsjagd durch New Orleans, Berlin und Dubai stellt er das eindrucksvoll unter Beweis.

Mit hat das Buch gut gefallen, es ist beste Unterhaltung für jugendliche Actionliebhaber. Klar, es ist keine Spur realistisch - aber das ist James Bond schließlich auch nicht.
Es ist auch schon einiges an Gewalt im Spiel, so dass man m. E. die empfohlene Altersangabe von zwölf Jahren nicht unterschreiten sollte - dann macht die Reise quer von West nach Ost aber Spaß.

Was mit auch gut gefällt: abgesehen von der noch etwas rätselhaften Vergangenheit des jungen Helden ist das Buch in sich abgeschlossen - ich hasse Cliffhanger bei Reihen, dem ist hier nicht so.

Zwei Kritikpunkte haben die fünf Sterne verhindert:

Ein inhaltlicher Fehler (abseits der natürlich unrealistischen Actionszenen, die aber so sein dürfen) - und dann eine Szene in Deutschland, in der Gefängniswachen Hilfe bei massiver Gewalt verweigern und vergnügt dabei zusehen. Bei Büchern für Zwölfjährige sollte m. E. hier ein anderes Weltbild vermittelt werden - aber das ist sicherlich Ansichtssache.

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Rezensionen von Lesemama:

Eine Schnitzeljagd

Code: Orestes - Das auserwählte Kind von Maria Engstrand

Bewertet mit 4 Sternen

Zum Buch:

Malin trifft kein einer Winternacht einen merkwürdigen Mann, der ihr einen Brief für Orestes mitgibt. Ein Rutenkind, welches in hundert Tagen ankommt.
So wartet Malin auf die Ankunft von ore stes, der allerdings so ganz anders ist, als erwartet ...

Meine Meinung:

Ich bin ein wenig zwiegespalten.

Für ein Kinderbuch fand ich es fast ein wenig zu komplex, zu ausführlich. Es hätte teilweise schon fast was wissenschaftliches, also für Kinder.
Die Geschichte zog sich auch ganz schön dahin, Malin hätte gerne mehr agiert, aber Orestes hielt das alles für Humbug.

Am Ende war es dann ein abenteuerlicher Spannungsroman für Kinder, der bestimmt auch im angepeilten Lesealter seine Fans finden wird. Die Codeknackerei war jedenfalls gut beschrieben und machte auch Spaß. Die Geschichte hatte halt seine Längen, aber dennoch war ich gut unterhalten.

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Rezensionen von Nele33:

Autehtisch und realistisch

Code: Orestes - Das auserwählte Kind von Maria Engstrand

Margos Töchter von Cora Stephan ist die Fortsetzung des Romans und der Geschichte um Margo aus dem Buch "Ab heute heiß ich Margo".

Cora Stephan nimmt den Leser mit auf die Reise in ein Stück Deutsch.#- Deutsche Geschichte. Jana, Mutter einer kleinen Tochter bekommt die Möglichkeit in die Stasi- Akten ihrer Familie Einblick zu nehmen.

Eigentlich hat Jana zwei Mütter, da ist Leonore, die bei einem Autounfall starb als Jana erst 13 Jahre alt ist und auf der anderen Seite Gisela, eine freigekaufte aus dem DDR Gefängnis, die Jana einfach bei Leonores Eltern zurücklässt. Wir steigen mit Jana in die Geschichte ein , erfahren sehr viel über Leonores unangepasstes Leben, ihre Nähe zu RAF Symphatisanten und auch über Clara die Regime Treue DDR Bürgerin.

Die Geschichte beeinhaltet das Leben von 3 Generationen Frauen und deren unterschiedlichen Werdegang in einer umwälzenden Zeit. Alle haben eines gemeinsam, sie gehen ihren Weg, wenn auch jede auf unterschiedliche Weise und unterschiedlichen Prägungen und Zielen.
Jana, Margos Enkelin sucht immer nach dem was ihr fehlt in ihrer Biografie, aber ist sie der Wahrheit auch nach der Einsicht in die Stasi Akten gewachesen. Mir hat es Freude gemacht, wieder ein Stück Deutsch-Deutsche Geschichte über Generationen verfolgen zu können.

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Rezensionen von Nele33:

Anders als erwartet

Marta schläft von Romy Hausmann

Nach dem Sensationserfolg von LiebesKind war ich auf Marta schläft von Romy Hausmann sehr gespannt und freute mich auf genauso spannende Stunden.

Es wird die Geschichte von Nadja erzählt, eine junge Frau, die einen wirklich traumatischen Start ins Leben hatte und schon als Jugendliche aufgrund einer schlimmen Tat, die sie bestreitet ins Gefängnis kommt.

Mittlerweile ist sie aus Polen nach Deutschland gekommen und arbeitet in einer Kanzlei. Eines NAchts wird sie von der Frau ihres Ccefs angerufen und und um Hilfe gebeten. Sie soll eine Leiche verschwinden lassem. Doch dann kommt alles anders als geplant.

Die ersten Seiten des Buches waren schleppend und völlig konfus zu lesen, ich fand so gar keinen Zugang in die Geschichte, die aus unterschiedlichen Erzählsträngen besteht. Dennoch wollte ich dem Buch, aufgrund des Schreibstils eine Chance geben und wurde dann letzendlich doch belohnt. Die Tiefe der Verzweiflung der Protagonistin wird excellent transportiert und traf mich teiweise bis ins Mark. Dennoch war Marta schläft für mich kein Thriller im herkömmlichen Sinn, sondern eher ein Psychogramm unterschiedlicher Charaktere. Für einen Thriller fehlte mir dann doch die atemlose Spannung und der Thrill Faktor.

Wer auf ein Buch ala Liebeskind mit atemloser Spannung hofft, wird sicher enttääuscht sein, wer jedoch einen aussergewöhnlichen Schreibstil mag und auch mal quer denkt, dem wird das Buch gute Lesestunden schenken.

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Rezensionen von nicole koppandi:

Eine brutale Coming of Age Geschichte

Das wirkliche Leben Roman. Gebunden. von Dieudonné Adeline

In einer Reihenhaussiedlung wohnt die namenlose, 10-jährige Ich-Erzählerin, gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder. Die Erzählerin hat es sich zur Aufgabe gemacht auf ihren 6-jährigen Bruder aufzupassen, ihn zum Lachen zum bringen und ihn vor den Wutausbrüchen des Vaters zu beschützen.

Der Vater hat die Großwildjagd zum Hobby und ein ganzes Zimmer im Haus mit Trophäen eingerichtet. Ansonsten sitzt er vorm Fernseher, schaut am liebsten die Nachrichten und trinkt Whisky. Die Mutter ist wie eine Amöbe, blas, unscheinbar und dem Vater gegenüber wehrlos ausgeliefert.

Eines Tages passiert ein tragischer Vorfall und ihr Bruder verändert sich, er lacht nicht mehr und ist ihr gegenüber feindlich. Die Erzählerin versucht, diesen Vorfall ungeschehen zu machen, die Zeit zurückzudrehen und versucht es mit einem Experiment, an das sie wirklich glaubt. Bei diesem Experiment erkennt sie jedoch, dass sie ihr Leben in die Hand nehmen muss, sie darf nicht Opfer werden, wie ihre Mutter, sie darf sich dem Vater nicht ausliefern.

Der Roman ist von der Sprache geschrieben wie ein Jugendbuch – es wird zu Beginn des Buches aus der Sicht einer 10-jährigen erzählt. Es ist eine typische Coming of Age Geschichte und stellenweise ein Thriller, richtig gruselig und grausig. Mich hat es manchmal an „Friedhof der Kuscheltiere“ erinnert, vor allem, wenn es um ihren Bruder ging.

Eine brutale, grausame Geschichte mit einer starken Protagonistin, für die ich während des Lesens hoffte, dass sie sich aus diesem Leben befreien kann und ihre Hoffnungen und Träume, dafür wofür sie strebte, am Ende wirklich leben kann.

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Rezensionen von C. P.:

Modernes Sachbuch, unterhaltsam und informativ

Tagesschau & Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen von Sarah Welk

Wie entstehen eigentlich Nachrichten? Wer entscheidet, welche Themen und Bilder gezeigt werden? Darf überhaupt alles in den Nachrichten gezeigt werden? Wo finde ich Nachrichten und wie unterscheiden sich diese untereinander? Was sind Fake-News, warum sind sie so gefährlich und wie kann ich solche erkennen?
Fragen über Fragen, welche in diesem Buch nach und nach für Groß und Klein anschaulich und sehr verständlich beantwortet werden.

Die Leserinnen und Leser erfahren hier, welche Personen hinter den Nachrichten stehen, wie deren Alltag so abläuft und vieles mehr. Neben einigen Fun-Facts gibt es zudem interessante Interviews mit bekannten Personen aus der Nachrichtenwelt, welche auf die Interessen der jungen Leser zugeschnitten sind.
Ein sehr unterhaltsames und informatives Sachbuch mit vielen Tipps und moderner Gestaltung, welches Spaß macht zu lesen.

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Rezensionen von C. P.:

Mystery, die mich nicht fesseln konnte

Tagesschau & Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen von Sarah Welk

Drei Jahre ist der Unfall her, bei welchem Angel ihre Mutter verlor und selbst mit einer Nahtoderfahrung davonkam. Nun hat sie plötzlich düstere Visionen - oder meldet sich das Reich der Seelen bei ihr? Ihr bester Freund Tim will nichts von dem Thema wissen, reagiert regelrecht abweisend darauf. Doch Angels Neugier überwiegt.

Daher versucht sie auf eigene Faust, das Rätsel zu lösen - und bringt ihre Seele dadurch in große Gefahr.
Das Buch konnte mich nur mäßig überzeugen, auch wenn die Idee dahinter nicht schlecht ist. Mir fehlten zum Einen vernünftige Spannungsmomente, zum Anderen empfand ich den Romantikanteil eher anstrengend als wirklich romantisch. In vielen Szenen wurde mehr gequatscht als gehandelt, die böse Seite kam mit immer demselben Argument, statt sich mal was Neues einfallen zu lassen und Tim, bester Freund und Love Interest, hatte kein offenes Ohr für seine beste Freundin in den Momenten, in welchen sie ihn gebraucht hätte. Zudem war mir Angel zu leichtgläubig: Wenn ihr jemand was erzählte, nahm sie es einfach hin, ohne das Gesagte mal zu hinterfragen. Die böse Seite erzählt ihr was? Klar, wird schon stimmen. Entsprechend verrannte Angel sich auch in Dinge, wodurch sie sich und andere unnötig in Gefahr brachte. Dass eine Gruppe junger Leute sich ein Haus kauft und in den Ort zieht, kurz nach dem tragischen Unfall, und keiner mal genauer hinterfragt, was die so machen ausser nach 3 Jahren mal den Zaun zu reparieren, konnt ich nicht so recht verstehen. Nicht mal Angels Vater war skeptisch, womit der drei Jahre ältere Freund ihrer Tochter so sein Leben bestreitet? Wobei schnell klar war, dass mehr hinter Tim und seinen Freunden stecken muss, die zogen nicht zufällig damals in Angels Nähe. Und die übernatürlichen Momente verwirrten mich wiederholt, weil oft nicht sicher war, ob Angel das nun erlebte oder träumte oder was auch immer. Mir fehlten einfach die Highlights - grad die Momente, welche besonders gefährlich waren, zogen sich durch ewige Diskutiererei unnötig in die Länge und wurden dadurch langweilig.
Eine Mystery-Fantasy mit einer liebenswerten, wenn auch leichtgläubigen Protagonistin, bei welcher mir eine ausreichende Spannung sowie interessante Highlights gefehlt haben.

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Rezensionen von C. P.:

Krimi mit einem dramatischen historischen Hintergrund

Nordlicht - Die Spur des Mörders von Anette Hinrichs

Der 73-jährige Karl Bentien wird in Flensburg brutal zu Tode getreten. Der ehemalige Studienrat gehörte der Dänischen Minderheit an. Da seine Leiche ausgerechnet am Idstedt-Löwen, dem Symbol deutsch-dänischer Freundschaft, aufgefunden wird, wird eine deutsch-dänische Sondereinheit in Padborg gegründet, um den Fall zu klären.

Mit dabei das Team Boisen & Nyborg.
Die Spur des Mörders ist der zweite Fall, bei welchem Boisen & Nyborg gemeinsam ermitteln, kann allerdings auch ohne Vorkenntnis des ersten Bandes gelesen werden. Die deutsche Hauptkommissarin Vibeke Boisen, oft kühl und überkorrekt wirkend, wird während der Ermittlungen mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert, was sie teilweise etwas aus der Bahn wirft und sie dadurch vor unerwartete Herausforderungen stellt. Rasmus Nyborg von der dänischen Polizei hingegen wirkt wie das absolute Gegenteil von ihr. Ist Vibeke fast schon ein Kontrollfreak, ist Rasmus auch mal unkontrolliert, arbeitet unkonventionell und lebt seine Emotionen aus.
Der Stil der Autorin hat mich überzeugt: Die Örtlichkeiten sind ausreichend beschrieben, so dass ich mir alles vorstellen konnte, auch ohne die Gegenden zu kennen. Die Personen sind vielschichtig und die Ermittlungsarbeit realistisch und spannend. Der Fall selbst gestaltet sich als äußerst interessant, wird doch ein Teil deutsch-dänischer Geschichte behandelt. Auch hier hat die Autorin geschickt Wissenswertes in den Roman eingearbeitet, ohne wie ein Geschichtsbuch mit Krimi drumherum zu wirken. Und die Auflösung des Falles? Ja, die hat mich wirklich positiv überrascht.
Ein rundum gelungener und bis zum Ende spannender Krimi, der auf einem realen, deutsch-dänischen Drama basiert.

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Rezensionen von Petra Sch.:

unterhaltender Frauenroman, bei dem man sich Gedanken über die Beständigkeit der Liebe macht...

Die Mitte ist ein guter Anfang von Franka Bloom

Kurz zum Inhalt:
Eva führt ein zufriedenes Leben mit Tochter Frida, 15, und Arne - seit 22 Jahren sind die beiden ein Paar ohne Trauschein. Weil sie das nicht wollen. Und nicht brauchen. Denn gerade Eva will unabhängig bleiben und glaubt, dass sie unverheiratet mehr um Liebe kämpfen müssen und daher noch immer glücklich zusammen sind.

Bis Arne ihr an ihrem 49. Geburtstag einen Heiratsantrag macht. Und ihr gleichzeitig mitteilt, dass er für 3 Jahre als Jornalist ins Ausland geht.
Der Antrag bringt Eva ganz aus dem Häuschen, denn sie merkt, dass ihr das eigentlich, gegen ihren bisherigen Willen, gefällt.
Doch gleichzeitig hat sie einen tollen neuen Auftrag für eine Restaurierung eines alten Altars bekommen - und ihr Auftraggeber ist ausgerechnet Henry, den sie im Urlaub bei ihrer Freundin Carla in Spanien geküsst hat.
Und dann kommt sie noch drauf, dass Arnes neue Chefin diejenige ist, mit der er vor vielen Jahren einen One-Night-Stand hatte.... Ob diese Hochzeit eine gute Idee ist?


Meine Meinung:
Die Schreibweise von Franka Bloom ist sehr gefällig, man fliegt nur so durch die Seiten und nimmt direkt an Evas Leben und an ihren Problemen teil, weil es in ich-Form geschrieben ist, womit man noch mehr Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle bekommt.
Man kann sich vorstellen, wie es ihr in der Mitte des Lebens geht, als sie plötzlich mit einem Heiratsantrag überrumpelt wird. Wo doch alles bisher angeblich so gut lief. Doch durch diesen Antrag muss sie ihr Leben nochmal genau überdenken und sie merkt, dass doch nicht alles so perfekt ist, wie sie dachte...
Man ist als Leser direkt dabei, wie Eva ihr Leben zu hinterfragen beginnt und sich überlegt, was sie eigentlich im Leben erreichen will und wie ihre Zukunft aussehen soll.
Die Nebenschauplätze - Tochter Frida in der Pubertät; die Eheprobleme von Evas Eltern; und die Freundinnen mit ihren jeweiligen Krisen - komplettieren die Story.
Und das etwas anders als erwartete Happy-End rundet die Geschichte schön ab.
Sehr gut haben mir die Beschreibungen der alten Kapelle und des Annenaltars gefallen, und wie konzentriert und mit wie viel Liebe Eva diesen restauriert hat. Die technischen Details wurden in der genau richtigen Menge geschickt in die Geschichte verwoben, sodass man als Leser nebenbei etwas über das Restaurieren alter Gegenstände und Bilder gelernt hat.


Fazit:
Ein schöner und unterhaltsamer Roman über die Mitte des Lebens, die kein Garant für Glück und Zufriedenheit ist; dass man dafür arbeiten und kämpfen muss. Und sich zuvor überhaupt erst mal klarmachen muss, WAS man denn eigentlich will im Leben...

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Rezensionen von Gluecksklee:

Hat die Erwartungen nicht ganz erfüllt

Bloom - Die Apokalypse beginnt in deinem Garten von Kenneth Oppel

Ich hatte wirklich gehofft, dass mir das Buch mehr gefallen würde, als es das letztendlich getan hat. Der Klappentext klang nach einer spannenden Mischung. Und die Grundidee war auch wirklich faszinierend.
Auf der ganzen Welt wächst auf einmal seltsames, schwarzes Gras – erst einmal merkwürdig, aber noch relativ harmlos.

Bis sich herausstellt, dass das schwarze Gras alles andere als harmlos ist. Und vor dem Hintergrund dieser Geschichte begleitet man als Leser drei Jugendliche, deren Heimat eine kleine Insel ist. Diese drei verbindet etwas – was genau, das verrät dann die Geschichte.
Vielleicht gehöre ich auch einfach nicht mehr zur Zielgruppe für diesen Roman. Dabei lese ich Jugendbücher in der Regel sehr gerne und liebe den Schreibstil von Kenneth Oppel. Der war auch in „Bloom – Die Apokalypse beginnt in deinem Garten“ wieder sehr gut. Aber ab einem gewissen Punkt war die Entwicklung der Handlung mir zu vorhersehbar, die Beschreibung der einzelnen Gruppen (Wissenschaftler, Soldaten… ) zu pauschal und irgendwie wirkte das Buch zum Ende hin ein bisschen so wie ein trashiger Horrorfilm. Die können auch unterhaltsam sein, und das war „Bloom“ eigentlich auch bis zu einem gewissen Grad, aber die Geschichte hat mich nicht halb so sehr gefesselt, wie ich das erwartet hätte. Die Charaktere blieben zum Teil sehr eindimensional.
Für mich war „Bloom“ leider nur durchschnittlich. Ich vergebe daher drei Sterne.

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