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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Starke Figuren

Spur der Schatten von Gil Ribeiro

In Leander Losts zweiten Fall an der Algarve wird eine Polizistin von der Guarda Nacional vermisst. Während alle noch warten wollen mit einer Suche nach Teresa, weiss Graciana, dass etwas passiert sein muss.

Denn Teresa würde nie ihr Handy daheim liegen lassen. Nur schwer kommt die Kommissarin und ihr Team voran.

Sie drehen sich im Kreis und haben lange keine Ahnung, welches Motiv für Teresas Verschwinden überhaupt vorliegt. Eigentlich brauchen sie alle Mitarbeiter für diesen Fall, aber zeitgleich sollen sie einer angolanische junge Frau Personenschutz geben, die in Kürze in Lissabon eine Rede halten soll.

Das Kommissariat bekommt in diesem Teil eine neue Chefin, Cristina Sobral. Eine Spanierin wie Miguel Duerte. Sie lernt ihre Mitarbeiter gut kennen und arbeitet sich schnell ein. Auch Leander Lost scheint sich wohl zu fühlen in seinem Team mit Graciana und Carlos; die beiden verstehen seine Eigenart immer besser. Lost trifft in Eva, der Tochter der Vermissten, auf Seinesgleichen, was weitere Einblicke in das Leben von Asperger gibt.

Lost probiert aber auch Neues aus, versucht sich in rhetorischer Kommunikation, Wortmüll für ihn, aber nützlich wie er zu verstehen glaubt. Soraia, Gracianas Schwester, wird immer wichtiger für ihn. Doch er muss erst noch herausfinden, was das genau für ein "Gefühl" ist.

In den Beschreibungen des Autors bekommen die Leser derweil ein Gefühl für die portugiesische Lebensart, ihre Mahlzeiten und die Landschaft geboten.

Den Fall selbst fand ich nicht so spannend wie noch der erste in "Lost in Fuseta". Das Thema, dass sich erst gegen Ende heraus kristallisiert, interessiert mich nicht sehr in Kombination mit einem Krimi. "Spur der Schatten" überzeugt aber vor allem von der Zusammenarbeit Policia Judicario und ihren eigenwilligen Charakteren.

Fazit: Ein nicht so interessanter Fall, dafür umso stärkere Figuren machen diesen zweiten Teil lesenswert.
4 Punkte.

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Rezensionen von B?cherwald13:

Leider nicht packend

Secret Protector, Band 1: Tödliches Spiel von Lane Andrew

Ich kannte den Autor Andrew Lane von der Young Sherlock Holmes Reihe. Auch dort war es so dass die Bücher eine Achterbahnfahrt war. Mal hab ich das gelesene geliebt, mal war ich etwas gelangweilt.

Und auch hier war das so. Die Grundgeschichte finde ich spannend. Sie hat großes Potential was meiner Meinung nach nicht ganz ausgereizte wurde.

Es gab hochspannende Szenen und dann immer mal wieder Stellen wo mir zu wenig relevantes passiert ist.

Mit unserem Protagonisten Lukas bin ich leider auch nicht so ganz warm geworden. Er ist durchaus geheimnisvoll und in vielen Hinsichten auch sehr stark bzw begabt. Ich hoffe in den nächsten Bänden in besser kennen zu lernen.

Der Schreibstil ist gut zu lesen und einem Jugendbuch angemessen, aber jetzt auch nichts wirklich besonderes.

Insgesamt ein Buch welches ok ist. Ich hatte im Großen und Ganzen Spaß aber es ist auch nichts großartiges. Ich kann mir aber vorstellen dass es durch die Gaming Thematik eher lesefaule Gamer mal an ein Buch zu fesseln.

Plotentwicklung: 3 von 5
Schreibstil: 4 von 5
Charaktere: 3 von 5
Unterhaltung: 4 von 5
Atmosphäre: 4 von 5
Logik: 3 von 5
Gesamtbewertung in Punkten: 3,5 von 5

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Rezensionen von rewareni:

Der Stalker und ich

Fatale Folgen von Ellen Puffpaff

Eigentlich könnte Alexandra Zipres jetzt mit ihrem Leben zufrieden sein. Getrennt von ihrem Mann Marc lebt sie mit ihrem kleinen Sohn Jonas in Hamburg und gerade hat sie ihren Debütroman veröffentlicht. Doch der Frieden dauert nicht lange an, denn plötzlich erhält sie mitten in der Nacht Anrufe, geheimnisvolle und unschöne Dinge passieren und ihr Arbeitskollege Nils zeigt sich sehr um sie bemüht, fast schon aufdringlich.

Als Alex merkt, dass die grausame Dinge die geschehen, Ähnlichkeiten aufweisen wie in ihrem Roman beschrieben, ist ihr klar, dass sie es mit einem Stalker zu hat. Da ihr Ex Mann Marc sie für verrückt hält und ihr sogar droht das Sorgerecht für Jonas zu entziehen weiß Alex, dass sie unbedingt Hilfe braucht, die sie plötzlich von ihrem ehemaligen Schulkollegen Sebastian der jetzt Kommissar ist ,bekommt. Doch trotz polizeilicher Ermittlungen gibt es keinen Hinweis auf den geheimnisvollen Stalker, im Gegenteil, er schlägt noch brutaler zu und Alexandra weiß plötzlich nicht mehr, wem sie überhaupt noch trauen kann.

In dem Roman ,,Fatale Folgen“ nimmt die Autorin Ellen Puffpaff den Leser mit auf eine abenteuerliche und nervenaufreibende Reise in der ein Stalker ein perfides Katz- und Mausspiel mit der Protagonistin Alexandra spielt. Die Autorin lässt dabei dem Leser kaum die Möglichkeit einmal richtig Luft zu holen, weil ständig etwas passiert. Als Leser schwankt man ständig zwischen den Verdächtigen hin und her, weil es scheinbar immer Indizien gibt, die auf den einen und dann gleich wieder auf den anderen Protagonisten hinweisen. Die Ich- Erzählerin Alex lebt dabei ständig in Angst, da ihr Staker ,,nette“ gruselige und auch blutige Geschenke für sie parat hat. Die Autorin Ellen Puffpaff schreibt flüssig und erzeugt an den richtigen Stellen Spannung. Trotzdem muss ich einen Stern abziehen, da mich Alex und Marc genervt haben. Alex hat fast bis zum Ende ständig weiche Knie gehabt, wenn ihr Ex vor ihr gestanden ist und selbst wenn er ekelhaft zu ihr war, spürte sie trotzdem noch immer Herzklopfen wegen ihm. Marc selbst war ein richtiges Ekelpaket und sogar als bereits die Polizei ermittelt hat und es Beweise für einen Stalker gegeben hat, hat er Alexandra immer noch als verrückt angesehen. Deshalb haben mich die beiden immer wieder an den Rand eines ,,Nervenzusammenbruches“ gebracht. Die Geschichte selbst ist gut aufgebaut und es gibt immer wieder Überraschungselemente. Die Auflösung ist gut gelungen und selbst das etwas traurige Ende ist sogar passend. Alles in allem ist es ein spannender und gut unterhaltender Roman, wo man als Leser bei dem Psychothriller voll auf seine Kosten kommt.

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Rezensionen von bookloving:

Unterhaltsamer historischer Roman

Der Sommer, in dem Einstein verschwand von Marie Hermanson

Der jüngste Roman der schwedischen Autorin Marie Hermanson „Der Sommer, in dem Einstein verschwand“ spielt vor dem Hintergrund der grandiosen Jubiläumsausstellung in Göteborg im Sommer 1923, bei der die schwedische Stadt zugleich ihr 300jähriges Gründungsjubiläum feierte. Im Mittelpunkt des spannenden historischen Romans stehen jede Menge abenteuerliche Verwicklungen um den Besuch des weltberühmten, aber wegen seiner Relativitätstheorie nicht unumstrittenen Physikers Albert Einstein, der in der Stadt seine Nobelpreisrede halten soll.

Vor der faszinierenden, stimmungsvollen Kulisse der Göteborger Jubiläumsausstellung lässt die Autorin die bewegten „Goldenen Zwanziger“ auferstehen und uns in die aufregende Aufbruchsstimmung zwischen Ende des Ersten Weltkriegs, der herannahenden Weltwirtschaftskrise und dem erstarkenden Nationalsozialismus eintauchen.

Sehr schön hat sie den Geist des allgemeinen Optimismus und der Zukunftsgläubigkeit unter der Bevölkerung eingefangen. Doch wird die positive Stimmung auch durch kritische Stimmen zur Ausstellung getrübt, die hierin ein Symbol der Klassenunterschiede sahen und die sozialen Ungerechtigkeit anprangerten. Im Vorfeld der Eröffnung streiken die Arbeiter und zudem werden gerissene Betrüger auf den Plan gerufen. Den gut recherchierten, zeitgeschichtlichen Rahmen setzt die Autorin sehr anschaulich mit vielen informativen historischen Details um. Aus vielen historischen Begebenheiten sowie Fakten zu zeitgeschichtlichen Persönlichkeiten wie Albert Einstein und seinem erbitterten Widersacher Paul Weyland, einem zwielichtigen Betrüger, der die antisemitischen Hasskampagnen gegen Einstein anführte, hat die Autorin eine spannende und äußerst unterhaltsame, fiktive Geschichte gesponnen. Sehr ausführlich geht sie in ihrem hochinteressanten und sehr lehrreichen „Kommentar der Autorin“ auf die verwendeten historischen Fakten, ihre Quellen und die erfundenen bzw. modifizierten Anteile in ihrem Roman ein.

Der Schreibstil der Autorin ist recht einfach und schnörkellos gehalten, wodurch sich das Buch sehr zügig und angenehm lesen lässt. Fast wie eine turbulente, heitere Karussellfahrt entwickelt sich die vielschichtig angelegte Geschichte mit ihren verschiedenen Handlungssträngen. Erzählt wird hauptsächlich aus der personalen Erzählperspektive und so erleben wir die Geschehnisse abwechselnd aus den unterschiedlichen Sichtweisen von Albert Einstein, der jungen Journalistin Ellen, die für die Ausstellungszeitung Artikel verfassen darf, und des sympathischen Polizisten Nils. Zudem wechselt die Autorin aber auch immer wieder zu den im Jahr 2002 aus der Ich-Perspektive verfassten Erinnerungen von Otto, der auf seine Erlebnisse als 12jähriger Junge während der Ausstellung zurückblickt, als er mit seiner Eselin Bella zur großen Attraktionen wurde.

Durch geschickte Perspektiv- und Schauplatzwechsel wird sehr behutsam Spannung aufgebaut. Neben amüsanten Episoden sorgen auch unerwartet eintretende Ereignisse für Abwechslung und lassen bisweilen eine unheilvolle Stimmung aufkommen. Zudem erfahren wir als Leser auch einiges aus Albert Einsteins Privatleben, über die offenen Anfeindungen, denen er als jüdischer Wissenschaftler damals ausgesetzt war und vielfältigen Intrigen rund um seine Nobelpreisverleihung. Insgesamt werden die angeschnittenen Themen aber nie sehr tiefgründig und problembehaftet behandelt, so dass die Geschichte ihre unterhaltsame, leicht beschwingte Grundstimmung stets behält.

FAZIT

Ein unterhaltsamer und kurzweilig erzählter historischer Roman mit einem wundervoll eingefangenen Zeitkolorit der „Goldenen Zwanziger“, einer spannenden Kriminalgeschichte und interessanten Episoden aus dem bewegten Leben Albert Einsteins.

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Rezensionen von Claudia R:

gelungener Genremix

Der Sommer, in dem Einstein verschwand von Marie Hermanson

Klappentext:

Eigentlich sollt´ ich nur jemanden finden. Nur finden, nich erschießen, ungewöhnlich für nen Kopfgeldjäger wie mich. Deshalb verschlug´s mich nach Trappland Ends. Ein Landstrich, in dem man schnell reich wird und noch schneller tot is. Damals war Ends noch ne Randregion, in der es nur Halsabschneider, Ureinwohner und nen Sack voller Geheimnisse gab.

Dass ich bei meiner Suche an den übelsten Halunken überhaupt geraten würde, ne Frau als Partnerin an die Seite gestellt bekommen sollte und gleichzeitig noch das Mysterium von diesem Land lüften würde, hätt ich nich gedacht.

Cover:

Das Cover finde ich sehr stimmungsvoll. Man fühlt sich fast, wie im wilden Westen, denn die Klamotten der Person im Vordergrund sind dahingehend sehr passend, mit dem Hut und dem langen Mantel. Auch die Wüste und der Hintergrund sind sehr passend und gut gewählt, so macht das Cover sehr neugierig auf mehr.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Auch humorvoll und spannend wird hier die Geschichte von Abraham James selbst erzählt.

Denn Abraham erzählt seine Geschichte selbst aus der Ich-Perspektive und spricht den Leser damit an. Man kommt sich vor, als würde man direkt daneben sitzen und mit ihm einen Plausch halten, bzw. ihm beim Erzählen seiner Geschichte zuhören.

Abraham James ist Kopfgeldjäger und auf der Suche nach einer anderen Kopfgedjägerin, die seit längerem vermisst wird. Dabei läuft jedoch nicht alles rund und es geht ziemlich spannend und actionreich her.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten, denn dies sollte man lieber selbst heraus finden.

Die Charaktere haben ihre Ecken und Kanten und auch so einige spezielle und skurrile Eigenheiten. Sind sind jedoch sehr gut in Szene gesetzt und wirken sehr authentisch, auch wenn sie nicht gerade standardmäßig sind. Was sie aber sehr speziell und dadurch auch besonders macht.

Spannung, Action und fesselnde, aber auch humorvolle Momente gibt es hier zur Genüge. Die Idee dahinter und auch das Szenario finde ich sehr gut gelungen. Die Geschichte an sich lässt sich jedoch sehr schwer einordnen, da sie ein Mix aus verschiedenen Genre wie Western, SciFi, Fantasy und Steampunk ist mit sehr vielen Abenteuerelementen. Diese vielseitigen Elemente machen es sehr besonders. Dadurch kommt auch sehr viel Spannung auf und man möchte sehr gern wissen wie es weitergeht. Viele Fragen bleiben lange Zeit ungeklärt und lösen sich erst zum Ende hin auf. Auch einige Überraschungen und unvorhersehbare Wendungen warten auf den Leser. Das Ende ging mir jedoch zu schnell und hat mich zu sehr überrumpelt. Dies hätte ich mich dann doch etwas anders vorgestellt. Die Idee dahinter und die Geschichte an sich fand ich sehr gut, aber leider hat mich am Ende dann doch das gewisse iTüpfelchen gefehlt.

Dennoch bin ich sehr gespannt, ob es ein weiteres Wiedersehen in Trappland Ends geben wird und ich würde sehr gern noch mehr erfahren.

Das Buch hat mich gut unterhalten und es war mal etwas anderes.

Fazit:

Ein toller Mix aus verschiedenen Genren... Western, Fantasy, SciFi und Abenteuer mit speziellen Charakteren, die überzeugen konnten.

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Rezensionen von S.:

Neu kennenlernen

Wer, wenn nicht wir von Barbara Leciejewski

Viola und Florian, gut situiert, der Nachwuchs ist aus dem Gröbsten raus, leben nebeneinander her und beschließen, sich zu trennen. Damit das Geld für den teuren Urlaub nicht verfällt, fährt man halt gemeinsam noch einmal nach Rhodos. Aber in getrennten Zimmern!
Vor Ort finden sich schnell neue, nicht wirklich erwünschte Bekanntschaften.

Aber wenn man den Anderen damit ärgern kann...
Zwangsläufig begegnet man sich und redet sich distanziert mit Herr Sowieso und Frau Jenes an. So kann man ganz zwanglos miteinander Umgang pflegen, sich neu kennenlernen. Sehr Interessantes kommt zutage. Hätte man nicht früher nachdenken können?
Barbara Leciejewski beschreibt Eheroutine sehr realistisch, gibt Denkanstöße für beide Partner. Die beschriebenen Figuren sind aus dem Alltag gegriffen, man kennt ähnliche Charaktere, egal ob der Schleimbolzen oder die verständnisvolle Freundin, der aufmüpfige Teenie oder die aufdringliche Ferienbekanntschaft. Gut getroffen. Zu idealisiert war mir die Hotelbesitzerfamilie.
Eine heitere Urlaubsgeschichte, locker geschrieben, nett zu lesen.
Veröffentlicht bei Tinte& Feder, Amazon Media EU S.a.r.l.

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Rezensionen von Tara:

Vielfältiger Rätselspaß

Ravensburger Exit Room Rätsel: Gefangen in der Burg von Scheller Anne

Im Ravensburger Verlag sind vier neue „Exit-Room-Rätsel-Bücher“ für junge Rätselfreunde im Alter von 8 bis 12 Jahren erschienen. Eines davon ist „Gefangen in der Burg“ von der Autorin Anne Scheller.
In der Burg gibt es zwei Räume – das Turmzimmer und den Rittersaal – aus dem es sich zu befreien gilt.

Dafür müssen Rätsel gelöst werden, die logisches Denken und Kreativität erfordern. Die Aufgaben können auf ganz verschiedene Arten gelöst werden, z.B. indem man in das Buch hineinschreibt, etwas faltet, herausreißt oder schneidet. Wenn man dabei ein wenig vorsichtig vorgeht, könnte man die Rätsel auch mehrfach lösen, allerdings ist dafür ein wenig Fingerspitzengefühl notwendig, das bei kleinen, ungeduldigen Rätslern nicht unbedingt vorhanden ist.
Das Buch ist sehr detailliert und schön gestaltet. Die bunten Abbildungen des Illustrators Stefan Lohr sehen fast aus wie Wimmelbilder, machen einfach Spaß und es gibt eine Menge zu gucken und Hinweise zum Suchen.
Am Ende des Buches findet man die Lösungen für den Fall, dass man mal so gar nicht weiterkommt. Diese sind perforiert und müssen ebenso wie die Rätselseiten aufgetrennt werden. Dadurch wird verhindert, dass man zu schnell aufgibt und im Voraus spickt. In dem Buch befinden sich zwei Fälle und man ist einige Zeit beschäftigt.
Das Buch ist ein toller Rätselspaß, bei dem logisches Denken und Kreativität gefordert und gefördert werden. Wir werden bestimmt noch weitere Rätsel dieser Art machen und können das Buch empfehlen.

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Rezensionen von Manfred Fürst:

Nach einem Jahr warten auf Arthur die drei Märkte: Arbeits-, Partner- und Wohnungsmarkt.

Ich an meiner Seite von Birgit Birnbacher

Arthur kommt nach 26 Monaten frei. So ein Kaffeeautomat kann eine Herausforderung sein, da muss man nicht vorher im Häfen/Knast gewesen sein.

Sein Therapeut, Dr. Konstatin Vogl, genannt „Börd“ braucht dringend selbst einen Therapeuten, um nicht zu sagen, dass er einen Vogel hat (aber das ist jetzt wirklich zu plump).

„Nicht, wer wir sein wollen, ist entscheidend, sondern wen wir darstellen können. Niemand interessiert, wer wir sind. Entscheidend ist, wer wir vorgeben können zu sein“, (S. 20).

Nach einem Jahr warten auf Arthur die drei Märkte: Arbeits-, Partner- und Wohnungsmarkt.

Diesen Roman kann man nicht uneingeschränkt zur Belletristik zählen, denn wahrlich schön ist es nicht was man liest, was den Inhalt betrifft: Haft: Wie kommt Arthur dahin und warum, was geschieht mit ihm in der Haft? Resozialisierung: Wie förderlich ist sein Umfeld? Bewährungshilfe: „Hilf dir selbst, so hilft dir Gott“, oder „Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner.“

Was aber den Schreibstil betrifft, eine höchst bemerkenswerte Qualität. Nichts für zwischendurch, sondern in seiner Unaufdringlichkeit fesselnder Roman, der am Ende den Leser nach Luft ringen lässt. Schaut man sich das Autorenfoto von Birgit Birnbacher auf der inneren Umschlagseite an, könnte man dieses so interpretieren: „Zu lachen gibt es in meinem Roman nichts.“

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Rezensionen von Caroline :

Anfangs solider Krimi - gegen Ende leider einige Schwächen

Marta schläft von Romy Hausmann

Klappentext:
Es ist Jahre her, dass man Nadja für ein grausames Verbrechen verurteilt hat. Nach ihrer Haftentlassung wünscht sie sich nichts sehnlicher, als ein normales Leben zu führen. Doch dann geschieht ein Mord. Und der soll ungeschehen gemacht werden. Ein abgelegenes Haus wird zum Schauplatz eines bizarren Spiels ‒ denn Nadjas Vergangenheit macht sie zum perfekten Opfer.

Und zur perfekten Mörderin ... Ein tief unter die Haut gehender Psychothriller über Schuld, Vergeltung und die Frage, ob ein Täter je wieder frei sein kann.


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Letztes Jahr war "Liebes Kind" von Romy Hausmann in aller Munde. Jeder sprach davon, jeder erzählte davon und ich kam nicht um diesen Thriller herum. Kurz gesagt, er war großartig. Schnell, voller Wendungen und einem für mich überraschendem Ende.

Als "Marta schläft" angekündigt wurde, war mir sofort klar, das Buch muss ich gleich lesen. Die Erwartungen waren natürlich groß.

Ich ging voller Vorfreude ans Werk und das erste Drittel ist gespickt mit verschiedenen Sichtweisen und Geschichten. Da ich gleich merkte, dass mich die vielen Personen vielleicht verwirren könnten, habe ich mein Lesetempo gedrosselt. Das war auf jeden Fall eine gute Idee, um ja nichts zu verpassen. Denn die Figuren enthüllen erst langsam ihre Beziehungen zu einander. Manche Verbindungen lösen sich erst spät auf, also für alle: aufmerksam lesen.

Der Klappentext enthüllt meiner Meinung nach genug, deshalb bestätige ich ihn nur. Ich möchte der Autorin Tribut zollen für ihr Geschick, die Geschichte so verzwickt zu erzählen. Sie hält die Fäden in der Hand, ohne jemals in Verlegenheit zu kommen, riskante Schlaufen zu kreieren. Ständig den Überblick zu behalten, muss anstrengend sein.

Das Buch zu lesen, hat mir Spaß gemacht. Nun kommt das große ABER: ich finde das Ende zu überhastet. Ich hätte gerne noch viel mehr Informationen erhalten. Es sind für mich einige Fragen einfach nicht beantwortet worden. Gleichzeitig stellen sich neue. Das hat mich persönlich doch recht gestört. Am Ende eines Krimis/Thriller hätte ich gerne die Grundgeschichte aufgelöst.

Dennoch bleibt die Autorin auf meiner Must-Read-Liste. Jetzt heißt es wieder einmal warten ... aber das sind wir Bücherwürmer gewohnt.

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Rezensionen von Nele33:

Excellente Studie

Eine echte Mutter von Saskia de Coster

Eine echte Mutter von Saskia de Coster beleuchtet ein auch in der heutigen Zeit tabuisiertes Thema. Lesbische Liebe und Kinderwunsch.

Saskia und Juli möchten ein Kind, als Vater bietet sich Karl, Saskias bester Freund an. Der Wunsch geht in Erfüllung, Juli wird schwanger, doch dann überkommen Saskia Zweifel, Zweifel an an der Sache.

Zweifel die auch die Geburt des kleine Saul nicht beseitigen können. Sie fühlt sich nicht als echte Mutter, da sie ihn nicht geboren hat. Sie machen sich auf eine Reise zu Karls Familie in die Einsamkeit. Doch erfüllt die Reise ihren Zweck? Kann Saskia ihre Zweifel, ihre Zerissenheit anerkennen, bearbeiten und sich doch noch auf ihre aussergewöhnliche Familie einlassen.

Auf diesem Weg kann ich als Leserin Saskia in Form ihrer Notizbuch Einträge begleiten. Saskia de Coster schildert beeindruckend die Suche Saskias nach der Antwort zu ihrer Frage :Bin ich eine richtige, echte Mutter, auch wenn ich das Kind nicht geboren habe? Ihr Weg ist nicht einfach und nimmt den Leser mit in Ängste einer kindlich traumatisierten Seele, einer Selbstfindung die nie einfach ist und von ganz tief innen kommt.

Der Schreibsti der Autorin hat mich fasziniert, schreibt sie doch im Erzählabschnitt in der Ich -Form und und in den Notizen in der distanzierten Form. Dies untermalt in besonderer Form nochmal deutlicher die Zerissenheit von Saskia. Auch wandeln sich die Notizen synchron zur Entwicklung der Protagonistin.
Eine echte Mutter ist ein zutiefst wichtiges Buch und verdient viele Leser die sich mit dem Thema auf unterschiedlichen Ebenen auseinander setzen möchten.

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