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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesemama:

Braucht etwas Zeit

Die Silbermeer-Saga (Band 1) - Der König der Krähen von Katharina Hartwell

Zum Buch:

Edda lebt mit ihrem Bruder Tobin bei ihrem Zeihvater in Colm, in einem Dorf mit Fischern und ihren Familien. Jedes Jahr verschwindet in den Kaltwochen ein Kind, in diesem Jahr ist es Tobin. Übrig bleibt nur eine schwarze Feder. Eine Krähenfeder.
Edda überwindet ihre Angst vor dem Meer und sucht nach ihren Bruder .

..


Meine Meinung:

Alleine schon das Cover schreit Les mich. Es ist einfach eine Augenweide. Dazu noch der spannende Klappentext und schon war es um mich geschehen. Aber leider brauchte ich sehr lange um überhaupt in die Geschichte reinzufinden, wenn zu Beginn ist alles ein wenig verwirrend und auch sehr langatmig. Die fremden Namen und derer auch noch so viele, da muss man sehr aufpassen, dass man den Überblick behält.
Aber als dann zuerst ein anderes Kind und dann Tobin verschwindet, wird es spannender, ich hatte mich dann auch an den Stil des Buches gewöhnt und kam besser voran.
Eine fantasievolle Story, sehr komplex und das Cover täuscht ein wenig, denn ich halte es nicht für ein Kinderbuch, sondern durchaus für Erwachsene Leser geeignet.
Auf jeden Fall macht es neugierig auf die Fortsetzung.

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Rezensionen von Nele33:

Gegen Langeweile

Ravensburger Exit Room Rätsel: Gefangen im Funpark von Löwenberg Ute; Richter Martine

"Gefangen im Funpark“ aus der Reihe Exit Rätsel von den Autoren Ute Löwenberg und Martine Richter fordert den kleinen Kniffler heraus und bescherrt kleinen Rätselfreuden Abwechslung.

Für meinen Enkel war dieses Buch eine willkommene Abwechslung in der Coroan Langeweile. Schon auf der ersten Seite muss man zur Tat schreiten und die Seiten auftrennen.

Darum ist es gut, Schere, Lineal, Kleber und einen Schmierzettel bereit zu legen. Die einzelnen Aufgaben sind für Kinder mit 10 Jahren komplett selbständig zu lösen, was auch den Betreuungspersonen etwas Luft lässt. Die Altersangebe ab 8 Jahren finde ich da zu niedrig angesetzt Etwas schade fand mein Enkel, dass es nur so wenig Themenzimmer in einem Freizeitpark gibt.

DIe Reihe ist eine tolle Idee um Kindern die Kreativität wieder näher zu bringen, es darf nach Herzenlusts im Buch gearbeitet werden.

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Rezensionen von heinoko:

Ein solider und gut unterhaltender Kriminalroman

Nordseedämmerung von Christian Kuhn


Einen Debütroman eines jungen Autors aufzuschlagen, ist immer spannend. Ist er gelungen? Welcher Schreibstil, welche Ideen erwarten mich? Kann er mich überraschen? Wenn ich es in fünf Worten zusammenfassen soll: Der Kriminalroman „Nordseedämmerung“ hat mich gut unterhalten, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Welch eine Herausforderung für Kriminalhauptkommissar Tobias Velten, der von Berlin nach Juist gesandt wurde: Der Bundespräsident von Deutschland hat sich in den Kopf gesetzt, auf der Insel Juist seinen Urlaub zu verbringen. Das Sicherheitsteam rund um Tobias Velten gerät schnell an seine Grenzen, als sich die Hinweise mehren, dass ein Mörder auf den Bundespräsidenten angesetzt ist. Doch damit nicht genug. Offenbar gibt es einen Spitzel in den eigenen Reihen, der alle aufwändigen Sicherungsbemühungen zunichtemacht…

Gut gefällt mir das Cover, insbesondere dass der Titeldruck so angeraut ist, dass man meinen könnte, beim Darüberstreichen Sand unter den Händen zu spüren. Ärgerlich dagegen ist, dass es relativ viele Fehler im Text gibt. Offensichtlich wurde nicht sorgfältig genug korrekturgelesen.
Ja, das Buch hat mich gut unterhalten, mehr aber auch nicht. Die sehr nüchterne, fast möchte ich sagen männlich-emotionsarme Erzählweise packt den Leser nicht wirklich. Die eingestreuten kleinen Exkursionen politischer Art bleiben trocken-theoretisch. Vielleicht hätte mehr wörtliche Rede das Lesen flüssiger gestalten können. Die Spannung ist von Anfang bis Ende mäßig vorhanden, die Aufklärung zum Schluss bleibt nur zum Teil überraschend. Zwar bin ich nach Lektüre des Buches gefühlt nahezu jeden Weg auf Juist gegangen, aber ich konnte keinerlei Gefühl für die Insel gewinnen, konnte nicht seine spezielle Atmosphäre aufnehmen. Der Autor erzählt genau und sorgfältig, aber leider nicht unter Einbeziehung aller Sinne. Doch genau damit könnte Christian Kuhn seinem Schreibstil sehr viel mehr Intensität verleihen. Ein Debütroman, der gut unterhält, ist aber auf jeden Fall ein guter Start.

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Rezensionen von Petra Sch.:

Zora, ein Traum- äh, Chaos-Pferd, verspricht puren Lesespaß

Das Chaospferd von Daveron Nika S.

Kurz zum Inhalt:
Romi hat zu ihrem 12. Geburtstag ihren größten Wunsch erfüllt bekommen: ein eigenes Pferd!
Sie ist superhappy, denn ihre Zora ist die Beste! Meistens jedenfalls. Auch wenn alle anderen am Reiterhof das ganz anders sehen.
Denn Zora hat ihren eigenen Kopf und macht, was sie will, ist schreckhaft - und ob das mit dem Turnier klappt?!?


Meine Meinung:
"Das Chaospferd" ist ein etwas anderes Pferdebuch! Es ist nämlich in Tagebuch-Form verfasst, denn Romi hat zu ihrem Pferd auch ein Tagebuch geschenkt bekommen, in dem sie ihre Erfahrungen mit Zora aufschreiben kann.

Somit erhält der Leser direkten Einblick in Romis Gedanken und Gefühle. Die oftmals sehr durchwachsen sind, denn einerseits ist sie mit ihrem Pferd natürlich glücklich, auch wenn es ihr oft Probleme durch sein Verhalten bereitet, was immer total witzig zu lesen ist!
Dann ist da noch die Stall-Zicke Ramona, die Romi das Leben sehr schwer macht, in dem sie gemein zu ihr ist und Lügen über sie verbreitet.
Und als Romi (wegen Ramona) von Zora runterfällt und einen Gipsfuß bekommt, sind da noch die Ängste, die es zu überwinden gilt: die Angst vor Zora, und die Angst, dass ihre Eltern Zora vielleicht wieder weggeben.
Somit beinhaltet das Buch viele Themen, die Mädchen in diesem Alter beschäftigen: Tierliebe, ein eigenes Pferd, Freundschaft, Wettkampf, die erste Liebe, aber auch Mobbing - welche in der Geschichte humorvoll verpackt sind.
Es macht einfach großen Spaß zu lesen, was Zora so alles anstellt, und wie Romi versucht, mit ihr zurecht zu kommen. Zum Glück hat Romi Hilfe in Form ihrer besten Freundin Celine und Simon, des Enkels ihres Reitlehrers.
Und das Turnier am Schluss ist natürlich der Höhepunkt der Geschichte!
Untermalt ist das Ganze mit witzigen schwarz-weiß Illustrationen, die uns immer sehr zum Lachen gebracht haben!


Fazit:
Eine etwas andere Pferdgeschichte in Tagebuch-Form über ein außergewöhnliches Traumpferd. Einfach nur genial und witzig! Wir sind schon sehr auf den zweiten Band gespannt!

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Rezensionen von begine:

Reporter und Autobosse

#CrashTag von Martin Brückner


Crash Tag – Autonom. Fahren. Tödlich von
Martin Brückner ist ein Thriller, in dem es um alte teure Autos, Porsche, Masarati usw., geht.

Der Protagonist ist der Journalist Fritz Graber. Ein einsamer Mann, der mit Antonio McQuinn spricht. Der Schauplatz ist Frankfurt.
Als erstes verunglückt ein Mann mit seinem Porsche und dann geschehen noch mehr Edelkarossen.

Witzigerweise fahren Fritz und seine Kollegin Maria mit dem Fahrrad. Sie forschen nach neuen Kenntnissen und geraten in Gefahr.

Dann gibt es noch mehrere unschöne grausame Morde. Autohändler leben auch gefährlich.

Das Cover ist schön bunt und auffällig.
Der Autor schreibt spritzig mit gutem modernen Stil. Es ist ein Thriller, der glaube ich mehr für Männer ist.

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Rezensionen von spozal89:

guter Abschluss der Trilogie

Die Herren der Zeit von Eva Garcia Saenz; Eva Garcia Saenz

Schon die ersten beiden Teile um Inspector Kraken haben mich überraschenderweise begeistert, daher war ich auf den Abschluss der Triologie natürlich extrem gespannt. Da die Bände, was privates anbelangt, aufeinander aufbauen würde ich empfehlen die Vorgänger zu lesen, da man sich so, vorallem mit den vielen Namen, leichter tut.

Wieder einmal entführt uns die Autorin ins Baskenland. Dabei vermischt sie sowohl Vergagenheit, als auch Gegenwart sehr geschickt. Die Story war wieder sehr spannend und nervenaufreibend zu lesen. Die Fakten waren zudem gut recherchiert. Für mich bildet dieser Band einen runden Abschluss der gesamten Reihe und alle offenen Fragen wurden beantwortet - genau das mag ich sehr gerne. Schade finde ich es zwar, dass nun Schluss mit der Reihe ist, weil mir die Bücher wie gesagt sehr gut gefallen haben. Aber man soll bekanntlich aufhören wenn es am schönsten ist.

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Rezensionen von Claudia R:

humorvoll und naturnah

Irmelina Geisterkind - Das Geheimnis der Dorfeiche von Ruwe Lydia

Klappentext:

Das marmeladengroße Geistermädchen hüpfte vor lauter Aufregung auf und ab. Dabei drehte es sich wie ein Brummkreisel um sich selbst, sodass ihr moosgrünes Kleid wild um sie flatterte. Endlich ist der große Tag gekommen: Irmelina Geisterkind feiert ihren zehnten Geburtstag und bekommt ihr eigenes Geisterreich zugewiesen.

Doch als sie erfährt, dass sie sich von nun an um Hügelhausens Dorfeiche kümmern soll, ist Irmelina furchtbar enttäuscht. Die steinalte Eiche ist so langweilig! Obwohl es Naturgeistern eigentlich streng verboten ist, verlässt sie heimlich ihren Posten und trifft das neunjährige Menschenmädchen Juan. Wenn das kein Sommer voller Abenteuer wird...

Cover:

Das Cover wirkt wild, spannend und sehr interessant mit einer etwas frech und gewitzt wirkenden Protagonistin. Ach der Hintergrund mit den Eichenbaum und seinen schönen großen Blättern wirkt sehr harmonisch und gut gelungen. Die vielen kleinen Tiere die es zu entdecken gibt und die vielen tollen Details runden das Cover sehr gut ab.

Meinung:

Der Schreibstil ist locker, flüssig und sehr angenehm. Das Buch lässt sich gut lesen und ist für kleine Leser ab 8 Jahren geeignet, sowohl zum Selbstlesen, aber auch zum Vorlesen.

Die Gliederung finde ich sehr schön und gelungen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind sehr gut gestaltet. Auch die Überschriften passen sehr gut zum Kapitelinhalt. Auch die Schriftgröße wurde gut gewählt.

Die Charaktere sind etwas eigen und haben ihre Besonderheiten und Ecken und Kanten. Irmelina ist ein Naturgeist, der sehr aufgeweckt und auch ein wenig frech daher kommt. dennoch ist sie sehr libyenwert und auch sympathisch, auch wenn sie ihren Pflichten nicht immer nachkommt und sich über einige Verbote hinweg setzt.

Die Geschichte ist spannend aufgebaut, hat jedoch an einigen Stellen seine Längen, die sich ziehen. Manchmal hätte ich mich mir noch etwas mehr Power und Abenteuer gewünscht.

Toll fand ich den Fantasyanteil und die Idee dahinter, auch die Einflechten von Umweltbewusstsein und Werten wie Freundschaft und Zusammenhalt haben mir sehr gut gefallen.

Jedoch hat mir das gewisse Etwas ... das kleine i-Tüpfelchen gefehlt und ich haben mir noch mehr davon versprochen.

Im Großen und Ganzen aber ein sehr schönes, humorvolles und unterhaltsames Buch, mit vielen liebevollen kleinen Details.

Toll fand ich auch am Ende die kleine Baumkunde und die Bastelidee für Samenkugeln. Solche Extras finde ich immer sehr schön. Auch die Illustrationen haben mir sehr gut gefallen. Diese runden das Buch sehr gut ab. Sie veranschaulichen das Gelesene und wurden sehr niedlich und toll dargestellt. Mir haben diese sehr gut gefallen.

Fazit:

Humorvoll, spannend und naturnah ist dieses Abenteuer mit liebevollen Illustrationen und eigensinnigen Charakteren, die dazu lernen.

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Rezensionen von Nele33:

Packend

Die Schule am Meer von Sandra Lüpkes

Sandra Lüpkes erzählt die historische Geschichte einer Verwirklichung eines großen Traumes. Die Autorin hatte den Nachlass der Protagonistin Anni zur Verfügung und nutzte diesen um einen realen Roman mit fiktiven Inhalten zu vermischen, welches im Nachwort erläutert wird.

Anni, eine jüdische Lehrerin und Paul Reiners haben einen großen Traum, gemeinsam mit Martin Luserke eine ganz besondere Schule zu gründen.

Sie finden ein passendes Grundstück auf der schönen ostfriesischen Insel Juist. Die Geschichte beginnt 1925 in einer Zeit nach dem großen Krieg und den antisemitischen Anfeindungen und Kämpfen. Die Autorin schafft ein großartiges Bild des Insellebens vor beinahe 100 Jahren, lässt den Leser mit durchs Watt laufen, lässt historische Personen wie den Bruder von Carl Zuckmeyer, Eduard Zuckmayer aufleben.

DIe Charaktere des Buches sind teils historisch belegt wie z.b. Martin Luserke, teils fiktiv wie Moskito, den ich durch sein gesamtes Schulleben begleiten durfte. Die Geschichte wird aus den unterschiedlichsten Perspektiven erzählt und brachte mir die Protagonisten sehr nahe. Ich habe mitgelitten, mitgelebt und mitgetrauert. Die Schule am Meer hat mir aufgrund des realistischen und historischem Hintergrundes und seiner Kompexivität sehr gut gefallen.

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Rezensionen von take_a_book:

Maskenmacht - spannende Welt und viele offene Fragen

Maskenmacht von Lily Wildfire

Inhalt
Vaaras Welt ist eine geteilte Welt: Die Menschen leben in einem eingemauerten Land. Auf der anderen Seite leben die Maskierten, mächtige magische Wesen, die die Herrscher über die Menschen sind. Als Kind findet Vaara ein magisches Schwert. Dieser Fund zieht die Auslöschung ihres Dorfes durch einen Maskierten nach sich, der sich als rechtmäßiger Besitzer des Schwertes sieht.

Vaara wird gerettet und lebt fortan getrieben von dem Gedanken, die Herrscher zur Rede zu stellen und sich zu rächen.


Charaktere
Vaara, die Protagonistin des Romans, hat mit Verlusten, Selbstzweifeln und Ängsten zu kämpfen. Die Trauma ihrer Vergangenheit hängen ihr noch nach und werden in der Handlung immer wieder thematisiert. Von dem Schwert, das sie gefunden hat, ist sie besessen und es beeinflusst ihre Handlungen. Vaara ist zudem stark von dem Hass auf die Maskierten getrieben.
Ihre enge Freundin Yalani begleitet sie auf ihrer Reise zu den Maskierten. Yalani stellt einen starken Gegenpart zu Vaara dar. Sie ist selbstbewusst, strategisch, belesen, wortgewandt und schön. Sie kennt sich bestens mit medizinischen Belangen aus und ist eine ausgezeichnete Bogenschützin. Yalani trägt mit ihren Entscheidungen die Handlung und dominiert über Vaara. Sie plant ihre gesamte Reise, hat für jedes Problem eine Lösung parat und ist auf alles vorbereitet; selbst lebensgefährliche Verletzungen halten sie nicht auf.


Handlungsaufbau
Das magische Schwert dient in dem Buch nur als Auslöser für die Handlung. Danach verschwindet es in den Hintergrund und der Leser erhält keine weiteren Informationen über das Schwert. Den Hauptteil der Geschichte nimmt die Reise zum König der Menschen und der Diebstahl einer Maske ein. Ein unausgereifter gefährlicher Plan, der in letzter Minute spontane Änderungen erhält, wird viele Seiten diskutiert, stellt sich jedoch im Endeffekt als nichtig heraus. Die Ausführung des “Plans” bekommt der Leser nicht mit und im späteren Handlungsverlauf zeigt sich, dass sich vor allem Vaara keine Gedanken über den Plan gemacht hat. Zudem kommt den Protagonisten der Zufall sehr stark zu Hilfe.
Über die Maskierten erfährt man so gut wie nichts. Erst auf den letzten 50 Seiten betritt der Leser das Reich der Maskierten und die Handlung überschlägt sich.


Fazit
Auf das Buch habe ich mich gefreut, seit ich das Cover gesehen habe. Von der Welt war ich begeistert: maskierte Wesen, die die Menschen zu ihrem scheinbaren Schutz einmauern, aber sie als Ungeziefer betrachten, Schattenwesen, die die Menschen angreifen, magische Schwerter, Geheimnisse und Intrigen. Nach den ersten 100 Seiten hat sich meine Begeisterung etwas gelegt, da für mich Geschichten nach dem Motto “Die Reise ist das Ziel” nicht viel Reiz ausmachen. Hinzu kam, dass die Maskierten nur einen sehr kurzen Auftritt haben. Der Leser bekommt einen kleinen Einblick in ihre Welt und in ihre Ansichten, die sich von denen der Menschen stark unterscheiden. Das Buch lässt den Leser mit vielen offenen Fragen und ungeklärten Handlungssträngen zurück. Da dies das erste Buch einer Reihe ist, ist das grundsätzlich kein Problem. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass zumindest ein paar Dinge geklärt werden, sodass das Buch in sich einen runden Abschluss hat. Da mich die offenen Fragen und die Welt der Maskierten nach wie vor faszinieren, warte ich gespannt auf das zweite Buch.

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Rezensionen von Emmmbeee:

Süsse Verführung

Kann Gelato Sünde sein? von Tessa Hennig

Die Bevölkerung eines kalabrischen Dorfes soll mittels besonders gesunder Ernährung länger leben. Das möchte der Bürgermeister so, um der Landflucht vorzubeugen. Sport, regelmässige Checks beim Arzt, zuckerfreies Essen. Bei Strafandrohnung, wenn man dagegen verstösst. Doch nun kommt Emilia und möchte eine Bäckerei/Konditorei eröffnen.

Sie will mit ihren Eistorten neues Leben und neue Essensfreude ins Dorf bringen. Sie wiederum findet nicht das vor, was sie erwartet, als sie ihre studierende Tochter Julia besucht. Denn die hat das Studium aufgegeben und arbeitet stattdessen in einer Pension, die sie mit ihrem italienischen Lover eröffnet hat.
Natürlich lösen sich alle Missverständnisse auf, der ehrgeizige Bürgermeister wird besiegt, das Café kann seinen Neustart aufnehmen, die Tochter darf ihren Weg gehen und der Ort ist auch zufrieden. Friede, Freude, Gelato.
Tessa Henning spricht in ihrem neuesten Roman verschiedene Themen an: das Wiederaufleben im Alter, das Unvorhergesehene im Leben, Langlebigkeit durch entsprechende Ernährung, Neuanfang und natürlich die Italianità sind nur einige davon. Wer für Italien schwärmt, kommt voll auf seine Kosten.
Der Roman liest sich süffig und rasch. Er ist durch authentische Spracheinstreuungen stark italo-durchwirkt und verführerisch in vielfachem Sinn. Ein sehr farbiger und lebendiger Sprachstil, wie gewohnt bei Tessa Henning, macht den Mund wässrig auf italienische Süssigkeiten, auf das Land, die Sonne, die Menschen im Süden. Eine leichte Lektüre für entspannte Nachmittage zu Hause, ob mit oder ohne Sonne.

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