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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

Hier ist nix mit beschaulichem Sylt

Blutige Düne von Sabine Weiß

So hat sich die Flensburger Kommissarin Liv Lammers ihr Wochenende auf Sylt, bei dem sie eigentlich den Geburtstag ihrer Freundin Katharina feiern wollte, nicht vorgestellt. Anstatt zu feiern, muss sie arbeiten. In der so genannten Mörderkuhle bei Tinnum am Strand wir eine am Baum aufgeknüpfte Leiche gefunden.

René Höpen, genannt Rocco war Geschäftsführer einer Westerländer Table-Dance-Bar. Ein Tattoo weist darauf hin, dass er aktiven Rocker war. Unschuldslamm war er zu Lebzeiten jedenfalls nicht. Da die Tat mit organisierter Kriminalität zu tun hat, übernimmt das LKA den Fall.
Es gibt noch ein weiteres Opfer. Der junge Umweltschützer Tobias Schulke wird in den Dünen schwer verletzt aufgefunden. Die beiden Taten scheinen zusammen zu hängen. Denn sowohl bei Rocco als auch bei Tobias ist schwarzer Nagellack im Spiel.


Dies ist bereits der 4. Fall, den ich mit Liv Lammers auf ihrer Heimatinsel, die sie schon vor vielen Jahren verlassen hat, lösen werde. Da auch dieser Fall am Ende des Buches gelöst und abgeschlossen ist, kann man dieses Buch auch gut ohne Kenntnis der ersten drei Fälle lesen. Natürlich kann man die Protagonisten, hier z.B. die Ermittler, natürlich viel besser kennenlernen, wenn man alle Fälle mit ihnen zusammen löst.
Hier ist es nicht nur der Mordfall und der Fall des jungen Umweltschützers die Liv beschäftigen. Auch ihr Vater, der mit ihrer Schwester, ihrem Neffen und einer Haushälterin immer noch auf Sylt lebt, setzt ihr zu. Bei dem, was sich ihr Vater hier geleistet hat, kann ich Liv sehr gut verstehen, dass sie nichts mehr mit ihm zu tun haben will. Andeutungen, die dazu auch in ihre Richtung gemacht werden, werden leider nicht aufgelöst.

Der Fall nimmt rasant an Fahrt auf, denn gleich zu Anfang werde ich mit der ersten Leiche konfrontiert. Schnell kommt der Mordversuch an dem jungen Bufdi, der sich um den Umwelt- und Dünenschutz kümmert, dazu. Aber dabei bleibt es nicht.
Die Spannung steigt stetig an. Mit einigen Wendungen hat mich Sabine Weiß von der Spur des Mörders abgebracht bzw. ich bin erst gar nicht dorthin gekommen. Die Ermittlungen haben mir wieder sehr viel Spaß gemacht. Vor allem, weil ich mit der hier gebotenen Auflösung absolut nicht gerechnet und ich mit dem Täter sogar ein bisserl Mitleid.

Bei diesem Fall werde ich mit dem Rocker- und Prostituiertenmilieu konfrontiert. Es erschreckt und schockiert mich einerseits, wenn ich lese, wie mit diesen meist blutjungen Mädchen aus den Ostblockstaaten umgegangen wird. Andererseits werden aber auch viele Klischees bedient, was mich an einigen Stellen ein bisserl gestört hat. Interessant zu lesen war es allemal.

Ein Krimi, gesettet auf der Insel der Reichen und Schönen und meiner liebsten Nordseeinsel Sylt. Mir hat auch diese spannende und interessante Geschichte wieder gut gefallen. Und dank der eindeutigen Andeutungen zum Schluss freue ich mich nun auf den nächsten Fall, bei dem ich Liv gerne wieder über die Schulter schauen werde.

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Rezensionen von Claudia R:

Wohlfühlroman

Blutige Düne von Sabine Weiß

Klappentext:

Romantik und Herzklopfen in ländlicher Idylle.
Paula hat die Nase voll von ihrem stressigen Leben in der Großstadt und zieht auf den Hof ihrer Großeltern in die Eifel. Sie liebt die Arbeit auf dem Land und hat viele Pläne: Ein Bio-Hof mit eigenen Produkten soll hier entstehen, mit handgeschöpftem Ziegenkäse, fruchtiger Apfelmarmelade und kleinen Ferienhäusern für Gäste.

Als sie den Tischler Theo kennenlernt, beginnt ihr Herz heftig zu schlagen. Aber Paula ist beziehungsscheu, und die hohen Kredite, die auf dem Hof lasten, verunsichern sie zusätzlich. Nach einem Unfall steht plötzlich der ganze Hof auf dem Spiel. Theo verspricht zu helfen ...

Cover:

Das Cover wirkt seh idyllisch und ländlich und hat damit ein ganz besonderes Flair. Auch die Farbwahl finde ich sehr gut gelungen. Man erkennt im Hintergrund ein tolles gelbes Häuschen mit türkiser Tür und davor einen blütenreichen Baum. Darunter steht ein weißer gedeckter Tisch mit Stühlen und verbreitet eine familiäre und idyllische Atmosphäre.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Daher lässt es sich sehr gut und locker lesen.

Was mich jedoch zu Beginn etwas irritiert und auch gestört hat, sind die fehlenden Kapitel. Denn eine solche Einteilung gibt es hier nicht. Denn nach dem Prolog geht es fortwährend weiter ohne eine Einteilung in Kapitel oder ähnliches. Nur durch etwas größere Zeilenabstände merkt man z.B. den Beginn eines weiteren Abschnitts.

Da dieses Buch aber sehr schön, flüssig und unterhaltsam geschrieben ist, hat mich dies nach einer Weile nicht mehr gestört, war aber zu erst für mich ungewöhnlich, da ich solche Einteilungen gewöhnt bin.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und ich habe sie nach kurzer Zeit in mein Herz geschlossen. Man kann sich sehr gut in diese und dessen Gefühle und Emotionen hinein versetzen.

Allen voran Paula hat mir einfach richtig gut gefallen und war mir sofort sehr sympathisch. Sie hat genug vom Großstadtleben und geht zurück in ihre Heimat in der Eifel. Doch dort ist es nicht gerade einfach und so einige Turbulenzen, Höhen und Tiefen warten dort auf sie.

Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, denn das findet jeder am Besten selbst heraus.

Dies ist ein richtiger Wohlfühlroman, der sehr viel Flair, idyllische Stimmung, aber auch turbulente Elemente mit sich bringt. Er unterhält den Leser sehr gut und durch die bildlichen Beschreibungen, kann man die Natur und Umgebung regelrecht riechen und spüren, so als wäre man mit vor Ort.

Ein liebevoller, teils auch humorvoller Roman, mit sehr viel Herzblut, welches man spürt und wodurch die Idylle und das Flair richtig herüber kommt. Mir als Leser hat dies sehr gut gefallen und es hat mir einige schöne Lesestunden beschert.

Fazit:

Wundervoll, turbulent, aber auch idyllisch und emotional nimmt ein dieser Wohlfühlroman regelrecht gefangen.

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Rezensionen von Claudia R:

kreative Wunscherfüllung

Du und das Universum – da geht was! von Anjana Gill

Klappentext:

Dein Universums-Notebook
Das kreative Notizbuch zur Erfüllung deiner Wünsche
Schreib es auf! Kann es sein, dass das Geheimnis hinter der Wunscherfüllung das Aufschreiben ist? JA! Aufgeschriebenes erfüllt sich besser und schneller.
In diesem magischen Wunscherfüllungs- und Manifestationsbuch zeigt Anjana Gill dir Beispiele aus ihrem eigenen privaten Wunscherfüllungsbuch.

Sie gibt wertvolle Tipps zur erfolgreichen Formulierung, der Gestaltung einer zum Wunsch passenden Collage und sie zeigt dir Wunscherfüllungsbeschleuniger.
Schreib deine sehnlichsten Wünsche hier hinein – der Erfolg wird dich begeistern. Fast alles ist möglich – aber das bleibt unter uns. ☺

Cover:

Das Cover ist sehr verspielt, mit vielen kleinen Details, wurde es dem Universum nachempfunden und man sieht viele Sterne, Sternschnuppen, Rakete, Mond, Planeten und viele weitere kleine gezeichnete Details. Der Titel ist sehr groß dargestellt und rückt damit in den Vordergrund. Ich finde das Cover an sich ganz nett, aber in einer Bücherei, wäre es nicht unbedingt das erste was mich ansprechen und fesseln würde, mir fehlt ein gewisser Wiedererkennungswert, bzw. das gewisse iTüpfelchen.

Meinung:

Die Idee dahinter finde ich sehr schön und auch sehr gut gelungen. Zu Beginn bekommt man eine kleine Einführung in die Idee und Umsetzung dieses Wunscherfüllungsbuches. Denn wenn man Sachen nicht nur denkt, sondern aufschreibt, so manifestieren sich diese und es steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich dieses dann auch durchsetzt bzw. umsetzt. So auch mit Wünschen. Wenn man nicht nur an diesen denkt, sondern diesen formuliert und sich damit auseinandersetzt, so sorgt das Universum dafür, dass sich dies auch erfüllt.

Man muss sich jedoch darauf einlassen können und sich mit sich und seinen Gedanken und Wünschen auseinandersetzen. Es ist ein sehr persönliches Buch und auch tiefgründig.

Auch die Gestaltung hat mir gut gefallen und man kann hier auch seiner Kreativität freien Lauf lassen. Jedoch fehlen mir noch ein bisschen mehr Aufklärungen, Tipps und Ideen, ich hatte mir irgendwie noch etwas mehr und Hintergründe erwartet. Zwar gibt es auch zwischendurch noch einige erklärende Seiten, aber meist wiederholt sich hier der Inhalt, des bereits gesagten und es läuft meist immer wieder auf die Manifestation und Wunscherfüllung hinaus, da hätte ich mir doch noch vielfältigere Tipps gewünscht.

Die kleinen humorvollen Spielchen und Gedankenexperimente finde ich sehr schön und gut gelungen, sie runden dieses Buch sehr gut ab.

Im Großen und Ganzen eine sehr schöne und tolle Idee und auch die Umsetzung hat mir recht gut gefallen, zumal es sehr kreativ ist und auch einige tolle Details und Gedankenexperimente aufweisen kann, jedoch hätte ich mir davon noch etwas mehr gewünscht, daher nur 4 von 5 Sternchen. Aber diese sind sehr lieb gemeint und mit Tendenz nach oben.

Fazit:

Eine tolle Idee, sehr kreativ und mit einigen tollen Tipps und Gedankenexperimenten zum Thema Wunscherfüllung.

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Rezensionen von Claudia R:

Mix aus mehreren Genre ...

Französisch von unten von Wolfgang A. Gogolin

Klappentext:

Arnaud - ein idyllisches französisches Fischerdorf in der Normandie. Ein Mordermittler aus Paris hat noch nicht den ersten Mord aufgeklärt, als die blutige Hand das nächste Opfer niederstreckt. Derweil stellt sich die Frage, woher das Geld für den Ausbau des Kindergartens kommen soll.

Kann >Jesus< dabei helfen? Wird der Pfarrer die finsteren Umtriebe Satans verhindern? Mittendrin der verwilderte Kater Merlin, der seine Katzengöttin Isis verärgert und in wenigen Tagen die sieben kätzischen Plagen durchleidet. Wird Isis über den Machokater siegen? Auch die Dorfbewohner um Kater Merlin plagen sich mit irdischen wie überirdischen Problemen: Erpressung, Bordellverhältnissen und der Suche nach der wahren Liebe. Wer um himmlische Hilfe bittet, bekommt vielleicht eine Antwort ...

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich gestaltet und der Kater Merlin ist im Vordergrund erkennbar. Der Hintergrund ist auch sehr schön gestaltet. Eine gepflasterte Straße und Geschäfte/Restaurants sind leicht angedeutet erkennbar. Der Hintergrund ist in grün gehalten. Der Rest ist sehr passend zum Vorgänger Band gestaltet und ist dadurch auch sehr gut erkennbar und einzuordnen. Der Wiedererkennungswert ist hier sehr gut gegeben.

Meinung:

Dies ist bereits der zweite Band um Kater Merlin, Juste und das französische Fischerdorf Arnaud in der Normandie.

Der erste Band ist nun schon eine gut Weile her und dennoch habe ich mich sehr gut wieder in die Charaktere und und Umgebung hineingefunden.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr bildgewaltig. Die Szenen und Umgebungen, sowie Handlungen werden sehr gut beschrieben. Sowohl in die Bewohner und Charaktere, aber vor allem auch in den Kater Merlin kann man sich sehr gut hineinversetzen, da alles sehr gut und detailliert beschrieben wird.

Schon im ersten band fand ich Merlin und auch Juste sehr sympathisch und habe mich auf diese sehr gefreut.

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten. Erlebt am Besten selbst was Merlin und die anderen hier erleben und welche Abenteuer auf sie warten. Denn dies möchte ich an dieser Stelle nicht vorweg nehmen.

Der Formhalber möchte ich nur darauf hinweisen, dass die Schrift hier durchaus etwas kleiner ist und die Kapitel z.T. etwas länger, aber da solche Details Geschmacksache sind, weise ich hier lediglich dezent daraufhin. Zu Beginn musste ich mich erst daran gewöhnen, aber dann hat es mich nicht weiter gestört.

Die Geschichte ist sehr kurzweilig, humorvoll, spannend und unterhaltsam und man kann sie sowohl als Krimi, Abenteuer, aber auch fantastischen und fantasyreiche Katzengeschichte bezeichnen. Dies ist ein gelungener Mix, aus mehreren Genre, mit tollen Charakteren und einen fesselnden Plot, der sehr viel hermacht.

Mich hat diese Geschichte sehr gut unterhalten und ich hatte einige schöne Lesestunden damit, daher kann ich diese nur empfehlen und hoffe das Merlin, anklang nicht nur bei Katzenliebhabern, sondern bei vielen Lesern findet.

Fazit:

Die Geschichte ist sehr kurzweilig, humorvoll, spannend und unterhaltsam, sowie ein Mix aus Abenteuer, Krimi und fantastischer Katzengeschichte.

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Rezensionen von PeLi:

gruselige Reise in die Vergangenheit

Das Dorf der toten Seelen von Camilla Sten

Alice Lindstedt hat vor kurzem die Filmhochschule in Stockholm abgeschlossen und plant nun eine sechsteilige Dokumentarserie und einen begleitenden Blog über die Dreharbeiten. Bei der Serie soll es um Silvertjärn gehen, eine ehemalige Bergarbeitersiedlung in Mittelnorrland. Dort verschwanden vor 60 Jahren alle 900 Einwohner des Ortes von einem Tag auf den anderen, spurlos.

Auf dem Marktplatz fand man damals eine übel zugerichtete Leiche und in einem der leeren Häuser wurde ein neugeborenes Mädchen als einzige Überlebende gefunden. Ansonsten gab es in den vergangen 60 Jahren von keinem der verschwundenen Bewohner ein Lebenszeichen und man hat bis heute nicht erfahren, was aus ihnen wurde .

Alice hat einen persönlichen Bezug zu diesem Ort, denn ihre Großmutter verbrachte ihre Kindheit in Silvertjärn, verließ das Dorf dann allerdings für ihre Ausbildung, während ihre Eltern und ihre jüngere Schwester dort blieben und dann, wie der Rest der Bewohner, spurlos verschwanden. Alice , die Silvertjärn nur von den Erzählungen ihrer Großmutter kennt,macht sich nun mit einem vierköpfigen Team auf den Weg, um einen Trailer für ihre geplante Dokumentarserie zu drehen.

Schon bei der Ankunft der Fünf passieren allerdings beunruhigende Dinge.Ihre Handys haben keinen Empfang mehr, aus ihren Walkie-Talkies hören sie ungewöhnliche Geräusche und Stimmen und einige von ihnen haben das Gefühl, beobachtet zu werden. Alice , die diesen Film unbedingt drehen will, wischt alle Bedenken ihres Teams beiseite , wodurch innerhalb der Gruppe die Stimmung immer schlechter wird und es zu ersten Streitereien untereinander kommt.

Und dann gibt es die erste Leiche und keiner im Team hat eine Ahnung, woher die Gefahr eigentlich kommt. Ist außer ihnen doch noch jemand im verlassenen Dorf, oder kommt die Gefahr vielleicht sogar aus der eigenen Gruppe? Irgendwie wird das Misstrauen untereinander immer größer und irgendwann geht es dann nur noch darum, diesen Ort wieder lebend verlassen zu können.

Da ich die Bücher von Viveca Sten sehr gerne lese , war ich natürlich sehr gespannt, auf das erste Buch ihrer Tochter Camilla Sten und ich bin wirklich begeistert von "Das Dorf der toten Seelen". Die Handlung verläuft parallel in zwei Zeitebenen und so fiebert man nicht nur mit dem Filmteam bei der Erkundung des verlassenen Dorfes, mit , sondern erfährt auch nach und nach, was damals vor 60 Jahren geschah. Gerade diesen Wechsel in die Vergangenheit, fand ich besonders spannend.
Die Auflösung fand ich nicht ganz so glaubwürdig, aber wenn ich das jetzt begründe, verrate ich zu viel vom Ende, deshalb gehe ich jetzt nicht ins Detail. Und an meiner Bewertung ändert das sowieso nichts, denn für mich war dieses Buch, trotz dieser klitzekleinen Schwäche am Ende, ein absolutes Lesehighlight. Also von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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Rezensionen von Claudia R:

sprachgewaltig, fesselnd ...

Mathew Crawley von Dirk Jäger

TRIGGERWARNUNG!
Der Autor weist darauf hin, dass es in diesem Buch explizite Gewaltdarstellungen gibt. Das Buch behandelt unter anderem Themen wie häusliche und sexuelle Gewalt. Die Leser sollten ein Alter von 18 Jahren erreicht haben.

Klappentext:

Mathew Crawleys Geschichte ist finster.
Seine frühe Kindheit wird bestimmt von der Liebe seiner Mutter und den Gewaltausbrüchen seines Vaters.

Nachdem sein Vater für den Mord an seiner Mutter verurteilt wurde, scheinen seine Adoptiveltern sein Leben in bessere Bahnen zu lenken. Bis er des Mordes verdächtigt wird. Mehrfach.
Auf der Suche nach einer besseren Zukunft lässt Kim Harolds ihr altes Leben hinter sich. Sie nimmt eine neue Stelle in der abgelegenen Kleinstadt Riverside an, findet neue Freunde, trifft auf Mathew und verliebt sich ...
Aber ist Mathews Vergangenheit wirklich abgeschlossen?

Cover:

Das Cover wirkt finster durch die dunklen Brauntäne und die Gestaltung. Man erkenn einen umgekippten Eimer und die Situation wirkt eher etwas befremdlich und macht daher neugierig. Ein spannendes und interessantes Cover, welches noch nicht allzu viel verrät, aber daher das Interesse weckt.

Meinung:

Der Schreibstil ist grandios und sehr wortgewandt und flüssig. Man merkt sofort, dass der Autor sehr gut mit Wörtern und Sprache umgehen kann. Seine Beschreibungen und auch die Wortwahl ist sehr tiefgründig und vielfältig.

Zu Beginn möchte ich hier auf die Triggerwarnung eingehen, welche ernst genommen werden sollte, daher keine Verschönerungen vorgenommen werden, sondern Gewalttaten und auch einige Beschreibungen, durchaus sehr heftiges Ausmaß annehmen und nicht für zartbesaitete Leser gedacht sind. Daher sollte man diese Triggerwarnung durchaus ernst nehmen.

Ich habe schon einige heftige Bücher gelesen und auch welche mit durchaus grausamen Hintergrund. Dieses hier ist anderes. Man merkt die Ängste, Gefühle und Zweifel. Durch die Sprachgewandtheit und gewaltige Erzählweise wird man von den Szenarien gefangen genommen. Man lernt nach und nach immer mehr die Hintergründe kennen und die zeitlichen Wechsel machen das Ganze sehr spannend.

Der Autor versteht es den Leser gefangen zu nehmen und auch die Heftigen Szenen sehr emotional und tiefgründig zu vermitteln, so dass man als Leser zum nachdenken angeregt wird und regelrecht von der Geschichte gefangen genommen wird.

Man lernt Mathew kennen, der eine schwere Kindheit durchlebt hat und nach und nach werden immer mehr Details aufgedeckt. Brutal und geradeheraus wird dies erzählt und auch häusliche Gewalt wird hier angesprochen und demonstriert. Keine einfache Lektüre. Immer mehr wird hier mit der psychologischen Sicht der Dinge gespielt und man kommt dabei sehr an seine Grenzen, denn manche Beschreibungen sind nicht ganz ohne und man erlebt hier emotional ziemliche Gänsehautmomente.

Heftig und extrem geht es hier zu und man kommt zwar manchmal an seine Grenzen, aber es regt dadurch auch sehr zum Nachdenken an. Mich hat dieses Buch sehr mitgenommen, konnte mich gerade dadurch aber auch überzeugen. Vor allem die Sprachgewandtheit und Vielseitigkeit des Autors hat mich sehr angesprochen.

Der Aufbau und die Entwicklung der Charaktere waren für mich sehr schlüssig, wenn auch teils überraschend. Auch diese Aufklärung nach und nach und die vielen kleinen Details, fand ich sehr stimmig und fesselnd.

Fazit:

Ein heftiges und gewaltiges Werk, das den Leser zum Nachdenken und Inne halten bringt, mit ganz eignen Charakteren, die es in sich haben.

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Rezensionen von Alexandra:

Super schön gemacht. Super leckere Kuchen.

Back dich glücklich von Waltraud Tschurtschenthaler

Dieses Buch ist nicht nur super schön zum anschauen sondern die Kuchen sind auch mega mega lecker.

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Rezensionen von heinoko:

Eindrücklich und lesenswert

Liebe von Anna von Planta


Wer in diesem Sammelband mit „Geschichten über das größte Gefühl der Welt“ romantische Mondschein-Schwüre und Geigenmusik erwartet, wird bitter enttäuscht werden.

Weit, weit weg von süßem Kitsch und geschöntem Leben geht es in diesem Buch hart zur Sache. Teilweise unbekanntere Geschichten findet man in ihm, manche sperrig, manche wunderlich, manche berührend, oftmals bitter.

Es sind Geschichten von Menschen, die seelisch verletzt oder hoffnungslos sind, dem Leben und seinen schlechten Seiten ergeben sind, vielleicht auch vom Leben geschunden sind. Manche Akteure sind auch einfach nur verzweifelt anders als die anderen. Kurzum, es sind Geschichten, denen es an Glück fehlt und die vielleicht genau dadurch besonders wahrhaftig sind. Wie zum Beispiel diese seltsam unfertige Geschichte einer unfertigen Liebe, einer Liebe „auf der Stelle“. Oder Liebe versteckt in Endlossätzen, verboten, unendlich traurig. Oder Liebe wie zerlaufener Honig mit sich darbietenden Körpern aus Sehnsucht nach Verlorenem.

Es sind Geschichten, die lange nachhallen, nicht melodisch-süß, sondern verzweifelt suchend. Sehr, sehr eindrücklich und lesenswert!

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Rezensionen von BarbaraM:

Immer wieder eine großartige Überraschung!

Wenn man vom Teufel spricht von Heinz R. Kunze

„Wenn man vom Teufel spricht“ von Heinz Rudolf Kunze ist 2020 im adeo-Verlag erschienen und umfasst in der gebundenen Ausgabe 320 Seiten.

Heinz Rudolf Kunze veröffentlicht in seinem Buch 200 seiner ganz mannigfaltigen Texte, die nach ihrem Entstehungsdatum geordnet sind. Er schreibt über das Alltagsleben, über die Liebe, über das politische Weltgeschehen, über das Alter und das Altern.

Er klagt mit seinen Texten an, bewundert und liebt, distanziert sich, albert herum, ironisiert, politisiert, überrascht, stimmt nachdenklich, freut sich, schaut zurück, verbindet sich und zeigt seine persönlichen Gedanken, Stimmungen und Haltungen auf.

Ich mag dieses Buch sehr, aber es an einem Stück zu lesen fällt mir schwer und ich denke, dass dies auch kein Muss ist.
Ich blättere gerne vor und zurück und bleibe an einer Geschichte hängen oder an einem Gedicht, einem Anstoß und das gefällt mir sehr gut. Mit manchen Texten kann ich mehr anfangen, mit anderen weniger. Manche regen mich zum Nachdenken an, zu manchen finde ich erst einmal keinen Zugang. Und genau das macht es für mich so reizvoll.
Für mich ist dieses Buch eine schöne Überraschungskiste und ich habe es immer wieder in der Hand.

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Rezensionen von Streiflicht:

Poetisch und zugleich spannend

Kreizkruzefix von Monika Pfundmeier

Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen, weil es so spannend klang und ich die Location so interessant fand. Auf den ersten Seiten war ich dann aufgrund des eher ungewöhnlichen Schreibstils etwas irrtiert, aber je mehr ich gelesen habe, umso begeisterter war ich. Irgendwann konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen und war richtig traurig, als ich fertig war.

Nur gut, dass die Autorin bereits am zweiten Band sitzt!

Die Geschichte ist spannend bis zuletzt, ich hatte keine Ahnung, wer was wirklich getan hat. Herrlich! Jede Menge Protagonisten mit ihren Problemen, Ideen und Meinungen - langweilig wird es hier nie. Damit man nicht den Überblick verliert, gibt es vorne im Buch ein Personenverzeichnis.

Besonders ist der Schreibstil von Monika Pfundmeier. Einerseits herrlich bayrisch, authentisch und mit viel Lokalkolorit, aber auch manchmal fast schon poetisch. Drei meiner Lieblingsstellen:

Die Lippen zeigten kein Lächeln. Wärme strahlte sie dennoch aus auf eine schmirgelpapierraue, schiefergebirgskantige Art...

Von Alessias Bauch sprudelte ein Lachen bis in den Kopf. Stoppte im nächsten Moment. Hinter den Lippen bissen die Zähne es fest. Erst als sie ihn lachen hörte, ließ sie ihres frei.

Die Morgensonne zupfte am Kofel, das Grau floss hinter den Berg. Über den Gebirgskanten faltete sich der neue Tag auf.

Ein Lesegenuss für alle, die das Besondere mögen und schätzen! Alles außer gewöhnlich!

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