Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von April1985 :

Düsterer, magischer Reihenauftakt

Maskenmacht von Lily Wildfire

april1985
vor 15 Minuten
Klappentext:

Mit einem Geheimnis fängt alles an.
Mit einem Geheimnis hört alles auf.

Vaara lebt in einer Welt, in der die Magie im Sterben liegt. Als ihr ein magisches Schwert in die Hände fällt, kann sie ihr Glück kaum fassen. Doch die Klinge gehört Morvan, einem der Maskierten, die einst eine Mauer um das Reich der Menschen bauten und seither über sie herrschen.

Er spürt Vaara auf, würde sie für das Schwert sogar töten. Sie wird gerettet, aber ihr Vertrauen in Ghodrias Herrscher ist zerstört. Als die Maskierten erneut ihr Leben bedrohen, fasst sie einen Entschluss: Sie will die Mauer überwinden und jene zur Rede stellen, die ihr alles genommen haben. Gemeinsam mit zwei Freunden schmiedet sie einen Plan, der sie entweder umbringen oder alles verändern wird.

(Quelle: Amazon)

Meine Meinung:

Als ich das Cover zu Maskenmacht gesehen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss - es hat mich einfach magisch angezogen. Es wirkt sehr, sehr düster und blutig, aber auch sehr mächtig und geheimnisvoll. Die Schwarz-,Rot- und Goldtöne ergänzen sich super! Ich finde das Cover sehr auffällig und außergewöhnlich und es passt perfekt zur Handlung des Buches. Denn diese ist ebenfalls alles andere als gewöhnlich.

Lily Wildfire hat eine düstere und brutale Welt erschaffen. Eine Welt, in der die Menschen hinter einer Mauer eingesperrt werden. Eine Mauer, welche von den Maskierten - angeblich als Schutzwall - erbaut wurde. Die Maskierten wirken auf den ersten Blick wie Götter.

Sie sind für die Menschen unantastbar. Die Menschen haben den Maskierten Gehorsam zu leisten und sich diesen zu fügen. Im Gegenzug erhalten sie Schutz vor den Zrash - grausamen Kreaturen, die ganze Städte und Landzüge in Schutt und Asche legen und Verderben über die Bevölkerung Ghodrias bringen. Einzig die junge Vaara beginnt das System zu hinterfragen. Genau genommen wurde ihr von einem Maskierten namens Morvan alles genommen - ein Schlüsselerlebnis, welches Vaara erstmals an den Maskierten zweifeln lässt.

Vaara war mir von Anfang an sympathisch, vorallem deshalb weil sie keinesfalls perfekt ist. Die junge Frau ist eine sehr impulsive Kämpfernatur, die manchmal zu vorschnell handelt, ihre Meinung eisern vertritt und nicht alles glaubt, was man ihr vorsagt. Auch wenn ich Vaara's Handlungen vielleicht nicht immer verstanden habe, habe ich es genossen die abenteuerliche Reise durch Ghodria mit ihr anzutreten. Immer an Vaara's Seite ist Yalani - eine Kriegerin aus dem Orden des Nebelfeuers, in welchem Vaara nach dem Tod ihrer Eltern aufwächst. Yalani weiß Vaara zu lenken - sie ist ihr eine Lehrerin, aber auch eine unglaublich gute Freundin. Ihr Charakter hat allerdings auch eine gewisse mystische und geheimnissvolle Aura, was sie ganz besonders erscheinen lässt. Mein absoluter Liebling im Buch ist allerdings Carryn das Oberhaupt der Diebesgilde. Er ist sarkastisch, frech und aufmüpfig. Er und Vaara schenken sich nichts und dennoch spürt man eine Art geschwisterliche Liebe zwischen den Beiden.

Lily Wildfire hat aber nicht nur bei ihren Charakteren alles richig gemacht. Auch der Aufbau und die Spannung waren von der ersten Seite an da. In den ersten Kapiteln begleiten wir Vaara als Kind - eben bis zu dem Ereignis, bei dem sie ihre Familie verliert. Es folgt dann ein Zeitsprung von 7 Jahren. Vaara ist dann 17 Jahre und genießt eine Ausbildung im Orden des Nebelfeuers. In diesem ersten Abschnitt lernen wir die Welt und deren System, sowie Vaara wirklich gut kennen.

Ein weiteres Schlüsselerlebnis, welches sich dann ereignet, lässt in Vaara den Entschluss reifen die Reise über die Mauer ins Reich der Maskierten anzutreten. Auf ihrem Weg dorthin treffen Vaara und ihre Begleiter auf viele Gefahren, alte Feinde, aber auch neue Verbündete. Durch den äußerst leb- und bildhaften Schreibstil der Autorin, kann man sich die Schauplätze richtig gut vorstellen. Und obwohl die Printausgabe über 500 Seiten hat, bleibt die Geschichte sehr kurzweilig und es kommen keine Längen vor.


Man muss bei all der Spannung, die das Buch beinhaltet, aber immer im Auge behalten, dass es sich um einen Reihenauftakt handelt. Es werden mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Vorallem der Schluss bringt nochmal alles so richtig schön durcheinander und lässt einem schon fast ratlos zurück.

Fazit:

Maskenmacht ist ein imposanter und düsterer Reihenauftakt, der den Weg für Vaara's eigentliches Abenteuer hinter der Mauer ebnet. Ich bin schon sehr gespannt darauf, wo Vaara's Bestimmung sie letztlich hinführen wird. Außerdem hoffe ich, dass auch das Geheimnis der Maskierten in der Fortsetzung gelüftet wird, den auch das hat sich mir noch nicht so wirklich erschlossen. Da wirklich viele Fragen offen bleiben und man weiterlesen muss, um die Geschichte voll und ganz zu begreifen und zu fassen, habe ich in meiner Bewertung einen Stern abgezogen. Denn ich muss (leider) gestehen, dass die gesamte Handlung ein großes Geheimnis geblieben ist....so wie der Klappentext verspricht: "Mit einem Geheimnis fängt alles an. Mit einem Geheimnis hört alles auf."

im Shop ansehen weitere Rezensionen von April1985

Rezensionen von Dreamer:

Der Anfang einer Freundschaft

Im Schatten des Kronturms von Michael J. Sullivan

Mit den Riyria Chroniken führt der Autor Michael J. Sullivan seine Leserschaft in die Vergangenheit von Hadrian und Royce, die manche vielleicht aus der bereits erschienenen Riyria Revelations Serie kennen. Es ist eigentlich die Geschichte, wie diese beiden zu Freunden wurden und ihr „Unternehmen“ gegründet haben.

Der Roman war für mich absolut gelungen. Meiner Meinung nach ist es nicht ganz High End Fantasy, sondern ein gutes bisschen moderner, frecher. Die Dialoge haben mich so manches Mal zum Schmunzeln gebracht. Dabei konnte ich mir die Welt, in der die Geschichte spielt, sehr gut vorstellen. Die Beschreibungen sind detailliert genug, sodass vor dem geistigen Auge ein entsprechendes Bild entsteht, aber nicht überbordend. Dadurch fließt die Geschichte auch sehr schön dahin, man taucht ein und größere Längen sucht man vergebens.
Ich möchte hier noch betonen, dass man diese Vorgeschichte wirklich absolut unabhängig von der Hauptreihe lesen kann. Die Geschichte nimmt den Nachfolgebänden nichts von ihrer Spannung, sondern ergänzt die Leseerfahrung eher.
Kurzum, ich war begeistert von „Im Schatten des Kronturms“ und hoffe wirklich, dass wir noch weitere Teile aus der Vergangenheit unserer beiden „Helden“ präsentiert bekommen werden.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Dreamer

Rezensionen von Vicky:

Hausmittel - Entdecken des Altbekannten

Bewährte Hausmittel neu entdecken von Katrin Tempel

‘Bewährte Hausmittel neu entdecken’ ist ein Ratgeber der Autorin Katrin Tempel.

Das Buch hat ein tolles Cover. Ich finde es ist richtig hübsch anzusehen aber zugleich auch inspirierend und ruft die Lust in mir hervor selbst etwas von den abgebildeten Dingen zu machen!

Es werden hier ‘die besten Tipps und Rezepte für Gesundheit, Küche, Garten und Haushalt’ versprochen und ‘natürlich und nachhaltig’ soll auch noch alles sein.

Das Buch verspricht somit den aktuellen Zeitgeist zu unterstützen und meine Erwartungen waren dadurch sehr hoch.

Der Ratgeber beinhaltet tolle, farbige Abbildungen und ist somit eher nicht für den eBook Reader geeignet. Ich würde das Lesen am Tablet oder, noch besser, das ‘richtige’ Buch empfehlen.

Der Inhalt ist gut aufgebaut und man kann viel hilfreiches aus den folgenden Kategorien entdecken: Apotheke & Drogerie, Haushalt, Küche, und Garten.

Fazit: In diesem Buch steht nichts Neues - so beginnt das Vorwort des Ratgebers. Und es stimmt, ich hatte vieles bereits mal gehört oder gelesen aber wieder vergessen oder, schlicht und erfreifend, nicht gemerkt. Hier wird altbekanntes strukturiert und kurz zusammengefasst, dadurch bildet das Buch ein schönes Nachschlagewerk.
Und eins steht fest, ich werde dieses Buch oft konsultieren denn gemerkt habe ich mir wieder nicht alles, denn hier gab es sehr viele Informationen und da kann man sich nicht alles auf einmal merken!

Kritisch muss ich aber noch folgendes festhalten: Der Tipp mit dem ätherischen Öl der Pfefferminze hat bei mir allerdings die Alarmglocken schrillen lassen. Denn man darf NIEMALS ätherische Öle direkt ins Badewasser geben, das ist sehr gefährlich!!! Man benötigt hier immer einen Emulgator - ABSOLUT IMMER, daran führt kein Weg vorbei! Deswegen ziehe ich einen Stern ab und hoffe dass die anderen Tipps hier verantwortungsbewusster zusammengetragen wurden!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Vicky

Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Rund um die Uhr wird ermittelt

Kretischer Abgrund von Nikos Milonás

Oliven im Mund, Anna Vissi auf den Ohren und "Kretischer Abgrund" vor den Augen - während ich den Krimi lese, spüre ich die Hitze flimmern, auf Kreta in diesem August.

Autor Nikos Milonas (Pseudonym von Frank D. Müller) nimmt uns Leser wieder mit auf die griechische Insel und bringt uns die Lebensart der Kreter sowie die eindrückliche Landschaft näher.

Aber auch Probleme der Inselbewohner werden in diesem spannenden Krimi mit einbezogen. Durch die vielen Schauplätze dieses zweiten Bandes erlebt man Kreta fast so, als ob man vor Ort ist, erinnert sich an eigene Erlebnisse, die man auf der beliebten Urlaubsinsel hatte oder kommt in Dörfer, die man selbst noch nie besucht hatte, auch wenn man bereits öfters auf Kreta war.

Hier auf Kreta hat Athenerin Meropi jemanden kennen und lieben gelernt und will deshalb ihren eifersüchtigen Verlobten Jannis verlassen. Doch so weit kommt es nicht, denn nun liegt sie erschlagen in der Samariaschlucht. Das Team stösst bei ihrer Bergung an seine Grenzen. Michalis Charisteas und Pavlos Koronaios werden die nächsten Tage noch darunter leiden: starker Muskelkater, Blasen an den Füssen und ein kaputter Lift in der Mordkommission.

Allzu oft sind sie zum Glück aber nicht im Polizeigebäude, sondern unterwegs - zum Beispiel nach Sougia, wo die Firma Psareus, bei der Meropi arbeitete, eine Zweigstelle, ein Büro hat. Oder auch nach Paleochora, hier will Psareus eine grosse Fischfarm realisieren. Aquakulturen sind schlecht für die Umwelt, weswegen die Firma vielen Projektgegnern gegenübersteht. Immerhin könnte man in Heraklion den Kollegen aus Chania Arbeit abnehmen, doch die Polizei in der Inselhauptstadt ist unterbesetzt.

Es wird also nicht langweilig für die Kommissare, was Charisteas bedrückt, denn seine Freundin Hannah ist nur noch wenige Tage auf der Insel, bevor sie wieder nach Deutschland zurück fliegt. Ihnen beiden bleibt nicht viel gemeinsame Zeit, denn auch in Charisteas Familie ist einiges los.

So ist der Kreta-Krimi auch für uns Leser nicht öde. "Kretischer Abgrund" hat mich sehr gut unterhalten, ich mag Michalis Familie immer mehr und auch Koronaios finde ich sympathischer als noch im ersten Band. Ohne Sekretärin Myrta geht nichts, sie entpuppt sich als Herz des Präsidiums. Charisteas spürt und sieht an Tatorten viel, was andere nicht beachten würden. Seine Kollegen schätzen seine Art immer mehr, denn sie merken, dass diese Beobachtungen wichtig für die laufenden Ermittlungen sind. Und so ist und bleibt der Krimi bis hin zur letzten Seite fesselnd.

Fazit: Ob unterwegs auf den Strassen oder Tavli spielend und Raki trinkend im Kafenion - Charisteas und Koronaios ermitteln fast rund um die Uhr in diesem packenden zweiten Fall.
4 Punkte.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bücher in meiner Hand

Rezensionen von Miro76:

Das Kadaverzimmer

Das wirkliche Leben Roman. Gebunden. von Dieudonné Adeline

"Bei uns zu Hause gab es vier Schlafzimmer. Meines. Das meines Bruder Gilles. Das meiner Eltern. Und das der Kadaver" (S. 7)

Denn der Vater frönt einem schaurigen Hobby - die Großwildjagd. Außerdem liebt er Whiskey und Fernsehen. Bei Tisch wird nicht gesprochen, außer wenn der Vater seine kleine Hetzjagd zu Hause ausübt, die immer darin endet, dass die Mutter Schläge einstecken muss.

Manchmal liegt das schon tagelang in der Luft, doch niemand kann seine Attacken abwehren.

In so einer Atmosphäre aufzuwachsen ist kein Zuckerschlecken. Deshalb versucht die Erzählen alles, um wenigstens ihren kleinen Bruder zum Lachen zu bringen, ihm Liebe zu schenken und ihn vor der Welt zu beschützen. Bis es zur Tragödie mit dem Eismann kommt. Von einer explodierenden Sahneflasche wird ihm das halbe Gesicht weggeschossen, direkt vor den Augen der Geschwister.

Der kleine Bruder wird niemals mehr der selbe sein. Sein Lachen ist verschwunden und in seinem Kopf macht sich eine Leere breit, die schon bald von Gewalt und Aggression besetzt wird.

Die Erzählerin ist sehr schlau. Sie lernt fleissig, taucht in die Quantenphysik ein und möchte in der Zeit zurückreisen, um diese Tragödie ungeschehen zu machen.

Adeline Diedonné hat in diesem Buch eine gruselige Atmosphäre geschaffen. In dieser Reihenhaussiedlung kümmert sich niemand um die Nachbarn, doch die junge Erzählerin trifft trotzdem immer wieder auf Menschen, die ihr Kraft geben und sie unterstützen. Diese Mädchen hat ein klares Ziel und tut alles dafür, um es zu erreichen, denn sie muss ihren kleinen Bruder retten.

Als Leser*in fragt man sich ständig, was noch alles passieren muss, bis diese Familie zerbricht, oder sich die Schwächeren daraus befreien. Aber häusliche Gewalt ist nicht zu einfach zu verstehen, denn die Opfer haben oft einfach nicht die Kraft sich zu wehren.

Hier kommt es nach einem unglaublichen Spannungsbogen zu einem finalen Showdown, den ich so nicht erwartet hätte. Ab der Hälfte war das Buch so spannend, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Dieudonné hat mit diesem Mädchen eine tolle Protagonistin geschaffen, die keine Superheldin ist und sein möchte. Die immer wieder strauchelt und fällt, sich immer wieder aufrappelt und nicht verzagt. Ihre Superkraft ist Resilienz und es ist beeindruckend, wie viele Empathie aus so einer lieblosen Familie erwachsen kann.

Ich habe die Lektüre sehr genossen, obwohl die Thematik schwierig und bedrückend ist. Doch die Erzählung aus der Sicht des Kindes ist gleichzeitig locker und selbstverständlich. Sie hinterfragt nicht. Sie nimmt ihr Leben wie es ist und möchte es einfach besser machen.

Und außerdem ist die Geschichte unglaublich spannend!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Miro76

Rezensionen von Claudia R:

Chaos vorprogrammiert

Bork - Der Bäumling von Olle Lindberg

Klappentext:

"Und als Maja wieder ins Haus zurückging, hatte sie das Gefühl, einen neuen Freund gefunden zu haben. Sein Name war Bork."

Als Maja eines Tages im Wald auf Bork trifft, steht ihr Leben kopf. Denn der Junge hat nicht nur wilde Haare und auffällig große Füße, sondern auch einige magische Tricks auf Lager! Maja ist begeistert und beschließt: Bork soll bei ihr einziehen! Kurzerhand versteckt sie ihn im Baumhaus vor ihren Eltern.

aber lange kann sie ihren neuen Freund nicht geheim halten, denn Bork steckt voller Überraschungen...

Cover:

Das Cover wirkt fröhlich und lustig und macht auf jeden Fall neugierig. Man erkennt ein blondes Mädchen und einen verstrubbelten Jungen, der vom Baum herunterhängt. Sowie ein kleines Eichhörnchen ist erkennbar und auch der Hintergrund mit dem roten Haus ist sehr schön dargestellt.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und es lässt sich locker und leicht lesen. Auch die Schriftgröße ist sehr gut gewählt. Es eignet sich sowohl zum Vorlesen, wie auch zum Selbstlesen und die Beschreibungen sind sehr schön bildlich und kindgerecht.

Eine tolle Geschichte die verzaubert. Man lernt Maja kennen, die im Wald bei Gewitter auf einen Jungen trifft, der nur "Bork" sagen kann und als dieser abends vor ihrem Fenster auftaucht beschließt sie kurzerhand ihn in ihrem Baumhaus zu verstecken. Doch dies scheint nicht lange gut zu gehen und das Chaos ist vorprogrammiert.

Doch zu viel vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Am Besten lest selbst was Maja und Bork alles erleben.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und ich fand diese auch sehr sympathisch. Die kleine Maja aber auch Bork konnten mich begeistern und überzeugen.

Auch die Gliederung und die Gestaltung des Buches haben mir sehr gut gefallen. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und auch die Überschriften zu den Kapiteln finde ich sehr passend.

Die Illustrationen sind hier ganz besonders, denn es sind nicht einfach nur schwarz-weiß Zeichnungen, sonder neben den skizzenhaften schwarz-weiß Zeichnungen ist hier die Farbe grün verwendet wurden. Denn grün spielt hier eine wichtige Rolle und dies auch in den Illustrationen. Das hat mir sehr gut gefallen und macht das Buch besonders. Es rundet das Buch sehr gut ab und mir gefallen die kleinen Bildchen zwischendurch sehr gut.

Auch am Ende das Zimtschnecken-Rezept fand ich eine sehr schöne Idee.

Fazit:

Ein wirklich sehr niedliches und wunderschönes Kinderbuch mit einer tollen Geschichte, liebevollen Charakteren und schönen Illustrationen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Claudia R

Rezensionen von Gaby 2707:

Aufarbeitung

Margos Töchter von Stephan Cora

Nachdem ich „Ab heute heiße ich Margo“ gerne gelesen habe, musste ich natürlich auch die Fortsetzung, in der es um „Margos Töchter“ geht lesen. Auch wenn man
das erste Buch nicht gelesen hat, ist es kein Problem der neuen Geschichte zu folgen.

Hier geht es nicht mehr hauptsächlich um Margo und Helene, sondern um die Kinder und Enkelkinder.

Als erstes lerne ich hier ganz kurz Jana Seliger mit ihrem Mann Max Bajohr kennen. Jana, die mehr über ihre beiden Mütter wissen möchte, hat Akteneinsicht in die Stasi-Akte ihrer Ziehmutter Leonore beantragt, die nun nach 9 Jahren genehmigt wird.
Im Sommer 1964 beginnt die Geschichte von Leonore Seliger in Osnabrück.


Leicht und flüssig und mit vielen Bildern, die mein Kopfkino verarbeiten muss, begleite ich die Protagonisten sowohl in der Jetztzeit, als auch in den Jahren 1964, 1970, 1979, 1989, 2011, 2012.
Clara lerne ich im 2. Teil der Geschichte 1976 kennen und folge ihr in den Jahren 1985 und 1991.
Der 3. Teil der Geschichte befasst sich wieder mit Jana in der heutigen Zeit.

Durch die vielen Personen, die verschiedenen Zeiten und die dauernden Ortswechsel, die zwar in den Überschriften immer wieder genannt werden, hatte ich bei diesem Buch Mühe, in die Geschichte hinein zu kommen und dem Geschehen zu folgen. Die historischen Hintergründe waren zwar interessant, mir aber manchmal einfach zu viel.

Der Schluss hat mich mit dem „Durcheinander“ und den vielen politischen Hintergründen der Geschichte einigermaßen versöhnt. Hatte ich doch immer die Frage im Hinterkopf „warum Margos Töchter“, da ich bis hierher nur eine kennengelernt hatte. Das klärt sich aber gut und schlüssig auf und lässt mich und auch Jana zufrieden zurück.

Dies ist keine Familiengeschichte, die man einfach mal so weg liest. Ich habe ihr viele Stunden gewidmet. Vielschichtige Protagonisten mit ihren Schicksalen haben mich trotz einiger Längen gut unterhalten. Ich denke, die Stasi-Vergangenheit beschäftigt auch heute noch viele Familien, die in und mit dieser Zeit gelebt haben. Nicht nur für sie ist dieses Buch lesenswert.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gaby 2707

Rezensionen von begine:

Überaus fesselnd

Margos Töchter von Stephan Cora


Von der Autorin Cora Stephan hat mir schon „Ab heute heiße ich Margo“ gerne gelesen. Da hat mich „Margos Töchter“ gleich interessiert. Es ist eine tolle Fortsetzung.
Die Autorin flicht die zeitgenössischen Geschehnisse in die Geschichte gekonnt ein.

Margos Tochter Leonore Seliger ist ein stilles Kind, das von den Eltern nicht gerade viel beachtet wird.

In einem Ferienlager lernt sie Clara kennen,die in der DDR aufwächst, die wird ihre Brieffreundin und Clara spricht sich bei ihr aus.
Leonore macht eine stürmische Jugend und Studentenzeit durch. Da gibt es die freie Liebe und Freunde, von denen sie gerne hintergangen wird. So stiehlt ihr ein Freund die Papiere, die dann von der RAF für Straftaten genutzt werden.

Sie adoptiert Jana und fühlt sich immer beobachtet und bedroht. Von ihrem Mann erfährt sie wenig Hilfe. Nach Margos Tod, liest Jana deren Tagebuch. Was sie da erfährt, bedrückt sie Nach der Maueröffnung liest sie
die Akten aus der DDR Zeit.

Dieser Roman liest sich wunderbar und man kann sich die Charaktere gut vorstellen. Es ist ein großartiger Zeitgenössischer Roman.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von begine

Rezensionen von yellowdog:

Gratwanderung zwischen sachlich und emotional

Was wir voneinander wissen von Jessie Greengrass

Die britische Autorin Jessie Greengrass den emotionalen Zustand ihrer Protagonistin sachlich und nachvollziehbar zu verdeutlichen und das wissenschaftlichen Entwicklungen des 19. Jahrhunderts, z.B. durch Roentgen oder Freud, zu spiegeln.

Die Icherzählerin erzählt von ihren inneren Zwiespalt vor der Geburt des ersten Kindes und Krankheit, Pflege und Tod der Mutter.

Obwohl es aufwühlend ist und sie auch in einem Zustand der Trauer führte, erscheint mir der gewählte Stil dafür der richtig ausgewählte. Andererseits ist es manchmal mit der Zeit doch zu sachlich und kühl. Es bleibt halt eine Gratwanderung.
Es gibt viele Beobachtungen, die die Autorin gut in Worte fasst. Das hilft, auch die manchmal langweiligeren Passagen zu überwinden. Insgesamt war ich zufrieden mit dem Buch, obwohl ich es auch nicht überbewerten würde.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog

Rezensionen von Petra:

ein wunderschöner überraschender Reiseführer

Was wir voneinander wissen von Jessie Greengrass

Ein wunderschöner überraschender Reiseführer
Der Autor hat 55 Reiseziele in Deutschland herausgesucht und stellt sie ihrem Pendant im Ausland gegenüber. Zum Beispiel die bunten Hummerhäuser auf Helgoland im Vergleich zum Muizenberg Beach bei Kappstadt.
Im Grunde kann man alle Orte an einem langen Wochenende besuchen und bestaunen, kein geplanter Urlaub, keine kostspielige Flugreise, keine fremde Sprache dafür wunderschöne Orte, spannende Museen oder Sehenswürdigkeiten.

Dazu Restaurantempfehlungen, und Hotels die etwas Besonderes sind.
Tolle Fotos machen Lust an das nächste Wochenende zu denken und zu überlegen wollen wir hier oder dort hin fahren.
Allein schon das Blättern in dem Buch erweckt Urlaubsfeeling, die richtige Lektüre um sich weg zu träumen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra