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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleserin Magdalena, 9 Jahre aus Ellbögen,

Das Einhorn im Stadtpark von Ennis-Hill Jessica

Ein Päckchen von Evies Oma verändert ihr Leben. Darin befindet sich ein wunderschönes Armband und plötzlich entdeckt Evie, dass es auch noch magische Kräfte hat. Mit Hilfe dieses Armbandes kann sie sogar die Sprache der Tiere verstehen und somit tolle Abenteuer erleben und so manchem Tier helfen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es sehr spannend geschrieben ist. Ich war neugierig, welche Abenteuer Evie mit dem Armband erleben wird, sodass ich das Buch in einem Zug durchgelesen habe. Ich vergebe fünf von fünf Sternen.

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Rezensionen von Iris Sirucek :

Zwischen Abenteuerlust und Todesangst: 3 Männer im ewigen Eis

Spielplatz der Helden von Michael Köhlmeier

Stellen Sie sich vor, Sie stehen mitten in Grönland. Es herrscht eisige Kälte und die nächste Zivilisation liegt über 1000km entfernt. Kämpfen Sie ums Überleben oder geben Sie angesichts dieser aussichtslosen Lage auf?
Köhlmeiers drei „Helden“ haben sich freiwillig auf ein solches Abenteuer inmitten der eisigen Insel eingelassen.

Angelehnt an die reale Expedition aus dem Jahr 1983, ist es ihre Mission, Grönland an seiner breitesten Stellen zu überqueren.
Für dieses Unternehmen brauchen die drei Freunde insgesamt nur 88 Tage. 88 Tage, in denen sich ihre Beziehung zueinander - wie auch zu sich selbst - für immer verändert.
Das Fesselnde an Köhlmeiers Roman ist aber nicht das Grönland-Abenteuer an sich, sondern vielmehr die verschiedenen Perspektiven, aus denen es geschildert wird. Jeder der drei Protagonisten erzählt seine eigene Version der Geschichte, doch das Endergebnis ist dasselbe: aus drei Freunden werden ab dem ersten Tag der Expedition drei Widersacher, die ums pure Überleben kämpfen.
Fazit: Michael Köhlmeier führt in „Spielplatz der Helden“ dem Leser gekonnt vor Augen, was eine Ausnahmesituation und Todesangst mit der menschlichen Psyche alles anstellen kann. Gerade in Zeiten der Corona-Krise, erinnert uns der Roman daran, wie wichtig Freundschaft und Kommunikation für jeden von uns ist.

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Rezensionen von Andrée Feyertag:

Worte allein werden euch nicht retten

Ich bleibe hier von Marco Balzano

"Vorwärts gehen, das ist die einzige Richtung , die erlaubt ist. Sonst hätte Gott uns die Augen seitlich gemacht."
Ein tief berührender, spannender Roman, dessen Inhalt Vergangenheit benützt, um auch Themen der Gegenwart wie Korruption, Gewalt, Bildung, Demokratieverständnis und Profitgier zu behandeln.

Die Geschichte von Trina und ihrer verlorenen Tochter hält einen bis zum Schluss gefangen.

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Rezensionen von Nadia eisendle:

Ehrlich und lehrreich

Meine Glückseligkeit an der Grenze zum Tod von Lunger Tamara

Ein tolles Buch von einer Ausnahmesportlerin.
Tamara zeigt dem Leser sehr viele intime Aspekte ihrer Persönlichkeit und beschreibt ihre Gefühlslage. Was heißt es seinen Traum zu verwircklichen? Warum nimmt man so viel Schmerz in Kauf für den einen tollen Moment? Was bedeutet es heuzutage eine "starke Frau" zu sein? Diese Fragen beantwortet Tamara auf eine sehr ehrliche und verständnisvolle Art.

Man schafft es sich in Tamara rein zu fühlen und somit nimmt man viel für das eigene Leben mit. Die Erzählung der Winterbesteigung am Nanga Parbat ist spannend mit vielen tollen Fotos.

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Rezensionen von csac:

Eine Ode an die Kraft der Fantasie oder: Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erleben

Urlaub ahoi von Corinna Antelmann

„Urlaub ahoi“ ist ein tiefsinniges, nachdenklich machendes Bilderbuch, das insbesondere in dieser Zeit der sozialen Isolation und Quarantäne aufgrund von Covid-19 ein Trostpflaster für all jene sein könnte, die unter Fernweh leiden oder sich nach neuen Abenteuern sehnen. Es zeigt den großen und kleinen Lesern, was man mit der Kraft seiner Fantasie, mit Träumen und Gedankenreisen alles erreichen kann.

Zum Inhalt:
Alle Welt fährt auf Urlaub. Ans Meer, in die Berge. Nur unsere kleine Protagonistin fährt nirgendwo hin. Sie muss zuhause bleiben. Und hasst daher die Sommerferien.
Die Ferien beginnen und es beginnt zu regnen. Tagelang. „Denn die Sonne scheint nur jenen, die es verdienen“, denkt das Mädchen trübselig.
Die Tage vergehen, nicht aber der Regen. Das Kind beginnt zu lesen, über Weltmeere und Tiefseebewohner und mit der Lektüre beginnen auch ihre Gedanken zu reisen: Rund um ihr Haus gibt es bald nur noch Wasser, irgendwann einen ganzen Ozean. Und schließlich beginnt sich ihr Haus zu heben und schwimmt mit seiner wertvollen Fracht los. Auf den Meeren dieser Welt, bis nach Grönland – und wieder zurück.

Dieses Buch kommt gerade richtig in einer Zeit, in welcher so manch sommerlicher Urlaub flach fallen dürfte, die Sehnsucht danach aber bleibt. Die Botschaft dieses Buches ist dabei Trost und Hoffnungsspender: Die Gedanken sind frei, selbst wenn momentan die Reisemöglichkeiten beschränkt sind. Oder in den Worten der Protagonistin: „Ich habe die Welt gesehen und bin nie weggewesen“.

Untermalt wird „Urlaub ahoi“ durch wunderschöne Illustrationen und Collagen. Zunächst sind diese eher noch überschaubar und auf kleinem Raum gestaltet. Mit zunehmender Fantasie des kleinen Mädchens machen sich aber auch die Bilder auf den Weg, werden größer, Seiten füllender und ergänzen damit die Geschichte auf visueller Ebene.

Fazit: Dieses Bilderbuch zu lesen ist wie eine Reise im Kleinen zu tun. Und wie so oft startet auch diese unspektakulär, unaufgeregt, mit dem eintönigen Trommeln des Regens, um dann an Fahrt aufzunehmen und uns letztendlich staunend zurückzulassen: Auch wir Leser sind bis nach Grönland gefahren! Absolute Kaufempfehlung!

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Rezensionen von csac:

Ein lustig-trauriges Bilderbuch über Abschiede und Neubeginne

Ein eiskalter Fisch von Frauke Angel

Zum Inhalt: „Heute war der schönste Tag in meinem ganzen, langen Leben. Heute ist Onno gestorben“. So beginnt die Ich-Erzählung unseres kleinen Protagonisten, der am Todestag seines Haustieres sein großes Wunder erlebt: Papa weint und ist gefühlsdusselig, obwohl er sonst eher ein eiskalter Fisch ist.

Behauptet zumindest die Mama im Streit. Und mit diesen Tränen des Vaters geschieht etwas, was der kleine Junge kaum zu hoffen gewagt hatte: Sein Vater nimmt ihn in den Arm, obwohl er sonst gar kein Kuscheltyp ist. „Das war das Schönste überhaupt“.
Und seine Arme sind weich und warm. Weil es so gemütlich ist, schnieft der kleine Junge noch etwas länger und kuschelt sich ganz fest an seinen Papa. Und dann gehen sie zusammen mit Mama Onno beerdigen, ihren einzigen Fisch.

Dieses Buch zeigt auf wunderbare Weise, wie nahe Glück und Leid oftmals liegen: Ein Fisch stirbt und der Papa zeigt endlich Gefühle. Ob diese mit dem verstorbenen Haustier oder nicht doch eher mit dem vorangehenden Streit mit der Mama zusammenhängen, bleibt für den Leser offen. In jedem Fall aber rührt dieser Tag die einzelnen Familienmitglieder an, lässt insbesondere auch den sonst so distanzierten und kontrollierten Vater weicher und zugänglicher werden für seinen Sohn und dessen Bedürfnisse.
In dessen kindlichem Staunen über die Emotionalität des Papas offenbart sich wiederum auch all seine Sehnsucht nach ihm, nach Geborgenheit, nach Nähe und Wärme.
Während ein Fisch erkaltet, wird ein anderer wieder zum Leben erweckt. Und sehnlichst erwartet. Das ist die humorvolle und gleichzeitig doch auch traurig-berührende Botschaft dieses Buches.

Dieses Buch ist ab dem Kindergartenalter geeignet und kann wunderbar als Einstieg in eien Diskussion über unterschiedlichste Themen genutzt werden. So etwa, um über Tod und Trauer zu sprechen oder aber über das, was das Leben lebenswert macht, über die Hoffnungen, Träume, Wünsche und Bedürfnisse der kleinen Leser.

Fazit: Ein Buch, das uns mit einem weinenden und einem lachenden Auge zurück lässt, sowie mit der Frage im Herzen: Habe ich heute schon mit meinem Kind gekuschelt?

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Rezensionen von csac:

Nils geht – ein aufwühlender Jugendroman zum Thema Mobbing

Nils geht von Gabi Kreslehner

Zum Inhalt:
In seiner Klasse nennt ihn jeder Detlev. Obwohl er eigentlich Nils heißt. Warum? Weil die Mitschüler es können. Das „schreckliche Quartett“, die „fürchterlichen Vier“, sie bestimmen alles in der Klasse und sie bestimmen auch, welchen Platz Nils in dieser strengen Hierarchie einnehmen darf: Einen Platz ganz unten, als Fußabtreter und Müllschlucker.

Als Nils sich mit der begehrenswerten Mila anfreundet, die doch eigentlich zu Jo gehören soll, arten diese Alltagsschikanen zusehends aus, werden zu einer Generalabrechnung an Nils, dem Sündenbock. Keiner unternimmt etwas, selbst die Lehrer und der Direktor sehen weg, agieren passiv. Die gewalttätigen und zutiefst demütigenden Handlungen werden gefilmt und ins Netz gestellt. Bis sich Nils wehrt und die Situation eskaliert…

Gabi Kreslehner beschreibt in ihrem Buch sehr klare Strukturen: Hier die Täter, kühl, distanziert, mitleidlos, grausam, auf der anderen Seite das wehrlose „perfekte“ Opfer.
Irgendwo dazwischen die Mitschüler, die alles sehen, sehr viel wissen, die auch ahnen, dass das Verhalten der Mobber nicht in Ordnung ist. Die aber dennoch schweigen. Aus Angst, selbst die nächsten Opfer zu sein. Aus Mangel an Empathie. Und auch aus einer gewissen Trägheit der Masse heraus: Warum soll ich handeln, wo es doch so viele andere auch könnten?
Daneben schließlich die Erwachsenen als Wegseher, scheinbare Nichtwisser, die ausblenden, Spannungen nicht ansprechen und die Verantwortung abgeben.
Mit Hilfe von Perspektivenwechseln wird dabei aus der Sichtweise der einzelnen Mitschüler und Lehrer berichtet. Dies weicht die eben genannten Strukturen etwas auf. Der Leser erfährt, dass auch die Täter Angst haben, nicht dazu zu gehören. Dass auch sie ihre weichen Momente erfahren, in denen sie sich nach Liebe sehnen, bei Kränkung oder Enttäuschung aber nicht in der Lage sind, ihren Frust adäquat abzubauen. Und dass sich auch viele Mitschüler fürchten, ebenso wie die Erwachsenen.

Damit komme ich auf einen wesentlichen Mangel dieses Buches zu sprechen:
Die Erwachsenen werden in diesem Buch ausschließlich als wegsehend, Verantwortung abgebend oder die Vorfälle verharmlosend dargestellt. Die Mutter ist überfordert. Selbst der Direktor „will keine schlafenden Hunde wecken“ und Konsequenzen ergreifen. Lediglich eine Lehrerin empört sich kurzfristig, wird aber zum Verstummen gebracht.

Diese Botschaft empfinde ich als äußerst entmutigend, insbesondere für einen jungen Menschen, der sich womöglich gerade selbst in einer solchen Mobbingsituation befindet und zu diesem Buch griff, um Trost zu erhalten oder einen Ausweg zu finden.
In Realität ist das Phänomen Mobbing inzwischen bei den meisten Schulen und Pädagogen angekommen. Es gibt externe Mobbingberater, Schulpsychologen, Schulärzte, Vertrauenslehrer, die alle sehr bemüht sind zu helfen. Sie alle wissen: Mobbing kann nicht von einer Einzelperson gestoppt werden, wohl aber von einer Gemeinschaft.
Daher sage ich: Doch, es gibt Hilfe. Es gibt Erwachsene, die sich nicht fürchten, sondern beherzt handeln. Nicht in diesem Buch. Wohl aber in der Realität.

Einen Punkt Abzug bekommt dieses Buch auch für den dick gedruckten Spruch auf dem Cover: „Egal wo, wenn du das perfekte Opfer bist, dann bist du es überall“.
Dies klingt völlig ausweglos und entmutigend: Bist du ein Opfer, bleibst du ein Opfer.
Tatsache ist aber, dass es das „typische Mobbingopfer“ nicht gibt. Zwar können bestimmte Persönlichkeitsmerkmale wie Geschlecht, Hautfarbe, soziale Herkunft oder bestimmte Verhaltensweisen Mobbing begünstigen, treffen kann es aber prinzipiell jeden. Ebenso wenig konnte bisher ein Täterprofil mit charakteristischen Merkmalen gefunden werden, das Voraussagen über Mobbinghandlungen zulässt. Neben den bereits genannten Kriterien spielen immer auch noch unzählige andere Faktoren, wie etwa die Gruppendynamik, die Gruppenstrukturen, Zivilcourage nicht vorlebende Erwachsene, unfaire Behandlungen, die eine Kettenreaktion auslösen, Neid, Frust etc. eine wichtige Rolle und haben Einfluss darauf, ob und wenn ja, wer in die Position des Sündenbocks gerät.
Daher: Nein, es gibt nicht das perfekte Opfer, und bist du es an einem Ort, musst du es nicht auch an einem anderen sein. Niemand sollte sich in diese Rolle fügen, sondern sich bewusst und aktiv Hilfe suchen. Denn im Normalfall gibt es Ansprechpartner. Es gibt Schulpsychologen, Beratungslehrer, vielleicht auch Außenstehende, die Zivilcourage beweisen. In diesem Buch fehlt mir allerdings auch eine Auflistung von möglichen Anlaufstellen bei Mobbing im Anhang.

Fazit: Ein Buch mit kleinen Mängeln. Einerseits berührend und fesselnd. Andererseits aber auch in gewisser Weise entmutigend für Betroffene. Gleichzeitig scheint das Buch recht gut geeignet, um sich etwa im Rahmen eines Schulprojekts mit diesem Thema auseinanderzusetzen, die verschiedenen Rollen durchzusprechen und auch auf Lösungsmöglichkeiten einzugehen. Diese kommen bei „Nils geht“ eindeutig zu kurz.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Es geht nichts über die Liebe einer Mama

Ich bin keine Super-Mom und will auch keine werden von Susi Groth

Mama zu sein ist heutzutage schon eine Herausforderung. Nicht nur, wenn man alles besser machen will als die Anderen.

Susi Groth hat mich mit ihrem Buch „Ich bin keine Super-Mom und will auch keine werden“ von der ersten Seite an angesprochen. Sie schreibt mir, auch wenn ich 24 Jahre älter bin, aus der Seele.

Ich war sofort an ihrer Seite und kann sie in ihren Ansichten so gut verstehen. Auch wenn die Super-Moms zu der Zeit, als meine beiden Kinder noch in den Kindergarten gingen, noch nicht so anstrengend waren wie heute, gab es doch einige, die ich hier im Buch wiederfinde. Gut, dass Susi nicht dazu gehört und auch nicht dazu gehören will.

21 Kapitel über Alles, mit was sich eine Mama so herum schlagen muss – oder auch nicht.
Susi beherrscht die typische leicht angenervte Sing-Sang-Sprache ihre Großen perfekt.
Eine überambitionierte, übereifrige, oberschlaue Super-Mom will sie gar nicht sein. Sie ist eher eine ganz normale Mama, die nur das Beste für ihre Kinder will, ohne sie und auch sich selbst zu überfordern.
Ihr Kleiner mag das Essen aus den Gläschen oder der Tiefkühltruhe lieber als das Selbstgekochte – na und. Sie macht nicht mit bei diesem größer, toller, schöner, besser, höher, aufwendiger, gesünder und glitzernder Challenge, die immer abstrusere Formen annimmt. Ihre beiden Buben lieben sie trotzdem. Und Susi, sie macht so gut wie sie kann Papierflieger z.B. oder Geburtstagskuchen ohne „Fondong.“ Sie hat ihre Zunge nicht immer im Griff, ist um eine Ausrede nie verlegen und tut sich schwer beim „Nein“ vermeiden. Aber für ihren Kurzen und den Großen ist sie die Größte.
Sie erzählt vom Urlaub bzw. von der Heimfahrt, von Krankheiten und von Schnäppchen, die man auf dem Flohmarkt machen kann. Ich lerne ihre Sicht auf Influencer und deren Follower kennen. Sie resümiert über die verschiedensten Sportarten bis sie eine Vibrationsplatte bekommt. Die entscheidende Erkenntnis für mich aber ist: Nehmt euch auch mal eine Auszeit – ohne die Kinder.

An dieser Bodenständigkeit und Normalität könnten sich manche Mamas ein Beispiel nehmen. Ich habe diesen Einblick in Susis Leben sehr genossen.

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Rezensionen von Laszlo Zoltan:

Neuzeitliche Geschichte, die unter die Haut geht

Ich bleibe hier von Marco Balzano

Marco Balzano, ein Mailänder, erzählt hier nach guter Recherche grandios eine Geschichte aus Südtirol. Beim Lesen tritt abrupt die Atmosphäre der Liebe, der Entscheidung, des Verlustes und des Kampfes gegen politische und ökonomische Ideen in den Raum. Tief beeindruckt wendet man Seite für Seite und sieht danach den bekannten Kirchturm, der aus dem Reschensee ragt, mit anderen Augen.

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Rezensionen von Streiflicht:

Gelungener Auftakt

Tribut der Sünde von Silvia Stolzenburg

Da ich diese Autorin schon seit einigen Jahren sehr schätze, war ich natürlich auch auf das neueste Werk wieder sehr gespannt. Ich mag es, wie gut die Autorin recherchiert und wie sie diese Kenntnisse und ihr Fachwissen in die Bücher einbringt. Alles wirkt so authentisch und nachvollziehbar, dass man als Leser immer mal wieder denkt, man hätte eine Zeitreise gemacht.

Franziska steht an der Schwelle vom Kind zur Frau, ihre Hochzeit ist bereits arrangiert und sie hat viel Glück, denn sie liebt ihren Zukünftigen. Ihr Vater ist zwar ein bisschen knurrig, aber er liebt seine einzige Tochter und kümmert sich um ihr Wohlergeben. Er ist wohlhabend und kann es sich leisten. Ihr steht nun die Welt offen und sie freut sich auf ihre Zukunft... doch plötzlich ist alles ganz anders. Ihr Verlobter wird wegen Mordes verhaftet und ihr Vater soll ebenfalls beteiligt gewesen sein. Über Nacht verliert Franziska alles und ist plötzlich auf sich gestellt. Zuerst ist sie zutiefst betrübt, aber dann nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand...
Geschickt beschreibt die Autorin das Leben von Franzi, das plötzlich aus den Fugen gerät. Man leidet und fühlt mit der Protagonistin und genau das zeigt ja, dass Silvia Stolzenburg alles richtig gemacht hat. Man taucht tief ein in die damalige Welt und das Leben einer jungen Frau, die man gerne kennen gelernt hätte. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und freue mich auf den nächsten Band!

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