Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleser Jamie, 11 Jahre aus Innsbruck:
Bund der Schattenläufer - Drachenhauch von Zack Loran Clark; Nick Eliopulos
Der Halb-Elf Zed ist mit ein paar Leuten aus der Gilde und einem Waldläufer der Elfen auf dem Weg zu einer Schutzhütte. Auf einmal blieb der Waldläufer stehen. Zed, Brock, Jett und Liza sahen sich um, aber sie konnten nirgends eine von Menschen gebaute Hütte erkennen. Sie sahen nur schneebedeckte Hügel.
Da ging der Elf wieder weiter und blieb vor einem großen Hügel stehen. Da erblickte Zed eine verschneite und zugefrorene Tür. Seine Freunde nickten im zu und als er sich zu dem Elfen drehte, nickte dieser ebenfalls. Also beschwor er sein Mana herauf und ließ die Luft in der Umgebung erhitzen, bis der Schnee vor der Tür geschmolzen war. Dann erstickte er die grüne Flamme in seiner Hand mit dem Finger und öffnete die Tür. Plötzlich befahl der Elf in die Schutzhütte zu gehen, er selbst bildete die Nachhut mit dem Bogen und verriegelte die Tür hinter ihnen. Da nahm das Unheil seinen Lauf. Der Waldläufer sagte der Gruppe, er müsse noch etwas erkunden und ging aus der Schutzhütte. In der Zeit erkundeten die Kinder die Hütte, es standen sechs Kisten im Raum, ein voller Waffenständer und ganz viele Betten. Liza erkundete in der Zeit die Kisten: Fünf von den Kisten waren schlichte Eichenholzkisten… aber die sechste Kiste war windschief und als sich Liza ihr näherte, ging die Kiste von alleine auf und eine sehr große Zunge schnellte hervor, klammerte sich an einen Arm von Lizas Rüstung und zog sie langsam, aber unaufhaltsam zur Kiste hin. Im letzten Augenblick schlug Jett mit dem Hammer auf das Schrecknis, das darauf platzte und den ganzen Raum mit grünen Schleim besprühte. Am nächsten Morgen kehrten sie nach Freestone zurück. Kurz darauf bekamen sie den Auftrag, Llehthanyl die Stadt der Elfen zu retten und sie von den Zombies zu befreien. Werden sie es schaffen, die Stadt der Elfen zu befreien?
Mir hat die Szene mit dem Überfall der Untoten am besten gefallen. Ich empfehle das Buch für das Alter von 9 bis 12 Jahren.
Rezensionen von Nele33:
Leichte Urlaubslektüre
Kann Gelato Sünde sein? von Tessa Hennig
Kann Gelato Sünde sein der Autorin Tessa Hennig war mein erster Band um Emilia und ihre Familie.
In einem kleinen Dorf in Kalabrien hat der Bürgermeister das Sterben verboten um Fördergelder des Staates zu bekommen. Statt Kaffeeklatsch im Cafe gibt es dort Punktekarten für die alten Bewohner und ein Gesundheitstraining.
Emilia, die ihre Torten liebt besucht ihre Tochter die dort vermeintlich studiert. Als Emilia sie mit einem Besuch überraschen will, stellt sich dies als Trugschluss dar. Julia hat das Studium unterbrochen, sich verliebt und ist mit dem Sohn des Bürgermeisters liiert. Als Emilia sich in die alte Bäckerei des Dorfes verliebt ensteht ein Kampf im Dorf um die Konzession.
Mich hat der Plott sehr angesprochen und ich erwartete demzufolge ein bissiges und sarkastisches Buch mit viel Witz und Strapazierung meiner Lachmuskeln.
Der Schreibstil der Autorin ist locker zu lesen und schafft ein schönes Bild des Ortes in Kalabrien.
Am besten gefallen haben mir die Charaktere von Camilla und Arturo, die herrlich herausgearbeitet wurden und viel zur Atmosphäre der Geschichte beitragen. Insgesamt hatte ich mir mehr von diesem genialen Plott versprochen, die Geschichte hätte mehr in die Tiefe gehen können.
Bei kann Gelato Sünde sein handelt es sich für mich um eine einfache leichte Urlaubslektüre im Stil eines typischen Frauenroman.
Rezensionen von Claudia R:
mutmachend, authentisch, tiefgründig
Multiple Sklerose? Keine Angst! von Nele Handwerker
Klappentext:
Eigentlich wollte sie nur einen Ausflug nach Düsseldorf machen, doch schon vor der Fahrt merkt Nele, dass sie schlecht sieht. Es folgt ein kurzer Krankenhausaufenthalt und eine Cortisonbehandlung, aber erst ein Jahr später wird die Diagnose gestellt: Multiple Sklerose.
Nele ist geschockt.
Im Netz findet sie nur traumatische Berichte, die von einer Zukunft im Rollstuhl, Einsamkeit und einem unglücklichen Leben erzählen. Doch die junge Frau will sich nicht unterkriegen lassen. Sie begreift die Krankheit als Chance, ihr Leben ganz bewusst zu genießen, reist ins Ausland, macht Karriere und verwirklicht sich selbst.
Mit diesem Erfahrungsbericht möchte sie zeigen, dass MS nicht das Ende bedeutet, sondern ein Anfang sein kann. Er soll Mut machen und zeigen, wie sanft die Krankheit mit passender Basistherapie und Lebensweise verlaufen kann.
Cover:
Das Cover zeigt die Autorin und das Lächeln gibt sehr viel Mut und Hoffnung. Das Cover finde ich sehr gut gelungen und ermutigend. Auch die Farb- und Schriftwahl finde ich sehr gut gewählt. Der Titel ist präsent, aber nicht zu übermächtig und so macht es neugierig und weckt das Interesse.
Meinung:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Man kann der Autorin sehr gut bei ihren Gedankengängen und Handlungen folgen. Auch die Emotionen und Gefühle werden dabei sehr gut transportiert.
Die Autorin erzählt ihre Geschichte aus ihrer Sicht in der Ich-Perspektive und so kann man sich sehr gut in sie und ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen. Sie nimmt den Leser mit in ihren Lebenslauf und ihre Lebenserfahrung vor der Diagnosenstellung, bei der Diagnosenstellung und dem Weg danach.
Die Autorin spricht sehr direkt über das Thema Multiple Sklerose und wie sie es selbst erlebt hat. Was die Diagnose mit ihr gemacht hat und was sie für sich daraus gezogen hat. Dadurch macht sie anderen damit Mut und gibt auch Kraft. Man begleitet sie auf ihren Weg und ihr Leben mit der Krankheit MS und es ist bewundernswert wie offen und authentisch sie darüber spricht und was sie alles erlebt hat und wie sie sich mit dieser Erkrankung arrangiert hat.
Toll sind auch die Beschreibungen von ihren Reisen und Urlauben. Diese sind meist sehr bildlich und detailreich, so dass man das Gefühl hat, als würde man mit ihr dort sein. Auch in die anderen Lebensbereiche erhält man Einblicke. So auch an die anfänglichen Schwierigkeiten was das Thema Männer betrifft, doch als der Richtige da ist, ändert dies auch so einiges. Was Liebe und der Richtige alles bewirken kann. Auch Arbeit und Familie spielen hier eine Rolle und auch das Thema Ernährung, Lebenseinstellung, Yoga und Psychotherapie werden hier auf sehr offene und ehrliche Weise angesprochen. Einblicke ins Autorenleben und der Entwicklung dorthin und auch zum Thema Familienzuwachs werden hier sehr liebevoll behandelt und angesprochen.
Ein wirklich wundervolles Buch, was sehr viel Mut macht und was sehr viele emotionale und authentische Einblicke in das Leben der Autorin und das Leben mit MS enthält.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich empfand es als sehr tiefgründig und Mut machend. Es nimmt die Angst vor dieser Diagnose und zeigt, wie man mit dieser umgehen und Leben kann.
Toll fand ich auch das Glossar am Ende mit den Erklärungen der Fachbegriff, welche hier auf einfache und verständliche Weise erklärt werden und dann noch eine Übersicht der Organisationen und Konzerne mit Links zum Thema MS. Diese beiden Extras fand ich sehr wichtig und auch sehr hilfreich.
Fazit:
Ein tolles, sehr tiefgründiges und mutmachendes Buch zum Thema MS und dem Leben mit dieser Erkrankung.
Rezensionen von Claudia R.:
Mutmachend, authentisch und tiefgründig ...
Multiple Sklerose? Keine Angst! von Nele Handwerker
Klappentext:
Eigentlich wollte sie nur einen Ausflug nach Düsseldorf machen, doch schon vor der Fahrt merkt Nele, dass sie schlecht sieht. Es folgt ein kurzer Krankenhausaufenthalt und eine Cortisonbehandlung, aber erst ein Jahr später wird die Diagnose gestellt: Multiple Sklerose.
Nele ist geschockt.
Im Netz findet sie nur traumatische Berichte, die von einer Zukunft im Rollstuhl, Einsamkeit und einem unglücklichen Leben erzählen. Doch die junge Frau will sich nicht unterkriegen lassen. Sie begreift die Krankheit als Chance, ihr Leben ganz bewusst zu genießen, reist ins Ausland, macht Karriere und verwirklicht sich selbst.
Mit diesem Erfahrungsbericht möchte sie zeigen, dass MS nicht das Ende bedeutet, sondern ein Anfang sein kann. Er soll Mut machen und zeigen, wie sanft die Krankheit mit passender Basistherapie und Lebensweise verlaufen kann.
Cover:
Das Cover zeigt die Autorin und das Lächeln gibt sehr viel Mut und Hoffnung. Das Cover finde ich sehr gut gelungen und ermutigend. Auch die Farb- und Schriftwahl finde ich sehr gut gewählt. Der Titel ist präsent, aber nicht zu übermächtig und so macht es neugierig und weckt das Interesse.
Meinung:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. man kann der Autorin sehr gut bei ihren Gedankengängen und Handlungen folgen. Auch die Emotionen und Gefühle werden dabei sehr gut transportiert.
Die Autorin erzählt ihre Geschichte aus ihrer Sicht in der Ich-Perspektive und so kann man sich sehr gut in sie und ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen. Sie. nimmt den Leser mit in ihren Lebenslauf und ihre Lebenserfahrung vor der Diagnosenstellung, bei der Diagnosenstellung und dem Weg danach.
Die Autorin spricht sehr direkt über das Thema Multiple Sklerose und wie sie es selbst erlebt hat. was dies Diagnose mit ihr gemacht hat und was sie für sich daraus gezogen hat. Dadurch macht sie anderen damit Mut und gibt auch Kraft. Man begleitet sie auf ihren Weg und ihr Leben mit der Krankheit MS und es ist bewundernswert wie offen und authentisch sie darüber spricht und was sie alles erlebt hat und wie sie sich mit dieser Erkrankung arrangiert hat.
Toll sind auch die Beschreibungen von ihren Reisen und Urlauben. Diese sind meist sehr bildlich und detailreich, so dass man das Gefühl hat, als würde man mit ihr dort sein. Auch in die anderen Lebensbereiche erhält man Einblicke. So auch an die anfänglichen Schwierigkeiten was das Thema Männer betrifft, doch als der richtige da ist, ändert dies auch so einiges. Was Liebe und der Richtige alles bewirken kann. Auch Arbeit und Familie spielen hier eine Rolle und auch das Thema Ernährung, Lebenseinstellung, Yoga und Psychotherapie werden hier auf sehr offene und ehrliche Weise angesprochen. Einblicke ins Autorenleben und der Entwicklung dorthin und auch zum Thema Familienzuwachs werden hier sehr liebevoll behandelt und angesprochen.
Ein wirklich wundervolles Buch, was sehr viel Mut macht und was sehr viele emotionale und authentische Einblicke in das Leben der Autorin und das Leben mit MS enthält.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich empfand es als sehr tiefgründig und Mut machend. Es nimmt die Angst vor dieser Diagnose und zeigt, wie man mit dieser umgehen und Leben kann.
Toll fand ich auch das Glossar am Ende mit den Erklärungen der Fachbegriff, welche hier auf einfache und verständliche Weise erklärt werden und dann noch eine Übersicht der Organisationen und Konzerne mit Links zum Thema MS. Diese beiden Extras fand ich sehr wichtig und auch sehr hilfreich.
Fazit:
Ein tolles, sehr tiefgründiges und mutmachendes Buch zum Thema MS und dem Leben mit dieser Erkrankung.
Rezensionen von juliakaiser:
Das Buch von Tod und Liebe
Multiple Sklerose? Keine Angst! von Nele Handwerker
Das Buch beinhaltet 17 Kurzgeschichten im Bereich Fantasy, welche sich allesamt rund um die Themen Liebe und Tod bewegen. Geschrieben wurde das Buch von Dirk-Boris Rödel.
Aufgeteilt ist das Buch in drei Abschnitte: Dramen, Visionen und Unfug. Die Geschichten sind allesamt unabhängig voneinander lesbar und super angenehm geschrieben.
Was ich an Kurzgeschichten auch so gerne mag, ist die Tatsache, dass man schnell mal eine zwischendurch lesen kann.
Die Botschaft und Aussagen sind zwar teilweise etwas tiefer in der Geschichte versteckt, aber da es einfach Spaß macht, das Buch zu lesen, ist dies nicht weiter schlimm.
Ich kann das Buch jedem Fan von Kurzgeschichten und Fantasy empfehlen und wünsche ganz viel Spaß beim Lesen!
Rezensionen von Biene2004:
Drama trifft Psycho-Thrill!
Marta schläft von Romy Hausmann
Drama trifft Psycho-Thrill!
Inhalt:
»Hab dich. Und jetzt spielen wir. Wir spielen: Gericht.«
Es ist Jahre her, dass man Nadja für ein grausames Verbrechen verurteilt hat. Nach ihrer Haftentlassung wünscht sie sich nichts sehnlicher, als ein normales Leben zu führen. Doch dann geschieht ein Mord.
Und der soll ungeschehen gemacht werden. Ein abgelegenes Haus wird zum Schauplatz eines bizarren Spiels ‒ denn Nadjas Vergangenheit macht sie zum perfekten Opfer. Und zur perfekten Mörderin ... Ein tief unter die Haut gehender Psychothriller über Schuld, Vergeltung und die Frage, ob ein Täter je wieder frei sein kann.
Meine Meinung:
Da ich das erste Werk "Liebeskind" von Romy Hausmann seinerzeit regelrecht "gefressen" habe, war mir hier bei ihrem neuen Buch sofort klar, dass ich es so schnell wie möglich ebenfalls lesen MUSS. Das Cover, welches von der Gestaltung her sehr an "Liebeskind" erinnert, und die kurze Inhaltsangabe haben mich in meinem Entschluss noch zusätzlich bestärkt und die Vorfreude auf diesen Thriller nur noch weiter angefeuert.
Hausmann´s Schreibstil ist locker, präzise und leicht verständlich. Die relativ kurz gehaltenen Kapitel erleichtern den doch relativ verworrenen und ein bisschen konfusen Einstieg in dieses Buch, doch nach einigen Seiten fügen sich langsam die einzelnen Puzzle-Stücke ineinander, sodass die Neugier Zeile für Zeile steigt und das Bild Kapitel für Kapitel immer klar wird.
Die verschiedenen Hauptcharaktere, die Hausmann hier ins Leben ruft, sind alle nicht zu beneiden, vielmehr hat jeder von ihnen sein Päckchen zu tragen und auch jeder einzelnen von ihnen kämpft mit irgendwelchen Dämonen aus der jeweiligen Vergangenheit. Im Laufe der Geschichte lernen wir Leser Nadja, die Hauptprotagonistin, immer besser kennen. *Achtung Spoiler* Die Tat, für die Nadja bestraft wurde, welche sie allerdings nie zugegeben bzw. welche nie final aufgeklärt wurde, ist während des kompletten Buches immer wieder Thema und ich als Leserin war absolut gespannt und neugierig darauf, welche Erklärung sich Hausmann hier wohl ausgedacht haben könnte. Um so positiver überrascht war ich dann am Ende, als sich herausstellte, dass es tatsächlich genau so gewesen ist wie vermutet und dass Nadja für dieses Verbrechen am Ende dann doch zurecht bestraft worden ist, dass es hier also keine an den Haaren herbeigezogene, unglaubwürdige Auflösung gegeben hat.
Der Autorin gelingt es auch hier wieder einmal, den Spannungsbogen komplett aufrecht zu erhalten und dafür zu sorgen, dass dieser Thriller kaum noch aus der Hand zu legen ist. Hausmann hat am Ende noch die eine oder andere Wendung im Gepäck, ihre Geschichte ist in sich schlüssig und absolut glaubwürdig, jedes oben bereits erwähnte Puzzle-Stück wandert an den richtigen Platz.
Bevor ich mich an dieses Buch gewagt habe, habe ich mehrere Rezensionen überflogen und von daher war mir bewusst, dass sich der Einstieg in Nadja´s Geschichte scheinbar als ein bisschen schwierig gestaltet. Doch hier kann ich nur betonen, dass diese ersten Kapitel mich persönlich einfach nur noch neugieriger auf Marta gemacht haben, als ich ohnehin schon war. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn dieser Thriller bietet so viel Raffinesse, Nervenkitzel und Psycho-Thrill, dass ich dieses Buch nach kleinen Startschwierigkeiten ebenso verschlungen habe wie auch schon das erste dieser Autorin.
Fazit:
Drama trifft Psycho-Thrill! Ein Thriller mit Nervenkitzel-Garantie, der die absolute Aufmerksamkeit seines Lesers erfordert und definitiv unter die Haut geht!
Rezensionen von S.:
Machen wir das Beste drau
Dann bleiben wir eben zu Hause! von Renate Bergmann
Hochaktuell: wie erlebt die Online-Omi die Coronazeit?
Sie wäre nicht die vierfache Witwe in hohem Alter, wenn sie nicht auch diese Krise meistern und zudem noch ihren Mitmenschen mit guten Ratschlägen zur Seite stehen würde. Renate Bergmann hat den Krieg überstanden und auch in kargen Zeiten stets Lösungen gefunden, oft auch bezugnehmend auf die Lebensweisheiten von Oma Strelemann oder Gelerntem aus der Bräuteschule.
Pfiffig und gewitzt nutzt sie zudem die Errungenschaften der modernen Technik und bestellt im Internet auch nicht mehr die unglaublichsten Dinge bei Versteigerungen. Im Gegenteil, ihren reichen Erfahrungsschatz teilt sie gern und gibt Tipps, wie man nervende Ehemänner ruhig stellt, Kartoffelsuppe kocht, Kuchen bäckt oder was ein Notvorrat wirklich beinhalten sollte. Sehr praktisch, besonders für die jungen, unerfahrenen Dinger, die noch nicht einmal Spaghetti kochen können.
Torsten Rhode kreiert herrliche Wortverdrehungen, schreibt mit unerschöpflichem Witz und bietet Unterhaltung in seinem 80 Seiten starken Büchlein. Es kostet nicht die Welt und ist nette Unterhaltung aus dem Ullstein Verlag.
Rezensionen von Meli:
Süße und witzige Liebesgeschichte
Wrong Number, Right Guy von Teagan Hunter
Delia hat gerade eine einvernehmliche Trennung hinter sich - ihr Ex-Freund ist auch nach der Trennung noch ein wirklich netter Kerl - und lernt sofort Zach kennen, auch wenn es nur über Chats ist.
"Wie kannst du gleichzeitig so süß und so bizarr sein?", hat Delia Zach gefragt und ich finde, dass das seinen Charakter wirklich gut beschreibt.
Obwohl man nur übers Telefon nicht wirklich weiß, wer hinter der Nummer steckt, habe ich ihn wirklich schnell ins Herz geschlossen, da er sehr charmant und fürsorglich ist und die Chats von den beiden auch wirklich unterhaltsam sind. Ich habe alle ihre Interaktionen, ihre schlagfertigen Witze und ihre Flirts wirklich genossen.
Das erste Drittel besteht hauptsächlich aus den Textnachrichten von Delia und Zach, sodass sogar nur wenig Handlung dazwischen kommt. Ich mochte es auch, wie hier manches nicht direkt beschrieben wird, zum Beispiel Bilder im Chat, wo man eher durch die Reaktion darauf errät, was gerade passiert ist. Die Autorin verliert auch nicht viel Zeit mit zu vielen Erklärungen, gerade die Chats kürzen das ganze ja stark ab. So fliegt man geradezu durch das Buch und hat schon gar keine Zeit, sich zu langweilen. Den Mittelteil fand ich nicht so spannend, aber trotzdem hat mir das ganze Buch gut gefallen.
Fazit
Die süße und witzige Liebesgeschichte in "Wrong Number, Right Guy" hat mir wirklich gut gefallen. Ich mochte die Protagonisten und habe bei ihren Chats und bei allem darüber hinaus richtig mitgefiebert, auch wenn es nicht immer so spannend war.
Rezensionen von LadyIceTea:
Thriller mit Gefühl
Der Bodyguard von Sonja Rüther
Der Personenschützer Maik ist neu im Sicherheitsteam der Familie des schwerreichen Industriellen Peter van Holland – sein Auftrag: er soll Lynn beschützen, die das behütete Leben einer äußerst wohlhabenden jungen Frau genießt. Was zunächst wie ein einfacher Job erscheint, bringt Maik bald in unerwartete Schwierigkeiten.
Nach einem ungewöhnlichen Kennenlernen verliebt sich Maik hoffnungslos in Lynn, die seine Gefühle trotz aller Schwierigkeiten erwidert. Als die Sicherheitsstufe wegen verdächtiger Vorkommnisse erhöht wird, unterschätzt Maik die Gefahr und muss zusehen, wie die Frau, die er liebt, brutal entführt wird. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, der nur gewonnen werden kann, wenn Maik gegen alle Regeln verstößt.
„Der Bodyguard“ von Sonja Rüther geht nicht sonderlich thrillermäßig los, denn wir lernen erst einmal die Figuren kennen. Das war für mich definitiv ein Pluspunkt, denn so konnte ich als Leser eine ganz andere Ebene zu den Charakteren aufbauen.
Maik ist ein gefühlvoller, cleverer Typ. Er ist wirklich sympathisch und einfach ehrlich. Die Powerfrau Lynn passt da wirklich gut zu ihm. Seine besten Freunde bereichern die ganze Geschichte und geben ihr noch ein bisschen mehr Kraft. Alle anderen Protagonisten sind wunderbar unterschiedlich und sehr passend gestaltet. Keiner ist unnütz und jeder gehört auf seinen Platz.
Die Geschichte an sich ist, nach dem anfänglichen Kennenlernen, doch recht spannend. Lynns Entführung mitzuverfolgen und Maiks Hilflosigkeit zu spüren, konnte mich gut mitziehen. Immer wieder wurden Wendungen oder neue Knackpunkte eingebaut, die ich so nicht erwartet hatte. Gefallen hat mir, dass es nicht einfach so in einen normalen Thriller umgeschwenkt ist, sondern dass die gefühlvolle Ebene auf verschiedenste Weise beibehalten wurde.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Geschichte leider zwischendrin ein paar Längen hatte, wo der Lesefluss ein wenig ins Stocken geriet. Zum Glück ging es immer schnell weiter.
„Der Bodyguard“ ist eine spannende und gefühlvolle Geschichte, die dem Leser mal ein bisschen was anderes bietet.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Mehr Komödie als Krimi
Mission Blindgänger von Sophie Hénaff
Einige Zeit ist seit dem zweiten Band vergangen - reell sind es drei Jahre und in der fiktiven Geschichte wohl etwa zwei Jahre. Anne Capestan ist inzwischen Mutter einer 16 Monate alten Tochter, ihr Partner noch einige Wochen im Gefängnis - sie ist quasi alleinerziehend und voll auf die kleine Josephine fixiert.
Mit ihrem Team hat Anne nach wie vor Kontakt. Eva Rosière hatte Erfolg mit ihren Büchern, eins davon soll aktuell verfilmt werden. Eva ist als Drehbuchautorin bei den Dreharbeiten dabei und nervt sich über den Regisseur, der lieber seine Version abdrehen möchte. Doch dann wird er erstochen aufgefunden. Zeit für das Kommando Abstellgleis.
Die Filmcrew ist mindestens so schräg wie die Brigade. Dieser Umstand macht es schwierig, in den Krimi rein zu finden. Es ist ein hohes Tempo, das Sophie Hénaff vorlegt, aber schwer zu folgen. Auch dann, als die schrägen Vögel das Set übernehmen.
Die Autorin hat den Faden aus den ersten beiden Bänden - Evas Bücher - aufgenommen und daraus einen dritten Teil gebastelt, der zwar dem Team als solches Ehre erweist, aber leider nur in der Filmproduktion. Krimitechnisch ist die Story extrem einfach gestrickt und haut mich nicht vom Hocker.
Es sind viel zu viele Figuren eingewoben. Die Brigade ist schon besetzt mit aussergewöhnlichen Charakteren, da braucht es nicht noch mehr spezielle Figuren, die sich in der Story tümmeln. Es wirkt alles sehr chaotisch.
Und auch Anne ist nicht bei der Sache. Sie, die eigentliche Chefin, wirkt sehr fahrig und abgelenkt. Erst als sie ihr Kleinkind mal für einige Stunden abgeben kann und vorher acht Stunden durchgeschlafen hat, ist sie fit. Sie knipst dann schnell mit dem Finger und zack, der Fall ist gelöst. Als ob sie ein Superwoman-Kostüm angezogen hätte und sich einmal im Kreis dreht und sich wie Wickie den Finger an der Nase reibt. Unglaublich unglaubhaft.
Nachdem ich von "Kommando Abstellgleis" und "Das Revier der schrägen Vögel" total begeistert war und ich mich sehr auf diese neue Fortsetzung freute, umso enttäuschter bin ich nun. "Mission Blindgänger" blieb weit unter meinen Erwartungen nach den genialen ersten zwei Bänden.
Fazit: Mehr Komödie als Krimi - langweiliges Chaos von A bis Z.
3 Punkte.









