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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Etwas Wärme und Liebe

Im Garten deiner Sehnsucht von Viola Shipman

Von der ersten Seite an nimmt die Geschichte gefangen. Iris, die im Prolog als blumenliebende aufgestellte junge Frau dargestellt wird, wird viele Jahre später die Vermieterin von Abby. Was den Leser interessiert: wie wurde aus der aufgestellten jungen Iris von 1944 eine, hinter einem hohen Zaun, zurückgezogen lebende alte Frau im Jahr 2003?

Abby arbeitet als Ingenieurin und versucht ihre Sicht der Dinge, sprich die Farbbezeichnungen von Schiffsfarben an die Frau zu bringen - doch ihr neuer Chef glaubt nicht an Abbys Idee.

Ihr Mann Cory leidet, seit er als Soldat aus dem Irakkrieg zurück ist, an posttraumatischen Belastungsstörungen. Das Leben mit ihm ist nicht sehr einfach, Abby und Lily leiden darunter.

Abbys siebenjährige Tochter Lily findet bald einen Zugang zu Iris, bei Abby dauert es länger. Aber auch Cory erregt die Aufmerksamkeit der menschenscheuen Iris. Er erinnert sie sehr an den Mann ihrer früheren Freundin. Doch erstaunlicherweise scheint gerade Iris zu Cory durchzudringen.

Iris lebt seit Jahrzehnten in ihrem Schneckenloch, einem umzäunten Haus mit wunderschönem Garten. Sie muss sich bald eingestehen, dass sie mit ihren neuen Nachbarn viel gemeinsam hat: die Neugierde von Lily, die sie so sehr an ihre Tochter Mary erinnert; sich wie Abby beruflich in einer Männerdomäne behaupten zu müssen; und das Trauma von Cory. Iris lebt für und mit ihrem Garten, er gibt ihr Trost, Erinnerungen und Heimat.

Der Autor zeichnet lebendige Charakter, die man so leicht und schnell nicht vergisst. Beide Frauen erleiden ähnliches, zu verschiedenen Zeiten. Scheinbar hat sich nicht viel in den letzten 60 Jahren in den Köpfen der Menschen geändert. Diese Parallelen berühren. Aber auch die Verbindung von Iris mit Cory ist etwas Besonderes, die man auf den ersten Seiten so nicht geahnt hätte.

Viola Shipman hat in ihrem neuen Roman ein für Amerikaner wichtiges Thema aufgenommen: Kriegswitwen und die Traumas der aus den diversen Kriegen zurückgekehrten Soldaten. Für viele amerikanische Frauen ist diese Szenerie Realität. Viola Shipman gibt ihnen in diesem Roman eine Stimme und erzählt eine extrem emotionale Geschichte.

Beim Lesen von "Im Garten deiner Sehnsucht" riecht man die Blumen und die feuchte Erde, hört das Meer rauschen und spürt die innere Zerrissenheit der Figuren. Trotz brisantem Thema ist es eine wunderbar hoffnungsvolle Geschichte, die garantiert nicht nur Blumenfans begeistern wird.

Fazit: Ein wunderbares Lesevergnügen mit viel Wärme und Liebe - und mit Nastüächlialarm.
5 Punkte.

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Rezensionen von Miro76:

Eine liebenswerte Geschichte!

Wie uns die Liebe fand von Stihlé Claire

Madame Nanon ist 92 Jahre alt. Sie geht zwar schon etwas krumm, weil die Erde schon nach ihr ruft, aber ihr Gedächtnis ist noch gut. Und so lässt sie uns an ihren Erinnerungen teilhaben. Sie erzählt aus ihrem bewegten Leben, von der Liebe, von Familie und Zusammenhalt aber auch von Enttäuschung und Verrat.

Ihr Dorf, Bois-de-Val im Elsass, ist ein kleines, malerisches Örtchen, in dem nichts privat bleibt und trotzdem Geheimnisse verborgen werden.
Madame Nanon und ihre vier Töchter stehen im Zentrum des Ortes, denn sie betreiben den kleinen Laden, der zugleich Café und Restaurant ist. Hier spielt sich das Dorfleben ab. Hier trifft man sich, um Neuigkeiten auszutauschen und, um die Liebe zu finden.
Doch das war nicht immer so ...
Claire Stihlé erzählt uns hier eine zauberhafte Geschichte und sie erzählt sie mit einer ordentlichen Portion Humor. Das hat mir sehr gut gefallen an diesem Buch, denn diese Geschichte könnte sehr leicht ins kitschige abgleiten. Doch die Autorin schifft hier perfekt um die Fettnäpfchen herum und lässt uns immer wieder schmunzeln bei der Lektüre.
Zusätzlich lässt sie uns am umkämpften Schicksal der Region teilhaben, denn Madame Nanon hat einiges erlebt und vieles gesehen. Sie ist zu einer offenherzigen Frau herangewachsen, die ihre Töchter sehr liebevoll erzogen hat, obwohl sie es nach dem Tod ihres Mannes nicht leicht hatte. Sie war vielleicht ihrer Zeit voraus in ihren Erziehungsmethoden, aber ihre Töchter danken es ihr. Auch sie werden zu interessanten, selbstsicheren jungen Frauen, die sich nicht den Rollenvorstellungen im Dorf beugen.
Wie schon der Titel verrät, gibt es viel Liebe in diesem Buch. Dennoch ist es keine schnulzige Tränendrüsengeschichte, sondern ein liebenswerter Roman über ein sehr bewegtes Leben, über genützte und ungenützte Möglichkeiten und über den Zusammenhalt. Gemeinsam geht einfach alles!
Ich habe diese Geschichte sehr gern gelesen, obwohl ich nicht die typische Frauenromanleserin bin. Diese Geschichte bewegt sich auch nicht in den üblichen Fahrwassern. Sie ist humorvoll, ein klitzekleines bisschen zauberhaft und absolut liebenswert!

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Rezensionen von Nele33:

Prima

Ravensburger Exit Room Rätsel: Gefangen in der Burg von Scheller Anne

Gefangen um in der Burg erschienen im Ravensburger Verlag ist ein Rätsel Buch in Richtung escape room.

Die Idee hinter den Büchern dieser Reihe ähnelt denen der Escape Rooms.
Eine Klassenfahrt auf eine Burg endet durch eine falsche Abbiegung in der Gefangenschaft. Nun kommen zwei Räume die zur Burg passen, nämlich Turmzimmer und der Rittersaal aus denen sich der kleine Rätsel - Freund anhand von kniffligen Rätseln befreien muss.

Mit den Rätseln werden die unterschiedlichen Fähigkeiten der Kinder angesprochen. In die Bücher wird gemalt, geklebt und geschrieben. Also könenn sie nur einmalig genutzt werden.

Nachdem Kleber, Schere und Schmierpapier bereitgelegt sind, kann das Rätseln losgehen. Jeder Raum beeinhaltet unterschiedliche Rätsel um in den nächsten Raum bzw in die Freihet zu gelangen.

Gefangen in der Burg-Exit Rätsel von Ravensburger schafft es Kinder zu beschäftigen und gleichzeitig zu fordern. Meinem Enkel macht die Reihe ausgesprochen viel Spass.

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Rezensionen von Jules118:

Nicht überzeugend

#CrashTag von Martin Brückner

Der Reporter Fritz Graber verfolgt aufmerksam die Berichte auf crashtag.com. Als sein Chef ihm mitteilt, dass er wohl bald auf dem Abstellgleis landet und seinen Job verliert, sieht er seine Chance gekommen um einen riesen Skandal aufzudecken. Doch schon bald läuft die Suche nach der Wahrheit aus dem Ruder.

Das Cover gefällt mir richtig gut und sticht auch direkt ins Auge.
Die ersten Seiten klangen auch wirklich vielversprechend, allerdings ging es dann nicht so weiter.
Fritz Graber kann man nicht unbedingt eine sympathische Hauptfigur nennen. Er steckt mitten in seiner Midlife-Crisis und das merkt man auch durch das ganze Buch.
Vielleicht wäre das Buch fesselnder, wenn man tiefer in dem Thema autonomes Fahren oder Autos und Oldtimer im allgemeinen steckt. Für mich war es aber eher mühsam das Buch zu lesen.
Wobei das Thema an sich durchaus interessant ist. Gerade in der heutigen Zeit trifft autonomes Fahren ja doch einen Nerv.
Der Schreibstil war meistens flüssig zu lesen. Alles in allem, war es aber nicht wirklich das, was ich mir erhofft habe.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hat mich leider nicht vollends überzeugt

Der Offizier der Kaiserin von Christine Neumeyer

Man schreibt das Jahr 1898. Es ist das Jahr, in dem sich der Regierungsantritt von Kaiser Franz Joseph das 50. Mal jährt. Man begeht das Jubiläum mit einer Ausstellung des niederösterreichischen Gewerbevereins, der die (technischen) Errungenschaften der Donaumonarchie präsentieren soll. Noch weiß der Kaiser nicht, dass es für ihn ein „annus horribilis“ werden wird.

Denn die Stimmen der Rebellion in den Teilen seines Reiches werden lauter und am Ende steht die Ermordung seiner Gemahlin.

Soweit der historische Rahmen, in den dieser Roman eingebettet ist.

Schauplatz ist Schloss Hof, jenes der sechs Marchfeldschlösser das einst Prinz Eugen zu einem feudalen Barockschloss ausbauen hat lassen. Nun wirkt es ein wenig heruntergekommen und soll über die weitere Nutzung der ehemaligen kaiserlichen Sommerresidenz entschieden werden. Dazu erscheint eine Gruppe von Dragonern unter der Führung des Rittmeisters Tomas Andic, um die Eignung als kaiserliche Reit- und Fahrschule zu erkunden. Selbst Kaiserin Elisabeth lässt sich gnädig herab, eine Stippvisite zu machen.

All dies verursacht eine hektische Betriebsamkeit im Schloss und der Umgebung, die Vergiftung von Ratten, die das Schloss erobert haben, inklusive. Alle verfügbaren Arbeitskräfte, selbst jene, die dem Kaiserhaus kritisch gegenüberstehen, werden vergattert, das Schloss auf Vordermann zu bringen.

Doch dann wird Andic, der mit Irmi, einem der Dorfmädchen eine Liebschaft begonnen hat, erschossen im Wald aufgefunden. Die Tat eines Rebellen, von denen es in der Umgebung wimmelt?
Der Polizeiagent Johann Pospischil und sein Assistent Frisch werden aus Wien nach Groißenbrunn beordert, um den Mord aufzuklären.

Doch je tiefer sie in die Geheimnisse des Ortes eindringen, desto klarer wird, dass hier nicht alles so ist, wie es scheint und das Motiv für den Mord woanders zu suchen ist.

Meine Meinung:

Die Idee, Schloss Hof als Schauplatz eines Mordes zu wählen, hat mir sehr gut gefallen. Allein mit der Umsetzung bin ich nicht allzu glücklich. Es scheint, als hätte sich die Autorin bei einigen technischen Errungenschaften, die Freiheit genommen, ein wenig in der Historie vorzugreifen. So näht Frau Grünanger mit einer Nähmaschine „zick-zack“, obwohl dies erst ab den 1930er Jahren möglich ist, die Polizeiagenten verwenden die Daktyloskopie wie heute (eingeführt wurde sie erst 1902) oder sie rattern mit einem der Automobile von Wien nach Groißenbrunn. Leider gibt es hierzu keine Anmerkung im Vorwort oder Nachspann. Diese Ungenauigkeiten wirken, als wäre das Buch nicht sehr sorgfältig recherchiert. Das stört mich schon ziemlich, denn da bin ich ein wenig pedantisch.

Die Autorin bemüht sich, die Leser auf den Holzweg zu schicken, um das wahre Motiv zu verschleiern. Gut sind die Standesunterschiede herausgearbeitet, die den aus kleinen Verhältnissen stammenden Pospischil nicht erlauben, einen Baron ordentlich zu verhören. Im Gegenteil, er wird, nach einer Beschwerde desselben, noch von seinem Vorgesetzten gemaßregelt, bei Befragungen des Adels, das nötige Fingerspitzengefühl nicht angewendet zu haben. Hier muss ich anmerken, dass Befragungen des Adels durch die POlizei nicht Subalternen, wie eben Pospischil, überlassen worden ist, sondern der Herr Polizeipräsident hat sich da häufig selbst bemühen müssen. Ja, der Standesdünkel reitet hier gemeinsam mit dem Amtsschimmel.

Aufgefallen ist mir, dass einige lose Enden nicht ordentlich verknüpft wurden. So wird einer möglichen Krankheit Irmis, durch Vergiftung mit Rattengift (Arsen), anfänglich große Wichtigkeit beigemessen, um anschließend plötzlich kein Thema mehr zu sein.
Auch das Verschwinden von Asservaten aus dem Archiv des Polizeipräsidiums wird großes Aufhebens gemacht und eine mysteriöse Frau mit Kopftuch (eine Putzfrau?) wird ins Spiel gebracht, die dann sang- und klanglos in der Versenkung verschwindet. Solche losen Enden mag ich gar nicht. Soll hier der Leser die Geschichte zu Ende spinnen? Oder ist der Gedanke der Autorin dann doch nicht wichtig genug?

Diese losen Enden und die eigenmächtige „Technisierung“ des Jahres 1898 kosten den 4. Stern, den ich ursprünglich vorgesehen habe.

Die Charaktere sind recht gut gelungen. Wir erhalten einen kurzen Einblick auf die soziale Situation in der Hauptstadt der Donaumonarchie: Der Bau der Ringstraße und der Palais‘ haben Heerscharen von billigen Arbeitskräften nach Wien strömen lassen, die sich wegen der Hungerlöhne mehr schlecht als recht über Wasser halten können. Das Gespenst der Mieterhöhung bedroht auch Pospischil, der in der Wohnung seiner Schwester ein Kabinett bewohnt.

Fazit:

Ein netter historischer Roman, der seine Fans finden wird, wenn man nicht allzu sehr auf historische Genauigkeit Wert legt. 3 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Hat mich nicht vollends überzeugt

Reinhold Würth von Helge Timmerberg

Helge Timmerberg porträtiert den deutschen „Schrauben-König“ Reinhold Würth anlässlich dessen 85. Geburtstags.

Die Biografie liest sich schnell weg. Sie ist im Plauderton geschrieben. Allerdings vermisse ich ein wenig die kritischen Stimmen. Ist in diesem Konzern wirklich alles Liebe, Wonne und Eierkuchen, wie dem Leser suggeriert wird? Man liest über Top-Verkäufer, aber die kleinen, die sich täglich die Hacken ablaufen bleiben unerwähnt.

Wie geht es den Menschen an den Fließbändern? Das fehlt mir ein wenig, um mir ein umfassendes Bild des Firmengründers zu machen.

Im zweiten Teil irritieren dann die persönlichen Unzulänglichkeiten des Autors, der (so scheint es zumindest) häufig, wenn es mögliche Unstimmigkeiten geben könnte, einfach einschläft.

Es scheint, als wäre Helge Timmerberg von Reinhold Würth schwer beeindruckt, darf er doch einen Blick hinter die Kulissen werfen, also in die Schlösser, die Kunstsammlungen. Er erfährt ein bisschen etwas über das Familienleben, aber nur gerade so viel, wie Würth zulässt.

Über Reinhold Würth sind schon andere Biografien verfasst worden. Ob es diese hier noch gebraucht hat, kann ich nicht beurteilen.

Fazit:

Hat mich nicht ganz überzeugt, daher nur 3 Sterne.

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Rezensionen von April1985 :

Das Leben von Madame Nan

Wie uns die Liebe fand von Stihlé Claire

Wie uns die Liebe fand von Claire Stihlé aus dem Droemer Verlag wurde mir über Lovelybooks als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllen können.

Ich bin aufgrund des Klappentextes von einer witzigen Liebesgeschichte ausgegangen. Das Buch ist allerdings eher eine Familiengeschichte.

Die Geschichte wird aus Sicht der 92-jährigen Madame Nanon erzählt, die schon früh verwitwet und ihre 4 Töchter - allesamt im Teenageralter - alleine großziehen muss. Sie übernimmt einen kleinen Lebensmittelladen, in welchem sie, einer Erfindung ihrer Töchter sei dank, "Liebesbomben" anbietet. Diese sorgen in dem kleinen Dorf bald für mächtig Gesprächsstoff. Madame Nan, wie sie liebevoll genannt wird, lässt ihr Leben Revue passieren, dabei bekommen wir die eine und andere witzige Anekdote präsentiert. Die meiste Zeit fühlte ich mich allerdings leider gelangweilt und ich konnte der Geschichte dadurch nicht mehr so richtig folgen.

Den Schreibstil selbst habe ich jetzt auch nicht als außergewöhnlich empfunden. Meines Erachtens gab es einfach zu viele unnötige Längen, die das Leseerlebnis getrübt haben.

Etwas gewöhnungsbedürftig finde ich auch die Tatsache, dass das Buch keine Kapitel beinhaltet. Mir persönlich hat dies das Lesen nochmals erschwert, da ich irgendwie kein Ende - und sei es nur ein Kapitelende - vor Augen hatte. Ab einem gewissen Punkt habe ich das Lesen nur mehr als zäh und anstrengend empfunden. Da konnte Madame Nan's liebe- und humorvolle Art auch nichts mehr retten.

Zwei Sternchen vergebe ich dennoch. Das erste gibt es für die wirklich schöne Buchgestaltung. Das Buch ist ein Klappbroschur und wirkt sehr edel. Die dezenten Blütenblätter auf dem Buchdeckel sind geprägt und teilweise erhaben. Man hat ein gutes Gefühl, wenn man das Buch in in die Hand nimmt.

Den zweiten Stern gibt es für die Rezepte am Ende des Buches. Ich finde dies wirklich eine gelungene Idee, die einem die Geschichte näher bringt.

Fazit:
Wie uns die Liebe fand ist keine klassische Liebesgeschichte. Ich würde es eher als die Biographie von Madame Nanon beschreiben. Es ist ein Buch über ihre Familie und das Dorfleben und beleuchtet auch Politik und Geschichte. Trotz witziger Stellen war mir das Gelesene im Gesamten zu wenig spannend und zu langatmig. Ich kann daher leider keine Empfehlung aussprechen.

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Rezensionen von Nele33:

Toller Auftakt

Die Richterin und die Tote vom Pont du Gard von Liliane Fontaine

DIe Richterin und die Tote vom Pont du Gard von Liliane Fontaine ist der Auftaktband zu einer Kriminalreihe um die Richterin Mathilde.

Mathilde de Boncourt hat es geschafft: Sie hat das Ehepaar Jalabert hinter Gitter gebracht, nachdem dieses jahrelang ein Mädchen als Sexsklavin gefangen gehalten hat.

Lange hält ihre Freude jedoch nicht an, kurz nach dem Gerichtsurteil wird sie angeschossen und verbringt Wochen im Krankenhaus. Schon in der Erholungsphase beschäftigt sie sich nach dem Tod des Mädchens mit weiteren dubiosen Todesfällen junger Mädchen. Unterstützung bekommt sie dabei von ihrem Mitarbeiter Rachid Bouraada.
Martin Endrees ein deutscher Reiseschriftsteller macht sich auf den Weg ins Languedoc um einen Reiseführer zu schreiben und endlich etwas über seine Großeltern, die während der Nazizeit von dort flüchteten zu erfahren.
Mathilde und Martin treffen immer wieder im Verlauf der Geschichte aufeinander. Nachdem immer Mädchen verstorben sind findet sich Martin auf einmal mitten im Geschehen wieder.

Liliane Fontaine ist es gelungen einen phantastischen Krimi mit lebendigen Charakteren zu schaffen. In diesem Krimi werden Spannung und die wunderschöne Landschaft Languedocs stimmig vereint. Wer die Gegend kennt, wird sich an vielen Stellen erinnern und gleichzeitg bekommt der Leser noch exclusive Tipps in der Gegend.
Mir hat das Zusammenspiel von Krimi und gleichzeitig auch Reiseführer sehr gut gefallen, es nahm dem Krimiteil etwas von seinem Schrecken.

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Rezensionen von Harakiri:

Die Pest

Die Henkerstochter und der Fluch der Pest von Oliver Pötzsch

Magdalena Kuisl und ihr Mann Simon haben es geschafft: Simon praktiziert in München als Arzt. Doch so richtig angesehen sind sie in der Gesellschaft nicht. So freut sich Magdalena auf einen Besuch in ihrer Heimatstadt Schongau. Doch die Pest wütet in Deutschland und so strandet die Familie in Kaufbeuren und wird von einer grausamen Todesserie überrascht.

Magdalena und ihr Vater wären nicht sie, wenn sie nicht zu ermitteln beginnen würden.
Das Buch erschien irgendwie gerade richtig. Ähnlichkeiten mit aktuellen Ereignissen sind – laut einem Nachwort von Oliver Pötzsch – rein zufällig. Dennoch liest sich der neue Roman als historische Reminiszenz.
Ich habe mich sehr über einen neuen Roman des Autors gefreut, zu sehr mag ich die Kuisls schon vom ersten Band an. Pötzsch lässt die Vergangenheit lebendig werden und man fühlt sich als Leser versetzt in die stinkenden Gassen des 17. Jahrhunderts.
Der Roman ist wieder spannend aufgebaut und durch das Erwachsenwerden der beiden Söhne nun auch breiter aufgestellt. Allerdings wird Henker Kuisl langsam alt und ich hoffe, dass er uns dennoch noch durch einige Bücher begleiten darf, denn was wäre so ein Roman ohne diesen Brummbär?
Fazit: Mir hat es wieder sehr gut gefallen, die Kuisls bei ihrem neuesten Abenteuer zu begleiten und ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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Rezensionen von Lesemama:

Lesenswert und informativ, aber nichts besonderes

Storys für Kinder, die die Welt retten wollen von Benedetto Carola; Ciliento Luciana

Bewertet mit 4 Sternen

Zum Buch:

Jeder kann die Welt ein bisschen besser machen!
In dieser Anthologie erzählen sechzehn mehr oder weniger bekannte Menschen wie sie etwas tun um die Welt zu erhalten und das Leben etwas klimaneutraler zu gestalten. Klimaschutz wird in diesem Jahr (noch) ganz groß geschrieben.

Meine Meinung:

Ich las das Buch in einer sehr schweren Zeit, in einer Zeit, die man sich nicht vorstellen konnte und wollte, dass uns, den ach so fortschrittlichen, modernen Menschen, je passieren kann, aber das ist ein anderes Thema und mir nur in soweit wichtig, da im Vorwort von Herrn Hirschhausen Tschernobil als die schlimmste Katastrophe der Nachkriegszeit erwähnt wurde ...

Nun aber zum Buch bzw. den sechzehn Storys, die erzählt werden.
Einige der Menschen kannte ich nicht, hätte ich noch nie auch nur ansatzweise davon gehört, aber ihre Inovationen, ihre Ideen und Taten waren alle was besonderes.
Wir alle sollten unbedingt etwas für unsere Umwelt tun, damit unsere Enkelkinder auch noch eine Chance auf ein gesundes, lebenswertes Leben haben.
Das Buch ändert nichts an der Situation, aber es ist trotzdem sehr lesenswert und informativ, die Gewchxitjen berühren, sie machen nachdenklich und wecken vielleicht ein Umdenken bei denen, die immer noch der Meinung sind, es wird schon nicht so schlimm sein.
Lediglich Greta hätte ich jetzt nicht in dem Buch haben müssen, sie und ihre Motivation kennt ja mittlerweile wirklich jeder.

Für mich war Storys für Kinder die die Welt retten wollen ein Nachttischbuch. Die Geschichten eigen sich sehr gut zum Vorlesen für Kinder im Grundschulalter und für Vorschulkinder
Zum Selberlesen muss schon das Interesse an dem Thema da sein, sonst ist es zu fad und außerdem mit vielen Worten gespickt, die jüngere Kinder vielleicht nicht kennen.
Auf jeden Fall ein Buch, über das sich gut reden lässt.

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