Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Eine gelungene Fortsetzung
Geisterfahrt von Tim Erzberg
Dieser Krimi ist der dritte nach „Hell-Go-Land“ und „Sturmfeuer“ mit Anna Krüger, der Polizistin auf Helgoland.
Anna und Kollegin Saskia besuchen mit dem gemeinsamen Chef Paul Freitag und dessen kleiner Tochter Pauline das größte Volksfest im Norden Deutschlands: den Hamburger Dom.
Anna findet gleich beim Eingang einen Ausweis, den sie einem der zahlreichen anwesenden Polizisten übergibt.
Dass sie damit sich und den anderen Besuchern keinen Gefallen tut, erfährt sie wenig später. Denn der Name Marco Kovacs auf dem Dokument ist der eines mutmaßlichen Gefährders. Während die Polizei Großalarm auslöst, geht Pauline im Getümmel verloren ...
Meine Meinung:
Der Krimi ist sehr spannend und, dass sich die Ereignisse innerhalb von nur 2 Stunden abspielen, erzeugt Adrenalin pur. Doch nicht nur die hektische Suche nach der neunjährigen Pauline und dem Gefährder sorgen für das hohe Tempo. Daneben spielt sich eine tragische Liebesgeschichte ab und Pauline wird von einem Obdachlosen aufgelesen. Hier zieht der Autor alle Register und lässt die Leser an allerlei Horrorszenarien denken. Doch gleichzeitig zeigt Tim Erzberg auf, wie schnell Vorurteile Menschen in den Fokus der Behörden geraten lassen.
Saskia ist mir nach wie vor unsympathisch. Für ihre bisweilen aufdringliche Art Männern gegenüber habe ich wenig Verständnis. Selbst ihr Vorgesetzter, Paul, geht ihr auf den Leim. Ihre Arbeitsauffassung halte ich ebenfalls für fragwürdig. Sie lebt ein Leben wie auf dem Vulkan, ohne Rücksicht auf andere. Selbst das Verschwinden von Pauline kostet sie nur ein Achselzucken. Ich empfinde Saskia als krasses Gegenteil zu Anna, die rund um die Ur im Einsatz ist. Doch auch die Figur der Anna ist nicht ganz friktionsfrei. Der ausufernde Tablettenkonsum wegen ihrer Migräne, die eine posttraumatische Belastungsstörung ist, ist kaum zu tolerieren. Ich halte sie nicht für dienstfähig. Da lässt es Paul als Vorgesetzter ein wenig an Sorgfaltspflicht mangeln, denn ihr nur die Medikamente wegzunehmen ist zu wenig.
Geschickt sind einzelne kurze Rückblick in Annas Vergangenheit eingeflochten.
Das Setting - der Dom in Hamburg - flößt mir persönlich großes Unbehagen ein. Solche Menschenmassen kann ich so gar nicht leiden. Zur Spannung trägt dieser Vergnügungspark natürlich bei.
Ein bisschen hat mir die Insel Helgoland und ihre teilweise schrulligen Einwohner gefehlt.
Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung, wenn ich auch die Insel Helgoland ein wenig vermisst habe.
Rezensionen von Ewa Wiercinska Leserunde Heyn:
Warum verursacht der Mensch so viel Leid?
Ich bleibe hier von Marco Balzano
E
ine eindrucksvoll erzählte, sehr bewegende Familiengeschichte 1939-1950 in Graun im Vinschgau in Südtirol. Diese Zeiten waren turbulent für ganz Europa. Die Sprachen waren zu Rassenmerkmalen geworden. Die Diktatoren hatten sie in Waffen und Kriegserklärungen verwandelt.
Sehr gut recherchierte Erinnerungsliteratur
Rezensionen von nanu?!:
Hätte so sein können
Daisy Jones & The Six von Taylor Jenkins Reid
Das Buch erzählt die Geschichte einer Band, wie sie entstand und weshalb sie sich auf dem Höhepunkt ihres Erfolges trennte. Man muss schon extra erwähnen das die Band fiktiv ist, denn das alles liest sich schon ziemlich real.
Das lag vor allem an den Interviews, das ganze Buch besteht nämlich daraus.
Aneinandergereiht und immer abwechselnd, so dass jeder seine Sicht der Dinge zum Besten geben kann, ergibt das Ganze einen flüssig zu lesenden Roman.
Witzig fand ich, dass jedes Bandmitglied eine andere Version zu bestimmten Erlebnissen zu erzählen hatte. Manchmal waren die Aussagen komplett widersprüchlich.
Aber ich finde, dass dieses Buch ein einziges Klischee beschreibt. Die 70er-Jahre-Band benimmt sich genauso, wie man sich eine 70er-Jahre-Band vorstellen würde: Hemmungsloser Umgang mit S**, Alkohol und Drogen, massenhaft Groupies, zerstörte Hotelzimmer, eine Entzugsklinik, und selbst die auf der Bühne zerschlagene Gitarre darf nicht fehlen.
Bei den Figuren war es ein genauso: Der Frontmann der das Sagen hat, was nicht jeder ertragen kann. Der Ein oder Andere der sich dadurch ungerecht behandelt fühlt und so Streitigkeiten entstehen. Partys die aus dem Ruder laufen, Bandmitglieder die über die Stränge schlagen und ihren Job nicht mehr richtig ausführen.
Wirklich gut gefallen hat mir Daisy Jones. Sie wird nur durch Zufall und einem Artikel in die Band aufgenommen. Von den Fans wird sie als Vorbild wahrgenommen, weil nichts sie zu erschüttern scheint und sie so unfassbar cool rüberkommt. Sie macht was sie will und wie sie es will, und das gefällt den Fans. In Wahrheit aber ist sie sehr einsam, weiß nicht wohin mit ihren Gefühlen und schluckt deswegen Pillen, wie andere Leute Smarties.
Die Beziehung zwischen ihr und Billy, dem Frontmann der Band, ist sehr emotional und vor allem kompliziert. Ich finde schon, dass die Atmosphäre zwischen den Beiden energiegeladen und richtig greifbar wird. Jedenfalls wissen sie, wie man seine Gefühle zum Ausdruck bringt und manches mal während der Interviews dachte ich: Daraus hätte man jetzt einen Song machen können.
Was mich störte war, dass alle Songtexte und auch die Zeilen die während der Arbeit am Album zur Sprache kommen, nie übersetzt werden.
Trotz der Klischees hat mir das Buch sehr gut gefallen. Einen verwirrten Moment lang dachte ich sogar, die Band sei real. Die Geschichte könnte genau so passiert sein.
Rezensionen von Ele:
Der Puderkrieg geht weiter
Die Farben der Schönheit – Sophias Träume von Corina Bomann
Die Farben der Schönheit – Sophias Träume, Roman von Corina Bomann, 576 Seiten, erschienen im Ullstein-Verlag.
Der 2. Band der „Die Farben der Schönheit“ Trilogie, die Protagonistin gerät zwischen die Fronten im Puderkriegs zwischen Helena Rubinstein und Elizabeth Arden.
Sophia ist auf dem Weg nach Paris, nachdem sie ihren Job bei Madame Rubinstein verloren hat, will sie einem anonymen Hinweis nach dem Verbleib ihres Sohnes nachgehen.
Doch wieder enttäuscht sie Paris, ihre Freundin Henny hat sich verändert und auch ihr Kind kann sie nicht finden. Zurück in den Staaten bewirbt sie sich bei Elizabeth Arden und bekommt eine unerwartete Chance, wird sie ihr Glück dort endlich finden?
Das Buch ist im Ich-Stil aus der Sicht der Protagonistin verfasst, deshalb ist der Lesende auch ganz nahe am Geschehen. 53 pralle Kapitel, die die Bestseller-Autorin in ihrer bildhaften und flüssigen Schreibweise verfasst hat, haben mich durch das Buch fliegen lassen. Schon ab dem ersten Kapitel war Lesefluss vorhanden. Zur besseren Übersicht sind Briefe und fremdsprachliche Phrasen kursiv gedruckt. Als kleine Zugabe ist in der vorderen Umschlagklappe noch ein Kosmetikrezept für festes Shampoo abgedruckt.
Emotionsgeladen und dramatisch erzählt die Autorin den Werdegang der Protagonistin und auch in diesem Band geht die Autorin nicht allzu gut mit ihrer Hauptfigur um. Sophia hat in diesem Teil wiederum eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht. Sie hat nun zu einer gewissen inneren Stärke und Reife gefunden, sie versucht ihr Glück nun festzuhalten und hadert nie, mit den ihr auferlegten Schicksalsschlägen. Ich habe mit Sophia gelitten und mich gefreut. Die aufregende Handlung sprudelt unterhaltsam vor sich hin und konnte mich außerordentlich fesseln, eine nervenzerreißende Spannung in einem Liebesroman habe ich nicht erwartet, trotzdem war das Buch in kürzester Zeit ausgelesen, weil ich es nur mit Bedauern aus der Hand legen konnte. Die Tage, die Sophia in Berlin verbracht hat, waren gut geschildert und haben den Zeitgeist und die Gesinnung in den frühen 30er Jahren in Deutschland hervorragend geschildert. Der bildhafte Erzählstil gaben mir zu jeder Zeit das Gefühl „dabei“ zu sein. Personen und auch das Setting sind gut beschrieben. Der Plot ist nachvollziehbar und die Figuren wirken echt. Nur Sophias Vater und Madame Arden waren mir unsympathisch. Mir hat leider nicht gefallen, dass Sophia von ihrer Mutter nur das Geld für den Schmuck geerbt hat, es wäre viel schöner gewesen, die Schmuckstücke selbst weiterzugeben, da hat mich die Autorin etwas enttäuscht, ist für den Verlauf der Geschichte aber unerheblich. Besonders gefallen haben mir jedoch wieder die Beschreibungen der Kosmetikstudios hinter den roten Türen. Die Behandlungen und die Einrichtungen, die Make-ups. Da entstehen Bilder vor dem inneren Auge, da dürfte es gerne auch ein wenig mehr sein.
Und wieder hat es Bomann geschafft, dass ich die Zeit bis zum Erscheinen des nächsten und letzten Bandes kaum erwarten kann, denn wieder endet das Buch mit einem grandiosen Cliffhanger, der die Möglichkeit der Fortsetzung nach allen Richtungen offen lässt. Selbstverständlich werde ich den letzten Teil der Trilogie lesen. Corina Bomann konnte mich mit diesem Wohlfühlroman wieder vollkommen überzeugen. Deshalb von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Da in der Geschichte immer wieder einiges aus dem 1.Teil erklärt wird, ist es möglich „Sophias Träume“ als Einzelband zu lesen, es wäre aber schade dies zu tun. Von mir zufriedene 5 Sterne.
Rezensionen von thomaslukat@t-online.de:
Meister der musikalischen Mordserie
Mozarts letztes Requiem von Prinz Jago
E
in sehr origineller und immer spannender Kriminalroman mit außergewöhnlicher Auflösung!
Ich lese sehr viel und habe schon lange kein so überraschendes, sprachlich herausragendes, auch historisch interessantes und durchwegs zum Weiterlesen motivierendes Buch in der Hand gehabt!
Ein großes Kompliment an den Schriftstellerdebütanten, von diesem Mann wird sicher noch viel zu
hören sein! Hoffentlich gibt es irgendwann eine Fortsetzung mit Kommissar Nathan Stiller!
Wer also auf Page-Turner mit vielen unerwarteten Handlungswendungen steht, ist bei diesem Werk genau richtig!
Rezensionen von heinoko:
Urlaubsfeeling und Gänsehaut
Dunkles Lavandou von Remy Eyssen
Und wieder kann ich nur sagen: Auf diesen Autor ist Verlass. Ein Buch ums andere liefert er uns Urlaubsfeeling in Kombination mit Gänsehaut, routiniert gekonnt in Szene gesetzt. Fast fühle ich mich mit Leon Ritter, dem deutsch-französischen Rechtsmediziner, verwandt, so vertraut ist er mir über die Bücher hinweg geworden.
Frühsommer in Le Lavandou. Der Geruch von blühendem Ginster liegt in der Luft. Viel Sonnenschein, viele Touristen. Doch das Auffinden einer Frauenleiche unter einer Brücke unterbricht jäh das Urlaubsfeeling. Schnell wird klar, dass es sich nicht um Selbstmord handelt, denn vor dem Sturz von der Brücke war die Frau gefoltert worden. Eine weitere Frauenleiche wird entdeckt, diesmal getötet durch eine Schiffsschraube. Und auch diese Frau war vor ihrem Tod gefoltert worden. Ein Serienmörder? Leon Ritter beginnt eigenständig zu ermitteln, weil sich die Polizei nicht sonderlich intensiv um Aufklärung bemüht.
Wie in seinen früheren Büchern besticht der Schreibstil von Remy Eyssen. Detailreich beobachtend, präzise beschreibend, atmosphärisch dicht erzählend gelingt es dem Autor, den Leser in die Welt des Leon Ritter voll und ganz hineinzuziehen. Wobei die privaten Turbulenzen niemals dem eigentlichen Fall die Schau stehlen. Im Vordergrund bleibt die Schilderung des Falls, der spannend, mitunter sogar fast brutal, seinen Fortgang nimmt, wobei die intensive Spannung durch die zwischengeschalteten Sequenzen aus Opfersicht noch erheblich verdichtet wird.
Fazit: Auch in diesem sechsten Band ist die Kombination von französischer Lebensart und detaillierter, kluger Puzzlearbeit wiederum perfekt gelungen.
Rezensionen von Nele33:
Plätschernd
Der Knochengarten von Val McDermid
Der 11. Fall von Carol Jordan und Tony Hill führt zu 40 Kinder- Skeletten in einem ehemaligen Klostergarten, doch dabei alleine bleibt es nicht.
Wobei der Fall in diesem Buch nicht wirklich von Carol und Tony bearbeitet wird, da Tony im Gefängnis sitzt und Carol nicht mehr im Polizeidienst ist.
Auf Tonys Drängen beginnt Carol mit einer Behandlung für ihre PTBS und weiter gegen die Alkoholsucht.
Die neue Leitung des ReMit ist für Carols ehemaliges Team sehr gewöhnungsbedürftig und war für mich kein Sypathieträger.
Im ersten Teil der Geschichte geht es hauptsächlich um die jetzigen Leben von Carol und Tony, dadurch kam für mich auch wenn es interessant war, die erwartete Spannung nicht wirklich auf.
Im Verlauf der Geschichte tauchen sehr viele Namen auf, so dass ich mich schon sehr konzentrieren musste um den Überblick zu behalten.
Die Autorin schafft es jedoch, die unterschiedlichen Handlungsstränge gut miteinander zu verbinden.
Alles im allen war " Der Knochengarten" für mich kein Thriller, da mir durchweg die versprochene Spannung vom Klappentext fehlte.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Aussagekräftig, aber da fehlt was
Der Duft von Sommerregen von Tania Schlie
Tania Schlies "Die Kirschen der Madame Richard" hat mir gut gefallen, ebenso einige ihrer Bücher, die unter dem Pseudonym Caroline Bernard geschrieben sind. Deshalb nahm ich mir vor, auch die anderen Romane von Tania Schlie zu lesen. Begonnen hab ich mit dem Roman mit dem schönsten Cover, "Der Duft von Sommerregen".
Darin geht es um Single-Frau Lena, die eigentlich ganz glücklich mit ihrem Leben wäre, wenn ihr nicht immer die Frage nach ihrem Zivilstand gestellt würde. Manchmal wünschte sie sich zwar schon, sich wieder zu verlieben. Aber dafür müsste erst mal wieder ein interessanter Mann auftauchen.
Und dann sind da plötzlich zwei interessante Männer in ihrem Leben. Jonas, der Autohändler, ein erfolgreicher und witziger Mann, mit dem es nicht langweilig wird. Und Georg, der Klavierspieler in ihrer Nachbarschaft, der sehr spontan sein kann, aber meistens zurückhaltend ist. Doch halt: da ist noch der dritte Mann in ihrem Leben, Lenas Chef, Walter Cordes.
Lenas Leben spielt sich nun hauptsächlich zwischen dem ersten und dem letzten der oben genannten Männern ab. Tagsüber liebt sie ihre interessante Arbeit bei Herr Cordes, der seine Sammlung gerne in einem Museum wissen würde. Abends Jonas. Aber Lena macht sich Sorgen um ihren Chef, der immer gebrechlicher wird. Schafft sie es, die Zukunft seiner Sammlung zu sichern bevor es Walter Cordes schlechter geht?
Mir gefiel gut, dass die Protagonistin mit über 40 Jahren Single ist - und von mir aus hätte sie es auch bleiben können, das wäre mal ein anderes Ende für einen Liebesroman. Aber es zeigt auch, dass die grosse Liebe immer gefunden werden kann, sie vielleicht erst kommt, wenn man gar nicht damit rechnet oder sie vielleicht bereits näher ist, als man sich vorstellen kann.
Der Titel "Der Duft von Sommerregen" macht Sinn und bald ist klar, was er bedeutet. Kleinigkeiten, die jemandem wichtig sind, sollten von dem, der diese Person liebt, verstanden werden. Zum Glück merkt Lena dies, bevor es zu spät ist. Das Ende ist stimmig, es kam nur sehr, sehr abrupt.
Der Roman ist gut und interessant geschrieben, aber durch die vielen Probleme, die sich durch die ganze Geschichte ziehen, fühlt es sich an, als ob ein bedrückender Schleier darüber liegt. Leider hat die Story es nie geschafft, diesen Schleier wegzuziehen und konnte mich deshalb nicht vollständig in ihren Bann ziehen.
Fazit: Eigentlich eine wichtige und aussagekräftige Geschichte, der das gewisse Etwas fehlt.
3.5 Punkte.
Rezensionen von Lesemama:
Miss Elli ist ein Gewinn für jedes Kind
Der Duft von Sommerregen von Tania Schlie
Bewertet mit 4.5 Sternen
Zum Buch:
Ein großer Schreck nach der Pause, Tims Uhr ist weg. Ben entdeckt, wer sie eventuell gestohlen haben könnte. Zum Glück muss an dem Abend Miss Elli wieder auf die Kinder aufpassen,so dass sie sich gemeinsam mit dem Fliemo auf die Suche machen können ...
Meine Meinung:
Miss Elli und die verschwundene Uhr ist bereits das dritte Buch der Reihe.
Miss Elli kommt aus England findest alles wonderful, vor allem die Kinder Ben und Mieke, auf die sie manchmal aufpasse wenn Ben und Miekes Eltern nachts arbeiten müssen.
Miss Elli ist nicht nur besonders liebenswert und immer ganz toll zu den Kindern, nein, sie hat auch noch ein Fliemo, einen fliegenden Koffer. Der wird im ersten Buch genauer vorgestellt. Zusammen mit Fliemo erleben die Kinder und Miss Elli so einige Abenteuer, aber immer deckt eine gute Absicht dahinter.
Diesmal war es die verschwundene Uhr und das Auffinden derselben. Und genau da gab es meinen halben Stern Abzug. Ich hätte es besser gefunden, die Uhr nicht heimlich zu suchen, sondern mit Elvira zu reden, dann hätte allerdings das Fliemo keinen Auftritt gehabt. Es ist schwierig.
Dennoch mag ich die Reihe sehr gerne, sie ist relativ leserlicher geschrieben, außer die einzelnen englischen Worte, da braucht das ein oder andere Kind noch Hilfe. Dazu kommen sie zauberhaften Illustrationen, die das Gelesene hervorragend unterstützen. Mein Lesepatenkind hat immer eine große Freude daran, die Bilder genauestens zu studieren, das mehr als am Lesen ...
Lesenlernen mit Miss Elli macht nicht nur dem Kind Spaß. Eine tolle Reihe, hoffentlich gibt es noch ein paar Bände. Absolut empfehlenswert und einfach nur zauberhaft.
Rezensionen von Harakiri:
Leander in love
Schwarzer August von Gil Ribeiro
Leander Lost hat es wieder mit einem schwierigen Fall zu tun: in seiner schönen neuen Heimat werden diverse Bombenattentate begangen. Leanders Spürsinn bringt ihn auf die Spur des Täters, doch der ist ihm immer einen Schritt voraus. Wird es Leander und seinem Team gelingen, sein Motiv zu entschlüsseln und ihn zu fassen?
Wieder ein spannender Fall für das Team aus Fuseta.
Und vor allem einer, so ganz ohne Anhaltspunkte. Hier ist Leanders Spürsinn wieder einmal sehr gefragt. Vor allem die Sache mit den Sätzen (ich will jetzt nicht zu viel verraten), hat mich begeistert. Da wäre ich nie draufgekommen. Allerdings fand ich das Motiv des Bombenlegers ein wenig schwach ausgearbeitet, hier hätte ich gern noch etwas mehr Hintergrund gehabt.
Sehr spannende Szenen, wie die von der Verfolgung des Erpressers, wechseln sich ab mit etwas viel Privatleben. Mir hat das ein wenig zu überhandgenommen. Leander ist endlich glücklich mit Soraia, aber das wurde mir teilweise etwas zu breitgetreten.
Zwischendurch gibt es wieder Szenen, die absolut zum Schmunzeln anregen. Und nicht nur durch Leanders Art, auch andere Charaktere machen durchaus auf sich aufmerksam.
Fazit: ein gelungenes Buch, das durch einen aufsehenerregenden, kaum zu lösenden Fall, punktet. Allerdings mit ein paar kleinen Minuspunkten.










