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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von signalhill:

Ein Ausfüllbuch nach amerikanischer Art

Weil jeder Tag besonders ist von Biyon Kattilathu

Ein Ausfüllbuch nach amerikanischer Art

Ich bin oft im amerikanischen Raum unterwegs und liebe diese Ausfüllbücher und Listenbücher, mit denen man sich ordnen kann und auch über sich nachdenken kann. Daher hat mich auch Biyon Kattilathus "Weil jeder Tag besonders ist" besonders interessiert.

Hier habe ich allerdings nichts Neues gefunden, sondern einen Abklatsch der Werke, die ich in englischer Sprache schon kenne. Daher ist das Buch zwar inspirierend, aber nicht für mich.

"Weil jeder Tag besonders ist" lebt von Sprüchen, anregenden, kleinen Geschichten sowie den Ausfüllseiten, auf denen man jeden Tag kurz kleine Dinge festhält, z.B. wofür man heute dankbar war. Dies wiederholt sich dann eine Woche lang. Den Autor darf man dann noch in einer GU-App live erleben; man kann aber auch Videos von ihm im Internet finden.

Das Buch ist sehr hochwertig mit Stoffeinband, Lesebändchen und hochwertigen Seiten. Auch das Zurechtfinden wird dem Nutzer leicht gemacht.

Die Grundidee und auch die Tipps am Ende des Buches finde ich gut. Vor allem steckt hier auch die Idee dahinter, dass man selbst seines Glückes Schmied ist, dass man nichts vom Leben erwarten darf, dass man nicht in Selbstmitleid versinken sollte oder auf andere hoffen kann. Das Leben ändert sich nur, wenn man es aktiv gestaltet oder umgestaltet. Soweit ist dieses Buch ein guter Ratgeber für die, die diese Erkenntnisse noch nicht für sich selbst gefunden haben. Für die anderen bietet der Ratgeber wohl kaum Neues und damit wenig Inspiration. Wer aber noch nie mit einem Ausfüllbuch gearbeitet hat und das Ausfüllen durchhält, wird hier seinen Spaß haben.

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Rezensionen von signalhill:

Muss man als Fiktion lesen

American Dirt von Jeanine Cummins

Muss man als Fiktion lesen

Ich kann die kontroversen Diskussionen über Jeanine Cummins Roman "American Dirt" gut verstehen und finde sie auch berechtigt. Da ich diese schon vor der Lektüre des Romans gelesen hatte, habe ich mich auf die Romanhandlung als reine Fiktion konzentriert. Allerdings interessiert sich mich das Thema sehr, bin ich doch sogar schon an der amerikanisch-mexikanischen Grenze in der Wüste gewandert, wo die Suche nach Illegalen omnipräsent ist.

Lydia und Luca sind die einzigen Überlebenden ihrer Familie, die nach dem Mord durch ein Kartell fliehen müssen. Chancen für sie gibt es kaum, aber die Beiden schaffen es dennoch, mit den Flüchtlingszügen nach Norden und in das "gelobte Land" zu kommen. Dabei scheint Lydia als Inhaberin einer kleinen Buchhandlung keine Angriffsfläche zu bieten, aber die Killer hatten es hauptsächlich auf ihren Mann abgesehen.

Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir genau die Szenen in der Wüste, die für mich ein Gesicht bekommen haben, wenn auch, wie gesagt, ein fiktives. Man fragt sich schon, was in den Flüchtlingen vor sich geht, wenn sie ihr Leben aufs Spiel setzen und durch die Wüste wandern.

Der Schreibstil der Autorin war für mich sehr bildhaft, sehr eindringlich. Daher sind mir viele Szenen im Gedächtnis geblieben. Mit ihrem Roman macht Cummins auf ein wichtiges Thema aufmerksam, und das aus der Sicht einer Betroffenen. Wie authentisch dies sein mag, ist für mich hier zweitrangig. Daher möchte ich "American Dirt" von Jeanine Cummins als spannenden und mitreißenden Roman empfehlen.

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Rezensionen von signalhill:

Erfrischende Geschichte und ein Buch mit viel Liebe zum Detail

Der magische Blumenladen, Band 11 - Hilfe per Eulenpost von Gina Mayer

Erfrischende Geschichte und ein Buch mit viel Liebe zum Detail

"Hilfe per Eulenpost" von Gina Mayer ist bereits der 11. Teil aus der Reihe "Der magische Blumenladen" Gina Mayer kenne ich bisher nur aus History-Romanen, nicht aber als Kinderbuchautorin, doch auch dies ist ihr gut gelungen.

Es geht hier um die kleine Violet, die mit ihren beiden besten Freunden Jack und Zack den Sommer bei den Großeltern verbringen darf. Lady Madonna, der sprechende Wellensittich der Tante Abigail, die den magischen Blumenladen besitzt, ist auch noch mit von der Party, denn die Tante möchte dem Wellensittich die Reise nach Schottland zum Onkel ersparen, da der eine eigentlich ganz nette Eule besitzt. Die Kinder fahren ans Meer und müssen feststellen, dass es dort mehr Plastikmüll als alles andere gibt...

Gina Mayer hat hier eine sehr erfrischende, leichte Geschichte um ein sehr aktuelles Thema geschrieben. Das Kinderbuch wird kleine Mädchen begeistern und richtet sich in Schrift, Sprache und Layout nicht nur an Vorleser, sondern auch an Erstleser.

Besonders schön ist auch das bunte und aussagekräftige Cover, das auch noch golden glänzt, wenn man es ans Licht hält. Im Buchladen ist das Buch ein Hingucker. Ebenso schön sind die Illustrationen im Buch. Auf jeder Seite gibt es entweder Bilder, die zum Text passen, oder nur ein Eiswaffelmuster unten.

Auf jeden Fall möchte ich nun auch die vorhergehenden zehn Bände lesen und vorlesen. "Der magische Blumenladen" mit den aufgeweckten Kindern hat mich voll und ganz überzeugt.

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Rezensionen von manu63:

Südtiroler Küche

Südtiroler Leibgerichte von Hanna Perwanger

Südtiroler Leibgerichte ist eine erweiterte Neuauflage der Rezeptsammlung von Hanna Perwanger. Das Kochbuch wartet auf mit stimmigen Fotos der verschiedenen Gerichte und wird ergänzt durch kleine Anekdoten rund um die Tiroler Küche und das Entstehen der Rezeptsammlung. Der Rezeptteil ist umfangreich und enthält immer wieder kleine Tipps rund um einige Rezepte.

Nach der Einleitung geht es direkt los mit dem Kapitel Gemüse, Salate, Vorspeisen und Soßen gefolgt von folgenden Rezeptkategorien:

Suppen
Knödel, Nudeln, Nocken, Plenten
Allerlei Gesottenes und Gebratenes
Südtiroler Obstspezialitäten und Süßspeisen
Kuchen, Torten, Strudel und Zelten
Törggelen- Köstenessen oder was man alles aus Kastanien machen kann
Südtiroler Brot
Südtiroler Küchensprache, hier werden etliche Begriffe in den Rezepten erläutert
Register A-Z

Die Rezepte sind vielseitig und oftmals recht deftig, also nichts für Kalorienzähler. Nährwertangaben sind nicht vorhanden. Leider fehlt bei vielen Rezepten auch eine Angabe für wie viele Portionen bzw. Personen das Rezept gedacht ist. Irritierend fand ich auch die ganzseitigen „Anzeigen“ die auf bestimmte Weingüter bzw. Unterkünfte verwiesen. Etliche Speisen kenne ich aus diversen Urlauben einiges war auch neu für mich und nicht unbedingt nach meinem Geschmack. Gerade im Bereich Gesottenes und Gebratenes gab es Zutaten die ich in meiner Küche nicht verwende wie z. Bsp. Innereien oder Kalbshirn. Dafür gibt es jedoch etliche Rezepte die mich neugierig gemacht haben und die ich mal ausprobieren werde. Die Beschreibungen der Zubereitung finde ich einfach und gut nachvollziehbar.

Insgesamt ein schönes Kochbuch das die Gerichte der Südtiroler Küche auf charmante Weise vorstellt.

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Rezensionen von signalhill:

Rezepte mit meinen Lieblingszutaten

Ayurvedische Wohlfühlküche von Divya Alter

Rezepte mit meinen Lieblingszutaten

Ich interessiere mich sehr für die ayurvedische Küche, daher habe ich mich sehr auf das Kochbuch "Ayurvedische Wohlfühlküche" von Divya Alter gefreut. Als ich das Buch dann in den Händen hielt, war meine Überraschung groß, denn viele der eher nicht so gängigen Zutaten sind sowieso schon fest verankert in meiner Küche, so z.

B. Masala, Kurkuma, Koriander, Datteln, Chilli, Kardamomkapseln. So konnte ich quasi gleich loslegen.

Vor dem Kochen gibt es in der ayurvedischen Küche einige Vorüberlegungen. Dabei schaut man sich z.B. an, welcher Typ man ist, und das ist in Tabellen wirklich perfekt dargestellt. So findet jeder seinen Typ. Es gibt aber noch viele weitere Überlegungen zum Essen, z.B. zum Geschmack oder zur Textur.

Der Rezeptteil ist recht groß (laut Titel genau 100 saisonale Rezepte) und sehr ansprechend. Nicht alle Rezepte haben Bilder, aber die zahlreichen Fotos, die es gibt, sind sehr ansprechend. Es gibt zwischendurch an den passenden Stellen sehr viele Infoboxen, die sich aber nicht aufdrängen, die man nach Lust und Laune lesen kann. Auch im Teil nach den Rezepten gibt es noch viele Informationen zu sehr unterschiedlichen Themen, z.B. zum Resteessen oder zu Milch. Nicht alle Ansichten teile ich, aber ich habe mich gern hier informiert.

Insgesamt ist "Ayurvedische Wohlfühlküche" sehr viel mehr als ein Kochbuch. Für alle Ernährungsinteressierten ist das Buch nebenbei noch ein ganzes Lesebuch zu unterschiedlichen Themen rund um die Ernährung, das in seiner Vielfältigkeit sehr gut gelungen ist.

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Rezensionen von goejos:

Schwere Lasten

Ayurvedische Wohlfühlküche von Divya Alter

3 Personen, gleiches Flugzeug, gleiches Pech - falschen Koffer vom Band genommen. Damit beginnt eine interessante Story: Gillian, die zu Besuch bei ihrer Schwester Becky wegen einer Hochzeit ist. Sie bewundert Becky als perfektes Wesen, ganz im Gegenteil zu sich selbst. David, Geschäftsmann, ehrgeizig, steht vor den Ruinen seiner Ehe, und wenn´s ganz schlecht kommt, auch vor den Trümmern seiner beruflichen Laufbahn.

Und da ist da noch Michael, der auf ein Sportstipendium hofft, welches ihm sein Vater vorbereitet hat. Insgeheim träumt er von einer Künstlerkarriere, doch der Wunsch des Vaters hat Priorität. Als sie ihre Koffer umtauschen wollen, tritt plötzlich der Gepäckträger, den sie schon am Flughafen begegnet sind, wieder auf den Plan. Und nun entwickeln sich die Dinge in eine ganz andere Richtung als geplant. dieser junge Mann gibt dem Leben der Drei Protagonisten eine unerwartet Änderung. Welche? Erlesen Sie selbst in dieser spannenden Erzählung.

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Rezensionen von Manfred Fürst:

Von Nachtschwärmern, Kuckuckskindern und leidenschaftlichen Sängern

Das wilde Leben der Vögel von Walter A. Sontag

Von Nachtschwärmern, Kuckuckskindern und leidenschaftlichen Sängern

Persönlichkeiten mit ausgeprägten Eigenheiten gibt es keineswegs nur unter Menschen und anderen Säugetieren, sondern auch im Vogelreich. Der in Wien lebende und in aller Welt forschende Ornithologe Walter A. Sontag berichtet in diesem leidenschaftlichen Buch über die erstaunlichsten Vogelbeobachtungen und spektakulärsten Vogelexperimente und zeigt, wie viel Individualität sich in jedem Vogel entdecken lässt.

Vögel leben in polaren Eiswüsten genauso wie in üppigen Tropenwäldern, auf fernsten Inseln und in unseren urbanen Ballungsräumen. Ihrer Formenfülle entspricht eine ebenso spektakuläre Vielfalt von Lebens- und Verhaltensweisen. Doch damit nicht genug: Ein Vogelleben ist höchst individuell und steckt häufig voller Überraschungen. Unter Blaumeisen etwa finden sich Langschläfer genauso wie Frühaufsteher oder Nachteulen. In Afrika lassen sich Bienenfresser von Trappvögeln herumkutschieren; die langbeinigen Laufvögel dienen ihnen als Aussichtswarte und mobile Startplätze für Jagdausflüge. Und Heckenbraunellen leben mitten in unseren Gärten in einer Beziehungsvielfalt, die mit jeder modernen Gesellschaft mithalten kann.

Durch das Wuchern der urbanen Umwelt stehen aber auch die intelligentesten Vögel neuen Herausforderungen gegenüber. Wie bewältigen sie die vom Menschen verursachten Veränderungen? Wie gelingt es manchen Arten, manchen Individuen, und warum scheitern andere? Und wie reagiert der Mensch auf das Auftreten der Vogelkreatur in seiner Umgebung, oder wie sollte er reagieren? (C.H.BECK Literatur Sachbuch Wissenschaft)

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Rezensionen von Manfred Fürst:

Grenzen von Gut und Böse verschwimmen

Tod im Februar von Alan Parks

Nach »Blutiger Januar« ist »Tod im Februar« Alan Parks zweiter Roman um den jungen Detective Harry McCoy.

10 Tage im Februar 1973 in Glasgow, eine Orgie aus Blut und Gewalt, aber nicht nur.

Bereits nach zwei Seiten wird klar, warum »Tod im Februar« bei HEYNE HARDCORE erschienen ist – HARDCORE KRIMINALROMAN.

Der junge 22jährige Charlie Jackson, Linksfuß bei Celtic Glasgow wird getötet und in seine Brust wird „BYE BYE“ geritzt, dass das Blut in hohem Bogen in die Pfütze klatscht; und als das noch nicht genug wäre, hat ihm der Täter sein bestes Stück abgeschnitten und in den Mund gesteckt, abgesehen vom Schuss ins Auge, der den Hinterteil seines Schädels wegsprengte. Prost und Mahlzeit. McCoy übergibt sich, hat gerade zwei Dosen Pale Ale intus und einen halben Joint. Der Umgangston zwischen den Polizisten untereinander und ihren Klienten ist obszön und vulgär, zwischen Anwalt und seinen Klienten um es vornehm auszudrücken „ungesittet“. Hardboiled Roman. Kalt und nass im winterlichen Glasow, pervers die Akteure, schroff die Dialoge und ungeschönt die Realität.

Murray, McCoy und Wattie auf der einen Seite, die Unterwelt von Glasgow auf der anderen mit Hauptdarsteller Stevie Cooper. Bei McCoy weiß man das nicht so genau.

Wer die Morde begangen hat steht fest, nur finden muss ihn die Polizei. Dabei werden Stevie und Harry von ihrer Vergangenheit im Kinderheim gejagt. Zu guter Letzt dreht sich der Plot in eine unerwartete Richtung. Nicht unbedingt befriedigend, aber das ist ein Wesensmerkmal von HARDCORE KRIMINALROMANen.

Grenzen von Gut und Böse verschwimmen, geradlinig und spannend erzählt, mit einem Schuss Noir, das dem Leser die Überlegung abringt, ob das wirklich das Genre ist, das er bevorzugen soll oder will.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein etwas anderer Wanderführer

Widerstand. Verfolgung. Befreiung. von Thomas Neuhold; Andreas Praher

Das Autorn-Duo Thomas Neuhold und Andreas Praher heften sich mit diesem Wanderbuch auf die Spuren von Widerständlern, Verfolgten, Befreiern und auch Nazi-Größen in Salzburg, Oberösterreich, der Steiermark und Kärnten.
Wir lernen auf 35 Wanderrouten die Schicksale von unterschiedlichen Menschen kennen.

Wir treffen auf bekannte Namen wie Stefan Zweig, Franz Jägerstätter, Rosa Hofmann, Sepp Plieseis und einer ganzen Reihe von nicht so geläufigen Namen von Gegnern, die ihren Mut im Kampf gegen das Regime mit ihrem Leben bezahlen mussten. Auch den vielen namenlosen Opfern in den diversen Lagern und/oder Rüstungsbetrieben wird so gedacht.

Ein Hotspot der NS-Vergangenheit und deren Folgen scheint die Stadt Salzburg zu sein. Gleich sieben Wanderungen beschäftigen sich mit diesem Thema. Dabei kommt so manches zu Tage, das ein wenig unverständlich ist: So wird dem Nazi-Künstler Josef Thorak nicht nur eine große Bedeutung beigemessen in dem man eine Straße nach ihm benannt hat, während um die Anbringung jedes Stolpersteins zu Erinnerung an ein Opfer des NS-Regimes gerungen werden muss, sondern auch, dass nach wie vor einige seiner Skulpturen im öffentlichen Raum ausgestellt sind.

Das Buch zeichnet die mühsamen, oft verschlungenen und gefährlichen Weg auf, die zu Verstecken oder in eine vermeintliche Freiheit geführt haben. Interessant sind auch die Geschichten der abgeschossenen Piloten der Alliierten.

Jede Wanderung beinhaltet einen kurzen Abriss der Lebensgeschichte des Porträtierten sowie eine fundierten historischen Kontext, einen Ausschnitt einer Wanderkarte sowie Angaben zu Länge, Schwierigkeitsgrad und Dauer der zeitgeschichtlichen Wanderung.
Fotos der Namensgeber bzw. von Gedenkstätten ergänzen die Beschreibung der Routen.

Wer sich noch weiter in das Thema vertiefen will, findet am Ende des Buches zahlreiche Anregungen und Tipps zu weiterführender Literatur.

Ich bin häufig in Salzburg-Stadt und werde mir als erstes den Spaziergang „Jüdisches Salzburg“ rund um den Bahnhof vornehmen.

Fazit:

Ein etwas anderer Wanderführer, der uns auf den Spuren von Widerständlern, Verfolgten, Befreiten und Tätern wandern lässt. Gerne gebe ich 5 Sterne.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Leider nicht der beste Krimi rund um Leander Lost

Schwarzer August von Gil Ribeiro

Dieser Krimi ist der vierte Fall für den den sympathischen Austauschkommissar aus Deutschland, Leander Lost.

Leanders Leben hat sich grundlegend geändert. Er darf weiter im Dienst der portugiesischen Polícia Judicária in Faro ermitteln. Außerdem genießt er die traute Zweisamkeit mit seiner Herzensdame Soraia Rosado, der Schwester seiner Vorgesetzten Graciana.

Die romantische Idylle wird durch einen Bombenanschlag auf eine Bank jäh unterbrochen. Miguel Duarte, der einzige Spanier im Team vermutet entgegen aller Wahrscheinlichkeit einen islamischen Terrorakt. Leander Losts analytischer Verstand bezweifelt das allerdings. Warum dann ein paar Tage später drei Tunfisch-Trwaler in die Luft fliegen, ist allen vorerst ein Rätsel. Die Bekennerschreiben, die eintreffen geben wenig Information zu Motiv und Täter.

Meine Meinung:

Dieser vierte Band ist leider nicht ganz so spannend wie die drei Vorgänger. Leander, der als Aspi über außergewöhnliche Fähigkeiten besitzt, muss sie diesmal nicht zwingend einsetzen. Das Team rund um Garciana hätte den Kriminalfall auch ohne ihn lösen können. Vielleicht hätten sie ein, zwei Tage länger benötigt.

Auch fehlt in diesem Fall die Spritzigkeit, die sich aus dem Unvermögen Leanders, die Zwischentöne in den Anmerkungen seiner Umgebung zu deuten, ergibt. Es scheint als würde sich Lost seinen Mitmenschen zu sehr anpassen.

Der Fokus liegt diesmal auch nicht ausschließlich auf Leander Lost, sondern das Gefühlsleben von Graciana und Carlos spielt eine größere Rolle. Das hat mich schon ein wenig irritiert. Dass Garciana, als Leiterin der Ermittlung, mit einem Verdächtigen ein Pantscherl eingeht, ist höchst unprofessionell und aus meiner Sicht, durchaus verzichtbar.

Ein unerwarteter Neuzugang ist Gracianas neuer Dienstwagen: Ein grüner Ford Mustang.


Fazit:

Leider nicht der beste Krimi aus der Leander-Lost-Reihe. Mit viel Nachsicht gebe ich hier 4 Sterne.

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