Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

Gute Unterhaltung mit ganz viel Liebe

Schwarzer August von Gil Ribeiro

An einem Sonntag im August explodiert eine Bombe in der örtlichen Bank in einem Olivenhain. Zwei Tage später explodieren im Hafen von Olhão drei Fisch-Trawler einer japanischen Firma. Was treibt den Täter an, der sich durch kryptische Bekennerschreiben ins Rampenlicht drängt? Wer ist er? Terroristische Anschläge werden ins Auge gefasst.

Das Team um Leander Lost hat es nicht einfach bei seinen Ermittlungen, da sich bei diesem Fall auch übergeordnete Stelle einschalten. Sie merken auch nicht, dass sie dem Täter immer wieder gefährlich nahe kommen und Leanders Loyalität wird auf eine harte Probe gestellt.

„Schwarzer August“ ist der vierte Fall für den Hamburger Kommissar Leander Lost, der mir sofort sympathisch war. Die Einheimischen nennen ihn nur den „Alemão“. Nachdem er dank seiner analytischen Fähigkeiten drei Fälle sehr gut gelöst hat, darf er weiterhin für die Judicária in Faro im Süden Portugals ermitteln. Im Team mit seinen Kollegen Carlos Esteves und Miguel Duarta fühlt er sich trotz seines Asperger-Syndroms richtig wohl. An der Algarve in dem kleinen Fischerort Fuseta fühlt er sich zuhause und das liegt nicht zuletzt an seiner neuen Liebe Sonia, der Schwester seiner Vorgesetzten Graciana Rosado, mit der er die Liebe gerade sehr genießt und die er sogar in seine Villa Elias einziehen lässt.

Bei diesem Fall braucht es eine Zeit bis die Spannung sich aufgebaut hat. Vielleicht auch deswegen, weil die private Situation von Leander und Sonia einen sehr großen Teil in der Geschichte einnehmen. Ich finde es gerade wegen des Asperger-Syndroms von Leander sehr interessant zu lesen, wie die Menschen in gewissen Situationen auf ihn oder er auf seine Umwelt reagieren. Aber den Fall lässt das etwas in den Hintergrund treten.
Mir persönlich gefällt es sehr gut, dass ich es hier mit sehr wenig Brutalität und Blutvergießen zu tun bekomme.

Die Personen, denen ich hier begegne machen alle einen mehr oder weniger sympathischen Eindruck. Ich kann mich in die meisten gut hineinversetzen und sie mir bildlich vorstellen.
Die Mentalität und das Leben der Menschen im Süden Portugals wird sehr gut vorstellbar beschrieben. Aber auch gesellschaftliche Missstände werden durchleuchtet. Bei der Beschreibung der Natur möchte ich mir dort sehr gerne alles selbst anschauen. Überhaupt habe ich den Eindruck mit vor Ort zu sein, so plastisch erscheint mir alles vor Augen.

Obwohl es schon der vierte Fall für den deutschen Kommissar ist, hatte ich nicht den Eindruck, etwas verpasst zu haben. Aber ich werde die ersten drei Bücher bestimmt noch lesen. Vor allem um die Personen noch näher kennenzulernen.

Der für mich erste Fall von Kommissar Lost mit sehr viel Privatleben und nur mäßiger Spannung hat mich doch gut unterhalten. Dafür vergebe ich 4 von 5 Sternen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gaby 2707

Rezensionen von yellowdog:

Tony & Carol

Der Knochengarten von Val McDermid

Der Knochengarten ist der neuestes Teil aus Val McDermids langjähriger Reihe um Tony Hill und Carol Jordan. Und es ist der erste Roman, den ich daraus lese. Ich war überrascht, das ich praktisch sofort problemlos reingekommen bin und die Figuren interessant finde.
Der Profiler Tony Hill sitzt selbst im Gefängnis, damit habe ich nicht gerechnet.

Und Carol Jordan musste ihren Job als Polizistin kündigen und sich wegen einer posttraumatischen Belastungsstörungen behandeln lassen.
Eine ungewöhnliche Ausgangssituation, aber Val McDermid schafft es, den Leser so dicht an die Protagonisten heranzuführen, das man glaubt, deren Schicksal zu begleiten.

Zwischendurch gibt es immer wieder Zitate aus einem Buch (Verbrechen lesen) von Tony Hill, die meiner Meinung nach zum Text wirklich passen.
Es gibt noch weitere wichtige Figuren, z.B. die Detectives Paula und Stacey Chen. Und Vanessa, Tonys kalte Mutter.
Der Fall selbst ist schockierend. 40 Skelette von möglicherweise ermordeten Kindern wurden in einem ehemaligen Kloster gefunden.

Mir hat gut gefallen, dass psychologische Momente einen großen Anteil in der Handlung haben.
Die schottische Autorin Val McDermid ist zu Recht als bedeutend angesehen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog

Rezensionen von heinoko:

Schlichte Krimihandlung, witzige Tierdialoge

Der Knochengarten von Val McDermid



Viel gibt es über dieses Buch wirklich nicht zu schreiben. Es ist der 7. Band und er ist wie alle Vorgängerbände: Nett. Nette Unterhaltung.

Für den Inhalt bediene ich mich bequemerweise des Verlagstextes: „Im Mai wirft sich ganz Crozet in historische Kostüme und gedenkt des Bürgerkriegs mit einer Schlacht samt Reiterei und Platzpatronen.

Doch als sich diesmal der Pulverdampf verzieht, liegt Sir H. Vane-Tempest, von echten Kugeln getroffen, in seinem Blut. Ein neuer Fall für die samtpfötige Mrs. Murphy und ihre tierischen Kumpane.“

Das Ambiente erinnert mich irgendwie immer an die Filme mit Inspector Barnaby, also Kleinstadt mit vielen Traditionen, ziemlich schräge Menschen mit viel Klatsch und Tratsch. Stimmt natürlich nicht. Denn die Autorin beschreibt Örtlichkeiten und Menschen in Amerika, und dies aus der Sicht von Mrs. Murphy, der hellwachen Tigerkatze und ihren tierischen Kumpanen. Trotzdem werde ich die Filmbilder beim Lesen nie wirklich los. Auch ist der erzählte Krimi ähnlich gemütlich wie bei Inspector Barnaby. Große Aufregungen stehen dem Leser nicht bevor. Natürlich ist Mrs. Murphy klüger als die Menschen, und die Dialoge von Tier zu Tier machen Spaß. Die Krimihandlung ist halt leider sehr schlicht gestrickt. Insofern bleibt als Summe das Urteil: Nette Unterhaltung.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von heinoko

Rezensionen von Petra:

Damals und Heute

Ada, das Mädchen aus Berlin von Ronald H. Balson

Das Buch erzählt in zwei Zeitebenen, die erste spielt während des Nazi Regimes. die zweite Ebene ist jetzt.
Die Verbrechen von damals reichen bis in die heutige Zeit. Die Geschichte der begnadeten Geigerin Ada, die gerne bei den Berlinern Philharmonikern spielen möchte, aber sie ist Jüdin trotzdem hat sie .

Fans unter den hochrangigen Nazis. Selbst in Theresienstadt muss sie für sie spielen. Ada erzählt selber ihre Geschichte etwas distanziert klingt es wenn sie von den Repressalien spricht.
Gabriella ist emotionaler in ihrer Sprache und ihrem Handeln. Aber sie erzählt nicht ihre Geschichte sondern lässt sie lesen, ein altes Manuskript ist der erklärende Text.
Mit hartnäckigen Nachforschungen klären die Anwälte aus den USA , Italie.n und Deutschland die Besitzverhältnisse um ein altes Weingut und finden eine Verbindung zwischen damals und heute.
Die Geschichte spricht für sich die Figuren sind eigentlich Nebendarsteller, sie agieren eher leise und lassen die Geschichte von damals für sich sprechen.
Es fehlt an Spannung, aber das ist in diesem Fall nicht von Nachteil, es würde übertrieben wirken.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra

Rezensionen von Lesemama:

Ein absouter Lesegenuss

Sammy - Die unglaublichen Abenteuer einer kleinen Maus von Cole Henry

Bewertet mit 5 Sternen

Zum Buch:

Sammy ist die Maus von Hank und lebt ein schönes Leben im Schuhkarton. Hanks Bruder hat ein Flugzeug gebaut, Sammys Zauberblitz, in dem Sammy fliegen soll. Allerdings geht beim Start die Fernbedienung kaputt und so haben die Jungs keine Kontrolle wohin Sammy fliegt.

Der stürzt über dem Wald ab und erlebt ein Abenteuer bei dem Versuch wieder zurück zu Bank zu kommen ...

Meine Meinung:

Ich hab mich schon auf den ersten Blick in das Cover verguckt. Total süß.
Dann die Geschichte, einfach nur total zauberhaft erzählt. Schöne kurze Kapitel, eine spannende Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt und dann noch zuckersüß illustriert. So kann man das Buch auch sehr gut zum Vorlesen nutzen.
Aber auch alleine macht es sehr viel Spaß das Buch zu lesen.
Das Buch hat einen sehr gut lesbaren Schreibstil und die Schriftgröße ist gut für junge Leser geeignet. Ein Buch für die ganze Familie.
Aber am allerschönsten sind die Illustrationen, es gibt viel zu entdecken und die Tiere sind sehr naturgetreu.

Die Geschichte ist einfach nur schön, dazu die Bilder, ein Buch, dass wir nicht mehr hergeben. Absolut empfehlenswert und einfach nur traumhaft schön.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lesemama

Rezensionen von Lesemama:

Harper und Ash

Das Licht von tausend Sternen von Leonie Lastella


Bewertet mit 4 Sternen

Zum Buch:

Harper beginnt ihr Studium und lernt gleich in der ersten Woche Ashton kennen. Ashton mit den wunderschönen Augen, der Harpers Herz höher schlagen lässt. So gern würde sie sich mit Ach treffen, so gern ihrer Verliebtheit nachgeben, aber da ist ist noch Ben, Harpers autistischer Bruders um den sie sich kümmern muss .

..

Meine Meinung:

Das Cover ist so wunderschön, ein richtiger Hingucker.
Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen, flüssig und sehr gut zu lesen.
Harper und Ashton sind beide emotional vorbelastet, beide haben eine schwierige familiäre Situation. Zu Beginn war es mir auch fast zuviel, da dachte ich noch, ob das sein muss, dass beide durch ihre Geschwister vorbelastet sind. Als Harper sich dann mit Ashton traf und die Liebe langsam wuchs, gefiel es mir schon viel besser, es hat mich berührt. Zum Ende hin überschlugen sich die Ereignisse.

Eine schöne, berührende und romantische Liebesgeschichte. Schön zu lesen und berührend. Ich kann das Buch sehr empfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lesemama

Rezensionen von Bellis-Perennis:

Fesselnd bis zur letzten Seite

Totenfels von Tim Erzberg

Dieser vierte Krimi rund um POM Anna Krüger birgt sprichwörtlich einige Sprengkraft. Nach tagelangem Dauerregen legt ein Erdrutsch eine 5-Tonnen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg frei. Helgoland ist damals von der britischen Luftwaffe dauernden Bombenhagel ausgesetzt worden.

Die Entschärfung der Bombe ist denkbar schwierig und so muss die gesamte Insel evakuiert werden.

Kein leichtes Unterfangen für Paul Freitag und sein Team, denn einige der Inselbewohner weigern sich Helgoland zu verlassen.

Die Lage spitzt sich weiter zu, als in unmittelbarer Nähe der Bombe eine Leiche in einer britischen Uniform gefunden wird und gleichzeitig jemand sein perfides Spiel mit Anna und ihrer Vergangenheit zu treiben beginnt, der die ohnehin labile Polizistin an den Rand des Wahnsinns bringt.


Meine Meinung:

Dieser Fall ist an Spannung kaum zu überbieten. Die Handlungsstränge, einer aus dem Jahr 1945, der andere in der Gegenwart, verschwimmen wie Realität und Wahnsinn bei Anna. An manchen Stellen ist der Unterschied kaum auszumachen. Der exzessive Medikamentenverbrauch der Polizistin, um ihre „Stalin“ genannte Migräne im Griff zu behalten, ist schier unglaublich. Diese rasenden Kopfschmerzen sind die Folge eines traumatischen Erlebnisses in der Jugend Annas. Erst in diesem vierten Teil werden Geschehnisse endgültig enthüllt. Bislang haben wir Leser immer nur Bruchstücke erfahren.

Sehr spannend und geschickt sind die Ereignisse von 1945 eingeflochten. Auch davon haben wir in „Sturmfeuer“ (Band 2) gelesen.
Dieser Kunstgriff, die Vergangenheit in mehreren Teilen serviert zu bekommen, finde ich ziemlich interessant.

Geschickt lenkt Tim Erzberg den Verdacht auf verschiedene Personen, jagt Anna kreuz und quer über die Insel und legt zahlreiche falsche Fährten. Der Druck, der durch die Bombe und deren Entschärfung entsteht, die Mordermittlung und die Evakuierung geben ein hohes Tempo vor.

Der Autor spinnt ein dichtes und raffiniertes Netz aus Lügen, Andeutungen, Verdächtigungen, echten und falschen Erinnerungen sowie Schuldzuweisungen. Erst der Showdown am Ende offenbart dem Leser das gesamte Konvolut aus aufgestautem Hass und unerfüllter, weil verbotener Liebe.

Den bekannten Charakteren wie Paul, Anna oder Saskia stellt Tim Freitag neue, nicht minder komplexe Typen zur Seite. Der Leiter des Entschärfungsteam, der nur seine Arbeit hochkonzentriert machen will und von Saskias Avancen beinahe abgelenkt wird oder die bei Kripo-Beamten, die sich nur halbherzig um die Leiche kümmern. Auch einige Insulaner, von denen zuvor wenig bekannt war, mischen mit. Vor allem jene, die die Insel nicht verlassen wollen, wie Dr. Rückert, Annes ehemaliger Lehrer.

Letztendlich wird auch noch das Geheimnis um Saskias sexbesessenes Verhalten geklärt, das in den vorangegangen Büchern nicht nur Paul sondern auch so manchen Leser vor den Kopf gestoßen hat. Ob es wohl einen weiteren Band geben wird?

Fazit:

Ein fesselnder Krimi, der schon fast ein Thriller ist, der durch die Einbindung des geschichtlichen Hintergrunds Helgolands punktet. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bellis-Perennis

Rezensionen von Petra:

Musik vs. Liebe

This Is (Not) a Love Song von Christina Pishiris

für mich hat in diesem Buch die Musik die Hauptrolle in diesem Roman gespielt. Obwohl die Hauptfiguren bedeutend jünger sind als ich, waren viele der erwähnten Musiktitel bekannt und geliebt. Aerosmith zum Beispiel.
Wenn man sich von einer alten Liebe nicht trennen kann, ist kein Platz für eine Neue.

Dieses Dilemma wird witzig mit Herzwärme beschrieben, so das beim Lesen rosa Herzchen aufploppen.
Das Ganze aus der Sicht einer Musikredakteurin macht auch den Hintergrund interessant. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, von sehr korrekt bis ja nichts auslassen ist alles vorhanden. Aber alle sind sympathisch, vielleicht der eine etwas weniger, aber auch Filous mag man.
Alles in allem ein leichtes Buch für den Urlaub.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra

Rezensionen von Vicky:

Menschen entscheiden sich 

This Is (Not) a Love Song von Christina Pishiris

‘Leichenfunde‘ ist ein Fantasy-Roman einer vielversprechenden Reihe und bildet bereits den siebten Band der Reihe ‘Die Totenbändiger‘ der Autorin Nadine Erdmann. Das Cover ist interessant und ansprechend gestaltet. Außerdem passt es ausgezeichnet zum Genre und auch zu den anderen Bänden der Reihe, der Wiedererkennungswert ist dadurch also auf jeden Fall gegeben.

Unter ‚Was bisher geschah‘ findet man eine gute Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse. Die Geschichte selbst umfasst neunzehn Kapitel und eine Vorschau auf den nächsten Teil. Ich fand es gut dass die Ereignisse aus den vorherigen Bänden nochmal kurz in Erinnerung gerufen und einem dadurch der Einstieg in den aktuellen Teil erleichtert wurde.

Nadine Erdmann hat es geschafft mich wieder von Anfang an von der Geschichte zu begeistern und von der ersten Seite an gefangen zu nehmen, ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand geben. Ich war aufgrund des Endes im letzten Teil bereits sehr gespannt wie es weitergeht. Der Schreibstil ist sehr angenehm, die Seiten fliegen nur so dahin und ehe man sich’s versieht hat man bereits das Ende erreicht und muss bis zum nächsten Band ausharren.

Ich muss gestehen: Ich bin absolut süchtig nach dieser Reihe, die Geister und vor allem die Totenbändigern haben es mir sehr angetan. Nadine Erdmann hat hier etwas fantastisches geschaffen! Gut gefällt mir auch, dass man mit jedem neuen Band die Figuren besser kennenlernen darf. Die Leute, sowie die Ereignisse, sind sehr interessant und an Humor fehlt es hier definitiv nicht! Ich sehe hier noch sehr viel Potenzial für viele weitere Bände :-)

Fazit: Die Autorin Nadine Erdmann überzeugt mit einem angenehmen und mitreißenden Schreibstil, Die Mischung aus Fantasy und Humor gefällt mir sehr gut. Ich bin bereits auf die nächsten Bände gespannt und meine Befürchtung, dass diese Reihe süchtig macht, hat sich mittlerweile bestätigt! Ich kann den nächsten Band nicht erwarten und würde am liebsten, wie immer, sofort weiterlesen.

Ich werde die Serie 'Die Totenbändiger‘ auf jeden Fall im Auge behalten und jeden neuen Teil freudig verschlingen :-)

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Vicky

Rezensionen von Harakiri:

spannend

Das Netz von Lilja Sigurdardottir

Zöllner Bragi fällt am Flughafen eine Frau ins Auge, die er des Drogenschmuggels verdächtigt. Doch Sonja ist raffiniert und so kann er ihr nichts nachweisen. Dass Sonja unter Druck handelt, kann er ja nicht ahnen. Doch Sonja will sowieso aussteigen – nur lassen ihre Peiniger das nicht zu. Aber wer steckt hinter der ganzen Erpressung? Sonja macht sich so ihre Gedanken.

Die Autorin war mir bisher gänzlich unbekannt, aber das Buch hat mich sehr gefesselt. Durch die unterschwellige Bedrohung mit Sonjas Sohn Tomas bekommt die Handlung eine sehr große Spannung und auch Sonjas Raffinesse macht das Buch sehr flott. Man rast nur so durch die Story. Da ist auf der einen Seite Bragi, der Sonja immer näherkommt, auf der anderen Seite Sonja, die ihrer Bedrohung nicht zu entkommen scheint.
Überraschende Wendungen erhöhen die Spannung noch einmal und die flüssige Erzählweise und die wechselnden Perspektiven machen das Buch zu einem rasanten Erlebnis.
Die Ereignisse um Agla hätte es für mich jetzt nicht gebraucht, die bremsten meinen Lesefluss teilweise durch Bankendeutsch etwas aus.
Das Ende hatte ich mir anders gewünscht, aber es war schlüssig und realistisch.
Fazit: Ein Buch, das sich sehr schnell liest, fesselt und mit Überraschungen aufwartet.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Harakiri