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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R:

romantischer Thriller

Der Bodyguard von Sonja Rüther

Klappentext:

Eine alte Schuld, ein mörderischer Racheplan und verbotene Gefühle:
Der Personenschützer Maik ist neu im Sicherheitsteam der Familie des schwerreichen Industriellen Peter van Holland – sein Auftrag: er soll Lynn beschützen, die das behütete Leben einer äußerst wohlhabenden jungen Frau genießt.

Was zunächst wie ein einfacher Job erscheint, bringt Maik bald in unerwartete Schwierigkeiten. Nach einem ungewöhnlichen Kennenlernen verliebt sich Maik hoffnungslos in Lynn, die seine Gefühle trotz aller Schwierigkeiten erwidert. Als die Sicherheitsstufe wegen verdächtiger Vorkommnisse erhöht wird, unterschätzt Maik die Gefahr und muss zusehen, wie die Frau, die er liebt, brutal entführt wird. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, der nur gewonnen werden kann, wenn Maik gegen alle Regeln verstößt.
Geschickt verknüpft die deutsche Autorin Sonja Rüther in »Der Bodyguard« eine überzeugenden Love-Story mit einem packenden Thriller.
»Sonja Rüther versteht es bestens, eine ungewöhnliche und fesselnde Story zu erzählen.«
Bestseller-Autor Markus Heitz

Cover:

Das Cover wirkt energiegeladen und actionreich. Man sieht einen Mann in Anzug in Action. Diese rennende Geste in der der mann sich befindet wirkt sehr spannend und macht so auf sich aufmerksam. Der Titel springt einen förmlich, durch die rote Farbe, ins Auge. So ist der Titel sehr präsent und hervorstechend.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und locker. Man kommt sehr leicht in die Geschichte hinein und es lässt sich flüssig und leicht lesen.

Auch die Gestaltung und Gliederung des Buches hat mir sehr gut gefallen. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und so lässt sich das Buch sehr gut lesen.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und auch die Story ist sehr spannend und mitreißend erzählt.

Lynn und auch Maik haben mir sehr gut gefallen. Jedoch ging mir die Liebesgeschichte zwischen den beiden sehr schnell. Dies war mir ein wenig zu sehr aufgesetzt und zu wenig authentisch, weswegen ich ihnen die Liebesgeschichte und Gefühle nicht so recht abkaufe, denn diese kamen nicht so ganz bei mir an. Aber auch dies ist Ansichtssache.

Der Mittelteil hat mir sehr gut gefallen. Spannend und fesselnd zugleich. Es entwickelte sich immer mehr zu einer packenden und mitreißenden Geschichte und wenn man glaubt der Lösung nah zu sein, hat man sich geirrt. Denn dieses Buch hat es am Ende doch nochmal in sich. Wendungen mit denen man so nicht gerechnet hat.

Doch zu viel möchte ich hier nicht verraten, da ich sonst die Überraschungen vorweg nehmen würde und dies möchte ich auf keinen Fall tun.

Ein spannendes und fesselndes Szenario, ab der Mitte des Buches, welches es in sich hat und sehr viel Spannung und Potential in sich birgt.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und mich auch sehr gut unterhalten. Jedoch hat mir das gewisse iTüpfelchen gefehlt. Ein wirklich tolles Buch, dass ich jedem empfehlen kann, der Spannung, Romantik und Nervenkitzel mag. Eine Mischung aus Liebesroman und Thriller, mit Potenzial nach oben.

Fazit:

Ein gelungener Mix aus einer Liebesgeschichte und Thriller, mit Spannung und Nervenkitzel.

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Rezensionen von rewareni:

Die Mördersuche

Französisch von unten von Wolfgang A. Gogolin

Im kleinen verschlafenen französischen Fischerdorf Arnaud, scheint wie so oft die Zeit still zu stehen, doch die trügerische Ruhe täuscht. Auf der einen Seite schlägt sich Kater Merlin mehr recht als schlecht durch sein, wie er findet kümmerliches Leben, dank der Katzengöttin Isis, die immer noch sehr nachtragend ist und auf der anderen Seite läuft immer noch der Mörder von Bürgermeister Laval herum.

Obwohl dieser nicht sehr beliebt war, ist es doch ein mulmiges Gefühl für die Bewohner in Arnaud. Da hilft es auch nicht wirklich, dass man aus Paris extra einen Ermittler schickt, der noch dazu alles andere als beliebt ist. Ebenso frustriert ist auch der Stadtbuchhalter Juste Simon, der nicht nur schwerwiegende Liebesprobleme mit seiner Freundin Blanche hat, sondern auch noch von Madame Lazar, der Bordellchefin gedrängt wird den Mörder Lavals zu finden. Doch es passiert noch ein weiterer Mord und plötzlich scheint nichts mehr so zu sein, wie es den Anschein hat.
Zuerst einmal danke an den Autor Wolfgang A. Gogolin, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
,,Sieben mal geplagt“ ist die gelungene Fortsetzung aus der Reihe ,,Französisch von unten“, wo der Leser wieder einmal auf humorvolle Art und Weise am Leben des Kater Merlins, sowie den Bewohnern des Fischerdorfs Arnaud, teilhaben darf. Man kann zwar den Band ohne Vorkenntnisse lesen, aber ich empfehle dennoch mit dem ersten Band zu beginnen, weil es einfach mehr Spaß macht, wenn man weiß, was Merlin alles angestellt hat und wie die Dorfbewohner zueinander stehen. Dieses Mal wird Merlin von der ,,Isis- Schnepfe“, wie er sie so schön uncharmant benennt, mit sieben Plagen gestraft, ob diese helfen aus einen Machokater einen wohlerzogenen zu machen, der weiß, wie man Kätzinnen umzugehen hat, bleibt dahin gestellt. Der Autor beschreibt wunderschön und intensiv das Leben in dem kleinen Dorf. Man fühlt als Leser jede Stimmung mit und es ist ein eintauchen in eine bildhafte Geschichte. Man lebt richtig mit und man sieht und hört alles, so wie die Protagonisten. Man bekommt Spannung, humorvolle Szenen, bissige Dialoge und auch Szenen, die man einfach mit einem Augenzwinkern betrachten sollte, denn nur dann kann man sich wirklich gut amüsieren. Jede Person hat ihren eigenen unverwechselbaren Charakter, wo ich wirklich sagen kann, dass mir alle Figuren sympathisch sind. Die Dialoge sind einfach herrlich und so wie so mancher Protagonist dabei leidet, ob der Einfältigkeit und Naivität seines Gegenübers, so sehr muss ich als Leser dabei schmunzeln. Der Roman hat seinen eigenen Charme, wo man sich nicht wundern darf, wenn plötzlich der ,,Heiland“ in der Geschichte auftaucht, aber gerade diese Mischung zwischen Fantasie und Wirklichkeit macht für mich den Roman zu einem Lesevergnügen. Der Abschlussband der Trilogie wird sehnsüchtig erwartet.

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Rezensionen von Claudia R:

Chaos vorprogrammiert ...

Grompel (Band 1) - Chaos im Anmarsch von Bettina Obrecht

Klappentext:

Es raschelt im Gebüsch. Milla und Matti sind ganz aufgeregt, als sie entdecken, was sich in ihrem Garten versteckt hat. Ein ... Ähm ja, was ist es eigentlich? Auf jeden Fall ein Tier! Oder doch ein Fantasiewesen? Oder ein Alien? Selbst Papa ist nicht ganz sicher, und der ist immerhin ein erfahrener Zoologe.

Grompel, so nennen die Kinder das Wesen, sorgt für jede Menge Chaos in der Familie. Denn er frisst für sein Leben gerne Schnürsenkel, stellt den Zoo auf den Kopf und kann zu allem Überfluss auch noch sprechen! Eine aufregende Suche nach seiner Herkunft beginnt, denn wo auch immer das Grompel auftaucht, zieht es schnell die Aufmerksamkeit auf sich. Da wird der ein oder andere Wissenschaftler misstrauisch ...

Cover:

Das Cover wirkt sehr niedlich und abenteuerlich. Man sieht das sehr eigenartige und einzigartige Grompel in der Mitte. Ein Mischung aus unterschiedlichen Tieren, mit einem katzenähnlichen Schwanz, scharfen Zähnen, unterschiedlichen Augenfarben und seinem plüschigem Aussehen, wirkt es sehr lustig und knuffig. Im Hintergrund ist eine Hecke erkennbar aus der ein Mädchen und ein Junge herausschauen. Dabei handelt es sich um Milla und Matti. Das Cover macht neugierig und wirkt sehr spannend.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Daher lässt es sich sehr gut und leicht lesen und Vorlesen. Es eignet sich für ältere Kinder gut zum Selbstlesen, aber auch zum Vorlesen ist es sehr gut geeignet.

Die einzelnen Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und das Buch ist sehr gut gegliedert. Auch die Überschriften der Kapitel sind sehr passend und gut gewählt.

Man kommt sehr gut in die Geschichte hinein und diese startet gleich sehr spannend und interessant.

Milla und Matti treffen auf ein merkwürdiges Wesen, welches sie Grompel nennen. Und schon scheint das Chaos vorprogrammiert zu sein. Grompel liebt es Schnürsenkel zu essen und auch sonst ist es für jede Menge Überraschungen gut. Die Geschichte ist sehr spannend, lustig, humorvoll und actionreich. Es gibt viel zu Lachen, aber auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Grompel gibt dem Ganzen die gewisse Würze und sorgt für jede Menge Chaos.

Ein wirklich witziges und wunderschönes Buch, welches sehr viel Spaß macht und sich sehr gut liest.

Die Charaktere sind einfach toll. Matti und Milla sind zwei wirklich tolle Kinder und Grompel ist einfach Grompel und das macht die Ganze Geschichte sehr besonders. Denn Grompel hat sofort mein Herz erobert. Ein wirklich niedliches, aber auch verrücktes kleines Wesen, mit einer besonderen Art zu sprechen und einer sehr liebevollen und herzerwärmenden Weise, mit der er den Leser begeistert.

Zu viel vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da ich ansonsten zu viel vorweg nehmen würde.

Die Illustrationen sind wunderschön und sehr passend. Sie veranschaulichen das Gelesene und sind toll gestaltet. Die Illustrationen sind sehr passend und auch sehr liebevoll gestaltet. Mir haben diese sehr gut gefallen.

Ein wirklich wunderschönes Buch mit tollen Charakteren einem niedlichen Wesen, welches nicht nur Chaos stiftet, sondern auch für Spannung, Abenteuer und Freundschaft sorgt. Eine niedliche Geschichte, die begeistert und leider viel zu schnell zu Ende ist. Dabei bleibt offen, wie es mit dem kleinen Grompel, dass sich "lein" fühlt weitergeht und ob es vielleicht bald nicht mehr so allein ist. Doch dies wird man wohl erst im nächsten Band erfahren. Auf diesen bin ich schon sehr gespannt.

Fazit:

Eine niedliche Geschichte, die begeistert und leider viel zu schnell zu Ende ist.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Gute Unterhaltung mit ganz viel Liebe

Schwarzer August von Gil Ribeiro

An einem Sonntag im August explodiert eine Bombe in der örtlichen Bank in einem Olivenhain. Zwei Tage später explodieren im Hafen von Olhão drei Fisch-Trawler einer japanischen Firma. Was treibt den Täter an, der sich durch kryptische Bekennerschreiben ins Rampenlicht drängt? Wer ist er? Terroristische Anschläge werden ins Auge gefasst.

Das Team um Leander Lost hat es nicht einfach bei seinen Ermittlungen, da sich bei diesem Fall auch übergeordnete Stelle einschalten. Sie merken auch nicht, dass sie dem Täter immer wieder gefährlich nahe kommen und Leanders Loyalität wird auf eine harte Probe gestellt.

„Schwarzer August“ ist der vierte Fall für den Hamburger Kommissar Leander Lost, der mir sofort sympathisch war. Die Einheimischen nennen ihn nur den „Alemão“. Nachdem er dank seiner analytischen Fähigkeiten drei Fälle sehr gut gelöst hat, darf er weiterhin für die Judicária in Faro im Süden Portugals ermitteln. Im Team mit seinen Kollegen Carlos Esteves und Miguel Duarta fühlt er sich trotz seines Asperger-Syndroms richtig wohl. An der Algarve in dem kleinen Fischerort Fuseta fühlt er sich zuhause und das liegt nicht zuletzt an seiner neuen Liebe Sonia, der Schwester seiner Vorgesetzten Graciana Rosado, mit der er die Liebe gerade sehr genießt und die er sogar in seine Villa Elias einziehen lässt.

Bei diesem Fall braucht es eine Zeit bis die Spannung sich aufgebaut hat. Vielleicht auch deswegen, weil die private Situation von Leander und Sonia einen sehr großen Teil in der Geschichte einnehmen. Ich finde es gerade wegen des Asperger-Syndroms von Leander sehr interessant zu lesen, wie die Menschen in gewissen Situationen auf ihn oder er auf seine Umwelt reagieren. Aber den Fall lässt das etwas in den Hintergrund treten.
Mir persönlich gefällt es sehr gut, dass ich es hier mit sehr wenig Brutalität und Blutvergießen zu tun bekomme.

Die Personen, denen ich hier begegne machen alle einen mehr oder weniger sympathischen Eindruck. Ich kann mich in die meisten gut hineinversetzen und sie mir bildlich vorstellen.
Die Mentalität und das Leben der Menschen im Süden Portugals wird sehr gut vorstellbar beschrieben. Aber auch gesellschaftliche Missstände werden durchleuchtet. Bei der Beschreibung der Natur möchte ich mir dort sehr gerne alles selbst anschauen. Überhaupt habe ich den Eindruck mit vor Ort zu sein, so plastisch erscheint mir alles vor Augen.

Obwohl es schon der vierte Fall für den deutschen Kommissar ist, hatte ich nicht den Eindruck, etwas verpasst zu haben. Aber ich werde die ersten drei Bücher bestimmt noch lesen. Vor allem um die Personen noch näher kennenzulernen.

Der für mich erste Fall von Kommissar Lost mit sehr viel Privatleben und nur mäßiger Spannung hat mich doch gut unterhalten. Dafür vergebe ich 4 von 5 Sternen.

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Rezensionen von yellowdog:

Tony & Carol

Der Knochengarten von Val McDermid

Der Knochengarten ist der neuestes Teil aus Val McDermids langjähriger Reihe um Tony Hill und Carol Jordan. Und es ist der erste Roman, den ich daraus lese. Ich war überrascht, das ich praktisch sofort problemlos reingekommen bin und die Figuren interessant finde.
Der Profiler Tony Hill sitzt selbst im Gefängnis, damit habe ich nicht gerechnet.

Und Carol Jordan musste ihren Job als Polizistin kündigen und sich wegen einer posttraumatischen Belastungsstörungen behandeln lassen.
Eine ungewöhnliche Ausgangssituation, aber Val McDermid schafft es, den Leser so dicht an die Protagonisten heranzuführen, das man glaubt, deren Schicksal zu begleiten.

Zwischendurch gibt es immer wieder Zitate aus einem Buch (Verbrechen lesen) von Tony Hill, die meiner Meinung nach zum Text wirklich passen.
Es gibt noch weitere wichtige Figuren, z.B. die Detectives Paula und Stacey Chen. Und Vanessa, Tonys kalte Mutter.
Der Fall selbst ist schockierend. 40 Skelette von möglicherweise ermordeten Kindern wurden in einem ehemaligen Kloster gefunden.

Mir hat gut gefallen, dass psychologische Momente einen großen Anteil in der Handlung haben.
Die schottische Autorin Val McDermid ist zu Recht als bedeutend angesehen.

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Rezensionen von heinoko:

Schlichte Krimihandlung, witzige Tierdialoge

Der Knochengarten von Val McDermid



Viel gibt es über dieses Buch wirklich nicht zu schreiben. Es ist der 7. Band und er ist wie alle Vorgängerbände: Nett. Nette Unterhaltung.

Für den Inhalt bediene ich mich bequemerweise des Verlagstextes: „Im Mai wirft sich ganz Crozet in historische Kostüme und gedenkt des Bürgerkriegs mit einer Schlacht samt Reiterei und Platzpatronen.

Doch als sich diesmal der Pulverdampf verzieht, liegt Sir H. Vane-Tempest, von echten Kugeln getroffen, in seinem Blut. Ein neuer Fall für die samtpfötige Mrs. Murphy und ihre tierischen Kumpane.“

Das Ambiente erinnert mich irgendwie immer an die Filme mit Inspector Barnaby, also Kleinstadt mit vielen Traditionen, ziemlich schräge Menschen mit viel Klatsch und Tratsch. Stimmt natürlich nicht. Denn die Autorin beschreibt Örtlichkeiten und Menschen in Amerika, und dies aus der Sicht von Mrs. Murphy, der hellwachen Tigerkatze und ihren tierischen Kumpanen. Trotzdem werde ich die Filmbilder beim Lesen nie wirklich los. Auch ist der erzählte Krimi ähnlich gemütlich wie bei Inspector Barnaby. Große Aufregungen stehen dem Leser nicht bevor. Natürlich ist Mrs. Murphy klüger als die Menschen, und die Dialoge von Tier zu Tier machen Spaß. Die Krimihandlung ist halt leider sehr schlicht gestrickt. Insofern bleibt als Summe das Urteil: Nette Unterhaltung.

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Rezensionen von Petra:

Damals und Heute

Ada, das Mädchen aus Berlin von Ronald H. Balson

Das Buch erzählt in zwei Zeitebenen, die erste spielt während des Nazi Regimes. die zweite Ebene ist jetzt.
Die Verbrechen von damals reichen bis in die heutige Zeit. Die Geschichte der begnadeten Geigerin Ada, die gerne bei den Berlinern Philharmonikern spielen möchte, aber sie ist Jüdin trotzdem hat sie .

Fans unter den hochrangigen Nazis. Selbst in Theresienstadt muss sie für sie spielen. Ada erzählt selber ihre Geschichte etwas distanziert klingt es wenn sie von den Repressalien spricht.
Gabriella ist emotionaler in ihrer Sprache und ihrem Handeln. Aber sie erzählt nicht ihre Geschichte sondern lässt sie lesen, ein altes Manuskript ist der erklärende Text.
Mit hartnäckigen Nachforschungen klären die Anwälte aus den USA , Italie.n und Deutschland die Besitzverhältnisse um ein altes Weingut und finden eine Verbindung zwischen damals und heute.
Die Geschichte spricht für sich die Figuren sind eigentlich Nebendarsteller, sie agieren eher leise und lassen die Geschichte von damals für sich sprechen.
Es fehlt an Spannung, aber das ist in diesem Fall nicht von Nachteil, es würde übertrieben wirken.

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Rezensionen von Lesemama:

Ein absouter Lesegenuss

Sammy - Die unglaublichen Abenteuer einer kleinen Maus von Cole Henry

Bewertet mit 5 Sternen

Zum Buch:

Sammy ist die Maus von Hank und lebt ein schönes Leben im Schuhkarton. Hanks Bruder hat ein Flugzeug gebaut, Sammys Zauberblitz, in dem Sammy fliegen soll. Allerdings geht beim Start die Fernbedienung kaputt und so haben die Jungs keine Kontrolle wohin Sammy fliegt.

Der stürzt über dem Wald ab und erlebt ein Abenteuer bei dem Versuch wieder zurück zu Bank zu kommen ...

Meine Meinung:

Ich hab mich schon auf den ersten Blick in das Cover verguckt. Total süß.
Dann die Geschichte, einfach nur total zauberhaft erzählt. Schöne kurze Kapitel, eine spannende Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt und dann noch zuckersüß illustriert. So kann man das Buch auch sehr gut zum Vorlesen nutzen.
Aber auch alleine macht es sehr viel Spaß das Buch zu lesen.
Das Buch hat einen sehr gut lesbaren Schreibstil und die Schriftgröße ist gut für junge Leser geeignet. Ein Buch für die ganze Familie.
Aber am allerschönsten sind die Illustrationen, es gibt viel zu entdecken und die Tiere sind sehr naturgetreu.

Die Geschichte ist einfach nur schön, dazu die Bilder, ein Buch, dass wir nicht mehr hergeben. Absolut empfehlenswert und einfach nur traumhaft schön.

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Rezensionen von Lesemama:

Harper und Ash

Das Licht von tausend Sternen von Leonie Lastella


Bewertet mit 4 Sternen

Zum Buch:

Harper beginnt ihr Studium und lernt gleich in der ersten Woche Ashton kennen. Ashton mit den wunderschönen Augen, der Harpers Herz höher schlagen lässt. So gern würde sie sich mit Ach treffen, so gern ihrer Verliebtheit nachgeben, aber da ist ist noch Ben, Harpers autistischer Bruders um den sie sich kümmern muss .

..

Meine Meinung:

Das Cover ist so wunderschön, ein richtiger Hingucker.
Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen, flüssig und sehr gut zu lesen.
Harper und Ashton sind beide emotional vorbelastet, beide haben eine schwierige familiäre Situation. Zu Beginn war es mir auch fast zuviel, da dachte ich noch, ob das sein muss, dass beide durch ihre Geschwister vorbelastet sind. Als Harper sich dann mit Ashton traf und die Liebe langsam wuchs, gefiel es mir schon viel besser, es hat mich berührt. Zum Ende hin überschlugen sich die Ereignisse.

Eine schöne, berührende und romantische Liebesgeschichte. Schön zu lesen und berührend. Ich kann das Buch sehr empfehlen.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Fesselnd bis zur letzten Seite

Totenfels von Tim Erzberg

Dieser vierte Krimi rund um POM Anna Krüger birgt sprichwörtlich einige Sprengkraft. Nach tagelangem Dauerregen legt ein Erdrutsch eine 5-Tonnen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg frei. Helgoland ist damals von der britischen Luftwaffe dauernden Bombenhagel ausgesetzt worden.

Die Entschärfung der Bombe ist denkbar schwierig und so muss die gesamte Insel evakuiert werden.

Kein leichtes Unterfangen für Paul Freitag und sein Team, denn einige der Inselbewohner weigern sich Helgoland zu verlassen.

Die Lage spitzt sich weiter zu, als in unmittelbarer Nähe der Bombe eine Leiche in einer britischen Uniform gefunden wird und gleichzeitig jemand sein perfides Spiel mit Anna und ihrer Vergangenheit zu treiben beginnt, der die ohnehin labile Polizistin an den Rand des Wahnsinns bringt.


Meine Meinung:

Dieser Fall ist an Spannung kaum zu überbieten. Die Handlungsstränge, einer aus dem Jahr 1945, der andere in der Gegenwart, verschwimmen wie Realität und Wahnsinn bei Anna. An manchen Stellen ist der Unterschied kaum auszumachen. Der exzessive Medikamentenverbrauch der Polizistin, um ihre „Stalin“ genannte Migräne im Griff zu behalten, ist schier unglaublich. Diese rasenden Kopfschmerzen sind die Folge eines traumatischen Erlebnisses in der Jugend Annas. Erst in diesem vierten Teil werden Geschehnisse endgültig enthüllt. Bislang haben wir Leser immer nur Bruchstücke erfahren.

Sehr spannend und geschickt sind die Ereignisse von 1945 eingeflochten. Auch davon haben wir in „Sturmfeuer“ (Band 2) gelesen.
Dieser Kunstgriff, die Vergangenheit in mehreren Teilen serviert zu bekommen, finde ich ziemlich interessant.

Geschickt lenkt Tim Erzberg den Verdacht auf verschiedene Personen, jagt Anna kreuz und quer über die Insel und legt zahlreiche falsche Fährten. Der Druck, der durch die Bombe und deren Entschärfung entsteht, die Mordermittlung und die Evakuierung geben ein hohes Tempo vor.

Der Autor spinnt ein dichtes und raffiniertes Netz aus Lügen, Andeutungen, Verdächtigungen, echten und falschen Erinnerungen sowie Schuldzuweisungen. Erst der Showdown am Ende offenbart dem Leser das gesamte Konvolut aus aufgestautem Hass und unerfüllter, weil verbotener Liebe.

Den bekannten Charakteren wie Paul, Anna oder Saskia stellt Tim Freitag neue, nicht minder komplexe Typen zur Seite. Der Leiter des Entschärfungsteam, der nur seine Arbeit hochkonzentriert machen will und von Saskias Avancen beinahe abgelenkt wird oder die bei Kripo-Beamten, die sich nur halbherzig um die Leiche kümmern. Auch einige Insulaner, von denen zuvor wenig bekannt war, mischen mit. Vor allem jene, die die Insel nicht verlassen wollen, wie Dr. Rückert, Annes ehemaliger Lehrer.

Letztendlich wird auch noch das Geheimnis um Saskias sexbesessenes Verhalten geklärt, das in den vorangegangen Büchern nicht nur Paul sondern auch so manchen Leser vor den Kopf gestoßen hat. Ob es wohl einen weiteren Band geben wird?

Fazit:

Ein fesselnder Krimi, der schon fast ein Thriller ist, der durch die Einbindung des geschichtlichen Hintergrunds Helgolands punktet. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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