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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Harakiri:

schöne Geschichte, toll geschrieben

Die Farben der Schönheit - Sophias Träume von Bomann Corina

Sophia steht vor den Trümmern ihres Lebens, als sie die Nachricht erhält, dass ihr Sohn vielleicht noch lebt. Kurz entschlossen fährt sie nach Paris, um ihn zu suchen. Dort trifft sie auch ihre Freundin Henny wieder, der es gar nicht gut zu gehen scheint. Doch diese lehnt jede Hilfe ab und so fährt Sophia traurig wieder zurück nach New York, wo sie sich bei Elisabeth Arden vorstellt und einen neuen Job bekommt.

Doch mit ihrem Traum hat der wenig zu tun. Sophias Leben ändert sich erst, als Darren wieder in ihr Leben tritt. Haben die zwei noch eine Chance?

Man sollte den ersten Band der Reihe gelesen haben, damit man den zweiten gut versteht. Band zwei beginnt direkt dort, wo Band eins endet.
Bomann schreibt wieder wie aus dem Leben gegriffen. Anschaulich erzählt sie Sophias Leben weiter – mit allen Höhen und Tiefen. Sophia geht ihren Weg unbeirrt weiter, sie macht Karriere und gibt der Liebe keine Chance, weil sie nie über Darren hinweggekommen ist.
Ich habe das Buch wieder mal an einem Tag verschlungen! Zu schön ist es jedes Mal, in Corinna Bomanns Bücher einzutauchen, und die Welt um sich herum zu vergessen. Ihre Charaktere sind sehr liebenswert und auch die Geschichte der Arden und der Rubinstein sind sehr interessant geschildert.
Das Ende wartet wieder mit einem Cliffhanger auf und ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Band.
Fazit: Wieder einmal sehr schön zu lesen. Eine Familiengeschichte, die einfach Spaß macht.

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Rezensionen von BarbaraM:

Eine tolle, sehr atmosphärische, spannungsgeladene und mitreißende Romantasy

Die Farben der Schönheit - Sophias Träume von Bomann Corina

„Lioness – Wohin dein Herz dich führt“ von der Autorin Kathy Tailor ist 2020 im Oetinger-Verlag erschienen und umfasst in der Taschenbuchausgabe 399 Seiten.
Bei diesem Buch handelt es sich um eine wunderbare Geschichte, die mit ganz viel Herzblut der Autorin geschrieben wurde, die die Figur der Protagonistin Borka schon viele Jahre mit sich herumgetragen hat und sie nun – zum großen Glück für ihre Leser – endlich zum Leben erweckt hat.

Borka, eine 18-jährige Menschenfrau, lebt mit ihrer Löwenfamilie im Wald. Sie wurde von Corbin und Aylela, ihren Löweneltern, als kleines Kind aufgenommen und diese haben sich seitdem um sie gekümmert. Doch eines Tages geschieht ein großes Unglück und Borka ist gezwungen, die Menschenwelt aufzusuchen. Dort trifft sie auf den König und Prinz Fjodor und steht plötzlich vor der aufgezwungenen Aufgabe, den Prinzen auf einer Reise zu begleiten. Viele Herausforderungen und Abenteuer warten auf sie und auch die Frage nach ihrer Herkunft wird in Borka immer lauter.

Kathy Tailor gelingt es in ihrer Romantasy den Leser durch ihren flüssigen, detaillierten und bildhaften Schreibstil in den Bann zu ziehen. Sie beschreibt die Protagonistin Borka in all ihren Stärken und Schwächen und so konnte ich mich von Anfang an prima in sie hineinversetzen und ihr Handeln und Fühlen jeweils sehr gut nachvollziehen. Sie ist eine wunderbare Protagonistin – stark, kämpferisch, selbstbewusst, aber auch gefühlvoll und auf das Wohl ihrer Nächsten bedacht. Und sie hat sich sofort einen Weg in mein Herz erschlichen. Aber auch die anderen Figuren wie Prinz Fjodor, Darius, Kalle und viele mehr haben ihren jeweilig eigenen Charakter und lassen die Geschichte zu einem tollen Abenteuer werden.
Super gefallen hat mir auch die Beschreibung der Beziehung der Löwen untereinander und zu Borka.
Der Spannungsbogen wird während des ganzen Buches gehalten, durch viele unerwartete Begebenheiten verstärkt und bis zum großen Finale im positiven Sinne hinausgezogen.

Fazit: Es war ein Genuss, dieses Buch zu lesen und in die spannende und Welt von Borka und Fjodor, den Löwen und Menschen einzutauchen.
Dieses Buch wird jeder Romantasy-Fan richtig gerne lesen. Es bietet auf jeder der rund 400 Seiten Lesegenuß pur und man möchte es einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Über eine Fortsetzung würde ich mich riesig freuen.

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Rezensionen von Lesehörnchen99:

So wunderschön und berührend

Das Licht von tausend Sternen von Leonie Lastella

Als sie Ashton zum ersten Mal in die Augen sieht, stellt er Harpers Welt völlig auf den Kopf. Doch egal wie stark ihr Herz auch klopfen mag, sie kann sich nicht auf einen Flirt mit Ashton einlassen. Denn jeden Abend schlüpft sie aus ihrem sorglosen Studentenleben in die Rolle der fürsorglichen Schwester, die sich um ihren autistischen Bruder kümmert.

Harper hat keine Zeit für Abenteuer, für Spontaneität, für Kompromisse. Und doch erobert Ashton nach und nach ihr Herz. Zum ersten Mal ist ihr etwas wichtiger als ihre Familie – und plötzlich steht Harper vor der wohl schwersten Entscheidung ihres Lebens …

Zu Beginn hat mich der Roman total geflasht. Ich mochte Harper von der ersten Seite an und hatte großes Mitgefühl mit ihr. Sie hat ein schlechtes Gewissen und möchte ihre Mum mit ihre Hilfe unterstützen und bleibt dabei fast auf der Strecke.
Ash hingegen fand ich zu Beginn etwas überheblich, was sich aber ganz schnell änderte.
Beide haben ein schweres Schicksal, was mir zwischendurch fast zuviel wurde. Aber im Ganzen hat es gepasst wie die Faust aufs Auge, einfach perfekt füreiander bestimmt.
Zusammen mit dem unglaublichen Cover und der total berührenden Geschichte hat sich das Buch im mein Herz geschlichen und ist zu einem Jahreshighlight geworden. Zum Glück habe ich es entdeckt. Einfach nur absolut empfehlenswert.

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

Ein letzter, leiser Sommer

Kostbare Tage von Kent Haruf

Auch dieser Roman vom Autor Kent Haruf spielt in der fiktiven Kleinstadt Holt. Alle Romane des Autors spielen dort, so dass sich die einzelnen Geschichten lose berühren, auch in diesem Buch wird man alte Bekannte wiederfinden, wenn man die weiteren Bücher des Autors kennt.
Die Story um Dad Lewis ist nicht von viel Spannung oder überraschenden Wendungen geprägt - eher plätschert sie bedächtig und ruhig vor sich hin, nimmt den/die Leser/in mit auf eine bedächtige und melancholische Reise.

Die Handlung umfasst jedoch nicht nur das langsame Ableben des Familienvaters Dad Lewis, sondern wirft auch einen Blick auf die Leben anderer Bewohner/innen der Stadt. Zentraler Punkt ist jedoch Dads Leben, das er im Sterbebett mehr oder minder reflektiert und mit Vergangenem hadert.
Der Autor schafft es das alltägliche Leben sehr klar und treffsicher darzustellen, nichts wirkt übertrieben oder maßlos, eher im Gegenteil. Die Sprache ist sehr ruhig und gesetzt. Die Beschreibungen sind beinah schon minimalistisch, dafür umso pointierter.
Die Charaktere wirken sehr realistisch und authentisch, das gesamte Setting ist sehr lebensnah. Die Handlung springt teilweise zwischen den Charakteren hin und her, es gibt nicht immer fließend Übergänge - mich hat das beim Lesen jedoch nicht gestört.
Eine weitere Besonderheit ist der Verzicht auf "Gänsefüßchen" in der wörtlichen Rede, was meinen Lesefluss zumindest auf den ersten Seiten ein wenig eingeschränkt hat. Ich konnte mich jedoch schnell daran gewöhnen und habe diesen Umstand nicht als zu störend wahrgenommen.
"Kostbare Tage" war für mich im Gesamten eine sehr emotionale und melancholische Begleitung eines Sterbenden und dessen Familie und Begleiter. Die Handlung war leise und gerade dadurch sehr lebendig.

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Rezensionen von spozal89:

Es geht weiter mit Sophia

Die Farben der Schönheit – Sophias Träume von Corina Bomann

Corina Bomann ist einfach eine tolle Autorin und ich liebe ihre Bücher. Bereits der erste Teil hat mir richtig gut gefallen und auch die Fortsetzung hat es in sich. Die Autorin hat einfach einen wunderbar, mitreißenden Schreibstil und obwohl die Geschichte wieder eine ordentliche Länge hat, zieht es sich absolut nicht.

Die Erzählungen sind sehr bildhaft und gut ausgearbeitet und man fühlt sich in der damaligen Zeit mittendrin. Band zwei schließt direkt an die Ereignisse aus dem ersten Teil an, daher sollte man den Vorgänger unbedingt gelesen haben. Ich finde es schön wie wir Sophia auf ihrem Weg begleiten, wie man ihre Entwicklung zru selbstständigen und reifen Frau verfolgt und wie sie auf einmal mittendrin im "Puderkrieg" zwischen Elizabeth Arden und Helena Rubinstein ist. Auch die geschichtlichen Aspekte wurden gut in die Handlung eingefügt und waren von der Autorin gut recherchiert - wie ich es von ihr auch nicht anders gewohnt bin. Ich fiebere schon jetzt dem dritten Teil entgegen, der im November 2020 erscheinen wird.

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Rezensionen von spozal89:

New York der 40ger Jahre

City of Girls von Elizabeth Gilbert

Seit dem ich selbst in New York war, bin ich ein unglaublicher Fan der Stadt und ich liebe es Bücher zu lesen, die in dieser wundervollen Stadt spielen. Dabei finde ich es immer unglaublich spannend, wenn die Geschichten in der Vergangenheit spielen. Elizabeth Gilbert hat es geschafft das Flair der vierziger Jahre wiederzuspiegeln und ich konnte beim Lesen pure Lebensfreude verspüren.

Ich kenne bisher noch keine anderen Bücher der Autorin, daher kann ich "City of Girls" nicht mit ihren anderen Werken vergleichen, aber mir hat es gut gefallen und ich habe es gerne gelesen. Hin und wieder gab es zwar einige Längen und Vivian fand ich hier und da ein bisschen naiv, aber im Großen und Ganzen, habe ich diese Geschichte wirklich gerne gelesen. Dabei fand ich toll, dass die Charaktere sehr liebenswürdig waren und man Vivian in ihrer Entwicklung vom Mädchen zur Frau erleben konnte. Auch die Einblicke in die Theaterwelt haben mir gut gefallen und das Buch bringt auch eine Prise Humor mit - alles in allem also ein Buch, welches ich gerne gelesen habe und auch ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen kann.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Ein "Geben wir nicht mehr her Buch"

Sammy - Die unglaublichen Abenteuer einer kleinen Maus von Cole Henry

Sammy ist eine kleine Maus, die sehr zufrieden mit ihrem Leben ist. Denn Sammy lebt bei Hank, einem sehr netten kleinen Jungen in einem Schuhkarton mit Sägespäne und bekommt so herrlich leckere Erdnüsse. Hach! Das Leben ist schön!
Bis Hanks Bruder ein Flugzeug baut und befindet, Sammy wäre der perfekte Pilot.

Schlagartig ändert sich Sammys beschauliches Leben und nicht nur kulinarisch wird alles anders...

Das Buch wird für 6-8 Jahre empfohlen, das passt, aber auch größere Kinder haben an der abenteuerlichen Geschichte noch viel Freude. Und ganz große Kinder (=Erwachsene) auch! Denn Sammy findet Freunde, die mit ihm durch dick und dünn gehen - das liest sich so wunderbar, das uns richtig das Herz aufging. Einen großen Anteil haben auch die wunderschönen Bleistiftzeichnungen - an dem Buch sieht man, dass es gar nicht unbedingt Farbe braucht, um die perfekte Illustration zu schaffen.

Was uns auch sehr gut gefällt: das Buch ist relativ dick und hat ein schönes Format - man kann also richtig viele und lange Vorleseabende damit verbringen oder - falls man schon selbst lesen kann: richtig in die Geschichte eintauchen. Dazu ist sie noch lustig, spannend und sowohl für Jungs als auch Mädchen geeignet.
Ein Buch, das man mit einem glücklichen Seufzen beendet.

Obwohl wir gerade eine relativ strenge "Wir können nicht mehr so viele Bücher aufbewahren-Politik" fahren, hier waren wir uns sofort einig: Sammy muss bleiben, ihn geben wir nicht mehr her.

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Rezensionen von Gudrun7:

man erkennt den eigenen Stil von Daniela Leinweber

Schritt für Schritt – Unterwegs am South West Coast Path von Daniela Leinweber

Das Cover und die Beschreibung haben mich auf Anhieb gepackt, weil es authentisch ist und gleich auf den ersten Blick zeigt, um was es sich dreht. Die Neugier war geweckt.

Diese Reisereportage verhält sich im Groben wie ein Tagebuch. Dies finde ich immer sehr aufschlussreich und interessant, weil man so direkt am Geschehen und auch an den Gedankengängen teilnehmen kann.

Was mich hier etwas gestört hat, dass es doch oftmals sehr langatmig erzählt wird. Hier war ich dann auch hin und her gerissen, ob ich diesen Punkt denn als zu negativ sehe, weil es ja auch positiv sein kann, wenn man Detailgenauigkeit erfahren kann. Aber, da es doch häufig zu weitschweifig ausgeartet ist, war der Lesefluss nicht so ganz gegeben. Ich habe mich dann doch zu sehr bemühen müssen, den roten Faden nicht zu verlieren. Daher stufe ich es in diesem Fall als abträglich ein.

Alles in allem lässt Daniela Leinweber den Leser offen, ehrlich und authentisch an diesem Lebensabschnitt teilnehmen, der seine Höhen und Tiefen hat. Ja, diese Aussage kann durchaus in mehreren Belangen betrachtet werden ????. Hier wird kein Blatt vor den Mund genommen und das ist auch gut so.

Dies macht die Autorin und das Buch ausgesprochen sympathisch.



Mein Fazit: man erkennt den eigenen Stil von Daniela Leinweber

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Rezensionen von tina271284:

tödlich lustig am Wörthersee

Der Tod kennt keinen Ruhestand von Martin Sernko

Kogler ist ein etwas schrulliger aber liebenswürdiger Ermittler. Der "Fall" ist spannend und humorvoll - der Schreibstil sehr flott und locker.
Fazit: absolut empfehlenswert

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Liebe in schwierigen Zeiten, aber an wunderbarem Ort

Der Tod kennt keinen Ruhestand von Martin Sernko

Die Dänin Isving führt zusammen mit ihrer Schwägerin Gabrielle ein B&B in Kopavik. Alles ist gut. Doch dann wird Isving krank, die Ärzte diagnostizieren eine Multiple Sklerose und Gabrielle verlässt Kopavik. Nichts mehr ist gut. Isving hat einige Probleme vor sich liegen, sie sieht schwarz und weiss nicht, wie sie sie das alleine mit ihrer Krankheit schaffen soll.

Und im Winter, ausserhalb der Touristenzeit, verdient sie sowieso nichts. Sie plant das zugehörige Café nächstes Jahr zu verkaufen, möchte das aber nicht, denn ihre Mitarbeiterinnen brauchen ihre Jobs ja auch. Noch hat Isving Bedenkzeit.

Einer ihrer Gäste ist Jon, der eigentlich Thor heisst und ein bekannter Musiker ist. Er hat sich eine Auszeit genommen und ist froh, dass er hier in seiner Heimat, auf Island, Ruhe hat und nicht jeder ihn kennt - mit Sonnenbrille und Bart getarnt ist das auch nicht schwer. Ihm fehlt seit einiger Zeit die Kreativität, um neue Lieder zu schreiben. Die schöne Frau, die er in einem Hot Pot beobachtet, wird zu seiner neuen Muse.

Eine Stimme, so glockenrein und klar, wie es sie selten gab, wehte zu ihm herüber. Fasziniert lauschte Thór in den Abend. Die Melodie war ihm nicht fremd, aber auf diese Weise hatte er sie noch nie gehört. Wie gebannt folgte er der Stimme und fand eine Elfe. Sie lag mit geschlossenen Augen im Wasser, die herrlichen Haare ausgebreitet wie ein Fächer. Von ihrem einzigartigen Gesang vollkommen verzaubert ließ er sich auf einem Felsen nieder. Im schwachen Licht der Laternen glaubte er, rotes Haar zu erkennen und ein blasses, sommersprossiges Gesicht, aber das konnte ebenso gut Einbildung sein, denn sie glich auf erstaunliche Weise der seiner Fantasie entsprungenen Muse, für die er all die Songs geschrieben hatte, bis sie im letzten Jahr über Nacht einfach aus seinem Leben verschwunden war.

Schnell merkt Thor, dass es sich bei seiner unbekannten Muse aus dem Wasser um seine Gastgeberin Isving handelt. Es entwickelt sich eine schöne Liebesgeschichte, in der beide Geheimnisse voreinander haben - er weiss nichts von ihrer MS, sie nicht, dass er Mitglied der Splendid Pirates ist. Oder doch?

Island ist ein Dorf und so ist es kein Wunder, dass die Leserinnen im Laufe der Story auf Bekannte aus "Islandsommer" treffen, etwa bei einem Besuch in Aki's Kaffi Berlin oder gegen Ende bei einem Zusammentreffen mit Merit und Krjstian.

"Das Haus am Ende des Fjords" hat mir gut gefallen, obwohl das letzte Drittel ein wenig lang gezogen wirkte, auch wenn ich weiss, dass gewisse Dinge ihre Zeit brauchen.

Das aktuelle grau-nasse Wetter war als Lesebegleitung äusserst passend. Es hat mich grad noch mehr in die Geschichte eintauchen lassen, beides machte Lust auf heisse Schokolade und ein Bad, wenn auch nicht in einem Hot Pot, dann halt in der Badewanne - natürlich immer mit dem Buch in der Hand, bis es ausgelesen war.

Thematisch hat Kiri Johansson einiges reingepackt. Neben Isvings Krankheit, ein Musiker ohne Muse, allgemein das Leben in Island, wurde auch der Walfang thematisiert. Alles floss wunderbar in die Geschichte mit ein.

Am Ende der Lektüre möchte man am liebsten einen Island-Urlaub buchen, und diesen in Isvings Bed & Breakfast verbringen, sich von Katla oder Isving bekochen lassen, mit Jökull zu den Seehundstränden fahren und sich vielleicht sogar auf eins von Kristins Pferden setzen.

Fazit: Liebe in schwierigen Zeiten, aber an einem wunderbaren Ort mit netten Bewohnern - das bekommt ihr in dem unterhaltenden "Das Haus am Ende des Fjords".
4 Punkte.

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