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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von illa:

Schnappschüsse der Befreiung von Peter Pirker und Matthias Breit

Schnappschüsse der Befreiung von Peter Pirker; Matthias Breit

Das Buch ist eine bestens gelungene Symbiose von Text und Fotografie. Der Text beschreibt in klarer Sprache das Zustandekommen der Fotos und gibt dazu wichtige Hinweise zur Lage und Situation der GIs und der Bevölkerung Tirols.
Für jeden Leser, der keine Verherrlichung wünscht, sondern eine nüchterne Darstellung des Geschehens, ist das Werk absolut empfehlenswert.

Das Werk dokumentiert in beeindruckender Weise die Sprache des Bildes. Sehr klar wird die Verwendung der Fotodokumentation durch die Armee für Propaganda und zur Hebung der Moral der Truppe und Zivilbevölkerung dargestellt. Andererseits wird auch die Verwendung der Fotografie durch die einfachen Soldaten gezeigt.
Das Kriegsgeschehen und vor allem die Gräueltaten des „Dritten Reichs“ werden vornehmlich von den Fotografen der Armee dokumentiert. Die privaten Fotos der GIs dokumentieren den Alltag und die Eindrücke des kleinen Soldaten.
Viele Briefe der Kriegsteilnehmer zeigen deren Empfindungen und Wünsche während der Invasion und der Besetzung. Die Autoren zeigen in nüchterner Weise das Alltagsgeschehen und das politische Geschehen in Tirol im Jahr 1945.
Ein empfehlenswertes Buch welches einen nie veröffentlichten Blick auf die Bevölkerung und GIs erschließt.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Auf geht’s – die Alm ruft

111 Almen und Hütten in Oberbayern, die man gesehen haben muss von Astrid Süßmuth

Dieses Buch habe ich als Geschenk für meinen Sohn, der seine Freizeit gerne in der Natur verbringt, gekauft. Natürlich wollte auch ich wissen, was dieses Buch beinhaltet.

Die Autorin und begeisterte Bergsteigerin Astrid Süssmuth vereint in diesem Buch 111 Almen und Hütten in Oberbayern, die man als Bayernliebhaber gesehen haben muss.

Auf jeweils einer Doppelseite geht´s von der Anderl-Frey-Hütte über die Finzalm, die Kührointalm, die Moaralm, die Schapbachalm, die Stiealm, die Stoißer Alm bis zur Wirtsalm. Auf den letzten Seiten bekomme ich vier Kartenausschnitte der Alpenregionen, auf denen die Hütten mit der Seitenzahl auf der sie beschrieben sind, eingezeichnet sind.

Die Hütten und Almen sind in ihrer Vielfalt so unterschiedlich, sowohl von den Wegen, die dorthin führen, als auch von der Lage. Egal ob im Sommer zu Fuß oder im Winter mit Rodel oder Skiern – jede Alm oder Hütte hat ihren eigenen Reiz, der sich auch mit jeder Jahreszeit ändert.
Dazu gibt es wunderschöne Fotos und kleine, gruselige, interessante, spannende, alte und neue Geschichten, geheimnisvolle Anekdoten oder Sagen.
Manche der Hütten und Almen sind bewirtschaftet und man sollte sich eine der kleinen angebotenen Brotzeiten gönnen. Andere dienen nur zum Rasten oder Verweilen inmitten der Natur der Berge.
Die im Buch vorgestellten Wanderungen sind in verschiedene Schwierigkeitsgrade eingeteilt. Es geht vom leichten einfachen Spaziergang über die mittelschwere bis hin zur schweren Wanderung, auch mit einer ungefähren Gehzeit. Des weiteren bekomme ich die genaue Adresse, die Anfahrt, die Öffnungszeiten, den Zugang und die Bewirtschaftung.

Bei dieser Vielzahl von Möglichkeiten ist für jeden Wanderer oder Bergsteiger etwas dabei; für Familien genau so wie für sportliche Junggebliebene. Und am schönsten sind alle diese Wanderungen, wenn sich der weiß-blaue bayerische Himmel über einem erstreckt.

Noch mehr hätte ich mich über das Buch gefreut, wenn es nicht in Plastikfolie eingeschweißt gewesen wäre.

Ein tolles Buch, das in jeden Rucksack gehört um zu Wandern und die bayerische Bergwelt zu erkunden.

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Rezensionen von Petra Sch.:

Gelungener Auftakt der historischen Trilogie um die Hebamme Hulda Gold

Fräulein Gold: Schatten und Licht; . von Anne Stern

Kurz zum Inhalt:
Berlin, 1922. Die beliebte Hebamme Hulda Gold, 26, kümmert sich um die werdenden Mütter der ärmlicheren Bevölkerung in Schönefeld.
Als die Nachbarin einer ihrer Wöchnerinnen tot im Landwehrkanal gefunden wird, verspricht Hulda ihr, sich umzuhören, was mit Rita Schönbrunn passiert sei.

Bei ihrem Ermittlungen lernt sie Kommissar Karl North kennen, der den Anschein macht, gar nicht richtig ermitteln zu wollen.
Hulda stellt eigene Nachforschungen an und kommt dem Täter dabei gefährlich nahe...


Meine Meinung:
"Schatten und Licht" ist der Auftakt der Trilogie um die gewitzte und willensstarke Hebamme Hulda Gold.
Die Schreibweise fand ich zwar eher etwas einfacher gehalten, aber irgendwie auch passend zur damaligen Zeit; es war permanent fesselnd und man fliegt nur so durch die Seiten.
Die Autorin hat es für meinen Geschmack perfekt geschafft, genug historische Details einfließen zu lassen, sodass man auch noch etwas über die damalige Zeit lernen konnte; der Krimi war cosy aber spannend zu verfolgen; und die Liebe kommt natürlich auch nicht zu kurz :) - ein rundum perfekt gelungener Roman!
Hulda ist eine empathische junge Frau, die sich nicht nur um die werdenden Mütter und ihre Babys kümmert, sondern für alle Menschen das Beste will. Genau das bringt sie bei ihren Ermittlungen jedoch in Gefahr.
Ich fand es toll, wie die Autorin Infos über die damalige Zeit in die Geschichte einfließen ließ; nicht nur die Politik-denn die dunkeln Wolken der NSDAP sind gut zu spüren- ebenso die Lebensgewohnheiten der Menschen. Vor allem der ärmlicheren Bevölkerung, für die Hulda hauptsächlich zuständig war. Die Atmosphäre der Nachkriegszeit und das schwere Leben der Einwohner Berlins bzw. der extreme Unterschied zwischen Arm und Reich kommt sehr gut zur Geltung. Viele kämpfen um ihr Überleben, müssen Hungern oder sich prostituieren. So wie Rita es musste.
Und man erfährt viel über die Arbeitsweise von Hebammen sowie das schwere Los, das Frauen damals oft tragen mussten. Licht und Schatten lagen oft nah beieinander.
Die Tagebuchauszüge von Rita Schönbrunn über ihre frühere Arbeit im Irrenhaus bzw. im Lazarett fand ich sehr interessant.
Und die Auflösung des Kriminalfalls, an der Hulda und Karl zuerst getrennt, später gemeinsam arbeiten, war ebenso authentisch wie überraschend.


Fazit:
Ein toller Auftakt der Fräulein Gold Trilogie. Perfekte Kombination aus historischem Roman mit Lerneffekt, Krimi und Liebesroman. Ich freue mich schon sehr auf die beiden Folgebände!

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

Jeden Tag ein neuer Himmel

Jeden Tag ein neuer Himmel von Thomas Violet

Bereits durch den Kappentext zu diesem Buch wird klar, dass es sich bei „Jeden Tag ein neuer Himmel“ von Violet Thomas um ein Buch mit einer Extraportion Emotion und Gefühl handelt. Diese Vorahnung bestätigt sich im Buch definitiv. Dabei schafft es die Autorin die Sprache leicht und angenehm zu halten, ich hatte zu keiner Zeit den Eindruck des Erdrückt-werdens, was sich bei solch schwierigen Themen durchaus schnell einstellen kann.

Die Protagonisten Charlotte und Sam kommen abwechselnd zu Wort, das bedeutet, dass sich die Perspektiven der Beiden abwechseln. Schön ist, dass beim Lesen durch veränderte Sprache und eindeutige Charakterisierungen gut unterschieden werden kann, durch wessen Sicht man gerade die Handlung erfährt. Generell finde ich die Charakterisierungen durchaus authentisch und realitätsnah, wodurch es mir leichtfiel, mich in die jeweiligen Situationen hinein zu versetzen. Auch die Nebencharaktere wurden ausreichend facettenreich dargestellt, um nicht ein zu blasses Beiwerk zu sein.
Inhaltlich konnte mich dieses Buch durchaus überraschen, ich habe nicht damit gerechnet, dass so viele schwere Themen so einfühlsam beschrieben werden. Nicht nur Trauer und ihre Bewältigung, es wurden u.a. auch der Umgang mit dem Umfeld auf solche tragischen Lebenseinschnitte oder Hospizarbeit. Diese doch eher schwere Themen werden auf ganz entspannte Weise mit einer angenehmen Portion Humor behandelt und somit wirkt die Handlung ganz und gar nicht bedrückend. Viel eher schafft es dieses Buch eine sehr schwere und bedrückende Ausgangslage in eine angenehme und leichte Atmosphäre zu verwandeln.
Die Handlung an sich hat einen spannenden Verlauf, der mich an einigen Stellen überraschen konnte. Hier und da kam mir ein Klischee zu viel vor, das war aber verschmerzbar und in einem adäquaten Maß.
Insgesamt konnte mich „Jeder Tag ein neuer Himmel“ durchaus positiv überraschen, ich habe nicht mit einem so reflektierten und gefühlvollen Roman gerechnet. Hier werden erstaunlich viele Themen aufgearbeitet, ohne diese zu lapidar zu behandeln. Besonders gut haben mir die Darstellungen und auch die Entwicklung der Charaktere gefallen.

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Rezensionen von Castilleja:

Europa

Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Mein erster Europa-Atlas von Andrea Erne

Ein schönes, großes Format, feste Pappe und eine praktische Spiralbindung. Und natürlich gibt es wieder viele Pappklappen zum Öffnen für weitere Informationen. Die sind für Kinder meist am Schönsten. Es beginnt mit einem allgemeinen Teil mit Infos über den Kontinent Europa. Eine schön gezeichnete Überblickskarte und hinter der Klappe eine Karte mit den Länderbezeichnungen und -grenzen.

Schön finde ich, dass zum Beispiel Andorra eine ganze Seite gewidmet wird und dafür müssen sich Deutschland und die Schweiz eine Seite teilen. Am Ende gibt es noch eine große, herausnehmbare Karte, an den Rändern sind die Flaggen der Länder abgebildet. Gute, kurze, aber dennoch informative Texte, sehr detailverliebte Zeichnungen - ein wahrer Schatz!

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Rezensionen von Lilli33:

Berührend, aber auch ein wenig kitschig

Pandatage von Gould-Bourn James

Berührend, aber auch ein wenig kitschig

Inhalt:
Vor einem Jahr starb Liz bei einem Unfall. Seitdem hat ihr mittlerweile elfjähriger Sohn Will kein Wort mehr gesprochen. Wills Vater Danny ist in seiner eigenen Trauer gefangen, versucht aber, Will die Mutter zu ersetzen, so gut er kann. Allzu gut ist das leider nicht, muss er doch schließlich auch noch für den Unterhalt sorgen.

Als ihm die Arbeit auf dem Bau dann auch noch gekündigt wird und der Vermieter ihn wegen Mietrückstands bedroht, versucht sich Danny als Straßenkünstler in Form eines tanzenden Pandas. Nur: Danny kann überhaupt nicht tanzen. Das Gute dabei: Will freundet sich mit dem Panda an und schüttet ihm sein Herz aus …

Meine Meinung:
„Pandatage“ ist wohl James Gould-Bourns erster Roman und man darf gespannt sein, was weiter aus seiner Feder kommen wird. Der Anfang ist auf jeden Fall vielversprechend.

Ich habe diese rührende Vater-Sohn-Geschichte sehr gerne gelesen, wobei ich nicht mit allen Figuren gleich warm wurde. Will und sein Freund Mo sind toll, ebenso die Stangentänzerin Krystal und der Straßenkünstler Tim, die Danny zur Seite stehen. Auch sein Freund Ivan konnte mich schnell für sich einnehmen. Nur mit dem Hauptcharakter Danny konnte ich relativ wenig anfangen. Sein Verhalten konnte ich oft überhaupt nicht nachvollziehen. Er wirkt wie ein Mann ohne jegliches Rückgrat, der sich beliebig von allen beschimpfen und herumschubsen lässt. Seine Naivität kennt scheinbar keine Grenzen. Allerdings versucht er wirklich mit allen Mitteln, das Vertrauen seines Sohnes wieder zu gewinnen, was ich ihm hoch anrechne, auch wenn er dabei praktisch alles falsch macht.

Der Schreibstil von James Gould-Bourn gefiel mir sehr gut. Er wirkt einfach und leicht zu lesen, was gut zu den Protagonisten, einem einfachen, naiven Mann und einem elfjährigen Kind, passt.

Die Geschichte ist einerseits rührend, andererseits auch gespickt mit Situationskomik. Diese Mischung ist toll, auch wenn es mir stellenweise etwas zu kitschig war.

Dieser Roman ist auf jeden Fall lesenswert und sorgt für ein paar unterhaltsame und emotionale Lesestunden.

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Rezensionen von dorli:

Wie backe ich mir einen Mann?

Wie backe ich mir einen Mann? von Karen Witemeyer

Texas, 1896. Abigail Kemp hat sich zu einer erfolgreichen Geschäftsfrau gemausert und führt die von ihrem Vater geerbte Bäckerei mit Freude und großem Engagement. Ein antiquiertes Gesetz besagt jedoch, dass es einer Frau verboten ist, in Honey Grove ein eigenes Geschäft zu besitzen, so dass der Stadtrat sich genötigt sieht, die Bäckerei zu schließen.

Abby will sich dem Beschluss des Rates nicht fügen und sieht nur einen Ausweg aus ihrem Dilemma: sie muss heiraten und zwar sofort. Als potentielle Ehemänner hat sie drei Junggesellen ins Auge gefasst, wobei Zacharias Hamilton ihre erste Wahl wäre. Doch Zach geht seine Freiheit über alles und er lehnt Abbys Antrag zunächst einmal ab…

„Wie backe ich mir einen Mann?“ ist der zweite Band aus Karen Witemeyers „The Patchwork Family“-Reihe – obwohl ich den ersten Teil der Serie nicht gelesen habe, war ich ruckzuck mittendrin im Geschehen und schnell mit den Akteuren und ihren Eigenarten vertraut.

Karen Witemeyer hat einen frischen, humorvollen Schreibstil. Die Autorin erzählt die Geschichte im lockeren Wechsel mal aus Abbys, mal aus Zachs Sicht, so dass man als Leser bestens mitverfolgen kann, was beide über den jeweils anderen und die Situation, in die sie sich so holterdiepolter hineinmanövriert haben, denken.

Neben der Liebesgeschichte zwischen Abby und Zach spielen wie in allen Romanen von Karen Witemeyer auch christliche Werte wie zum Beispiel Vergebung und Barmherzigkeit eine wichtige Rolle. Außerdem ist für reichlich Spannung gesorgt, denn Abbys ehemals beste Freundin Sophia, die sich nach einem viele Jahre zurückliegenden tragischen Unglücksfall zu einer fiesen Intrigantin entwickelt hat, wird nicht müde, Abby das Leben schwer zu machen, wo es nur geht.

„Wie backe ich mir einen Mann?“ hat mir sehr gut gefallen - eine muntere Geschichte, bei der die Liebe im Vordergrund steht, aber auch Spannung und Humor nicht zu kurz kommen.

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Rezensionen von Nele33:

Gelungen und berührend

Kostbare Tage von Kent Haruf

Kostbare Tage ist der Abschlussband zu der Serie um die fiktive Kleinstadt Holt in Colorado des leider schon verstorbenen Autors Kent Haruf.

Ich muss gestehen ich bin ein großer Fan dieser Reihe im Episodenstil, obwohl Episodengeschichten nicht so mein Lieblingsstil ist. Endlich wieder in Holt angekommen, der Stadt mit dem endlosen Himmel und ihren besonderen und doch so normalen Bewohnern.

Dad Lewis wird sterben, der Krebs wird gewinnen. Äußerst poetisch und feinfühlig versteht es Kent Haruf die letzte Zeit des sehr eigenständigen Mannes, der so manche Lebensentscheidung in dem Buch überdenkt zu schildern.
Mary, seine Frau wird von ihrer Tochter Lorraine bei der Pflege unterstützt. Aber Holt wäre nicht Holt, wenn nicht auch Berta und die kleine Alice, Willa und Alene Johnson genauso wie Pfarrer Lyle die Familie tatkräftig und liebevoll unterstützen würden. In den einzelnen Kapiteln erfahren wir von den Päckchen der anderen Bewohner des Dorfes, in dem jeder Jeden kennt und meint schon alles von seinem Gegenüber zu wissen.

Mich hat dieses Buch sehr berührt, merkte beim Lesen allerdings, dass die anderen Bände bekannt sein sollten um den gesamten Zusammenhang verstehen zu können. Holt und seine Bewohner sind sehr vielschichtig und ohne Vorkenntnisse kommt die Botschaft des Buches wahrscheinlich nicht so beim Leser an. Klare Leseempfehlung*****

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Rezensionen von Nele33:

Informativ

Kostbare Tage von Kent Haruf

"Wo Deutschland am schönsten ist“ 1000 Ausflugsziele fürs ganze Jahr von Alex Kemmer verspricht 1000 Ausfliugsziele in Deutschland für die ganze Familie.

DIe 480 Seiten teilen sich die 16 Bundesländer, die jeweils einzeln mit ihren Sehenswürdiglkeiten vorgestellt werden. Das Format passt sich den anderen Büchern des GU Verlages an und ist dadurch kompakt und quadratisch.

Als erstes habe ich mir NRW angesehen, da ich hier schon so viele Dinge gesehen und gemacht habe. Wirklich Neues konnte ich für mich nicht entdecken, aber gesehenes wieder auffrischen.
DIe Gastronomie und Hotel Empfehlungen bewegen sich eher im hochpreisigen Bereich.
Die Vielfalt der Tipps beziehen sich auf Museen, Kino, Sehenswürdigkeiten, Shopping und Feste. Gerade die vorgestellten Feste haben mir sehr gut gefallen, da sie immer noch mehr einer Region zeigen.

Die Aufteilung in die einzelnen Bundesländer machen die Handhabung des Buches stimmig und erleichtern das Finden einzelner Orte.
Die Qualität des Buches ist hochwertig und die gewählten Fotos überzeugen.
Dieser "Reiseführer" ist sehr informativ, weit gefächert und macht defintiv Lust auf Urlaub und Ausflüge in Deutschland.

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Rezensionen von rainbowly:

Verwirrt und trotzdem begeistert

Die Spiegelreisende 4 - Im Sturm der Echos von Christelle Dabos

Inhalt
Immer mehr Teile der Archen stürzen in die Leere. Ophelia landet im Beobachtungsinstitut für Abweichungen um gemeinsam mit Thorn weitere Nachforschungen über Gort und den Anderen anzustellen. Gemeinsam versuchen sie alles um ihre Welt zu retten.

Gestaltung
Das Buch passt natürlich perfekt in die Reihe.

Auch auf diesem Buch sieht man wieder eine der Archen im Skizzenstil mit wunderbaren Details.

Sprache
Christelle Dabos hat in dieser Reihe wirklich eine sehr komplexe Welt entwickelt. Diese Welt würde noch Stoff für viele weitere Geschichten bieten und man könnte noch viele Abenteuer darin erleben. Und ich glaube man könnte die Reihe auch gut mehrfach lesen und würde immer wieder neue Details und Verknüpfungen entdecken, die einem beim ersten Lesen entgangen sind. Im Laufe der Geschichte, auch schon in den vorangegangenen Bänden, wurden so viele Andeutungen gemacht, Rätsel gestellt, Personen vorgestellt, Fragen aufgeworfen und einzelne Fäden aufgenommen, so dass ich wirklich sehr gespannt war wie all dies im finalen Band aufgelöst und entwirrt werden sollte. Und es war stellenweise wirklich wirr und teilweise verstörend. Manchmal fiel es mir schwer alle Verbindungen und Erklärungen zu verstehen. Doch in meinen Augen hat Christelle Dabos es trotzdem geschafft die Geschichte zu einem befriedigenden Ende zu bringen. Die Geschichte lief oftmals in eine ganz andere Richtung wie ich es erwartete hatte. Personen traten auf den Plan, die ich schon wieder vergessen hatte. Es wurden noch viel mehr neue Fragen aufgeworfen wie ich es in einem Abschlussband erwartet hatte. Ich wurde überrascht, schockiert und am Ende doch versöhnt. Ich habe mitgefiebert, habe Ophelias Angst und Sorge gespürt, ihre Verzweiflung und den kleinen Funken Hoffnung, dass doch alles gut werden wird. Es gab wieder so wundervoll verrückte Details. Das Institut für Abweichungen war ein toller Schauplatz voller ungewöhnlicher Menschen. Und es ist einfach so viel passiert! Und trotzdem macht meine Begeisterung viel mehr die Stimmung aus, die dieses Buch verbreitet. Es ist einfach ganz besonders.

Charaktere
Ophelia macht auch im letzten Band nochmal einen Sprung in ihrer Charakterentwicklung. Sie wird noch selbstständiger, selbstbewusster, entscheidungsfreudiger und mutiger.
Das zarte Liebespflänzchen zwischen Thorn und ihr wächst weiterhin, bleibt aber noch immer im Hintergrund der Geschichte und nimmt keinen sehr großen Raum im Buch ein. Trotzdem mag ich die beiden zusammen sehr gerne und habe die wenigen romantischen Szenen genossen.
Auch andere bekannte Figuren tauchen wieder auf: Berenilde, Viktoria, Roseline, Archibald Gwenael, Reineke, Ambrosius, Lazarus, Elizabeth, Octavio...
Doch in diesem Band steht Ophelia doch stark im Fokus. Sie und ihre Suche nach dem Anderen, ihre Erlebnisse im Beobachtungsinstitut und die Nachforschungen über die Echos und Schatten.

Fazit
Ein verwirrendes und trotzdem begeisterndes Finale einer grandiosen Fantasy-Saga. Mehr davon!

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