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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Iruen:

Ganz toll für kleine Entdecker

Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Mein erster Europa-Atlas von Andrea Erne

Der Europa-Atlas ist ein wunderschönes Buch für jedes Kind. Es ist ansprechend gestaltet und passt optisch super zu den anderen Büchern von „Wieso? Weshalb? Warum?“.
Kinder, die sich für die große weite Welt interessieren, werden hier sehr viel Spaß haben. Auf einer Karte können sie sich Europa ansehen und hinter den zahlreichen Klappen gibt es spannende Geheimnisse zu entdecken.

Auf den folgenden Seiten werden die Länder nacheinander vorgestellt. Welches Tier lebt in welchem Land? Was gibt es für Traditionen und Bräuche? Auch Eltern lernen hier noch einiges. Am Ende gibt es dann nochmal ein tolles Poster, wo alles drauf ist.

Meinem Sohn hat es super gut gefallen. Besonders das enthaltene Poster wird gerne angesehen. Für uns ein tolles Buch.

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Rezensionen von Iruen:

Ein toller finaler Band

Die Spiegelreisende 4 - Im Sturm der Echos von Christelle Dabos

Der letzte Band der Spiegelreisenden-Reihe hat mir gut gefallen. Nachdem Ophelia in den vorherigen Bänden einige Fragen im Bezug auf Gott und den Anderen klären konnte, sind ebensoviele neue aufgetaucht. Die Suche nach dem Anderen geht also weiter.

Dabei entwickelt sich Ophelia langsam vom schüchternen Mädchen zu einer wahren Heldin.

Auch Thorn wächst einem immer mehr ans Herz. In dieser Reihe ist wirklich kein Charakter perfekt. Alle haben ihre kleinen Macken und so fällt es einem leicht, sie alle ins Herz zu schließen.

Am besten gefällt mir aber die Einzigartigkeit dieses Buches. Man trifft weder auf Klischees, noch auf Szenen, bei denen man das Gefühl hat, sie schon hundert Mal gelesen zu haben. Die Spiegelreisende ist wirklich mal etwas ganz neues und das zeigt sich auch im Schreibstil.

Einziges Manko: Die Geschichte zieht sich an manchen Stellen etwas. Insgesammt habe ich das Buch aber sehr gerne gelesen.

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Rezensionen von Manfred Fürst:

Köstlicher Wortwitz mal zum Weinen, mal zum Lachen

Junger Mann von Wolf Haas

Wolf Haas lässt seinen namenlosen Ich-Erzähler, einen übergewichtigen Zwölfeinhalbjährigen, den JUNGEN MANN von der Gewichtsabnahme um 13 kg auf 80 „träumen“. Besser wären 72.

In den Sommerferien arbeitet er als Tankwart, erblickt die Zwanzigjährige Elsa, selbstredend für ihn die schönste Frau mit dem schönsten Namen.

Er ist total verknallt und muss aufpassen, dass der Reißverschluss seiner Hose dem inneren Druck standhält. Aber er hat ein klitzekleines Problem, sie ist nämlich mit Trucker Tscho verheiratet. Tscho lädt ihn zu einer Fahrt nach Griechenland ein. Beginn eines abenteuerlichen Roadmovies. Und einer neuen Freundschaft?

Österreich 1973, Schilling als Währung und die Jugoslawische Volksrepublik ist noch existent. Ražnjići, Ćevapčići oder ein halbes Brathendl, das die Kellnerin auf den Tisch knallt, es ist halt das kommunistische Jugoslawien.

Köstlicher Wortwitz mal zum Weinen, mal zum Lachen mit viel Empathie erzählt:

Das Gescheiteste im Leben ist, gar nicht zu singen und nur den Mund zu bewegen.
Rückwärts durch die Beine betrachtet ist/war die Welt immer am interessantesten.
Es war schwierig im Leben, nicht in einen falschen Verdacht zu kommen.
Dem jungen Mann war schon öfter aufgefallen, dass er dummerweise nicht verrückt war.

Eine „Coming of Age“-Geschichte, vielleicht steckt hinter dem namenlosen jungen Mann ein gewisser Wolf H.

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Rezensionen von Iruen:

Toll für Einsteiger

Vegan! Das Goldene von GU von Adriane Andreas

Das Cover ist unheimlich schön. Es glänzt toll und sieht absolut ansprechend aus. Auch die enthaltenen Bilder sind total ansprechend und machen gleich hungrig.
Was mir besonders gefällt, sind die viele Hintergrundinfos. Gerade als Einsteiger nimmt man hier eine Meneg mit.
Neben umfangreichen Rezepten gibt es auch sehr viele Basics wie Hummus und Hafermilch.

Das Buch ist logisch aufgebaut und arbeitet sich langsam von den Basics zu den komplexeren Rezepten vor. Durch die Vielzahl an tollen Rezepten regt es nicht nur die Lust zum Nachkochen an, sondern nimmt vielen Menschen bestimmt auch die Angst vor der veganen Ernährung. An Vielfalt mangelt es hier jedenfalls nicht. Desweiteren gibt es auch viele Rezepte, die schon bekannte Gericht veganisieren. Hier sollte jeder etwas leckeres finden.

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Rezensionen von rewareni:

Ein neues Leben beginnt

Der unsichtbare Garten Gebunden. von Lambert Karine

Ein tragischer Schicksalsschlag ändert das Leben des jungen Vincent von einem Tag auf den anderen. Innerhalb weniger Wochen, wird er erblinden. All seine Träume, die Liebe zum Tennis und die Liebe zu seiner Freundin Emilie, zerplatzen wie Seifenblasen. Verzweifelt und ruhelos versucht er so viele Wünsche auf seiner Liste noch abzuarbeiten, bevor es zu spät ist.

Als er sich auf das Land zurückzieht und bei dem alten Häuschen, das seinem Großvater gehört hat den alten Garten entdeckt hat er ein Ziel, das von nun an sein weiteres Handeln bestimmt. Er möchte den Gemüsegarten wieder zum Leben erwecken, auch wenn er keine Ahnung hat, wie er das mit seiner ständig fortschreitenden Erblindung bewerkstelligen soll. Obwohl er sehr zurückgezogen lebt, schafft es seine Nachbarin Colin zu ihm durchzudringen und Vincent beginnt sein bisheriges und zukünftiges Leben mit anderen ,,Augen zu sehen“.
,,Der unsichtbare Garten“ ist ein wunderschöner, berührender und zu Herzen gehender Roman von Karine Lambert. Auffällig ist zuerst einmal der ,,milchig“ erscheinende Schutzumschlag, der, wenn man ihn abnimmt, farbenkräftige Blumen auf dem Cover versteckt hat. So ähnlich kann man sich wohl die Erblindung von Vincent vorstellen, der im Laufe der Geschichte immer mehr an Sehschärfe verliert. Als Leser wird man gleich mit diesem Schicksalsschlag konfrontiert und man leidet von Beginn weg gleich mit Vincent mit. Die Geschichte lässt manchmal kaum Luft zum Atmen, weil sie schnell erzählt wird und Vincent immer wieder an vergangenen Ereignisse denkt, die ihn verletzt, erfreut oder nachdenklich gemacht haben. Es war berührend zu lesen, welche Wünsche er noch gehabt hat, was er sich von seiner Zukunft erwartet hat und wie er nun sein Leben vollkommen umstellen musste. Schön waren dabei seine Notizen, die im Laufe des Romanes immer größer wurden und somit den Fortschritt seiner Erblindung auch optisch anzeigten. Mir haben die intensiven Beschreibungen gefallen, wenn Vincent seine Umgebung plötzlich mit allen anderen Sinnen, außer dem Sehen, eingesetzt hat und er nun viel intensiver alles wahrgenommen hat. Dass es auch gute Freunde für ihn gibt, die ihn unterstützen, hat die Autorin gut erzählt, aber auch, wie schwer es den Eltern gefallen ist, mit ihrem Sohn umzugehen, hat mir ebenfalls gefallen. Vincents Hartnäckigkeit, seinen Gemüsegarten auf Vordermann zu bringen ist sehr schön beschrieben worden und man hat dabei als Leser selbst das Gefühl gehabt, die Langsamkeit, die sich Vincent nun angewöhnt hat, selbst zu spüren. Ein schön geschriebener Roman, der zeigt, dass manchmal erst ein Unglück geschehen muss, damit man lernt, das Leben intensiver als bisher wahrzunehmen und dass jeder Tag ein Geschenk sein kann, wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen und man versuchen sollte mir Ruhe und Gelassenheit sein Leben zu genießen.

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Rezensionen von Petra:

zauberhaft

Der unsichtbare Garten Gebunden. von Lambert Karine

Zauberhaft
Im Mittelpunkt dieser ungewöhnlichen Liebesgeschichte stehen nicht nur Nora und Joe sondern auch Grand Central Station in New York.
Die Liebe zwischen Nora und Joe ist so zart und empfindlich wie edles Porzellan, die Liebe zu der großen Bahn Station ist bodenständig und unzerstörbar.

Beides miteinander verschmolzen macht den Zauber dieses Buchs aus. Denn das eine ist ohne das andere nicht ganz so schön.
Obwohl Joe im Laufe der Jahre immer älter wird und durch besondere Umstände nicht altern kann, wirkit alles so real. Die Geschichte von Nora ist die eines Mädchens aus gutem Haus Ende der zwanziger Jahre. Joes ist da Gegenteil ein Arbeiterkind. Beide Leben werden unabhängig von einander beschrieben, für den Anfang ist es spannend und interessant, in der Mitte bekommt das Buch denn dadurch einige Längern. Aber die Autorin schafft es, im letzten Drittel, die Spannung wieder aufleben zu lassen. Vor allem der Schluss ist traurig und hoffnungsvoll zugleich.

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Rezensionen von Iris Sirucek :

Die etwas andere Oma

Der Zopf meiner Großmutter von Alina Bronsky

Als kleines Kind war ich ganz vernarrt in das Buch „Die Omama im Apfelbaum“. Eine so lebensfrohe, abenteuerlustige, bejahrte Hauptfigur kennenzulernen, war für mich etwas ganz Neues. Ich kann mich an keine andere ältere Romanfigur erinnern, die dieser Oma das Wasser reichen konnte. Umso neugieriger war ich daher auf die Großmutter in Bronskys Werk, welche es ebenfalls in den Romantitel schaffte.

Um es kurz zu machen, diese zweite literarische Großmutter in meiner Lesekarriere glich so gar nicht der im Apfelbaum. Im Gegenteil: Die Oma in Alina Bronskys Roman ist auf den ersten Blick streng, übervorsichtig und ein wahrer Alptraum für ihren Enkel Max. Mein Mitleid mit dem Jungen und seinem äußerst schweigsamen Großvater wuchs, je mehr die beiden in der kleinen Flüchtlingswohnung von der Großmutter terrorisiert wurden.
Alina Bronsky nimmt den Leser mit in den Alltag dieser dreiköpfigen Familie, welche r von Geheimnissen und Dissonanzen geprägt ist. Dabei zeigt die Autorin anhand von Mäxchens Großmutter, wie schwer der Prozess des Integrierens und das Leben in einer fremden Kultur sein kann.
Mein Fazit: Auch wenn Bronskys Großmutter nicht meine literarische Lieblingsoma ist, kann ich den Roman „Der Zopf meiner Großmutter“ nur empfehlen. Ich erinnere mich an keine andere Antiheldin, für die ich so viel Verständnis aufbringen konnte wie für die russische Flüchtlings-Oma.

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Rezensionen von manu63:

Antworten und neue Fragen

Der Zopf meiner Großmutter von Alina Bronsky

Das Herrenhaus ist der Titel des achten Bandes der Totenbändiger Reihe der Autorin Nadine Erdmann. Dieser Band ist das Finale der 1. Staffel und bietet dem Leser Antworten auf etliche Fragen und macht durch neue Aspekte neugierig auf die 2. Staffel.

Im Mittelpunkt steht Camren und sein Ringen um die Erinnerung an seine Vergangenheit.

Blaine schmiedet einen furchtbaren Plan um Camren doch noch ins Trainungshaus zu bekommen und einmal mehr muss die Familie Hunt und ihre Freunde beweisen was in ihnen steckt. Die Autorin schafft es wieder mich in die Welt der Totenbändiger eintauchen zu lassen und mit Bedauern wieder aufzutauchen, da ich am liebsten sofort weiter gelesen hätte. Haupt-und Nebencharaktere sind gut angelegt und gemäß ihrer Rolle in der Geschichte sympathisch oder unsympathisch. Gerade auch das schurkische an Carlton kommt immer mehr heraus und seine Art seine Umgebung zu beeinflussen ist gut geschildert. Insgesamt eine lesenswerte Reihe.

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Rezensionen von Nele33:

Passt

Die Rückkehr des Würfelmörders von Stefan Ahnhem

Nachdem mich der erste Band: Der Würfelmörder, letztes Jahr erschienen unter dem Titel 10 Stunden tot, mit seinem offenen Ende und ungelösten Strängen zurückgelassen hat, war ich gespannt auf die Fortsetzung.
Bis heute verstehe ich da allerdings den Verlag in keinster Weise und fühle mich ein wenig veräppelt.

Vor allem ist es für den Leser nicht unbedingt ersichtlich, dass es sich bei 10 Stunden tot und der Würfelmörder um das gleiche Buch handelt. Um den Zusammenhang verstehen zu können, finde ich es zwingend notwendig beide Bände zu lesen. Ansonsten fehlt zu viele an Hintergrundwissen.

Bei die Rückkehr des Würfelsmörders handelt es sich um den 5. Band um Fabian und seinem Team, wobei die Würfelmörder Bände eigenständige Geschichten darstellen.

Um den Zusammenhang verstehen zu könne, finde ich es zwingend notwendig beide Bände zu lesen. Ansonsten fehlt zu viele an Hintergrundwissen.

In diesem Band gelingt es dem Autor viele Stränge, viele Personen und Morde aneinander zu reihen. Dies geschieht mit viel Spannung und einigen Überraschungen. Das Buch ist nichts für Zartbesaitete und kann an manchen Stellen den Atem stocken lassen.
Mich hat der Autor mit diesem Fortsetzung - Band wieder versöhnt, und es bleibt wirklich noch Luft für einen dritten Band. Darauf freue ich mich jetzt schon.

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Rezensionen von Bibliomarie:

Jeder Tag ist kostbar

Kostbare Tage von Kent Haruf

Wieder lässt der Autor den Leser am Leben der amerikanischen Kleinstadt Holt teilhaben. Im Mittelpunkt steht der Dad Lewis, sein ganzes Leben Eisenwarenhändler im Städtchen. Sein Leben geht nun zu Ende. In den letzten Tagen sind seine Frau Mary und seine Tochter Lorraine an seiner Seite, auch Nachbarn und Freunde begleiten ihn.

Von ihren Wünschen und Enttäuschungen erzählt dieses Buch. Immer in einer nur vordergründig einfachen Sprache. Aber das ist die große literarische Kunst des viel zu früh verstorbenen Autors.

Mit großer Empathie begegnet Haruf seinen Protagonisten und das hat mich tief berührt und ich bin sicher, kein Leser wird sich diesem Buch ganz entziehen können. Wenn der immer schwächer werdende Lewis sich an glückliche Zeiten und große Enttäuschungen erinnert, wenn er den Bruch mit seinem Sohn bedauert und sein Leben Revue passieren lässt, bin ich ganz an seiner Seite.

Wie immer in den Holt-Romanen erzählt der Autor auch episodenhaft von Menschen, die im Ort leben und ihn prägten. Da ist die alte Dame, die ihr verwaistes Enkelkind aufnimmt, die ältliche Lehrerin, die nach einer großen Enttäuschung wieder bei der Mutter lebt und alle finden allmählich zu einem inneren Frieden.

Auch zeitgeschichtliches klingt an, wenn der Pfarrer vom Lucas-Evangelium predigt und den Friedensgedanken in den Vordergrund rückt, wo die meisten Bürger dem beginnenden Irak-Krieg voller Patriotismus sehen.

Ich habe schon andere Bücher des Autors gelesen und auch wenn ich einen anderen Favoriten habe, so ist es doch ein Buch das sich unbedingt zu lesen lohnt.

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