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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von LadyNinily:

Ein schwacher, zu verrückter Abschluss

Die Spiegelreisende 4 - Im Sturm der Echos von Christelle Dabos

„Im Sturm der Echos“ ist das Finale der Spiegelreisenden Saga und knüpft – anders als seine Vorgänger – direkt an den Geschehnissen am Ende des dritten Buches an. Ophelia befindet sich noch immer in Babel, welches gerade seinen ersten Erdrutsch verzeichnen musste. Auf ihrer Suche nach Antworten, um endlich die Existenz „des Anderen“ aufzudecken, begegnet sie erneut vielen Charakteren, die der Leser schon in den ersten drei Bänden ins Herz schließen durfte.

Sehr zu meinem Bedauern kommen aber einige Charaktere zu kurz, von denen ich sehr gerne mehr gelesen hätte (Viktoria, Berenilde, …).
Während man allerdings Ophelia, Thorn und beispielsweise Ambrosius und Octavius wiedertrifft, geschehen allerlei obskure Dinge. War schon der Pol mit seinen Illusionen eine mehr als fantastische Arche, so wird die Geschichte auf Babel nun vollkommen verdreht und skurril, sodass es einem als Leser leider immer öfter schwerfällt, dem Geschehen noch zu folgen. Ich befürchte, hier wollte die Autorin etwas höher hinaus, als der Geschichte am Ende gutgetan hat. Ich habe ziemlich schnell den Faden verloren, wie diese ganze Welt überhaupt noch zusammenhängt und was genau man jetzt eigentlich sucht. Würde man mich fragen, was auf den letzten 200 Seiten passiert ist, würde mir die Antwort genauso schwer fallen, wie die Galaxie erklären zu müssen. Ich war einfach heillos überfordert. So sehr, dass ich nicht mal sagen könnte, ob das Ende nun logisch und nachvollziehbar war oder nicht.

Fazit
Ich muss mich leider einigen Rezensenten anschließen. Der vierte Teil ist leider alles andere als ein starker Abschluss für diese so wunderbare Reihe. Die ersten drei Teile habe ich als Lieblingsbücher ins Herz geschlossen, die Existenz von Band vier würde ich aber stellenweise am liebsten verdrängen. Wem Teil eins bis drei schon zu abgedreht und verrückt waren, der wird mit diesem Buch definitiv auch nicht mehr glücklich.

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Rezensionen von LadyNinily:

Innovativer Krimi, der gerne Tabus bricht

DUNKEL von Ragnar Jonasson

Ich habe mich sehr gefreut, mal wieder einen Krimi mit einer etwas betagteren Ermittlerin zu lesen und mir darum erhofft, dass es sich um einen knallharten, erfahrenen alten Hasen handelt, dem die Bösen so rein gar nichts können – aber weit, weit gefehlt. Hulda verhält sich oft wie ein absolut blutiger Anfänger, der an seinem ersten Tag nur alles an Fettnäpfchen mitnimmt, was möglich ist.

Man muss ihr allerdings zugutehalten, dass sie absolut nicht abgebrüht und weit davon entfernt ist, so zu sein, wie man es im ersten Augenblick vermutet und dieser Facettenreichtum hat mir persönlich wiederum sehr gut gefallen.
Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass das Buch entweder ein Einzelteil oder das Ende einer Trilogie darstellt. Dann wäre ich eventuell mit dem Ende zufrieden gewesen, vielleicht hätte es sogar eingeschlagen wie eine Bombe und mich in absolute Verzückung versetzt, da es durchaus ein paar Wendungen in der Geschichte gibt, die man definitiv nicht erwartet. Die Realität ist allerdings leider, dass ich bitter enttäuscht war, mich schon fast um meine Zeit betrogen gefühlt habe. Nach Abschluss des Buches erscheint mir so vieles, mit dem die Handlung gefüllt wurde, einfach nur sinnlos.

Fazit
Ein nordischer Krimi, der seinen Fokus stark auf Persönlichkeit, Entwicklung und Geschichte seiner Protagonistin Hulda legt und den Kriminalteil dafür spürbar in den Hintergrund schiebt. Das Buch ist dabei mit äußerster Vorsicht zu genießen. Wer allerdings nach einem etwas „innovativen“ Krimi sucht, wird hier definitiv fündig. Ob man am Ende allerdings mögen wird, was man hier findet, mag ich nicht zu versprechen.

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Rezensionen von marsu:

Vision

Paradise City von Zoë Beck

Deutschland in einer nicht näher bestimmten nahen Zukunft. Die Bevölkerung wurde unter Anderem durch eine mutierte Masernepidemie in den 2030er Jahren reduziert. Das Meer hat sich mehr Lebensraum verschafft, die Nord- und Ostsee haben viel überschwemmt. Das Leben spielt sich in großen Zentren ab, vor allem um die Hauptstadt Frankfurt - Ruhrcity ist auch noch ein Ballungsgebiet, während Berlin in der Bedeutungslosigkeit versunken ist.

Die Protagonistin Liina arbeitet für die freie Presse - allerdings ist diese verboten und darum müssen sie und ihre Kollegen versuchen, unter dem Radar zu bleiben. Ihr Chef und Liebhaber schickt sie nach Rostock, wo angeblich eine Frau von einem Schakal getötet wurde. Liina ist genervt, so etwas Unbedeutendes und offensichtlich Falsche zu recherchieren. Als sie zurück kommt, liegt ihr Chef auf der Intensivstation, angeblich ein Selbstmordversuch, doch daran glaubt sie nicht. In der Gesellschaft werden Gesundheitsdaten - und auch Bewegungsprofile etc - ständig überwacht. Angeblich natürlich nur zum Besten der Betroffenen. Worum es hier wirklich geht, zeigt sich erst nach und nach. Dieser kritische Zukunftsthriller hat mich sehr nachdenklich gestimmt.

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Rezensionen von mamaofhannah07:

Eine mutige Frau in einer spannenden Zeit

Das Juliusspital. Ärztin aus Leidenschaft von Beinert Nadja; Beinert Claudia

Das Juliusspital – Ärztin aus Leidenschaft ein Roman von
Claudia & Nadja Beinert (Knaur Verlag)
"Wir sind auf dem besten Weg, die Juristische Fakultät ein für alle Mal an Ruhm und Ehre zu übertrumpfen. Dreihundert Studenten sind allein für die Medizin immatrikuliert, und das hat bei einer Gesamtstudentenzahl von siebenhundert viel zu bedeuten"
Das Juliusspital in Würzburg um 1850 wird der Wartesaal des Todes genannt.

Einfache Leute und Menschen am Rande der Bevölkerung suchen Hilfe im Spital. Dort entscheiden sich Schicksale, Chancen für die Forschung und hier wird die Neugier und der Forschungstrieb der Professoren und der Bildungshunger der hiesigen Studenten gestillt. Dies ist ein Ort, der so viel Leid und Tod wie auch Hoffnung, Glanz und dunkle Seiten in sich birgt.
Viviana entwickelt den Wunsch Ärztin zu werden auf einem unerwartetem Umweg in ihrem Leben. Mit ihrer großen Auffassungsgabe und unbändigem Wissensdurst, möchte so gern dazugehören. Sie träumt davon, Medizin zu studieren, zu helfen und Ärztin zu werden. Dieser Drang verstärkt sich, als sie die Möglichkeit nutzt, Vorlesungen und dem Unterricht der Studenten ab und an heimlich in der Alma Julia zu belauschen. Doch Mitte des 19. Jahrhunderts bleibt ihr als Frau ein Medizinstudium untersagt. Viviana entscheidet sich gegen den bequemen Weg auf der Suche nach ihrer Erfüllung im Leben. Dabei trifft sie auf Charaktere mit Ecken und Kanten, historische Persönlichkeiten und fiktive Figuren.
In jeder Zeile und in kleinsten Details spiegeln sich die großartige Recherchearbeit und das Mitgefühl zu ihren Protagonisten der beiden Autorinnen wieder. Der Leser begleitet die facettenreichen Figuren entlang der Straßen und Viertel des vergangenen Würzburgs. Vor diesem historischen Hintergrund fächern sich zeitgetreue Informationen, medizinische Fortschritte, pharmazeutische Einblicke, Hintergrundwissen zum Aktien- und Bankgeschäft, die Stellung der Frau innerhalb der Familie und in der Gesellschaft sowie Einblicke in das Alltagsleben der einfachen und gehobenen Bevölkerung breit durch die Geschichte.
Der fesselnde, detailreiche Schreibstil trägt den Leser in die Geschichte hinein und lässt ihn nicht mehr los. Auch ich habe die willensstarke Viviana gern auf ihrem Lebensweg begleitet. Daher freue ich mich auf den bald folgenden 2. Band: Das Juliusspital – Ärztin in stürmischen Zeiten.

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Rezensionen von Sabine M:

Leider zu flüchtig

flüchtig von Hubert Achleitner

Hubert Achleitner, der sich auch als Sänger einen Namen gemacht hat, versucht es nun mit einem Buch. Seine Musik mag ich gar nicht und das hätte mich eigentlich schon warnen müssen. Denn leider überzeugt mich auch sein schriftstellerisches Werk nur wenig. Die Sprache gefällt größtenteils, er weiß grundsätzlich mit den Worten umzugehen, schießt aber dann doch einige Male etwas über das Ziel hinaus, bewegt sich hart an der Grenze zum Kitsch.

Seine Protagonisten bleiben seltsam blass und eben flüchtig. Einige gute Ansätze sind durchaus da, aber sie brennen sich nicht ins Gedächtnis und machen dem Namen des Romans alle Ehre. Fast erinnert er mich an die Meditation in meiner Yogastunde. Flüchtige, kleine Begebenheiten, wie Gedanken. Man lässt sie kommen, schaut sie kurz an, lässt sie gleich wieder ziehen und schon sind sie vergessen. Dann gibt es aber auch zahlreiche Stellen, da zieht sich die Geschichte wie ein alter, zäher Kaugummi. Der Leser beginnt sich zu langweilen und muss sich regelrecht durch die Sätze quälen. Wie ein Missakkord erscheinen manche Passagen fehl am Platz. Der Autor hat zwar viele gute Ideen, die aber leider oft genau dann, wenn es anfängt richtig interessant zu werden, einfach fallen gelassen werden und im Sande verlaufen. Mich erinnert das Buch an eines dieser Musikalben, die ein, zwei Hits enthalten, aber leider sonst nur diese Lieder die noch unausgegoren sind, nicht so richtig passen und eigentlich nur den Zweck haben, die CD, bzw. in diesem Fall, die Seiten zu füllen.

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Rezensionen von Manfred Fürst:

Ergreifende Familiengeschichte und packender Thriller in einem

Long Bright River von Liz Moore

jetzt 2018. Stadtviertel Kensington in Philadelphia.

Das Cover zeigt die Benjamin Franklin Bridge über den Delaware River, den Long Bright River. Dort spielt sich eine Familiengeschichte ab, mit bedrückend erschütternden Rückblicken in die Kindheit zweier Schwestern - damals: von Mickey, der 32 Jahre alten Streifenpolizistin und ihrer zwei Jahre jüngeren Schwester Kacey und deren Entfremdung, weil Mickey Kacey mehrmals festgenommen hatte; sie sprechen seit fünf Jahren nicht mehr miteinander.

Kacey ist verschwunden. Parallel zur Geschichte die gefährliche Jagd nach einem Frauenmörder.

Zutiefst verstörendes und zugleich trauriges Schlaglicht auf den Mikrokosmos Familie und das urbane kriminelle Philadelphia, spannend, geschickt konstruiert und einfühlsam erzählt mit einer psychologischen Studie der alleinerziehenden Mickey.

Geschliffenes Deutsch durch beste Übersetzung auf einem sehr hohen literarischen Niveau. Extraklasse.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Leider nur einer von Vielen

HOLIDAY Reisebuch: Wo Deutschland am schönsten ist von Axel Klemmer

Pünktlich zum Start der Sommerferien bietet der GU-Verlag einen Reiseführer mit den schönsten Reisezielen für einen Kurztrip innerhalb Deutschlands an. Auf 480 Seiten stellt mir der Autor Axel Klemmer 1000 sehenswerte Ziele in ganz Deutschland vor. Für die Handtasche oder den Rucksack zu schwer, ist er für die Planung im Voraus von zuhause aus oder zum Mitnehmen im Handschuhfach im Auto bestens geeignet, Deutschland von seinen schönsten Seiten kennenzulernen.

Wunderschöne Fotos, dazu Informationen zu Ausflugszielen, Sehenswürdigkeiten, Hotels und Restaurants mit denen man richtig was anfangen kann. Für mich hätte das alles nur noch etwas ausführlicher sein können. Ausserdem vermisse ich das Aussergewöhnliche, Insider-Tipps, die nicht jeder kennt oder Ziele in Deutschlands wunderschöner Natur. Davon bekomme ich hier sehr wenig. Zumeist geht es in unsere Städte, die zweifelsohne auch sehr schön sind. Da ich sehr Vieles, was hier vorgestellt wird schon kenne, gibt es nach dem Durchblättern nur wenige Lesezeichen, die ich gesetzt habe.

Ein dicker Reiseführer, der für mich nicht viel Neues bringt. Menschen, die gerade anfangen Deutschland kennenzulernen, sollten ruhig mal einen Blick hinein werfen.
Von mir bekommt der Führer 3,5 von 5 Sternen.

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Rezensionen von Petra:

alltagstaugliches kochbuch nicht nur für Veganer

Vegan! Das Goldene von GU von Adriane Andreas

Meinung
Ich wusste bisher wenig über vegane Küche, außer keine tierischen Produkte, Tofu und Jackfrucht als Fleischersatz, und viel Hülsenfrüchte, Nüsse sowie Körner.
Mit diesem Buch hat sich mein Wissen extrem erweitert, erstmal wird viel erklärt: z.B.: Das Sojamilch nicht Milch genannt werden darf ( EU Recht ) auch Joghurt oder Quark hat einen anderen Namen.

Was brauche ich, um mein Vitamin D zu bekommen oder Eisen.
Dann kommen die Rezepte mit schönen Fotos garniert und garantiert für jedermann einfach nachzukochen. Immer wieder Erklärungen, wo es welche Zutaten gibt, welche Alternativen zu einzelnen Produkten möglich sind.
Ich war überrascht wie viele Rezepte für mich als Allesesser alltagstauglich sind.
Wenn man Abwechslung für seine täglichen Speiseplan sucht, dann ist dieses Buch eine tolle Alternative.DGanz spontan habe ich eine Kartoffelsuppe mit vorhandenen Zutaten gekocht, sie war lecker und hat überzeugt.
Die Rezepte sind wie gewohnt übersichtlich angeordnet und leicht nach zukochen

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Rezensionen von skiaddict7:

Ein origineller Reiseführer

HOLIDAY Reisebuch: Hiergeblieben! - 55 fantastische Reiseziele in Deutschland von Jens van Rooij

In "Hiergeblieben!" stellt der Autor fünfundfünfzig Reiseziele in ganz Deutschland vor. Originell ist dabei die Präsentation: ein Wahrzeichen einer bekannten Stadt wird mit Foto vorgestellt (z.B. die Golden Gate Bridge in San Francisco, das Jordaan-Viertel in Amsterdam, das Burgtheater in Wien, uvm).

Dann folgt das Foto eines ähnlichen Ortes in Deutschland. Dieser wird dann genauer vorgestellt.

Das Durchblättern des Buches macht Spass, ich konnte dabei einige Ideen für zukünftige Reisen sammeln. Zu den einzelnen Orten sind die Informationen dann eher spärlich, sodass man sicher noch weitere Informationsquellen konsultieren sollte.

Fazit: in Zeiten von Corona ein origineller, passender Reiseführer.

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Rezensionen von skiaddict7:

1000 Ziele in Deutschland

HOLIDAY Reisebuch: Wo Deutschland am schönsten ist von Axel Klemmer

Der Führer "Wo Deutschland am schönsten ist" von Axel Klemmer stellt auf 480 Seiten eintausend Ausflugsziele in ganz Deutschland vor. Gerade in der aktuellen Zeit ist ein heimatnaher Urlaub sicher sinnvoll. Der Fokus im Buch liegt vor allem auf Kunst, Kultur und Kulinarik. Ich finde das Buch schön gestaltet, das Layout ist bunt und enthält viele Fotos.

Beim Durchblättern kommen einem immer wieder Reise-Ideen, viele Orte habe ich mir markiert. Die einzelnen Ziele scheinen jedoch willkürlich ausgewählt und sind größtenteils wirklich nur sehr knapp beschrieben (meist ein kurzer Absatz). Da bleibt vieles unerwähnt! Ich hätte es mir etwas ausführlicher erhofft. Auch hätte ich gerne noch mehr "Natur"-Ziele unter den Ausflugsideen gefunden. Insgesamt ein solider Führer zum Sammeln neuer Reiseziel-Ideen.

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