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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bellis-Perennis:

Fesselnd bis zur letzten Seite und beste Krimiunterhaltung

In diesem zweiten Fall für Profiler Nick Stein begeben wir uns mit den Ermittlern in die Abgründe der menschlichen Seele. In einer Villa werden die grausam zugrichteten Leichen von mehreren Personen aufgefunden. Zunächst scheinen sie nur ähnlichen Alters zu sein. Ein wenig wenig als Motiv für dieses Verbrechen.

Doch dann stellt sich heraus, dass sie eine gemeinsame Vergangenheit in einem Kinderheim hatten...

Meine Meinung:

Zwar ahnt der Leser ziemlich bald, worauf die Geschichte hinausläuft, doch das tut der Spannung keinen Abbruch. Bei den Recherchen stehen die Ermittler immer wieder vor einer Mauer des Schweigens. Nick Stein muss, gemeinsam mit seinem bewährten Team, das mit Arno Hammer einen Neuzugang erhält, der sich perfekt in die Truppe einfügt, Puzzleteilchen für Puzzleteilchen suchen, finden und an die richtige Stelle platzieren.

Für die Ermordeten kann man als Leser kaum Sympathien entwickeln. Die liegen eher auf der Seite der Täter, die aber, durch den perfiden Plan eines Einzelnen nochmals zu Opfern werden.

Der Autorin ist dieser Winkelzug exzellent gelungen. Nichts ist eindeutig schwarz oder weiß.

Hauptfigur Nick Stein ist diesmal ein wenig reflektierter und und springt nicht mehrmals mit unterschiedliche Frauen ins Bett. Mann darf sich ja entwickeln bzw. konsolidieren!

Fazit:

Eine gelungene Fortsetzung, der ich gerne 5 Sterne gebe. Mit Ungeduld warte ich auf einen neuen für Nick Stein & sein Team.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Gelungener Auftakt einer neuen Krimi-Reihe

Halligmord von Greta Henning

Bereits der erste Arbeitstag beschert der frisch gebackenen Kommissarin Minke van Hoorn die skelettierten Überreste eines Menschen. Schnell ist klar, dass es sich um einen Mord handelt. Als die Identität feststeht, ist die Verwunderung groß, denn eigentlich sollte Hinnerk bei der Explosion seines Schiffes über Bord gegangen und ertrunken sein.

Zumindest erzählen die Bewohner auf der Hallig dieses Geschichte.

Minke wird stutzig, als wirklich alle mit der selben Geschichte aufwarten und die bis ins kleinste Detail übereinstimmt, obwohl der Unfall bereits 1987 passiert ist.

Als dann noch David, der Sohn des Deichgrafen verschwindet, wird klar, dass die Bewohner die Geschichte von damals lieber auf sich beruhen lassen möchten.

Doch da haben sie sich bei Minke verrechnet, die ihren Beruf als Meeresbiologin aufgegeben hat, um in die Fußstapfen ihres Vater, einem sehr erfolgreichen Kriminalhauptkommissars zu treten.

Meine Meinung:

Die Story erinnert in ihrem Aufbau ein wenig an Agatha Christies „Mord im Orient-Express“, nur dass diesmal kein im Schnee steckengebliebender Zug Schauplatz ist, sondern eben eine von Stürmen umtoste Hallig. Die Autorin hat diese von Naturgewalten bedrohte Atmosphäre sehr gut eingefangen.

Minke ist eine sympathische Ermittlerin, die erst noch beweisen muss, dass sie weder „Mäuschen“ noch „Lütte“ ist, sondern eine ernst zunehmende Ermittlerin.

Der Kollege Klaus, der nur mehr wenige Arbeitstage bis zu seinem Pensionsantritt vor sich hat, ist mir ziemlich auf die Nerven gegangen. Ich hoffe, der spielt in einem weiteren Fall keine Rolle mehr. Minke ständig „Mäuschen“ zu nennen, obwohl sie es sich verbeten hat, ist für mich unerträglich.

Das Buch ist aus verschieden Perspektiven geschrieben, sodass einige der Bewohner zu Wort kommen. Diverse Rückblicke in das Jahr 1987 lassen erahnen, dass es mehrere Motive für einen Mord an Hinnerk gibt.

Für einen interessanten Ausblick zum nächsten Band sorgt die Ankündigung, dass eine Kollegin aus Schwaben demnächst bei Minke van Hoorn ihren Dienst versehen wird.

Fazit:

Ein gut gelungener Auftakt einer neuen Krimi-Reihe, dem ich gerne 4 Sterne gebe.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Mord auf den Shetlands

Stürmische Nacht von Marsali Taylor

Dieser Krimi ist für mich der erste von Marsali Taylor und der vierte aus der Reihe um Cass Lynch und Detective Gavin Macrae.

Cass und Gavin kennen sich aus den Vorgänger-Fällen und sind noch (?) kein (Liebes)Paar. Dennoch verbringen sie immer wieder Zeit miteinander. Bei einem Ausflug finden die beiden eine teilweise skelettierte Leiche.

Schnell stellt sich heraus, dass der Mann ermordet wurde. Denn, um die Identifizierung zu erschweren, ist das Opfer nackt zurückgelassen worden.
Mit Cass‘ Hilfe und Spürsinn ist wenig später der Name des Toten bekannt: Ivor Hughes, ein nicht sehr glücklicher Geschäftsmann und Frauenheld.

Cass, die eigentlich Cassandra heißt, lebt auf einem Segelboot und ist eine passionierte Seglerin. Als gute Zuhörerin zieht sie ihre eigenen Schlüsse. Neben der Ehefrau, der Geliebten und einem geschassten Geschäftspartner gibt es noch andere, die auf Ivor nicht gut zu sprechen waren.

So lieber Leser, such dir einen Mörder aus.

Meine Meinung:

Das Setting dieses Krimis hat mir sehr gut gefallen - die Shetlands, eine raue Inselgruppe und das mitten im Winter. Auch, dass die Hauptfigur ein unkonventionelles Leben auf einem Segelboot führt, finde ich sehr interessant. Ich selbst bin zwar nicht seefest, aber Schiffe faszinieren mich sehr. Deshalb haben mir die verwendeten nautischen Begriffe beim Lesen genauso wenig Mühe gemacht, wie die Redewendungen aus dem Gälischen, die im Anhang erklärt sind.

Der Schreibstil ist recht bildhaft und manchmal ufert die Autorin in ihren Beschreibungen von Land und Leuten ziemlich aus. So erfahren wir einiges über oft nebensächliche Details wie über Nippes, einen Kindergeburtstag und abgewetzte Sofas, die die Handlung nicht weiterbringen.
Die Spannung baut sich sehr langsam auf und kommt erst im letzten Drittel ein wenig in Fahrt.

Die richtige Polizeiarbeit tritt eher in den Hintergrund, weil der Fokus auf der Schnüffelei von Cass liegt.

Fazit:

Auf Grund der flachen Spannungskurve sollte der Krimi eigentlich nur 2 Sterne erhalten, aber weil mir das Setting gut gefallen hat, gebe ich 3 Sterne. Wer also einen ruhigen Krimi aus dem Seglermilieu bevorzugt, ist hier richtig.

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Rezensionen von C. P.:

Plötzlich Elfe - ein magisches Abenteuer

Lia Sturmgold – Die Macht der Kristalle von Ley Aniela

Eben noch übte Lia für ihr Hockeytraining im Park - und im nächsten Moment beugt sich ein Mädchen über sie, das genauso aussieht wie Lia. Moment - das IST Lia! Oder besser gesagt: Elfe Asalia, die versehentlich einen Körperwechselzauber gewirkt hat und nun in Lias Körper steckt. Und Lia im Körper von Elfenprinzessin Asalia.

Dumm nur, dass die notwendigen Taukristalle leer sind, um den Zauber rückgängig zu machen. Deswegen genießt die Elfe nun erstmal die spannende Menschenwelt mit Erdbeereis und Smartphone, während Lia mit Asalias großem Bruder Dorient zur Elfenschule Springwasser reist, auf welche ihre Eltern sie seit heute schicken. Dort ist natürlich alles aufregend und neu und Lia lernt neben vielen weiteren Wesen aus dem Andersreich so Dinge wie den Mondscheintanz oder das Fliegen. Und sie macht die Erfahrung, wie wichtig gute Freunde sein können.

Beim sommerwolkigen Sternenzauber!

Ein wirklich zauberhaftes Abenteuer, welches die 11-jährige Lia in diesem Buch erlebt. In dem aussergewöhnlichen Internat Springwasser tummeln sich viele verschiedene Wesen des Andersreichs wie Luft-, Feuer- und Gebirgselfen, Undinen, Pixies und so einiges mehr. Wobei sich kaum einer wirklich dafür interessiert, dass Asalia eigentlich eine Prinzessin ist. Sehr schön sind zudem die vielen magischen Details, welche typisch für diese Welt sind und das Lesen zu einem wahren Erlebnis machen. Auch die Charaktere sind vielfältig erdacht. So gibt es z. B. eine Pixie, die unbedingt Walküre werden will oder eine Luftelfe, die vor lauter Arroganz selbst vor Mobbing nicht zurück schreckt.
Wunderbar ist beschrieben, wie Lia nicht nur in eine neue Welt kommt, sondern zudem auch noch neue Freunde finden muss. Durch ihr Hockeytraining weiß sie, wie wichtig der Zusammenhalt im Team ist, wodurch sie schnell Freundschaft mit ihren Mitbewohnerinnen schließt. Dieser Zusammenhalt der Freundinnen hat mir sehr gut gefallen, erst recht, da die Mädchen doch sehr verschieden sind. Überhaupt hatte ich beim Lesen den Wunsch, dass Lia bitte möglichst lange eine Elfe bleibt, damit es noch viele weitere Abenteuer mit ihr und ihren Mitschülern in Springwasser gibt.
Lia Sturmgold ist ein spannendes Leseabenteuer und voller faszinierender Magie, die den Leser von der ersten Seite an elfenmäßig verzaubert.

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Rezensionen von S.:

Niedlich

Lotta entdeckt die Welt: Im Wald von Sandra Grimm

Lotta ist ein niedliches kleines Zopfmädchen. Zusammen mit Hündchen Zottel und Opa machen sie einen Waldspaziergang.
Lotta hat praktische Kleidung an: Gummistiefel und eine warme gelbe Jacke.
Viel gibt es im Wald zu entdecken: ein Vögelchen, eine blaue Libelle, eine nette Schnecke schon auf dem Deckblatt.

Auch Fliegenpilze, blaue und weiße Blumen, Laub und Moos.
Mit kleinen Texten geht es weiter, die Sinne werden angesprochen ( hören, sehen, fühlen ), der Wortschatz wird erweitert, Dinge werden verglichen. Was man nicht alles im Wald erleben kann: Sonne glitzert, Blätter rascheln, winzige Bäume biegen sich, Zweige knacken, Eichhörnchen klettern. Und was kann Lotta selber machen? Nun, unter anderem Stöcke sammeln, Baumrinde fühlen und mehr.
Schön anschaulich für die Jüngsten, die Tiere haben niedliche Gesichter, die Bilder haben schöne leuchtende Farben. Liebevolle Details wie kleine Raupen, Spinnennetze, kuschelnde Igel, um die Ecke lugende Füchse oder schlafende Fledermäuse wecken Entdeckerlust.
Gut geeignet für die Jüngsten. Von Sandra Grimm und Katja Senner aus dem Hause Ravensburger.

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Rezensionen von Minangel:

Die Purpurküste klebt Pflaster auf seelische Wunden

Die Frauen von der Purpurküste - Isabelles Geheimnis von Silke Ziegler

Meine Meinung: Amelie ist seit dem Verlust ihrer Familie in einem Schockzustand und findet nicht mehr zurück ins Leben. Mehr durch Zufall kehrt sie in den Heimatort ihres Vaters nach Frankreich zurück, wo sie versuchen will, ihre seelischen Wunden in Ruhe heilen zu lassen. Doch im Haus ihrer Großmutter wohnt bereits ein unliebsamer Mieter namens Benjamin und wohl oder über müssen sich die beiden arrangieren, um gemeinsam im Haus wohnen bleiben zu können.

Die alte Baguetterie und die Zeit mit der Großmutter und alten Freunden scheint Amelie heilen zu lassen und sie versucht, das Geheimnis der Großmutter zu lüften…
Ich mochte die ausschmückende mich im Kopf reisen lassende Sprache der Autorin Silke Ziegler von Anfang an. Ich war auch in der Lage dadurch den Schmerz von Amelie zu fühlen, genauso gut wie die warmen Sonnenstrahlen in Frankreich. Einzig das mehrmalige Aufrollen des Verlustes von Amelie nervte mich schon leicht, da ich es schon verstanden hatte, wie es ihr geht. Der zweite Handlungsstrang von Amelies Großmutter, welcher in derer Jugend spielt, wurde durch kursive Schrift gekennzeichnet. Er skizziert uns das Leben der Großmutter im zweiten Weltkrieg und deren erste Liebesgeschichte, die sie nicht vergessen kann...
Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und konnte ab einer gewissen Zeit das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen.
Fazit: eine Geschichte der Heilung, die uns auch in die Vergangenheit führt und Geheimnisse gesehen werden dürfen. Von mir gibt es 4,5 Sterne für die heilende Liebe.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Mehr Naurolokki!

Das Meer in deinem Namen von Patricia Koelle

Nachdem ich von "Die Zeit der Glühwürmchen" so begeistert war, hab ich mir vorgenommen, nun endlich alle anderen Romane der Autorin auch noch zu lesen und nicht noch länger zu zu warten. Also griff ich zum ersten Teil der Ostseetrilogie, die im Ostseebad Ahrenshoop und Umgebung angesiedelt ist.

"Das Meer in deinem Namen" nimmt nur langsam Fahrt auf, am Anfang brauchte es Zeit, bis ich in den Roman einfand. Es war zäh, denn Carly wirkt anfangs sehr statisch, sie lebt im Schatten anderer. Doch als sie die Gelegenheit bekommt, zwei Monate nach Ahrenshoop zu ziehen und ein Haus auszuräumen, lebt sie endlich selbst und taut auf. In Hennys Haus fühlt Carly sich total wohl und zuhause - ich wurde neugierig und wollte wissen wieso.

Auf den weiteren der insgesamt 544 Seiten erfahren die Leser*innen alles über Carly und ihre Familientragödie und erleben ebenso Hennys interessante Lebensgeschichte mit und kommen immer mehr dessen Freund Joram Gafunder auf die Schliche, der spurlos verschwunden ist.

Gerne hätte ich mit Carly zusammen Hennys Haus erkundschaftet, Tee bei Daniel gekauft und ihn in Hennys Garten getrunken. Obwohl die Charaktere einige tragische Vorkommnisse aus der Vergangenheit verarbeiten müssen, fühlte es sich ein wenig als Heile-Welt-Roman an. Aber auf eine gute Weise.

Am Ende fand ich sogar Thore sympathisch, den ich zuvor nicht wirklich fassen konnte und ihn ausbeuterisch empfand. Alle andern fand ich nett, die neu entstandenen Freundschaften gefielen mir und ich gönnte so einigen ihr Glück.

Nun bin ich aber sehr gespannt wie es weiter geht, denn noch lange ist nicht alles aufgelöst. Und zum Glück geht es weiter, denn auch mich hat Naurolokki verzaubert.

Patricia Koelles Schreibstil hat mir in "Das Meer in deinem Namen" erneut super gefallen: all die poetischen Briefe und all die Kleinigkeiten, auf die sie Wert legt und die sie gefühlvoll beschreibt - einfach toll. Was mir in diesem Roman auch gefallen hat, ist, dass er ohne grosse Lovestory auskommt. Schliesslich gibt es im Leben mehr wichtige Themen als nur Liebe und Beziehungen.

Fazit: Zum Glück geht es noch weiter - denn ich will unbedingt mehr Naurolokki!
5 Punkte.

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Rezensionen von Sabine M:

Ein außergewöhnlicher Thriller

DUNKEL von Ragnar Jonasson

Die Kommissarin Hulda Hermannsdottir steht kurz vor ihrer Pensionierung. An ihrem letzten Arbeitstag darf sie sich einen alten ungelösten Fall aussuchen, um ihn zu bearbeiten. Ein angeblicher Selbstmord erregt ihre Aufmarksamkeit und so kommt der Fall um eine junge Frau wieder ins Rollen.

Ragnar Jónasson hat uns hier einen ungewöhnlichen Thriller vorgelegt, der der Auftakt zu einer dreiteiligen Reihe ist.

Ungewöhnlich deshalb, weil dieser erste Teil eigentlich den Abschluss bildet. Der Schriftsteller rollt das Geschehen quasi von hinten auf. Ihm ist trotz dieser Tatsache ein sehr interessantes Buch gelungen, obwohl man das Ende zuerst erfährt. Denn durch seine Schreibweise, die sehr stimmungsvoll die düstere Atmosphäre Islands zum Leben erweckt und durch die unterschiedlichen Perspektiven bringt er sehr viel Spannung in das Buch. Am Ende bleiben auch noch viele unbeantwortete Fragen offen, so dass der Leser sich auch auf die Folgebände freuen kann. Mir gefällt vor allem, dass er sich aktuellen Themen, wie Kindesmissbrauch und Mobbing widmet, ohne zu sensationslüsternd und brutal zu beschreiben. Überhaupt schreitet das Geschehen eher langsam voran und passt gut zu Hulda, die mit 64 Jahren schon mal mit dem ein oder anderen Leiden zu kämpfen hat. Als Ende hätte ich mir etwas positiveres für sie gewünscht, das hat mich etwas schockiert. Jedoch passt es zur dunklen Stimmung des Romans und hätte wahrscheinlich nicht anders sein dürfen

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Rezensionen von Tara:

Ein weiteres spannendes Abenteuer der Dragon-Ninja-Reihe

Dragon Ninjas, Band 2 - Der Drache des Feuers von Michael Petrowitz

„Dragon Ninjas: Der Drache des Feuers“ ist der zweite Band der Dragon-Ninjas-Reihe des Autors Michael Petrowitz.

Dieses Mal müssen die drei Dragon Ninjas Lian, Sui und Pepp eine weitere magische Waffe in Sicherheit bringen, die Fukiya - ein Blasrohr das enorme Stichflammen erzeugen kann. Diese wird allerdings von dem bösen Drachen O-Gonsho bewacht und ihm diesen zu überlisten, müssen die Freunde eine Perle finden.

Der Schreibstil ist gut geeignet für die Zielgruppe der ab 8-jährigen, da der Autor einfache und klare Sätze verwendet. Ebenso passend sind die kurzen Kapitel, die sich perfekt für Leseanfänger eignen.

Die Ereignisse sind spannend und die verschiedenen Charaktere wirken lebendig und authentisch. Jeder hat so seine Macken und auch ganz besondere Fähigkeiten.

Im Buch befinden sich zahlreiche detaillierte schwarz-weiß Zeichnungen des Illustrators Marek Bláha. Sie machen das Buch zu einem rundum gelungenen Leseereignis. Am Ende findet man noch einige Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen aus der Welt der Ninjas.

Insgesamt ist es ein tolles Leseabenteuer für kleine Leser, in dem die Spannung bis zum Ende erhalten bleibt und in dem wieder einmal deutlich wird, wie wichtig es ist, gute Freunde zu haben.

Wir sind jetzt schon gespannt auf die beiden nächsten Bände und welche Hindernisse die drei Freunde überwinden müssen, um an die übrigen beiden magischen Waffen zu gelangen.

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Rezensionen von Simone T:

Anschaulich und informativ

Schnappschüsse der Befreiung von Peter Pirker; Matthias Breit

Ich hatte einen reinen Bildband erwartet, stattdessen wird die Geschichte der Befreiung aus Sicht der Befreier in Fotos und Briefen, Erinnerungen und Dokumenten gezeigt. Die privaten Fotos der GIs dokumentieren den Alltag- dabei ist es die pure Lebensfreude, die man in den Gesichtern sieht, sei es im Camp, beim Sport oder bei Ausflügen in die Natur- es ist Stolz, Erleichterung und vor allem Spaß.

Es sind aber auch Jubelposen der Befreier darunter- vermutlich ideales Bildmaterial für die Nachwelt und zu reinen Propagandazwecken. Auch die Leichen jüdischer Häftlinge sind abgebildet- ungefiltert in ihrer ganzen Grausamkeit.

Besonders gern gelesen habe ich die abgedruckten Briefe, sie sind fast unwirklich banal, da schreibt zum Beispiel ein GI: " Jedes kleine Dorf hat eine Kirche wie diese. Sie sind alle sehr schön und die Kostüme, die die Leute tragen, sind urig."

Alle Fotos sind schwarz- weiß und von doch recht "blasser" Qualität, obwohl sie bestimmt bereits bestmöglich aufgearbeitet wurden. Das tut dem Informationswert beim Durchblättern des Buches aber keinen Abbruch, einen veränderten Blickwinkel auf die Befreiung Tirols vor genau 75 Jahren zu vermitteln: So lautet zumindest das Hauptanliegen des neuen Buches „Schnappschüsse der Befreiung. Ich habe kontroverse Diskussionen im Netz zu diesem Buch gefunden, vor allem, ob sich Österreich in der Täter- oder Opferrolle sieht. Darauf werde ich nicht eingehen, da soll sich jeder seine Meinung dazu bilden.
Text und Fotos ergänzen sich perfekt, man erfährt die gesamte "Geschichte" doch recht anschaulich , so wird die Vergangenheit lebendig und nachvollziehbar.

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