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Rezensionen von illa:
Die Geschichte des Radios in Tirol
Das Mikrofon im Dorf von Benedikt Kapferer
Das Werk beschreibt fast jede Minute der Entwicklung des Radiowesens sowohl mit seiner personellen Entwicklung als auch seiner redaktionellen Ausrichtung. Lokale Interessen der Programmgestaltung bis hin zum Landesstudio Tirol des ORF werden spannend dargestellt.
Der Buchtitel ist fast zu kurz gegriffen, denn es zeigt auch vieles der Radiogeschichte in Österreich vom Beginn mit Detektorapparaten bis hin zu modernen Technologien wie Internet und Smartphone.
Spannend wird beschrieben, wie die Politik die Macht des Radios erkennt, sich seiner bemächtigt und seinen Einfluss schützt. Nicht ausgenommen wird die propagandistische Nutzung im 3. Reich mit seiner Gleichschaltung.
Besonders interessant ist die Symbiose von Radio Tirol mit dem Österreichischen Rundfunk, was sich mit vielen prominenten Namen des ORF zeigt, deren Personen den Beginn ihrer Karriere bei Radio Tirol hatten.
Das Buch ist nicht auf Tirol beschränkt sondern zeigt viel Radiogeschichte in Österreich. Viele Bildbeiträge machen das Lesen interessant und greifbar.
Schnappschüsse der Befreiung von Peter Pirker und Matthias Breit
Schnappschüsse der Befreiung von Peter Pirker; Matthias Breit
Das Buch ist eine bestens gelungene Symbiose von Text und Fotografie. Der Text beschreibt in klarer Sprache das Zustandekommen der Fotos und gibt dazu wichtige Hinweise zur Lage und Situation der GIs und der Bevölkerung Tirols.
Für jeden Leser, der keine Verherrlichung wünscht, sondern eine nüchterne Darstellung des Geschehens, ist das Werk absolut empfehlenswert.
Das Werk dokumentiert in beeindruckender Weise die Sprache des Bildes. Sehr klar wird die Verwendung der Fotodokumentation durch die Armee für Propaganda und zur Hebung der Moral der Truppe und Zivilbevölkerung dargestellt. Andererseits wird auch die Verwendung der Fotografie durch die einfachen Soldaten gezeigt.
Das Kriegsgeschehen und vor allem die Gräueltaten des „Dritten Reichs“ werden vornehmlich von den Fotografen der Armee dokumentiert. Die privaten Fotos der GIs dokumentieren den Alltag und die Eindrücke des kleinen Soldaten.
Viele Briefe der Kriegsteilnehmer zeigen deren Empfindungen und Wünsche während der Invasion und der Besetzung. Die Autoren zeigen in nüchterner Weise das Alltagsgeschehen und das politische Geschehen in Tirol im Jahr 1945.
Ein empfehlenswertes Buch welches einen nie veröffentlichten Blick auf die Bevölkerung und GIs erschließt.
Asterix Band 38- Die Tochter des Vercingetorix von Didier Conrad; Jean-Yves Ferri
Asterix 38 von Jean-Yves Ferri; Didier Conrad
Adrenaline ist die Tochter von Vercingetorix. Caesar möchte sie nach der Niederlage ihres Vaters als Geisel, um sie zu einer Römerin zu erziehen. Ergebene Arverner versteckten sie in Lutetia, doch der Verräter Miesetrix ist hinter ihr her. Sie soll jetzt nach Londinium gebracht werden. Leider ist noch kein Schiff verfügbar und somit soll sie im Dorf von Asterix und Obelix abwarten.
Der Comic ist wieder lesenswert und viele nette Einfälle erheitern den Leser. Am besten gefiel mir Kapitän LetItBe, „Ihr mögt sagen, ich bin ein Träumer, doch wie ihr glaub ich, dass eines Tages Frieden herrschen wird“ der mit seinem Schiff Blumenzwiebeln befördert.
Unbedingter Lesetipp




