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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von LadyIceTea:

Dieses Buch ist Urlaub für die Seele

Küsse im Aprikosenhain von Persephone Haasis


Nathalie ist fassungslos, als ihr Freund sich per Postkarte von ihr trennt. Wütend reist sie ihm nach Frankreich hinterher, um ihn zur Rede zu stellen. Doch nach einer Autopanne landet sie stattdessen auf einem idyllischen Hof in der Provence. Sofort ist sie fasziniert vom herrlichen Kräutergarten, den schönen Aprikosenhainen – und dem mürrischen, aber attraktiven Hofbesitzer Felix.

Als Nathalie erfährt, dass der Hof finanzielle Probleme hat, hat sie eine Idee: Sie beginnt mithilfe des Kräuterbuchs von Felix' Großmutter, himmlische Cremes und duftende Öle aus Aprikosen und Kräutern herzustellen. Aber kann sie damit auch Felix' Herz gewinnen?

„Küsse im Aprikosenhain“ von Persephone Haasis begrüßt uns direkt mit einer sehr sympathischen Hauptfigur. Nathalie ist eine gefühlvolle junge Frau, die die Welt um sich herum, mit allen Sinnen erlebt und genießt. Auch wenn sie zu Beginn vielleicht nicht die spontanste Person ist, macht sie eine tolle Charakterentwicklung durch. Es hat mir unheimlich Spaß bereitet, sie auf den über 340 Seiten, durch ihr Abenteuer zu begleiten.
Auch der Rest der Figuren ist einfach toll. Egal ob der Felix, der Besitzer des Aprikosenhofs, sein Opa Henni oder seine Schwester Camille. Alle bereichern die Geschichte auf ihre ganz eigene Weise.
Das Buch lebt von den Sinneseindrücken und der Autorin gelingt es, solche Bilder zu zaubern, dass ich mich wie im Urlaub gefühlt habe. Ich konnte mir wirklich vorstellen, in Frankreich auf dem Aprikosenhof zu sein und dort durch die Plantagen oder den Kräutergarten zu streichen. Auch die Gerüche der Blumen und Kräuter und die Geschmäcker des Obstes und der zubereiteten Dinge, waren greifbar. Der Autorin ist dieses Kunststück gelungen, ohne den Leser mit zu vielen Details zu erschlagen.
Die ganze Geschichte ist einfach zum Wohlfühlen. An der ein oder anderen Stelle ist sie ein wenig vorhersehbar, aber mich persönlich hat es überhaupt nicht gestört. Dies ist ein Buch ohne großes Konfliktpotenzial und daher perfekt für einige Lesestunden, die einfach die Seele in den Urlaub schicken. Lesen und entspannen.
Ich kann dieses Buch wirklich wärmstens empfehlen!

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Rezensionen von barbara.liest:

starke Frauen

Küsse im Aprikosenhain von Persephone Haasis

Asa Hellberg ist es gelungen in ihrem ersten Buch der Reihe ein eindrucksvolles Bild von starken Frauen zwischen den 40ern und 60ern zu zeichnen.
Linda Lensing erbt nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters den Hauptanteil des Hotels und muss sich gegen ihre zwei intriganten Cousins und ihre geltungssüchtige Tante durchsetzen während sie versucht das Hotel vorm Untergang zu retten.

Ihr zur Seite steht ihre über alles geliebte Oma, die aus ihrem kleinen Dorf extra nach London übersiedelt um bei Linda zu sein. Auch ihre Freundin Mary steht ihr mit Rat und Tat zur Seite bis sie an der Seite eines um vieles älteren Mannes für ihre Familie und ihr soziales Ansehen sorgen muss.
Und dann gibt es noch die zwei Hotelangestellten Emma und Elionor, die für sich einstehen und versuchen einen eigenständigen Weg zu gehen.

Ein tolles Buch welches aufzeigt, dass es Emanzipation schon seit langer Zeit gibt.

Der Text ist flüssig geschrieben, die Kapitel in sich abgerundet und das Cover sehr romantisch.
Freue mich schon auf die nächsten Teile der Reihe.

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Rezensionen von Manfred Fürst:

Krankhaftes Jagdspiel fasziniert

Das Spiel - Es geht um Dein Leben von Jan Beck

In diesem Thrillerdebüt „Das Spiel“ Es geht um dein Leben, lässt Joe Fischler unter dem Pseudonym Jan Beck die Leser tief in die Abgründe der menschlichen Seele blicken. Nach seinen humorvollen Krimis mit österreichischen Lokalkolorit nun ein härterer rasanter Thriller. Das Spiel ist ein Jagdspiel aus dem Darknet.

Die Mitspieler, die Jäger müssen ein Zielsubjekt mit einem nur im UV-Licht erkennbaren Skorpion-Tattoo finden und bestimmte Körperteile abtrennen, um zu punkten. Die Zielsubjekte wissen nicht, dass sie dieses Skorpion-Tattoo haben. Es ist geheim und verrät dem Jäger/Täter, was er abtrennen muss.

Die krankhafte Psyche einer Jägerin lässt sich wie folgt beschreiben: Aus einer Wunde am Hals, in den eine abgebrochene Flasche gerammt worden war spritzte Blut, sie hatte spontane Lust empfunden, Wein eingeschenkt rot wie Blut, ein einziger Rausch der Lust, ganz ohne Sex.

Wer am meisten Punkte hat gewinnt. Es ist ein komplexer Kriminalfall, einem schlüssigen Plot und einem großen Finale. Dieser Thriller spielt im deutschsprachigen Raum und führt über viele schöne Schauplätze von Hamburg bis nach Bozen. Es entwickelt sich eine spannende Schnitzeljagd, die den Leser zum Mitdenken anregt.

Das krankhafte Jagdspiel selbst fasziniert mehr als die beiden Kommissare Inga Björk und Christian Brand. Björk, eine Schwedin von Europol zeigt soziopathische Tendenzen, die nicht mit dem Österreicher Brand kann. Brand, cleverer als Björk zunächst zugeben will, irrt, wie der Leser lange durch den Thriller.

Die kurzen Kapitel sind strategisch sehr spannend aufgebaut jeweils mit einer unausgesprochenen Frage am Ende, ‚wie es weiter geht‘? und zwingt unbedingt zum Weiterlesen. Brillanter Schreibstil fördert die Leselust. Lässt man das Gelesene sacken, muss man sich eingestehen, nie und nimmer mit diesem Ende gerechnet zu haben, ist es dennoch genial.

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Rezensionen von qq:

durchwachsener Thriller

Das Spiel - Es geht um Dein Leben von Jan Beck

durchwachsener Thriller

Teil 2 konnte mich nicht ganz so überzeugen, wie der erste Teil. Denn es ist in meinen Augen nicht mehr wirklich ganz ein Thriller. Im Großteil des Buches steht eine Liebesgeschichte auch auch Romantik im Vordergrund. Leider macht diese Liebesgeschichte einen sehr inszenierten Eindruck auf mich - dadurch wirkt das ganze etwas unglaubwürdig.

Der eigentliche Thriller steht eigentlich im Hintergrund.
Zum Schluss gibt es dann aber dennoch ein würdiges und auch spannendes Ende.
Im Großen und Ganzen konnte mich der Thriller aber nicht wirklich überzeugen.

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Rezensionen von rewareni:

Die Apokalypse beginnt

Das Spiel - Es geht um Dein Leben von Jan Beck

Was könnte es für einen Studenten schöneres geben, als an einem eigenen Projekt arbeiten zu dürfen. So ergeht es gleich 5 Studenten, die unverhofft die Möglichkeit erhalten, eine neu entwickelte Nanotechnologie auf ihre Marktreife zu prüfen. Voller Eifer und Einsatz stürzen sie sich in diese Arbeit, wo sie aber bald schon merken, dass das neue Produkt nicht so fehlerfrei arbeitet wie es eigentlich sollte.

Also beschließen sie heimlich eine bessere Variante heraus zu bringen und was niemand wirklich zu hoffen gewagt hat ist eingetroffen. Sie haben Erfolg und schließlich etabliert sich ihr Unternehmen und jahrelang geht die Kurve steil nach oben. Ihre Nanoroboter werden immer ausgereifter und die Selbstreplikation funktioniert ebenso. Doch mit der Zeit stellen sich Probleme ein, wo keiner die Ursache dafür findet und plötzlich ist das Leben nicht mehr so, wie vorher.

Mit dem Roman ,, Vor dem Abgrund - Bilder der Apokalypse – Teil 1“ startet der Autor Michael Hirtzy, seine mehrteilige Reihe rund um das spannende Thema der Nanotechnologie. Der Leser erlebt in dem Zeitraum zwischen 2029 bis 2042 in 4 Kapiteln ein Abenteuer, wo man am Ende überrascht wird und man die Entwicklung der Geschichte so nicht vorher gesehen hat. Der Autor fesselt mit seinem gut strukturierten Schreibstil seine Leser gleich von Beginn weg und man ist gleich in der Geschichte mitten drinnen. Die Studenten werden von ihm als begeisterungsfähig und klug dargestellt, die einen großen Erfolg erzielen ohne zu merken, dass sich über die Jahre hinweg ihre ,,Erfindung“ selbständig weiterentwickelt. Lebhaft dargestellt werden in dem Roman auch die externen Meldungen wie z.b Pressemeldungen oder Chatverläufe. Ebenso werden auch die Erinnerungen von Ralph, der als Student von Beginn weg an der Nanotechnologie mitgearbeitet hat in kursiver Schrift wieder gegeben. Es war spannend und auch interessant zu lesen, wie die Entwicklung voran schreitet und wie von der anfänglichen Euphorie immer mehr Zweifel aufgekommen sind, dass sie vielleicht etwas geschaffen haben, das sie letztendlich nicht mehr kontrollieren können. Zwei Handlungsorte, am Anfang Wien und am Ende der Berliner Flughafen, bilden den Spannungsbogen, wo es ein fulminantes Ende bildhaft und auch erschütternd dargestellt wird. Da mir persönlich gewisse Kenntnisse bezüglich Computertechnik und Informatik fehlen, haben mich die detaillierten Beschreibungen diesbezüglich immer wieder etwas überfordert, weshalb ich ,,nur“ 4 Sterne vergeben kann. Für Computerfreaks wird es wohl keine Probleme bereiten und sie werden sich in ihrem Element befinden. Trotzdem hat mir die Geschichte gut gefallen und es war interessant zu lesen, was mit diesen Nanorobotern alles möglich ist. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, auch wenn ich ein wenig ,,Angst“ davor habe wie sich die Dinge noch weiterentwickeln werden.

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Rezensionen von Ele:

Vier Frauen - ein gemeinsamer Wunsch

Die Wunderfrauen - Alles, was das Herz begehrt von Stephanie Schuster

Die Wunderfrauen – Alles was das Herz begehrt, Frauenroman aus der Zeit des Wirtschaftswunders von Stephanie Schuster, 472 Seiten, erschienen im Fischer Verlag.

Vier Frauen zu Beginn des Wirtschaftswunders, haben etwas gemeinsam, den Wunsch endlich wieder glücklich zu sein.

Der Krieg und die entbehrungsreiche Zeit danach sind nun endlich vorbei.

Nach dem Tod ihrer Schwiegermutter, träumt Luise Dahlmann von einem eigenen kleinen aber feinen Lebensmittelgeschäft. Nach den Jahren des Verzichts soll es da alles geben was das Herz begehrt. Kann sie ihren Mann davon überzeugen? Drei Frauen kreuzen dabei immer wieder ihren Weg. Marie, die frühere Gutsbesitzertochter, vertrieben aus Schlesien. Annabel von Thaler, die wohlhabende Arztgattin und die junge Lernschwester Helga Knaup. Jede der vier Frauen versucht auf ihre Weise, ein Stück vom Glück zu ergattern.
Jede der einzelnen Damen erzählt ein Stück der Geschichte aus ihrer Sicht, abwechselnd ist Jeder ein Kapitel gewidmet. Dadurch ist es dem Lesenden möglich sich einen Überblick über das gesamte Geschehen zu verschaffen. Durch die einzelnen Schriftarten gibt es dem Buch ein lebendiges aufgelockertes Bild. Ladenschilder und Werbetexte z.B. in Schönschrift. Kursiv sind Liedtexte englische Phrasen. Filmtitel oder Zeitschriften gekennzeichnet. Besonders aufschlussreich fand ich die Notizen aus Luises Notizheften, zwischen den einzelnen Kapiteln. Mit Rezepten, Ladentipps, Lebensmittelgesetzestexten usw. einfach alles was Luise wert war festgehalten zu werden. In der vorderen und hinteren Klappe befinden sich, eine Personenliste und auch Bilder, damit man sich den Tante Emma Laden wie er damals aussah, gut vorstellen kann. Durch die schlagfertigen Dialoge z.T. in bairischem Dialekt (z.B. Dschamsterer, Goaßmilli, Manschgerl) wurde die Geschichte zusätzlich aufgelockert und belebt.

Dieses Buch hat mich bestens unterhalten, es war leicht und flott zu lesen, kaum begonnen konnte ich es innerhalb eines Tages lesen und erst aus der Hand legen nachdem der Schlusspunkt gesetzt war. Immer wieder habe ich mich in die Jugendzeit meiner Eltern, die ich aus ihren Erzählungen kenne, zurückgebracht gefühlt. Nierentische, Petticoats, die Musik, Halbstarke, Zeitschriften usw.. Stephanie Schuster ist es perfekt gelungen, den Zeitgeist der frühen 50er Jahre einzufangen. Ihr bildhafter Erzählstil hat mich gefesselt. Die Beschreibung z. B. des Tante Emma Ladens hat mich an einen Ort zurückgeführt, an den ich mich aus meiner Kindheit noch gut erinnern kann. Auch die Sonnenfinsternis 1954 und das „Wunder von Bern“ haben einen Platz im Buch gefunden.

Die Lebensgeschichten der Charaktere sind berührend und erinnern an eine Zeit in der Frauen noch das Einverständnis ihres Mannes brauchten um arbeiten zu dürfen, oder Alleinerziehende junge Mütter einen schweren Stand hatten. Luise Dahlmann tüchtig und fleißig, steht für die zupackenden und tatkräftigen starken Frauen dieser Zeit. Besonders ergreifend fand ich das Schicksal der heimatvertriebenen Marie, die in Bayern ein neues Leben beginnt. Helga steht für eine junge moderne Frau, die selbstbestimmt und ohne die Annehmlichkeiten einer wohlbehüteten Tochter einfach frei und unabhängig sein will. Die vierte im Bunde Annabel von Thaler ist die Gattin eines angesehenen Arztes mit eigener Klinik, die nur für die Behaglichkeit ihres Mannes und für ihren Sohn lebt. So unterschiedlich die Frauen und ihre Schicksale auch sind, trotzdem sind sie Freundinnen geworden und in den weiteren Büchern der Trilogie ist deshalb m.E. noch viel zu erwarten.

Ein Wohlfühlbuch voller Zeitgeist und spannender Geschichten, geeignet für Leserinnen und auch Leser, die wie ich gerne in den Wirtschaftswunderjahren schwelgen oder mehr darüber erfahren wollen. Da sich am Ende ein Cliffhänger angebahnt hat, werde ich die Trilogie auf alle Fälle weiter verfolgen. Dafür von mir 5 Sterne.

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Rezensionen von qq:

irischer Krimi

Alter Hund, neue Tricks - Thriller (Sean-Duffy-Serie 8) von Adrian McKinty

irischer Krimi

Ein Landschaftsmaler wird ermordet - Belfast 1992. Alles sieht nach Autodiebstahl mit tödlichem Finale aus. Blickt man genauer hin, kommen einige Fragen auf? Beispielsweise passte der Lebensstil nicht so ganz zum Beruf - was haben desweiteren die Anrufe nach Irland zu bedeuten? Duffy beginnt tiefer zu graben - er hat eine Spur und anfangs ist es nicht einfach für ihn.

Duffy hat es auch in diesem Buch wieder geschafft und konnte begeistern - der Spannungsbogen wurde von Anfang an aufgebaut, wie man es sich bei dem Genre erwartet. Der flüssige Schreibstil sorgt dafür, dass man nur so durch die Seiten fliegen kann. Den schwarzen Humor und die spitzen Bemerkungen mag ich ebenfalls sehr.
Der Fall hat eine gute Linie und ist plausibel aufgebaut - es war eine gute Unterhaltung.

Das ganze ist aber eher ein ganz typischer Krimi, wie ein Thriller.

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Rezensionen von Bücherwald13:

Richtig süßes Buch

Mein Puste-Licht-Buch: Die kleine Tröste-Fee von Sylvia Tress

Das System dieses Buches finde ich richtig zauberhaft: Es gibt immer ein Bild plus eine mini Geschichte bzw. eigentlich Situation wie zum Beispiel ein Schein das Bauchschmerzen hat oder ein Biber mit Fiber. Das Kind pustet dann das Buch an und in dem Bild fangen kleine Lampen an welche den Tröstezauber simbolisieren und alles ist wieder gut :)

Ich finde die Illustrationen sehr schön und kindgerecht.

Nicht zu verspielt aber auch nicht lieblos.
Auch die Texte sind kurz aber schön geschrieben.

Mein Babysitterkind ist fast vier Jahre alt und liebt das Buch sehr. Sie möche das Buch immer und immer wieder hören und findet das mit den Lichtern sehr schön. Mir als Vorleserin hat es auch Spaß gemacht und es bietet viele Möglichkeiten um die Geschichten und das Buchentdecken weiter zu entwickeln.

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Rezensionen von C. P.:

Verwirrendes Ende einer fantastischen Reise

Die Spiegelreisende 4 - Im Sturm der Echos von Christelle Dabos

Die Welt der Archen zerbricht. Gemeinsam mit Thorn versucht die Animistin Ophelia, Gott und den Anderen ausfindig zu machen, um das Chaos zu stoppen. Doch wo sind die beiden? Wie hängt alles miteinander zusammen? Und welche Rolle spielen die Echos, welche mittlerweile sämtliche Funkverbindungen empfindlich stören?
Bisher hatte ich bei der Buchreihe "Die Spiegelreisende" das Gefühl, die Erzählung würde von Buch zu Buch besser, zumal auch Ophelia und Thorn immer mehr zu einem Team zusammen wuchsen.

Entsprechend hoffte ich, mit "Im Sturm der Echos" einen würdigen und spannenden Abschluss in Händen zu halten. Leider hat mich das Ende jedoch enttäuscht. Dabei geht es zunächst noch recht abwechslungsreich weiter. Thorn und Ophelia befinden sich weiterhin auf der Arche Babel und versuchen inkognito, im "Beobachtungsinstitut für Abweichungen" dem Geheimnis um Eulalia Gort alias Gott sowie den "Anderen" auf die Schliche zu kommen. Sämtliche Fäden scheinen dort zusammen zu laufen, wo geheimnisvolle Forschungen an Verdrehten stattfinden. Da Ophelia ebenfalls eine Verdrehte ist, übernimmt sie den gefährlicheren Part und findet gemeinsam mit Thorn Erstaunliches heraus, bevor die beiden enttarnt werden können. Bis dahin war der Roman noch spannend und abwechslungsreich und vor allem Ophelias Part ziemlich gefährlich. Als es anschließend an die Auflösung des Ganzen sowie die Rettung ihrer Welt geht, driftet die Erzählung jedoch ziemlich ins Surreale ab und verwirrte mehr, als dass mir die Story noch richtig Spaß machte. Zumal einige Fragen einfach offen blieben. Für meinen Geschmack war die Spannung da raus und es wurde irgendwann anstrengend, den Vorstellungen der Autorin zu folgen. Dafür wurd es mir einfach zu abstrakt und einige Schicksale konnte ich zudem nicht mehr nachvollziehen. Schade, dabei hatte die Saga eine faszinierende Grundidee.

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Rezensionen von Claudia R:

FEEnominal

Klara Katastrofee und das große Feen-Schlamassel von Sabbag Britta

Klappentext:

Sauerkraut und Entengrütze, jetzt wird losgezaubert!
Klara ist eine echte Fee – na ja, fast. Denn echte Feen können sehr gut zaubern, und da hapert es bei Klara. Jedes Mal, wenn sie ihren Feenzauber einsetzt, geht irgendetwas schief. Im Glitzerwald Amrien lachen schon alle über Klara und nennen sie „Katastrofee“.

Doch dann wird Klara von dem Menschenjungen Oskar entdeckt und ein spannendes Abenteuer nimmt seinen Lauf. Denn mit ihrer Feenmagie wirbelt Klara die Menschenwelt gehörig durcheinander...

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich und wunderschön gestaltet. Man erkennt eine kleine Elfe in erdigen und grünen Tönen, die Mitten durch die Natur wandert. Auch viele Tiere und Pflanzen sind erkennbar. Das Cover ist farblich und auch von der Gestaltung her sehr schön ausgearbeitet und macht neugierig auf dieses Abenteuer.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Es lässt sich sehr gut und leicht lesen und vorlesen. Auch die Schriftgröße und Textlänge ist gut gewählt.

Die einzelnen Kapitel sind sehr gut gegliedert und die Kapitelanfänge sehr niedlich gestaltet. Die Überschriften passen gut zu den Kapiteln ohne zu viel zu verraten. Die Kapitellänge ist auch sehr gut gewählt.

Die kleine Fee Klara ist sehr sympathisch und setzt sich für die Natur und ihre Umgebung ein. Leider gelingen ihr ihre Zaubersprüche noch nicht immer, aber sie hat das Herz am rechten Fleck.

Durch Oskar lernt sie die Menschenwelt kennen und auch die Probleme, die damit einhergehen, wie Müll, Profitgier und das schlechte Behandeln von Tieren und Umwelt.

Die Geschichte wird lebendig erzählt und so erleb man hier viele kleine Abenteuer, die Denkanstöße und viele gute Werte vermitteln.

So kommt hier das Thema Umwelt- und Naturschutz, aber auch Freundschaft, Zusammenhalt und der Umgang mit Niederlagen und Mut zum Einsatz.

Kleine und große Leser können hier noch so einiges Lernen.

Die Charaktere sind sehr schön dargestellt und vor allem Klara hat mir sehr gut gefallen. Ihr geht es nicht ums Äußere. Sie legt wenig wert auf ihre Haare und Frisur, ganz im Gegensatz zu Violetta, sondern ihr kommt es mehr auf die inneren Werte an und das merkt man auch. Sie vermittelt dadurch sehr viele wichtige Werte.

Mir hat diese Geschichte richtig gut gefallen. Sie ist spannend und interessant erzählt und zugleich lernt man noch etwas dabei. Ohne dass man mit zu vielen Informationen überhäuft wird, werden hier wichtige Themen angesprochen und mit eingebaut.

Die Illustrationen sind wunderschön gestaltet und sehr passend. Sie veranschaulichen das Gelesene und regen gleichzeitig die Fantasie an. teils sind sie sehr detailreich und auch die Ausdrücke und Emotionen sind sehr gut gelungen. Auch farblich sind diese sehr schön gestaltet.

Eine wunderschöne, niedliche, spannende Geschichte, welche wichtige Werte vermittelt und man zudem sehr viel daraus lernen kann. Charismatische Protagonisten und zauberhafte Illustrationen runden die Geschichte zusätzlich ab. Für kleine und große Leser, die gern die Natur und Umwelt entdecken möchten und bereit sind für ein spannendes Abenteuer.

Fazit:

Eine wunderschöne, niedliche, spannende Geschichte, welche wichtige Werte vermittelt und man zudem sehr viel daraus lernen kann.

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