Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Faszinierend
Zeiten des Sturms (Sheridan-Grant-Serie 3) von Nele Neuhaus
Von der Schriftstellerin Nele Neuhaus gab e es unter dem Namen Nele Löwenberg die ersten zwei Romane der Trilogie. Nach 5 langen Jahren gibt es jetzt endlich den 3. Teil „Zeiten des Sturms“ .
Die Protagonistin ist wieder Sheridan Grant. Sie wird immer wieder von ihrem früheren Leben, aus den vorherigen Romanen, eingeholt.
Deshalb ist es gut, wenn man sie schon gelesen hat.
Sheridan ist eine junge Frau mit Wünschen und Ängsten. Sie hat es wirklich nicht leicht.
Als sie in der Musikbranche Karriere mit ihren eigenen Songs macht, denkt man sie hat es geschafft. Aber so einfach geht das nicht.
Die Autorin hat versteht es gut, den Leser in Spannung zu halten.
Zeiten des Sturms ist ein guter Abschluss dieser Geschichte. Für mich ist die Trilogie das Beste von Nele Neuhaus.
Ich war total fasziniert. Der Roman ist unterhaltend. Empfehlenswert.
Rezensionen von TanyBee:
Interessantes Konzept
DUNKEL von Ragnar Jónasson
Hulda Hermannsdóttir arbeitet als Kommissarin in Reykjavik. Sie steht kurz vor der Pensionierung und soll nun sogar noch früher in den Ruhestand gehen. Zwei Wochen Gnadenfrist konnte sie heraushandeln und sie sucht sich dafür einen Fall aus, der eigentlich schon längst du den Akten gelegt wurde. Ein Jahr zuvor wurde die Leiche einer Asylbewerberin gefunden, Elena, aber der Fall wurde als Selbstmord abgetan.
Nicht nur die Ermittlungsarbeit steht hier im Vordergrund, wir erfahren auch viel über Hulda und ihr Leben. Ihre Vergangenheit und ihre Pläne für die Zukunft. Ihre eigenen Erfahrungen beeinflussen auch ihre Polizeiarbeit. Allerdings finde ich, dass lange keine richtige Spannung aufkommt. Der Roman ist gut zu lesen, man ist schnell durch. Richtig spannend wird es aber erst im letzten Viertel. Dann kommen aber noch einige Paukenschläge!
Die Reihe ist auf drei Bände angelegt, die rückwärts erzählt werden, das heißt die anderen Fälle spielen früher in Huldas Leben (sie wurden in diesem Buch auch schon kurz erwähnt). Ich kann mir vorstellen, dass die Gesamtkomposition interessant ist und die Reihe dadurch gewinnt. Das Ende hat auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht. Das Ende ist heftig, mutig und unerwartet. Das hat vieles rausgerissen. Und mit dem Wissen um dieses Ende liest man die anderen beiden Bände sicher mit anderen Augen.
Vorne auf dem Buch klebt ein Aufkleber mit der Aufschrift "ausgezeichnet als einer der besten 100 Krimis und Thriller seit 1945". Ich glaube nicht, dass der Verlag sich damit einen Gefallen getan hat, dadurch werden die Erwartungen zu hoch. Meiner Meinung nach ist es ein solider Krimi, der sich schnell liest. Im Vergleich mit anderen Krimis sehe ich ihn aber eher im Mittelfeld. Vielleicht werden die beiden Folgebände noch ein bisschen spannender.
Rezensionen von Emmmbeee:
Verstörende Vorgänge
Die Tanzenden von Mas Victoria
Lange war mir nicht klar, was es mit dem Titel auf sich hat. War damit ein imaginärer Tanz im Kopf gemeint, unbemerkt von Angehörigen, Ärzten, Pflegepersonal und Mitpatienten? Denn von der Ballnacht ist erst spät die Rede. Im Originaltitel wird sie hingegen gleich angesprochen.
Frauen jeden Alters, die man oft bereits als Kind für irr, gestört, geisteskrank erklärt hat, fristen in der Pariser Salpêtrière ihr unwürdiges Dasein.
Sie werden gedemütigt, vor männlichem Publikum zu Versuchen vorgeführt und missbraucht, in deren Verlauf nicht selten irreparable Schäden angerichtet werden. Und das alles zum Wohl der Wissenschaft (erinnert stark an die Verbrechen der Nazi-Ärzte) und eines nun ungestörten Treibens ihrer Ehemänner und der Gesellschaft. Denn die Frauen haben gewagt, eigenständig zu denken, ihre Rechte einzufordern, ihre aussergewöhnlichen Fähigkeiten nicht geheim halten zu müssen, einfach ein gleichgestellter Mensch sein zu wollen.
So jung sie noch ist, verfügt Victoria Mas bereits über viel Einfühlungsvermögen und Kenntnis der menschlichen Psyche. Es ist eine verstörende Lektüre, besonders wenn man bedenkt, dass die geschilderten Praktiken keineswegs erfunden, sondern noch vor gar nicht so langer Zeit tatsächlich durchgeführt wurden. In unlarmoyantem Stil, mit Spannung und Eindringlichkeit geschrieben, hat mich der Text ungemein gefesselt.
Meine Sympathie gilt vor allem der kämpferischen Eugénie und Louise, die sich dagegen wehren, unschuldig in eine wahre Hölle weggeschlossen worden zu sein. Mir gefiel auch die strickende Thérèse, ein stabiler Fels inmitten des Schlafsaals, die so tragisch endet. Zwiespältig denke ich über Geneviève, die sich um die Freilassung von Patientinnen bemüht, was ihr letztlich zum Schaden gereicht. Ganz schlimm der eitle Arzt Charcot.
Ein wichtiges Buch über ein Thema, von dem viele bis heute die Augen verschliessen.
Rezensionen von Almuth-Rexer@web.de:
Zu ausufernd
flüchtig von Hubert Achleitner
Nach fast dreißig Ehejahren mit Herwig schmeißt Maria alles hin, kündigt ihren Job, nimmt Herwigs Volvo mit und verschwindet.
Der verlassene Ehemann, mit dem man zunächst Mitleid empfindet, da er monatelang gar nichts von Maria hört, ist aber gar nicht so unschuldig an ihrem Verschwinden. Immerhin hat er seit geraumer Zeit ein Verhältnis mit der deutlich jüngeren Kollegin Nora, die nun auch noch ein Kind von ihm erwartet.
Marias und Herwigs Ehe ist dagegen kinderlos geblieben.
Der Autor lässt den Leser in verschiedenen Perspektiven teilhaben an den Gedanken und Gefühlen der Protagonisten. Man vollzieht Marias Reise mit der Autostopperin Lisa nach Griechenland mit, genauso wie Herwigs Flucht in Alkohol und Gras.
Allerdings bleiben einem die Figuren dennoch seltsam fremd. Man bleibt als Leser distanziert, betrachtet die Akteure, kann sich allerdings wenig mit ihnen identifizieren, da sowohl Maria als auch Herwig nicht so recht greifbar und nicht unbedingt sympathisch wirken.
Sprachlich ist ,,flüchtig" ein Genuss, inhaltlich konnte mich der Roman allerdings nicht so recht packen. Zu ,,flüchtig" waren die Begegnungen der Menschen untereinander, zu sehr mäandert der Erzählfluss zwischen allen möglichen politischen, philosophischen oder waltanschaulichen Themen. ,,Ein weiser und sehr musikalischer Roman über Liebe und Sehnsucht, das Schicksal und das flüchtige Glück", so wird Achleitners Erstlingswerk völlig zu Recht beschrieben. Doch so wie der Autor als Musiker Hubert von Goisern mit Instrumenten und Stilen wild experimentiert, so scheint er auch hier so einiges ausprobiert zu haben, was aber letztendlich zu ausufernd und zerfasert wirkt.
Schreiben kann er! Aber inhaltlich wäre in meinen Augen weniger mehr gewesen.
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Ein Highlight
Die verstummte Frau von Karin Slaughter
Atlanta, Georgia: Eine junge Frau wird brutal attackiert und sterbend zurückgelassen. Alle Spuren verlaufen im Sande, bis Will Trent den Fall übernimmt. Die Ermittlungen führen ihn ins Staatsgefängnis. Ein Insasse behauptet, wichtige Informationen geben zu können. Der Angriff gleicht genau der Tat, für die er vor acht Jahren verurteilt worden ist.
Bis heute beteuert er seine Unschuld.
Will muss den ersten Fall lösen, um die ganze Wahrheit zu erfahren. Doch fast ein Jahrzehnt ist vergangen – Erinnerungen sind verblasst, Zeugen unauffindbar, Beweise verschwunden. Nur eine Person kann Will dabei helfen, den erbarmungslosen Killer zur Strecke zu bringen: seine Partnerin Sara. Aber sobald Vergangenheit und Gegenwart aufeinanderprallen, steht für Will alles, was er liebt, auf dem Spiel …
Karen Slaugther ist in gewohnter Qualität zurück. Das letzte Buch mochte ich nicht so, aber dieser Teoe der Will-Trent Reihe ist mal wieder ein absolutes Highlight.
Sehr spannend, sehr fesselnd und die richtigen falschen Fährten. So macht es Spaß zu lesen, wenn man eben nicht km ersten Drittel schon erahnen kann wie es ausgeht.
Ich mag ja Will und Sarah, die beiden sind nach der Chief Toliver Reihe ein absolutes Lesemuss.
Die Autorin kann einfach gut Spannung aufbauen und auch das Drumherum ist gut gemacht.
Ich freue mich auf jedes weitere Buch von ihr. Wer schon Slaugther heißt muss es einfach können.
Rezensionen von begine:
Interessant
Menschliche Dinge von Tuil Karine
Die Französische Schriftstellerin Karine Tuil besticht mit ihrem guten Stil.
In dem Roman „Menschliche Dinge“ geht es um eine prominente einflussreiche Familie.
Jean Farel ist ein Fernsehjournalist. Seine Frau Claire ist bekannt für ihr feministisches Engagement . Ihr Sohn Alexandre, kommt vor Gericht.
Die Autorin beschreibt die Stimmung vor Gericht. Sie brilliert mit den Emotionen Claires und Jeans.
Ich konnte mit den Protagonisten nicht richtig warm werden.
Sonnst las es sich ganz interessant.
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Austin und Holly
Lessons from a One-Night-Stand von Piper Rayne
Holly Radcliffe hätte nie gedacht, dass ihr One-Night-Stand am ersten Tag in der neuen Stadt solche Wellen schlagen würde. Doch ihr kleines Abenteuer mit dem Highschool-Coach Austin Bailey ist nach kürzester Zeit Stadtgespräch. Holly hatte gehofft, dass sie Austin nie wiedersehen würde, aber als Schulleiterin ist sie seine neue Chefin.
Blöd nur, dass ihr verräterisches Herz schneller schlägt, sobald sie ihm begegnet.
Der Auftakt in eine neue Reihe des Erfolgduos Piper Rayne. Ich liebe die Bücher der zwei Autorinnen, die sind romantisch, prickelnd, sexy und einfach sehr unterhaltsam.
Der Schreibstil der Beiden ist flüssig zu lesen, total humorvoll und doch berührt es jedes mal mein Herz.
Man könnte zwar sagen, kennst du eines, kennst du alle, aber dem ist diesmal echt nicht so. Mir Alaska haben die beiden für mich bisher unbekanntes Land betreten, spielte doch sonst alles rund um Chicago. Auch die Protagonisten sind gänzlich anders. Einfach absolut lesenswert und ich bin sehr begeistert und erhoffe mir für jedes Geschwister ein Buch.
Rezensionen von Christoph Huber:
Durch den Tag ...
Am Rande des Tages von Wilhelm Bruners
… und durch das Jahr können wir Wilhelm Bruners im neuen Gedichtband „Am Rande des Tages“ begleiten. Leise, zarte Töne schlägt der erfahrene Lyriker und katholische Priester in diesem Buch an. Im ersten Teil (Lichtbrechung) steht die Natur allgemein, aber auch spezielle Orte und Erinnerungen im Vordergrund - gefärbt von den verschiedenen Jahreszeiten.
Oft mit dem Einsatz minimalster Worte, aber nie mit mehr als einer Seite im kleinformatigen Büchlein malt Bruners aquarellartig Stimmungen.
Im zweiten und stärksten Teil (Kreuz Und Quer) des Bandes zeigt er sich als tief im Glauben verwurzelter Mensch, der sich seinen kritischen Blick auf die Kirche und Welt bewahrt hat. Oft mit nur einer kurzen Phrase kann er Grenzen, aber auch Hoffnungen für die Christen im 21. Jh. besser aufzeigen als viele (pastoral)theologische Abhandlungen und bleibt ob seiner manchmal harschen Kritik doch respektvoll und bedacht.
Den dritte Teil (Lebenszeichen) hätte ich persönlich am wenigsten gebraucht, aber er lässt doch interessante Einblicke in das Leben des Autors zu. Ein wenig Selbstgespräch, ein wenig Tagebucheintrag, ein wenig aber auch „Was mir noch durch den Kopf geht und ich mitteilen will“ schließt es das Buch gut ab und bleibt hoffentlich nicht das Letzte, was wir von Wilhelm Bruners hören bzw. lesen.
Eine Kaufempfehlung für das 95 Seiten starke Büchlein, das als erbauende Lektüre wie auch als Jahresbegleiter bestens geeignet ist und optisch „Niemandsland Gott“ (2015) ergänzt.
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Ich hatte mehr erhofft
Am Rande des Tages von Wilhelm Bruners
1000 tolle Möglichkeiten, in Deutschland eine wunderbare FREIE-zeit zu verbringen, Bundesland für Bundesland, in pointierten Texten und mit appetitanregenden Fotos. Nirgendwo entdeckt man mehr als vor der eigenen Haustür, und es gibt kaum ein Land, das auf kürzere Entfernung stärkere Kontraste bietet.
Uraltes steht neben Brandneuem, barocke Schnörkel wechseln mit klaren Kanten. Vom Kaiserdom zum Designhotel, aus der sattgrünen Parklandschaft in die rostrote Industriekultur. An einem Tag ins Museum, am nächsten hinaus ins Blaue, heute ins Sterne-Restaurant, morgen ins Brauhaus.
Zu jeder Tages- und Jahreszeit und bei jedem Wetter ist Deutschland anders und spannend.1000 Tipps für Geist, Gefühl und Gaumen.
Gut ist, es ist nach Bundesländern sortiert, so findet man schnell was passendes für das jeweilige Bundesland.
Nicht so gut gefielen mir die wenigen Bilder, da hätte ich mit definitiv mehr erhofft. Denn wenn schon nicht Reisen, dann wenigsten virtuell an den schönsten Orten sein und dazu braucht es Bilder.
Aber wer Ausflugsziele sucht und sich selber ein Bild machen möchte, ist mit dem Buch ganz gut beraten.
Ich werde mal nach einem Print Exemplar Ausschau halten, vielleicht gefällt mir das ja besser.
Rezensionen von Iruen:
Nicht so lustig, wie erhofft
Unser Mathelehrer unterrichtet von draußen - damit er dabei rauchen kann! von Lena Greiner; Carola Padtberg-Kruse
Das Buch ist ansprechend gestaltet und mir direkt ins Auge gefallen. Da ich Lust hatte, mal was lustiges zu lesen, habe ich dazu gegriffen.
Ich habe das Buch gelesen in der Erwartung, dass es mich an meine eigene Schulzeit erinnert und mich zum Lachen bringt. Leider war das kaum der Fall. Zugegeben, manchmal musste ich schon schmunzeln, jedoch handelt es sich bei den meisten Gegebenheiten eher um Situationen, die Einzelne erlebt haben und die einfach nicht so witzig rüber kommen, wenn man sie weitererzählt.
Ein klassischer Fall von "da muss man dabei gewesen sein". Hin und wieder konnte ich trotzdem schmunzeln, daher war es auch nicht ganz so schlecht. Meine Erwartungen hat es leider dennoch nicht ganz getroffen.










