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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Castilleja:

Feenhaft

Klara Katastrofee und das große Feen-Schlamassel (Klara Katastrofee 1) von Britta Sabbag

Klara wohnt in Amrien und sie kümmert sich im Kornblumenfeld um die Tiere und Pflanzen, gibt ihnen Tipps und zeigt ihnen, wo die besten Blüten sind oder aber auch der beste Brutplatz für die Rotmilane. Aber sie ist aufgeregt, denn sie hat sich noch nicht offiziell vor dem Feenrat vorgestellt und bevor sie das nicht getan hat, ist sie keine echte Fee und kann auch nicht offiziell die Verantwortung übernehmen.

Sie übt ihr Vorstellung als Violetta vorbeikommt, die schon die Vorstellung hinter sich hat. Sie ist ganz anders als Klara, bei ihr ist die Kleidung farblich aufeinander abgestimmt und sie sieht wie aus dem Ei gepellt aus. Da kann Klara mit ihrer löchrigen Lieblingsstrumpfhose und ihren wilden Haaren wohl nicht mithalten. Aber mal ehrlich, die Zeichnung von der perfekten Fee hat mir so gar nicht gefallen, dafür die von Klara umso mehr. Klara hat das Herz auf dem rechten Fleck und schon bald erlebt sie ein großes Abenteuer in der Menschenwelt und bekommt ganz andere Einsichten. Ein wunderbares Buch, das uns die Natur näher bringt. Gerne mehr davon.

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Rezensionen von LadyIceTea:

Dieses Buch zaubert ein Dauergrinsen

Wrong Number, Right Guy Roman von Teagan Hunter Christiane Bowien-Böll

Jeder kennt die Regeln beim Chatten mit dem Handy: Wenn dir eine unbekannte Nummer seltsame Nachrichten schreibt, dann löschst du sie. Du antwortest nicht und du lässt dich schon gar nicht auf einen Flirt mit einem Fremden ein. Denn jemand, den du noch nie gesehen hast, sollte nicht deine Gedanken beherrschen.

Und du solltest erst recht nicht so jemanden dazu überreden, eine Babyziege zu kaufen – das wäre schließlich absurd!
Doch als Delia versehentlich in einen Chat mit Zach Hastings gerät, hält sich keiner der beiden an die Regeln. Sie schreiben und flirten immer weiter, denn Zach ist perfekt und obwohl Delia ihn nie getroffen hat, mag sie ihn mehr und mehr. Dabei ist sie gerade nicht auf der Suche nach der Liebe und Zach hat definitiv die falsche Nummer.

Dieses Buch ist einfach unglaublich! Nach nur wenigen Seiten hatte ich Delia und Zach komplett in mein Herz geschlossen. Die Zwei sind zusammen absolut der Knaller. Zunächst schreiben sie sich nur Nachrichten. Ein Wortwechsel ist dabei schöner als der Nächste. Von süßen Flirtereien bis hin zum frechen Schlagabtausch ist alles dabei. Auch bei späteren Treffen bleibt ihr ganz besonderer Rhythmus gleich. Von den ersten Nachrichten an, hatte ich ein dickes Grinsen im Gesicht. Mein Freund hat mich schon für blöd erklärt. Aber es hat einfach unglaublich viel Spaß gemacht, die Entwicklung der Beziehung zwischen Delia und Zach zu verfolgen.
Das Buch ist nicht besonders lang und es gibt auch nicht viel Action oder Drama aber trotzdem hat mich die Geschichte einfach begeistert. Sie lebt von dem Miteinander der Figuren und ist wirklich herzerwärmend.
So knallige Gespräche erlebt man selten in Büchern. Tolle Figuren, toller Schreibstil und tolle Geschichte. Eine klare Empfehlung von mir!

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Rezensionen von yellowdog:

Erstkontakt

Die letzte Astronautin von David Wellington

Den Ansatz von Die letzte Astronautin halte ich für reizvoll. Eine Frau, die nach langer Zeit eine zweite Chance bekommt.
Sally Jansen war einst die Kommandantin der Orion 6 auf dem Weg zum Mars, als ein Vorfall die Reise beendete. Das war das Ende ihrer Karriere.
21 Jahre später ist die NASA auf fähige Leute angewiesen und aktiviert sie wieder.

Roy McAllister, Leiter der Abteilung Raumfahrt und Forschung der Nasa stellt für eine wichtige Mission ein Team zusammen. Es gibt einen Erstkontakt mit einem Sternenschiff, vielleicht mit Aliens.

Das Team ist sehr gemischt. Da ist Windsor Hawkins, ein Militär, die Astrobiologin Parminder Rao und Sunny Stevens, der das Sternenschiff als erster entdeckt hatte.
Und Sally ist mit 56 Jahren die Kommandatin und sie hat als einzige Weltallerfahrung.

David Wellington schreibt detailreich und erreicht damit erzählerische Dichte und Atmosphäre. Manchmal sind mir die Beschreibungen sehr ausführlich, aber SF-Fans werden sich gerade das mögen und es gibt nichts überflüssiges.
Wellingtons Stil ist vielfältig. Er baut auch immer wieder Passagen ein, die Auszüge aus Artikeln oder in einer Berichtsform gehalten sind. Das ergänzt die erzählerischen Abschnitte gut. Zudem entwickelt der Autor einige sehr interessante Ideen. Daher war ich schließlich immer mehr vom Buch gefesselt.
Ich schätze die Chance des Buches den diesjährigen Arthur C.Clarke-Preis zu gewinnen als nicht gering ein.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Vom Pupser zum Helden

König Pups von Bettina Rakowitz

Der kleine dicke König hat ein großes Problem. Er muss dauernd pupsen, was fürchterlich stinkt und das ist ihm sehr peinlich, weil die Bewohner seines kleinen Reiches dann vor ihm Reißaus nehmen. Lange geht er nicht mehr aus der Burg. Bis eines Tages...

Bettina Rakowitz hat mit König Pups ein Thema aufgegriffen, dass man nicht so gerne anspricht: das Pupsen.

Dabei ist es ganz alltäglich und wir alle haben bestimmt schon mal eine Situation erlebt, wo sich die Winde einfach nicht mehr festhalten ließen. Dem kleinen König geht es genauso. Dauernd entweichen ihm Winde, die auch noch sehr stark stinken. Er kann einem schon leid tun.
In Reimform und mit wunderschönen genau zum Text passenden Illustrationen führt die Autorin durch ihre kleine Geschichte bei der immer neue Lösungsansätze angeboten werden. Als Leserin frage ich mich immer wieder, wie es wohl weitergehen wird. Mein Enkel und sein Freund, mit denen ich das Buch auch schon angeschaut und gelesen habe, waren ganz begeistert – vor allem vor dem „heldenhaften“ Schluss der Geschichte.

Ein wunderbares Buch, nicht nur für Kinder. Ich hätte es z.B. meinem Papa geschenkt, der mit diesem Thema auch ein großes Problem hatte.

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Rezensionen von Minangel:

Der Club der Heiligen im 18. Jahrhundert

Stürme der Liebe von Gilbert Morris

Meine Meinung: Es geht weiter mit den Wakefields, welche mir im Laufe der letzten Bände sehr ans Herz gewachsen sind. Ihr unerschütterlicher Glaube, ihre Menschlichkeit, ihr Familienzusammenhalt, starke weibliche wie männliche Charaktere mit Vorbildfunktion und ihr Glaube an die Liebe finden bei mir fruchtbaren Boden und daher begleite ich sie sehr gerne auf ihren Lebensreisen.

Dieses Mal sind wir mit den angehenden Geistlichen Andrew unterwegs, welcher im Auftrag seiner geliebten Tante dessen Verwandte Dorcas und Gareth zu einem besseren Leben verhilft. Wie Andrew seinen Weg geht, welche Verstrickungen und Irrungen ihn begleiten und ob sich Dorcas und Gareth zurecht finden, darauf finden wir hier Antworten. Zusätzlich handelt dieser Band auch sehr viel von John Wesely und George Whitefield, wie diese ihre Berufung im Glauben leben. Da ging mir der Fokus auf die Familie Wakefield etwas verloren. Gerne hätte ich mehr von Andrews Bruder und deren Mutter gelesen, welche auf Wakefield leben.
Wiederrum historisch sehr gut recherchiert, die Sprache mag ich seit dem ersten Band und ich erfreute mich, dass ich Wakefield wieder besuchen konnte.
Fazit: wie zu erwarten eine angenehm lesbare Fortsetzung der Wakefied Saga. Nur der Fokus auf mehr Wakefield Familie hat mir gefehlt, daher gebe ich 4 Sterne.

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Rezensionen von begine:

Gartenkunst

Die englische Gärtnerin - Weißer Jasmin von Martina Sahler


„Die englische Gärtnerin – weißer Jasmin“ ist das Ende der Trilogie von Martina Sahler.

Die Gärtnerin Charlotte lebt für ihren Garten, aber irgendwie sind sie und ihr Mann Vektor nicht vom Glück verfolgt. Viktor hat sich verspekuliert. Die Weltwirtschaftskrise schlägt zu.

Die Autorin zeichnet den Garten so, das ich ihn vor mir sehe.

Die Emotionen des Ehepaares kann ich nachvollziehen.
Sie lässt Charlotte immer wieder auf die Füße fallen, langsam werden Frauen doch mehr akzeptiert.

Martina Sahler hat mit dieser Trilogie ein Frauenschicksal mit Höhen und Tiefen geschaffen.

Der Roman ist interessant und unterhält.

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Rezensionen von KimVi:

Herrliche Dialoge und prickelnde Emotionen

Kisses from the Guy next Door von Piper Rayne

Brooklyn Bailey träumt davon, ihre eigene Familie zu gründen und ihre Kinder in ihrem Heimatort Lake Starlight aufzuziehen. Obwohl ihre Geschwister nicht davon überzeugt sind, dass Brooklyns Verlobter Jeff der richtige Mann für sie ist, organisieren sie eine riesige Hochzeitsfeier. Damit, dass Jeff im letzten Moment kalte Füße bekommt und Brooklyn per Textnachricht direkt vor dem Altar abserviert, hätte niemand gerechnet - am wenigsten Brooklyn selbst.

Nach dieser schockierenden Erfahrung möchte Brooklyn sich am liebsten verkriechen und ihre Wohnung nie wieder verlassen. Doch der attraktive Wyatt Whithmore, der gerade in Brooklyns Nachbarwohnung gezogen ist, erhält von Brooklyns Grandma den Auftrag, gut auf Brooklyn aufzupassen...



"Kisses from the Guy next Door" ist bereits der zweite Band der Reihe um die Geschwister der Bailey-Familie. Dieses Mal stehen Brooklyn Bailey und der attraktive Wyatt Whithmore, der im Auftrag seines Vaters dafür sorgen soll, dass das Hotel am Ort schwarze Zahlen schreibt, im Zentrum der Ereignisse. Obwohl man die Bände unabhängig voneinander lesen kann, kann man die besondere Beziehung der Bailey-Geschwister besser nachvollziehen, wenn man die Reihenfolge einhält. Dann kann man auch die kleinen Sticheleien und Insider-Witze noch mehr genießen. Außerdem gibt es natürlich ein Wiedersehen mit dem Pärchen aus dem ersten Teil, sodass man beobachten kann, wie es den beiden mittlerweile ergangen ist.



Auch in diesem Folgeband wird die Handlung in der Ich-Perspektive, abwechselnd aus der Sicht von Brooklyn und Wyatt, geschildert. Da die Wechsel immer mit dem Namen des Protagonisten, in dessen Haut man quasi gerade steckt, gekennzeichnet sind, fällt es leicht, die Übersicht zu behalten. Da die beiden Hauptcharaktere sehr sympathisch wirken, ist die verwendete Erzählperspektive äußerst gelungen, da man so hautnah beobachten kann, was in Brooklyn und Wyatt vorgeht und wie sie aufeinander wirken.



Der Schreibstil ist locker und leicht. Man fühlt sich in diesem Roman einfach wohl und taucht gerne in die Geschichte ein, denn es wirkt beinahe so, als ob man von den Hauptcharakteren direkt angesprochen wird. Die Gefühle der beiden wirken einfach echt. Auch wenn manchmal unterschiedliche Welten aufeinandertreffen, kann man nachvollziehen, was beide Seiten bewegt. Da man sich in der Bailey-Familie aufeinander verlassen kann und sich um seine Geschwister kümmert, kommt es außerdem oft zu humorvollen Szenen. Die Charaktere wirken lebendig und liebenswert. Deshalb kann man sich entspannt zurücklehnen, in die Geschichte eintauchen und dabei nicht nur herrliche Dialoge, sondern auch prickelnde Emotionen genießen.



Eine mehr als gelungene Fortsetzung der Reihe, die Lust darauf macht, sofort den nächsten Teil zu lesen.

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Rezensionen von yellowdog:

rau und düster

Alte Erde von Sven Heuchert

Mit Alte Erde orientiert sich Sven Heuchert an dem US-amerikanischen Noir.
Thies kehrt zurück in seine alte Heimat zu seinem Bruder Karl und bringt seine Freundin Monique mit. Es dauert nicht lange bis sich Konflikte bilden und in Gewalt umschlägt.

Dass sich eine stark düstere Atmosphäre bildet liegt aber auch an einer weitere Figur, Wouter Bisch.

Ein Mann, der ein Eindringen in seinen Wald nichz zulassen will.

Manche Passagen haben filmischen Charakter, die Dialoge tragen dazu bei.
In der Summe ist der Stil unglaublich rau und düster.

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Rezensionen von begine:

Vertriebene aus Ostpreußen

So weit die Störche ziehen (Die Gutsherrin-Saga 1) von Theresia Graw



„So weit die Störche ziehen“ geschrieben von Theresia Graw und zeigt uns die Zeit von 1939 bis 1945 in Ostpreußen. Ihre Familie stammt da her, deshalb verwebt sie Erinnerungen mit fiktiven Personen.

Dora Twardy ist die älteste Tochter eines Gestütsbesitzers. Sie wächst behütet mit ihren Geschwistern auf.

Dann kommt der Krieg, ihr Bruder meldet sich freiwillig und der Vater wird auch eingezogen. Da muss sie sich um die Pferde kümmern und sich gegen den Verwalter behaupten.
Bis zur Hälfte fand ich sie ziemlich flatterhaft. Bei den Männern auch berechnend.

Gestört hat mich, das sie von der politischen Lage nichts mit bekommt und auf Warnungen zu spät reagiert. Aber am Schluss wird sie tapfer.

Die Autorin beschreibt die Lage ganz gut. Da ich ähnliche Familienschicksale hab, kann ich das glaube ich beurteilen.

Der Roman ist lesenswert und unterhält gut.

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Rezensionen von Nele33:

Schöne neue Welt?

Im nächsten Leben wird alles besser von Hans Rath

Mit im "Nächsten Leben wird alles besser" wagt Hans Roth einen Blick in die nahe Zukunft, er nimmt den Leser mit ins Jahr 2045.

Arnold, 53 Jahre und Buchhändler, verheiratet und irgendwie läuft alles nicht so rund. In der Ehe kriselt es kurz vor der Silberhochzeit, der Körper will nicht mehr so recht.

So richtig Midlife- Crisis eben.
Am 15 Februar legt sich Arnold zu Hause ins Bett und wacht am 16. Februar wieder auf, nur leider nicht 2020- sondern 2045. Es dauert bis Arnold realisiert, dass dies kein Traum ist, sondern bittere Realität.
Er ist umgeben von Robotern, Nanoboots also autonomen Maschinen.
Gustav ist sein ureigener Serviceroboter und es ensteht eine unwirkiche Freundschaft.

Den Schriftsteller Hans Roths Bücher mag ich einfach. Er schafft es immer wieder in reiner Unterhaltungsliteratur die tiefen und auch abstoßenden Dinge unserer Gesellschaft anzusprechen. Diesmal das Thema absolute Digitalisierung und die zwei Klassen Gesellschaft, auf die wir immer mehr zusteuern, bzw. uns mittendrin befinden. Zudem schreibt er Autor so locker flockig, dass es eine Freude ist nachzudenken und doch durch die Seiten zu fliegen.
Von mir gibt für das Buch eine klare Leseempfehlung-nicht nur für Fans.

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