Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ele:
Der Rache zweiter Teil
Wings of Silver. Die Rache einer Frau endet nie von Läckberg Camilla
Wings of Silver, Frauenroman von Camilla Läckberg, 350 Seiten, erschienen im List-Verlag.
Faye riskiert alles um die, die sie liebt zu beschützen.
Faye hat alles erreicht, was sie sich erträumt hat. Sie hat sich an ihrem Mann gerächt, der ihr alles genommen hat. Mit ihrem Unternehmen „Revenge“ ist sie erfolgreich und mit ihrer Mutter und ihrer Tochter hat sie sich ein neues Leben in Italien aufgebaut.
Doch plötzlich droht alles zusammenzubrechen. Ihrem Ex-Mann ist die Flucht aus dem Gefängnis geglückt und Revenge droht die feindliche Übernahme. Faye muss sich zur Wehr setzen und jedes Mittel ist ihr recht.
Das Buch teilt sich in vier Teile, jedem Teil ist ein Zeitungsbericht vorangestellt, der den folgenden Abschnitt zusammenfasst. Das Buch spielt in zwei Zeitebenen, die Gegenwart aus der Sicht der Protagonistin und Rückblicke im Ich-Stil, gekennzeichnet mit der Überschrift Fjällbacka – damals. Zeitungsartikel, Briefe, Emails, Handy-Nachrichten sind in kursiver Schrift deutlich hervorgehoben. Schlagfertige Dialoge z.T. in derber Sprache machen den Roman lebendig. C. Läckbergs Schreibstil wie immer bildhaft und flüssig.
Schon zu Beginn war es ein Leichtes in Lesefluss zu kommen, das Buch schließt an der Stelle an, an der der erste Teil endet. Deshalb ist es auch empfehlenswert den Vorgängerband unbedingt zu lesen. In kürzester Zeit habe ich das Buch gelesen, eine gewisse Sogwirkung hat sich eingestellt und es war schon schwer das Buch überhaupt aus der Hand zu legen. Der Fjällbacka-Teil war um vieles spannender und interessanter, als die Gegenwart, da kommt vieles aus der Jugend der Protagonistin ans Licht, besonders ergreifend hier die Szenen von häuslicher Gewalt.
Doch leider hat mir der Gegenwartsteil weit weniger gefallen. Alles was mich im Vorgängerband begeistert hat fand ich hier unglaubwürdig, überzogen und einfach „too much“. Die peinlichen Bettszenen wären m. M. überhaupt nicht nötig gewesen. Immer wieder habe ich mich gefragt wie dumm die Behörden hier dargestellt werden. Ich glaube nicht, dass es möglich ist, ein Kind einfach so, wie hier beschrieben und mit wenig Anstrengung, für immer zu verstecken. Noch dazu, da Faye eine Geschäftsfrau und bekannt wie ein bunter Hund ist und angeblich überall erkannt wird. Das arme Kind wird das italienische Anwesen nie verlassen können, keine Schule besuchen etc. und hoffentlich wird das Mädchen nie ernsthaft krank. Außerdem ist es mir ein Rätsel, wie es sein kann, dass Faye mit ihren schweren Verbrechen in der Vergangenheit so auch jetzt, ohne Folgen davonkommt. Wenn Faye nur noch 10 Prozent der Anteile der Firma hält, braucht sie sich m. E. nicht wundern wenn sie Revenche verliert, unglaublich naiv. Die weiblichen Figuren, durchweg alle bildhübsch, extrem klug und raffiniert, wohingegen die männlichen Charaktere schwanzgesteuert und tölpelhaft daherkommen. Weder Frauen noch Männer kamen hier besonders gut weg. Die Protagonistin ging mir ehrlich gesagt ganz schön „auf den Keks“, mit ihrer Promiskuität und Naivität. Wobei sie im Vorgängerband als eine richtig kluge und taffe Geschäftsfrau geschildert wurde. Im letzten Drittel kam noch Spannung auf, wieder hat es mich amüsiert, wie hier das „starke Geschlecht“ vorgeführt und abgewatscht wurde. Am Ende baut sich auch noch ein ordentlicher Cliffhänger auf, der ganz sicher einen weiteren Band zur Folge haben wird, ob ich da noch mitlesen werde, muss ich mir noch genau überlegen. Läckberg hätte es nach dem tollen ersten Teil, m. M. nach, gut sein lassen können. Als ich von einer Fortsetzung von Golden Cage erfuhr, war ich begeistert, leider hat mich Wings of Silver enttäuscht, von mir 2,5 wo nötig 3 Sterne.
Rezensionen von Duffy:
Das Lichtenstein
Wings of Silver. Die Rache einer Frau endet nie von Läckberg Camilla
Bei dem Roman handelt es sich um den Auftakt einer Familien-Saga. Es geht um das Kaufhaus Lichenstein in Berlin Anno 1913. Wir erleben Thea und Hedi die im Kaufhaus angestellt sind und Hedis Freundin Ella die nach Berlin gekommen ist um als Schauspielerin Karriere zu machen. Es ist eine Zeit wo alles im Umbruch ist und jeder modern sein will.
Jacob und Ludwig leiten das Lichtenstein. Jacob will aus dem Warenhaus etwas Besonderes im Gegensatz zu Ludwigs Vorstellungen machen, aber dann bricht ein Brand aus und macht damit die Pläne zunichte. Alle Charaktere sind sehr interessant und schillernd. Der Schreibstil gefällt und man ist sofort im Geschehen. Also ein gelungener Auftakt und man ist jetzt gespannt wie es mit dem Lichtenstein weitergeht.
Rezensionen von skiaddict7:
Der Kampf um Gleichberechtigung
Die Dirigentin von Maria Peters
New York City, 1926: Antonia Brico wächst in ärmlichen Zuständen auf. Täglich arbeitet sie zwei Jobs, als Schreibkraft und als Platzanweiserin im Konzerthaus. Für eine Freizeit bleibt nicht viel Zeit. Immerhin kommt sie im Konzerthaus mit Musik in Kontakt. Die Mutter ist lieblos, der Vater immer bei der Arbeit.
Ihr großer Traum ist es, Dirigentin zu werden. Dass dieser Beruf typischerweise von Männern ausgeübt wird, ist ihr egal. Und so beginnt ein Kampf um Gleichberechtigung und Anerkennung der Leistung von Frauen.
Das Buch ist mitreißend geschrieben. Es wird in 3 Perspektiven erzählt: Antonias eigener, ihrem guten Freund Robin und ihrer großen Liebe Frank. Es ist in einer einfachen Sprache gehalten, was mich eher an ein Drehbuch als an einen Roman erinnert hat. Zudem liegt der Fokus teilweise zu sehr auf Antonias Liebesbeziehung. Die Erzählung basiert locker auf dem wirklichen Leben von Antonia Brico, obwohl viele Details erfunden sind. Ich fand das Buch spannend zu lesen. Eine berührende Geschichte über eine starke und interessante Frau!
Rezensionen von Gaby 2707:
Weißt Du noch… Aufbruch in die Vergangenheit
Die Märchenerzählerin von Monika Detering
Elisabeth „Lila“ Oelmann, 76, lebt jetzt in Bielefeld im Haus einer Männer-WG in der Wohnung ihres verstorbenen Freundes Hermann. An Silvester holen sie die Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend ein. Etwas gibt es noch zu tun, was ihr sehr am Herzen liegt. Vor 50 Jahren ist ihre drei Jahre ältere Schwester Astrid bei einem Wochenendausflug verschwunden.
Lila hatte ihre Schwester, die ihr den Freund ausgespannt hatte, in einem kleinen Gewässer immer wieder mit dem Kopf unter Wasser getaucht und dann liegengelassen. Nur Astrid tauchte nicht wieder auf.
Wird Lila es schaffen, die Vorhänge der Vergangenheit zu lüften und ihre Schwester zu finden?
Ich habe selten einen Roman gelesen, der mich emotional so mitgerissen und berührt hat. Vielleicht auch deshalb, weil ich nur 10 Jahre jünger bin als Lila und mich noch sehr gut an die späten 50er und die 60er Jahre erinnern kann. Immer wieder bin ich hier Szenen begegnet, die ich aus meiner Kindheit kenne, habe mich mit Lila und ihrer Einstellung zum Leben verglichen. Lila lässt mich an ihrem Leben teilhaben und rechnet damit ab, die schönen und die schlechten Seiten, von ihrer Kindheit und Jugend an bis heute zu ihrer „Vorsterbezeit“ wie sie es nennt. Zentrales Thema immer wieder – ihre Schwester Astrid bzw. Lilas Suche nach ihr.
Sie hat großes Glück und wird dank einer Zeitungsanzeige fündig. In einem Seniorenheim trifft sie auf ihre Schwester Astrid, die an fortschreitender Demenz leidet. Dieses Thema nimmt einen hohen Stellenwert im Buch ein. Trotzdem wirkt die Geschichte aber eher heiter, was dem wie ich finde, grandiosen Schreib- und Erzählstil von Monika Detering geschuldet ist. Sie schafft es, der Demenz einen großen Teil ihres Schreckens zu nehmen und die Geschichte zu einer ganz besonderen zu machen.
Die meisten Menschen, die ich hier kennenlerne, habe ich schnell ins Herz geschlossen. Sie sind genau wie du und ich, könnten meine Nachbarn, Manche sogar meine Freunde sein. Sogar Frau Goldmann, die ich erst etwas nervig und aufdringlich fand, hat sich mit ihrem Ruhrpottdialekt in mein Herz geschlichen.
Ein wunderbares Buch über eine starke empathische Frau, die sich in Richtung Lebensende noch eine wichtige Aufgabe gestellt hat – und diese auch, wie ich finde, grandios meistert.
Rezensionen von Gaby 2707:
Karl Valentin und sein Doppelgänger
Der falsche Karl Valentin von Martin Meyer
Karl Valentin, in München zusammen mit seiner Partnerin Liesl Karlstadt ein gefeierter Künstler, bekommt im Jahr 1926 ein sehr lukratives Angebot aus den USA. Zwei Jahr soll er dort für Auftritte auf Bühnen und im Film einen Batzen Geld bekommen. Zur gleichen Zeit taucht in München ein Amerikaner auf, der Valentin als Double Konkurrenz macht.
Wie wird sich Karl entscheiden? Wird er diesen dreisten Kerl wieder los werden? Und wenn ja, wie?
Durch Martin Meyers Roman lerne ich Karl Valentin als einen Mann kennen, der einerseits von den Münchnern und später auch den Berlinern wegen seiner queren Sprachakrobatik und seinen filmreifen Selbstinszenierungen geliebt wird. Der aber auch eine irre Angst vor Reisen hat, der von Zweifeln getrieben ist und sich dauerhaft einbildet krank zu sein. Dadurch steht er sich oft selbst im Weg.
Seine Partnerin Liesl Karlstadt lerne ich als eigentlich selbstbewusste Frau kennen, die es aber lange Zeit nicht schafft, sich ihrem Partner Karl als seine Zweitfrau zu entziehen. Dass die Beiden auch außerhalb der Bühne lange Jahre ein Paar waren, war mir bisher nicht bewusst.
Martin Meyer benutzt in diesem Roman eine sehr gewöhnungsbedürftige Sprache, die aber absolut zu der damaligen Zeit und vor allem zu Valentin zu passen scheint. Anfänglich hatte ich so meine Schwierigkeiten damit, was sich aber schnell gelegt hat. Man muss sich nur darauf einlassen und die manchmal eigenwilligen Wortschöpfungen einfach genießen.
Mir als Münchnerin hat dieser Ausflug in die Zeit der 20er Jahre sehr gut gefallen. Ich gehe viele Wege der Protagonisten im Geiste mit. Kann mir die übervollen Trambahnen und die vom Tabakqualm stinkenden Theatersäle sehr gut vorstellen. Sitze gemütlich in einem Kaffeehaus und lausche den neuesten Gerüchten, die sich hier wie auf´m Dorf sehr schnell verbreiten. Die Atmosphäre der damaligen Zeit kommt bei mir sehr gut an.
Als ich das düstere Cover gesehen habe, dachte ich zuerst an einen Krimi aus dem Gmeiner Verlag. Aber hier werden ja auch historische Romane verlegt. Und dies hier ist ein absolut lesenswerter. Es ist zwar kein ausgesprochener Krimi, aber spannend finde ich ihn allemal.
Eine Geschichte, halb Wahrheit, halb Fiktion, für jeden, der sich von der etwas gewöhnungsbedürftigen Sprache nicht abschrecken lässt, der sich für das Leben der beiden großen Komiker Karl Valentin und Liesl Karlstadt interessiert, der einen Ausflug ins München der 20er Jahre machen und sich einfach gut unterhalten lassen möchte.
Von mir bekommt das Buch meine Leseempfehlung und 5 strahlende Sterne.
Rezensionen von mamaofhannah07:
Franken-Charme und Friedhofs-Idyll
Totengräbertal: Mischwald von Marcus Emmes
Totengräbertal: Mischwald Eddi & Mesut ermitteln, ein Mainfranken-Krimi von Marcus Emmes
Für den eher menschenscheuen Eddi jedenfalls war diese Freundschaft etwas Besonderes. Auf Mesut konnte man sich verlassen. Und Verlässlichkeit war ein doch eher seltenes Gut in dieser Welt, wie Eddi befand, dem auch deswegen die Menschen an sich tendenziell ein Gräuel waren.
Eddi bevorzugte die Einsamkeit. Er schätzte die Gesellschaft der stummen Geschichten und Gräber um sich herum...(S.8)
Eddi ist ein sympathischer und bodenständiger Charakter, der das Herzen am rechten Fleck hat. Bei seiner Arbeit als Totengräber auf em Ochsenfurter Friedhof macht Eddi eine Entdeckung, die den stillen Ort der Ruhe für kurze Zeit in ein betriebsames Fleckchen Erde verwandelt. Eddis Neugierde und so manche schicksalhafte Begegnung verschafft ihm den Antrieb in der Vergangenheit des mainfränkischen Idylls zu graben. Mit Mesuts Unterstützung, Pfarrer Seligs weisen Worten und Giselas liebevollen Rückhalt gelingt ein dramatischer Coup, der mit jedem weiteren Puzzleteil ein düsteres Gesamtbild offenbart.
Marcus Emmes schreibt einen Regionalkrimi in einer sympathischen und heimatverbundenen Art. Liebevoll, naturnah erzählt er von der Region rund um Ochsenfurt und Frickenhausen. Genauso angenehm lesen sich seine Figuren, nahbar, warmherzig, interessant und mit einer Prise Humor.
Der spannungsaufbauende Effekt der verschiedenen Zeitebenen lässt nach und nach die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart verschwimmen. So hält man einen soliden, behaglichen und schlüssigen Krimi in den Händen, der sich mit seiner speziellen Art schnell weglesen lässt. Eine intelligent konstruierte Geschichte mit Charme und Tiefgang.
Fazit: Ich habe die ersten erfolgreichen Ermittlungsversuche des Ochsenfurter Duos sehr gern gelesen. Die Kombination von Geheimnissen aus Gegenwart und Vergangenheit ergeben immer wieder einen packenden Plot und konnten mich hier begeistern. Totengräbertal: Englischer Tanz, der zweite Teil des Autors wartet schon aufs Weiterlesen. Bestes Schmöker-Futter für Krimi-Fans!
Rezensionen von Lesetiger79:
Wird so unsere Zukunft aussehen?
Im nächsten Leben wird alles besser von Hans Rath
Wie auch die Bücher der „Und Gott sprach…“-Trilogie, so haben wir in unserer Familie auch dieses Buch von Hans Rath förmlich verschlungen. Der Schreibstil liefert wieder viele humorvolle Momente und gleich auf den ersten Seiten nimmt der Autor den Leser mit in die Welt dieses Buches. Genauso plötzlich erwacht auch der Protagonist in einer für ihn völlig unbekannten Umgebung.
An die letzten Jahre kann er sich nicht erinnern. Die futuristische, für ihn unbekannte Welt erschließt sich ihm langsam. Und es werden Fragen zu unserem zukünftigen Leben mit Robotik, Digitalisierung, künstlicher Intelligenz und Datensammlung aufgeworfen. Die in der Geschichte beschriebenen 25 Jahre Zeitsprung erscheinen etwas kurz, wenn man den beschriebenen Technologiesprung bedenkt. Vielleicht wären hier 40 Jahre realistischer gewesen. Wir werden es erleben, wie weit diese mögliche Zukunft auch so oder so ähnlich eintreten wird. Zum Teil haben wir es selbst in der Hand.
Die 288 Seiten lasen sich für mich flüssig und kurzweilig, so dass ich das Buch jedes Mal nur schwer wieder aus der Hand legen konnte und ich mich auf die Lektüre am nächsten Abend freute. Immer wieder wurde ich angenehm von der sich entfaltenden Geschichte überrascht. Die Charaktere werden plastisch ausgestaltet und für den Leser erlebbar. Durch geschickt platzierte Zeitsprünge erfährt der Leser immer mehr über den Protagonisten. Im gleichen Maße erfährt dieser, was er in den letzten Jahren erlebt aber vergessen hat. Diese Geschichte lädt genauso zum Lachen wir zum Nachdenken ein. Mir sind die Charaktere ans Herz gewachsen.
Anhand des Covers hätte ich mich zwar nicht für dieses Buch entschieden, aber der Autor Hans Rath überzeugt wieder einmal mit dem Inhalt. Ich freue mich schon auf das nächste Buch von ihm und kann hier bedenkenlos fünf Sterne vergeben.
Rezensionen von Petra Sch.:
Eine Halb-Geisterfledermaus auf der Suche nach einem Freund
Vincent flattert ins Abenteuer (Band 1) von Sonja Kaiblinger
Kurz zum Inhalt:
Vincent ist eine Halb-Geisterfledermaus und lebt gemeinsam mit dem Polstergeist Polly auf dem Dachboden im Geisterhaus. Doch Vincent wünscht sich einen Freund, der so ist wie er. Die Eule Beule hat eine Idee: einen Zettel auf einen Baum hängen!
Doch auf diese Suchanzeige melden sich nur seltsame Tiere.
.. Bis Beule jemanden mitbringt, bei dem Vincent sich so gar nicht vorstellen kann, dass derjenige sein Freund werden kann: das Meerschwein-Mädchen Fritzi.
Meine Meinung:
"Vincent flattert ins Abenteuer" ist eines der vier ersten Bücher aus der Reihe Loewe WOW!, die sich an junge Leser und Leserinnen richtet, die eher mehr Interesse an den neuen Medien haben und nicht so gerne lesen.
Ein supercooles neues Design mit einem etwas gruselig - zum Inhalt passenden - Cover und einem knallgelben Buchschnitt lassen gleich Interesse für das Buch aufkommen.
Die großflächigen Bilder - allesamt gruselig passend in dunklen Farben gehalten - und eher weniger Schrift - und diese in verschiedenen Schriftarten und -größen - regen ungeübte Leser ab 7 Jahren dazu an, auch mal ein Buch in die Hand zu nehmen.
Natürlich ist diese witzige Geschichte auch für geübte Leser geeignet. Meine Tochter hatte mit 10 Jahren noch Spaß an Vincent und seinem Freunde-finden-Abenteuer!
Das Buch vermittelt auch eine wichtige Botschaft: gehe nicht nach dem Äußeren oder anderen sichtbaren Merkmalen, sondern bewerte nach den Charaktereigenschaften. Denn Vincent wollte Fritzi zuerst nicht als Freundin: ein Meerschweinchen, und ein Mädchen noch dazu!? Doch er erkennt, dass der erste äußere Eindruck täuschen kann!
Ich denke, dem Verlag ist es sehr gut gelungen, mit dieser Reihe das Interesse am Lesen zu wecken.
Der kurze, leicht verständliche Text in verschiedenen Schriftarten und -größen sowie die lebendigen Zeichnungen sind mitreißend und lassen auch bei Kids, die nicht so den Zugang zu Büchern haben, Interesse und Freude daran aufkommen.
Ich denke, das Buch ist gut geeignet, Kinder zum Lesen zu animieren und dass sie Spaß an der Sache haben!
Fazit:
Ein toller Lesespaß, nicht nur für Lesemuffel, sondern für alle Mädchen und Jungen, die Freude an witzig-gruseligen Abenteuern haben!
Rezensionen von Petra:
alles schon mal dagewesen
Ein Highlander in Nöten von Lynsay Sands
alles schon mal dagewesen
Ich habe alle Bücher dieser Serie gelesen. Bisher war es so das der Braut schreckliche Gefahren drohten, hier war es für beide gefährlich. Außerdem gab es sehr viele Sexszenen. Wenn die anderen 7 Bände ziemlich viel Humor enthielten, fehlte er hier. Enttäuschend, denn ich hatte meine Erwartungen.
Leider sind immer noch zwei Brüder zu haben, ich hoffe das die nächsten Bände wieder besser werden.
Rezensionen von qq:
Tolles erstes Märchenbuch
Es war einmal: Meine Märchen von Grimm Sandra
Tolles erstes Märchenbuch
Das Buch überzeugt - allein schon vom Äußeren. Denn das Buch ist sehr robust, und ich muss sagen, ich war auch sehr überrascht, wie groß es ist - also es wird auch den noch nicht ganz so vorsichtigen Gebrauch durch die kleinsten Leser standhalten.
Die Illustrationen am Cover sowie auch im Buch sind wunderschön bunt gestaltet, mit vielen Details zu entdecken.
Zehn bekannte Märchen werden jeweils in kurzen Geschichten vorgestellt.
Im Buch sind typische Märchen enthalten wie zB Rotkäppchen- so wie es sie immer schon gab. Man kann darüber diskutieren, ob diese noch ganz zeitgemäß sind - das ist denke ich Ansichtssache.
Ich finde das Buch ist ein tolles erstes Märchenbuch - mit etwas Verbesserungspotential (etwas moderner?).










