Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gaby 2707:
Akuma – ein ganz besonderer Dämon
Akuma von Nicole Siemer
Schriftsteller Helmut Winter braucht zur Inspiration dauernd neue Umgebungen. So kommt es, dass die Familie dauernd umzieht und die kleine Kjara nie richtige Freunde findet. Sie ist immer die Neue. Und wenn sich dann jemand näher für sie interessiert, zieht sie schon wieder weg. Nicht verwunderlich, dass sie sich in dem neuen Haus, in dem es spuken soll, mit Akuma, einem Dämon anfreundet, der in ihrem Zimmer im Kleiderschrank wohnt.
Als die Mitglieder einer Rockergang ins Haus eindringen und Helmut und Helene Winter Schlimmes antun wollen, bringt Kjara ihren „Freund“ dazu, ihren Körper zu benutzen um ihre Eltern zu retten. Damit beginnt für Kjara ihr eigenes Martyrium…
Mich hat der Klappentext so neugierig gemacht, dass ich das Buch gleich lesen musste. Und obwohl Horror und Fantasy eigentlich nicht so mein Lesestil ist, bin ich von diesem Buch immer noch ganz begeistert.
Nicole Siemer hat mich sofort mitgenommen in eine Welt des Mystik, der Gewalt und der Gefühle. Horror und Gewalt aber so dosiert, dass ich beim Lesen mein Kopfkino nur wenige Male ausgeknipst habe. Diese Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft zwischen Kjara und Akuma liest sich sehr flüssig und leicht, die Seiten gleiten mir nur so durch die Hände und ich habe nicht eher aufgegeben, bis ich beim Nachwort angekommen war. Ab der ersten Seite gibt es immer wieder kleine Andeutungen, die die Spannung immer weiter in die Höhe treiben, sie dort halten und erst nach dem gewaltigen Showdown geht es wieder ruhiger zu.
Mit ganz viel Liebe zum Detail sind die verschiedenen Figuren gezeichnet. Sehr gut vorstellbar, mit zum Teil erschreckenden Charaktereigenschaften, haben sie alle doch auch ihre Vorzüge und guten Seiten, auch wenn sie sie nicht so gerne zeigen. Der Dämon Akuma, der aus der Hölle zu kommen scheint, ist normalerweise sehr still, bevorzugt aber Gewalt, Verrat und Folter und ist für die kleine 13-jährige und auch die erwachsene Kjara trotzdem ein richtig guter Freund, den nur sie sieht und mit dem nur sie kommunizieren kann. Bis sie sich keinen anderen Rat sieht und Pastor Hege einweiht.
Der Wechsel zwischen Vergangenheit und dem Heute lässt mich noch tiefer in die Geschehnisse und die Gedankenwelt der Protagonisten eintauchen und ich verstehe noch besser, warum was geschieht.
Die Autorin schafft es mit ihrer mitreißenden und packenden Schreib- und Erzählweise, dass ich sehr schnell gefesselt bin von einem Genre, an das ich mich normalerweise nie gewagt hätte. Ich bereue es absolut nicht, dass ich bei diesem Buch mal eine Ausnahme gemacht habe. Ich hätte sonst richtig was verpasst. Es gibt einige Szenen, bei denen sehr viel Blut fließt, die Folter sehr genau beschrieben wird und mir das Grauen so richtig entgegen schießt. Da, das gebe ich zu, habe ich nicht jedes Wort inhaliert. Aber bis auf diese wenigen Ausnahmen habe ich es genossen mit Kjara ihren Weg zu gehen. Immer wieder gibt es Wendungen auf die ich nicht gefasst war oder Ereignisse, die ich nicht erwartet habe. Besonders schön finde ich die Stellen, wo Gefühle gezeigt werden, wo ich mich richtig hinein fallen lassen konnte.
Sehr sensible und zartbesaitete Gemüter sollten hier eher nicht zugreifen. Für mich aber ein fantastisches Buch mit Horror, Gewalt, Thrill, einer kleinen Portion Humor und ganz viel Emotionen und Gefühl einer Autorin, die es mit ihrer Dämonen-Geschichte auf meine Favoriten-Liste geschafft hat. Dafür gibt es die volle Punktzahl von 5 Sternen.
Rezensionen von Emmmbeee:
Unter meinen Erwartungen geblieben
Das Leben ist ein wilder Garten von Roland Buti
Das Leben des Landschaftsgärtners Carlo wird arg über den Haufen geworfen, als seine Frau ihn verlässt. Die Tochter hält sich in London auf, sein Hilfsgärtner wird scheinbar grundlos verprügelt. Als die demente Mutter nicht mehr aufzufinden ist, scheint das Unglück vollkommen.
Auf der Suche nach ihr kommt Carlo nach und nach ihrer bisher unbekannten Vergangenheit auf die Spur.
Doch als die alte Dame wiedergefunden wird, währt die Freude nicht lang.
Grad aus dem Sitz gerissen hat mich dieser Roman nicht. Immerhin hat er ein paar schöne Teile, etwa die Beschreibung der Ausstellung in London. Gut hat mir auch die Stelle gefallen, wo die Mutter des Erzählers im Hotelzimmer aufgefunden und angekleidet wird.
Der Schreibstil ist gepflegt, wenn auch die Schilderungen meist blass ausfallen und der Spannungsbogen nicht sehr straff ist. Einige zaghafte Ansätze von Humor und diverse Eigenreflexionen, ebenso kleine philosophische Erkenntnisse sind wie Blumen in den Garten der Schilderungen eingestreut.
Das Cover verheisst jedenfalls mehr Frische und Jugendlichkeit. Was über die Vergangenheit der alten Dame herausgefunden wird, genügt für das Bild nicht. Die Art, wie Carlo für eine Nacht wieder mit seiner Frau Ana zusammenkommt, ist für mich zuwenig glaubhaft geschildert. Zum Glück war ich mit Lesen schnell durch.
Diesen Roman empfehle ich nicht weiter, da er in meinen Augen nur mittelprächtig ist.
Rezensionen von Castilleja:
Am besten alle fünf Teile hintereinander lesen
Die Rückkehr des Würfelmörders von Stefan Ahnhem
Letztes Jahr habe ich "10 Stunden tot" regelrecht verschlungen und das Buch endete so abrupt und hat mich ein wenig ratlos zurück gelassen. Nun ist es unter dem Titel "Der Würfelmörder" neu erschienen und dies ist nun der zweite Teil. Um allerdings alles nachvollziehen zu können, empfiehlt es sich, mit Band 1 der bisher 5teligen Reihe um Fabian Risk zu beginnen ("Und morgen du"), denn hier wird auch auf Ereignisse von den Anfängen zurück gegriffen, die nämlich anders waren als ich damals dachte.
Stefan Anhem hat sehr geschickte "Anstöße" gegeben, damit ich mich wieder an die Aktionen des Würfelmörders erinnern konnte und hier spielt auch Kim Sleizner mit seiner Suche nach Dunja wieder eine Rolle (den Teil hatte ich im letzten Band ein wenig vermisst, weil das auch noch nicht abgeschlossen war). Der Würfelmörder mordet weiter, doch gehen wirklich alle Morde auf sein Konto? Neben dieser Aufklärung vertieft sich Fabian immer tiefer in die Machenschaften seines Kollegen Molander und hat sich nur Hilfe von einer ehemaligen Kollegin geholt und selbst seine Chefin hat er nicht eingeweiht. Hier werden viele lose Enden zusammen geführt, manchmal sehr überraschend oder auch lange zurück liegende Ereignisse erscheinen im neuen Licht. Auch die Verstrickungen Von Theodor, Fabians Sohn, in die Smiley-Bande gehen weiter. Für mich ein wahrer Pageturner und Thriller der Extra-Klasse, allerdings kann man das Buch nur in vollen Zügen "verschlingen" ("genießen" ist hier ein wenig unpassend), wenn man alle fünf Bände gelesen hat. Ich bin schon gespannt, wann es ein neues Buch von Stefan Anhem geben wird.
Rezensionen von Petra:
Tolles Abenteuer
Malamander - Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea von Thomas Taylor
Klappentext
Wenn du zum ersten Mal nach Eerie-on-Sea kommst, siehst du nichts als einen verschlafenen Badeort. Doch der Schein trügt. Vor der Küste treibt der Malamander sein Unwesen. Jeder hier ist dem legendären Seeungeheuer auf der Spur, aber jeder aus einem anderen Grund. Es gibt Mrs Hanniver von der Bücher-Apotheke, die für jedes Unglück die richtige Lektüre zur Hand hat.
Es gibt Hakenhand, vor dem du dich besser in Acht nimmst. Vor allem aber gibt es Herbie Lemon, den 12-jährigen Sachenfinder aus dem Grand Nautilus Hotel, der jedes Fundstück zurück in die richtigen Hände bringt. Eines Tages findet er ein Mädchen: Violet ist wild entschlossen, den Malamander aufzuspüren - er ist die letzte Verbindung zu ihren verschollenen Eltern.
Meinung
Ein Seeungeheuer zu suchen ist gefährlich und sehr, sehr spannend.
Der Autor nimmt die Kinder mit auf dieses Abenteuer, da der Sachenfinder Herbie Lemon sie ab und zu direkt anspricht. Die Sprache ist einfach und klar, die Kinder können sich mit den Helden identifizieren. Eltern die einen lieben sind das Wichtigste für ein Kind und beiden Helden fehlen sie. Trotzdem sind sie starke Persönlichkeiten ohne das sie übertrieben wirken. Herbie zeigt Angst und überwindet sie dann, er hat gegenüber Violet einen starken Beschützerdrang und unterstützt sie mit Ratschlägen und tatkräftiger Hilfe. Violet dagegen hat nur ihr Ziel vor Augen, alles andere ist eher Nebensache. Das Buch zeigt sehr deutlich den Unterschied zwischen Gut und Böse. Es fordert die Leser auf, sich damit auseinander zusetzen. Respekt für andere und tolerantes Verhalten wird groß geschrieben.
Rezensionen von Marie aus E.:
Informativ und wunderschön illustriert
Als der Wolf den Wald verließ von Rosanne Parry
Das Buch erzählt von der langen Wanderung eines Jungwolfes, der sein Rudel verliert und sich eine neue Heimat sucht - aus der Sicht des Wolfes und realistisch, ohne die Geschichte in eine vermeintlich kindgerechtere Perspektive zu transferieren.
Deshalb ist es vielleicht für ganz kleine Kinder noch etwas schwere Kost, denn Flink ist durchaus einigen Gefahren ausgesetzt, erlebt Trennung und ist eben ein Wolf, das heißt, er frisst andere Tiere, das muss man aushalten können.
Empfohlen wird es ab neun Jahren, je nach Kind kann man es m. E. aber auch durchaus etwas früher lesen bzw. vorlesen.
Die Illustrationen sind unglaublich schön, in schlichtem schwarz-weiß gehalten und sehr eindrucksvoll, sie allein machen das Buch schon wertvoll.
Gut gefallen hat uns, dass am Buchende auch noch viel Hintergrundwissen zu Wölfen vermittelt wird, das macht das Buch richtig rund.
Warum dann trotzdem "nur" vier Sterne? Das ganz große "WOW" Gefühl blieb aus, es hat uns gefallen, aber so richtig ans Herz ist uns Flink und seine Geschichte irgendwie nicht gewachsen, vielleicht auch deshalb, weil eben gerade keine kitschige Tränendrüsenstory geschrieben wurde (was wir wiederum ja gerade toll finden!)?
Rezensionen von Marie aus E.:
660 Seiten Spannung und keine Minute Langeweile
Die verstummte Frau von Karin Slaughter
Nach zwei Thrillern, die den Namen kaum verdient haben, endlich, endlich wieder ein Buch, das mich richtig fesseln konnte.
Der Umfang ist fast erschreckend - ein richtig dicker Wälzer. Aber Karin Slaughter versteht ihren Job, so auch in Band 8 der Georgia Reihe. Ich hatte auch bis kurz vor Schluss keine Idee, wie alles zusammenhängen könnte.
Perfekt, so sieht für mich ein idealer Thriller aus.
Will & Sara müssen eine hochemotionale Zeitreise unternehmen, denn ein aktueller Mordfall scheint mit einer früheren Mordserie zusammenzuhängen. Chefermittler war damals Saras verstorbener Mann Jeffrey Tolliver, der wie ein Schatten über der Beziehung von Sara & Will schwebt.
Der Thriller ist brutal - Slaughter spart nicht mit Details.
Neben einem sehr spannenden Thriller gibt es auch noch eine Liebesgeschichte. Die Autorin bestätigt das in ihrem (informativen und humorvollen) Nachwort. Eine schöne, gut ausbalancierte Kombination, die mich rundum zufrieden beim Buchzuklappen zurückgelassen hat.
Ja, so muss ein Thriller sein!
Rezensionen von gletscherwoelfchen:
Es bleibt deutlich Luft nach oben
In tiefen Wäldern Träumen lauschen. Bd.3.Bd.3 von Jing Zhang
An einem regenreichen Nachmittag treffen zwei Fremde in einem alten Tempel aufeinander. Um sich die Zeit zu vertreiben, erzählt der "Affe" der jungen Frau die Geschichte des stummen Jünglings und der Prinzessin.
Nach der pompösen Hochzeitsfeier der beiden kehrt etwas Ruhe in ihr Leben ein und sie selbst in den Alltag zurück.
Doch anstatt das luxuriöse und angenehme Leben zu genießen, beginnt die Prinzessin damit, ihren Ehemann mehr und mehr wie ein lebloses Objekt zu behandeln...
Dieser Band ist für mich persönlich leider ein wenig hinter den anderen Bänden zurückgeblieben. Die Handlung kommt nicht wirklich vom Fleck und man erfährt nur wenig neues über die einzelnen Charaktere. Für mich wirkte es fast schon künstlich in die Länge gezogen.
Dabei hätte ich sehr gerne ein wenig mehr über A Jiu erfahren. Er ist für mich nach wie vor der interessanteste Charakter und ich hätte mir gewünscht, ein wenig tiefer in seine Persönlichkeit blicken zu können. Das bisher Erzählte scheint mir sehr oberflächlich und kaum Tiefgang zu haben.
Auch die Prinzessin erschien mir hier im Vergleich zu den vorherigen Bänden wieder unsympathischer. Ich konnte ihre Handlungen abermals weniger nachvollziehen und ihr Charakter war mir zu überzogen.
Deutlich mehr mochte ich die Charaktere der Rahmenhandlung. Ihnen wird in diesem dritten Band der Reihe wieder mehr Handlungsraum zuteil und der Leser erfährt vor allem über den mysteriösen Erzähler ein wenig mehr.
Alles in einem bleibt in diesem Band deutlich Luft nach oben - vor allem bezüglich des Erzähltempos. Und obwohl die wunderschönen Zeichnungen über Einiges hinwegtrösten, hätte die Handlung ohne Probleme komprimiert werden können.
3,5/5 Sterne
Rezensionen von gletscherwoelfchen:
Es geht im Palast weiter - einem Ort, an dem zahlreiche Intrigen zu Hause zu sein scheinen
In tiefen Wäldern Träumen lauschen. Bd.2.Bd.2 von Jing Zhang
An einem regenreichen Nachmittag treffen zwei Fremde in einem alten Tempel aufeinander. Um sich die Zeit zu vertreiben, erzählt der "Affe" der jungen Frau die Geschichte des stummen Jünglings und der Prinzessin.
Nach der Hochzeit der beiden steht ein Besuch im Palast des Kaisers an. Während pompösen Festlichkeiten scheint es, als ob verschiedenste Intrigen nicht mehr lange auf sich warten lassen werden.
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Auch im zweiten Band sind mir die wunderschönen Zeichnungen aufgefallen. Abermals beeindruckt Jing Zhang den Betrachter mit überaus detailreichen und realistisch wirkenden Illustrationen, welche sehr gut über einige eher schleichend verlaufende Passagen hinwegtrösten.
Nichtsdestotrotz hat mir dieser Band ein wenig besser als der Vorgänger gefallen. Das liegt vor allem daran, dass die Protagonistin - die Prinzessin - hier deutlich greifbarer, menschlicher und fast schon emphatisch erscheint. Obwohl sie mir noch nicht gänzlich sympathisch ist, konnte ich hier ihre Beweggründe und Handlungen durch einige Anekdoten an ihre Kindheit viel besser nachvollziehen.
Besonders fasziniert hat mich hier jedoch immer noch A Jiu. Er bringt etwas wirklich Geheimnisvolles und Mysteriöses mit sich und haucht der Geschichte Leben ein. Seine, durch die Zeichnungen hervorragend dargestellten, intensiven, Emotionen konnte ich gut verstehen und habe zeitweise sehr mit ihm mitgelitten.
Die Rahmenhandlung war auch hier mein Highlight. Der Erzähler - der Mann mit der Affenmaske - hat eine ähnliche Wirkung auf den Manhua wie A Jiu selbst. Beide scheinen mir sehr vielschichtige Charaktere zu sein und ich bin gespannt auf die Lüftung ihrer Geheimnisse.
Mich konnte der zweite Band von "In tiefen Wäldern Träumen lauschen" ein wenig mehr als der erste Teil der Reihe überzeugen. Sehr gerne schaut man sich als Leser die wunderbaren Zeichnungen in Kombination mit einer angenehmen Geschichte an und verfolgt die verstrickten Entwicklungen mit.
5/5 Sterne
Rezensionen von Nele33:
Vergangenheit Hardcore
Die verstummte Frau von Karin Slaughter
Die verstummte Frau von Karin Slaughter ist der mittlerweile achte Fall von Will Trenton und Sara Linton.
Ein grausiger Fund führt Sara, die wieder als Rechtsmedizinerin arbeitet zurück in die Vergangenheit und dies auf allen Ebenen. Will Trenton als leitender Ermittler, mit dem sie mittlerweile liiert ist, steht anfangs sehr zwischen den Stühlen, darf er Sara in alles einweihen was er erfahren hat?
Geht es doch um Saras verstorbenen Ehemann Jeffrey Tolliver, der immer noch wie ein Geist über Sara schwebt! Der damalige mutmaßliche Täter, ein Pädophiler, beschuldigt den Verstorbenen Tatsachen verschleiert und korrupt gewesen zu sein.
Karin Slaughter arbeitet in diesem Thriller auf zwei Zeiteben, die Zeit vor 8 Jahren und den aktuellen Fall. Gekonnt verknüpft sie die Vergangenheit mit der Gegenwart. Teilweise war es etwas langatmig zu lesen, aber durch die wirklich spannenden und schrecklichen Abschnitte im Wechsel damit, flog ich nur so durch das Buch und den Fall.
Rezensionen von yellowdog:
Routiniert
Dunkles Lavandou von Remy Eyssen
Aus der Reihe um Gerichtsmediziner Leon Ritter habe ich schon einen ganz guten Teil und einen eher schwächeren gelesen. Dieser Fall „Dunkles Lavandou“ sollte entscheiden, liegt aber irgendwo in der Mitte. Immerhin schlägt das Pegel doch eher zum positiven aus.
Ich mag Leon Ritter und Isabelle Morell als Paar, hinzu noch Isabells Teenagertochter Lilou.
Isabelle hat diesmal aber ein gesundheitliches Problem und muss sich untersuchen lassen. Doch ich denke, sie sind als kleine Familie inzwischen so stark, auch eine Krise zu überstehen.
Was den Fall an sich angeht, bin ich wenig beeindruckt. Es gibt einfach viel zu viele Krimis, da nützt auch keine Extraportion Brutalität und Ritualmorde.
Immerhin gibt es ein kurzes feines, dramatisches Finale.
Immerhin beeindruckt Leon wieder durch sein umsichtiges, überlegtes Vorgehen. Er ist eine gute Hauptfigur. Zudem schreibt Remy Eyssen routiniert. Deswegen trägt Remy Eyssens Reihe auch schon 6 Teile.










