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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von KimVi:

Unterhaltsame Lektüre für zwischendurch

Unser Mathelehrer unterrichtet von draußen - damit er dabei rauchen kann! von Lena Greiner; Carola Padtberg-Kruse

"Unser Mathelehrer unterrichtet von draußen - damit er dabei rauchen kann!" ist eine humorvolle Sammlung voller kurioser Schulzeit-Erinnerungen und Lehrer-Anekdoten, die die beiden Spiegel-Redakteurinnen Lena Greiner und Carola Padtberg, nach einem Aufruf an die Spiegel-Leserschaft, aus deren Zuschriften zusammengestellt haben.

 

Zunächst wird man mit einer lockeren und sehr humorvoll geschriebenen Einleitung auf die lustigen Anekdoten eingestimmt. Diese sind in die Bereiche "Verrückte Aktionen", "Schräge Aufgaben", "Explizierter Unterricht", "Fiese Lehrersprüche", "Spleens", "Eklig", "Pech und Pannen", "Null-Bock-Lehrer" und "Lehrergeständnisse" unterteilt. Außerdem gibt es einen kurzen Einblick in das Schulrecht, in dem man erfährt, was erlaubt ist - oder eben nicht und eine Typologie verschiedener Lehrer-Gattungen. Zwischendurch gibt es immer mal wieder kleine Zeichnungen, die das Ganze auflockern. Ein Schlusswort über die schönste Zeit im Leben rundet die unterhaltsame Anekdoten-Sammlung ab. 

Die einzelnen Episoden sind humorvoll und locker geschrieben. Sie werden kurz und knapp, also keinesfalls zu ausufernd, geschildert, sodass man sie mit einem Augenzwinkern genießen kann. Dabei wird sicher die ein oder andere Erinnerung an die eigene Schulzeit geweckt, auch wenn die ganz kuriosen Szenen sicher nur wenige Schüler erlebt haben dürften. Denn das, was man zu lesen bekommt, ist manchmal schier unglaublich.  

Eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, bei der man sich schmunzelnd an einer Sammlung lustiger Lehrer-Anekdoten erfreuen kann. Damit sich der Humor nicht abnutzt, empfiehlt es sich allerdings, das Ganze häppchenweise zu genießen. 

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Rezensionen von begine:

Interessant

Ein Sonntag mit Elena von Fabio Geda


Der italienische Schriftsteller Fabio Geda
hat mit dem Roman „Ein Sonntag mit Elena“ ein Besonderes Werk geschaffen.
Er lässt Guilia, die jüngste Tochter über ihren Vater und die Familie erzählen.
Die Empfindungen des Vaters, als seine Frau tot war, und er jetzt wenig Kontakt mit seinen Kindern hat, sind einfühlsam geschildert.

Der Autor hat eine ruhige Sprache, mit der man die Familie gut kennen lernt.
Viel wird aus Sicht der Tochter erzählt, die sich als Kind von ihm nicht so akzeptiert fühlte.
Als er einen Sonntag für seine Tochter kocht und der Besuch nicht stattfinden kann, trifft er im Skaterpark Elena mit ihrem Sohn.
Die Dialoge der Beiden sind so, das man als Leser dabei sein kann.

Als Guilia, davon Jahre später erfährt, ist sie erstaunt. Sie hat sich inzwischen mehr mit ihm befasst und akzeptiert ihn mehr. Wenn man älter wird versteht man seine Eltern meist besser.
Der Roman ist voller Emotionen.
Es ist ein empfehlenswertes Buch.

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Rezensionen von Dana:

nachdenklich stimmend, bewegend

Denn Geister vergessen nie von Jessica Koch

Amy ist gefangen in ihrem Schmerz und ihrer Traurigkeit. Es fällt ihr schwer sich aufzuraffen, nach vorn zu sehen und wieder zu leben. Zu intensiv ist der Verlust, zu quälend die Einsamkeit und Leere in ihr und in ihrer Wohnung. Als sie spontan zu einem zweiwöchigen Segeltrip zusagt, ist sie sich gar nicht sicher, wieso sie sich überhaupt darauf einlässt.

Abgesehen von Collin kennt sie die anderen Mitreisenden kaum. Doch spielt es wirklich eine Rolle an welchem Ort sie traurig und verloren ist? Auf dem Wasser hat sie den Schauplatz ihrer Albträume zumindest nicht ständig vor Augen.
Allerdings hatte sie auch nicht damit gerechnet, dass Mian ihr so extrem unter die Haut gehen würde. Obwohl sie schon vor dem Trip gespürt hat, dass er besonders ist und obwohl ihr das in gewisser Weise auch Angst macht, ist sie auch fasziniert von dem Mann, der ihre Seele so schonungslos und doch behutsam zu entblößen weiß.

Diese Geschichte ist auf jeden Fall besonders und sie war auch anders, als ich es erwartet hatte. Es gibt eine deutliche übernatürliche Komponente, die sich durch den Großteil der Handlung zieht, die Figuren und ihre Leben beeinflusst. Ich war davon zwar überrascht, aber es hat mich nicht gestört und ich konnte mich gut auf diese Aspekte einlassen. Ich persönlich finde, man muss auch nicht im Detail an all das glauben, was dort geschrieben steht, um die Geschichte mögen zu können. Denn trotz des Übernatürlichen, dem Spirituellen, dem Glauben fremder Kulturen und den Symbolen, die zum Beispiel Schutz versprechen können, steckt doch viel Wahrheit und Tiefe in dem Buch und der Handlung an sich. Selbst wenn man seinem Gegenüber nicht tief in die Seele schauen kann, so stimmen viele der Sachen, die gesagt werden eben einfach und es hat mich im Verlauf des Lesens zugleich nachdenklich und traurig, als auch hoffnungsvoll und zuversichtlich gestimmt.

In dem Buch gibt es verschiedene Figuren, die über die Handlung hinweg begleitet werden. Einige kommen dabei häufiger zu Wort, andere bleiben ein wenig im Hintergrund. Abgesehen von Amy werden alle Perspektiven durch einen personalen Erzähler geschildert, der es ermöglicht, die unterschiedlichen Stränge der Handlung zu überblicken und mehr zu erfahren, als nur Amy dem Leser berichten könnte. Amy fungiert in ihren Kapiteln als Ich-Erzählerin und nimmt einen dadurch besonders intensiv mit. Stück für Stück erfährt man, was mit der jungen Frau passiert ist, was sie so erschüttert und aus dem Leben gerissen hat und wie sie sich, durch die Hilfe der anderen, langsam wieder ins Leben zurück kämpft, bis sie dann gezwungen ist, für ihre Begleiter stark zu sein, als diese es nicht mehr können.
Neben den aktuellen Geschehnissen gibt es auch Ausflüge in die Vergangenheit, in denen man mehr über die Familie von Mian und Jano lesen kann. Ihre Geschichte ist faszinierend und erschreckend gleichermaßen. Ihre Kindheit und Jugend war oft schwer, sie wurden gehänselt und weggestoßen, niemand hat ihnen Glauben geschenkt und das hat viel in den Brüdern ausgelöst. Es ist auch in der Gegenwart für die beiden kein Kinderspiel mit ihren Fähigkeiten klar zu kommen. Trotzdem sind sie tolle Charaktere, die ich gern begleitet habe. Besonders Mian ist mir schnell als Herz gewachsen. Auch wenn seine Gabe einem Angst machen kann, so weiß er doch auch einfach, wie er mit dem, was er weiß, umgehen muss, damit die Menschen irgendwann, wenn der erste Schock, der Frust, die Wut und der Unglaube überwunden sind, annehmen, was wahr ist.

Über einige Figuren hätte ich gern noch etwas mehr erfahren, besonders über Marie und Collin. Daher fand ich den Hinweis am Ende des Buches, dass es für sie und Jayden eine eigene Geschichte gibt, sehr hilfreich. Ich könnte mir gut vorstellen auch diese zu lesen, um mehr darüber zu erfahren, was in ihren Leben vor sich gegangen ist. Denn dass auch Marie ihr Päckchen zu tragen hat, wird mehrfach im Buch angedeutet, jedoch nicht intensiviert.

Umso weiter das Buch voranschreitet, umso dramatischer, turbulenter und aufwühlender wurden die Ereignisse. Der Segeltrip verläuft nicht, wie ursprünglich geplant, in vielerlei Hinsicht. Und doch passieren auch einige Dinge, mit denen man gerechnet hat. Auf dem Wasser kann man wunderbar nachdenken und träumen, sich kennenlernen oder streiten, sich den eigenen Geistern stellen und die der anderen erleben… Ich möchte nicht zu viel darüber verraten, aber wurde von der Geschichte sehr gut und intensiv mitgenommen. All die unterschiedlichen Emotionen waren für mich deutlich spürbar und zum Ende des Buches brauchte ich auch ein Taschentuch. Bei mir hat das Buch auf jeden Fall einen Nerv getroffen, trotz der übernatürlichen Aspekte. Besonders schön fand ich auch die Zitate am Anfang eines jeden Kapitels, die nicht nur etwas darüber verraten, was passiert, sondern auch einfach viel Wahrheit enthalten und teilweise nachdenklich stimmen.
Fazit

Eine sehr schöne, bewegende, aufwühlende und nachdenklich stimmende Geschichte, die mich von Beginn an gut mitgenommen hat. Ich mochte die Figurenkonstellation, auch wenn ich über einige Charaktere gern noch mehr erfahren hätte und sie mir etwas blass blieben. Besonders ins Herz geschlossen habe ich Mian und Jano, die beiden Brüder sind einfach besonders. Aber auch Amy war für mich gut greifbar.
Schön fand ich sowohl die Passgen, die zum Nachdenken anregen, als auch die Situationen, in denen man einfach ganz bei den Protagonisten ist, mit ihnen mitfiebert, sich mit ihnen freut oder trauert, mit ihnen hofft und bangt… Auch wenn das Übernatürliche stets präsent in der Geschichte ist und einem dadurch immer bewusst bleibt, dass da nicht alles realistisch ist, so enthält das Buch doch auch viele Wahrheiten und ehrliche Aussagen. Für mich war es sicher nicht das letzte Buch der Autorin.

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Rezensionen von LadyIceTea:

Zurück am Echo Lake

Denn Geister vergessen nie von Jessica Koch


Lange hat sich Gabriela auf ihren Sommerurlaub in der Karibik gefreut, doch statt am Strand liegen zu können, muss sie ihre Schülerinnen ins Sommercamp begleiten. Die Mädchen haben Mist gebaut, und das Camp ist die letzte Chance, einen Verweis von der renommierten Privatschule abzuwenden. Gabriela würde für ihre Schützlinge alles tun.

Zu ihrem Entsetzen ist das Ferienlager am See jedoch weit rustikaler als gedacht: Es gibt kein fließendes Wasser, dafür allerlei Getier, und sogar ihr Zelt müssen sich die verwöhnten Mädchen selbst aufbauen. Outdoor-Experte und Camp-Leiter Luke hat Mühe, sich sein Amüsement nicht allzu sehr anmerken zu lassen. Zumal die von ihm erwartete gestrenge Lehrerin sich als attraktive, beherzte junge Frau entpuppt.

Nach dem ich die ersten beiden Bände der Echo Lake Reihe nahezu verschlungen habe, war meine Freude riesig, als der dritte Band erschienen ist. Endlich ein Wiedersehen mit den liebgewonnenen Figuren und dem tollen Ort Echo Lake. Leider kann die Fortsetzung mit ihren Vorgängern nicht ganz mithalten.
Die Geschichte spielt eigentlich die gesamte Zeit im Camp und nahezu gar nicht in der Stadt. Da das Camp ein wirklich schöner Ort ist, war dieser Umstand nicht weiter schlimm. Leider hatte es aber auch zur Folge, dass wir fast keine der bisher bekannten Figuren wiedertreffen. Piper und Noah kennt man zwar am Rande und sie sind wirklich sympathische Figuren aber der Rest der Echo Lake Bewohner existiert in diesem Buch leider nicht. Als Fan der ersten beiden Bücher fand ich das wirklich schade.
Die Geschichte um die Mädchen herum ist wirklich schön und macht Spaß. Luke geht wunderbar mit ihnen um und es hat mir Freude bereitet, zu erleben, wie die Mädchen auf seine Tricks hereinfallen und sich immer mehr öffnen und miteinander beschäftigen. Zum Glück ist der Teil gelungen, denn eigentlich geht es fast nur um die Mädchen und Gabi im Camp. Auch die langsame Annäherung zwischen Gabi und Luke hat mir gut gefallen. Ich habe die Zwei gerne dabei beobachtet. Ich hätte mir nur mehr Hintergrundinfos und Tiefe für beide gewünscht. So blieb der Wunsch Gabi und Luke besser kennen zu lernen zu einem großen Teil unbefriedigt.
Insgesamt ist dieses Buch ein schöner Nachfolger, wenn auch nicht ganz so tiefgründig und gefühlvoll wie die ersten beiden Bücher. Ich fand es trotzdem schön an den Echo Lake zurückzukehren und hoffe einfach, dass die nächste Fortsetzung wieder mehr Action, Tiefgang und Gefühl enthält.

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Rezensionen von PeLi:

was für ein tolles Buch

Mein Puste-Licht-Buch: Wenn im Dunkeln Sterne funkeln von Christina Nömer

Das ist ja mal eine tolle Idee. Ein Kinderbuch, bei dem die Kinder Sterne zum Leuchten bringen können, indem sie in eine kleine Öffnung pusten ( vorher muss man einen kleinen Schalter auf der Buchrückseite einschalten). Mein kleiner Enkel ist jetzt 18 Monate und er hat es ganz schnell verstanden, wie er da rein pusten muss, damit die Sterne leuchten und er war begeistert.

Und seine dreieinhalbjährige Schwester hat auch immer noch großen Spaß an diesem Buch, obwohl es ja eher für kleinere Kinder gedacht ist.
Auch wenn für die beiden die Geschichte schon fast zur Nebensache wurde, möchte ich noch erwähnen, dass die Zeichnungen wirklich zauberhaft sind. Die kurzen Texte zum Vorlesen haben auch genau die richtige Länge für so kleine Kinder.
Ich habe gesehen, dass es noch andere Bücher in der Art gibt und werde die bestimmt auch noch kaufen.

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Rezensionen von yesterday:

Mit anderen Augen

Mein Puste-Licht-Buch: Wenn im Dunkeln Sterne funkeln von Christina Nömer

Grobe Fakten über den D-Day und das Ende des Zweiten Weltkriegs sind in Europa und Amerika wohl vielen Menschen geläufig. Briten und Amerikaner gingen in Frankreich an Land, arbeiteten sich vor und befreiten Städte und Dörfer von den Besatzern.

Wer da genau anlandete, was ihre Ziele waren, woher sie kamen und was sie erlebten, ist der Mehrheit (leider) unbekannt.

“Das längste Verhör” ist ein fiktiver Roman über die Tage Anfang Juni 1944, fußt aber auf vielen realen Details und Erlebnissen.

Als ein Beispiel von vielen “namenlosen Helden” dient hier Adam Ruby, amerikanischer Soldat, dessen Hauptaufgabe es ist, feindliche Kämpfer zu verhören um mit den gewonnen Informationen den Krieg effizienter und schneller beenden zu können. Oder um zumindest einen entscheidenden Vorteil zu bekommen.

Der Leser begleitet ihn vom Abflug aus Großbritannien, über die Landung bis einige Tage danach auf einer intensiven Wanderung durch potenziell tödliche, immer schwierige Situationen, mit wenig Schlaf, ständiger Anspannung und nervenzehrendem Warten auf das nahende Kriegsende.

Robert Lankes Fachwissen und die vielen Quellen die er erschließen konnte, machen die Geschichte des Adam Ruby realistisch, beklemmend und lebendig. Außerdem führt sie uns vor Augen, wie viel Leid und Entbehrungen Kriege mit sich bringen, wie viele Gefahren und Missverständnisse in diesen wirren Zeiten an jeder Ecke lauern können.

Vielleicht lassen uns Bücher und Filme über diese Zeiten mehr wertschätzen dass in den meisten Staaten der Erde grundsätzlich Frieden herrscht. Vielleicht lehren sie uns auch, Situationen in aktuellen Kriegs- und Katastrophengebieten mit anderen Augen zu sehen.

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Rezensionen von C. P.:

Spannend und bewegend: Drei Schicksale zur Zeit des ersten Weltkriegs

Schatten der Welt Roman. Kartoniert. von Izquierdo Andreas

Im Jahr 1910 nähert der Halley'sche Komet sich erneut der Erde. Der junge Artur sieht darin die Chance, aus der Angst der Bevölkerung vor einem Weltuntergang Profit zu schlagen und holt sich dafür seinen besten Freund Carl mit ins Boot. Was die beiden noch nicht wissen: Das Ereignis ist der Ausgangspunkt für eine langjährige Freundschaft mit Isi, einem eigensinnigen, jedoch auch sehr gescheiten Mädchen.

Tatsächlich soll der Komet ihr weiteres Leben sogar signifikant verändern. Ein weiterer Wendepunkt im Leben der drei wird wenige Jahre später der Beginn des ersten Weltkriegs, welcher die jungen Männer zum Militärdienst zwingt, während Isi daheim ihre Kämpfe an anderen Fronten auszufechten hat.


"Befehl war der Hammer und Gehorsam der Meißel, mit denen Menschen behauen wurden, um aus ihnen das Produkt eines übergeordneten Willens zu formen." (Zitat S. 292)


"Schatten der Welt" ist ein wunderbares Buch über drei Jugendliche, welche vor rund einhundert Jahren versuchen, sich eine Zukunft als Erwachsene aufzubauen und denen der erste Weltkrieg einen grausamen Strich durch die Rechnung macht. Geschrieben ist das Buch, als würde Carl die Erlebnisse der drei retrospektiv erzählen. Er selbst lebt als Junge zusammen mit seinem Vater, einem jüdischen Schneider, im westpreußischen Ort Thorn, dem heutigen polnischen Toruń, und entwickelt den Traum, lieber die Welt in Bildern einzufangen, statt die Schneiderei seines Vaters zu übernehmen. Sein bester Freund Artur ist das Gegenteil von Carl: Als Sohn des Wagners ist er groß gewachsen, kräftig, mutig und um keinen Streich verlegen. Hinzu kommt Luise, "Isi", eine bemerkenswerte junge Frau, deren Hintergründe ich nicht verrate, um niemandem die Überraschung vorweg zu nehmen.
Tatsächlich ist der Halley'sche Komet das Beste, was den dreien passieren kann, baut doch deren weitere Zukunft zunächst auf diesem Ereignis auf. Dabei war es höchst faszinierend für mich mitzuerleben, auf welche Ideen die drei jeweils kommen und wie sie diese umsetzen. Da tat es mir richtig in der Seele weh, als der Beginn des Weltkriegs ihre Zukunftspläne komplett ruiniert. Die folgenden Jahre besitzen fortan eine andere Faszination, da die drei getrennt voneinander die Wirren des Krieges erleben. Zuerst befürchtete ich, dass vor allem die Erlebnisse der jungen Männer von Kriegsschauplätzen, Kämpfen und Leid geprägt sein könnten. Doch hat der Autor für die beiden andere Schicksale gewählt, welche sehr bewegend waren und mir recht gut gefielen. Und auch Isis Zeit daheim ist sehr realistisch und bedrückend, zeigt sie doch, welches Los die Frauen zu der damaligen Zeit zu tragen hatten und wie einige wenige versuchten, sich an der Not anderer zu bereichern.
Mit diesem Roman hat Andreas Izquierdo einen bemerkenswerten Roman über drei junge Menschen geschrieben, welche zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf beeindruckende Weise versuchen, sich eine Zukunft aufzubauen, bevor der Weltkrieg die Freunde trennt. Auf einfühlsame wie auch unterhaltsame Weise begleitet man die drei durch diese Zeit, lebt, lacht und leidet man als Leser mit ihnen und hat zugleich Einblick in eine historisch äusserst ereignisreiche Zeit. Eine sehr gelungene Zeitreise zum Beginn des 20. Jahrhunderts und in meinen Augen eine eindeutige Leseempfehlung.

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Rezensionen von TheUjulala:

Faszinierender Fantasy-Roadtrip in dystopisch gesellschaftskritischen Kleid - spannend und fesselnd

Schatten der Welt Roman. Kartoniert. von Izquierdo Andreas

Dieses Buch durfte ich freundlicherweise über Netgalley lesen. Nicht nur das Cover hat mich angezogen, auch den Klappentext fand ich ziemlich interessant! Ich mag ja Elben sehr, dabei hat das düstere und futuristische Setting meine Aufmerksamkeit geweckt. Die Autorin Rena Fischer ist mir vom Namen her bekannt, bisher hatte ich noch keine Titel von ihr gelesen.

An dieser Stelle möchte ich mich auch beim Thienemann-Esslinger Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Coverbild
Das Cover scheint wie ein Kunstwerk. Auf dem Bild steigt eine Rauch ähnliche Säule aus aquarellistischen Farbklecksen empor. Da Drinnen sind mehrere Silhouetten von San Francisco abgebildet, vor allem ist die Golden Gate gut zu erkennen. Im oberen Drittel steht der Titel des Buches in sehr schlanken und klaren Lettern. Das ganze ist in dunklen Farben zwischen Türkis und dezenten rosa Flecken. Das Cover hat mich erst auf dieses Buch aufmerksam gemacht und ich finde es einen tollen Eyecatcher, der absolut auch auf den Inhalt der Geschichte passt.

Handlung
2044 wird die Welt nicht mehr nur von Menschen, sondern auch von Elben bevölkert, deren Aufenthalt unter der Aufsicht der Elbensicherheitsbehörde steht. Luz, die Tochter des Obersten aus der Elbensicherheitsbehörde, stolpert mehr oder weniger bei einem heimlichen Date mit dem hübschen Lichtelbenmischling Niall in die ihr unbekannte Untergrundszene zu einem Poetry-Slam, bei dem sie magisch von dem jungen Mann Darel angezogen wird und begeistert von der Untergrundszene ist. Doch plötzlich wendet sich ihr wohlbehütetes Leben: wegen einer Razzia muss Luz flüchten und Darel hilft ihr dabei, und auf einmal kann sie nicht mehr zurück, denn ihr Vater wird zu ihrem Feind und sie entdeckt immer mehr Geheimnisse und Lügen um ihr Leben. Sie ist gezwungen sich vor ihrem Vater zu verstecken und begibt sich auf einen abenteuerlichen Roadtrip.

Buchlayout / eBook
Die 480 Seiten werden in 77 sehr kleine Kapitel aufgeteilt. Die Kapitel haben einen kurzen Titel und darunter steht der Name aus dessen Perspektive der Abschnitt erzählt wird.
Ansonsten bleibt die Gestaltung des eBooks recht schlicht. Im Anhang gibt es eine ausführliche Personenübersicht und ein Sachverzeichnis.

Idee / Plot
Eine sehr brisante und immer noch top aktuelle Thematik greift hier die Autorin auf. Denken wir an die Gastarbeiter aus Italien oder die türkischen Einwanderer, nicht zuletzt an die letzten Zuwanderungen der Flüchtlinge. Elben flüchten aus ihrem zerstörten, von Tyrium vergifteten Land in die Menschenwelt, werden zunächst mit offenen Armen empfangen. Doch Jahr um Jahr wird der Argwohn und die Skepsis größer, die Rufe nach Sicherheit vor den Elben immer größer. Die Lichtelben sollen friedlich sein und genießen eine höhere Akzeptanz bei den Menschen. Die Dunkelelben hingegen gelten als aggressiv und unberechenbar und müssen mit technischen Mitteln, wie implantierten Tyrium-Transponder, in Schach gehalten werden, die auf Knopfdruck aktiviert werden und den Dunkelelben auf der Stelle töten können.
Doch was weiß die Gesellschaft wirklich über die Elben und die politischen Entscheidungen? Rena Fischer fädelt hier geschickt einen fantasievollen Politkrimi in einem dystopischen Hightech-Setting mit vielen Geheimnissen und Intrigen.

Emotionen / Protagonisten
Luz lebt mit ihren Eltern in einem herrschaftlichen Haus und gehört zur gehobenen Gesellschaftsschicht, ist wohlbehütet und kennt nur ihre Sicht der Dinge. Ich finde ihre Entwicklung wirklich toll mitzuerleben.
Klar ist sie anfangs etwas naiv, aber ich finde sie sehr schlau und reflektiert. Ihr Vater ist übermächtig und sie muss erkennen, dass ihre Welt viel mehr Geheimnisse verbirgt und vieles auf Lügen aufgebaut wurde.

“Ich habe wie in einer Schneekugel gelebt, dachte Luz bitter. Mit ein paar winzigen Flöckchen Wirklichkeit, die mich ab und an streiften, bis das Date mit Niall meine kleine, schöne Welt ins Rollen gebracht hat und sie an der Wahrheit zerschellt ist.”

Rena Fischer “Elbendunkel - Kein Weg Zurück (Band 1)”, Pos. 1530 (Natgalley-DOC, © 2020 Planet! im Thienemann-Esslinger Verlag)

Zunächst ist sie ein bisschen in Niall verschossen, doch die Umstände, dass Darel sie auf ihrer Flucht begleitet und hilft, lassen ihre Gefühle zu Niall langsam abebben. Darel ist sehr geheimnisvoll, hat seine eigenen Absichten und zieht knallhart sein eigenes Ding durch. Dass Luz zunächst Mittel zum Zweck ist, wird schnell klar. Aber auch bei ihm scheint die gemeinsame Zeit mit Luz nicht spurlos vorüber zu gehen. Dabei finde ich die Kabbeleien zwischen Luz und Darel ziemlich witzig.

“»Schon außer Atem, Prinzessin? Wie schade, dass Niall keine Sänftenträger angeheuert hat.« Sie fuhr herum und warf ihm einen tödlichen Blick zu. Dann stapfte sie schnellen Schrittes an ihm vorbei. Darel schmunzelte. Es funktionierte. Jedes Mal.”

Rena Fischer “Elbendunkel - Kein Weg Zurück (Band 1)”, Pos. 2202 (Natgalley-DOC, © 2020 Planet! im Thienemann-Esslinger Verlag)

Niall bemüht sich sehr um Luz, wirkt aber im Vergleich zu Darel ziemlich unbeholfen. Er ist der Sohn vom erbittertsten Gegner von der Politik von Luz’ Vater. Aber auch er erzählt Luz nicht die volle Wahrheit. Luz wendet sich mit der Zeit von ihm ab, wo er mir tatsächlich ein bisschen leid tut.

Die Liebesgeschichte steht hier gar nicht so sehr im Vordergrund, sondern vor allem Luz’ Flucht und Trip durch das Ungewisse. Trotzdem hat mir hat die Dreiecksbeziehung gut gefallen und die Charakterentwicklung der Drei konnte ich sehr gut nachvollziehen.

“Luz schenkte ihnen ein zaghaftes Lächeln, Salz in der offenen Wunde seiner Schuldgefühle, seiner inneren Wut, gerade der richtige Cocktail, um Niall endgültig die Fassung verlieren zu lassen.”

Rena Fischer “Elbendunkel - Kein Weg Zurück (Band 1)”, Pos. 2570 (Natgalley-DOC, © 2020 Planet! im Thienemann-Esslinger Verlag)

Handlungsaufbau / Spannungsbogen
Mir hat die Umsetzung der dystopischen und futuristischen Idee sehr gut gefallen. Zunächst muss die Autorin uns Leser in die Welt der Menschen, Licht- und Dunkelelben einführen, was sie geschickt durch die Darstellung der sich verändernden Gesetzestexte gelöst hat, bei denen man die Entwicklung der Antipathie den Elben gegenüber super nachvollziehen kann. Auch die Einführung in die technologischen Veränderungen und Errungenschaften fand ich sehr spannend. Trotzdem geht die Geschichte sehr bald los, und wir begleiten Luz zu dem Poetry-Slam. Ab der Razzia geht es rasant weiter, Luz wird zunächst von Darel gerettet, muss dann aber vor ihm flüchten. Durch Umstände entpuppt sich Darel aber als der Einzige, der Luz vor ihrem Vater schützen kann. Gemeinsam mit Niall und zwei anderen Dunkelelben begleiten wir das Mädchen auf ihrem Roadtrip durch San Francisco und der Umgebung. Am Ende bleibt man mit einem Cliffhanger zurück. Obwohl viele Fragen aufgeklärt wurden, ist die Geschichte nicht beendet und viele neue Fragen bleiben noch offen. Einen richtigen Showdown gibt es nicht, durch die rasante Entwicklung, die ständigen Lügen und Intrigen, bleibt es durchweg spannend und fesselnd.

“Sie schmeckte Blut auf ihrer Zunge und das knallende Geräusch des Schusses ertrank in einem dunklen, zornigen Aufschrei.”

Rena Fischer “Elbendunkel - Kein Weg Zurück (Band 1)”, Pos. 977 (Natgalley-DOC, © 2020 Planet! im Thienemann-Esslinger Verlag)


Szenerie / Setting
Ein futuristisches aber auch dystopisches Setting, dass sozialkritischer nicht sein könnte. Viele Parallelen zu geschichtlichen Ereignissen und politischen Umständen lassen sich in dieser Geschichte wiedererkennen. Arbeitslager, aber auch Zukunftsvisionen von zum Beispiel den Kindern, die die Blüten wegen den ausgestorbenen Bienen mit der Hand bestäuben müssen. Die technisierte Gesellschaft nutzt ihre Errungenschaften zur Unterdrückung der Elben, vor allem der verhassten Dunkelelben. Datenschutz ist obsolet, die Elben werden wie moderne Sklaven behandelt und haben keine bürgerlichen Rechte. Da ist es klar, dass sich Untergrundorganisationen gegen die Diskriminierung formen und sich dem Regime feindlich gegenüberstellen. Amerika und San Francisco passt zu diesem gesellschaftskritischen Politkrimi.

Sprache / Schreibstil
Rena Fischer hat mich mit ihrer Sprache voll überzeugt und sehr begeistert. Sie hat eine sehr ausgefeilte und bildhafte Sprache, die gekonnt pointiert und oft auch sehr poetisch ist.

“Zeit war ein eigenartiges Gewand. Manchmal rutschte sie einem durch die Finger wie Seide. Oder wärmte einen wie Wolle. Gerade schnürte sie sich um ihren Körper wie eine Zwangsjacke.”

Rena Fischer “Elbendunkel - Kein Weg Zurück (Band 1)”, Pos. 1032 (Natgalley-DOC, © 2020 Planet! im Thienemann-Esslinger Verlag)

Die Geschichte erleben wir aus den drei Perspektiven von Luz, Niall und Darel, jeweils als personaler Erzähler im Präteritum. Mir gefällt das sehr gut, da die Autorin sich auch streng an den Perspektivenwechsel pro Kapitel hält und durch die häufigen Wechsel gekonnt die Spannung aufbauen kann. Es gibt ein paar wenige Rückblicke, bzw. zu Anfang auch die Einführung in die politische Lage, die zum Verständnis der Geschichte wichtig sind.

FAZIT
Ein Roadtrip in einer faszinierenden und futuristischen Welt mit sozialkritischem Unterton, der mich nicht nur sprachlich absolut begeistert hat, sondern auch durch die Entwicklung und Aufdeckung der ganzen Intrigen und Geheimnisse voll mitgerissen hat. Auch wenn mir das Ende ein bisschen zu plötzlich kam, möchte ich unbedingt weiterlesen und wissen, wie es mit Luz, Niall und Darel weiter geht.

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Rezensionen von Claudia R:

niedliche Geschichte mit Puste-Effekt

Mein Puste-Licht-Buch: Die kleine Tröste-Fee von Sylvia Tress

Klappentext:

Geht es dir mal nicht so gut, macht die Tröste-Fee dir Mut! Hilf der Tröste-Fee die kleinen Tiere wider gesund zu machen. Einmal pusten, und schon heilt das Tröstegefunkel alle kleinen Wehwehchen. Jetzt geht es den Tieren schon wider viel besser. Ein liebevolles Tröstebuch mit Puste-Licht!

Cover:

Das Cover ist sehr liebevoll gestaltet.

Die kleinen Tiere sind sehr niedlich und wunderschön gezeichnet. So erkennt man einen Biber mit Fieberthermometer, ein Schweinchen mit einem Muffig, ein Bärchen und eine Biene, sowie einen davon hoppelnden Hasen und darüber die Tröste-Free welche gerade pustet.

Ein wunderschönes Cover, welches sehr niedlich gemacht ist.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Kurz und Knapp werden die Themen angerissen und erklärt. dadurch ist die Handlung, auch gerade für die kleinen Zuhörer sehr gut nachvollziehbar.

Auch die Schriftgröße und Textlänge ist sehr gut gewählt und altersentsprechend, damit die kleinen Zuhörer nicht überfordert werden.

Die Geschichte handelt von der kleinen Tröste-Fee, welche in ganz unterschiedlichen Situationen zur Hilfe eilt und selbst der Zuhörer durch den Puste-Effekt an der Geschichte teilhaben kann.

Der Zuhörer wird animiert die kleinen Wehwehchen wegzupusten und wenn man dieses tut, erleuchten vier kleine Lämpchen. Ein sehr schöner Effekt.

Die Geschichte ist sehr liebevoll gestaltet und erzählt und auch die Illustrationen sind wunderschön und passend. Ein tolles Erlebnis- und Mitmach Buch für Kinder.

Das Buch besitzt einen Kippschalter, so das man die Elektronik auch ausschalten kann. Leider nimmt die Elektronik einiges an Platz weg, daher erscheint die Geschichte mit nur 4 Doppelseiten doch recht kurz und man muss genau überlegen, ob das Prei-Leistung-Verhältnis dann noch so stimmt. Dies etwas schade. Die Geschichte hätte gern etwas länger sein können, daher wird ein halber Punkt abgezogen.

Durch die niedlichen Charaktere, tollen Illustrationen und herzerwärmenden Geschichte konnte das Buch jedoch überzeugen und erhält 4,5 Sterne, welche ich gern auf 5 Sterne aufrunde.

Fazit:

Eine liebevolle und niedliche Geschichte mit Puste-Effekt, zwar etwas kurz, aber auf jeden Fall empfehlenswert...

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Rezensionen von Emmmbeee:

Gustav Mahlers Rückkehr

Der letzte Satz von Robert Seethaler

1911: Einer der ganz grossen Musiker des 20. Jahrhunderts befindet sich auf einem Ozeandampfer. Er kehrt von New York nach Wien zurück, behaftet mit einer schmerzhaften Krankheit. Während er allein auf Deck sitzt, betreut von einem Schiffsjungen, lässt er sein bisheriges Leben und Schaffen an sich vorüberziehen.

Natürlich spielt darin seine berühmte Frau Alma eine grosse Rolle, aber auch der Schmerz um die verstorbene Tochter. Mahler weiss, dass sein Leben nicht mehr lange währen wird und denkt wehmütig an all die Werke, die er noch hätte komponieren können.
Im Erzählfluss mischen sich Vergangenheit und Gegenwart, Erfolg und Eifersucht, Intrigen an der Wiener Oper, die kleinen Niederlagen durch die eigene Lebensuntüchtigkeit und die Triumphe in der Neuen Welt. Trotz allem Erfolg ist Mahler ein Mann auf dem Abstieg.
Robert Seethaler schildert das alles gekonnt, nahegehend, poetisch mit viel Farbe und in meisterhaftem Stil, den ich an ihm schätze.
Der Schiffsjunge, welcher den Komponisten umsorgt, hat meine Sympathien gefunden. Doch habe ich mir insgesamt ein wenig Spannung gewünscht. Irgendetwas bisher Unbekanntes aus Mahlers Vita, ein unvorhergesehenes Ereignis, und wenn es noch so klein ist. Etwas wie ein Stein, der die Melodie des Baches verändert. Die See der Schilderungen scheint mir allzu ruhig. Vielleicht weiss ich zu viel vom Komponisten und der Roman hat mich deshalb etwas gelangweilt. Sehr ansprechend und passend fand ich die Gestaltung des Covers.

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