Kunden em pfehlungen
Rezensionen von C. P.:
Spannendes Ende einer genialen Dilogie
Beastmode 2: Gegen die Zeit von Rainer Wekwerth
Spannend geht es weiter in der Dilogie um fünf Personen mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten, deren Mission es ist, die Welt zu retten. Im ersten Band wurde bereits deutlich, dass die Schicksale unserer Superhelden in spé auf spektakuläre Weise miteinander verknüpft sind. Entsprechend fanden die ersten Abenteuer zu den Zeiten der ersten Charaktere statt.
Ich denke, ich spoiler niemanden, wenn ich verrate, dass es nun chronologisch in der Zeit weitergeht bis hin in die Zukunft, aus welcher unsere Silbergöttin Jenny stammt. In dieser Zeit, in welcher ein Großteil des Buches spielt, werden auch endlich die Geheimnisse um die rätselhaften Zeitreisen sowie die Energieportale gelöst und es kommt zu einer Art Showdown, der vor allem zeitlich hart am Limit liegt. Entsprechend empfand ich die Spannung auch im zweiten Band wieder als angenehm hoch und durchgängig vorhanden.
Auch diesmal kommt es wieder zu inneren Konflikten einiger Protagonisten, wodurch mir die Personen etwas greifbarer wurden. Der gefühlte Schwerpunkt liegt diesmal auf Jenny, über die man als Leser noch am meisten erfährt. Ebenso wie über ihre Zeit, die der Autor sich faszinierend und im Rahmen des Romans glaubwürdig erdacht hat, sowohl die politische und soziale Situation betreffend als auch die technischen Spielereien, welche zu der Zeit möglich sind.
Einige Kritikpunkte habe ich auch diesmal wieder anzubringen, welche den Lesegenuss allerdings nur geringfügig schmälerten. Es gab ein paar Unstimmigkeiten, z. B. dass eine militärische Drohne zu einer Zeit, in der alle Gefährte elektronisch betrieben werden, aufgetankt (!) und tatsächlich erst noch betriebsbereit gemacht werden muss, wo ich mir die Frage stelle, ob nicht bei Polizei und Militär solche Geräte ständig für den spontanen Einsatz betriebsbereit sein sollten. Und dann gab es wieder die ein oder andere Liebesduselei, welche auf der einen Seite zwar verständlich, aber nicht immer passend war. Besonders das Hin und Her zwischen der jahrtausende alten Amanda und Dämon Demon wirkte manchmal eher anstrengend und hielt die Spannung an den unnötigsten Stellen auf.
Im Großen und Ganzen ist Beastmode 2 ein würdiger Abschluss der Dilogie, welche wieder gekonnt mit Spannung, Abenteuer und Emotionen aufwartet. Die Idee hat mir sehr gut gefallen, ebenso wie die Umsetzung sowie der packende Schreibstil. Da ich einige, wenige Kritikpunkte habe möchte ich auch für den zweiten Band wieder 4,5 von 5 Punkten vergeben.
Rezensionen von hexenaugen:
Zauber der Karibik
Im Bann der magischen Insel von Nora Berger
Zum Inhalt:
Eine mutige junge Frau, ein geheimnisvolles Amulett und der Zauber der Karibik – ein bildreicher historischer Roman von Erfolgsautorin Nora Berger.
Guadeloupe, 1836: Nach einer abenteuerlichen Seereise erreicht die junge Julie de Percault in die Karibik. Auf der Insel will sie ihren Vater wiederfinden.
Doch als sie endlich auf der Zuckerrohrplantage der Percaults ankommt, fehlt von ihrem Vater jede Spur. Stattdessen herrscht dort ein brutaler Aufseher über die Sklaven.
Bei ihren Nachforschungen taucht Julie tief in die exotische Welt der Insel ein. Als sie den ebenso feinsinnigen wie attraktiven Charles Meunier kennenlernt, ist diese Begegnung für sie magisch – so magisch wie das unheimliche Amulett, das ihr angeblich bei ihrer Suche nach ihrem Vater helfen soll.
Meinung:
Auf der Suche nach ihrem Vater reist die junge Julie de Percault nach Guadeloupe wo sie in der exotischen Welt den attraktiven Charles Meunier kennen lernt. Es ist für sie eine magische Begegnung. Das unheimliche Amulet das ihr bei der Suche nach ihrem Vater helfen soll macht ihr Angst und sie schafft es auch nich das mulet wieder los zu werden.
Julies Bruder Gabriel ist ertrunken, ihr Vater wird vermisst und ihre Mutter ist krank, es gibt nichts mehr was Julie noch auf der Insel hält.
Eine neue Zukunft, ein neues Leben lag jetzt vor ihr. Was auch immer geschah, sie würde es zu meistern versuchen.
Fazit:
Ein Buch, indem einige Personen unheimlich wirken bzw. dieses auch sind. Das Mystische in diesem Buch hat mir gut gefallen, dieses macht den Charme des Buches aus
bzw. macht das Buch lesenswert.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.
Rezensionen von manu63:
Teilweise langatmig
Das Juliusspital. Ärztin aus Leidenschaft von Nadja Beinert; Claudia Beinert
Ärztin aus Leidenschaft ist der erste Band der Juliusspital Diloge der Autorinnen Claudia und Nadja Beinert. Viviana, Tochter aus gutem Haus wird ungewollt schwanger und von ihrer Familie verstoßen. Sie muss sich nun alleine durchs Leben schlagen und entdeckt dabei ihren Wunsch Medizin zu studieren.
Die Autorinnen lassen Viviana von einer naiven jungen Frau zu einer starken Persönlichkeit reifen, die ihre Leben meistert. Der Schreibstil ist angenehm, wobei mir allerdings die recht langen Erläuterungen zu medizinischen Bereichen das Lesen etwas verleideten. Da wäre mir ein strafferer Werdegang der Geschichte lieber gewesen. Wer solche Passagen mag wird vom Buch begeistern sein, ich mag da lieber mehr Handlung rund um die Protagonisten. Die Entwicklung der Geschichte und ihr Ende haben mit gut gefallen und ich kann das Buch als Lektüre, trotz der Längen empfehlen.
Rezensionen von manu63:
Gut recheriert
Eine Liebe zwischen den Fronten von Peter Maria W.
Eine Liebe zwischen den Fronten ist ein historischer Roman der Autorin Maria W. Peter. Madeleine und Paul stehen kurz vor ihrer Verlobung, als der Deutsch-Französische Krieg im Jahr 1870 ausbricht. Plötzlich stehen sie auf unterschiedlichen Seiten und ihre Liebe wird auf die Probe gestellt. Die Autorin schafft mit lebendigen Worten ein Gemälde der damaligen Zeit, der Krieg und seine Folgen werden auf teils drastische Art geschildert.
Neben den Hauptakteuren lebt die Geschichte auch durch die unterschiedlichen Nebenrollen, welche gut in das Gesamtbild passen. Man merkt jeder Seite an, dass die Autorin viel Recherchearbeit in das Buch investiert hat. Das Glossar am Ende des Buches sowie das Personenregister und Reisetipps ergänzen das Buch in guter Weise. Für mich ist das Buch ein lesenswerter Blick in die Vergangenheit mit einer Geschichte die mir gut gefallen hat.
Rezensionen von gerlisch:
Der Puzzle-Mörder
Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers von Matheson Nadine
Ein blutiges, ins Detail gehendes Debüt, mit ein paar Schwächen, aber durchaus ausbaufähig.
In London am Fluss liegen Leichenteile verteilt und Detective Inspector Anjelica Henley, die nach langer Schreibtischarbeit wieder auf der Straße ermitteln soll, steht vor einem Rätsel.
Zu Beginn des Thrillers hatte ich viele Fragezeichen in meinem Kopf, denn es schien nicht so, als ob dies ein Serienauftakt ist, vielmehr hatte ich das Gefühl als ob mir hier Vorwissen fehlte.
Dies blieb allerdings zum Teil auch bis zum SChluss des Buches so.
Meiner Ansicht nach hat die Autorin hier ein bisschen zu viele persönliche Probleme der Protagonisten in ihre Story eingebaut.. Ansonsten hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Die Ermittler sind sehr unterschiedlich aber durchaus bildlich dargestellt.
Die Beschreibungen der Tatorte waren teilweise sehr. heftig, sodass ich Gänsehaut bekommen habe. Für meinen Geschmack ist hier aber die Ermittlungsarbeit nicht ausführliche genug dargestellt worden, sodass mich hauptsächlich in der Mitte des Buches die Story nicht so gepackt hat.
Zum Ende hin hat der Thriller nochmal ordentlich Fahrt aufgenommen. Es war zwar spannend geschrieben, allerdings gab es keine große Überraschung was den Täter anging und leider wurde der Showdown viel zu schnell abgehandelt.
Mit einem Chliffhanger macht das Ende neugierig auf den nächsten Teil.
Fazit: Ein guter Thriller bedeutet nicht zwangsläufig viele blutige Tatortbeschreibungen.
Trotz allem würde ich einem Folgeband eine Chance geben, denn man erahnt bei der Autorin noch viel Potenzial.
Rezensionen von manu63:
Zeitreise nach Wien
Alles Geld der Welt von Gerhard Loibelsberger
Alles Geld der Welt ist ein historischer Roman des Autors Gerhard Loibelsberger und die Geschichte entführt den Leser ins Wien des Jahres 1873 und dem Aufstieg und Fall des fiktiven Wiener Bankhauses Strauch. Die Protagonisten jagen dem Geld und Vergnügen nach und taumeln auf den Börsenkrach am 9.
Mai 1873 zu. Das Wien der damaligen Zeit erblüht zum Leben und lässt den Leser teilhaben am Trubel rund um den Boom der Wiener Gründerzeit. Mein Lesefluss wurde lediglich durch etliche Zeitungsartikel die eingestreut wurden gestoppt, da hätte ich mir eine andere Art der Darstellung gewünscht, auch die Fußnoten die in Fülle vorhanden sind, stellen gerade bei einem ebook den Leser auf eine Probe. Sprachlich orientiert sich der Autor an das Wien der damaligen Zeit, auch nicht immer einfach zu lesen. Nimmt man diese Hürden jedoch, ist es eine gute Geschichte die mich in ihren Bann gezogen hat.
Rezensionen von gletscherwoelfchen:
Tolle Unterhaltung für die gesamte Familie
ZULOU von - AERES
Mit seinen tiefschwarzen Augen und seiner zerzausten Frisur stößt Igor im Waisenhaus nahezu ständig auf Misstrauen und Gehässigkeit. Im "Wandertheater von Zulou" verspürt er erstmals wahre Geborgenheit und schnell wird klar, dass Igor nicht länger im Heim verbleiben möchte.
Doch schon bald wird er auf eine harte Probe gestellt: Obgleich er noch ein solch zartes Alter innehat, lastet das Gewicht und die Rettung zweier Welten auf seinen Schultern.
..
Bereits nach wenigen Seiten wurde mir als Leser deutlich, dass die Reise gemeinsam mit Igor und seinen Gefährten eine ganz besondere sein wird. Das hat bei den überaus sympathischen Charakteren angefangen, war vor allem jedoch bei den vollkommen neuartigen und wirklich innovativen Fantasyelementen spürbar.
Der Autorin gelingt es hervorragend, neue und fremdartige Welten zu erschaffen und den Leser völlig in ihren Bann zu ziehen. Dieser Fantasyroman ist ganz anders als alles, was ich bisher gelesen habe! Fernab von den üblichen Verdächtigen - Feen, Werwölfen, Vampiren und co - ist von einer starken Feuerfrau bis hin zu einem seltsamen, sprechenden Vogel alles vertreten.
Eben dieses vogelartige Geschöpf namens Covo hat mir während des Lesens besonders viel Freude bereitet. Sein Humor und seine ein wenig tollpatschige Art sind einfach grandios und haben mich des Öfteren kräftig zum Lachen gebracht.
Aber auch der Protagonist Igor sowie seine restlichen Gefährten waren wirklich tolle Charaktere. Jeder einzelne hatte einen ganz besonderen Zauber inne. Vor allem jedoch habe ich es sehr wertgeschätzt, wie unglaublich detailreich und tiefgründig sie erschienen. Ich hatte von vorne bis hinten das Gefühl, hautnah dabei zu sein und sie alle wie gute Freunde zu kennen.
Zusätzlich die Geschichte abgerundet haben meiner Meinung nach noch schön eingeteilte, schnell zu lesende Kapitel, hübsche Illustrationen und natürlich der flüssige Schreibstil der Autorin. Aeres schreibt alles andere als langweilig und so bleibt das Abenteuer nicht nur innerhalb der Buchseiten erhalten, sondern wird tatsächlich zum Leben erweckt.
Ich bin begeistert von Zulou und freue mich schon unheimlich auf die Fortsetzung. Wer Lust auf eine spannende, abenteuerliche und mitreißende Lektüre für die ganze Familie hat, wird hiermit sicherlich einen Volltreffer landen!
5/5 Sterne
Rezensionen von PollyLeseratte:
Mehr als ein Winterbuch
Super reich von Polly Horvath
Das Cover des Buches verspricht eine Winter oder Weihnachtsgeschichte. Es ist aber weit mehr. Denn dieses Buch thematisiert das Thema Kinderarmut. Das habe ich in einem Jugendbuch so noch nicht gelesen und allein diese Thematik ist ein großer Pluspunkt für das Buch. Aber die Umsetzung muss natürlich stimmen und das tut sie meiner Meinung nach auch.
Denn das Buch ist an vielen Punkten mit Leichtigkeit und Humor geschrieben, bietet aber auch Tiefgang und lehrt den*die Leser*in aber auch wichtige Punkte. Dabei wirkt das Buch aber nie überheblich bzw zieht dan moralischen Zeigefinger hervor.
Unser Protagonist Rupert, war für mich ein angenehmer und sympathischer Protagnist. Und auch sonst gab es niemanden der mich genervt hätte.
Insgesamt wirklich ein sehr sehr tolles Jugenbuch. Ich hoffe es geht in der großen Menge an Jugendbücher nicht unter.
Rezensionen von Bücherwald13:
Sehr skurril
Super reich von Polly Horvath
Onkel Stan und Dan und das gar nicht lieblich-niedliche Mondabenteuer ist der dritte Teil der Reihe. Ich habe die ersten zwei (noch) nicht gelesen. Es hat deswegen etwas genauert bis ich in der Geschichte drinnen war, aber das hat nicht lange gedauert und dann hat mir auch kein Vorwissen gefehlt.
Das Buch ist ab 9 Jahren empfohlen.
Und ich finde es ist wirklich ein besonderes Buch für die Altersgruppe. Denn ist sehr skurril und hat ein sehr besonderen Humor. Ich muss sagen mir war das manchmal etwas zu viel. Irgendwie hat es sich manchmal etwas gewollt angefühlt.
Die Sätze sind meist sehr kurz und so einfach zu lesen und verständlich für Kinder.
Was mir gut gefallen hat sind die Zeichnungen. Diese sind eher Comic artig und fügen sich gut in die Geschichte ein.
Insgesamt ein nettes Kinderbuch das mich zwar manchmal zum Lachen gebracht hat, mich aber leider nicht vollkommen überzeugen konnte.
Rezensionen von rewareni:
Heimat
Jahresringe von Andreas Wagner
Ganz alleine flüchtet die 13 jährige Leonore aus Ostpreußen, als sie in einem kleinen Dorf beim kriegsversehrten Bäcker Hannes und seiner alten Mutter ein neues zu Hause findet. Selbst Jahre später wird sie immer noch von den Dorfbewohnern gemieden. Leonore genießt am liebsten ihre freie Zeit im Wald und der Natur, in der sie sich glücklich fühlt.
Die Zeit vergeht und sie ist mittlerweile Mutter des 12 jährigen Paul, als das Schicksal wieder zuschlägt. Der geliebte Wald und das Dorf sollen dem Braunkohle Tagebau weichen. Wieder einmal heißt es für Leonore, dass sie ihre Heimat verlassen muss. Viele Jahre vergehen und Paul ist selbst Vater zweier Kinder, die er mit seiner Mutter versorgt. Auch jetzt hat das Schicksal noch einiges vor und wichtige Entscheidungen müssen getroffen werden.
Der Autor Andreas Wagner erzählt in seinem Roman ,,Jahresringe“ eine Familiengeschichte, die sich über drei Generationen hin weg erstreckt. In Teil 1 zwischen 1946- 64 lernt der Leser Leonore kennen, die auf der Suche nach einer neuen Heimat ist. Dabei hat der Autor sehr einfühlsam und schön ihren Lebensweg beschrieben und dabei gezeigt, dass man da zu Hause ist, wo man sich wohlfühlt und man merkt, dass man akzeptiert wird. Aber er hat auch die andere Seite gezeigt, wie Menschen einem ,,Fremden“ gegenüber mit Vorurteilen und Abneigung, das Leben schwer machen können. Im zweiten Teil 1976- 86 erfährt der Leser, wie es Leonore geschafft hat ihren Jungen alleine groß zu ziehen und voller Schmerz erkennen muss, dass das Rad der Zeit nicht still steht und große Veränderungen auf sie zu kommen werden. Paul wird dabei vom Autor gut dargestellt, da er immer zu seiner Mutter hält und er instinktiv spürt, wie wichtig ihr ihre eigene Bäckerei ist und was das Dorf für sie bedeutet. Er ist charakterstark und unterstützt sie, wo er kann. In Teil drei 2017-18 hat Paul nun selbst zwei Kinder Sarah und Jan, die beide charakterlich ganz verschieden sind und es zwischen allen zu Spannungen kommt, die weitreichende Folgen haben. Der Roman wird in einer angenehmen Sprache erzählt und der Leser wird Zeuge vieler Vorurteile, kleiner Wunder und der Wunsch eine Heimat zu haben in der man für immer Leben möchte. Dass sich im Laufe der Jahre vieles, auch nicht immer zum besseren verändert, wird dabei emotional und intensiv beschrieben. Eine schöne Familiengeschichte die sich über drei Generationen erstreckt.










