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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von inya:

tolle Wissensvermittlung

Das Buch mit der Lupe: Mein Körper von Nancy Dickmann

Dieses Buch hat meine Familie und mich begeistert. Es ist absolut toll gestaltet und bedient den Wissensdurst der Kinder auf eine ganz tolle Art und Weise. Das Buch beinhaltet alles zum Thema Körper. Man kann mit einer Lupe den Körper zu verschiedenen Themen begutachten und kann so in den Körper hineinleuchten.

Es zeigt die Themen Skelett, Ernährung und Verdauung, das Gehirn und auch zum Beispiel das Nervensystem. Die Illustrationen sind sehr klar aber trotzdem kindgerecht. Es macht Spaß mit der Lupe die verschiedenen Seiten des Buches mit den verschiedenen Ausschnitten des Körpers zu erkunden und ganz viele neue wissenswerte Sachen zu lernen. Ich bin ein Fan von den Ravensburger Büchern und dieses Buch hat dies wieder bestätigt.

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Rezensionen von LadyNinily:

ZDF-Nachmittags-Telenovela

Wings of Silver. Die Rache einer Frau endet nie von Läckberg Camilla

Da ich die bisherigen Bücher von Camilla Läckberg immer als familiäre Liebesdramen eingeschätzt habe (und das gar nicht mein Genre ist) und meine Mutter und Schwester ihre Bücher aber immens schätzen, dachte ich, mit einem Thriller könnte auch ich endlich mit ihr warm werden – aber leider weit gefehlt.

Ich habe den ersten Teil quergelesen und Faye eigentlich als relativ sympathische Kämpfernatur in Erinnerung. Eine Kämpfernatur ist sie zwar immer noch, aber sympathisch? Das ist ihr fast komplett abhandengekommen. Die Passagen, in welchen ich sie mochte, könnte ich wohl an maximal zwei Händen abzählen.
Sie wirkt zwar nicht vollkommen wie die typische Neureiche, dennoch lässt sich die Auswirkung des Geldes auf ihr Wesen leider nicht leugnen. Die ständige Erwähnung von Markennamen ging mir sehr schnell auf die Nerven und Luxus scheint fast alles zu sein, auf das Faye noch wert legt. Abgesehen von ihrem Unternehmen, Sex und erfrischenderweise ihre Tochter und ihre Geschäftspartnerin.

Die einzigen, wirklich spannenden Abschnitte waren einige Rückblicke in die Vergangenheit – und auch das einzige, was etwas mit dem Thriller zu tun hatte, den ich mir vorgestellt habe. Der Rest liest sich eher wie eine ZDF-Nachmittags-Telenovela, in der zwei Protagonisten gegeneinander intrigieren und versuchen, einander in den finanziellen Ruin zu treiben.

Die nicht wirklich vorhandene Kapitelunterteilung hat mich auch extrem gestört. Man verliert schnell das Gefühl für die Zeit, welche passend dazu teilweise auch noch enorme Sprünge hinlegt. Das hat mich leider mehr als einmal etwas verwirrt zurückgelassen.

Fazit
Ich hatte mir eine richtig schöne, böse Rachegeschichte gewünscht. Gekriegt habe ich aber die Erzählung um eine Frau mittleren Alters, die um ihr Geld fürchtet, damit sie mehr Prada tragen kann, während sie eigentlich Angst um ihr Leben haben sollte. Mich hat das Buch demnach leider überhaupt nicht abgeholt.
Da ich sonst auch keine Camilla Läckberg Bücher lese, kann ich aber auch nicht sagen, ob das Buch zu ihrem typischen Schreibstil passt.

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Rezensionen von Rinaldo:

AKTIVE STERBEHILFE,

Kultiviert sterben von Alois Schöpf

wofür der Autor nicht nur in dieser ernsten Lektüre eintritt, sondern seine Einstellung dazu, insbesondere sein, sicher auch einer eindeutigen Mehrheit entsprechendem Unverständnis für eine anhaltende Behinderung und Bemühungen von Politikern, das in Österreich bestehende Verbot auch noch in den Verfassungsrang zu heben, immer wieder zum Ausdruck bringt.

Für niemanden auf der Welt gibt es eine Garantie auf ein problemloses Lebensende, welches dann in der Todesanzeige als "plötzlich und völlig unerwartet" oder "sanft entschlummert" kundgemacht wird und daher die Inanspruchnahme einer professionellen Sterbehilfe obsolet machte. Falls der Tod eines Menschen jedoch erst "nach langer, schwerer Krankheit" eingetreten ist, muss man sich wirklich fragen, warum es diesem auf Grund eines unmenschlichen Gesetzes nicht gestattet gewesen wäre, seinem unerträglichen Leiden mittels aktiver Sterbehilfe, ein Ende zu setzen, ohne mit ungewissem Ausgang möglicherweise selbst Hand an sich anzulegen.
Zu wissen, ob es sich dabei im Vergleich zu einem "problemlosen Lebensende" durch einen natürlichen Tod - welchen der Autor für Unsinn hält - doch hoffentlich, wenn auch tragisch für jeden Einzelfall, um eine eher sehr geringe Anzahl handelt, könnte zumindest zu einer Beruhigung eigener Gedanken beitrage.
Im Anschluss an diesen Essay wird jedenfalls dringend "leichtere" Kost empfohlen.

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Rezensionen von Miro76:

Bitterböser Humor, der immer wieder übers Ziel hinausschießt!

Omama von Lisa Eckhart

Die Omama war ein junges Mädchen, als die Russen die Steiermark besetzten und ins Haus der Familie einzogen. Mit dieser Geschichte steigen wir ein in das Leben der Großmutter, von dem behauptet wird, dass sich alles so zugetragen hat, aber in schriftstellerischer Freiheit aufgearbeitet wurde.

Ob und wie weit wir Leser*innen dem Glauben schenken dürfen, muss wohl jede*r für sich entscheiden.

Manche Begebenheiten sind so skurril, dass sie wahrscheinlich wahr sein müssen.

Wer Lisa Eckhart als Kabarettistin kennt, kennt auch ihren beißenden Humor mit dem sie leider immer wieder übers Ziel hinausschießt. Und ganz genau so ging es mir mit der Lektüre dieses Buches. Immer wieder durfte ich laut lachen und immer wieder ist mir das Lachen im Hals stecken geblieben. Ich mag schwarzen Humor eigentlich sehr gerne, aber hier finden wir immer wieder noch schwärzeren Humor und vor Lisa Eckhart ist nichts und niemand sicher.

Mit diesem Buch rechnet sie ordentlich ab mit ihren Geschlechtsgenossinnen und mit dem Landleben. Stellenweise hatte ich das Gefühl, sie muss das Landmädchen in sich noch mal überwinden. Immer wieder mal ist mir ihre Sprache zu derb und dreckig, aber wenn man dann weiterliest finde man wieder einen wirklich lustigen Exkurs über diverse Themen. Hier wird fast alles abgehandelt: es finden sich moralische Fragen, Glaubensthemen, Zeitgeschichte und eine Menge Philosophie. Sie hat wirklich über alles was zu sagen und zwischendurch lesen wir immer wieder von der Omama, die ein wirklich interessantes Leben geführt hat.

Wie man hier schon gut erkennen kann, bin auch ich etwas zwiegespalten diesem Buch gegenüber. Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich es lieben oder hassen soll. Mal möchte ich es in die Ecke knallen, dann muss ich zwingen weiterlesen, weil es mich so amüsiert. Normalerweise schaffe ich es, eine endgültige Meinung zu finden, aber bei diesem Buch will mir das einfach nicht gelingen. Deshalb vergebe ich drei Sterne für die goldene Mitte und bitte euch, euch selbst eure Meinung zu bilden.

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Rezensionen von Miro:

Bitterböser Humor, der immer wieder übers Ziel hinausschießt!

Omama von Lisa Eckhart

Die Omama war ein junges Mädchen, als die Russen die Steiermark besetzten und ins Haus der Familie einzogen. Mit dieser Geschichte steigen wir ein in das Leben der Großmutter, von dem behauptet wird, dass sich alles so zugetragen hat, aber in schriftstellerischer Freiheit aufgearbeitet wurde.

Ob und wie weit wir Leser*innen dem Glauben schenken dürfen, muss wohl jede*r für sich entscheiden.

Manche Begebenheiten sind so skurril, dass sie wahrscheinlich wahr sein müssen.

Wer Lisa Eckhart als Kabarettistin kennt, kennt auch ihren beißenden Humor mit dem sie leider immer wieder übers Ziel hinausschießt. Und ganz genau so ging es mir mit der Lektüre dieses Buches. Immer wieder durfte ich laut lachen und immer wieder ist mir das Lachen im Hals stecken geblieben. Ich mag schwarzen Humor eigentlich sehr gerne, aber hier finden wir immer wieder noch schwärzeren Humor und vor Lisa Eckhart ist nichts und niemand sicher.

Mit diesem Buch rechnet sie ordentlich ab mit ihren Geschlechtsgenossinnen und mit dem Landleben. Stellenweise hatte ich das Gefühl, sie muss das Landmädchen in sich noch mal überwinden. Immer wieder mal ist mir ihre Sprache zu derb und dreckig, aber wenn man dann weiterliest finde man wieder einen wirklich lustigen Exkurs über diverse Themen. Hier wird fast alles abgehandelt: es finden sich moralische Fragen, Glaubensthemen, Zeitgeschichte und eine Menge Philosophie. Sie hat wirklich über alles was zu sagen und zwischendurch lesen wir immer wieder von der Omama, die ein wirklich interessantes Leben geführt hat.

Wie man hier schon gut erkennen kann, bin auch ich etwas zwiegespalten diesem Buch gegenüber. Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich es lieben oder hassen soll. Mal möchte ich es in die Ecke knallen, dann muss ich zwingen weiterlesen, weil es mich so amüsiert. Normalerweise schaffe ich es, eine endgültige Meinung zu finden, aber bei diesem Buch will mir das einfach nicht gelingen. Deshalb vergebe ich drei Sterne für die goldene Mitte und bitte euch, euch selbst eure Meinung zu bilden.

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Rezensionen von liesmal:

Kalmann - wunderbar anders

Kalmann von Schmidt Joachim B.

„Großvater hatte mir einmal gesagt, dass jeder in gewisser Weise anders sei, und darum sei ich ganz normal.“

Island – Felsen bis ins Wasser, schneebedeckte Berge, ein Haus in der Ebene von Melrakkaslétta: Das Cover macht Lust auf die Einsamkeit Islands mit seinen besonderen Menschen.

Die Geschichte führt ganz nach oben in den Nordosten. Dort liegt der kleine Ort Raufarhövn, die Heimat von „Kalmann“, der Titelfigur des Romans von Joachim B. Schmidt, erschienen bei Diogenes.
Von manchen Leuten wird er bezeichnet als „Dorftrottel“. Dabei ist er doch der selbsternannte Sheriff von Raufarhövn, lebte lange Jahre bei seinem Großvater, von dem er alles gelernt hat, was man braucht. So wurde Kalmann nicht nur ein guter Jäger, sondern auch ein Haifischfänger, der stolz ist, wenn er hört, dass sein Gammelhai fast so gut ist wie der seines Großvaters. Das Zusammenleben von Großvater und Enkel ist geprägt von Liebe und Respekt. Großartig finde ich zum Beispiel die Erklärung des Großvaters zu den Quotenspekulationen.

Als Kalmann eines Tages eine Blutache im Schnee entdeckt, lebt sein Großvater bereits in einem Heim. So muss er allein entscheiden, wie er mit seiner Entdeckung umgeht. Ihn dabei zu begleiten, an seinen Gedanken teilhaben zu können und festzustellen, dass er sein Herz am rechten Fleck hat, war für mich pure Leselust.
In der Buchbeschreibung heißt es: „…in Kalmanns Kopf laufen die Räder manchmal rückwärts.“ Das ist eine wunderschöne Umschreibung und ich glaube, gerade das ist es, was mich an Kalmann so fasziniert. Dabei ist er auf keinen Fall so trottelig, wie er manchmal scheint oder wie er von einigen Leuten dargestellt wird. Er kann sogar recht pfiffig sein und ist überzeugt davon: „Kein Grund zur Sorge.“ Gerade wegen seiner fast kindlichen Naivität und seiner Ehrlichkeit hat es nicht lange gedauert, bis ich Kalmann richtig liebgewonnen hatte.
Ich bin begeistert von dem einzigartigen Schreibstil des Autors, von der Beschreibung der Landschaft und der Menschen, der Darstellung der Charaktere, von denen mir Noi, der einzige Freund Kalmanns, und Magga, die Kalmann jeden Samstag mit ihrem Auto und einem rasanten Fahrstil zu seinem Großvater gefahren hat, am besten gefallen haben. Toll war das Gespräch mit Joachim B. Schmidt am Ende des Buches, denn dadurch gab es noch interessante Informationen.
Der Autor muss Land und Leute lieben, ansonsten wäre es wohl kaum möglich gewesen, so viel Herzenswärme in diese Geschichte zu legen. Sehr empfehlenswert!

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Rezensionen von yellowdog:

Kurzprosa

Tu's nicht Storys von Etgar Keret Barbara Linner

Etgar Keret ist wohl der bekannteste Autor der kurzen Prosaform aus Israel und einer der originellsten der Welt.
Die dramatische Titelgeschichte hat mich auf Anhieb umgehauen und ist der Grund, warum ich das ganze Buch lesen wollte.
Es geht um einen verwitweten Mann, der mit seinem kleinen Sohn auf der Straße entlanggeht, als sie plötzlich einen selbstmordgefährdeten Mann auf dem Dach sehen, der springen will.

Tu´s nicht schreit der Vater, doch der Mann hört ihn nicht.
Da hilft nichts außer zu ihm hoch zu laufen.
In den kurzen Momenten auf der Straße und den Weg die Treppe hoch, geht ihm seine eigene Tragödie durch den Kopf. Der Unfalltod seiner Frau, bei dem er am Steuer saß, die Traumatisierung seiner Kinder und jetzt diese Situation.
Das ist dermaßen zwingend geschrieben, dass ich mich nicht einen Moment von der Story losreißen konnte.
Weitere Stories haben ähnliche Qualitäten, sind aber meist ruhiger angelegt.
Sehr mochte ich die Geschichte Todd, in der es um die Kraft des geschriebenen Wortes geht. Tabula Rasa ist eine der Geschichte, die mehrteilig ist, also mehrere Kapitel hat.
Ich mag auch die originellen Titel mancher Keret-Geschichten, z.B. „Das vorletzte Mal, als sie mich aus der Kanone schossen“.
So weit erst einmal. Weitere Geschichten hebe ich mir noch auf, denn es empfiehlt sich, die Geschichten nicht alle sofort hintereinander zu lesen, sonst verpufft die Wirkung mit der Zeit und das wäre wirklich schade.
Fazit: Qualitativ hochwertige und originelle Kurzgeschichten!

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Rezensionen von la_stellina:

Ein humorvoller Blick in die Zukunft

Im nächsten Leben wird alles besser von Hans Rath

„Im nächsten Leben wird alles besser“ von Hans Rath behandelt ein top-aktuelles Thema die Digitalisierung und künstliche Intelligenz. Wie wird es in der Zukunft sein wenn Roboter immer mehr von den von Menschen ausgeübten Tätigkeiten und Berufe übernehmen?
Dauernörgler Arnold Kahl wacht eines Tages auf und wird von seinem persönlichen Serviceroboter Gustav darüber informiert, dass er sich im Jahr 2045 befindet und mittlerweile 78 Jahre alt ist.

Arnold fragt sich was passiert ist und kann sich an die letzten 25 Jahre seines Lebens nicht mehr erinnern. Nach und nach erzählt Gustav ihm immer mehr über die schöne neue Welt und die damit verbundene Möglichkeit des ewigen Lebens in einer virtuellen Welt. Doch Arnold erkennt , was ihm wirklich wichtig ist und will sein altes Leben zurück. Ein richtiges Abenteuer wie sich herausstellt. Zum Schluss gibt es ein Happy End.
Hans Rath schreibt mit viel Humor und einem Augenzwinkern eine humorvolle, futuristische Geschichte mit einer tollen Wendung am Schluss. Genau die richtige Mischung aus Unterhaltung und Anregung zum Nachdenken.

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Rezensionen von PeLi:

auf der Suche nach Heimat

Im nächsten Leben wird alles besser von Hans Rath

In Jahresringe" erzählt Andreas Wagner über das Leben , der aus Ostpreußen vertriebenen Leonore, ihres Sohnes Paul und dessen Kinder Jan und Sarah. Aufgeteilt ist das Buch in drei große Abschnitte und mir persönlich gefiel der erste Teil am besten.

Darin geht es hauptsächlich um Leonore, die kurz nach dem 2.

Weltkrieg als junges Mädchen ganz alleine von Ostpreußen in Richtung Westen flüchtet und die schließlich in einem kleinen Ort zwischen Köln und Aachen landet. Hannes, ein Bäcker, der mit seiner Mutter zusammenlebt, hat Mitleid mit dem Mädchen und nimmt sie bei sich auf und gibt ihr Arbeit in seiner kleinen Familienbäckerei. Leonore wird in dem Ort nie ganz akzeptiert, sie ist immer nur "die Flüchtige". Trotzdem fühlt Leonore sich endlich Zuhause, wofür vor allem auch Hannes verantwortlich ist, der sie wie ein Familienmitglied behandelt und ihr Arbeit in seiner Bäckerei gibt. Wann immer sie Zeit findet, streift sie allerdings durch den Wald, dort fühlt sie sich frei und beschützt.

Im zweiten Teil des Buches ist Leonore eine erwachsene Frau und Mutter eines Sohnes ( die Beschreibung der Zeugung finde ich etwas skurril). Hier geht es vor allem um den Sohn. Sein Aufwachsen als uneheliches Kind einer Geflüchteten, seine Schulzeit, Freundschaften, später die Lehre. Und es geht darum, dass Leonore um ihre neue Heimat kämpfen muss, denn das ganze Dorf soll umgesiedelt werden und ihr geliebter Wald soll zerstört werden für den Braunkohletagebau.

Im dritten und letzten Teil ist Leonore eine alte Frau und Paul, ihr Sohn, hat inzwischen selbst Kinder. Das Dorf gibt es nicht mehr, die Familie wurde doch noch umgesiedelt- Und die beiden Geschwister werden zu Gegnern, denn während Jan einen der Bagger steuert, die den Wald vernichten sollen, kämpft seine Schwester Sarah auf der anderen Seite als Umweltaktivistin, die den Hambacher Forst retten wollen.

Mir hat "Jahresringe" gut gefallen. Besonders den ersten Teil, in dem es um die junge Leonore ging, fand ich sehr emotional. Ich hätte da eigentlich gerne noch weiter gelesen, denn im zweiten Teil waren dann leider schon einige Jahre vergangen, die mich schon sehr interessiert hätten. Trotzdem fand ich den zweiten Abschnitt, in dem dann Paul aufwuchs, noch sehr interessant.
Der dritte Teil war dann allerdings mit so vielen verschiedenen Themen vollgepackt, die dann immer nur kurz angeschnitten werden konnten, während für mich wichtige Teile ( wie zum Beispiel das Leben nach der Umsiedlung, Geburten der Kinder, ihr Aufwachsen) leider komplett fehlten. Deshalb konnte mich der letzte Teil leider nicht mehr so fesseln wie die ersten beiden.

Trotz dieser kleinen Schwächen gebe ich dem Buch 4 Sterne und würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Rezensionen von Petra:

Showdown

Das Buch der gelöschten Wörter - Die letzten Zeilen von Mary E. Garner

Showdown
Das Buch der gelöschten Wörter geht seinem Ende zu. Schade. Ich könnte noch ewig weiterlesen und die Buchfiguren die ich kenne ihren Büchern zu zuordnen und die Unbekannten suchen und die Bücher auf meine Lese-liste setzen.
Die Märchenfiguren oder die Figuren aus der Artus Sage sind einfach.

Aber wo gehört der Käfer namens Gregor hin? Da musste ich weit hinten in meinem Gedächtnis kramen, Richtung Schullektüre und wurde fündig. Es sind alles bekannte Bücher die erwähnt werden, vielleicht macht es deshalb so großen Spaß die Abenteuer der Helden mit zu erleben. So wie sie erschrieben wurden aber dann doch mit eigenen Willen und Handeln.
Der dritte und letzte Band ist etwas romantischer als die vorherigen aber genauso spannend.
Die Autorin wiederholt sich nicht und das scheint keine einfache Aufgabe gewesen zu sein.
Ich werde jetzt dieses Buch beiseite legen und nach einiger Zeit alle drei Bände am Stück noch einmal lesen. Denn das war der einzige Wermutstropfen bei diesen Büchern, das Warten auf das Erscheinen des nächsten Buchs.

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